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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich

Elektro-Scooter mit Straßenzulassung im Vergleich

Wer nach einem Elektro-Scooter mit Straßenzulassung sucht, findet hier fünf für den Stadtverkehr geeignete Modelle, die in Deutschland jeweils auf 20 km/h begrenzt sind – nicht auf tatsächliche 45 km/h. Unsere Empfehlung ist der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro, weil er Reichweite, Federung, Traglast und Antrieb besonders ausgewogen verbindet.

Zum ausführlichen Test

Redaktionelle Einordnung

Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf

Für längere, auch unebene Pendelwege setzt sich der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro durch: Seine hohe Herstellerreichweite, die Federung an beiden Achsen und die Traglast von 120 kg ergeben das rundeste Gesamtpaket. Wer den Scooter oft tragen oder in Bus und Bahn mitnehmen möchte, fährt mit dem deutlich leichteren Segway-Ninebot E3 D praktischer. Alle fünf Modelle sind für den öffentlichen Stadtverkehr geeignet, erreichen in ihren deutschen Ausführungen aber maximal 20 km/h.

Redaktioneller Vergleich Produktabbildung und Einordnung auf Basis der hinterlegten Vergleichsdaten.
Das Wichtigste

Die stärkste Gesamtwahl für lange und unebene Pendelwege: Reichweite, Fahrwerk, Antrieb und Traglast überwiegen klar, sofern der Scooter nicht regelmäßig getragen werden muss.

Zum Testsieger

Unsere Auswahl

5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse

Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.

01Unsere Empfehlung

Xiaomi Electric Scooter 5 Pro

Pendler mit längeren Strecken, hügeligem Stadtprofil und Komfortanspruch, die den Scooter überwiegend ebenerdig abstellen können.

Die stärkste Gesamtwahl für lange und unebene Pendelwege: Reichweite, Fahrwerk, Antrieb und Traglast überwiegen klar, sofern der Scooter nicht regelmäßig getragen werden muss.

  • Bis zu 60 km Herstellerreichweite
  • Federung vorn und hinten
  • 22,4 kg Gewicht
Ausführlicher Test
02Für Pendler mit wenig Stauraum

Segway-Ninebot E3 D

Pendler, die einen vergleichsweise leichten Scooter mit Federung, Blinkern und guter Reichweitenreserve für den Stadtverkehr suchen.

Die beste transportfreundliche Komfortwahl: Der E3 D ist leichter als die Langstreckenmodelle, ohne bei Federung und Sicherheitsausstattung zu sparen.

  • 17,5 kg Gewicht
  • Federung vorn und hinten
  • 100 kg maximale Belastung
Ausführlicher Test
ca. 389.00 €Besten Preis anzeigen
03Für hohe Zuladung

ODYS Alpha X5 Pro

Pendler mit längeren täglichen Wegen oder höherem Fahrergewicht, die Reichweite und Zuladung vor niedrigem Transportgewicht priorisieren.

Eine gute Wahl für Reichweite und hohe Zuladung, wenn der Scooter nicht oft getragen wird und die Strecke überwiegend über glatten Asphalt führt.

  • Bis zu 50 km Herstellerreichweite
  • 120 kg maximale Belastung
  • 22,5 kg Gewicht
Ausführlicher Test
04Für kompakte Stadtwege

Egret Ey! 3

Stadtfahrten und kürzere Pendelwege, bei denen Luftreifen, Federung und ein noch gut tragbares Gewicht zählen.

Ein sinnvoller City-Scooter für komfortorientierte Kurzstrecken, der bei Reichweite und Traglast hinter den stärkeren Pendelmodellen zurückbleibt.

  • 18,6 kg Gewicht
  • Federung vorn und hinten
  • Bis zu 30 km Herstellerreichweite
Ausführlicher Test
ca. 289.00 €Besten Preis anzeigen
05Preistipp

Xiaomi Electric Scooter 4

Preisbewusste Stadtpendler, die ein leichtes Modell für kurze bis mittlere Strecken auf überwiegend ebenem Asphalt suchen.

Der leichte Einstieg für gute Stadtwege: stark beim Tragen und bei der Grundausstattung, aber weniger komfortabel und leistungsstark als die gefederten Pendelmodelle.

  • 17,2 kg Gewicht
  • Bis zu 35 km Herstellerreichweite
  • Keine Federung angegeben
Ausführlicher Test
ca. 299.99 €Besten Preis anzeigen

Schnelle Antworten

Das Wichtigste vor der Auswahl

Brauche ich für diese E-Scooter eine Versicherung?

Für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr benötigen E-Scooter mit Straßenzulassung in Deutschland in der Regel eine Haftpflichtversicherung mit Versicherungskennzeichen. Informiere dich vor der ersten Fahrt über die aktuell geltenden Vorgaben.

Welcher Scooter ist besser für Kopfsteinpflaster?

Für häufige Fahrten auf unebenem Untergrund sind Modelle mit Federung und Luftreifen sinnvoller. Dazu gehören besonders der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro, der Segway-Ninebot E3 D und der Egret Ey! 3.

Kann ich einen E-Scooter bei Regen fahren?

Die Modelle verfügen je nach Ausführung über IP54, IPX5 oder IP55. Diese Schutzarten machen sie nicht zu Fahrzeugen für Dauerregen, tiefe Pfützen oder Reinigung mit Hochdruck. Fahre bei Nässe langsamer und plane längere Bremswege ein.

So testen wir

Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote

Für diesen Vergleich wurden fünf passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für Stadt- und Pendelstrecken, Sicherheit und Fahrkomfort, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.

  1. Markt und relevante Modelle erfassen
  2. Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
  3. Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
  4. Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren

Einzeltests

Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet

01Unsere Empfehlung

Xiaomi Electric Scooter 5 Pro

Der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro richtet sich klar an Menschen, die ihren E-Scooter nicht nur für die letzte Meile nutzen, sondern regelmäßig längere Stadt- und Pendelstrecken zurücklegen. Im Vergleichsfeld bringt er die höchste angegebene Reichweite mit: Bis zu 60 km nennt der Hersteller unter definierten Testbedingungen. Diese Zahl ist kein Wert für jede Alltagssituation, denn Temperatur, Reifendruck, Zuladung, Fahrmodus, Steigungen und Fahrstil beeinflussen den Verbrauch deutlich. Als Reichweitenreserve ist der große Akku dennoch ein nachvollziehbarer Vorteil gegenüber dem Egret Ey! 3 mit bis zu 30 km und dem Xiaomi Electric Scooter 4 mit bis zu 35 km. Für lange Wege bietet dieses Modell die größte planbare Reserve im Vergleich.

Auch bei Antrieb und Traglast ist der 5 Pro auf anspruchsvollere Wege ausgelegt. Der Hersteller nennt 400 W Nennleistung, bis zu 1.000 W Spitzenleistung und eine Steigfähigkeit von bis zu 22 Prozent. Damit liegt er vor dem Segway-Ninebot E3 D mit bis zu 18 Prozent, dem ODYS Alpha X5 Pro mit bis zu 20 Prozent und dem Xiaomi Electric Scooter 4 mit bis zu 16 Prozent. Die maximale dynamische Belastung von 120 kg erweitert den Nutzerkreis gegenüber den beiden 100-kg-Modellen von Segway und Egret. Gerade auf Strecken mit Brücken, Tiefgaragenzufahrten oder längeren Anstiegen sind diese Leistungsreserven wichtiger als eine hohe Prospektreichweite allein.

Der überzeugendste Unterschied liegt im Fahrwerk. Der Scooter kombiniert laut Hersteller eine Doppelfederung vorn mit einer Einzelfederung hinten und schlauchlosen 10-Zoll-Reifen. Das soll Schläge auf schlechterem Asphalt, Pflaster und abgesenkten Bordsteinkanten besser abmildern als beim ungefederten Xiaomi Electric Scooter 4. Ein Nutzervergleich beschreibt den 5 Pro auf unebenem Grund als sicherer wirkend als ein technisch verwandtes Segway-Modell. Das ist eine einzelne Erfahrung und kein allgemeingültiger Testbefund, passt aber zur komfortorientierten Konstruktion. Wer regelmäßig über unruhigen Belag fährt, profitiert von der Federung an beiden Achsen.

Zur Sicherheitsausstattung gehören Trommelbremse, E-ABS, Traktionskontrolle, Beleuchtung, Reflektoren und IPX5-Schutz. Die Traktionskontrolle ist vor allem bei feuchtem Asphalt eine sinnvolle Unterstützung, ersetzt aber weder vorausschauendes Fahren noch angepasste Geschwindigkeit. Positiv ist außerdem, dass der Scooter über Blinker verfügt; beim Abbiegen bleibt dadurch eher eine Hand am Lenker. Für die Bedienung stehen drei Fahrmodi, ein LED-Display, Energierückgewinnung und die Xiaomi-Home-App bereit. Das dreistufige Zusammenklappen erleichtert das Verstauen, ist aber wegen des Gewichts kein Ersatz für ein leichtes Modell.

Genau dieses Gewicht ist die zentrale Einschränkung. Mit 22,4 kg gehört der 5 Pro zusammen mit dem 22,5 kg schweren ODYS Alpha X5 Pro zu den schwersten Scootern dieser Auswahl. Wer täglich mehrere Treppen bewältigt, den Scooter in den Kofferraum hebt oder häufig mit in Bahn und Büro nimmt, wird den Unterschied zu den rund 17 kg leichten Alternativen sehr deutlich merken. Eine Ladezeit von rund neun Stunden verlangt zudem nach einem festen Ladeplatz über Nacht. Für ein Pendelszenario mit ebenerdiger Abstellmöglichkeit ist das gut planbar, für spontane Mehrfachfahrten weniger praktisch.

Beim Material setzt Xiaomi auf einen Rahmen aus 1,5 mm starkem Karbonstahl. Das passt zum robusten, auf Komfort und hohe Traglast ausgerichteten Charakter. Im direkten Vergleich ist der Segway-Ninebot E3 D mit Magnesiumlegierung und geringerem Gewicht klar transportfreundlicher, während der Xiaomi 5 Pro seine Stärken im souveräneren Fahrgefühl und im größeren Akku ausspielt. Der Egret Ey! 3 bleibt als leichtere Komfortalternative interessant, erreicht aber weder dessen Reichweite noch seine Traglast. Der ODYS Alpha X5 Pro bietet ähnliche Reichweiten- und Belastungswerte, nennt jedoch keine Federung; deshalb liegt der Xiaomi bei Komfort und Gesamtbalance vorn.

Für die Pflege genügt es, Reifen und Bremsen regelmäßig sichtbar zu kontrollieren und Schmutz nach Fahrten auf nasser Strecke mit einem weichen, leicht feuchten Tuch zu entfernen. IPX5 bedeutet Schutz gegen Strahlwasser, nicht dass der Scooter sorglos mit Hochdruck gereinigt oder dauerhaft im Regen abgestellt werden sollte. Den Reifendruck sollte man nach Herstellervorgabe prüfen, weil er Fahrkomfort, Reichweite und Fahrstabilität beeinflusst. Der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro ist die beste Wahl, wenn Reichweite und Komfort wichtiger sind als geringes Tragegewicht.

MarkeXiaomi
TestnoteNote 1,3 · 4,8 von 5
Geeignet fürPendler mit längeren Strecken, hügeligem Stadtprofil und Komfortanspruch, die den Scooter überwiegend ebenerdig abstellen können.

Vorteile

  • Bis zu 60 km Herstellerreichweite
  • Federung vorn und hinten
  • 120 kg maximale dynamische Belastung
  • Bis zu 22 % Steigfähigkeit
  • Traktionskontrolle

Nachteile

  • 22,4 kg Gewicht
  • Rund neun Stunden Ladezeit
  • Herstellerreichweite gilt unter definierten Testbedingungen
RedaktionsfazitDie stärkste Gesamtwahl für lange und unebene Pendelwege: Reichweite, Fahrwerk, Antrieb und Traglast überwiegen klar, sofern der Scooter nicht regelmäßig getragen werden muss.
02Für Pendler mit wenig Stauraum

Segway-Ninebot E3 D

Der Segway-Ninebot E3 D besetzt im Vergleich eine besonders praktische Position: Er ist deutlich leichter als die reichweitenstarken Modelle, verzichtet dabei aber nicht auf eine komfortorientierte Ausstattung. Mit 17,5 kg liegt er nur knapp über dem Xiaomi Electric Scooter 4 mit 17,2 kg und rund fünf Kilogramm unter dem Xiaomi Electric Scooter 5 Pro sowie dem ODYS Alpha X5 Pro. Wer den Scooter regelmäßig über ein paar Stufen trägt, im Büro abstellt oder in öffentlichen Verkehrsmitteln mitnimmt, hat von diesem Unterschied im Alltag unmittelbar etwas. Der E3 D verbindet niedriges Gewicht mit einem für diese Klasse ungewöhnlich vollständigen Fahrwerk.

Für den Komfort sorgen schlauchlose 10-Zoll-Reifen und Elastomerfederung an Vorder- und Hinterachse. Damit bietet der E3 D mehr Dämpfung als der ebenfalls leichte Xiaomi Electric Scooter 4, für den keine Federung angegeben ist. Ein unabhängiger Praxistest eines technisch verwandten E3-Pro-Modells beschreibt die Kombination aus Reifen und Doppelfederung als komfortorientiert. Diese Einordnung lässt sich nicht eins zu eins auf den E3 D übertragen, stützt aber die konstruktive Ausrichtung der Baureihe. Auf Kopfsteinpflaster und abgesenkten Bordsteinen sollte auch ein gefederter Scooter kontrolliert und mit reduzierter Geschwindigkeit gefahren werden.

Die Reichweite ist für viele tägliche Wege ausreichend: Der Hersteller nennt bis zu 45 km im Eco-Modus bei 15 km/h und rund 37 km bei 20 km/h. Die zweite Angabe ist für den normalen Stadtverkehr die aussagekräftigere Orientierung. Damit liegt der E3 D vor dem Egret Ey! 3 und dem Xiaomi Electric Scooter 4, jedoch hinter dem ODYS Alpha X5 Pro und deutlich hinter dem Xiaomi 5 Pro. Die Motorleistung beträgt 400 W nominell und bis zu 800 W maximal; für Steigungen werden bis zu 18 Prozent genannt. In einem Praxistest des verwandten Modells sank die Geschwindigkeit an einer Steigung bei niedrigerem Akkustand. Für hügelige Wege sollte deshalb eine Reserve im Akku eingeplant werden.

Bei der aktiven Sicherheit ist der E3 D gut ausgestattet. Trommelbremse vorn und elektronische Bremse hinten werden durch Traktionskontrolle ergänzt. Dazu kommen Blinker, Bremslicht und zertifizierte Reflektoren der deutschen Ausführung. Die Blinker sind ein relevanter Komfort- und Sicherheitsgewinn gegenüber Modellen, bei denen sie nicht genannt werden, weil Richtungswechsel besser signalisiert werden können. IPX5 schützt das Gehäuse gegen Strahlwasser; nasse oder verschmutzte Fahrbahn verlangt trotzdem mehr Bremsweg und vorsichtige Kurvenfahrten. Apple Find My, App-Anbindung, Display und drei Geschwindigkeitsmodi runden die Nutzung ab.

Der Rahmen wird als Magnesiumlegierung beziehungsweise Aluminiumrahmen zur Haltbarkeit beschrieben. Der Ein-Schritt-Faltmechanismus passt zum mobilen Einsatz und ist einfacher zu handhaben als ein schweres Langstreckenmodell. Die maximale Zuladung von 100 kg begrenzt ihn allerdings gegenüber dem 120-kg-Niveau des Xiaomi 5 Pro und des ODYS. Für größere oder schwerere Personen kann das ebenso relevant sein wie zusätzliches Gepäck. Auch bei der Reichweite muss berücksichtigt werden, dass der Bestwert im langsameren Eco-Betrieb entsteht.

Der E3 D ist damit keine reine Sparlösung, sondern die überzeugendste Wahl für Menschen, die einen komfortablen Scooter häufig bewegen und verstauen müssen. Der Xiaomi 5 Pro bleibt bei Reichweite, Steigung und Traglast überlegen, kostet diesen Vorteil aber mit deutlich mehr Masse. Der Egret Ey! 3 ist ähnlich transportfreundlich, bietet aber nur bis zu 30 km Reichweite und hat kritischere Rückmeldungen zur Dosierung von Beschleunigung und Bremse. Für die Kombination aus Tragegewicht, Federung und alltagstauglicher Reichweite ist der Segway-Ninebot E3 D besonders stimmig.

MarkeSegway-Ninebot
TestnoteNote 1,6 · 4,5 von 5
Geeignet fürPendler, die einen vergleichsweise leichten Scooter mit Federung, Blinkern und guter Reichweitenreserve für den Stadtverkehr suchen.

Vorteile

  • 17,5 kg Gewicht
  • Federung vorn und hinten
  • Rund 37 km Herstellerreichweite bei 20 km/h
  • Traktionskontrolle
  • Blinker und Apple Find My

Nachteile

  • 100 kg maximale Belastung
  • Bis zu 18 % Steigfähigkeit
  • 45 km Herstellerreichweite nur im Eco-Modus bei 15 km/h
RedaktionsfazitDie beste transportfreundliche Komfortwahl: Der E3 D ist leichter als die Langstreckenmodelle, ohne bei Federung und Sicherheitsausstattung zu sparen.
ca. 389.00 €Besten Preis anzeigen
03Für hohe Zuladung

ODYS Alpha X5 Pro

Der ODYS Alpha X5 Pro ist auf längere Stadtstrecken und höhere Belastung ausgerichtet. Mit bis zu 50 km angegebener Reichweite liegt er klar vor den kompakten City-Modellen von Egret und Xiaomi Electric Scooter 4 und nur hinter dem Xiaomi Electric Scooter 5 Pro. Sein 486,7-Wh-Akku soll in etwa sechs Stunden laden. Das ist im direkten Vergleich deutlich kürzer als die rund neun Stunden des Xiaomi 5 Pro, bleibt aber eine Ladezeit, die man sinnvoll in eine längere Pause oder über Nacht legt. Wie bei allen Modellen dieser Auswahl hängt die tatsächlich erreichbare Strecke von Fahrweise, Temperatur, Reifendruck, Gewicht und Höhenprofil ab.

Besonders relevant ist die maximale Zuladung von 120 kg. Damit erreicht der ODYS das Niveau des Xiaomi 5 Pro und liegt über dem 100-kg-Limit von Segway-Ninebot E3 D und Egret Ey! 3. Zusammen mit der genannten Steigfähigkeit von bis zu 20 Prozent und dem 450-W-Nennmotor ist er für Personen interessant, die nicht nur auf möglichst geringes Fahrzeuggewicht achten können. Der Hersteller nennt maximal 900 W Motorleistung. Hohe Traglast und Reichweitenreserve sind die stärksten Argumente für den Alpha X5 Pro.

Beim Fahrkomfort setzt das Modell auf 10,5-Zoll-Reifen, die im Vergleich die größte Reifenangabe darstellen. Größere Räder können Unebenheiten ruhiger überrollen als kleinere Formate, ersetzen aber keine Federung. Für den Alpha X5 Pro ist keine Federung Teil der verglichenen Ausstattung. Wer regelmäßig über Kopfsteinpflaster, Flickenasphalt oder schlechte Radwege fährt, bekommt deshalb beim Xiaomi Electric Scooter 5 Pro, beim Segway-Ninebot E3 D und beim Egret Ey! 3 das deutlich komfortorientiertere Konzept. Auf überwiegend glatten Wegen können die großen Reifen dagegen gut zum stabilen Charakter passen.

Zur Ausstattung gehören Blinker, Display, App-Anbindung und klappbare Bauweise. IP55 bietet einen etwas höheren Schutzwert als IP54 beim Xiaomi Electric Scooter 4 und liegt in einer ähnlichen Größenordnung wie die IPX5-Angaben bei Segway, Xiaomi 5 Pro und Egret. Auch mit Wasserschutz sollte der Scooter nicht mit Hochdruck gereinigt werden; ein weiches, leicht feuchtes Tuch reicht für die übliche Reinigung. Sichtprüfungen von Reifen, Bremsen, Leuchten und Klappverbindung gehören vor allem bei täglicher Nutzung zur sinnvollen Routine.

Die Kehrseite der ausdauernden Auslegung ist das Transportgewicht von 22,5 kg. Er ist damit sogar geringfügig schwerer als der Xiaomi 5 Pro und rund fünf Kilogramm schwerer als der E3 D. Die gefalteten Maße von 116,45 × 54,2 × 51,9 cm sind für einen Kofferraum oder einen festen Abstellplatz planbar, für regelmäßiges Treppentragen aber wenig angenehm. Der Alpha X5 Pro passt besser zu einem ebenerdigen Stellplatz als zu täglichen Umstiegen mit Treppen.

Im Vergleich nimmt der ODYS eine klare Mittelposition ein: Er bietet mehr Reichweite und Traglast als die leichten City-Scooter, kann beim Federungskomfort aber nicht mit dem Xiaomi 5 Pro mithalten. Gegenüber dem Segway E3 D ist er schwerer, hat jedoch mehr Reichweitenreserve und 20 kg höhere Zuladung. Wer diese beiden Werte benötigt und überwiegend auf gutem Untergrund fährt, erhält ein passend ausgerichtetes Pendlerfahrzeug.

MarkeODYS
TestnoteNote 2,0 · 4,2 von 5
Geeignet fürPendler mit längeren täglichen Wegen oder höherem Fahrergewicht, die Reichweite und Zuladung vor niedrigem Transportgewicht priorisieren.

Vorteile

  • Bis zu 50 km Herstellerreichweite
  • 120 kg maximale Belastung
  • Bis zu 20 % Steigfähigkeit
  • 10,5-Zoll-Reifen
  • Etwa sechs Stunden Ladezeit

Nachteile

  • 22,5 kg Gewicht
  • Keine Federung angegeben
  • Großes Faltmaß
RedaktionsfazitEine gute Wahl für Reichweite und hohe Zuladung, wenn der Scooter nicht oft getragen wird und die Strecke überwiegend über glatten Asphalt führt.
04Für kompakte Stadtwege

Egret Ey! 3

Der Egret Ey! 3 ist ein City-Scooter für Menschen, die Komfort nicht gegen ein sehr hohes Gewicht eintauschen möchten. Mit 18,6 kg ist er zwar schwerer als der Xiaomi Electric Scooter 4 und der Segway-Ninebot E3 D, bleibt aber deutlich leichter als ODYS Alpha X5 Pro und Xiaomi Electric Scooter 5 Pro. Das macht ihn für das gelegentliche Tragen, das Verstauen im Flur oder den Transport im Kofferraum wesentlich praktikabler als die schweren Langstreckenmodelle. Zusammengeklappt misst er 118 cm in der Länge und 53 cm in der Höhe.

Das Fahrwerk ist seine wichtige Stärke. 9-Zoll-schlauchlose Luftreifen und Anti-Shock-Doppelfederung sind auf ein angenehmeres Fahrgefühl auf mäßig unebenen Wegen ausgelegt. Damit liegt er beim Komfortkonzept näher am Segway E3 D als am ungefederten Xiaomi Electric Scooter 4. Eine Händlerbeschreibung ordnet ihn ebenfalls als leichtes City-Allroundmodell mit Luftreifen und Vollfederung ein. Für kurze Stadtwege mit unruhigem Asphalt bietet der Ey! 3 mehr Komfort als ungefedert konstruierte Alternativen.

Beim Antrieb nennt der Hersteller 350 W Nennleistung, 864 W Spitzenleistung und 18 Nm Drehmoment. Die drei Fahrstufen sowie der Gehmodus erlauben eine zum Umfeld passende Wahl. Für die Reichweite werden bis zu 30 km angegeben. Das ist für viele einfache Arbeitswege, Besorgungen und Anschlusswege ausreichend, lässt aber weniger Reserve als beim Segway E3 D mit rund 37 km bei 20 km/h, beim ODYS mit bis zu 50 km oder beim Xiaomi 5 Pro mit bis zu 60 km. Wer häufig lange Rückwege ohne Lademöglichkeit fährt, sollte deshalb eines der größeren Akkumodelle vorziehen.

Zur Sicherheitsausstattung zählen eine mechanische Trommelbremse vorn, eine elektronische Bremse hinten, Beleuchtung, Lenkerendenblinker, Rücklicht mit Bremsfunktion und IPX5-Schutz. Die Blinker sind im Stadtverkehr ein sinnvoller Vorteil, weil sie das Abbiegen besser sichtbar machen können. Eine Wegfahrsperre ergänzt die Ausstattung, ersetzt jedoch kein geeignetes Schloss und keine sichere Abstellmöglichkeit. Eine Kundenrückmeldung kritisiert eine ungleichmäßige Dosierung von Beschleunigung und Bremse sowie einen aufwendigen Reifenwechsel. Das ist ein einzelner Erfahrungsbericht, aber für Käufer relevant, die sehr fein dosierbare Bedienung erwarten oder Reparaturen selbst erledigen wollen.

Die maximale Zuladung beträgt 100 kg und entspricht damit dem Segway E3 D, liegt jedoch unter den 120 kg von Xiaomi 5 Pro und ODYS. Auch bei der Steigfähigkeit bleibt der Ey! 3 nicht die erste Wahl für sehr hügelige Wege: Aus Motorleistung und Kompaktheit ergibt sich ein stadttaugliches, aber nicht auf maximale Reserven ausgelegtes Profil. Die Ladezeit von 5,5 Stunden passt gut zu einem festen Ladefenster am Nachmittag oder über Nacht.

Im Gesamtvergleich überzeugt der Egret vor allem als kompakter Komfort-Scooter. Der Segway E3 D ist etwas leichter und bietet mehr Reichweitenreserve sowie Traktionskontrolle; daher liegt er vor dem Ey! 3. Der Xiaomi Electric Scooter 4 ist noch leichter und preisorientierter, verzichtet aber auf eine angegebene Federung. Der Ey! 3 ist passend, wenn gefederter Fahrkomfort und ein noch handliches Gewicht wichtiger sind als maximale Reichweite.

MarkeEgret
TestnoteNote 2,4 · 3,9 von 5
Geeignet fürStadtfahrten und kürzere Pendelwege, bei denen Luftreifen, Federung und ein noch gut tragbares Gewicht zählen.

Vorteile

  • 18,6 kg Gewicht
  • Federung vorn und hinten
  • 9-Zoll-Luftreifen
  • Blinker und Bremslicht
  • Etwa 5,5 Stunden Ladezeit

Nachteile

  • Bis zu 30 km Herstellerreichweite
  • 100 kg maximale Belastung
  • Kritische Rückmeldung zur Dosierung von Beschleunigung und Bremse
RedaktionsfazitEin sinnvoller City-Scooter für komfortorientierte Kurzstrecken, der bei Reichweite und Traglast hinter den stärkeren Pendelmodellen zurückbleibt.
ca. 289.00 €Besten Preis anzeigen
05Preistipp

Xiaomi Electric Scooter 4

Der Xiaomi Electric Scooter 4 richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die einen einfachen, vergleichsweise leichten E-Scooter für den Stadtalltag suchen. Mit 17,2 kg ist er das leichteste Modell in dieser Auswahl und damit besonders interessant, wenn der Roller regelmäßig in den Keller, in die Wohnung oder in öffentliche Verkehrsmittel mitgenommen werden soll. Gegenüber dem Segway-Ninebot E3 D beträgt der Gewichtsvorteil nur 0,3 kg, gegenüber den beiden schweren Pendelmodellen jedoch mehr als fünf Kilogramm. Für häufiges Tragen bietet der Xiaomi Electric Scooter 4 den größten praktischen Vorteil im Vergleich.

Mit bis zu 35 km angegebener Reichweite liegt er im soliden Mittelfeld. Das ist mehr als beim Egret Ey! 3, aber weniger als beim Segway E3 D, ODYS Alpha X5 Pro und Xiaomi 5 Pro. Die Ladezeit von etwa fünf Stunden passt gut zu einem Arbeitstag oder einer Nachtladung. Der Antrieb leistet 300 W nominell und bis zu 600 W maximal; für Steigungen nennt Xiaomi bis zu 16 Prozent. Auf flachen bis leicht hügeligen Stadtwegen ist das eine passende Auslegung. Bei häufigen starken Anstiegen bieten die leistungsstärkeren Modelle jedoch spürbar mehr Reserve.

Für Fahrstabilität sorgen schlauchlose 10-Zoll-Reifen. Eine Federung ist in den Herstellerinformationen nicht ausgewiesen. Das trennt ihn deutlich von Xiaomi 5 Pro, Segway E3 D und Egret Ey! 3, die jeweils ein gefedertes Fahrwerk bieten. Auf glattem Asphalt ist das kein grundlegendes Problem, auf Kopfsteinpflaster, Schäden im Belag oder längeren unebenen Strecken wird die fehlende Dämpfung aber stärker spürbar. Wer eine sehr kurze, gut ausgebaute Pendelstrecke fährt, kann dieses Manko zugunsten des geringen Gewichts akzeptieren. Für regelmäßige Fahrten auf holprigen Wegen ist ein gefedertes Modell die passendere Entscheidung.

Die Sicherheitsausstattung umfasst eine hintere Scheibenbremse, E-ABS mit Energierückgewinnung, Display und Bluetooth-App-Anbindung. Die maximale Traglast von 110 kg liegt über den 100 kg von Segway und Egret, aber unter den 120 kg von Xiaomi 5 Pro und ODYS. Unabhängige Prüfungen des ÖAMTC zu elektrischen, klimatischen, mechanischen und Wasserbelastungen verliefen in den untersuchten Bereichen ohne Auffälligkeiten. Der ÖAMTC beschrieb zugleich das Batteriepaket an der Unterseite als freiliegend und nannte Kabelabdichtungen als verbesserungsfähigen Konstruktionspunkt. Das Batteriepack liegt zusätzlich in einem Stahlgehäuse. Die geprüfte Sicherheitskonstruktion ist ein wichtiger Pluspunkt, ersetzt aber keine sorgfältige Behandlung beim Abstellen.

Der Wasserschutz nach IP54 liegt unter den IPX5- beziehungsweise IP55-Angaben der anderen vier Vergleichsmodelle. Für Fahrten bei Nässe gilt daher besonders: Pfützen, dauerhafte Regenfahrten und Reinigung mit starkem Wasserstrahl vermeiden. Ein leicht feuchtes Tuch genügt zum Säubern; Reifen und Bremsen sollten nach nassen Fahrten kontrolliert werden. Das Aluminiumgehäuse ist auf ein niedriges Gewicht ausgelegt und unterstützt den mobilen Charakter des Scooters.

Im direkten Vergleich ist der Xiaomi Electric Scooter 4 der vernünftigste Einstieg, nicht aber der vielseitigste Scooter. Der Segway E3 D kostet in der Gewichtsklasse kaum mehr Trageaufwand und ergänzt Federung, Blinker, Traktionskontrolle sowie mehr Reichweitenreserve. Der Electric Scooter 4 bleibt dennoch attraktiv, wenn ein leichtes, überschaubares Modell für gute Stadtwege gesucht wird. Als Preistipp überzeugt er vor allem durch geringes Gewicht und eine alltagstaugliche Grundausstattung.

MarkeXiaomi
TestnoteNote 2,7 · 3,6 von 5
Geeignet fürPreisbewusste Stadtpendler, die ein leichtes Modell für kurze bis mittlere Strecken auf überwiegend ebenem Asphalt suchen.

Vorteile

  • 17,2 kg Gewicht
  • Bis zu 35 km Herstellerreichweite
  • Etwa fünf Stunden Ladezeit
  • 110 kg maximale Belastung
  • Unauffällige Ergebnisse in den untersuchten ÖAMTC-Prüfbereichen

Nachteile

  • Keine Federung angegeben
  • IP54-Wasserschutz
  • Bis zu 16 % Steigfähigkeit
RedaktionsfazitDer leichte Einstieg für gute Stadtwege: stark beim Tragen und bei der Grundausstattung, aber weniger komfortabel und leistungsstark als die gefederten Pendelmodelle.
ca. 299.99 €Besten Preis anzeigen

Kaufberatung

Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen

Die Suchanfrage nach einem Elektro-Scooter mit 45 km/h Straßenzulassung führt leicht in die falsche Produktklasse. Die fünf hier verglichenen Fahrzeuge sind in ihren deutschen Ausführungen E-Scooter für den öffentlichen Verkehr mit maximal 20 km/h. Wer tatsächlich 45 km/h fahren möchte, benötigt kein vergleichbares E-Scooter-Modell, sondern ein anders klassifiziertes Kraftfahrzeug. Für Stadt- und Pendelwege bis 20 km/h sind diese Fahrzeuge dagegen passend, sofern die geltenden Regeln zu Mindestalter, Versicherung und Verkehrsflächen eingehalten werden. Vor dem Kauf sollte deshalb zuerst die gewünschte Höchstgeschwindigkeit geklärt werden.

Die Reichweite sollte nicht nur nach dem höchsten Herstellerwert ausgewählt werden. Sie ist eine Orientierung unter festgelegten Bedingungen und fällt mit höherem Gewicht, Gegenwind, Kälte, Steigungen, niedrigem Reifendruck und zügiger Fahrweise niedriger aus. Wer täglich beispielsweise einen langen Hin- und Rückweg fährt, benötigt genug Reserve für Umwege und einen Akku, der nicht ständig bis zur Grenze gefahren wird. Der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro und der ODYS Alpha X5 Pro eignen sich mit bis zu 60 beziehungsweise 50 km eher für lange Routen. Für kürzere Wege sind Segway E3 D, Xiaomi Electric Scooter 4 und Egret Ey! 3 häufig ausreichend und handlicher.

Das Gewicht ist im Alltag oft wichtiger, als es in einer Produktbeschreibung zunächst wirkt. Zwischen rund 17 kg und über 22 kg liegen beim Tragen über Treppen oder beim Heben in einen Kofferraum deutliche Unterschiede. Der Xiaomi Electric Scooter 4 und der Segway-Ninebot E3 D passen besser zu häufigen Umstiegen und beengten Abstellorten. Xiaomi 5 Pro und ODYS Alpha X5 Pro spielen ihre Vorteile aus, wenn ein ebenerdiger Keller, ein Stellplatz im Büro oder eine Garage vorhanden ist. Ein reichweitenstarker Scooter nützt wenig, wenn sein Gewicht den täglichen Transport unnötig erschwert.

Für Fahrkomfort sind Reifen und Federung gemeinsam zu betrachten. Große Luftreifen können kleinere Unebenheiten besser abfangen als kompakte Hartreifen. Eine Federung vorn und hinten hilft zusätzlich auf Kopfsteinpflaster, beschädigtem Asphalt und abgesenkten Bordsteinkanten. Besonders komfortorientiert sind der Xiaomi 5 Pro, der Segway E3 D und der Egret Ey! 3. Der ODYS setzt auf besonders große 10,5-Zoll-Reifen, nennt aber keine Federung. Der Xiaomi Electric Scooter 4 eignet sich eher für gut ausgebaute Wege. Unabhängig vom Modell bleiben Schlaglöcher, nasses Laub und Bordsteinkanten Risiken, die eine vorsichtige Fahrweise erfordern.

Bei Sicherheit und Belastbarkeit zählen mehrere Details zusammen: eine wirkungsvolle Bremsanlage, Licht, Reflektoren, Blinker, Reifenprofil, Traglast und Wetterschutz. Blinker erleichtern Richtungswechsel, Traktionskontrolle kann auf rutschigem Untergrund unterstützen und eine höhere Traglast ist bei schwereren Personen oder Gepäck entscheidend. 120 kg bieten Xiaomi 5 Pro und ODYS Alpha X5 Pro; Segway und Egret sind bis 100 kg ausgelegt. Die Schutzklassen ersetzen keine schonende Behandlung: Hochdruckreiniger, langes Abstellen im Regen und tiefe Pfützen sind keine gute Routine. Kontrolliere vor Fahrten Bremsen, Licht, Reifen und die sichere Verriegelung des Klappmechanismus.

Auch ein klappbarer Scooter braucht einen sicheren Abstellort und einen passenden Diebstahlschutz. Die Faltfunktion erleichtert Transport und Verstauen, schützt aber nicht vor unbefugtem Zugriff. Plane deshalb ein stabiles Schloss sowie eine Anschließmöglichkeit ein und prüfe, ob am Zielort Laden erlaubt ist. Bei Modellen mit Luftreifen ist außerdem der regelmäßige Reifendruck relevant: Er beeinflusst Reichweite, Komfort und Fahrverhalten. Wer diese praktischen Punkte mit dem eigenen Streckenprofil abgleicht, findet schneller das richtige Verhältnis aus Reichweite, Komfort und Mobilität.

Für Pendler mit wenig Stauraum

Segway-Ninebot E3 D

Pendler, die einen vergleichsweise leichten Scooter mit Federung, Blinkern und guter Reichweitenreserve für den Stadtverkehr suchen.

Empfehlung ansehen
Für hohe Zuladung

ODYS Alpha X5 Pro

Pendler mit längeren täglichen Wegen oder höherem Fahrergewicht, die Reichweite und Zuladung vor niedrigem Transportgewicht priorisieren.

Empfehlung ansehen
Für kompakte Stadtwege

Egret Ey! 3

Stadtfahrten und kürzere Pendelwege, bei denen Luftreifen, Federung und ein noch gut tragbares Gewicht zählen.

Empfehlung ansehen

Direkter Vergleich

Modelle und ihre Einsatzzwecke

Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.

Alle 5 Modelle im direkten Vergleich

Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.

Modell & UrteilAm besten fürMarkeBewertungWichtigster VorteilZu beachtenCa. Preis
Xiaomi Electric Scooter 5 ProUnsere EmpfehlungPendler mit längeren Strecken, hügeligem Stadtprofil und Komfortanspruch, die den Scooter überwiegend ebenerdig abstellen können.XiaomiNote 1,3 · 4,8 von 5Bis zu 60 km Herstellerreichweite22,4 kg Gewicht–Preis anzeigen
Segway-Ninebot E3 DFür Pendler mit wenig StauraumPendler, die einen vergleichsweise leichten Scooter mit Federung, Blinkern und guter Reichweitenreserve für den Stadtverkehr suchen.Segway-NinebotNote 1,6 · 4,5 von 517,5 kg Gewicht100 kg maximale Belastungca. 389.00 €Preis anzeigen
ODYS Alpha X5 ProFür hohe ZuladungPendler mit längeren täglichen Wegen oder höherem Fahrergewicht, die Reichweite und Zuladung vor niedrigem Transportgewicht priorisieren.ODYSNote 2,0 · 4,2 von 5Bis zu 50 km Herstellerreichweite22,5 kg Gewicht–Preis anzeigen
Egret Ey! 3Für kompakte StadtwegeStadtfahrten und kürzere Pendelwege, bei denen Luftreifen, Federung und ein noch gut tragbares Gewicht zählen.EgretNote 2,4 · 3,9 von 518,6 kg GewichtBis zu 30 km Herstellerreichweiteca. 289.00 €Preis anzeigen
Xiaomi Electric Scooter 4PreistippPreisbewusste Stadtpendler, die ein leichtes Modell für kurze bis mittlere Strecken auf überwiegend ebenem Asphalt suchen.XiaomiNote 2,7 · 3,6 von 517,2 kg GewichtKeine Federung angegebenca. 299.99 €Preis anzeigen

Schnellüberblick

5 Modelle kurz eingeordnet

02
Für Pendler mit wenig Stauraum

Segway-Ninebot E3 D

Pendler, die einen vergleichsweise leichten Scooter mit Federung, Blinkern und guter Reichweitenreserve für den Stadtverkehr suchen.

Testnote
Note 1,6 · 4,5 von 5
Preis
ca. 389.00 €
Besten Preis anzeigen
03
Für hohe Zuladung

ODYS Alpha X5 Pro

Pendler mit längeren täglichen Wegen oder höherem Fahrergewicht, die Reichweite und Zuladung vor niedrigem Transportgewicht priorisieren.

Testnote
Note 2,0 · 4,2 von 5
Preis
–
Besten Preis anzeigen
04
Für kompakte Stadtwege

Egret Ey! 3

Stadtfahrten und kürzere Pendelwege, bei denen Luftreifen, Federung und ein noch gut tragbares Gewicht zählen.

Testnote
Note 2,4 · 3,9 von 5
Preis
ca. 289.00 €
Besten Preis anzeigen

FAQ

Häufige Fragen zum Produktvergleich

Brauche ich für diese E-Scooter eine Versicherung?

Für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr benötigen E-Scooter mit Straßenzulassung in Deutschland in der Regel eine Haftpflichtversicherung mit Versicherungskennzeichen. Informiere dich vor der ersten Fahrt über die aktuell geltenden Vorgaben.

Welcher Scooter ist besser für Kopfsteinpflaster?

Für häufige Fahrten auf unebenem Untergrund sind Modelle mit Federung und Luftreifen sinnvoller. Dazu gehören besonders der Xiaomi Electric Scooter 5 Pro, der Segway-Ninebot E3 D und der Egret Ey! 3.

Kann ich einen E-Scooter bei Regen fahren?

Die Modelle verfügen je nach Ausführung über IP54, IPX5 oder IP55. Diese Schutzarten machen sie nicht zu Fahrzeugen für Dauerregen, tiefe Pfützen oder Reinigung mit Hochdruck. Fahre bei Nässe langsamer und plane längere Bremswege ein.

Warum ist die Herstellerreichweite nicht immer im Alltag erreichbar?

Die Reichweite verändert sich durch Gewicht, Temperatur, Fahrstil, Tempo, Reifendruck, Wind, Stop-and-go-Verkehr und Steigungen. Eine Akkureserve ist für regelmäßige Pendelwege deshalb sinnvoll.

Ist ein schwererer Scooter automatisch stabiler?

Nicht automatisch. Höheres Gewicht kann zum robusten Fahrgefühl beitragen, erschwert aber Transport und Verstauen. Für Stabilität sind außerdem Reifen, Fahrwerk, Bremsen, Rahmenkonstruktion und eine passende Fahrweise entscheidend.

Transparenz

Nachprüfbare Informationen

Verantwortliche Redaktion

Meng Yüan

Die Einordnung verbindet redaktionelle Recherche, nachvollziehbare Produktkriterien und regelmäßige Aktualisierungen.

Profil & Standards
Methodik

So vergleichen wir

Für diesen Vergleich wurden fünf passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für Stadt- und Pendelstrecken, Sicherheit und Fahrkomfort, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich…

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Aktualität

Zuletzt aktualisiert

9. September 2026

Zum Vergleich

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Preisangaben zuletzt geprüft: 14.10.2026.