Babynahrung Test 2019

Die besten Babybreie im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Für das eigene Kind wollen Eltern das Beste. Daher wird gerade Babynahrung sehr sorgfältig gewählt. Regelmäßig entsteht jedoch Verwirrung darüber, was das denn sei.
  • Stillen ist sicher die beste Nahrung für Neugeborene. Doch gibt es auch Milchpulver, welches Sie bedenkenlos anmischen und füttern können.
  • Auch wenn viele Eltern es nicht gern hören so ist inzwischen nachgewiesen: Moderne Ernährungsdogmen wie Vegan oder Superfoods sind für Babys potentiell schädlich.

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„Man ist, was man isst.“ Das gilt bei Babys noch viel mehr, denn sie werden, was sie essen. Nie wieder im Leben ist die Ernährung so wichtig und so grundlegend für die Gesundheit, wie in der Zeit des Wachstums. Daher ist die Auswahl der richtigen Babynahrung so wichtig. Egal, ob es um Beifütterung oder um die Milch für das Neugeborene geht: ausschlaggebend sind der Nährwert und die Nährstoffe. Daher wird bei Babynahrung-Tests auf diese Gesichtspunkte auch besonderer Wert gelegt.

So kann zum Beispiel Fehlernährung des Neugeborenen ein Risikofaktor sein für das Auslösen von Allergien oder auch der Symptomatik, die gemeinhin als ADHS bezeichnet wird. Entsprechende Zusammenhänge sind inzwischen hinreichend nachgewiesen.

Ebenso, dass Ernährungsdogmen wie vegane Ernährung oder ähnlich einseitige Ernährungsmoden für Neugeborene und Kleinkinder höchst schädlich sind. Wir möchten Ihnen in unserem Vergleich von Babynahrung 2019 einen Überblick über Ernährung und Nahrungsmittel für Ihr Baby geben.

1. Die richtige Ernährung ist eine Frage, die individuelle Antworten erfordert

Auch wenn es eine wechselhafte Mode ist: Stillen ist die beste Form der Ernährung für das Neugeborene. Es mag verschiedene Gründe geben, warum die Mutter nicht oder nicht voll stillen kann. In diesem Fall sollte mit geeigneter Pre-Nahrung zugefüttert werden. Bei der Pre-Nahrung wird ad lib-Fütterung (Fütterung nach Bedarf) empfohlen. Hier gilt es jedoch, etwas Wichtiges zu beachten:

Achtung: Pre-Nahrung ist sehr kalorienreich! Sie sollte auf keinen Fall als Ersatz für Getränke dienen, da sonst bereits im Säuglingsalter Übergewicht droht!

Es ist also zu empfehlen, dem Baby schon früh Wasser oder Tee anzubieten, um den Durst zu stillen. Viele Eltern sind übervorsichtig und füttern ihr Kind auf Verdacht mit hypoallergener Nahrung.

Ist Ihr Kind nicht allergisch, so verwehren Sie dem kindlichen Stoffwechsel damit die Möglichkeit, die Welt kennenzulernen und „Konzepte“ zu entwickeln, mit Stoffen umzugehen. Im schlimmsten Fall lösen Sie damit Nahrungsmittelunverträglichkeiten aus, die so gar nicht da waren.

Tipp: Greifen Sie bitte nur bei berechtigtem Anlass und nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt oder der Hebamme zu Spezialernährungen.

2. Die beste Babynahrung im Test 2019

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Babynahrung muss gesund und schmackhaft sein.

Die Stiftung Warentest veranstaltet regelmäßig Babynahrung-Tests. Die gute Nachricht gleich vorweg: Keime oder ähnliches wurden in keinem der getesteten Produkte gefunden.

Die Pre-Nahrungen von Milasan und Aptamil konnten dabei überzeugen. Milasan Pre war sogar Babynahrung-Vergleichssieger in der entsprechenden Kategorie. Auch die Pre-Nahrungen von Beba und Bebevita wurden mit „gut“ bewertet. Günstige Babynahrungen von Drogerieketten hingegen überzeugten nicht und fielen sogar durch. Auffällig: Alle getesteten HA-Nahrungen (hypoallergen) wurden lediglich mit „befriedigend“ bewertet.

Ein Produkt fiel komplett durch, denn es enthält in seiner Zusammensetzung Stoffe, die als krebserregend gelten, wenn auch nicht in einer Menge, dass Grenzwerte überschritten werden. Bei Tests von Babynahrung werden unter anderem folgende Gesichtspunkte geprüft:

  • Zusammensetzung und Verträglichkeit
  • Unbedenklichkeit der Inhaltsstoffe
  • Nährwert
  • Mengen und Kombinationen von Nährstoffen
  • Konsistenz und Geschmack

Bei den Babybreien schnitt keines der getesteten Produkte besser als mit „befriedigend“ ab. Bemängelt wurden immer wieder Zuckerbeigaben oder Füllstoffe, wie etwa gemahlener Reis. Weiter fiel auf, dass zum Teil unausgewogene Nährstoffkombinationen gefunden wurden oder der Brennwert (Kalorienwert) sich als zu niedrig erwies.

3. Die beste Ernährung für Ihr Baby

So lange Ihr Kind noch das Fläschchen bekommt, ist vor allem die Auswahl des Wassers wichtig.

Tipp: Am besten greifen Sie zu einem Mineralwasser ohne Kohlensäure und mit niedrigen Nitratwerten.

Wenn das Kleine von der Babynahrung Blähungen bekommt, kann schon ein einfach Trick Abhilfe schaffen: Schütteln Sie das Fläschchen nicht, sondern rühren Sie die Milch an.

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Babynahrung aus natürlichen Zutaten.

Wenn Ihr Baby regelmäßig heftige Bauchschmerzen nach dem Fläschchen hat, muss an eine Kuhmilchallergie ausgelöst durch die Babynahrung gedacht werden. Dies kann nur von einem Arzt eindeutig festgestellt werden. In diesem Fall wird der Arzt Ihrem Kind entsprechende Spezialnahrung verordnen.

Wenn es an die Beikostfütterung geht, erhalten Sie am ehesten Bio-Babynahrung, wenn Sie den Babybrei selber kochen. Bereiten Sie ihn aus Lebensmitteln wie Gemüse und Fleisch zu und verzichten Sie Ihrem Kind zuliebe ganz auf Zucker. Mit einer Zugabe von ein paar Tropfen Lein- oder Sesamöl decken Sie den Bedarf an wichtigen Fettsäuren und unterstützen Babys Verdauung.

Manche Eltern scheuen sich vor dem selber kochen, denn es ist aufwändig und sie sind unsicher, ob die Nährwerte dann auch passen. Hier eine Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile:

  • Sie wissen genau, was Ihr Baby isst
  • Garantiert keine Zusatzstoffe
  • Preisgünstiger als Gläschen
  • Mehr Kombinationsmöglichkeiten von Lebensmitteln
  • Aufwändig, wenn mehrere Gerichte gekocht werden sollen
  • Kost muss eingekocht werden, dazu sind Gerät und Energie nötig
  • Reste einer Mahlzeit sollten nicht aufbewahrt werden

4. Hier können Sie die beste Babynahrung kaufen

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Wenn die Babynahrung schmeckt, isst das Kind von ganz alleine.

Im gut sortierten Onlineshop können Sie sicher sein, Babynahrung in höchster Qualität zu kaufen. Die Produkte sind garantiert originalverpackt mit unverletzten Packungen und Siegeln. Sie finden ausführliche Informationen zu jedem Produkt, und können in Ruhe das für Ihr Baby passende aussuchen. Weiterhin haben Sie eine große Produktpalette zur Auswahl. Mancher Baby-Markt bietet nur einen oder zwei Hersteller an, meist bekannte Marken wie Milupa oder Hipp.

Weniger bekannte Marken, die sich aber durch Bio-Qualität auszeichnen wie etwa Holle Babynahrung sind schwieriger zu finden. Auch die Folgemilch oder der Babybrei aus der Nahrungsserie, mit der Sie zufrieden sind, stehen Ihnen im Web garantiert zur Verfügung.

Auch ist hier der Babynahrung-Vergleich am einfachsten. Sie finden ausführliche Informationen, ab welchem Monat welche Ernährung am besten ist und Mütter können sich bereits in der Schwangerschaft mit der Entwicklung und den Bedürfnissen des Babys vertraut machen.

5. So macht Füttern dem Baby und den Eltern Spaß

Nicht nur was gegessen wird ist wichtig, sondern auch wie. Wussten Sie, dass Neugeborene beim Trinken flach auf dem Rücken liegen sollten, wohingegen Baby ab drei Monaten mit aufgerichtetem Oberkörper sein Fläschchen genießen sollte?

Auch solche Dinge – die altersgerechten Darreichungsformen der Nahrung – sind für die Bekömmlichkeit sehr wichtig. Wir haben hier einen tabellarischen Überblick für Sie, wie Sie die Mahlzeit für Ihr Baby optimal gestalten:

Alter Nahrung Utensilien
Alter: 0- 3 Monate

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Nahrung: Muttermilch und/oder Pre-Nahrung oder Folgemilch 1 Utensilien: Flasche und Sauger Größe 1 mit entsprechender Saugeröffnung
Alter: 3 – 6 Monate

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Nahrung: Muttermilch, Pre- oder Folgenahrung 1, plus erste fein pürierte Beikost Utensilien: Flasche mit passendem Sauger, Tellerchen Lernlöffel
Alter: 6 – 9 Monate

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Nahrung: Folgemilch 2, Milchbrei, Beikost, Tee Utensilien: Flasche mit Sauger, Trinklernaufsatz oder Trinklernbecher, Teller, Babylöffel
Alter: 9 – 12 Monate

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Nahrung: Folgemilch 2 oder 3, Milchbrei Beikost darf schon fester sein (weiche Kartoffelstückchen zum Beispiel) Utensilien: Trinklernbecher, Babybesteck, Tellerchen
Was ist pre-biotisch?

Mit dieser Bezeichnung sind nicht verdauliche Lebensmittelbestandteile gemeint, die die Darmtätigkeit und vor allem den Aufbau der Darmflora anregen. Die Darmflora hat nicht nur mit der Verdauung zu tun, sondern ist auch ausschlaggebend für das menschliche Immunsystem.

Pre-biotisch und pro-biotisch sind nicht zu verwechseln. Während Pre-Biotika in der Babynahrung lediglich anregen, sind Pro-Biotika lebende Bakterienkulturen, die sich im kindlichen Darm ansiedeln. Diese sind inzwischen umstritten, da sich in Untersuchungen gezeigt hat, dass unsere Darmflora so individuell wie unser Fingerabdruck ist.

Sie entsteht durch unsere Lebensgewohnheiten und es hat sich als potentiell nachteilig erwiesen, diese Darmflora anzulegen oder deren Anlage zu beeinflussen. Eine Ausnahme bildet hier der Zustand nach Kollaps der Darmflora, etwa durch massive antibiotische Behandlung oder schwere Entzündung.

Die Utensilien für die Babymahlzeit finden Sie von namhaften Herstellern wie zum Beispiel Nuk, Milupa oder Hipp.

6. Spezielle Ernährungsmethoden

Sofern Ihr Baby nicht aus gesundheitlichen Gründen auf spezielle Ernährung angewiesen ist, sollten Sie mit Ernährungsformen wie veganer Ernährung frühestens im Teenager-Alter beginnen. Die Gründe sind pragmatischer Natur und auch durch die kindliche Entwicklung bedingt.

Für Ausbildung und Aufbau der Muskulatur und vor allem des Nervensystems sind tierische Eiweiße unverzichtbar. Sinnvoll ist in dieser Zeit der weitgehende Verzicht auf Kristallzucker. Ersetzen Sie Ihn zum Beispiel durch Rohrzucker. Im Bereich Babynahrung gibt es Süßungen für Kleinkinder, die sehr gut verträglich sind.

Der pragmatische Grund ist schlicht, dass Sie in der KiTa, im Kindergarten und auch in der Schule nur bedingt Kontrolle darüber haben, was Ihr Kind tatsächlich isst. Im schlimmsten Fall machen Sie das Kleine zur Zielscheibe für Mobbing, denn in dem Alter wird alles ausgegrenzt, was nicht verstanden wird.

Babyartikel aus der Kategorie „vegan“ zu kaufen, ist sicher sinnvoll, wenn es um Kleidung und Ähnliches geht, bei der Ernährung jedoch sollten Sie Ihrem Kind alle Bausteine der menschlichen Nahrung zur Verfügung stellen.

Sehr bald schon wird Junior zum kleinen Gourmet und Sie deutlich wissen lassen, was schmeckt und was nicht. Hebammen sagen nicht ohne Grund: Was gerade schmeckt, wird auch gebraucht. Dies gilt in der Schwangerschaft und auch danach.

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