Sonnenschutz im Kinderzimmer: Wie Plissee & Co. die Wohnatmosphäre verbessern

   
von Isabella K. - letzte Aktualisierung:

Eltern sind sich sicher: Die Sicherheit des Kindes steht stets an erster Stelle. Das gilt auch für das Kinderzimmer. Aber nur mit der Farbe Blau für Jungs und Rosa für Mädchen ist es nicht getan. Denn ein Kinderzimmer sollte nicht nur schick, sondern auch funktional und sicher sein und sich vor allem am Alter des Kindes orientieren.

So ist die Haut von Säuglingen und Kleinkindern besonders empfindlich, besonders wenn es um UV-Strahlung geht. Die Haut ist noch sehr dünn, und der UV-Eigenschutz entwickelt sich noch in den ersten Lebensjahren. Daher ist ein Sonnenschutz für jedes Kinderzimmer essenziell. Spätestens beim Mittagsschlaf sollen die grellen Sonnenstrahlen draußen bleiben, damit der Nachwuchs im verdunkelten Raum süß schlafen und träumen kann.

Allerdings spielt die Art von Sonnenschutz eine sehr wichtige Rolle, weil nicht jede Variante praktisch für ein Kinderzimmer geeignet ist. Rollos in Haus und Wohnung – und erst recht im Kinderzimmer – sind kaum mehr wegzudenken, denn sie erfüllen die zahlreichen Schutzfunktionen und verändern die Lichtstimmung im Raum. Das klassische Rollo wird aber heutzutage immer mehr durch moderne und anpassungsfähige Plissees (wird auch gerne Faltstore genannt) ersetzt.

Grundsätzlich gilt: Sonnenschutz ist zwar dekorativ und praktisch, aber für kleinere Kinder kann er gefährlich werden. Das Verletzungsrisiko und die Strangulationsgefahr gehen dabei in erster Linie von den Schnüren und Ketten aus. Die losen lockeren Elemente am Sonnenschutz werden von Kleinkindern gerne in den Mund genommen, sie können sich dabei lösen und verschluckt werden. Bedenklich sind auch Jalousien mit scharfkantigen Metall- oder Kunststoff-Lamellen, an denen sich Kinder schneiden können.

Oberste Priorität im Kinderzimmer: Sicherheit

Plissee Rollos schaffen nicht nur eine gemütliche und sonnengeschützte Wohnatmosphäre. Daher sind sie für ein Kinderzimmer sehr attraktiv, aber eine Sache muss dabei beachtet werden: Bedienschnüre oder -ketten sind für neugierige Kinderaugen eine attraktive Kletterhilfe. Aus diesem Grund achten hochwertige Hersteller darauf, dass Kindersicherheitsnormen eingehalten werden und die Bedienelemente entsprechend ungefährlich sind – beispielsweise durch zusätzliche Sicherungshalterungen und eine Maximallänge, die für Kinder nicht erreichbar ist.

Die verspannten Plissees gibt es aber auch ohne Kette oder Seitenschnur, sie lassen sich direkt am Fenster anbringen, weil sie nicht gebohrt, geklebt oder geklemmt werden. In die gewünschte Position kommen die Faltstores mit der Bedienschiene durch die montierten Griffe. Dadurch sind sie komfortabel und flexibel und sehen auch besonders modern aus. Die Sonnenschutzplissees sind für das Kinderzimmer in vielen bunten und fröhlichen Farben sowie mit kindlichen Mustern erhältlich.

Was versteht man unter Plissee?

Die Bezeichnung Plissee kommt aus dem Französischen („plissé“) und bedeutet „gefaltet“, oder „falten“. Modebewusste Frauen kennen den Begriff auch aus der Mode. Ein Plisseefaltenrock gilt nicht mehr als altbacken, sondern als trendiger Allrounder und als ein echtes Fashion-Statement. Die Besonderheit und der Eyecatcher des beliebten Rocks sind die vielen schmalen Falten, die ihm auch seinen Namen gaben.

In der Innenarchitektur hat Plissee eine lange Tradition, denn es wird schon seit Jahrhunderten für Raumdekorationen verwendet. Heutzutage wird Plissee für Sonnenschutz an Innenraumfenstern genutzt und im Gegensatz zu einer Jalousie oder einem Rollo lässt sich der plissierte (gefaltete) Stoff wie eine Ziehharmonika zusammenschieben. Optimal also für jedes Kinderzimmer.

Wie man das Kinderzimmer vor Sonnen und Hitze schützt

Für eine angenehme Wohnatmosphäre im Kinderzimmer sorgen neben einer dekorativen Einrichtung auch verdunkelnde Rollos statt klassischer Vorhänge. Denn besonders früh am Morgen sollte noch kein Licht ins Zimmer fallen, damit der Nachwuchs möglichst lange schlafen kann. Außerdem dienen Rollos als Sichtschutz vor neugierigen Blicken von Nachbarn und sie sorgen für eine angenehme Verdunkelung beim Mittagsschlaf – besonders im Sommer, wenn es mittags noch hell ist. Zum anderen dienen Rollos als Sonnen- und Hitzeschutz und dämmen die Wärme im Zimmer. Zudem bewahren Plissees im Hochsommer effizient vor übermäßigem Aufheizen des Kinderzimmers und sorgen für angenehme Temperaturen.

Das Plissee im Kinderzimmer kann optimal angepasst werden. Denn verschiedene Montagevarianten decken die Fensterscheibe vollständig ab. Die Rollo Eigenschaften erfüllen benötigte Funktionen wie beispielsweise ein verdunkelnder Stoff. Mit diesem bleiben Sonnenschutz, Ruheatmosphäre und Privatsphäre gleichermaßen gewahrt und sorgen für eine verbesserte Wohnatmosphäre.

Basics für noch mehr Sicherheit im Kinderzimmer

Kinderzimmer sind meist kunterbunt, häufig ein wenig chaotisch, aber für Kinder sind sie der tollste Spielplatz. Denn hier können sie nach Herzenslust toben, lachen und spielen. Umso wichtiger ist es, dass hier keine versteckten Gefahren lauern, sondern dass der Raum kindersicher ist:

Bodenbelag – Häufige Unfallursache bei kleinen Kindern sind unvermeidbare Stürze, die sich allerdings abmildern lassen, mit einem weichen und federnden Bodenbelag. Besonders empfehlenswert sind Teppich- und Korkböden.

Schadstoffarme Möbel – Bei der Auswahl der Möbel sollte gezielt zu schadstofffreien Produkten gegriffen werden. Möbel mit Schadstoffen verströmen gerne einen intensiven, beißenden Geruch wie beispielsweise MDF-Möbel. Sie enthalten oft Lacke und Leime, deren Ausdünstungen in hohen Konzentrationen nicht nur für Kinder gesundheitsschädlich sind.

Sichere Betten – Dem Kinderbett kommt eine besonders große Bedeutung zu, da es täglich zum Schlafen, Spielen und Herumtoben genutzt wird. Um Verletzungsgefahren aus dem Weg zu gehen, sollte der Lattenrost sehr stabil sein und das Bett unbedingt auf die altersspezifischen Bedürfnisse und potenziellen Gefahren für Kinder abgestimmt sein.

Gitterbetten – Zwar verhindern Gitterstäbe, dass Kleinkinder nachts aus dem Bett fallen, aber sie können auch zur lebensgefährlichen Falle werden, wenn sie zu weit auseinanderstehen und das Kleinkind seinen Kopf dazwischen einklemmen kann. Es könnte sich auch selbst durchzwängen und unbemerkt durch die Wohnung krabbeln.

Daher sollte man auf Gitterstäbe verzichten, sobald das Kind zwei Jahre alt ist. Stattdessen gibt es Fallschutzmatten für die Nacht, der tagsüber entfernt werden können.

Steckdosen – Stromunfälle sind bei Kleinkindern recht häufig. Neben schlecht isolierten Kabeln sind aber oft auch die frei zugänglichen Steckdosen die Hauptursache.  Daher sollten sämtliche Steckdosen im Kinderzimmer (am besten auch im Rest der Wohnung) mit einem Steckdosenschutz abgedeckt sein.

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