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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich

Faltbare E-Scooter mit Straßenzulassung im Vergleich

Ein faltbarer E-Scooter mit Straßenzulassung erleichtert den Weg zur Haltestelle, ins Büro oder durch die Stadt, wenn Reichweite, Gewicht und Fahrkomfort zusammenpassen müssen. Unsere Hauptempfehlung ist der Segway-Ninebot E3 D, weil er für Pendelstrecken viel Reichweite, Vollfederung und ein vergleichsweise moderates Gewicht verbindet.

Zum ausführlichen Test

Redaktionelle Einordnung

Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf

Der Segway-Ninebot E3 D bietet im Vergleich die stimmigste Kombination aus Reichweite, Fahrkomfort, Wetterschutz und tragbarem Gewicht. Für besonders lange oder hügelige Strecken ist der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro die stärkere, aber deutlich schwerere Alternative; der Egret Ey! 3 überzeugt als komfortorientierter Preistipp.

Redaktioneller Vergleich Produktabbildung und Einordnung auf Basis der hinterlegten Vergleichsdaten.
Das Wichtigste

Die beste Gesamtwahl für Pendlerinnen und Pendler, weil der E3 D Reichweite, Vollfederung, Sicherheitsausstattung und Gewicht überzeugend ausbalanciert.

Zum Testsieger

Unsere Auswahl

5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse

Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.

01Unsere Empfehlung

Segway-Ninebot E3 D

Regelmäßige Pendelstrecken mit wechselndem Straßenbelag, wenn Reichweite, Komfort und ein noch gut tragbares Gewicht gleichermaßen zählen.

Die beste Gesamtwahl für Pendlerinnen und Pendler, weil der E3 D Reichweite, Vollfederung, Sicherheitsausstattung und Gewicht überzeugend ausbalanciert.

  • Bis zu 45 km Reichweite im Eco-Modus und bis zu 37 km bei 20 km/h
  • Vollfederung vorne und hinten
  • Reichweite fällt bei 20 km/h geringer aus als im Eco-Modus
Ausführlicher Test
ca. 359.99 €Besten Preis anzeigen
02Für lange Strecken

Xiaomi Electric Scooter 5 Pro

Lange oder hügelige Pendelstrecken, hohe Zuladung und komfortorientiertes Fahren ohne häufiges Tragen.

Die beste Wahl für lange und anspruchsvollere Wege, sofern das hohe Gewicht beim Transport keine große Rolle spielt.

  • Bis zu 60 km Reichweite
  • Bis zu 120 kg Traglast
  • Mit 22,4 kg das schwerste Modell im Vergleich
Ausführlicher Test
03Preistipp

Egret Ey! 3

Kurze bis mittlere Pendelstrecken mit unebenem Untergrund, wenn Vollfederung und Blinker gewünscht sind.

Ein starker Komfort-Preistipp für Stadtwege, solange 30 km Reichweite und 100 kg Traglast ausreichen.

  • Vollfederung mit 43 mm Federweg
  • Blinker, Bremslicht und elektronische Wegfahrsperre
  • Bis zu 30 km Reichweite
Ausführlicher Test
ca. 289.00 €Besten Preis anzeigen
04Ausgewogen unterwegs

Xiaomi Electric Scooter 4

Mittlere Stadtstrecken auf überwiegend glattem Untergrund mit Bedarf an moderatem Gewicht und kurzer Ladezeit.

Eine vernünftige Wahl für glatte Stadtstrecken, wenn geringes Gewicht und eine kurze Ladezeit wichtiger sind als Vollfederung.

  • Bis zu 35 km Reichweite
  • Mit 17,2 kg vergleichsweise leicht
  • Keine Federung ausgewiesen
Ausführlicher Test
ca. 299.99 €Besten Preis anzeigen
05Besonders leicht

Xiaomi Electric Scooter 4 Lite 2nd Gen

Kurze, überwiegend trockene Stadtwege mit häufigem Tragen und begrenztem Platz.

Die richtige Wahl, wenn niedriges Gewicht und kurze Wege Vorrang haben; für lange oder nasse Pendelstrecken gibt es passendere Modelle.

  • Mit 16,2 kg das leichteste Modell im Vergleich
  • 10-Zoll-Luftreifen
  • Bis zu 25 km Reichweite
Ausführlicher Test
ca. 299.99 €Besten Preis anzeigen

Schnelle Antworten

Das Wichtigste vor der Auswahl

Darf ich mit einem E-Scooter mit Straßenzulassung auf dem Gehweg fahren?

Nein. E-Scooter mit Straßenzulassung fahren grundsätzlich auf Radwegen, Radfahrstreifen oder Schutzstreifen. Fehlen diese, ist die Fahrbahn zu nutzen; Gehwege sind nicht für die Fahrt vorgesehen.

Brauche ich für einen E-Scooter mit Straßenzulassung eine Versicherung?

Ja. Für die Nutzung im öffentlichen Verkehr ist eine Haftpflichtversicherung mit gültigem Versicherungskennzeichen erforderlich.

Wie viel Reichweite sollte ein faltbarer E-Scooter haben?

Für kurze Wege reichen bis zu 25 oder 30 km Herstellerreichweite häufig aus. Für regelmäßige mittlere Pendelstrecken sind 35 bis 45 km sinnvoller, während längere oder hügelige Strecken von noch mehr Reserve profitieren.

So testen wir

Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für Pendelstrecken und Alltag, Bedienung und Transport, Sicherheit und Komfort, Verarbeitung und Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.

  1. Markt und relevante Modelle erfassen
  2. Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
  3. Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
  4. Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren

Einzeltests

Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet

01Unsere Empfehlung

Segway-Ninebot E3 D

Der Segway-Ninebot E3 D ist für den typischen Pendelalltag besonders schlüssig aufgebaut. Seine deutsche Ausführung ist auf 20 km/h ausgelegt und faltbar, sodass er für die Kombination aus Fahrt, Abstellen und gelegentlichem Mitnehmen gedacht ist. Mit 17,5 kg gehört er nicht zu den ultraleichten Modellen, bleibt im Vergleich aber deutlich handlicher als der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro. Gerade wer den Roller über Treppen, durch einen Flur oder bis in die Wohnung tragen muss, spürt diesen Unterschied. Gleichzeitig ist das Gewicht nicht durch eine besonders knappe Ausstattung erkauft: Der Hersteller nennt bis zu 45 km Reichweite im Eco-Modus und bis zu 37 km bei 20 km/h. Damit verbindet der E3 D eine für Pendelstrecken relevante Reichweite mit einem noch transportfreundlichen Gewicht. Wie bei allen Vergleichsmodellen sind Reichweiten Herstellerwerte; Fahrweise, Zuladung, Temperatur, Steigungen und Untergrund beeinflussen den tatsächlichen Aktionsradius.

Ein Kernargument ist der Komfort auf unruhigem Asphalt. Der E3 D kombiniert 10-Zoll-Reifen mit einer Elastomerfederung vorne und hinten. Das unterscheidet ihn vom Xiaomi Electric Scooter 4 und vom Electric Scooter 4 Lite 2nd Gen, bei denen keine Federung ausgewiesen ist. Auf Pflaster, abgesenkten Bordsteinen oder Flickstellen kann eine Vollfederung Erschütterungen spürbar abmildern. Gegenüber dem Egret Ey! 3 und dem Xiaomi Electric Scooter 5 Pro tritt der Segway damit in derselben Komfortklasse an, bleibt aber leichter als der 5 Pro. Die 10-Zoll-Bereifung bietet zudem eine größere Auflagefläche als die 9-Zoll-Reifen des Egret. Für die tägliche Strecke ist das ein praxisnaher Vorteil, weil Laufruhe und Reserven bei kleinen Unebenheiten wichtiger sind als eine besonders kompakte Bauform.

Bei Nässe und auf rutschigen Oberflächen setzt das Modell einen zusätzlichen Akzent. Segway nennt eine Traktionskontrolle, die den Grip und die Kontrolle auf glatterem Untergrund unterstützen soll. Dazu kommt die Schutzart IPX5. Diese Auslegung ist für einen Scooter interessant, der nicht nur bei idealem Sommerwetter bewegt wird. Die Bremsanlage besteht aus einer Trommelbremse vorne und einer elektronischen Bremse hinten. Trommelbremsen liegen geschützt im Rad und sind damit weniger direkt Schmutz und Witterung ausgesetzt als offen liegende Bremskomponenten. Traktionskontrolle, zwei Bremssysteme und IPX5 machen den E3 D zum umfassendsten Allwetter-Pendler im Vergleich. Sie ersetzen allerdings weder angepasste Geschwindigkeit noch vorausschauendes Bremsen auf nassem oder verschmutztem Untergrund.

Auch der Antrieb passt zur Einordnung als Stadt- und Pendlerfahrzeug. Laut Hersteller stehen bis zu 800 W maximale Leistung zur Verfügung; Steigungen bis 18 Prozent sollen möglich sein. Damit bietet der E3 D mehr Reserven als der Electric Scooter 4 Lite 2nd Gen mit ausgewiesenen 15 Prozent, ohne den deutlichen Gewichtszuwachs des 5 Pro in Kauf zu nehmen. Das LED-Display erleichtert den Blick auf zentrale Fahrinformationen. Zusätzlich ist eine Apple-Find-My-Funktion vorgesehen. Diese kann das Wiederfinden unterstützen, ersetzt aber keine sorgfältige Sicherung mit einem geeigneten Schloss. Für Fahrten in der Stadt ist auch das 4-Watt-Frontlicht relevant, weil gute Sichtbarkeit im Mischverkehr zur Sicherheitsroutine gehört.

Ergänzend dazu: e scooter mit hoher reichweite und straßenzulassung.

Bei der Verarbeitung setzt Segway auf ein eher funktionales Konzept statt auf besonders luxuriöse Details. Die Elastomerfederung ist grundsätzlich wartungsarm konstruiert, da sie ohne klassische Stahlfedern oder hydraulische Dämpfer auskommt. Für die Pflege genügt es, nach Fahrten bei Schmutz oder Feuchtigkeit Rahmen, Trittfläche und Reifen mit einem leicht feuchten Tuch zu reinigen; Hochdruckreiniger sind bei elektrischen Fahrzeugen keine sinnvolle Wahl. Kontrolliert werden sollten außerdem Reifen, Bremsfunktion, Beleuchtung und der sichere Sitz des Faltmechanismus. Die kompakten Transportmaße sind nicht ausgewiesen, weshalb sich nicht präzise beurteilen lässt, wie gut der Scooter in einen bestimmten Kofferraum oder Schrank passt.

Im direkten Vergleich hat der E3 D nur wenige wesentliche Kompromisse. Er ist nicht so reichweitenstark und steigfreudig wie der 5 Pro, aber erheblich leichter. Er hat mehr Reichweitenreserve und besseren Wetterschutz als der 4 Lite 2nd Gen, ohne auf Federung zu verzichten. Der Xiaomi Electric Scooter 4 lädt schneller und wiegt ähnlich wenig, bietet aber keine ausgewiesene Federung. Der Egret Ey! 3 bleibt ein sehr attraktiver Komfort-Preistipp, erreicht jedoch nur bis zu 30 km Reichweite und trägt maximal 100 kg. Wer keinen Spezialisten für maximale Reichweite oder minimales Gewicht sucht, erhält mit dem E3 D die rundeste Gesamtwahl.

MarkeSegway-Ninebot
TestnoteNote 1,5 · 4,6 von 5
Geeignet fürRegelmäßige Pendelstrecken mit wechselndem Straßenbelag, wenn Reichweite, Komfort und ein noch gut tragbares Gewicht gleichermaßen zählen.

Vorteile

  • Bis zu 45 km Reichweite im Eco-Modus und bis zu 37 km bei 20 km/h
  • Vollfederung vorne und hinten
  • 10-Zoll-Reifen
  • Traktionskontrolle
  • IPX5-Wetterschutz
  • Mit 17,5 kg leichter als die anderen vollgefederten Modelle mit hoher Reichweite

Nachteile

  • Reichweite fällt bei 20 km/h geringer aus als im Eco-Modus
  • Schwerer als der Xiaomi Electric Scooter 4 Lite 2nd Gen und der Xiaomi Electric Scooter 4
  • Transportmaße nicht ausgewiesen
RedaktionsfazitDie beste Gesamtwahl für Pendlerinnen und Pendler, weil der E3 D Reichweite, Vollfederung, Sicherheitsausstattung und Gewicht überzeugend ausbalanciert.
ca. 359.99 €Besten Preis anzeigen
02Für lange Strecken

Xiaomi Electric Scooter 5 Pro

Der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro ist der Spezialist für hohe Reichweitenreserven und anspruchsvollere Stadtprofile. Der Hersteller nennt bis zu 60 km Reichweite unter definierten Testbedingungen, bis zu 22 Prozent Steigfähigkeit sowie eine maximale Traglast von 120 kg. Damit ist er innerhalb dieses Vergleichs die passendste Wahl für Menschen, deren Wege länger sind, häufiger Steigungen enthalten oder bei denen 100 kg Traglast nicht ausreichen. Die deutsche Ausführung fährt maximal 20 km/h und ist für den Straßenverkehr vorgesehen. Bei Reichweite, Zuladung und Steigfähigkeit setzt der 5 Pro den Maßstab dieses Vergleichs. Im Alltag bleibt die Reichweite abhängig von Wetter, Fahrmodus, Reifendruck, Strecke und Gewicht der fahrenden Person.

Ergänzend dazu: e scooter mit 100 km reichweite.

Für den Fahrkomfort ist das Modell ebenfalls stark aufgestellt. Schlauchlose 10-Zoll-Reifen treffen auf eine Doppelfederung vorne und eine Einzelfederung hinten. Diese Vollfederung ist bei längeren Fahrten über rauen Asphalt, Pflaster oder häufige Kanten besonders wertvoll, weil sie Erschütterungen reduziert. Der Segway-Ninebot E3 D und der Egret Ey! 3 bieten ebenfalls Federung an beiden Achsen, der 5 Pro kombiniert diese aber mit der höchsten Traglast und dem stärksten Antrieb. Gegenüber den ungefederten Xiaomi-Modellen Electric Scooter 4 und 4 Lite 2nd Gen ist der Komfortvorsprung auf schlechten Wegen deutlich nachvollziehbar.

Zur Sicherheitsausstattung gehören Trommelbremse und E-ABS. Die Trommelbremse ist im Rad geschützt untergebracht, während E-ABS ein Blockieren des Rades beim elektronischen Bremsen begrenzen soll. Hinzu kommen Blinker, Beleuchtung und Reflektoren. Das macht den Scooter für Strecken im Stadtverkehr mit Abbiegesituationen und wechselndem Licht gut geeignet. Die Schutzart IPX5 unterstützt die Nutzung bei feuchten Bedingungen. Das Brems- und Sichtbarkeitspaket passt zum Anspruch eines ausdauernden Alltagsfahrzeugs. Dennoch verlangt das hohe Gewicht beim Rangieren Aufmerksamkeit, etwa wenn der Scooter über eine Schwelle oder in einen Fahrradkeller bewegt wird.

Der zentrale Kompromiss liegt genau dort: Mit 22,4 kg ist der 5 Pro das schwerste Modell der Auswahl. Wer regelmäßig Treppen bewältigt, den Scooter oft in die Bahn hebt oder ihn weit vom Abstellort tragen muss, wird den Unterschied zu 16,2 kg beim 4 Lite 2nd Gen und 17,5 kg beim E3 D deutlich merken. Auch die Ladezeit von etwa neun Stunden ist vergleichsweise lang. Wer täglich weit fährt, sollte daher einen festen Ladeplatz und ausreichend Ladezeit über Nacht einplanen. Die Xiaomi Home App ermöglicht die Verwaltung von Fahrdaten und Fahrzeugstatus; für die grundsätzliche Nutzung bleibt eine übersichtliche Bedienung am Fahrzeug jedoch ebenso wichtig.

Der 5 Pro eignet sich nicht als besonders kompakter Mitnahme-Scooter, sondern als komfortorientiertes Fahrzeug für eigenständige längere Fahrten. Seine Ausstattungsreserven rechtfertigen Rang zwei, weil der hohe Transportaufwand für viele Pendler ein entscheidender Nachteil ist. Wer überwiegend kurze Wege fährt oder den Scooter oft tragen muss, ist mit dem E3 D, dem Egret Ey! 3 oder dem leichteren Xiaomi Electric Scooter 4 praktischer unterwegs. Wer dagegen Reichweite und Steigfähigkeit klar vor Tragbarkeit stellt, findet hier die leistungsfähigste Option.

MarkeXiaomi
TestnoteNote 1,8 · 4,4 von 5
Geeignet fürLange oder hügelige Pendelstrecken, hohe Zuladung und komfortorientiertes Fahren ohne häufiges Tragen.

Vorteile

  • Bis zu 60 km Reichweite
  • Bis zu 120 kg Traglast
  • Bis zu 22 Prozent Steigfähigkeit
  • Vollfederung vorne und hinten
  • 10-Zoll-schlauchlose Reifen
  • Trommelbremse und E-ABS

Nachteile

  • Mit 22,4 kg das schwerste Modell im Vergleich
  • Etwa neun Stunden Ladezeit
  • Weniger geeignet für häufiges Tragen oder Treppen
RedaktionsfazitDie beste Wahl für lange und anspruchsvollere Wege, sofern das hohe Gewicht beim Transport keine große Rolle spielt.
03Preistipp

Egret Ey! 3

Der Egret Ey! 3 richtet sich an Menschen, die im Alltag nicht auf Federung, Blinker und ein durchdachtes Sicherheitskonzept verzichten möchten, aber keinen besonders schweren Langstrecken-Scooter suchen. Mit 18,6 kg liegt er nah am Segway-Ninebot E3 D und deutlich unter dem Xiaomi Electric Scooter 5 Pro. Zusammengeklappt misst er 118 x 57,6 x 53 cm, was die Unterbringung im Flur, Kofferraum oder an einem festen Abstellplatz erleichtert. Der Aluminiumrahmen passt zu diesem auf Alltagstauglichkeit ausgerichteten Konzept. Der Ey! 3 verbindet komfortorientierte Ausstattung mit einer vergleichsweise kompakten Faltgröße.

Für holprige Wege bringt der Scooter eine Polymer-Zweiarmschwinge vorne und hinten mit 43 mm Federweg sowie schlauchlose 9-Zoll-Luftreifen mit. Diese Kombination soll Unebenheiten aufnehmen und sorgt dafür, dass der Ey! 3 auf Pflaster oder rauem Asphalt besser vorbereitet ist als die ungefederten Xiaomi-Modelle. Die 9-Zoll-Reifen sind etwas kleiner als die 10-Zoll-Reifen der übrigen vier Produkte, werden aber durch die Vollfederung sinnvoll ergänzt. Ein unabhängiger Fachbeitrag beschreibt die Verarbeitung der Ey!-Modelle als sehr gut und hebt die Vollfederung als prägendes Merkmal hervor. Das ist eine externe Einschätzung, keine eigene Praxiserfahrung der Redaktion.

Die Sicherheitsausstattung ist umfangreich. Der Hersteller nennt zertifizierte Blinker, ein 400-Lumen-Frontlicht, ein Rücklicht mit Bremslichtfunktion, eine mechanische Trommelbremse vorne und eine elektronische Bremse hinten. Zusätzlich steht eine elektronische Wegfahrsperre zur Verfügung. Die App zeigt unter anderem Reichweite und Akkustatus an. Blinker, Bremslicht, zwei Bremssysteme und Wegfahrsperre machen den Ey! 3 besonders komplett für den Stadtverkehr. Die Wegfahrsperre ist eine praktische Ergänzung, ersetzt aber kein separates Schloss, wenn der Scooter im öffentlichen Raum abgestellt wird.

Bei Reichweite und Traglast ist der Ey! 3 klar für kurze bis mittlere Wege positioniert. Bis zu 30 km Herstellerreichweite reichen für viele tägliche Fahrten zur Haltestelle, zum Arbeitsplatz oder zum Einkauf aus, bieten jedoch weniger Reserve als der E3 D mit bis zu 45 km, der Xiaomi Electric Scooter 4 mit bis zu 35 km und insbesondere der 5 Pro mit bis zu 60 km. Die maximale Zuladung von 100 kg ist ebenfalls geringer als bei diesen drei Modellen. Seine Ladezeit von etwa 5,5 Stunden passt gut zu einem Ladefenster während der Arbeit oder über Nacht. Der Akku ist mit IP67, das Fahrzeug mit IPX5 angegeben.

Der Ey! 3 belegt Rang drei, weil er Komfort und Ausstattung stark priorisiert, bei Reichweite und Traglast aber nicht mit den höher platzierten Modellen mithält. Gegenüber dem Xiaomi Electric Scooter 4 Lite 2nd Gen bietet er die deutlich umfassendere Federung und besseren Wetterschutz, wiegt allerdings mehr. Gegenüber dem Xiaomi Electric Scooter 4 ist er ebenfalls schwerer, bietet dafür aber Vollfederung und Blinker. Als Preistipp ist der Ey! 3 besonders interessant, wenn Komfort und Sicherheitsausstattung wichtiger sind als maximale Reichweitenreserve.

MarkeEgret
TestnoteNote 2,0 · 4,2 von 5
Geeignet fürKurze bis mittlere Pendelstrecken mit unebenem Untergrund, wenn Vollfederung und Blinker gewünscht sind.

Vorteile

  • Vollfederung mit 43 mm Federweg
  • Blinker, Bremslicht und elektronische Wegfahrsperre
  • Trommelbremse und elektronische Bremse
  • IPX5 am Fahrzeug und IP67 am Akku
  • Kompakte Faltmaße

Nachteile

  • Bis zu 30 km Reichweite
  • Maximal 100 kg Traglast
  • 9-Zoll-Reifen kleiner als bei den übrigen Modellen
  • Luftreifen benötigen regelmäßige Druckkontrolle
RedaktionsfazitEin starker Komfort-Preistipp für Stadtwege, solange 30 km Reichweite und 100 kg Traglast ausreichen.
ca. 289.00 €Besten Preis anzeigen
04Ausgewogen unterwegs

Xiaomi Electric Scooter 4

Der Xiaomi Electric Scooter 4 nimmt im Vergleich eine ausgewogene Mittelposition ein. Mit 17,2 kg ist er nur geringfügig leichter als der Segway-Ninebot E3 D und deutlich leichter als der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro. Gleichzeitig nennt der Hersteller bis zu 35 km Reichweite und eine Ladezeit von etwa fünf Stunden. Diese Kombination passt gut zu regelmäßigen Stadtwegen, bei denen eine Ladung pro Tag oder über Nacht genügen soll und der Scooter gelegentlich getragen werden muss. 35 km Reichweite, 17,2 kg Gewicht und eine kurze Ladezeit ergeben ein alltagstaugliches Gesamtpaket.

Die 10-Zoll-schlauchlosen Reifen sind ein wichtiger praktischer Vorteil. Sie unterstützen den Fahrkomfort und verringern gegenüber klassischen Schlauchreifen das Risiko einer typischen Reifenpanne. Zudem bietet das Modell ein breiteres Trittbrett, was beim sicheren Stand im Stadtverkehr hilfreich sein kann. Eine Federung ist allerdings nicht ausgewiesen. Auf glattem Asphalt und gut ausgebauten Radwegen ist das weniger entscheidend; auf Kopfsteinpflaster oder stark beschädigten Wegen können der Segway-Ninebot E3 D, der Xiaomi 5 Pro und der Egret Ey! 3 mit Vollfederung spürbar angenehmer sein.

Beim Bremsen setzt der Scooter auf E-ABS vorne und eine Scheibenbremse hinten. Die Kombination ergänzt die schlauchlosen Reifen sinnvoll, weil kontrollierbares Bremsen und stabiler Reifenkontakt zusammengehören. Die ausgewiesene Traglast von 110 kg liegt über der des Egret Ey! 3 und des 4 Lite 2nd Gen, aber unter der des 5 Pro. Bis zu 16 Prozent Steigfähigkeit reichen für viele innerstädtische Anstiege. Für normale Stadtwege bietet der Electric Scooter 4 ausreichend Reserven, ohne unnötig schwer zu werden.

Die Bedienung umfasst drei Fahrmodi, ein digitales Bedienfeld und die Xiaomi Home App. Darüber lassen sich Fahrdaten, Reichweitenanzeige, Fehlermeldungen und eine Sperrfunktion verwalten. Ein integrierter 6-Achsen-Gyroskopsensor ergänzt die elektronische Ausstattung. Die Schutzart IP54 liegt unter IPX5 der vollgefederten Modelle und sollte als begrenzter Schutz gegen Staub und Spritzwasser verstanden werden. Für Fahrten bei Regen oder durch tiefe Pfützen ist ein zurückhaltender Umgang mit jedem E-Scooter sinnvoll.

Rang vier bedeutet nicht, dass der Xiaomi Electric Scooter 4 unpassend wäre: Er ist vielmehr eine gute Wahl für Menschen, die vor allem auf glatten Stadtstrecken fahren und ein Verhältnis aus Reichweite, Gewicht sowie Ladezeit suchen. Gegenüber dem 4 Lite 2nd Gen bringt er 10 km mehr Herstellerreichweite, 10 kg mehr Traglast und schlauchlose Reifen. Gegenüber dem Segway E3 D fehlt die Federung, die Traktionskontrolle und der stärkere Wetterschutz. Wer keine Vollfederung benötigt, erhält einen angenehm leichten und vernünftig ausgestatteten Alltags-Scooter.

MarkeXiaomi
TestnoteNote 2,3 · 4,0 von 5
Geeignet fürMittlere Stadtstrecken auf überwiegend glattem Untergrund mit Bedarf an moderatem Gewicht und kurzer Ladezeit.

Vorteile

  • Bis zu 35 km Reichweite
  • Mit 17,2 kg vergleichsweise leicht
  • Etwa fünf Stunden Ladezeit
  • 10-Zoll-schlauchlose Reifen
  • 110 kg Traglast
  • E-ABS und Scheibenbremse

Nachteile

  • Keine Federung ausgewiesen
  • IP54 bietet weniger Wetterschutz als IPX5
  • Weniger Reichweite und Steigfähigkeit als Xiaomi Electric Scooter 5 Pro
RedaktionsfazitEine vernünftige Wahl für glatte Stadtstrecken, wenn geringes Gewicht und eine kurze Ladezeit wichtiger sind als Vollfederung.
ca. 299.99 €Besten Preis anzeigen
05Besonders leicht

Xiaomi Electric Scooter 4 Lite 2nd Gen

Der Xiaomi Electric Scooter 4 Lite 2nd Gen ist im Vergleich der klare Gewichtsgewinner. Mit 16,2 kg liegt er 1 kg unter dem Xiaomi Electric Scooter 4, 1,3 kg unter dem Segway-Ninebot E3 D und deutlich unter den vollgefederten Modellen. Das macht ihn für Menschen interessant, die den Scooter regelmäßig in ein Treppenhaus tragen, in öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen oder zu Hause platzsparend abstellen möchten. Er ist faltbar und verfügt über eine deutsche ABE-Ausführung mit maximal 20 km/h. Sein niedriges Gewicht ist sein stärkstes Argument für kurze Wege mit häufigem Transport.

Für die tägliche Fahrt bietet das Modell 10-Zoll-Luftreifen, drei Fahrmodi, ein LED-Display und die Xiaomi Home App. Die App kann Reichweite, Fehlermeldungen und die Motorverriegelung anzeigen beziehungsweise verwalten. Blinker, Trommelbremse und E-ABS bilden zusammen eine brauchbare Grundausstattung für den Stadtverkehr. Die Luftreifen helfen auf kleineren Unebenheiten, ersetzen aber keine Federung. Im Unterschied zu den drei höher platzierten Komfortmodellen ist keine Federung ausgewiesen. Wer regelmäßig über Pflaster oder schlechte Radwege fährt, wird deshalb eher vom Segway E3 D, Xiaomi 5 Pro oder Egret Ey! 3 profitieren.

Bei Leistung und Reichweite ist der 4 Lite 2nd Gen bewusst einfacher positioniert. Der Hersteller nennt bis zu 25 km Reichweite, 100 kg Traglast und bis zu 15 Prozent Steigfähigkeit. Das genügt für Wege zur Haltestelle, kurze Arbeitswege oder Besorgungen in der näheren Umgebung, bietet aber deutlich weniger Reserve als die übrigen Modelle. Bei einer längeren Rückfahrt, kalten Temperaturen oder Steigungen ist die geringere Akkukapazität schneller spürbar. Für kurze, planbare Stadtwege ist die Leistung passend, für lange Pendelstrecken hingegen knapp.

Der hochfeste Stahlrahmen unterstreicht den robusten Alltagsanspruch. Beim Wetterschutz ist allerdings Zurückhaltung angebracht: Der Scooter ist mit IPX4 angegeben, und der Hersteller rät von Fahrten bei Regen und durch Pfützen ab. Das unterscheidet ihn deutlich von den IPX5-Modellen Segway E3 D, Xiaomi 5 Pro und Egret Ey! 3. Regelmäßige Pflege ist einfach, aber wichtig: Nach trockenem Abwischen sollten besonders Reifenluftdruck, Bremsfunktion, Beleuchtung und die sichere Verriegelung des Faltmechanismus kontrolliert werden. Die Ladezeit liegt mit etwa acht Stunden eher im Bereich einer Nachtladung.

Der fünfte Rang erklärt sich nicht durch das Gewicht, sondern durch die Kombination aus Reichweite, Wetterschutz und fehlender Federung. Der 4 Lite 2nd Gen bleibt dennoch sinnvoll, wenn Tragen den Alltag stärker bestimmt als lange Fahrten. Gegenüber dem Xiaomi Electric Scooter 4 spart er Gewicht, verzichtet aber auf 10 km Reichweite, 10 kg Traglast, schlauchlose Reifen und eine bessere Schutzklasse. Wer einen leichten Begleiter für kurze Wege sucht und bei Regen nicht fahren muss, findet hier die passendste Option.

MarkeXiaomi
TestnoteNote 2,8 · 3,6 von 5
Geeignet fürKurze, überwiegend trockene Stadtwege mit häufigem Tragen und begrenztem Platz.

Vorteile

  • Mit 16,2 kg das leichteste Modell im Vergleich
  • 10-Zoll-Luftreifen
  • Blinker, Trommelbremse und E-ABS
  • Drei Fahrmodi und App-Anbindung
  • Bis zu 15 Prozent Steigfähigkeit

Nachteile

  • Bis zu 25 km Reichweite
  • Maximal 100 kg Traglast
  • Keine Federung ausgewiesen
  • IPX4 und vom Hersteller nicht für Regenfahrten empfohlen
  • Etwa acht Stunden Ladezeit
RedaktionsfazitDie richtige Wahl, wenn niedriges Gewicht und kurze Wege Vorrang haben; für lange oder nasse Pendelstrecken gibt es passendere Modelle.
ca. 299.99 €Besten Preis anzeigen

Kaufberatung

Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen

Vor dem Kauf sollte zuerst die reale Strecke betrachtet werden, nicht nur die maximale Herstellerreichweite. Hin- und Rückweg, Steigungen, Umwege, Gegenwind und kalte Tage verringern die Reichweite gegenüber Labor- oder Testbedingungen. Wer täglich nur wenige Kilometer zur Haltestelle fährt, kommt mit bis zu 25 oder 30 km Reichweite gut zurecht und kann das niedrigere Gewicht des Xiaomi Electric Scooter 4 Lite 2nd Gen oder die Komfortausstattung des Egret Ey! 3 höher bewerten. Bei mittleren Pendelstrecken bietet der Xiaomi Electric Scooter 4 mit bis zu 35 km mehr Reserve. Für längere Wege sind der Segway-Ninebot E3 D mit bis zu 45 km und besonders der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro mit bis zu 60 km sinnvoller. Für die Kaufentscheidung ist eine Reichweitenreserve wichtiger als ein möglichst hoher Prospektwert.

Ergänzend dazu: e scooter ohne straßenzulassung kaufen.

Das Gewicht entscheidet darüber, ob ein faltbarer Scooter im Alltag wirklich praktisch bleibt. Zwischen 16,2 und 22,4 kg liegen in diesem Vergleich mehr als sechs Kilogramm. Das klingt überschaubar, ist beim Tragen über Treppen, beim Einsteigen in Bus oder Bahn und beim Verstauen im Keller aber sehr deutlich spürbar. Der 4 Lite 2nd Gen ist hier am einfachsten zu handhaben; der Xiaomi Electric Scooter 4 und der Segway E3 D bieten einen guten Kompromiss zwischen Tragbarkeit und Ausstattung. Der 5 Pro ist dagegen am besten als Fahrzeug zu verstehen, das nach der Fahrt direkt am Ziel abgestellt wird. Wer den Scooter regelmäßig transportiert, sollte auch die gefalteten Maße mit dem verfügbaren Stauraum abgleichen. Beim Egret Ey! 3 sind diese Maße mit 118 x 57,6 x 53 cm konkret angegeben.

Auf schlechten Stadtwegen lohnt sich eine Federung besonders. Kopfsteinpflaster, Wurzelaufbrüche, Kanaldeckel und Bordsteinkanten belasten nicht nur Hände und Arme, sondern können auch den sicheren Stand erschweren. Der Segway E3 D, Xiaomi 5 Pro und Egret Ey! 3 verfügen über Vollfederung und sind deshalb für unebene Wege die komfortableren Optionen. Der Electric Scooter 4 und der 4 Lite 2nd Gen nutzen zwar 10-Zoll-Luftreifen, haben aber keine ausgewiesene Federung. Schlauchlose Reifen wie beim Xiaomi Electric Scooter 4 und 5 Pro können das Risiko klassischer Reifenpannen reduzieren. Luftreifen brauchen unabhängig davon regelmäßige Druckkontrolle, weil zu niedriger Druck Reichweite, Fahrverhalten und Verschleiß verschlechtert. Für häufiges Pflaster ist Vollfederung meist wichtiger als ein kleiner Gewichtsvorteil.

Bei Sicherheit zählen Bremsen, Sichtbarkeit und ein passendes Fahrverhalten zusammen. Alle fünf Modelle besitzen zwei Bremssysteme, unterscheiden sich jedoch bei weiteren Funktionen. Der Egret Ey! 3 kombiniert Blinker, Bremslicht und Wegfahrsperre; der Segway E3 D ergänzt seine Bremsen durch Traktionskontrolle. Beim Xiaomi 5 Pro kommen Blinker, Trommelbremse und E-ABS zusammen. Bremsen sollten vor jeder längeren Fahrt auf Funktion geprüft werden, ebenso Beleuchtung, Reflektoren, Reifen und der Faltmechanismus. Ein Helm ist zwar nicht in jeder Situation gesetzlich vorgeschrieben, bleibt aber eine sinnvolle Schutzmaßnahme. Für das Abstellen benötigt jeder Scooter zusätzlich ein geeignetes Schloss; eine App-Sperre oder Wegfahrsperre ersetzt keinen physischen Diebstahlschutz.

Auch die Wettertauglichkeit verdient eine klare Entscheidung. IPX5 beim Segway E3 D, Xiaomi 5 Pro und Egret Ey! 3 bietet mehr Schutz gegen Wasserstrahlen als IP54 beim Xiaomi Electric Scooter 4 oder IPX4 beim 4 Lite 2nd Gen. Dennoch sind nasse Fahrbahnen immer rutschiger und verlängern Bremswege. Beim 4 Lite 2nd Gen rät der Hersteller ausdrücklich von Regenfahrten und Fahrten durch Pfützen ab, weshalb er für Menschen ohne trockene Abstell- und Fahrtmöglichkeiten weniger passend ist. Nach feuchten Fahrten sollte der Scooter abgewischt und erst trocken abgestellt oder geladen werden. Wer ganzjährig pendelt, sollte Wetterschutz und Reifenhalt mindestens so ernst nehmen wie die reine Reichweite.

Die Straßenzulassung ist schließlich keine pauschale Eigenschaft der Produktgattung, sondern muss zur konkreten deutschen Ausführung passen. Für die Nutzung auf öffentlichen Wegen gelten unter anderem Versicherungspflicht, Versicherungskennzeichen und die Regeln der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung. Die im Vergleich genannten Modelle sind jeweils als deutsche, straßenzugelassene Ausführung eingeordnet. Vor der ersten Fahrt gehören dennoch das Anbringen des Versicherungskennzeichens, ein Blick in die mitgelieferten Fahrzeugunterlagen und eine sichere Einstellung von Lenker, Bremse sowie Beleuchtung zur Routine. Wer diese Grundlagen mit dem eigenen Streckenprofil abgleicht, findet deutlich zuverlässiger den passenden Scooter als über Reichweiten- oder Motorwerte allein.

Für lange Strecken

Xiaomi Electric Scooter 5 Pro

Lange oder hügelige Pendelstrecken, hohe Zuladung und komfortorientiertes Fahren ohne häufiges Tragen.

Empfehlung ansehen
Preistipp

Egret Ey! 3

Kurze bis mittlere Pendelstrecken mit unebenem Untergrund, wenn Vollfederung und Blinker gewünscht sind.

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Ausgewogen unterwegs

Xiaomi Electric Scooter 4

Mittlere Stadtstrecken auf überwiegend glattem Untergrund mit Bedarf an moderatem Gewicht und kurzer Ladezeit.

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Direkter Vergleich

Modelle und ihre Einsatzzwecke

Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.

Alle 5 Modelle im direkten Vergleich

Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.

Modell & UrteilAm besten fürMarkeBewertungWichtigster VorteilZu beachtenCa. Preis
Segway-Ninebot E3 DUnsere EmpfehlungRegelmäßige Pendelstrecken mit wechselndem Straßenbelag, wenn Reichweite, Komfort und ein noch gut tragbares Gewicht gleichermaßen zählen.Segway-NinebotNote 1,5 · 4,6 von 5Bis zu 45 km Reichweite im Eco-Modus und bis zu 37 km bei 20 km/hReichweite fällt bei 20 km/h geringer aus als im Eco-Modusca. 359.99 €Preis anzeigen
Xiaomi Electric Scooter 5 ProFür lange StreckenLange oder hügelige Pendelstrecken, hohe Zuladung und komfortorientiertes Fahren ohne häufiges Tragen.XiaomiNote 1,8 · 4,4 von 5Bis zu 60 km ReichweiteMit 22,4 kg das schwerste Modell im Vergleich–Preis anzeigen
Egret Ey! 3PreistippKurze bis mittlere Pendelstrecken mit unebenem Untergrund, wenn Vollfederung und Blinker gewünscht sind.EgretNote 2,0 · 4,2 von 5Vollfederung mit 43 mm FederwegBis zu 30 km Reichweiteca. 289.00 €Preis anzeigen
Xiaomi Electric Scooter 4Ausgewogen unterwegsMittlere Stadtstrecken auf überwiegend glattem Untergrund mit Bedarf an moderatem Gewicht und kurzer Ladezeit.XiaomiNote 2,3 · 4,0 von 5Bis zu 35 km ReichweiteKeine Federung ausgewiesenca. 299.99 €Preis anzeigen
Xiaomi Electric Scooter 4 Lite 2nd GenBesonders leichtKurze, überwiegend trockene Stadtwege mit häufigem Tragen und begrenztem Platz.XiaomiNote 2,8 · 3,6 von 5Mit 16,2 kg das leichteste Modell im VergleichBis zu 25 km Reichweiteca. 299.99 €Preis anzeigen

Schnellüberblick

5 Modelle kurz eingeordnet

01
Unsere Empfehlung

Segway-Ninebot E3 D

Regelmäßige Pendelstrecken mit wechselndem Straßenbelag, wenn Reichweite, Komfort und ein noch gut tragbares Gewicht gleichermaßen zählen.

Testnote
Note 1,5 · 4,6 von 5
Preis
ca. 359.99 €
Besten Preis anzeigen
03
Preistipp

Egret Ey! 3

Kurze bis mittlere Pendelstrecken mit unebenem Untergrund, wenn Vollfederung und Blinker gewünscht sind.

Testnote
Note 2,0 · 4,2 von 5
Preis
ca. 289.00 €
Besten Preis anzeigen

FAQ

Häufige Fragen zum Produktvergleich

Darf ich mit einem E-Scooter mit Straßenzulassung auf dem Gehweg fahren?

Nein. E-Scooter mit Straßenzulassung fahren grundsätzlich auf Radwegen, Radfahrstreifen oder Schutzstreifen. Fehlen diese, ist die Fahrbahn zu nutzen; Gehwege sind nicht für die Fahrt vorgesehen.

Brauche ich für einen E-Scooter mit Straßenzulassung eine Versicherung?

Ja. Für die Nutzung im öffentlichen Verkehr ist eine Haftpflichtversicherung mit gültigem Versicherungskennzeichen erforderlich.

Wie viel Reichweite sollte ein faltbarer E-Scooter haben?

Für kurze Wege reichen bis zu 25 oder 30 km Herstellerreichweite häufig aus. Für regelmäßige mittlere Pendelstrecken sind 35 bis 45 km sinnvoller, während längere oder hügelige Strecken von noch mehr Reserve profitieren.

Sind Luftreifen oder schlauchlose Reifen besser?

Luftreifen können Unebenheiten angenehm abfedern, brauchen aber eine regelmäßige Druckkontrolle. Schlauchlose Reifen können das Risiko klassischer Reifenpannen reduzieren; für hohen Komfort auf schlechtem Untergrund ist zusätzlich eine Federung entscheidend.

Kann ein faltbarer E-Scooter bei Regen draußen stehen?

Die Schutzart gibt eine Orientierung, ersetzt aber keinen geschützten Stellplatz. Besonders bei Modellen mit niedrigerer Schutzart sollte Regen vermieden werden; nach Feuchtigkeit sollten Rahmen und sensible Bereiche abgetrocknet werden.

Transparenz

Nachprüfbare Informationen

Verantwortliche Redaktion

Hans-Hermann Braess

Die Einordnung verbindet redaktionelle Recherche, nachvollziehbare Produktkriterien und regelmäßige Aktualisierungen.

Profil & Standards
Methodik

So vergleichen wir

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für Pendelstrecken und Alltag, Bedienung und Transport, Sicherheit und Komfort, Verarbeitung und Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus…

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Aktualität

Zuletzt aktualisiert

12. September 2026

Zum Vergleich

Alle Vergleiche aus dieser Themenübersicht

Preisangaben zuletzt geprüft: 1.11.2026.