Kann man das Geschlecht eines Babys beeinflussen?

geschlecht beeinflussen
  • Ob das Baby ein Mädchen oder Junge wird, hängt davon ab, ob das Spermium, welches die Eizelle befruchtet, ein X- oder ein Y-Chromosom hat.
  • Es gibt tatsächlich Methoden, mit denen Paare Einfluss auf das Geschlecht ihres Kindes nehmen können. Allerdings gibt es bei all diesen Maßnahmen keine Garantie dafür, dass das Baby wirklich das Wunschgeschlecht bekommt.
  • Seien Sie nicht enttäuscht, wenn es nicht geklappt hat, das Geschlecht zu beeinflussen. Die Geburt jedes Kindes ist ein Wunder.

Paare, die einen Kinderwunsch haben, beschäftigen sich in diesem Zuge oftmals auch mit der Frage, ob sie sich eher einen Jungen oder ein Mädchen wünschen. Es gibt viele Mythen, wie es möglich sein soll, das Geschlecht zu beeinflussen. Aber ist dies wirklich möglich? Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es dazu?

Theorien gibt es viele, die meisten davon sind jedoch völliger Quatsch. So macht es natürlich keinen Unterschied, ob der Mann beim Geschlechtsverkehr Socken trägt oder nicht. Allerdings gibt es auch einige Theorien, die bereits durch Studien bewiesen werden konnten. Diese Tipps möchten wir Ihnen im Folgenden gerne etwas näher vorstellen.

1. Das Geschlecht entscheidet sich über das 23. Chromosom

Chromosome in dunklem Raum

Das 23. Chromosomenpaar entscheidet über das Geschlecht.

„Was wäre uns lieber? Ein Mädchen oder ein Junge?“, diese Frage stellen sich viele Paare, die sich dazu entschließen, ein Kind zu bekommen. Seit jeher versuchen Menschen, das Geschlecht ihres Kindes zu beeinflussen. Nicht nur im Internet kursieren mittlerweile zahlreiche Mythen, wie Paare das Geschlecht beeinflussen können.

Menschliche Zellen bestehen aus insgesamt 23 Chromosomenpaaren. Während 22 davon das Erbgut der Eltern tragen, entscheidet das 23. welches Geschlecht das Baby haben wird. Das Chromosomenpaar setzt sich also entweder aus der Kombination XX oder XY zusammen. Aus XX entwickelt sich ein Mädchen, aus XY ein Junge.

Zu früheren Zeiten haben die Menschen geglaubt, dass sich das Geschlecht des Kindes noch während der Schwangerschaft beeinflussen ließe. Dank der Wissenschaft wissen wir heute, dass das Geschlecht bereits bei der Zeugung feststeht.

2. Die bekanntesten Faktoren und Maßnahmen, die das Geschlecht des Babys beeinflussen sollen

Bei einer künstlichen Befruchtung Einfluss nehmen

Mittlerweile gibt es Technologien, die es möglich machen, das Geschlecht zu beeinflussen. In einigen Kinderwunschkliniken in den USA können Paare ihr Wunschgeschlecht angeben. Diese Methode ist jedoch nicht nur teuer, sondern auch sehr fragwürdig.

Frauen, die schwanger werden möchten, wünschen es sich, das Geschlecht berechnen bzw. bestimmen zu können. Die meisten dienlichen Theorien darüber, wie Eltern das Geschlecht bestimmen können, fußen auf der Tatsache, dass Spermien mit Y-Chromosom leichter und beweglicher und Spermien mit X-Chromosom langsamer, aber dafür robuster sind.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die bekanntesten Theorien vor. Zusätzlich werden wir prüfen, ob sich diese Möglichkeiten auch wissenschaftlich bestätigen lassen.

Auch wenn diese Methoden teilweise in Untersuchungen bestätigt werden konnten, gibt es keine Garantie dafür, dass Ihr Baby ein Junge bzw. Mädchen wird. Bestenfalls können die Chancen um ein paar Prozentpunkte erhöht werden. Da die Methoden jedoch keinerlei Nachteile haben, kann sich das Ausprobieren natürlich für einige Paare lohnen.

2.1. Der Zeitpunkt der Zeugung

Wie bereits erwähnt, sind männliche Spermien schneller als weibliche Spermien. Diese Tatsache können Sie nutzen, indem Sie den Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs auf den Tag Ihres Eisprungs abstimmen. Möchten Sie einen Jungen zeugen, sollten Sie am besten so nah wie möglich am Eisprung Sex haben. Um ein Mädchen zu zeugen, sollte der Geschlechtsverkehr bereits etwa zwei bis vier Tage vor Ihrem Eisprung erfolgen.

Tipp: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, den individuellen Eisprung zu berechnen. Besonders beliebt sind Eisprungkalender und Ovulationstests.


In einer Studie von Dr. Landrum B. Shettles aus dem Jahr 1960 hatte diese Methode in 75 bis 90 % der Fälle Erfolg. Es gibt jedoch viele Kritiker, die dieses Ergebnis infrage stellen.

Auch der chinesische Empfängniskalender soll es möglich machen, das Geschlecht berechnen zu können. Ausgangspunkt ist das Alter der Mutter bei der Zeugung ihres Kindes.

2.2. Die Stellung beim Geschlechtsverkehr

Laut Shettles soll auch die Stellung beim Geschlechtsverkehr einen Einfluss darauf haben, welches Geschlecht das Baby hat. Auch hierbei bildet die Tatsache, dass Y-Chromosom-Samenzellen schneller sind, die Grundlage.

Wer einen Jungen zeugen möchte, sollte eine Stellung auswählen, bei der der Penis möglichst tief eindringen kann. Dies sorgt dafür, dass die Spermien einen besonders kurzen Weg zur Eizelle haben. Möchten Sie ein Mädchen zeugen, sollten Sie sich hingegen für die Missionarsstellung entscheiden.

2.3. Die Ernährung der Mutter

Schwangere mit einer Schüssel Müsli

Müsli ist besonders energie- und zuckerreich.

Es gibt viele Theorien, die behaupten, dass die Ernährung der Mutter eine große Rolle spielen soll. Aber kann ich durch mein Essverhalten wirklich das Geschlecht beeinflussen?

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass mehr Mädchen dann geboren werden, wenn es gesellschaftliche Krisen, Kriege oder Hungersnöte gab. Mehr Jungen kommen hingegen dann zur Welt, wenn die Rahmenbedingungen optimal sind.

In einer Studie fanden britischen Wissenschaftlern nun heraus, dass diese Gegebenheiten über das Essverhalten simuliert werden können. Ernährt sich die Mutter sehr energie- und zuckerreich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Junge wird.

Auch der pH-Wert der Scheidenflora kann ausschlaggebend sein. Je saurer das Milieu ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ein Mädchen wird. Durch einen Orgasmus der Frau wird die Scheidenflora grundsätzlich alkalischer, sodass die Chancen auf einen Jungen steigen.

2.4. Genetische Veranlagungen

Auch die genetische Veranlagung sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden. Wissenschaftler der Universität Newcastle haben dazu 500.000 Stammbäume untersucht. Das Ergebnis war: Gibt es besonders viele Männer in der Familie des Mannes, steigt die Chance auf einen Jungen; hat der Mann mehr Schwestern oder Cousinen, ist die Wahrscheinlichkeit höher, ein Mädchen zu gebären.

3. Nicht enttäuscht sein, wenn das Wunschgeschlecht nicht eintritt

Paar beim Ultraschalltermin

Die Gefühle der Enttäuschung verfliegen in den meisten Fällen ganz schnell.

Auch wenn viele Eltern behaupten, dass es ihnen egal ist, ob es ein Mädchen oder Junge wird, haben viele von ihnen insgeheim ein Wunschgeschlecht. Die Aufregung steigt natürlich, wenn endlich der Tag gekommen ist, an dem das Geschlecht des Kindes bestimmt werden kann.

Dennoch können Frauenärzte häufig beobachten, dass ein oder beide Elternteile bei der Verkündung enttäuscht sind. Daher ist es mittlerweile auch üblich, dass die Ärzte das Geschlecht erst verkünden, wenn die Zeit für einen Schwangerschaftsabbruch vorüber ist.

Wurden dem männlichen und weiblichen Geschlecht vor einigen Jahren noch bestimmte Eigenschaften zugeschrieben, sind die Grenzen heutzutage viel fließender. Warum sollte nicht auch ein Mädchen Fußball spielen oder eine Junge zum Ballett gehen. Eltern haben heute die Möglichkeit ihre Kinder nicht geschlechtstypisch, sondern geschlechtsflexibel zu erziehen.

Seien Sie also froh, wenn sich Ihr Kinderwunsch erfüllt hat und Sie ein gesundes Baby zur Welt gebracht haben. Viele Menschen werden Sie um dieses Glück beneiden. Machen Sie sich bewusst, dass ein Kind ein Geschenk ist, was Ihnen zuteilwurde.

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