Babyöl Test 2019

Die besten Baby-Pflegeöle im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Babyöl ist vielfältig einsetzbar und kann zur Reinigung und zur Hautpflege gleichermaßen benutzt werden.
  • Auch für die Körperpflege bei Erwachsenen ist Babyöl sehr beliebt, so kann es etwa zur Beruhigung der Haut oder zur Haarpflege eingesetzt werden.
  • Pflegeöle, allen voran Babyöl, kommen in der Regel ohne Konservierungsstoffe oder Emulgatoren aus. Daher sind sie auch für empfindliche Haut sehr gut zu nutzen.

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In der Körperpflege für Kinder und Erwachsene spielt Babyöl eine wichtige Rolle. Es kann eingesetzt werden für Massagen, zur Pflege sehr trockener Haut oder auch zur schonenden Reinigung. Besonders bei der Entfernung von Augen Make-up ist es für viele Anwenderinnen das Non plus ultra.

Zum größten Teil bestehen Babyöle aus pflanzlichen Ölen wie Mandelöl, Brokkolisamenöl oder Calendulaöl (Ringelblumenöl), doch können sie auch Beimischungen einer Paraffinart enthalten, die aus Erdöl gewonnen wird. Ebenso enthalten manche Produkte Beimischungen von Duftstoffen.

Letzteres ist vor allem zu beachten für Menschen, die vegan leben, da hier der konsequente Verzicht auf tierische Produkte beziehungsweise der Beteiligung von tierischen Produkten bei der Produktion nicht gewährleistet werden kann. Wir zeigen Ihnen in unserem Babyöl-Vergleich 2019, worauf Sie achten sollten, damit Sie wirklich hochwertiges Babyöl erwerben. Übrigens: Auch im Haushalt ist Babyöl ein toller Geheimtipp.

1. Verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für Babyöl

Im Bereich Beauty und Wellness gibt es sehr viele Anwendungen für Babyöl. Am bekanntesten dürfen Ölmasken für Haut und Haar sein, sowie das Babyölbad. Es bringt trockener und empfindlicher Haut Linderung und perfekte Pflege.

Auch als Bartöl kann es eingesetzt werden und wenn es zum Rasierschaum beigemischt wird, macht es die Rasur sehr viel angenehmer. Übrigens: Wenn Damen sehr empfindliche Haut haben, kann Babyöl als Alternative zu Schäumen und Gelen bei der Achselrasur und im Bikinibereich genutzt werden.

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Babyöl sorgt für eine geschmeidige Haut.

Hochverträglich wie es ist, kann es perfekt genutzt werden, empfindliche oder gereizte Babypos zu reinigen. Es bietet zusätzlichen Wundschutz, da es Nässe von der Haut fernhält und die natürliche Hautbarriere stärkt.

Zum Babyschampoo beigemischt hilft es, den bei vielen Neugeborenen auftretenden Milchschorf sanft zu lösen, ohne die Haut zu reizen. Manche Kinder mögen die Babycreme nicht, da sie etwas klebt. Besonders im Sommer kann dies empfindliche Haut reizen, da unter der Baby Creme geschwitzt wird, der Schweiß aber nicht ablaufen kann. Eine hauchdünne Schicht Babyöl als Pflege für den Windelbereich ist dann angenehmer und effektiver.

2. Verschiedene Rezepturen, verschiedene Hersteller

Eigentlich ist das Wort „Babyöl“ ein sehr schwammiger Begriff. Es gibt zahlreiche Rezepturen und keine einheitliche Regelung, was in Babyöl sein darf oder muss. So finden Sie zum Beispiel parfümfreie Öle ebenso wie solche, die tierversuchsfrei, vegan oder aber mit Palmöl produziert werden. Hier hilft am besten, die Produkte der Hersteller zu vergleichen.

Auch ein Blick in verschiedene Testberichte bringt Aufschluss, welches das beste Babyöl ist. Beispielhaft listen wir hier einmal ein paar bekannte Marken auf und geben einen Überblick über die Inhaltsstoffe:

Babyöl Inhaltsstoffe
Penaten Intensiv Babyöl

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Das Babyöl ist nicht parfümfrei und nicht Mineralölfrei. Enthalten ist ein Aloe Vera Öl.
Bübchen Baby Öl

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Das Babyöl ist zwar nicht parfümfrei, dafür Mineralölfrei. Enthaltende Ölarten sind Sonnenblumenöl, Sheabuttter, Calendulaöl sowie Vitamin E.
Weleda Calendula Pflegeöl

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Das Babyöl ist erfreulicherweise parfümfrei und Mineralölfrei. Enthalten ist Calendula Öl (Ringelblume).
Johnson Baby Oil

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Das Babyöl ist nicht parfümfrei und nicht Mineralölfrei. Enthalten ist ein Aloe Vera Öl und es kann Palmöl enthalten sein. Zudem enthält es Antioxidantien.
Biomond Babyöl

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Das Babyöl ist erfreulicherweise parfümfrei und Mineralölfrei. Enthaltene Ölarten sind Jojobaöl, Macadamianussöl, Nachtkerzenöl, Schwarzkümmelöl, Johanniskrautöl, Traubenkernöl, Lavendelöl.

Weitere bekannte Hersteller sind Hipp, Lanisoh, Burt‘s Bees und Greendoor. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Zusammensetzungen genau zu studieren. Im Web finden Sie Portale, auf denen die teils unverständlichen Bezeichnungen von Inhaltsstoffen übersetzt und erklärt werden. Gute Ansprechpartner sind auch Ihr Kinderarzt oder Ihre Hebamme, die Ihnen gute Babyöle empfehlen können.

Es gibt im Web Rezepturen für die Eigenherstellung von Babyöl – hiervon ist jedoch abzuraten. Nicht alle Basisöle sind hormonell unbedenklich. Manche sekundären Pflanzenstoffe verhalten sich ähnlich wie menschliches Östrogen. Hier ist vor allem Nachtkerzenöl zu nennen.

In geringen Dosen fällt es nicht ins Gewicht, als reines Öl ist Nachtkerzenöl für die Baby- und Kinderpflege ungeeignet.

3. Tipps und Tricks für ein Babyöl im Haushalt

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Kindergerechtes Design und schon kann der Ölspaß beginnen.

Neben Massagen und Hautpflege bietet Babyöl auch noch viele andere Anwendungsmöglichkeiten. So kann es etwa helfen, festsitzende Ringe vom Finger zu ziehen oder auch das Einsetzen von Piercings und Ohrsteckern zu erleichtern.

Wenn Sie Haustiere haben, ist Babyöl im Winter ein gutes Mittel für die Ballenpflege bei Hunden und Katzen. Ebenso lassen sich damit die Ohren pflegen. Wenn das Tier beim Fellwechsel zu Schuppen neigt, geben Sie einen Tropfen Babyöl auf die Bürste, ehe Sie das Fell auskämmen. Bei Langhaartieren fällt das Kämmen so leichter und bei allen wird der Juckreiz und die Schuppenbildung gemildert.

Auch als Schmierstoff können Sie Babyöl verwenden, etwa wenn es um das Lösen sehr festsitzender Schlösser geht. Kaugummis lassen sich mit Babyöl leichter aus Kleidung oder von Oberflächen lösen. Auch die gefürchtete Knetmasse wird mit Babyöl leicht entfernbar und kann gut in Stücke geschnitten werden.

Zur Möbelpflege eignet sich Babyöl auch, nämlich dann, wenn die Oberfläche des Holzes nicht lackiert ist. Wenn Sie einen Natursteintisch haben, ist eine Abreibung mit Babyöl ein guter Trick, um Verfärbungen und Ausbleichen zu verhindern.

4. Figurpflege mit Babyöl

Sie können mit Babyöl Dehnungstreifen vorbeugen, vor allem, wenn es Mandelöl enthält. Gegen Cellulite hilft Babyöl selber nicht, jedoch erleichtert es die Massage und macht die Cellulite-Gele angenehmer auf der Haut. Wenn Sie zur Reinigung und Entschlackung Wachholderöl verwenden möchten, geben Sie etwas Babyöl zum Baden dazu, denn das ätherische Öl trocknet die Haut aus.

5. Das beste Babyöl im Test

Babyöl als Massageöl

Auch als Grundöl für Ihr persönliches Massageöl ist Babyöl in Bio Qualität sehr gut geeignet. Meist besteht ein Babyöl aus Mischungen, was für die Haut angenehmer ist, als reines Jojobaöl als Basis. Übrigens, auch straffende Massagen für das Dekolleté oder die Wangen funktionieren am besten mit einem hochwertigen Babyöl.

Die Stiftung Warentest hat sich bisher noch nicht mit Babyölen im Test befasst, jedoch prüft Öko-Test regelmäßig Babyöle. Fast alle Marken haben dabei mit „gut“ abgeschnitten. Interessant ist hierbei, dass besonders die Babyöle von Discountern überzeugen konnten.

Am besten wurde das „Calendula Öl“ von Weleda bewertet. Dieses Produkt hält seit mehreren Jahren seinen Spitzenplatz.
Testkriterien sind unter anderem:

  • Aussehen und Duft
  • Gefühl auf der Haut
  • Absorption (wie schnell und wie vollständig zieht es ein?)
  • Inhaltsstoffe
  • Allergene
  • Haltbarkeit

Die Öle aus dem Bereich Naturkosmetik konnten in diesen Kategorien alle überzeugen. Bei der Kaufberatung sind Ihre individuellen Bedürfnisse entscheidend. Sicher ist ein hochwertiges, neutrales Öl das ohne Konservierungsstoffe, ohne Parfüm und ohne Mineralöl hergestellt wurde, am besten.

Tipp: Ihren persönlichen Babyöl-Vergleichssieger ermitteln Sie am Besten in Ihrem eigenen Babyöl-Test.

6. Pflegelotion versus Pflegeöl bei der Babypflege

Diese Frage wird von Eltern, Kinderpflegern und Kinderärzten gleichmäßig intensiv diskutiert. Lotionen beinhalten Emulgatoren, von denen manche zwar harmlos aber für empfindliche Haut reizend sind. Andererseits ziehen sie sehr schnell ein und hinterlassen keinen Film auf der Haut.

Wir schauen uns einmal die Vor- und Nachteile des Pflegeöls an:

  • Versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und Vitaminen
  • Schützt die Haut, ohne die natürlichen Hautschutzbarrieren zu verändern
  • Hilft, das Gleichgewicht und die Selbstregulation der Hautgesundheit zu erhalten
  • kann einen unangenehmen Film auf der Haut hinterlassen
  • manche Öle wirken wärmend, was im Sommer als störend empfunden werden kann
  • kann die Kleidung verschmutzen, wenn etwa beim Schwitzen Pflegeölreste in den Stoff kommen

Den Film auf der Haut können Sie vermeiden, indem Sie das Babyöl auf die feuchte Haut auftragen. Außerdem kann er abgewischt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass, wenn Sie Babyöl kaufen und es zur Hautpflege beim Kind nicht verwenden können, es noch zahlreiche weitere Anwendungsmöglichkeiten gibt.

Auch ein günstiges Babyöl verdirbt nicht und verändert sich auch unter Wärme oder Kälte nicht in seiner chemischen Zusammensetzung.

Auch sehr empfindliche oder trockene Haut reagiert auf Babyöl nicht gereizt. Dies kann bei Pflegelotion durchaus geschehen. Wunde Haut sollte gar nicht mit Lotion behandelt werden, hier ist eindeutig dem Pflegeöl der Vorzug zu geben.

7. Palmöl ein umstrittener Inhaltsstoff

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Besser auf Produkte mit Palmöl verzichten.

Jahrelang galt es als sehr gesund und das Schönheitsmittel überhaupt, jetzt ist es in Kritik geraten: das Palmöl.

In Versuchen hat sich gezeigt, dass Palmöl bei Daueranwendung die Haut austrocknen kann.

Auch wird es mit verschiedenen Krebsarten in Zusammenhang gebracht, die vermehrt durch die Anwendung von Palmöl aufgetreten sein sollen. Ein abschließendes Ergebnis steht noch aus, jedoch spricht einiges dafür, beim Kauf von Babyöl darauf zu schauen, dass es kein Palmöl enthält.

Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Art der Erzeugung. Da Palmöl sich sehr gut verkaufen lässt, wurden in Asien viele tausende Hektar Regenwald gerodet, um gewinnbringende Palmölplantagen anzulegen. Auf diese Weise wird der Treibhauseffekt massiv gefördert, was nicht im Sinne eines ökologisch verträglichen Lebens sein kann.

Ganz zu schweigen vom Artensterben, dass auf diese Weise beschleunigt wird. Wer sich für ein veganes Leben entschieden hat, wird trotz dem der Stoff vegan ist, solche Produkte vermeiden wollen. Sie werden auf Kosten der Natur und oft unter Ausbeutung der Menschen produziert.

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