Kinderfahrrad Test 2018

Die besten Kinderfahrräder im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Kinderfahrräder machen Ihrem Nachwuchs viel Freude und ermöglichen eine sinnvolle und sportliche Freizeitgestaltung. Sie sind in vielen verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen erhältlich.
  • In Kinderfahrrad-Tests zeigen sich Markenprodukte von bedeutenden Herstellern, wie zum Beispiel Puky-Kinderfahrräder und Pegasus-Kinderfahrräder meist deutlich überlegen. Um ein sicheres Radeln zu ermöglichten lohnt es sich, in Qualität zu investieren.
  • Eine Gangschaltung ist beim ersten Fahrrad nicht zu empfehlen, da deren Bedienung das Kind motorisch überfordert.

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Das Kinderfahrrad ist der erste Schritt zur eigenen Mobilität des Kindes. Damit werden Reflexe und Muskulatur trainiert. Gleichzeitig lernt Ihr Kind, den Körper zu koordinieren, Entfernungen abzuschätzen und Geschwindigkeiten zu erkennen. Informieren Sie sich jetzt in unserer Kaufberatung, welches Kinderfahrrad für Ihr Kind das Beste ist.

1. Ein Kinderfahrrad kaufen: Viel mehr als nur ein Fortbewegungsmittel

Ein Kinderfahrrad hilft Ihrem Nachwuchs dabei, seinen Gleichgewichtssinn und verschiedene motorische Fähigkeiten zu trainieren. Kinder lieben es Rad zu fahren und dabei die Geschwindigkeit und ein wenig Unabhängigkeit zu genießen. Damit das Radeln für Ihren kleinen Liebling zu einem ungetrübten und sicheren Vergnügen wird, sollten Sie auf verschiedene Ausstattungsmerkmale achten. Ein Kinderfahrrad-Vergleich, wie ihn viele renommierte Testorganisationen wie die Stiftung Warentest veröffentlichen, liefern Ihnen dabei wertvolle Informationen.

2. Die verschiedenen Kinderfahrradgrößen

Die Frage, welche Kinderfahrrad-Größe für Mädchen und Jungen die richtige ist, erweist sich als entscheidend für die Sicherheit beim Radeln. Ein zu großes Fahrrad besitzt ein erhebliches Unfallpotential, weil das Kind weder sicher aufsteigen noch anhalten kann.

Die Zollgröße eines günstigen Kinderfahrrads muss unbedingt zur Schrittlänge der Kinder passen. Dabei gilt als Faustregel, dass Ihr Kind mit den Fußsohlen auf dem Boden ankommen muss, wenn es im Sattel sitzt. Kaufempfehlungen sehen vor, dass Sie die Schrittlänge vermessen, indem das Kind ein dickes Buch zwischen die Beine klemmt, um den Sattel nachzuahmen.

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Mit viel Spaß zum ersten Radausflug.

Sie bekommen für kleinere Jungen und Mädchen im Kindergartenalter Kinderfahrräder mit 12 Zoll und Kinderfahrräder mit 14 Zoll. Fürs Vorschulalter kommen Kinderfahrräder mit 16 Zoll genauso wie Kinderfahrräder mit 18 Zoll in Frage. In der Grundschulzeit sind Kinder meistens mit einem 20 Zoll-Kinderfahrrad gut bedient, je nach Körpergröße können Jungen in der dritten und vierten Klasse auch bereits ein 24 Zoll-Kinderfahrrad benutzen.

3. Beim Rahmen ist Alu beliebter als Stahl

Meist nutzt der Nachwuchs ein Kinderfahrrad mit 20 Zoll oder mehr über mehrere Jahre und fährt damit auch zunehmend längere Strecken. Deswegen kommt es bei diesen Kinderfahrrädern besonders darauf an, dass sie hervorragende Fahreigenschaften besitzen. Dabei spielt auch das Material des Rahmens eine wichtige Rolle. Viele Eltern entscheiden sich für ein Kinderfahrrad mit 20 Zoll als Aluminium-Modelle, die die folgenden Vor- und Nachteile bieten:

  • Stellen besonders leichte Kinderfahrräder, bei denen das Treten einen geringeren Kraftaufwand erfordert als bei Varianten mit einem Stahlrahmen
  • Bei Aluminium-Kinderfahrrädern im Test zeigt sich, dass auch zart gebaute Kinder keine Probleme haben, diese aufzurichten
  • Fahrräder für Kinder aus Alu sind weniger stabil als Stahl-Modelle, die deswegen für Jungen, die viel im Gelände unterwegs sind, eher nicht in Frage kommen
  • Kinderräder aus Alu sind teurer als Räder aus Stahl

4. Stützräder für kleine Radler

Vom Alter her sind viele Jungen und Mädchen in der Lage, ein Kinderfahrrad ab 3 Jahren zu nutzen. Bei einem Fahrrad für ein Kleinkind entscheiden sich Eltern häufig für Stützräder als Ausstattungsmerkmal. Sie können entweder Stützräder kaufen, die sich für die Montage an viele verschiedene Kinderfahrrädern eignen, oder Exemplare, die Hersteller speziell für ihre Marken-Räder anbieten, wie beispielsweise Puky-Stützräder.

Tipp: Wenn die kleinen Radler zuvor ein Laufrad hatten, fällt Ihnen das Fahren auf einem richtigen Kinderrad wesentlich leichter. Dann ist es in vielen Fällen sogar möglich, ein Kinderfahrrad ab 3 Jahren von Anfang ohne Stützräder zu benutzen, weil das Kind das Balancieren schnell beherrscht.

5. Die Anzahl der Gänge

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Das erste Kinderfahrrad sollte zunächst ohne Gangschaltung gekauft werden.

Insbesondere kleine Jungen wünschen sich häufig ein Rad mit Gangschaltung. Doch dieses Ausstattungsmerkmal macht erst Sinn, wenn eine sichere Handhabung des Kinderrads gewährleistet ist, insbesondere sollte Ihr Nachwuchs das Bremsen perfekt beherrschen. In der Regel ist dies erst der Fall, wenn Ihr Sohn oder Ihre Tochter die passende Größe für ein Kinderfahrrad mit 20 Zoll erreicht hat.

Darüber hinaus sollten Sie beachten, dass eine Kettenschaltung für Kinder grundsätzlich wenig empfehlenswert ist. Zum einen lässt sie sich schwer bedienen, zum anderen bedeutet sie den Verzicht auf eine Rücktrittbremse, die ein wichtiges Sicherheitsmerkmal darstellt. Aus diesem Grund ist auch bei einem Kinder-Mountainbike nach Möglichkeit einem Modell mit Nabenschaltung immer der Vorzug zu geben. Für den Alltagsgebrauch in weitgehend flachen Gebieten reicht ein Kinderrad mit Drei-Gang-Schaltung in der Regel völlig aus.

6. Die verschiedenen Kinderfahrrad-Marken

Radfahren bei Übergewicht

Immer mehr Kinder und Jugendliche bringen deutlich zu viele Kilos auf die Waage. Regelmäßiges Fahrradfahren leistet einen wichtigen Beitrag, um Gewicht zu reduzieren beziehungsweise dieses im Normalbereich zu halten. Auch übergewichtige Kinder können ohne Probleme Radfahren, da dieser Sport ihre Gelenke kaum belastet

Damit Ihr Kind viel Freude am Fahren mit dem Rad hat, sollten Sie auf bewährte Markenfahrräder setzen. Große Hersteller schneiden bei einem Kinderfahrrad-Test in den entscheidenden Kategorien regelmäßig hervorragend ab. So landen Puky-Fahrräder und Pegasus-Fahrräder genauso wie Diamant-Fahrräder regelmäßig auf den vorderen Plätzen.

Bei diesen Fahrradmarken im Test ist besonders hervorzuheben, dass sie in Bezug auf die Sicherheit hervorragende Ergebnisse erzielen. Die Kinderfahrrad-Vergleichssieger 2018 verfügen über ausgezeichnet ansprechende Bremsen, stabile Rahmen und einen leichtgängigen Antrieb. Außerdem zeichnen sich die besten Kinderfahrräder durch einen Einstieg aus, der für Kinder ohne Schwierigkeiten zu bewältigen ist. Die von der Stiftung Wartentest gekürten Kinderfahrrad-Vergleichssieger, ob es sich dabei um ein Puky-, Pegasus- oder Diamantfahrrad handelt, besitzen außerdem ein kindgerechtes Design.

7. Fahrräder für Jungen und Mädchen in ansprechender Optik

Sie können ein geschlechtsneutrales Modell im Online-Fachhandel kaufen oder sich für ein spezielles Kinderfahrrad für Mädchen beziehungsweise Jungen entscheiden. Kinderfahrräder für Mädchen besitzen die folgenden Merkmale:

  • Niedriger Einstieg ohne höhere Querstange
  • Komfortabler Sattel
  • In einer bei Mädchen beliebten Farbe gehalten, wie zum Beispiel Pink, Lila und Rosa
  • Häufig mit dekorativen Elementen verziert, die Motive aus Märchen, Comics oder Filmen zeigen, wie Einhörner, Flamingos oder Prinzessin Lilly Fee
  • Oft besitzen die Mädchenräder fest montierte Körbchen oder kleine Puppensitze an der Lenkstange

Kinderfahrräder für Jungen verfügen dagegen über eine höhere Stange beziehungsweise eine extra Querstange, die dem Rad die Anmutung eines Herrenfahrrads im Mini-Format geben. Außerdem sind sie meist in leuchtenden Farben, wie zum Beispiel Grasgrün oder Royalblau gehalten.

8. Kindersitze, Fahrradanhänger und Fahrrad-Nachläufer

Auch wenn Ihr Nachwuchs schon relativ sicher und eigenständig fahren kann, dauert es sehr lange, bis Sie gemeinsam mit der ganzen Familie längere Ausflüge per Fahrrad unternehmen können. Ausdauer und Kraft reichen bei Kindern bis weit ins Grundschulalter hinein nicht aus, um längere Strecken zu bewältigen.

Tipp: Räder mit einer geringen Anzahl an Zoll, die über keine Beleuchtungsanlage verfügen, erfüllen nicht die Voraussetzungen für den Betrieb im Straßenverkehr. Die Straßenverkehrszulassungsordnung schreibt eine Vorder- und Rücklampe zwingend vor.

Doch Sie müssen dennoch nicht auf derartige Unternehmungen an der frischen Luft verzichten, die Ihnen und Ihrem Nachwuchs viel Freude bereiten. Mit Kindersitzen, -anhängern oder einem Kinderfahrrad zum Anhängen können Sie mit kleinen Kindern schöne Radtouren unternehmen. Darüber hinaus bewähren sich diese Transportmittel auch im Familienalltag, zum Beispiel um gemeinsam zum Einkaufen zu fahren oder die Strecke zur Kindertagesstätte zurückzulegen.

9. Kindersitze bieten jede Menge Sicherheit

Heute bekommen Sie Fahrradsitze für Kinder mit einem Gewicht zwischen neun und maximal 22 Kilo in großer Auswahl, die sich für Kinder bis zum Schulalter eignen. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der folgenden Merkmale:

Merkmale Details
Montage

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am Rahmen oder Steuerrohr, sollte sich in jedem Fall unkompliziert bewerkstelligen lassen.
Gurtsystem

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3- oder 5-Punktsystem, besonders empfehlenswert sind Varianten, die zusätzlich über einen Frontbügel verfügen.
Sitzpolster

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Im Lieferumfang enthalten oder nicht, es empfiehlt sich, ein Polster auszuwählen, das sich abnehmen und bei Bedarf reinigen lässt.
Tragegriff

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Nur bei manchen Modellen vorhanden, erweist sich aber als sehr praktisch, wenn Sie den Fahrradsitz täglich an- und abmontieren.
Integriertes Schloss

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Ebenfalls nicht immer Bestandteil der Standardausstattung, aber sehr nützlich, wenn Sie Ihr Fahrrad mit Sitz auf öffentlichen Plätzen abstellen.

10. Kinderanhänger sind ausgesprochen praktisch

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Geben Sie Ihrem Kind ein großes Stück Freiheit.

Neben Lastenanhängern sind heute auch spezielle Kinderanhänger in Form von Ein- und Zweisitzern erhältlich. Viele Modelle können Sie auch als sportliche Alternative zum Kinderwagen nutzen, zum Beispiel um zu joggen oder zu wandern. Für die Sicherheit sollte der Anhänger über separate Bremsen und ein Gurtsystem verfügen. Genauso wichtig ist ein hochwertiges Verdeck, das mit einem großen Sichtfenster ausgestattet ist, damit Sie Ihren Nachwuchs während der Fahrt stets im Auge behalten können.

11. Ein Kinderfahrrad zum Anhängen

Auch hierzulande werden die Kinderräder, die Sie mithilfe einer Stange oder eines flexiblen Verbindungsteils einfach an ein großes Fahrrad anhängen, immer beliebter. In Holland und vielen skandinavischen Ländern sind diese Kinderfahrräder zum Anhängen seit vielen Jahren weit verbreitet. Jungen und Mädchen genießen es in der Regel sehr, mit hoher Geschwindigkeit und ohne zu ermüden gemeinsam mit Vater oder Mutter zu radeln.

Achtung: Wenn Sie ein Kinderfahrrad zum Anhängen nutzen möchten, muss Ihr Kind zuverlässig längere Zeit auf dem Rad in ausbalancierter Haltung mit beiden Händen am Lenker sitzen können. Ansonsten drohen schlimme Unfälle, wenn das Kind während der Fahrt vom Sattel rutscht oder fällt.

Die Stiftung Warentest hat diese auch als „Fahrrad-Nachläufer“ bezeichneten speziellen Räder geprüft und kommt zu einem teils sehr kritischen Urteil. Insbesondere beim Fahrverhalten schnitten viele dieser Trailer nicht gut ab. Aus diesem Grund sollten Sie bei der Auswahl unbedingt darauf achten, dass des angehängte Kinderfahrrad ruhig läuft und weder ruckelt noch pendelartige Ausschläge vollführt. Idealerweise nehmen Sie deswegen eine qualifizierte Kaufberatung in Anspruch, um sich ausführlich über empfehlenswerte Räder zum Anhängen informieren zu lassen.

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