Dreirad Test 2019

Die besten Dreiräder im Vergleich

Das Wichtigste in Kürze
  • Dreiräder sind ein beliebtes Spielzeug für Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren. Auch wenn es Modelle für große Kinder gibt, steigen die meisten in diesem Alter auf ein Fahrrad mit Stützrädern um. Natürlich gibt es für die ganz großen Kindern auch das Dreirad für Erwachsene.
  • Bevor man die ersten Runden auf dem Dreirad dreht, bietet es sich auf einem Laufrad aus Holz an, die ersten Gehversuche zu wagen. Dort bekommen die Kinder ein gutes Gefühl für die Lenkung und das Fortbewegen auf einem Rad.
  • Das Dreirad Fahren hat viele Vorteile zu bieten. Spielerisch lernen die Kleinsten eine bessere Koordination und sie betätigen sich körperlich. Kaufen Sie ein Dreirad vor allem für Kinder, die schwach ausgeprägte Beinmuskeln haben.

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Dreiräder gehören in den Hinterhof wie der Hahn auf dem Dach. Dabei sind die Zeiten, in denen die flotten Räder einen Heiden Krach machen, wenn Sie über den Asphalt brettern, zum Glück vorbei. Moderne Dreiräder sind hochwertig verarbeitet und setzen auf langlebige Materialien. Darüber hinaus sind sie mit jeder Menge Extras versehen. In einem Dreirad-Vergleich 2019 ist zu erkennen, dass es für jeden Anspruch ein tolles Kinderdreirad gibt. Aber wie lässt sich das richtige Dreirad für Ihre Ansprüche am besten finden? Welches Material ist am besten? Ist ein Dreirad mit einer Stange die richtige Wahl? Im Folgenden gibt es alle relevanten Informationen rund um das beliebte Kinderspielzeug an einem Ort.

1. Dreirad ist nicht gleich Dreirad – die Kategorien kennen

Dass es große Unterschiede zwischen den einzelnen Dreirad-Angeboten gibt, das macht die große Auswahl für die Modelle deutlich. Sie werden in allen Preisklassen und mit diversen Ausstattungen angeboten. Welches das beste Dreirad ist, müssen Sie in einem individuellen Dreirad-Vergleich selber herausfinden.

Produktart

Beschreibung

Das Dreirad ab 1 Jahr – das Babydreirad Ein Dreirad für sehr kleine Kinder muss ein paar Voraussetzungen erfüllen. Besonders wichtig ist ein bequemer Sitz, der mit einem Gurt ausgestattet ist. Im Idealfall ein Dreipunkt-Gurt, der das Kind sicher im Rad hält.
Das Dreirad wird von den Eltern geschoben oder gezogen. Die Kleinen können aber auf Wunsch auch selber in die großen Pedale treten.
Das Dreirad mit Schiebestange Ab rund zwei Jahren sind die Kinder in der Lage, das Rad besser zu kontrollieren. Sie sind aber noch weit davon entfernt, es komplett alleine zu fahren.
Das Dreirad mit Schiebestange erlaubt es den Eltern, die Kleinen ganz bequem auf dem Spaziergang zu schieben. Ist die Stange abnehmbar, kann der Nachwuchs auch selber ein wenig fahren. Ideal, um die ersten Schritte zum eigenständigen Spielen mit dem Dreirad zu lernen.
Das Dreirad mit Sonnendach Kinderhaut ist extrem empfindlich. Darüber hinaus sind hohe Temperaturen auch für den Körper sehr anstrengend.
Ein Dreirad mit Sonnendach ist eine gute Lösung für die heißen Tage im Hochsommer. Besonders praktisch sind faltbare Räder, die sich auch mit in den Urlaub nehmen lassen.

Neben den genannten Dreirad-Typen können Sie auch noch weitere Arten entdecken. Dazu gehört das Dreirad mit Motor ebenso wie das Dreirad für Erwachsene.

Achtung:
Ein Dreirad für das Baby erst dann verwenden, wenn das Kind bereits eine volle Kopfkontrolle hat. Dies tritt in der Regel ab dem sechsten Lebensmonat ein.

2. Jeder kann Dreirad fahren

Eltern und Kinder lieben das Dreirad. Der Grund dafür ist denkbar einfach – selbst mit sehr wenig Übung haben die Kleinen den Dreh schnell raus. Glaubt man den Herstellerangaben für Produkte aus vielen Dreirad-Tests, können sogar Kinder ab sechs Monaten schon die kleinen Kinderroller nutzen.

Wir empfehlen Ihnen, mit der Nutzung eines Dreirads darauf zu warten, dass Ihr Kind stabil sitzen kann, wie etwa im Alter von zwölf Monaten.

Nach oben hin gibt es für die Nutzung von Dreirädern kaum eine Grenze. Denn selbst Kinder, die bereits ein Fahrrad ohne Stützrad fahren können, genießen das coole Kinderdreirad. Ob also Dreirad oder Fahrrad, die Kids haben jede Menge Spass. Zur groben Orientierung gelten für die Nutzung von Dreirädern die folgenden Angaben:

  • Baby-Dreirad 6 Monate bis 18 Monate
  • Kleinkinder-Dreirad 18 Monate bis drei Jahre
  • Dreirad für große Kinder drei bis fünf Jahre

Hersteller geben sehr genaue Altersangaben und Gewichtsangaben für Ihre Produkte. Achten Sie beim Kauf darauf, diese grob einzuhalten.

2.1. Das Dreirad mit Gurt und gepolstertem Sitz

Für einen Kinderdreirad-Test werden oft Räder aus der gleichen Kategorie miteinander verglichen. Diese Tests zeigen auf, dass ein Dreirad mit Schubstange für eine optimale Sicherheit auch einen Gurt haben sollte.

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Auch auf dem Dreirad ist ein Helm wichtig.

Dreipunktgurte mit Polsterung sitzen bequem und schneiden nicht ein. Sie lassen sich im Notfall schnell und mit nur einer Hand öffnen. Für kleine Kinderhände sind sie jedoch sicher verschlossen.

Da vor allem kleine Kinder auf dem Dreirad Roller mit Stange sitzen, ist eine gute Polsterung relevant. Ein langes Sitzen auf einem Metallsitz führt zu lauten Protesten.

3. Kaufberatung für das Dreirad für Kinder – so klappt der Einkauf

Welche Marke? Welche Ausstattung? Welches Material? Es gibt unzählige Fragen, möchten Sie ein Dreirad kaufen. Wollen Sie das Dreirad günstig kaufen? Oder soll es der beste Dreirad-Vergleichssieger sein? Wichtig ist, dass Sie ein Kinderdreirad finden, das Ihrem Kind zusagt und alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen erfüllt – dann steht jeder Menge Fahrspaß nichts im Weg.

3.1. Ein gutes Dreirad wächst mit

Von der abnehmbaren Schubstange bis hin zum höhenverstellbaren Sitz, es gibt einige Details, die in einem Kinderdreirad-Test einfach überzeugen. Denn je mehr sich das Rad an die Größe des Kindes anpassen lässt, umso länger ist es im Einsatz:

  • Lenkstange verlängerbar
  • Sitz in der Höhe anpassbar
  • Schubstange abnehmbar
  • Sitz austauschbar

3.2. Auf Sicherheitsfeatures achten

Nicht nur ein Dreirad mit Gurt hat eine hohe Sicherheit zu bieten. Ein wichtiges Feature für Angebote mit Schubstange sind feststellbare Pedale. Wenn Sie das Dreirad schieben, besteht so nicht die Gefahr, dass sich das Kind in den drehenden Pedalen verletzt.

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Sie erhalten Dreiräder aus verschiedenen Materialien.

Das Dreirad für Kinder unter drei Jahren darf keine abnehmbaren Einzelteile erhalten. Wenn es mit der CE-Zertifizierung versehen ist, ist dieser Standard gegeben. Das CE-Zeichen gibt an, dass es nach offiziellen europäischen Standards hergestellt ist.

Wenn Sie absolut sichergehen möchten, dass Ihr Dreirad von bester Qualität ist, setzen Sie auf Angebote aus einer deutschen Herstellung.

3.3. Das Elektrodreirad für ältere Kinder

Ein Elektrodreirad ist im klassischen Dreirad-Vergleich eher selten zu sehen. Die kleinen Flitzer eignen sich für Kinder ab sechs Jahren. Sie sind mit Elektromotoren ausgestattet, die maximale Geschwindigkeiten von rund 10 km/h erreichen. Kinderdreiräder mit einem Motor für ältere Kids sind auch ein wenig schneller unterwegs. Dieses kleine Dreirad-Motorrad gibt es in vielen coolen Designs zu entdecken.

Die coolen Elektrodreiräder haben dabei Vor- und Nachteile zu bieten:

  • Große Altersspanne
  • Individueller Fahrspaß
  • Trainiert die Koordinationsfähigkeit
  • Hochpreisiger
  • Erfordert ein wenig Übung

3.4. Puky-Dreiräder sind extrem beliebt

Ein Klassiker unter den kleinen Flitzern ist ohne Frage das Kettler-Dreirad. In Dreirad-Tests schneiden die Angebote dieses deutschen Herstellers regelmäßig mit Bestnoten ab. Dennoch sind die Kettler-Dreiräder nicht die einzige gute Wahl.

Für Kinder jeder Altersklasse gibt es ein passendes Smoby-Dreirad. Das Sortiment von Smoby ist für die Baby-Räder bekannt. Ein Puky-Dreirad ist ein weiterer Vergleichssieger in vielen Vergleichen.

Die Koordination fördern

Kinderdreiräder sind ein erstklassiger Weg, um Kindern eine gute Koordination zu lehren. Denn hier muss das Treten in die Pedale mit der Lenkung kombiniert werden. Ist dies sicher erlernt, ist es an der Zeit, auf ein großes Rad mit Stützrädern umzusteigen. Um den Gleichgewichtssinn zu trainieren, ist ein Laufrad eine sehr gute Wahl.

4. Reifen aus Gummi sind besonders langlebig

In Sachen Bereifung haben Sie ebenfalls die Qual der Wahl:

  • Luftreifen zum Pumpen
  • Massiver Gummireifen
  • Plastikreifen

Ein Dreirad mit Gummireifen ist für viele die erste Wahl. Vor allem dann, wenn es sich um einen Luftreifen handelt. Diese Reifen haben ein echtes Profil, was sie besonders rutschfest macht. Auch auf nassen Untergründen. Darüber hinaus sind sie auch für unebene Fläche gut geeignet.

Ein Plastikreifen ist oft auf sehr günstigen Dreirädern zu sehen. Mit einem Dreirad-Test können Sie herausfinden, ob ein Plastikreifen Ihren Ansprüchen gerecht wird. Sind Sie häufig draußen unterwegs, ist Plastik oft der klare Verlierer.

Die massiven Reifen aus Hartgummi sind extrem langlebig. Gleichzeitig sind sie recht schwer. Kleine Kinder mit wenig Muskelkraft merken den Unterschied durchaus.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Dreirad

5.1. Gibt es einen Dreirad-Vergleichssieger von Stiftung Warentest?

Im Juli 2008 hat die Stiftung Warentest einen Test für Kinderlaufräder durchgeführt. Es wurde unter anderem überprüft, wie gut sich die Produkte montieren lassen und ob die Lenkung gut reagiert. Einen konkreten Vergleichssieger für Dreiräder gibt es vom Prüfinstitut allerdings nicht. Unter den Laufrädern konnten sich damals Angebote aus dem Hause Kettler und Kokua durchsetzen.

5.2. Wie lernen Kinder, ein Dreirad zu fahren?

Wenn Sie das Kind bereits sehr früh an das Dreirad gewöhnen, beginnt es die ersten Tretversuche ganz von allein. Denn wer lang genug auf dem Rad herumgeschoben wird, der möchte früher oder später selber aktiv werden.

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Dreirder im Retro-Look sind sehr beliebt.

Bekommt das Kind erst später ein Dreirad, zum Beispiel im Alter von drei Jahren, dann besitzt es bereits alle motorischen Fähigkeiten, um das Rad selber zu fahren. Es erfordert ein wenig Übung, die Tretbewegung richtig zu koordinieren.

Es ist jedoch kaum notwendig, dem Kind aktiv beim Dreiradfahren zu helfen. Ist das Koordinationsproblem der Beine überwunden, geht es auch schon an die Lenkung. Es dauert im Schnitt zwei bis drei Tage, bis das Kind sicher fahren kann.

5.3. Wie lange fährt ein Kind ein Dreirad?

Mit Blick auf das Angebot für Funatrikes und andere Dreiräder für Erwachsene lautet die Antwort auf diese Frage wohl „für immer“! Die Alterszulassung für klassische Dreiräder ist bis zu fünf oder sechs Jahren ausgelegt.

Einige Kinder genießen es aber auch, lange danach noch mit einem Dreirad zu fahren. Es gibt hier also wirklich keinen Grund, das Dreirad im Keller verschwinden zu lassen, weil das Kind zu alt ist.

5.4. Welche Ausstattung gibt es für Dreiräder?

Die zusätzlichen Ausstattungen für Dreiräder sind nicht nur praktisch. Einige bringen auch jede Menge Spaß.

Richtig cool sind Dreiräder mit Körben oder gar Anhängern. Hier lassen sich Spielzeuge, Snacks oder jede Menge Sand unterbringen. Dann fungiert das Dreirad als erstklassiges Kurier-Fahrzeug.

Eine Lenker-Klingel erhöht die Sicherheit des Dreirads. Für einen Dreirad-Vergleich könnten Sie den Nachwuchs fragen, welche Wünsche er oder sie an das neue Dreirad hat. Von bunten Fahnen bis hin zu Puscheln am Lenker, es gibt viel zu entdecken.

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