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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich
E-Scooter ohne Straßenzulassung auf dem Radweg
Ein E-Scooter ohne erforderliche Betriebserlaubnis darf auf öffentlichen Radwegen nicht fahren – gefragt sind daher zugelassene Alternativen. Dieser Vergleich ordnet fünf alltagstaugliche Modelle nach Reichweite, Komfort und Handhabung ein; unsere Empfehlung ist der Segway-Ninebot MAX G2 D.
Redaktionelle Einordnung
Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf
Für längere und unebene Stadtstrecken ist der Segway-Ninebot MAX G2 D das ausgewogenste Gesamtpaket: Er verbindet die größte Herstellerreichweite im Vergleich mit Federung an beiden Achsen, Blinkern und Traktionskontrolle. Wer ihn regelmäßig tragen oder in Bus und Bahn mitnehmen möchte, fährt mit dem deutlich leichteren Segway-Ninebot E2 D II praktischer. Wichtig vor jeder Auswahl: Auf öffentlichen Radwegen sind nur E-Scooter mit gültiger Betriebserlaubnis und Versicherungskennzeichen erlaubt.
Die beste Gesamtwahl für Reichweite, Sicherheit und Fahrkomfort, wenn Gewicht und Transportaufwand nachrangig sind.
Zum TestsiegerUnsere Auswahl
5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse
Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.
Segway-Ninebot MAX G2 D
Erwachsene mit längeren Pendelstrecken und regelmäßig unebenen Stadtwegen.
Die beste Gesamtwahl für Reichweite, Sicherheit und Fahrkomfort, wenn Gewicht und Transportaufwand nachrangig sind.
- Bis zu 70 km Herstellerreichweite
- Federung vorn und hinten
- Hoher Transportaufwand
Segway-Ninebot MAX G30D II
Pendlerinnen und Pendler mit langen, überwiegend gut ausgebauten Strecken.
Eine sehr starke Wahl für lange Wege, sofern Federung und Blinker nicht zu den persönlichen Muss-Kriterien gehören.
- Bis zu 65 km Herstellerreichweite
- 10-Zoll-Luftreifen mit Gelschicht
- Keine Federung
NIU KQi2 Pro (DE)
Erwachsene mit regelmäßigen Stadtwegen und Bedarf an einem ausgewogenen Verhältnis aus Reichweite und Handlichkeit.
Die ausgewogene Stadtwahl für mittlere Strecken, wenn ein leichterer Aufbau wichtiger ist als maximale Komforttechnik.
- Bis zu 40 km Herstellerreichweite
- 10-Zoll-Luftreifen
- Keine Federung
5TH WHEEL V30PRO
Erwachsene mit höherer Zuladung und überwiegend kürzeren bis mittleren Stadtstrecken.
Die passende Wahl für hohe Zuladung und wartungsarme Stadtfahrten, sofern die kürzere Reichweite genügt.
- Zuladung bis 120 kg
- Integrierte Blinker
- Bis zu 25 bis 30 km Herstellerreichweite
Segway-Ninebot E2 D II
Leichtere Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren mit kurzen Stadtwegen und häufigen Umstiegen.
Die beste Transportlösung für kurze Wege, aber wegen Reichweite, Reifenformat und Zuladung weniger universell einsetzbar.
- Gewicht von 16,2 kg
- Vordere Federung
- Zuladung auf 90 kg begrenzt
Schnelle Antworten
Das Wichtigste vor der Auswahl
Ab welchem Alter darf man einen E-Scooter fahren?
Für E-Scooter nach Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung gilt in Deutschland grundsätzlich ein Mindestalter von 14 Jahren.
Braucht ein zugelassener E-Scooter ein Versicherungskennzeichen?
Ja. Für die Teilnahme am öffentlichen Verkehr benötigt ein E-Scooter neben der erforderlichen Betriebserlaubnis eine gültige Haftpflichtversicherung mit Versicherungskennzeichen.
Darf man mit einem E-Scooter auf dem Gehweg fahren?
Nein. E-Scooter fahren grundsätzlich auf Radwegen, Radfahrstreifen oder Schutzstreifen. Fehlen diese, darf die Fahrbahn genutzt werden; Gehwege sind nicht vorgesehen.
So testen wir
Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den legalen Radweg-Einsatz, Sicherheit und Komfort, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.
- Markt und relevante Modelle erfassen
- Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
- Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
- Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren
Einzeltests
Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet
Segway-Ninebot MAX G2 D
Der Segway-Ninebot MAX G2 D ist im Vergleich die umfassendste Wahl für den legalen Weg auf öffentlichen Radwegen und Straßen. Die deutsche D-Version ist für den Straßenverkehr ausgelegt; dennoch gehören ein gültiges Versicherungskennzeichen und die Einhaltung der Verkehrsregeln zum Einsatz dazu. Im Alltag punktet das Modell vor allem durch die Kombination aus einer Herstellerreichweite von bis zu 70 km, Hinterradantrieb und einer angegebenen Steigfähigkeit von bis zu 22 Prozent. Damit ist es nicht nur für kurze Besorgungen, sondern auch für längere Pendelwege interessant. Die Reichweite ist allerdings ein Herstellerwert unter definierten Bedingungen; Temperatur, Steigungen, Fahrstil und Zuladung können sie im Alltag spürbar beeinflussen.
Das prägende Ausstattungsmerkmal ist die Federung. Vorn arbeitet ein hydraulischer Dämpfer, hinten eine zusätzliche Federaufhängung. Zusammen mit den 10-Zoll-schlauchlosen Luftreifen kann dieses Konzept Erschütterungen auf Pflaster, abgesenkten Bordsteinkanten oder rauem Asphalt besser abfangen als ungefederten Modellen. Als einziges Modell im Vergleich federt der MAX G2 D an Vorder- und Hinterachse. Für Personen, die täglich längere Strecken fahren oder auf wechselnden Untergründen unterwegs sind, ist das ein klarer Komfortgewinn. Die Reifen besitzen zudem eine Gelschicht, die kleine Löcher im Profil bis zu einer bestimmten Größe selbst abdichten soll.
Auch bei der Sicherheitsausstattung setzt der MAX G2 D einen hohen Standard. Integrierte vordere und hintere Blinker erleichtern das rechtzeitige Anzeigen von Richtungswechseln. Das ist besonders im dichten Stadtverkehr hilfreich, in dem Handzeichen beim Fahren auf einem E-Scooter nicht immer leicht umzusetzen sind. Hinzu kommt eine Traktionskontrolle, die die Stabilität auf rutschigeren Fahrbahnen unterstützen soll. Beleuchtung und die für die deutsche Version vorgesehene Straßenausstattung gehören ebenfalls zum Gesamtkonzept. Eine defensive Fahrweise, ein Helm und ausreichend Abstand bleiben dennoch wichtige Bestandteile sicherer Fahrten.
Die Bedienung bleibt trotz des umfangreichen Konzepts alltagstauglich. Der Scooter ist faltbar und über eine App anbindbar, sodass Funktionen und Fahrdaten über das Smartphone erreichbar sind. Im Unterschied zum leichteren E2 D II liegt seine Stärke jedoch nicht beim häufigen Treppentragen oder bei engen Umstiegen. Der MAX G2 D ist ein Komfort- und Reichweitenmodell, kein Leichtgewicht für den täglichen Transport. Wer einen festen Abstellplatz hat, ihn im Haus ebenerdig unterbringen kann oder nur gelegentlich faltet, profitiert stärker von seinen Fahreigenschaften als von seiner Mobilität im zusammengeklappten Zustand.
Im direkten Vergleich hebt er sich vom MAX G30D II durch die zusätzliche Federung, Blinker und Traktionskontrolle ab. Gegenüber dem NIU KQi2 Pro bietet er deutlich mehr Reichweitenreserve und Komfort auf unebenen Wegen. Der 5TH WHEEL V30PRO kann zwar mit hoher Zuladung und Doppeldämpfung überzeugen, fährt aber mit Wabenreifen und kürzerer Reichweite in einer anderen Klasse. Der E2 D II bleibt die handlichere Wahl für kurze Wege. Der höhere Anschaffungspreis und der größere Transportaufwand sind beim MAX G2 D die wesentlichen Gegenargumente. Wer diese Punkte akzeptiert, erhält das insgesamt vielseitigste Fahrzeug dieses Vergleichs.
Vorteile
- Bis zu 70 km Herstellerreichweite
- Federung vorn und hinten
- Integrierte Blinker
- Traktionskontrolle
- 10-Zoll-Luftreifen mit Gelschicht
Nachteile
- Hoher Transportaufwand
- Höhere Anschaffungskosten als bei den einfacheren Stadtmodellen
RedaktionsfazitDie beste Gesamtwahl für Reichweite, Sicherheit und Fahrkomfort, wenn Gewicht und Transportaufwand nachrangig sind.
Segway-Ninebot MAX G30D II
Der Segway-Ninebot MAX G30D II verfolgt ein klares Konzept: viel Reichweite für regelmäßige und längere Fahrten. Der Hersteller nennt bis zu 65 km, womit dieses Modell nur knapp hinter dem MAX G2 D liegt und den übrigen drei Scootern deutlich voraus ist. Für Pendelwege mit mehreren Etappen kann diese Reserve sehr praktisch sein. Wie bei allen Herstellerreichweiten handelt es sich um einen Wert unter festgelegten Bedingungen. In der Nutzung verändern vor allem Außentemperatur, Steigungen, Reifendruck, Fahrergewicht und gewählter Fahrmodus das Ergebnis.
Für den legalen Einsatz ist die deutsche G30D-II-Version relevant, die laut Hersteller für die Teilnahme am deutschen Straßenverkehr vorgesehen ist. Zusätzlich sind ein Versicherungskennzeichen und die geltenden Regeln für Elektrokleinstfahrzeuge erforderlich. Der Scooter fährt maximal 20 km/h und bewältigt laut Hersteller Steigungen bis 20 Prozent. Drei Fahrmodi, ein Gehmodus und das LED-Display schaffen eine übersichtliche Bedienbasis. Das integrierte Ladegerät ist ein nützlicher Alltagsvorteil, weil zum Laden kein separates Netzteil mitgenommen werden muss. Das integrierte Ladegerät macht längere Tageswege organisatorisch einfacher.
Die 10-Zoll-schlauchlosen Luftreifen tragen wesentlich zum Fahrgefühl bei. Sie rollen auf rauem Asphalt und kleineren Unebenheiten ruhiger als die kleineren 8,1-Zoll-Reifen des E2 D II. Eine zusätzliche Gelschicht soll das Risiko durch kleinere Einstiche im Reifenprofil verringern. Eine Federung hat der G30D II jedoch nicht. Der Komfort beruht daher primär auf den Luftreifen und einem angepassten Tempo. Auf Kopfsteinpflaster oder längeren schlechten Wegabschnitten bietet der MAX G2 D mit seiner doppelten Federung die spürbar passendere Ausstattung.
Sicherheitsseitig kombiniert der G30D II eine vordere Trommelbremse mit einer elektronischen Hinterradbremse. Permanente LED-Beleuchtung vorn und hinten sowie zertifizierte Reflektoren erhöhen die Sichtbarkeit. Im Unterschied zum MAX G2 D, E2 D II und V30PRO nennt die Herstellerausstattung keine integrierten Blinker. Wer häufig in dichtem Stadtverkehr abbiegt, profitiert bei den anderen drei Modellen von Blinkern. Die IPX5-Wasserbeständigkeit bietet zudem einen höheren Schutz gegen Wasser als beim KQi2 Pro mit IP54 oder beim E2 D II mit IPX4; sie ersetzt aber keine Fahrt durch tiefe Pfützen oder Reinigung mit Hochdruck.
Der MAX G30D II passt zu Erwachsenen, die längere Strecken zurücklegen und den Scooter überwiegend nicht tragen müssen. Sein faltbares Fahrwerk erleichtert zwar das Verstauen, doch gegenüber dem 16,2 kg leichten E2 D II ist er als Transportlösung weniger naheliegend. Im Vergleich zum MAX G2 D spart er Komforttechnik, bietet aber eine ähnliche Reichweitenklasse. Gegenüber dem NIU KQi2 Pro ist die Reichweitenreserve erheblich größer. Insgesamt ist er der sachliche Langstrecken-Tipp für gut ausgebaute Wege: robust, reichweitenstark und übersichtlich ausgestattet, aber ohne die Federung und Blinker des Erstplatzierten.
Vorteile
- Bis zu 65 km Herstellerreichweite
- 10-Zoll-Luftreifen mit Gelschicht
- Integriertes Ladegerät
- IPX5-Wasserbeständigkeit
- Steigfähigkeit bis 20 %
Nachteile
- Keine Federung
- Keine integrierten Blinker
- Hoher Transportaufwand
RedaktionsfazitEine sehr starke Wahl für lange Wege, sofern Federung und Blinker nicht zu den persönlichen Muss-Kriterien gehören.
NIU KQi2 Pro (DE)
Der NIU KQi2 Pro (DE) ist im Vergleich ein ausgewogener E-Scooter für mittellange Stadtfahrten. Mit bis zu 40 km Herstellerreichweite liegt er klar über dem E2 D II und dem V30PRO, ohne die Größe der beiden MAX-Modelle anzustreben. Für Wege zur Arbeit, zum Bahnhof oder für regelmäßige Erledigungen kann diese Reserve gut passen. Der Hersteller nennt 300 W Nennleistung und bis zu 600 W Maximalleistung sowie eine Steigfähigkeit bis 15 Prozent. Das ist für typische städtische Steigungen eine solide Basis.
Der KQi2 Pro wiegt laut Hersteller 18,4 kg. Damit ist er deutlich leichter als die großen Langstreckenmodelle, aber schwerer als der E2 D II mit 16,2 kg. Zusammen mit dem Faltmechanismus ergibt das einen brauchbaren Kompromiss für Personen, die ihn gelegentlich in den Kofferraum heben oder in der Wohnung verstauen möchten. Ein dauerhaftes Tragen über mehrere Treppen bleibt bei diesem Gewicht dennoch anstrengend. Das breite Deck und der 52 cm breite Lenker sind auf eine ruhige, stabile Haltung ausgelegt. Der KQi2 Pro verbindet Reichweitenreserve mit besserer Handlichkeit als die großen MAX-Modelle.
Für den Komfort sind vor allem die schlauchlosen 10-Zoll-Luftreifen zuständig. Sie helfen dabei, kleinere Kanten und unruhigen Asphalt abzumildern. Eine Federung ist nicht vorhanden; auf dauerhaft holprigen Strecken fährt sich der MAX G2 D daher komfortabler. Das robuste Deck mit breiter Standfläche kann jedoch für einen sicheren Stand im Stadtverkehr hilfreich sein. Die maximale Zuladung liegt bei 100 kg. Damit liegt der NIU über dem E2 D II mit 90 kg, aber unter dem V30PRO mit 120 kg.
Bei der Bedienung bietet der KQi2 Pro vier Fahrmodi, ein LED-Dashboard sowie Bluetooth-App-Anbindung. Die Smart-Lock-Funktion ergänzt die Steuerungsmöglichkeiten per Smartphone. Sie kann eine zusätzliche Absicherung unterstützen, ersetzt aber kein mechanisches Schloss, wenn der Scooter im öffentlichen Raum abgestellt wird. Die Bremsanlage besteht aus einer vorderen Trommelbremse mit Rekuperation; hinzu kommen Beleuchtung vorn und hinten sowie Seitenreflektoren. Integrierte Blinker gehören beim KQi2 Pro nicht zur Ausstattung. Wer häufig auf mehrspurigen Straßen oder an komplexen Kreuzungen unterwegs ist, sollte das gegenüber dem MAX G2 D, E2 D II und V30PRO berücksichtigen.
Die Schutzart IP54 ist auf gelegentlichen leichten Regen ausgelegt. Längere Fahrten bei Starkregen, tiefe Pfützen und eine Reinigung mit Wasserstrahl passen nicht zum vorgesehenen Einsatz. Für den legalen Einsatz auf öffentlichen Radwegen muss die deutsche Straßenzulassungsvariante mit Versicherungskennzeichen gefahren werden. Im Vergleich ist der KQi2 Pro die sinnvolle Mitte: Er ist reichweitenstärker und belastbarer als der E2 D II, handlicher als die MAX-Modelle und komfortabler bereift als der V30PRO. Für sehr schlechte Wege fehlt ihm jedoch die Federung; für hohe Zuladung ist der V30PRO geeigneter.
Vorteile
- Bis zu 40 km Herstellerreichweite
- 10-Zoll-Luftreifen
- Breite Standfläche
- Smart-Lock-Funktion und App-Anbindung
- Vergleichsweise moderates Gewicht
Nachteile
- Keine Federung
- Keine integrierten Blinker
- Zuladung auf 100 kg begrenzt
RedaktionsfazitDie ausgewogene Stadtwahl für mittlere Strecken, wenn ein leichterer Aufbau wichtiger ist als maximale Komforttechnik.
5TH WHEEL V30PRO
Der 5TH WHEEL V30PRO positioniert sich als ausgestatteter Stadt-Scooter für kürzere bis mittlere Wege. Die im Kandidatenpool geführte Variante verfügt über ABE und Fahrzeug-Identifizierungsnummer; für den öffentlichen Betrieb auf Radwegen ist außerdem das Versicherungskennzeichen erforderlich. Mit 350 W Nennleistung, bis zu 500 W Spitzenleistung und einer angegebenen Steigfähigkeit von 15 Prozent bietet er ausreichend Leistung für viele alltägliche Stadtstrecken. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei den zulässigen 20 km/h.
Sein besonderer Vorteil ist die maximale Zuladung von 120 kg. Damit trägt der V30PRO im Vergleich am meisten und kann für größere oder schwerere Erwachsene die passendere Wahl sein als der KQi2 Pro und die beiden Segway-Modelle mit dokumentierter Zuladung. Der Rahmen wird als Aluminium in Luftfahrtqualität beschrieben. Vier Geschwindigkeitsmodi einschließlich Gehmodus und eine App-Anbindung ermöglichen eine flexible Steuerung. Mit 120 kg bietet der V30PRO die höchste Zuladung dieses Vergleichs.
Für Sicherheit im Stadtverkehr sind Blinker, Front- und Rücklicht sowie ein duales Bremssystem vorgesehen. Die hintere integrierte Doppeldämpfung soll Erschütterungen auf unruhigem Belag reduzieren. Damit bietet das Modell mehr Komforttechnik als der ungefederten NIU KQi2 Pro und der MAX G30D II. Gegen den MAX G2 D erreicht es allerdings nicht dessen Federung an beiden Achsen und Traktionskontrolle. Für kurze, eher raue Wege kann die Hinterraddämpfung trotzdem ein spürbarer Vorteil sein.
Die 10-Zoll-Wabenreifen sind wartungsfrei und müssen nicht aufgepumpt werden. Sie vermeiden damit das typische Risiko eines platten Luftreifens durch einen Schlauchdefekt. Ihr Fahrgefühl kann aber härter sein als bei Luftreifen, weil sie Unebenheiten weniger elastisch aufnehmen. Wabenreifen sparen Pflegeaufwand, dämpfen aber weniger weich als Luftreifen. Die Doppeldämpfung am Hinterrad kann diesen Unterschied teilweise abmildern, ersetzt jedoch nicht die federnde Wirkung großer Luftreifen auf längeren schlechten Abschnitten.
Mit 25 bis 30 km Herstellerreichweite bleibt der V30PRO deutlich hinter den beiden MAX-Modellen und auch hinter dem NIU zurück. Er passt deshalb besser zu planbaren Stadtwegen als zu langen täglichen Pendelstrecken. Im Vergleich zum E2 D II bietet er größere Reifen, höhere Zuladung und eine hintere Doppeldämpfung, hat aber keinen dokumentierten Gewichtsvorteil für den Transport. Wer vor allem eine hohe Tragfähigkeit, Blinker und wenig Reifenpflege sucht, findet hier eine sinnvolle Alternative. Für maximale Laufruhe und große Reichweiten ist der MAX G2 D beziehungsweise G30D II besser geeignet.
Vorteile
- Zuladung bis 120 kg
- Integrierte Blinker
- Hintere Doppeldämpfung
- 10-Zoll-Wabenreifen ohne Aufpumpen
- App-Anbindung
Nachteile
- Bis zu 25 bis 30 km Herstellerreichweite
- Wabenreifen mit weniger weichem Fahrgefühl als Luftreifen
RedaktionsfazitDie passende Wahl für hohe Zuladung und wartungsarme Stadtfahrten, sofern die kürzere Reichweite genügt.
Segway-Ninebot E2 D II
Der Segway-Ninebot E2 D II ist auf kurze, urbane Wege und eine unkomplizierte Mitnahme ausgelegt. Mit 16,2 kg ist er das leichteste Modell mit dokumentiertem Gewicht in diesem Vergleich. Das hilft beim Einsteigen in Bus oder Bahn, beim Verstauen im Kofferraum und beim gelegentlichen Tragen. Zusammengefaltet misst er laut Hersteller etwa 108 × 48 × 55 cm. Der E2 D II ist die naheliegendste Wahl, wenn der Scooter häufig getragen werden soll.
Die Reichweite liegt bei bis zu 25 km im Eco-Modus und bei etwa 20 km im Power-Modus. Für einen kurzen Arbeitsweg, die Fahrt zur Haltestelle oder spontane Wege in der näheren Umgebung kann das ausreichen. Für längere Pendelstrecken bieten der KQi2 Pro sowie die beiden MAX-Modelle jedoch wesentlich größere Reserven. Der bürstenlose Antrieb leistet 250 W nominal und bis zu 450 W in der Spitze; die angegebene Steigfähigkeit beträgt 12 Prozent. Drei Fahrmodi und ein Walk-Modus unterstützen die Nutzung im Stadtverkehr.
Für den Komfort bringt der E2 D II eine vordere Federung mit 27 mm Federweg mit. Sie kann kleinere Stöße im vorderen Bereich abmildern und ist ein Vorteil gegenüber ungefederten Modellen. Gleichzeitig bleiben die 8,1-Zoll-Innenhohlraumreifen kleiner als die 10-Zoll-Reifen der übrigen vier Produkte. Auf grobem Pflaster oder deutlich beschädigtem Asphalt können sie daher weniger Laufruhe bieten. Die Vorderfederung verbessert kurze Stadtfahrten, ersetzt aber keine großen Luftreifen auf sehr rauen Wegen. Als wartungsfreie Reifen müssen sie nicht aufgepumpt werden.
Die Sicherheitsausstattung ist für diese kompakte Klasse überzeugend: Der E2 D II besitzt integrierte Blinker, Frontlicht, Bremslicht, Reflektoren und eine Hupe. Das Dual-Bremssystem kombiniert eine elektronische Vorderbremse mit einer hinteren Trommelbremse. Das rutschfeste Trittbrett kann den sicheren Stand unterstützen. Die deutsche D-II-Version ist mit Halterung für das Versicherungskennzeichen vorgesehen. Auch hier gilt: Erst mit gültiger Betriebserlaubnis und Versicherungskennzeichen ist die Fahrt auf öffentlichen Radwegen erlaubt.
Die wichtigste Einschränkung ist die maximale Zuladung von 90 kg, die im Vergleich am niedrigsten ausfällt. Für viele Erwachsene ist das vor der Auswahl ein entscheidender Punkt. Auch die Reichweite ist auf kurze Wege zugeschnitten. Gegenüber dem V30PRO bietet der E2 D II weniger Zuladung und kleinere Reifen, ist aber als leichteres Modell besser für regelmäßige Umstiege geeignet. Gegenüber dem NIU fehlt ihm Reichweitenreserve, während der MAX G2 D und G30D II klar auf längere Fahrten ausgelegt sind. Der E2 D II ist deshalb kein Allrounder für jede Strecke, aber ein guter Spezialist für kurze Wege mit Transportbedarf.
Vorteile
- Gewicht von 16,2 kg
- Vordere Federung
- Integrierte Blinker
- Wartungsfreie Reifen
- Kompaktes Klappmaß
Nachteile
- Zuladung auf 90 kg begrenzt
- Bis zu 25 km Herstellerreichweite
- Kleinere 8,1-Zoll-Reifen
RedaktionsfazitDie beste Transportlösung für kurze Wege, aber wegen Reichweite, Reifenformat und Zuladung weniger universell einsetzbar.
Kaufberatung
Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen
Wer nach einem „E-Scooter ohne Straßenzulassung auf dem Radweg“ sucht, sollte zunächst die rechtliche Frage klären: Auf öffentlichen Radwegen ist ein Modell ohne erforderliche Betriebserlaubnis nicht erlaubt. Für die legale Fahrt wird außerdem ein gültiges Versicherungskennzeichen benötigt. Ein zugelassener E-Scooter ist die Voraussetzung für den öffentlichen Radweg. Nicht öffentliche, klar abgegrenzte Privatflächen sind davon zu unterscheiden, eignen sich aber nicht als Ersatz für den täglichen Weg durch die Stadt. Beim Kauf sollte gezielt auf die deutsche, straßenzugelassene Ausführung geachtet werden.
Die Reichweite sollte zum realen Fahrprofil passen und nicht nur zur längstmöglichen Herstellerangabe. Wer täglich kurze Wege zur Haltestelle, zum Arbeitsplatz oder für Besorgungen fährt, kann mit rund 20 bis 30 km Herstellerreichweite auskommen. Das betrifft etwa den E2 D II und den V30PRO. Für regelmäßige Pendelstrecken mit Rückweg ohne Lademöglichkeit sind 40 km beim KQi2 Pro oder die größeren Reserven der MAX-Modelle sinnvoller. Planen Sie Reichweite immer mit Reserve für Kälte, Steigungen und Gegenwind.
Beim Komfort entscheidet die Kombination aus Reifengröße, Reifenart und Federung. Große 10-Zoll-Luftreifen rollen meist ruhiger über unebenen Asphalt als kleinere oder feste Reifen. Der MAX G2 D geht am weitesten und kombiniert sie mit Federung an beiden Achsen. Der MAX G30D II und der KQi2 Pro setzen auf Luftreifen ohne Federung, was auf normalen Stadtwegen gut funktionieren kann. Waben- oder Innenhohlraumreifen sind wartungsarm und pannensicher, federn Unebenheiten aber weniger weich ab. Für häufiges Kopfsteinpflaster und schlechte Fahrbahnen sind Luftreifen und Federung daher besonders relevant.
Auch Gewicht und Faltbarkeit verdienen vor dem Kauf Aufmerksamkeit. Ein faltbarer Scooter ist nicht automatisch leicht genug für tägliches Treppentragen. Wer regelmäßig in Bus und Bahn umsteigt oder das Fahrzeug in eine Wohnung tragen muss, findet im 16,2 kg schweren E2 D II die deutlich praktischere Richtung. Reichweitenstarke und gefederte Modelle bieten dagegen mehr Fahrkomfort, verursachen aber meist mehr Transportaufwand. Für den Transport zählt das tatsächliche Gewicht mehr als die bloße Faltfunktion. Ein ebenerdiger Stellplatz oder eine sichere Abstellmöglichkeit kann die Wahl zugunsten eines größeren Modells deutlich erleichtern.
Sicherheitsausstattung sollte zum Fahrgebiet passen. Beleuchtung, Reflektoren und ein verlässliches Bremssystem sind bei allen Vergleichsmodellen wichtige Grundelemente. Integrierte Blinker bieten im dichten Verkehr einen konkreten Zusatznutzen und sind beim MAX G2 D, E2 D II und V30PRO vorhanden. Eine hohe Zuladung ist ebenfalls sicherheitsrelevant: Die Herstellergrenze darf nicht überschritten werden. Der V30PRO ist mit bis zu 120 kg am belastbarsten, der E2 D II mit 90 kg am stärksten begrenzt. Ein passender Helm, vorausschauendes Fahren und regelmäßige Kontrolle von Bremsen, Beleuchtung und Reifen bleiben unabhängig vom Modell wichtig.
Segway-Ninebot MAX G30D II
Pendlerinnen und Pendler mit langen, überwiegend gut ausgebauten Strecken.
Empfehlung ansehenNIU KQi2 Pro (DE)
Erwachsene mit regelmäßigen Stadtwegen und Bedarf an einem ausgewogenen Verhältnis aus Reichweite und Handlichkeit.
Empfehlung ansehen5TH WHEEL V30PRO
Erwachsene mit höherer Zuladung und überwiegend kürzeren bis mittleren Stadtstrecken.
Empfehlung ansehenDirekter Vergleich
Modelle und ihre Einsatzzwecke
Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.
Alle 5 Modelle im direkten Vergleich
Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.
| Modell & Urteil | Am besten für | Marke | Bewertung | Wichtigster Vorteil | Zu beachten | Ca. Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segway-Ninebot MAX G2 DUnsere Empfehlung | Erwachsene mit längeren Pendelstrecken und regelmäßig unebenen Stadtwegen. | Segway-Ninebot | Note 1,3 · 4,8 von 5 | Bis zu 70 km Herstellerreichweite | Hoher Transportaufwand | ca. 629.00 €Preis anzeigen |
| Segway-Ninebot MAX G30D IIFür lange Pendelwege | Pendlerinnen und Pendler mit langen, überwiegend gut ausgebauten Strecken. | Segway-Ninebot | Note 1,7 · 4,4 von 5 | Bis zu 65 km Herstellerreichweite | Keine Federung | ca. 595.03 €Preis anzeigen |
| NIU KQi2 Pro (DE)Für den Stadtalltag | Erwachsene mit regelmäßigen Stadtwegen und Bedarf an einem ausgewogenen Verhältnis aus Reichweite und Handlichkeit. | NIU | Note 2,0 · 4,2 von 5 | Bis zu 40 km Herstellerreichweite | Keine Federung | –Preis anzeigen |
| 5TH WHEEL V30PROFür hohe Zuladung | Erwachsene mit höherer Zuladung und überwiegend kürzeren bis mittleren Stadtstrecken. | 5TH WHEEL | Note 2,5 · 3,8 von 5 | Zuladung bis 120 kg | Bis zu 25 bis 30 km Herstellerreichweite | ca. 329.99 €Preis anzeigen |
| Segway-Ninebot E2 D IIFür Bus und Bahn | Leichtere Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren mit kurzen Stadtwegen und häufigen Umstiegen. | Segway-Ninebot | Note 2,8 · 3,6 von 5 | Gewicht von 16,2 kg | Zuladung auf 90 kg begrenzt | –Preis anzeigen |
Schnellüberblick
5 Modelle kurz eingeordnet
Segway-Ninebot MAX G2 D
Erwachsene mit längeren Pendelstrecken und regelmäßig unebenen Stadtwegen.
- Testnote
- Note 1,3 · 4,8 von 5
- Preis
- ca. 629.00 €
Segway-Ninebot MAX G30D II
Pendlerinnen und Pendler mit langen, überwiegend gut ausgebauten Strecken.
- Testnote
- Note 1,7 · 4,4 von 5
- Preis
- ca. 595.03 €
NIU KQi2 Pro (DE)
Erwachsene mit regelmäßigen Stadtwegen und Bedarf an einem ausgewogenen Verhältnis aus Reichweite und Handlichkeit.
- Testnote
- Note 2,0 · 4,2 von 5
- Preis
- –
5TH WHEEL V30PRO
Erwachsene mit höherer Zuladung und überwiegend kürzeren bis mittleren Stadtstrecken.
- Testnote
- Note 2,5 · 3,8 von 5
- Preis
- ca. 329.99 €
Segway-Ninebot E2 D II
Leichtere Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren mit kurzen Stadtwegen und häufigen Umstiegen.
- Testnote
- Note 2,8 · 3,6 von 5
- Preis
- –
FAQ
Häufige Fragen zum Produktvergleich
Ab welchem Alter darf man einen E-Scooter fahren?
Für E-Scooter nach Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung gilt in Deutschland grundsätzlich ein Mindestalter von 14 Jahren.
Braucht ein zugelassener E-Scooter ein Versicherungskennzeichen?
Ja. Für die Teilnahme am öffentlichen Verkehr benötigt ein E-Scooter neben der erforderlichen Betriebserlaubnis eine gültige Haftpflichtversicherung mit Versicherungskennzeichen.
Darf man mit einem E-Scooter auf dem Gehweg fahren?
Nein. E-Scooter fahren grundsätzlich auf Radwegen, Radfahrstreifen oder Schutzstreifen. Fehlen diese, darf die Fahrbahn genutzt werden; Gehwege sind nicht vorgesehen.
Sind 10-Zoll-Reifen immer besser als kleinere Reifen?
Nicht automatisch, aber größere Reifen rollen häufig ruhiger über Unebenheiten. Für häufige Fahrten auf rauem Asphalt oder Pflaster sind 10-Zoll-Luftreifen meist komfortabler als kleinere, feste Reifen.
Was bringt eine Federung beim E-Scooter?
Eine Federung kann Stöße auf unebenen Wegen abmildern. Besonders auf Kopfsteinpflaster, rauem Asphalt und längeren Strecken steigert sie den Fahrkomfort.
Transparenz
Nachprüfbare Informationen
So vergleichen wir
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den legalen Radweg-Einsatz, Sicherheit und Komfort, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich…
Testverfahren ansehenRedaktionelle Auszeichnungen und Vergleichsstände
Die Siegel beziehen sich auf das jeweilige Produkt und den dokumentierten Vergleichsstand. Eine Auszeichnung allein erteilt kein Nutzungsrecht.
Segway-Ninebot MAX G2 D
Platz 1 im Vergleich · Stand 2026-09-12
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Segway-Ninebot MAX G30D II
Platz 2 im Vergleich · Stand 2026-09-12
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NIU KQi2 Pro (DE)
Platz 3 im Vergleich · Stand 2026-09-12
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5TH WHEEL V30PRO
Platz 4 im Vergleich · Stand 2026-09-12
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Segway-Ninebot E2 D II
Platz 5 im Vergleich · Stand 2026-09-12
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