Synthetisch hergestellte Chemikalien wie Bisphenol A, Weichmacher oder Flammschutzmittel können zu Fettleibigkeit und Diabetes führen. Insbesondere schwangere Frauen und Kinder sind gefährdet. Dies ist das Ergebnis einer Studie der englischen Umweltorganisation ChemTrust, die der BUND kürzlich präsentierte. Besonders stark vertreten sind diese Chemikalien in Alltagsprodukten wie Plastikspielzeug, Elektrogeräten, PVC-Böden und Konservendosen.Weiterlesen
Nur 3,6 Prozent von den in der Kindertagesbetreuung Beschäftigten ist männlich. Dies veröffentlichte heute das Statistische Bundesamt anlässlich des Boy’s Day am 26. April. Damit befassten sich im März 2011 rund 16.700 Männer unmittelbar mit der pädagogischen Betreuung von Kindern in einer Kindertageseinrichtung oder waren als Tagesvater tätig. Immerhin bedeutet diese Zahl eine Steigerung von rund 50 Prozent gegenüber 2007. Damals betrug der Anteil der Männer nur 2,9 Prozent in dieser Beschäftigungsgruppe.Weiterlesen
„Die frühe Beteiligung von Kindern durchbricht den Kreislauf der Vererbung von Armut. Der Kinderreport 2012 des Deutschen Kinderhilfswerkes zeigt, dass Kinder durch Mitbestimmung schon in jungem Alter soziale Kompetenzen entwickeln, die sie stark machen. Dadurch können die Kinder erfolgreich mit aversiven (unangenehmen – die Red.) Reizen umgehen“, erklärte Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes (DKHW) bei der heutigen Präsentation des Kinderreports. Krüger betont, dass es insbesondere für Kinder aus benachteiligten sozialen Lagen von besonderer Bedeutung ist, bereits im jungen Alter in der Kita entsprechende Erfahrungen sammeln zu können.Weiterlesen
Weitere 1.000 Kindertageseinrichtungen sind vom 1. April an „Schwerpunkt-Kitas Sprache und Integration“. Denn zum Monatswechsel startet die zweite Förderwelle der „Offensive Frühe Chancen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Insgesamt 4.000 Schwerpunkt-Kitas betreuen dann Kinder mit Sprachproblemen. Bis 2014 stellt der Bund für die Offensive rund 400 Millionen Euro zur Verfügung. „Mit den neuen 1.000 Schwerpunkt-Kitas ermöglichen wir noch mehr Kindern den Zugang zu alltagsintegrierter Sprachförderung“, erklärte heute Familienministerin Kristina Schröder.
Weiterlesen
Bei ihrer Konzentration auf den Ausbau von Betreuungsplätzen für unter 3-jährige Kinder vernachlässigten Bund, Länder und Gemeinden die Investitionen in die Menschen, die diese Kinder fachlich kompetent betreuen können. Der Hauptgeschäftsführer des Deutsche Städte- und Gemeindebundes (DStGB) Gerd Landsberg fordert ein Aktionsprogramm Kinderbetreuung weil Tausende von Erzieherinnen und Tagesmüttern fehlen. Wolfgang Stadler, Bundesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO) appelliert an die Bundesregierung, auf das Betreuungsgeld zu verzichten. Sie solle statt dessen „besonders klamme Kommunen beim Ausbau von Betreuungsplätzen unterstützen“.
Weiterlesen
Mehr als 16.000 neue Plätze für Kinder unter drei Jahren stehen im nächsten Kindergartenjahr, das am 1. August 2012 beginnt, in Nordrhein-Westfalen bereit. „Damit haben wir im Vergleich der vergangenen Jahre den mit Abstand stärksten Zuwachs an neuen Plätzen für Kinder unter drei Jahren zu verzeichnen“, erklärte Familienministerin Ute Schäfer bei Vorstellung der neuen Zahlen am Montag dieser Woche.Weiterlesen
37 Kindertagesstätten aus dem Main-Taunus-Kreis zeichnete dieser Tage die Landesregierung Hessen mit dem KiSS-Siegel aus. Bei der Übergabe erklärte Petra Müller-Klepper, Staatssekretärin im Hessen Sozialministerium: „Diese Qualifikationsplakette dokumentiert, dass die Kita besonders auf die sprachliche Entwicklung der Kinder achtet, indem sie das Kindersprachscreening (KiSS) und darauf aufbauend Sprachfördermaßnahmen durchführt.“ Sie betonte, Sprachkompetenz ist ein wichtiger Baustein für die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes. Sie ist eines der zentralen Instrumente zur Kommunikation und die Schlüsselqualifikation für den späteren schulischen und beruflichen Erfolg.Weiterlesen
Familie und Beruf zu vereinbaren steht für viele Verantwortliche in Betrieben, Verwaltung und Politik mittlerweile weit oben auf deren Agenda. Gilt es doch heute mehr denn je, qualifizierte Mitarbeiter für sich zu gewinnen und diese auch langfristig zu binden. Doch welche Möglichkeiten stehen den Unternehmen überhaupt zur Verfügung? Was können sie konkret unternehmen, von wem erhalten sie Unterstützung, wer sind ihre Ansprechpartner? Antworten darauf soll die Broschüre „Kinderbetreuung in Hamburg – Anregungen und Praxisbeispiele zur betrieblich unterstützten Kinderbetreuung“ geben. Interessierte können sie von sofort an unter www.hamburg.de/familie-beruf abrufen.Weiterlesen
Weiter hohe Wellen schlagen die Forderungen des Aktionsrats Bildung (siehe KiTA.de vom 28.2.2012) zur Professionalisierung in der Frühpädagogik. Viele Träger von Kindergärten, Krippen oder Kitas teilen einige Vorschläge der Wissenschaftler, andere Teile lehnen sie dagegen ab. Einig sind sich jedoch alle: Die Finanzierung von Aus- und Weiterbildung muss ausreichend gesichert sein und darf die Kita-Träger nicht noch weiter belasten. Einer der größten Kita-Träger Deutschlands ist das DRK. Heute kommentiert Sabine Urban, Referentin Kinderhilfe / Kindertagesbetreuung im DRK – Generalsekretariat, die Thesen des Aktionsrats Bildung exklusiv auf KiTa.de.Weiterlesen
Kinder unter zwei Jahre können sich im Saarland, in Bremen aber auch in Rheinland-Pfalz, glücklich schätzen: Ihre Betreuer in den Kindertageseinrichtungen müssen sich um die kleinsten Gruppen kümmern. Liegt das so genannte Betreuer-Kind-Verhältnis bundesweit bei rund 4,7 Kindern, sind die Gruppen in den Ländern an der Spitzengruppe deutlich kleiner. Im Saarland beträgt dieses Verhältnis 1 zu 3,2, in Bremen 1 zu 3,3 und in Rheinland-Pfalz 1 zu 3,4.Weiterlesen