Neue Studie zu Ängsten von Kindern

06.06.2019, 15:47 von Amelie S.

Kind hält sich die Hände vor das gesicht

Eine Studie gibt Aufschluss über die Lebensumstände und das Gefühlsleben der Kinder. Insgesamt wurden durch Forscher der Universität Frankfurt und die Bertelsmann-Stiftung 3450 Schülerinnen und Schüler befragt. Besonders im Fokus: Ihr Ängste.

96% der Kinder haben genug zu essen

Im Schuljahr 2017/2018 wurden über 3000 Kinder durch die Bertelsmann-Stiftung befragt. Ihren Angaben zu folge haben 96% der Kinder genug Essen und Spielmöglichkeiten im einen Umfeld. Auch lässt der Bedarf kaum zu wünschen übrig. 9 von 10 Kindern haben einen eigenen Arbeitsplatz, genauso viele waren schon einmal im Familienurlaub. Ein eigenes Zimmer haben 80% der befragten Kinder.

Auffällig ist hierbei jedoch, dass diese Verhältnisse vor allem bei Schülerinnen und Schülern eines Gymnasiums erfragt wurden. Schlechtere Bedingungen traf man bei Kindern an, die Sekundar-, Real-, Haupt- und Gesamtschulen besuchen.

Für 95% aller befragten Kinder gilt außerdem, dass sie ihren Angaben nach schöne Klamotten haben, stets genügend Geld für Klassenfahrten und Schulbedarf zur Verfügung steht und auch ein Fahrrad oder Inline Skater nicht fehlen.

Vor allem die Angst vor Armut beschäftigt Kinder

Trotz dieser zum großen Teil positiven Ergebnisse haben viele Kinder Angst vor Armut, Mobbing oder Gewalt. Die Hälfte der Kinder gab an, sich zeitweise Sorgen um die finanzielle Situation der Familie gemacht zu haben. Auch Mobbing, Ausgrenzung und Gewalt scheinen ein großes Thema in den Köpfen der Kleinen. Gerade auf Haupt-, Real- und Gesamtschulen habe jeder Dritte Angst Opfer von Mobbing oder Gewalt zu werden.

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