Kinderbett Test 2019

Die besten Kinderbetten im Überblick

Das Wichtigste in Kürze
  • Kinderbetten werden in den Standardgrößen 70 x 140 cm und 90 x 200 cm angeboten. Die kleinen Kinderbetten sind ideal für die Gewöhnung an ein eigenes Bett im eigenen Zimmer. Viele Eltern verbringen die ersten Lebensmonate mit dem Kind im gleichen Raum. Eine Umstellung auf das eigene Bett beginnt oft im Alter von rund zwei Jahren.
  • Kinderbetten sind ein toller Weg, um einen individuellen Stil in das Kinderzimmer zu bringen. Sie haben die Wahl aus Hochbetten, Kinderbetten in der Autoform oder Angeboten mit einem Betthimmel. Günstige Kinderbetten setzen natürlich auf ein einfaches Bettgestell, das sich zu jedem Stil dekorieren lässt.
  • Ein gutes Kinderbett sollte auf einen Lattenrost nicht verzichten. Einige Hersteller bieten auch für Kinderbetten verstellbare Lattenroste.

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Findet Ihr Kind endlich den Weg vom Babybett in das eigene Kinderbett, ist die Auswahl für Betten groß. Welches Kinderbett ist das beste Angebot für Sie und Ihr Kind? Wie hoch sollte das Kinderbett sein? Welche Kinderbett-Größe ist die richtige? Und aus welchem Material sind die besten Kinderbetten gefertigt? Fragen, die Sie mit einem umfassenden Kinderbetten-Vergleich 2019 leicht klären können.

1. Verzichten Sie nicht auf das Kinderbett

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Cooles Bett als Piratenschiff.

Viele Eltern stehen vor der Frage, ob es wirklich notwendig ist, ein spezielles Kinderbett zu kaufen. Ist ein normales Einzelbett nicht absolut ausreichend oder sollte man auf spezielle Kinderzimmermöbel zurückgreifen?

Die richtigen Kinderzimmermöbel müssen mit Bedacht gewählt sein – vor allem der Schlafplatz ist dabei wichtig. Denn Ihr Kind verbringt in den ersten Lebensjahren einen Großteil des Tages mit dem Schlafen. Kinder im Alter zwischen zwei und fünf Jahren schlafen zwischen 10 und 12 Stunden am Tag.

Um einen bequemen Schlafplatz zu schaffen, sind mehrere Elemente wichtig:

  • Kinderbett-Größe
  • Ausstattung (Bettkasten, Himmel, usw.)
  • Design
  • Material

Im Vergleich zu einem Jugendbett oder einem normalen Einzelbett unterscheiden sich die Kinderbetten vor allem in der Größe und im Design. Sie haben nicht nur eine kleinere Liegefläche zu bieten, sie sind auch niedriger.

Kinder können so leicht in das Bett hüpfen und fühlen sich auf der Matratze nicht so verloren. Das kleinere Bett wärmt sich in den kalten Wintermonaten außerdem leichter auf. Kinderkörper produzieren weniger Wärme als ein Erwachsener.

Tipp:
Wenn Sie befürchten, dass Ihr Kind in der Nacht aus dem Bett rollt, dann gibt es neben dem Kinderbett mit einem Rausfallschutz auch spezielle Matratzenauflagen. Diese sind mit einer Wölbung an den Seiten versehen, über die das Kind nicht hinwegrollen kann.

2. Tolle Kinderbetten für jedes Kinderzimmer

Ein Blick auf die aktuellen Kinderbetten-Tests zeigt auf, dass es die Kindermöbel in vielen Varianten zu entdecken gibt. Die verschiedenen Kinderbett-Typen sind dabei grundsätzlich für jedes Kind geeignet. Sie zeigen vor allem Unterschiede im Design und in der Ausstattung.

2.1. Das Kinderbett mit Rutsche

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Sie erhalten Betten für Jungen und Mädchen.

Ein beliebter Klassiker ist das Kinderhochbett mit Rutsche. Im Kinderbetten-Vergleich sind es häufig Angebote mit Rutschen, die Eltern wie Kinder begeistern.

Die Kinderbetten mit Rutsche haben den Schlafplatz auf dem oberen Bett. Dort ist auch die Rutsche angesetzt. Wird nur ein Bett benötigt, bleibt unter dem Bett Platz, um eine Spielecke einzurichten oder einen Schreibtisch aufzustellen.

Hochbetten gibt es mit zwei Kinderbetten und mit einer Kombination aus einem Einzel- und Doppelbett an der Unterseite. Die zweite Variante eignet sich besonders gut für ältere Kinder.

In kleinen Räumen sind die Hochbetten mit einer Rutsche vor allem platzsparend. Eine tolle Ergänzung für die Betten sind Aufsätze aus Textil oder Kunststoffplanen. Diese werden mit einem Gestell über den Schlafplatz befestigt. Sie verwandeln das Bett in eine Ritterburg oder auch ein Feuerwehrhaus.

2.2. Kinderbett mit Bettkasten

Im Kinderbett-Test werden Sie viele Angebote mit einem zusätzlichen Stauraum finden:

  • Bettkasten
  • Integriertes Regal
  • Schubladen
  • Rollkästen

Soll das Kinderbett über Tag als Sitzfläche dienen, ist ein Bettkasten eine gute Wahl. Kissen und Bettdecke lassen sich so leicht verstauen. Unter dem Bett bieten Schubladen Platz für Spielzeug, Kleidung oder Kuscheltiere.

2.3. Das Kinderbett mit Rollschutz

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Ein gemütliches Bett sorgt für erholsamen Schlaf.

Für Babybetten ist ein Bettschutzgitter unverzichtbar. Je älter das Kind wird, umso weniger wird das Gitter für das Bett benötigt.

Wenn Sie ein Kinderbett kaufen, das für ein recht junges Kind im Alter ab 18 Monaten gedacht ist, dann ist ein Rollschutz im Bett die beste Wahl. Dies gilt insbesondere für Hochbetten. Wir empfehlen Ihnen jedoch, Hochbetten erst für Kinder ab drei Jahren in Betracht zu ziehen.

Ist der Rollschutz mittig am Bettrand befestigt, kann Ihr Kind das Bett von beiden Enden bequem besteigen. Ein gutes Kinderbett erlaubt es Ihnen, einen seitlich befestigten Rollschutz an beiden Enden sicher anzuschrauben – so passt das Bett in jede Zimmeraufteilung.

2.4. Das mitwachsende Kinderbett

Besonders praktisch sind Betten, die sich in der Größe der Liegefläche anpassen lassen. Diese mitwachsenden Kinderbetten eignen sich oft von einem Alter ab zwei Jahren bis hin zu Kindern im Alter von acht Jahren.

2.5. Das Kinderbett mit Himmel

Ein optisches Highlight ist ein Kinderbett mit Himmel. Sie erhalten passende Varianten für ein Kinderhochbett und für klassische Kinderbetten. Einige Marken bieten lediglich das Himmelgestell mit dem Bett, andere führen auch Vorhänge und Abdeckungen.

Achtung: Bei der Wahl eines Kinderbettes mit Himmel unbedingt darauf achten, dass die Pfosten absolut stabil stehen. Vor allem junge Kinder klettern gern im Bett herum und suchen dann an den Pfosten Halt. Sind diese nicht stabil, ist ein Sturz kaum zu vermeiden.

3. Kinderbett Kaufberatung – das beste Kinderbett kaufen

Ein Kinderbett-Vergleich sollte alle relevanten Kaufkriterien für die Kindermöbel berücksichtigen. So erhalten Sie ein Bett für Kinder, das Ihnen und Ihrem Kind gefällt.

Kaufkriterium

Was ist zu beachten?

Größe In einem typischen Kinderbetten-Test werden Angebote für das Kinderbett mit 90 x 200 cm verglichen und Angebote für das Kinderbett mit 70 x 140 cm.
Haben Sie bereits eine Matratze, sollte diese perfekt auf die Liegefläche passen. Es ist nicht ratsam, eine zu kleine Kinderbettmatratze auf ein zu großes Bett aufzulegen. Dies kreiert Ecken und Kanten, die ein unnötiges Verletzungsrisiko darstellen.
Auch die Höhe des Bettes beachten. Ein halbhohes Kinderbett ist ein Etagenbett, das nur rund 50 bis 100 cm Raum unter der Liegefläche hat. Dort befinden sich oft Schubladen oder Unterschränke.
Material Ein Kinderbett aus Massivholz ist für viele Eltern die erste Wahl. Das Material ist robust und langlebig. Die meisten Hersteller für Kinderbetten verwenden Buche oder Eiche für die Fertigung der Betten.
Ein Kinderbett mit einem Metallgestell ist leichter. Es lässt sich zudem einfach zusammenbauen. Das langlebige Material ist dabei ebenfalls robust. Unlackiertes Metall hat den Vorteil, dass es frei von möglichen Schadstoffen ist. Holzbetten können mit Weichmachern wie Phthalaten versetzt sein.
Design In Sachen Design sollten Sie wenn möglich etwas Zeitloses wählen. Vor allem dann, wenn Sie das Kinderbett bereits für etwas ältere Kinder ab sechs Jahren kaufen.
Wünscht sich Ihr Kind ein Autobett oder ein Kinderbett mit einem Feuerwehr-Design, müssen Sie außerdem die oft recht großen Maße bedenken. Ein schlichtes Kinderbett in der Farbe weiß ist in der Regel kompakt gestaltet und passt auch in einen kleinen Raum.

Das Kinderbett-Auto wird heute mit tollen Ausstattungen wie Hupen oder Lichteffekten angeboten. Ideal für kleine Autofans.

3.1. Das Kinderbett mit Matratze und Lattenrost

Viele Marken bieten Bettensets an. Das Bett für Kinder mit Lattenrost wird ebenso offeriert wie Sets mit einer zusätzlichen Matratze. Die Kindermatratze muss dabei ausreichend dick sein. Sie sollte mindestens 10 cm in der Höhe messen. Eine umlaufende Trittkante sorgt dafür, dass die Matratze lange ihre Form behält.

Ein einfacher Lattenrost besteht lediglich aus verbundenen Holzlatten, die quer aufgelegt werden. Hochwertige Angebote haben einen Rahmen für die Holzlatten. Diese sind flexibel und passen sich der Bewegung des Kindes an. Kinderbetten mit Matratze und Lattenrost haben viele Vorteile zu bieten:

  • Set ist günstiger als der Einzelkauf
  • Alle Komponenten passen perfekt zusammen
  • Lattenrost erhöht den Schlafkomfort
  • Oft nur für Standardmodelle erhältlich

3.2. Hersteller und Marken für Kinderbetten

Egal, für welche Kinderbetten-Kategorie Sie einen Vergleich durchführen, es gibt ein paar Angebote, die tauchen immer wieder auf. Ein klassischer Kinderbetten-Testieger ist ein Ikea Kinderbett. Aber auch das Paidi Kinderbett ist keine Seltenheit auf dem Siegertreppchen. Weitere Marken für Kinderbetten sind:

  • Arbox
  • Clamaro
  • Deuba
  • Roba
Ikea-Kinderbett bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest berichtet im Jahr 2013 über ein Problem mit den Ikea-Kinderbetten. Die Schutzgitter einiger Betten waren inkorrekt verbaut und boten ein Verletzungsrisiko. Das Prüfinstitut hat bisher noch keine konkreten Kinderbetten-Vergleichssieger genannt. Allerdings ist die Kategorie Kinderhochstuhl und Kinderbett mit vielen Informationen rund um das Thema gefüllt.

4. Die richtige Matratze kaufen

Das beste Kinderbett nützt wenig, ist es nicht mit einer hochwertigen Matratze versehen. Eine Kindermatratze in der Größe 90 x 200 cm ist im Idealfall mit den folgenden Features ausgestattet:

  • Abnehmbarer wie waschbarer Bezug
  • Luftkanäle
  • Trageschlaufen (zum einfachen Wenden)

Bei Bedarf können Sie die Matratze durch eine Matratzenauflage ergänzen; zum Beispiel wenn Ihr Kind das Bett nässt. Die Matratzenauflage für das Kinderbett sollte möglichst saugfähig sein und sich bei mindestens 60 Grad in der Maschine reinigen lassen.

5. Fragen und Antworten zum Thema Kinderbetten

5.1. Ab wann ein Kinderbett nutzen?

Mit der richtigen Vorsorge kann in der Theorie bereits ein Baby im Kinderbett schlafen. Wichtig ist dabei, dass die Kleinen nicht an der Seite aus dem Bett rollen können. Sobald die Kleinen jedoch krabbeln können, muss ein Gitterschutz zum Einsatz kommen.

Ab einem Alter von rund 1,5 Jahren sind die Kinder spätestens in der Lage, alleine sicher zu laufen. Sie können ab diesem Alter Ihre Kinder durchaus in ein Kinderbett legen. Viele Eltern entscheiden sich zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr dazu, das erste eigene Kinderbett zu kaufen.

5.2. Wie lange sollte mein Kind im Kinderbett schlafen?

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Hochbetten sind platzsparend.

Haben Sie sich von Anfang an für ein Kinderbett in der Größe 90 x 200 cm entschieden, kann es bis in das Jugendalter bequem in dem Bett schlafen. Die kleinen Betten mit einer Länge von 135 cm eignen sich für Kinder im Alter von bis zu acht Jahren. Richten Sie sich nach der Körpergröße Ihres Kindes.

5.3. Wie die Kinderbetten umbauen?

Ist das Kinderbett umbaubar, kann es auf die wachsenden Ansprüche des Kindes angepasst werden:

  • Größere Liegefläche
  • Hochbett wird zum Einzelbett
  • Erweiterung durch einen Bettkasten

Es ist natürlich auch möglich, das Kinderbett selber zu bauen. Ob Sie ein Kinderbett für Mädchen gestalten oder ein Kinderbett für Jungen benötigen, der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wir empfehlen Ihnen lediglich, das Bettgestell selber zu bauen. Lattenrost und Matratze sollten Sie im Fachgeschäft kaufen.

5.4. Wie lange das Gitter am Kinderbett behalten?

Ist das Kind im Gitterbett, können Sie beruhigt schlafen. Denn es macht sich nicht heimlich auf Tour, um das Kinderzimmer zu entdecken.

Ab welchem Alter Ihr Kind bereit ist, ohne das Gitter zu schlafen, müssen Sie individuell entscheiden. Einige Kinder sind bereits ab zwei Jahren in der Lage, sicher im Bett zu schlafen und durch die Nacht zu schlafen. Andere rollen auch mit rund drei Jahren noch aus dem Kinderbett.

In einem Kinderbetten-Test sind es häufig Angebote mit abnehmbaren Gittern, die als Vergleichssieger hervorgehen.

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