„Wir wollen mehr Männer in Kitas! Denn der Anteil männlicher Fachkräfte ist in der Heilerziehungspflege höher als in Kindertageseinrichtungen.“ Deutliche Worte fand Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer bei dem Start des Projektes Heps@Kitas. Mit diesem in Deutschland einmaligen Weiterbildungs-Programm für Heilerziehungspflegerinnen und –pfleger, will sie vornehmlich mehr und speziell ausgebildete Fachkräfte für Kindertageseinrichtungen gewinnen.Weiterlesen
Im Sommer vergangenen Jahres öffnete der erste KulturKindergarten der Dussmann Gruppe seine Pforten in Berlin Marzahn. Im Herbst folgte bereits eine weitere Eröffnung in Wetzlar. KiTa.de sprach mit Sigrun Künne, Geschäftsführerin der Dussmann KulturKindergarten gemeinnützige GmbH, über das Konzept, den Standort Berlin und die Perspektiven des Konzepts KulturKindergarten.
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Am heutigen Dienstag fiel der Startschuss für die umfangreiche Schülerkampagne „Profis für die Kita“. Ihr Ziel: Mehr Nachwuchs für den Erzieherberuf zu begeistern. Federführend für die Schülerkampagne ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Das Bundesfamilienministerium unterstützt die Imagekampagne bis Ende 2012 mit rund 320.000 Euro. „Erzieherinnen und Erzieher legen mit ihrer Arbeit den Grundstein für die späteren Bildungserfolge und die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern“, begründet Bundesfamilienministerin Kristina Schröder das Engagement ihres Ministeriums.Weiterlesen
Hamburg bleibt für Kita-Betreiber weiter ein schwieriges Pflaster. Laut einem Bericht im „Hamburger Abendblatt“ verweigert eine Eigentümer-Gemeinschaft die Verbreiterung eines Seiteneingangs um 20 Zentimeter. Diese Verbreiterung von 80 Zentimeter auf einen Meter ist nach den Bauvorschriften notwendig, um die Kita betreiben zu können. Für die Behörde kein Problem. Sie erteilte die Genehmigung. Nun stellen sich jedoch die Miteigentümer quer. Der Grund, so vermutet der Kita-Betreiber: „Sie wollen hier einfach keine Kita haben.“
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Nur jedes siebente Kind unter drei Jahren mit einem Migrationshintergrund oder 14 Prozent findet Spielkameraden in einer Kinderkrippe oder Kita. Damit liegt ihre Betreuungsquote weit hinter der von Kindern ohne Migrationshintergrund, von denen immerhin 30 Prozent in einer Kita oder durch eine Tagesmutter betreut werden, teilt das Statistische Bundesamt mit. Für Wolfgang Stadler (Foto), Bundesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO), zeigen diesen Zahlen, „dass der ab nächstem Jahr geltende Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab einem Jahr richtig und wichtig ist. Dann haben viel mehr Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder in einer Kita oder in der Kindertagespflege betreuen und fördern zu lassen. Dies schafft gerechte Bildungsvoraussetzungen für alle Kinder.“Weiterlesen
Von heute an können sich Kommunen, freie Träge von Kindertageseinrichtungen, Elterninitiativen oder Jugendämter bei Fragen rund um den Krippenausbau direkt über eine Hotline an das Familienministerium wenden. Sie ist Bestandteil einer Task Force, die Familienministerin Ute Schäfer zum U3-Ausbau heute in Düsseldorf vorstellte.
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Vom nächsten Schuljahr 2012/2013 an erprobt Baden-Württemberg eine „Dualorientierte Ausbildung von Erzieherinnen und Erzieher“. Darauf haben sich das Kultusministerium mit dem Städte- und Gemeindetag, dem Landesjugendamt sowie den kirchlichen und freien Kindergartenträgerverbänden verständigt. Die Verantwortlichen versprechen sich insbesondere eine engere Verknüpfung von schulischen und praktischen Ausbildungsphasen. Darüber hinaus erhalten die angehenden Erzieher/innen auch eine Vergütung. „Mit diesem Modell zählt Baden-Württemberg bei der Ausbildung von Erzieherinnen und Erzieher zu den Vorreitern in Deutschland“, zeigt sich Staatssekretär Dr. Frank Mentrup überzeugt. „Es muss uns gelingen, mehr Frauen und Männer für den Erzieherberuf zu gewinnen, um für den steigenden Personalbedarf im Zuge des Ausbaus der Betreuungsangebote gewappnet zu sein.“Weiterlesen
Fünf Einrichtungen zur Kindertagesbetreuung zeichnete Sachsen-Anhalts Sozialminister Norbert Bischoff zur „vitalsten Kita 2011“ aus. Sie setzten sich im Mitmachwettbewerb „Kita vital“ gegen insgesamt 80 Kindergärten durch, die sich im vergangenen Jahr daran beteiligten. Der Wettstreit stand er unter dem Motto „Im Ort zu Hause“. Seit dem Start von „Kita vital“ vor fünf Jahren nahmen mehr als 10.000 Mädchen und Jungen aus 370 Kindertagesstätten aus Sachsen-Anhalt an diesem Wettbewerb teil. Bischoff: „Kindertagesstätten bedeuten Zukunft. Sie sind nicht selten so etwas wie das Salz in der Suppe für das Gemeinwesen vor Ort.“Weiterlesen
„Unser Kinder-Garten – Platz für ein Miteinander!“ lautet das diesjährige Motto des 3. Sächsischen Kinder-Garten-Wettbewerbs. Bewerben können sich alle sächsischen Kitas. Bis zum 30 April 2012 können sie ihre Ideen von bildungs- und gesundheitsfördernden Außenanlagen bei der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V. einreichen. Insgesamt stellt der Freistaat für diesen Wettbewerb 30.000 Euro an Preisgeldern zur Verfügung.
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Das Saarland erhält am Berufsbildungszentrum (BBZ) St. Wendel eine weitere und damit dritte öffentliche Fachschule für Erzieherinnen und Erzieher. Zum Schuljahr 2012/2013 soll die Einrichtung ihren Betrieb aufnehmen. Noch ist nicht klar, wie viel Schüler/innen dort ihre Ausbildung erhalten. Diese Zahlen liegen nach Auskunft des Bildungsministeriums gegenüber KiTa.de erst in den nächsten Tagen vor. Für Bildungsminister Klaus Kessler ist jedoch klar: „Diese zusätzliche Fachschule ist eine weitere wichtige Leitinvestition in die Zukunftssicherung der frühkindlichen Bildung im Saarland.“Weiterlesen