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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich

Klickpedale Kombi: 5 Modelle für Alltag und Touren

Kombi-Klickpedale verbinden eine SPD-Klickseite mit einer Plattform für normale Schuhe und sind damit praktisch für Pendelwege, Touren und wechselnde Fahrten. Unser Vergleich ordnet fünf geeignete Modelle ein; die Shimano PD-EH500 ist unsere Empfehlung für einen unkomplizierten Einstieg und vielseitigen Alltagseinsatz.

Zum ausführlichen Test

Redaktionelle Einordnung

Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf

Wer regelmäßig zwischen Fahrradschuhen und Alltagsschuhen wechselt, findet in der Shimano PD-EH500 das ausgewogenste Kombipedal. Eine besonders große Standfläche bietet die GEWAGE mit drei abgedichteten Lagern, während das ANSJS M213 vor allem preisbewusste Käufer anspricht.

Redaktioneller Vergleich Produktabbildung und Einordnung auf Basis der hinterlegten Vergleichsdaten.
Das Wichtigste

Die beste Wahl für vielseitige Alltags- und Tourenfahrten: Bedienung, Lagerung und Plattformseite sind besonders ausgewogen aufeinander abgestimmt.

Zum Testsieger

Unsere Auswahl

5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse

Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.

01Unsere Empfehlung

Shimano PD-EH500

Pendeln, Alltag, Trekking und Touren mit häufigem Wechsel zwischen SPD-Schuhen und Alltagsschuhen.

Die beste Wahl für vielseitige Alltags- und Tourenfahrten: Bedienung, Lagerung und Plattformseite sind besonders ausgewogen aufeinander abgestimmt.

  • Einstellbare Auslösehärte
  • Leichtgängiger Klickmechanismus
  • Für sehr harte Freeride- und Enduro-Einsätze nicht ausgelegt
Ausführlicher Test
02Für breite Füße

GEWAGE SPD-Kombipedale mit 3 Lagern

MTB, Gravel, Trekking und Pendeln mit breiteren Alltagsschuhen sowie SPD-Schuhen.

Die beste Plattformlösung im Vergleich für Alltagsschuhe und breite Füße, ergänzt durch einen anpassbaren SPD-Mechanismus.

  • Breite Plattform
  • Einstellbare Auslösehärte
  • Pins können bei sehr weichen Schuhsohlen den Komfort mindern
Ausführlicher Test
03Für individuelle Einstellung

ROCKBROS Kombipedale SPD-kompatibel

Pendeln, Trekking, Gravel und MTB mit Wunsch nach individuell einstellbarer Auslösehärte.

Die richtige Wahl, wenn große Standfläche und eine individuell abgestimmte Auslösehärte wichtiger sind als ein möglichst günstiger Einstieg.

  • Breite Plattform
  • Einstellbare Auslösehärte
  • Höhere Preisposition im Kandidatenfeld
Ausführlicher Test
04Für bessere Sichtbarkeit

GEWAGE GE-166 Kombipedale

Pendeln, E-Bike, Trekking und Alltagswege mit Wunsch nach seitlichen Reflektoren.

Eine sinnvolle Alltagsoption für Pendelstrecken, wenn Reflektoren und eine robuste, kompakte Plattform wichtiger sind als maximale Standfläche.

  • Seitliche Reflektoren
  • Sechs Edelstahlpins für Plattformhalt
  • Schmalere Plattform als bei den breiteren Vergleichsmodellen
Ausführlicher Test
05Preistipp

ANSJS M213 2-in-1 SPD-Pedale

Preisbewusste Pendler und Freizeitfahrer mit SPD-Schuhen und normalen Alltagsschuhen.

Der passende Preistipp für unkomplizierte Alltagsfahrten, sofern keine individuell einstellbare Auslösehärte und keine maximale Plattformfläche benötigt werden.

  • Niedrige Preisposition im Kandidatenfeld
  • Breite Plattform
  • Keine ausgewiesene einstellbare Auslösehärte
Ausführlicher Test

Schnelle Antworten

Das Wichtigste vor der Auswahl

Kann ich Kombi-Klickpedale mit normalen Schuhen fahren?

Ja. Dafür ist die flache Plattformseite gedacht. Sie bietet je nach Modell unterschiedlich viel Auflagefläche und Grip.

Welche Schuhe brauche ich für die Klickseite?

Du benötigst Schuhe mit einer Aufnahme für SPD-kompatible Zweiloch-Cleats sowie passende Cleats. Bei der Shimano PD-EH500 sind SM-SH56-Cleats enthalten.

Warum muss ich das Pedal beim Anfahren manchmal drehen?

Bei Kombipedalen liegt der Klickmechanismus nur auf einer Seite. Das Pedal kann sich deshalb zunächst zur Plattformseite drehen und muss für das Einklicken ausgerichtet werden.

So testen wir

Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für Pendeln, Touren und gemischte Nutzung, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.

  1. Markt und relevante Modelle erfassen
  2. Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
  3. Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
  4. Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren

Einzeltests

Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet

01Unsere Empfehlung

Shimano PD-EH500

Die Shimano PD-EH500 ist ein klassisches Kombipedal für Menschen, die nicht jede Fahrt in Fahrradschuhen antreten möchten. Auf einer Seite sitzt der SPD-Klickmechanismus, auf der anderen eine flache Plattform für normale Schuhe. Damit eignet sich das Modell besonders für Arbeitswege, Ausfahrten mit Zwischenstopps und Trekkingtouren, bei denen der Schuhwechsel nicht immer planbar ist. Ihre große Stärke ist die klar auf Alltag und unkompliziertes Klicken ausgerichtete Kombination beider Seiten.

Der Pedalkörper besteht aus Aluminium, die Achse aus Chromoly-Stahl. Shimano nennt ein Gewicht von 379 Gramm pro Paar. Diese Konstruktion ordnet sich zwischen leichten reinen Klickpedalen und großflächigen Flatpedals ein: Sie bringt ausreichend Substanz für regelmäßige Alltagsfahrten mit, ohne ein besonders schweres Tourenpedal zu sein. Die abgedichtete Cartridge-Achseinheit ist auf geringen Wartungsaufwand ausgelegt und schützt die Lagerung vor Schmutz und Feuchtigkeit.

Für Einsteiger ist die leichtgängige Bindung ein wichtiger Vorteil. Die Ein- und Auslösehärte lässt sich anpassen, sodass Fahrerinnen und Fahrer den Widerstand an ihre Erfahrung und ihren Einsatzzweck anpassen können. Wer häufig an Ampeln anhält oder im Stadtverkehr sicher aus dem Pedal kommen möchte, profitiert von einer niedrigeren Einstellung. Für längere Touren kann eine höhere Haltekraft sinnvoll sein. Die Einstellbarkeit schafft Spielraum, ohne das Pedal für Gelegenheitsfahrer unnötig kompliziert zu machen.

Zum Lieferumfang gehören SM-SH56-Multirelease-Cleats. Diese Cleats sind darauf ausgelegt, das Aussteigen durch mehrere Bewegungsrichtungen zu erleichtern. Das passt zur einsteigerfreundlichen Ausrichtung der PD-EH500 und kann besonders beim Lernen des Ausklickens Sicherheit geben. Trotzdem ersetzt die Technik keine Übung: Vor Fahrten im Verkehr sollte das Einklicken, Ausdrehen der Ferse und Absteigen auf einem ruhigen Platz verinnerlicht werden.

Die Plattformseite bietet normalen Schuhen einen griffigen Kontakt. Sie ist für kurze Wege zum Laden, zur Arbeit oder zum Bahnhof deutlich praktischer als die kleine Kontaktfläche eines reinen SPD-Pedals. Auch auf Touren bleibt man bei Pausen flexibel, wenn keine Fahrradschuhe getragen werden sollen. Gegenüber den breiteren Plattformen der GEWAGE- und ROCKBROS-Modelle ist sie allerdings stärker auf den universellen Alltagskompromiss als auf maximale Auflagefläche ausgelegt.

Ein konstruktives Merkmal aller Kombipedale bleibt die einseitige Klickaufnahme: Beim Anfahren muss das Pedal mitunter zunächst in die passende Position gedreht werden. Das erfordert etwas Gewöhnung, ist aber der Preis dafür, dass die gegenüberliegende Seite als Plattform nutzbar bleibt. Die PD-EH500 löst diese Aufgabe mit einer bewusst leichtgängigen Bindung und ist daher für Personen, die vom Flatpedal auf SPD wechseln, besonders passend.

Für sehr harte Freeride- oder Enduro-Einsätze ist dieses Modell nicht die naheliegende Wahl. Sein Schwerpunkt liegt auf Pendeln, Trekking und Touren, nicht auf aggressivem Einsatz in grobem Gelände. Wer dagegen ein zuverlässiges Pedal für wechselnde Schuhe, häufige Stopps und eine gut kalkulierbare Bedienung sucht, erhält hier das stimmigste Gesamtpaket. Im Vergleich überzeugt die PD-EH500 vor allem durch ihre einsteigerfreundliche Bedienung, die wartungsarme Achseinheit und die praxistaugliche Balance beider Pedalseiten.

MarkeShimano
Testnote–
Geeignet fürPendeln, Alltag, Trekking und Touren mit häufigem Wechsel zwischen SPD-Schuhen und Alltagsschuhen.

Vorteile

  • Einstellbare Auslösehärte
  • Leichtgängiger Klickmechanismus
  • Abgedichtete Achseinheit
  • Multirelease-Cleats im Lieferumfang
  • Griffige Plattformseite

Nachteile

  • Für sehr harte Freeride- und Enduro-Einsätze nicht ausgelegt
RedaktionsfazitDie beste Wahl für vielseitige Alltags- und Tourenfahrten: Bedienung, Lagerung und Plattformseite sind besonders ausgewogen aufeinander abgestimmt.
02Für breite Füße

GEWAGE SPD-Kombipedale mit 3 Lagern

Dieses GEWAGE-Kombipedal richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, denen die Plattformseite besonders wichtig ist. Mit 106 mal 92 Millimetern fällt die Standfläche breiter aus als bei vielen kompakten Kombipedalen. Das hilft beim Fahren mit Alltagsschuhen, weil der Fuß großflächiger unterstützt wird. Für breitere Füße und häufige Fahrten ohne Klickschuhe bietet dieses Modell im Vergleich die überzeugendste Plattformbasis.

Die Plattform besitzt sechs Edelstahlpins. Sie sollen die Sohle gegen Verrutschen sichern, etwa bei Nässe oder auf unebenen Wegen. Das ist im Alltag, auf Schotterpassagen und bei E-Bike-Fahrten nützlich, wenn mit normalen Schuhen kräftig getreten wird. Wer besonders weiche Schuhsohlen trägt, sollte beachten, dass Pins den Komfort punktuell beeinflussen können. Feste Freizeit- oder Trekkingsohlen passen daher besser zu dieser griffigen Ausrichtung.

Auf der Gegenseite befindet sich eine SPD-kompatible Step-in-Aufnahme. Die Ein- und Auslösehärte lässt sich einstellen, sodass der Klickmechanismus an die gewünschte Haltekraft angepasst werden kann. Das erleichtert den Wechsel zwischen entspanntem Stadtverkehr und längeren sportlichen Fahrten. Nutzerberichte beschreiben Montage und Einrasten als unkompliziert; diese Erfahrungen passen zur Auslegung als vielseitiges Pedal für Trainings-, Trekking- und Alltagsschuhe.

Für die Haltbarkeit setzt der Hersteller auf eine CNC-integrierte Aluminiumlegierung und drei abgedichtete Lager. Die Abdichtung soll Wasser und Staub vom Lagerbereich fernhalten und einen gleichmäßigen Lauf unterstützen. Mit 384 Gramm pro Paar liegt das Modell gewichtsseitig im üblichen Bereich dieses Vergleichs. Es ist damit kein ausgesprochener Leichtbauartikel, bietet aber eine robuste, breit abgestützte Konstruktion für gemischte Einsätze.

Das 9/16-Zoll-Gewinde ist der verbreitete Standard an vielen MTB-, Gravel-, Trekking- und Pendlerfahrrädern. Vor dem Kauf bleibt dennoch ein Blick in die Fahrradunterlagen sinnvoll, insbesondere bei Sonderkurbeln oder Kinderfahrrädern. Die L- und R-Markierungen vereinfachen die Montage. Pedale sollten mit geeignetem Werkzeug und dem vom Kurbelhersteller vorgesehenen Drehmoment montiert werden.

Gegenüber der Shimano PD-EH500 bietet die GEWAGE eine größere Plattform und ebenso eine einstellbare Auslösehärte. Shimano bleibt die ausgewogenere Empfehlung für den besonders einfachen Einstieg, während dieses Modell dort punktet, wo Alltagsschuhe und Standfläche im Vordergrund stehen. Gegenüber dem ROCKBROS-Pedal fehlt ihm dessen noch größere, aber anders konstruierte Plattform; dafür sprechen die drei abgedichteten Lager und der metallische Aufbau für eine robuste Tourenorientierung.

Wer auf einer Fahrt regelmäßig zwischen Klickschuhen und normalen Schuhen wechselt und dabei eine breite, griffige Auflage sucht, erhält hier die passendste Alternative zur Gesamtempfehlung. Für sehr glatte oder sehr weiche Sohlen empfiehlt sich eine kurze Eingewöhnung an die Pins, damit Grip und Komfort zusammenpassen.

MarkeGEWAGE
Testnote–
Geeignet fürMTB, Gravel, Trekking und Pendeln mit breiteren Alltagsschuhen sowie SPD-Schuhen.

Vorteile

  • Breite Plattform
  • Einstellbare Auslösehärte
  • Drei abgedichtete Lager
  • Sechs Edelstahlpins für Plattformhalt

Nachteile

  • Pins können bei sehr weichen Schuhsohlen den Komfort mindern
RedaktionsfazitDie beste Plattformlösung im Vergleich für Alltagsschuhe und breite Füße, ergänzt durch einen anpassbaren SPD-Mechanismus.
03Für individuelle Einstellung

ROCKBROS Kombipedale SPD-kompatibel

Das ROCKBROS Kombipedal verbindet die typische Doppelfunktion aus SPD-kompatibler Klickseite und Plattformseite mit einer individuell einstellbaren Auslösehärte. Damit richtet es sich an Pendler, Trekking- und Gravel-Fahrer, die zwischen Fahrrad- und Alltagsschuhen wechseln, aber beim Klickmechanismus nicht auf eine feste Grundeinstellung angewiesen sein möchten. Die anpassbare Haltekraft ist sein wichtigstes Argument für Fahrer mit klaren persönlichen Vorlieben beim Ein- und Ausklicken.

Die Plattform misst 115 mal 98 Millimeter und gehört damit zu den großformatigen Optionen in diesem Vergleich. Acht rutschfeste Pins pro Pedal sollen normalen Schuhen Halt geben, auch wenn Wege nass oder uneben sind. Diese große Auflage ist für längere Fahrten mit Alltagsschuhen angenehm, weil der Druck weniger punktuell auf den Fuß wirkt. Wie bei anderen stark gepinnten Plattformen passen festere Sohlen besser, wenn Komfort und Grip gleichermaßen zählen.

Der Klickmechanismus lässt sich mit einem Inbusschlüssel in der Auslösehärte einstellen. Für Einsteiger kann eine geringere Haltekraft das Üben des Ausklickens erleichtern. Erfahrene Fahrer können den Widerstand erhöhen, wenn sie einen festeren Kontakt wünschen. Die Anpassung sollte stets auf beiden Pedalen gleich erfolgen; anschließend empfiehlt sich ein kontrolliertes Ausprobieren abseits des Straßenverkehrs.

Die Konstruktion kombiniert eine CrMo-Stahlachse mit gedichteten Lagern. Die Abdichtung soll das Eindringen von Wasser und Schmutz reduzieren und einen gleichmäßigen Lauf unterstützen. Das 9/16-Zoll-Gewinde ist für viele City-, Trekking-, Gravel-, Renn- und Mountainbikes geeignet. Vor der Montage ist die Gewindegröße der Kurbel zu prüfen, denn nicht jedes Spezialrad nutzt diesen Standard.

Im Vergleich zur GEWAGE mit drei Lagern bietet ROCKBROS die etwas größere Plattform und acht statt sechs Pins. Das kann bei nassen Schuhen oder grobem Profil ein Plus sein, macht die Kontaktfläche aber auch konsequent auf Grip ausgelegt. Die Shimano PD-EH500 bleibt die einfachere Gesamtempfehlung für Einsteiger, weil ihre leichtgängige Bindung und die Multirelease-Cleats besonders klar auf den unkomplizierten Alltag zielen.

Innerhalb des Kandidatenfelds ist dieses Pedal höher positioniert. Sein Preis-Leistungs-Verhältnis hängt daher vor allem davon ab, ob die große Plattform und die gewünschte individuelle Einstellung tatsächlich genutzt werden. Wer lediglich gelegentlich mit normalen Schuhen fährt, findet bei den günstigeren Alternativen funktionale Lösungen. Für Fahrer, die eine breite Plattform mit bewusst justierbarem Klickgefühl verbinden möchten, ist das ROCKBROS-Modell jedoch eine überzeugende Wahl.

MarkeROCKBROS
TestnoteNote 4,3 · 2,4 von 5
Geeignet fürPendeln, Trekking, Gravel und MTB mit Wunsch nach individuell einstellbarer Auslösehärte.

Vorteile

  • Breite Plattform
  • Einstellbare Auslösehärte
  • Acht Pins für Plattformhalt
  • Gedichtete Lager

Nachteile

  • Höhere Preisposition im Kandidatenfeld
  • Pins können bei sehr weichen Schuhsohlen den Komfort mindern
RedaktionsfazitDie richtige Wahl, wenn große Standfläche und eine individuell abgestimmte Auslösehärte wichtiger sind als ein möglichst günstiger Einstieg.
04Für bessere Sichtbarkeit

GEWAGE GE-166 Kombipedale

Die GEWAGE GE-166 verbindet eine SPD-Klickseite mit einer Plattformseite und ergänzt diese Grundfunktion um seitliche Reflektoren. Das ist ein sinnvoller Unterschied für Menschen, die im Stadtverkehr, auf Arbeitswegen oder in der Dämmerung unterwegs sind. Reflektoren ersetzen zwar keine aktive Fahrradbeleuchtung, können die seitliche Wahrnehmbarkeit des Pedals aber unterstützen. Im Vergleich hebt sich dieses Modell vor allem durch seine zusätzliche passive Sichtbarkeit ab.

Der Pedalkörper besteht aus CNC-gefertigter Aluminiumlegierung, die Achse aus CrMo-Stahl. Die Oberflächenbehandlung soll die Konstruktion gegen Kratzer, Verschleiß und Oxidation schützen. Mit 118 mal 80 mal 18 Millimetern bleibt die Plattform eher kompakt. Sie unterstützt Alltagsschuhe zuverlässig, bietet jedoch weniger Fläche als die GEWAGE mit 92 Millimetern Breite oder das ROCKBROS-Modell mit 98 Millimetern Breite.

Sechs Edelstahlstifte auf der Plattformseite sorgen für Halt. Für kurze bis mittlere Wege, Pendelstrecken und normale Trekkingfahrten ist diese griffige Auslegung passend. Bei sehr weichen Sohlen kann die punktuelle Struktur spürbar werden. Wer überwiegend in empfindlichen Sneakern fährt, sollte deshalb eher ein Modell mit weniger aggressiver Plattformstruktur wählen oder auf festere Schuhe setzen.

Die DU-Lagerung ist abgedichtet und soll Wasser sowie Staub aus dem Lagerbereich fernhalten. Das ist für ganzjährig genutzte Fahrräder sinnvoll, die nicht ausschließlich bei trockenem Wetter bewegt werden. Regelmäßiges Abwischen von Schmutz und eine Kontrolle auf Spiel helfen dabei, die Funktion dauerhaft zu erhalten. Für die Reinigung genügt ein feuchtes Tuch; Hochdruckreiniger sollten nicht direkt auf Lager und Dichtungen gerichtet werden.

Montiert wird das Pedal über ein 9/16-Zoll-Gewinde. L- und R-Kennzeichnungen vereinfachen die Zuordnung. Die Klickseite ist SPD-kompatibel und eignet sich damit für Zweiloch-Cleats. Anders als bei Shimano PD-EH500, GEWAGE mit drei Lagern und ROCKBROS ist eine einstellbare Auslösehärte für dieses Modell nicht der zentrale ausgewiesene Vorteil. Es passt daher besonders zu Personen, die eine einfache Kombifunktion und Reflektoren höher gewichten als eine individuell abgestimmte Klickhärte.

Erfahrungsberichte heben die leichte Montage, das einfache Einrasten und den Wechsel zwischen normalen Schuhen und Klickschuhen hervor. Diese Rückmeldungen entsprechen dem vorgesehenen Einsatz als Pendel- und Alltagslösung. Für anspruchsvolle sportliche Offroad-Fahrten ist die kompakte Plattform weniger spezialisiert als größere, stärker abgestützte Alternativen. Wer sichtbarkeitsorientierte Details für tägliche Wege schätzt, erhält mit der GE-166 ein solides Kombipedal mit klarer Alltagsausrichtung.

MarkeGEWAGE
Testnote–
Geeignet fürPendeln, E-Bike, Trekking und Alltagswege mit Wunsch nach seitlichen Reflektoren.

Vorteile

  • Seitliche Reflektoren
  • Sechs Edelstahlpins für Plattformhalt
  • Abgedichtete Lagerung
  • CNC-Aluminium mit CrMo-Achse

Nachteile

  • Schmalere Plattform als bei den breiteren Vergleichsmodellen
  • Keine ausgewiesene einstellbare Auslösehärte
RedaktionsfazitEine sinnvolle Alltagsoption für Pendelstrecken, wenn Reflektoren und eine robuste, kompakte Plattform wichtiger sind als maximale Standfläche.
05Preistipp

ANSJS M213 2-in-1 SPD-Pedale

Das ANSJS M213 konzentriert sich auf die wesentlichen Funktionen eines Kombipedals: Eine Seite ist SPD-kompatibel, die andere dient als Plattform für normale Schuhe. Damit eignet es sich für Pendelwege, Trekking, Freizeitfahrten und einfache MTB-Strecken. Innerhalb dieses Vergleichs ist es als Preistipp eingeordnet, weil es die zentrale Doppelfunktion mit breiter Plattform zu einer niedrigen Preisposition im Kandidatenfeld anbietet. Es ist eine pragmatische Wahl für alle, die vor allem flexibel zwischen zwei Schuhtypen wechseln möchten.

Die Plattform ist 86 Millimeter breit und damit ausreichend groß, um normale Schuhe besser zu unterstützen als ein reines Klickpedal. Edelstahlspikes sollen den Halt der Sohle verbessern. Das ist bei feuchten Wegen und im Stadtverkehr praktisch, wenn Schuhe nicht speziell auf Fahrradpedale ausgelegt sind. Im direkten Vergleich fällt die Plattform jedoch kleiner aus als bei den breiteren GEWAGE- und ROCKBROS-Alternativen.

Als Material nennt der Anbieter CNC-integriertes Aluminium, ergänzt durch eine Chrom-Molybdän-Stahlachse. Die Lagerung ist abgedichtet, um Wasser, Staub und Sand besser vom Inneren fernzuhalten. Mit rund 358 Gramm pro Paar ist das Modell vergleichsweise leicht. Für regelmäßige Alltagsfahrten bringt diese Bauweise eine zweckmäßige Grundlage mit, ohne den Anspruch eines besonders spezialisierten Sportpedals zu erheben.

Die L- und R-Markierungen erleichtern die Montage. Das Standardgewinde von 9/16 Zoll passt zu vielen gängigen Fahrrädern, darunter Trekking-, City-, Mountainbike- und Rennradmodelle. Vor der Montage sollte die Kurbel dennoch geprüft werden. Die Pedalgewinde sind unterschiedlich: Das rechte Pedal wird üblicherweise im Uhrzeigersinn eingeschraubt, das linke gegen den Uhrzeigersinn. Ein korrekt angesetztes Gewinde verhindert Schäden an der Kurbel.

Anders als bei der Shimano PD-EH500, der GEWAGE mit drei Lagern und dem ROCKBROS-Modell gehört eine einstellbare Auslösehärte nicht zu den ausgewiesenen Stärken. Das ist bei Fahrern relevant, die das Klickgefühl sehr genau anpassen möchten. Für Personen, die ein SPD-System bereits kennen oder eine unkomplizierte Basislösung suchen, muss das jedoch kein Ausschlusskriterium sein.

Die Plattformseite ist konstruktionsbedingt ein Kompromiss zwischen Flatpedal und Klickmechanismus – wie bei den übrigen Kombipedalen. Für sehr technische Trails oder dauerhaftes Fahren mit weichen Alltagssneakern sind spezialisierte Flatpedals komfortabler. Für normale Wege, Touren und die Kombination aus Fahrradschuhen und Freizeitschuhen erfüllt das ANSJS M213 seinen Zweck. Sein Vorteil liegt nicht in Sonderausstattung, sondern in der funktionalen Kombilösung mit breiter Plattform und günstiger Einordnung.

MarkeANSJS
Testnote–
Geeignet fürPreisbewusste Pendler und Freizeitfahrer mit SPD-Schuhen und normalen Alltagsschuhen.

Vorteile

  • Niedrige Preisposition im Kandidatenfeld
  • Breite Plattform
  • Abgedichtete Lager
  • Vergleichsweise geringes Gewicht

Nachteile

  • Keine ausgewiesene einstellbare Auslösehärte
  • Kleinere Plattform als bei den breitesten Vergleichsmodellen
RedaktionsfazitDer passende Preistipp für unkomplizierte Alltagsfahrten, sofern keine individuell einstellbare Auslösehärte und keine maximale Plattformfläche benötigt werden.

Kaufberatung

Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen

Kombi-Klickpedale sind sinnvoll, wenn ein Fahrrad nicht ausschließlich sportlich genutzt wird. Wer morgens mit SPD-Schuhen zur Arbeit fährt, mittags aber spontan in normalen Schuhen weiterfahren möchte, spart sich den Pedalwechsel. Die Plattformseite ist besonders wertvoll, wenn Alltagsschuhe regelmäßig und nicht nur ausnahmsweise zum Einsatz kommen. Für reine Trainingsfahrten mit Klickschuhen sind beidseitige Klickpedale oft schneller zu finden; für konsequente Freizeitfahrten in Sneakern bietet ein reines Flatpedal meist die größere Auflage.

Achte zuerst auf das verwendete Klicksystem. Alle hier verglichenen Modelle sind für SPD-kompatible Zweiloch-Cleats ausgelegt. Diese Cleats sitzen meist in der Sohle von MTB-, Trekking- oder Tourenschuhen und ermöglichen besseres Gehen als viele Rennrad-Cleats. Prüfe außerdem das Gewinde der Kurbel: Die genannten Modelle verwenden überwiegend den verbreiteten Standard von 9/16 Zoll. Bei Spezialrädern oder sehr alten Fahrrädern lohnt sich ein Blick in die technischen Daten.

Die Plattformgröße entscheidet spürbar über den Komfort mit normalen Schuhen. Schmale Plattformen reichen für gelegentliche Wege, während breitere Varianten den Fuß bei längeren Strecken oder größeren Schuhgrößen besser abstützen. Modelle mit Metallpins halten die Sohle bei Nässe und Unebenheiten zuverlässiger fest. Je weicher und empfindlicher die Schuhsohle ist, desto eher sollte die Intensität der Pins bei der Auswahl berücksichtigt werden. Feste Freizeit-, Trekking- oder Flatpedalschuhe harmonieren in der Regel besser mit stark griffigen Plattformen.

Eine einstellbare Auslösehärte hilft, das Pedal auf Erfahrung und Fahrstil abzustimmen. Ein niedriger Widerstand kann den Einstieg erleichtern und unterstützt häufiges Anhalten im Stadtverkehr. Ein höherer Widerstand kann sich auf längeren Fahrten stabiler anfühlen. Unabhängig vom Modell gilt: Das Ausklicken sollte vor der ersten Fahrt im Straßenverkehr geübt werden. Dabei wird die Ferse seitlich ausgedreht, nicht der Fuß nach oben gezogen. Übung und eine passende Einstellung sind wichtiger für Sicherheit als eine besonders hohe Auslösehärte.

Für regelmäßige Nutzung bei Regen, auf Feldwegen oder im Winter sind gedichtete Lager ein relevantes Ausstattungsmerkmal. Sie sollen Feuchtigkeit und Schmutz vom Lagerbereich fernhalten. Dennoch profitieren Pedale von Pflege: Groben Schmutz nach nassen Fahrten mit einem Tuch entfernen, Lager auf Spiel prüfen und die Cleats an den Schuhen auf Verschleiß kontrollieren. Keinen Hochdruckreiniger direkt auf die Pedalachse halten, da der Wasserstrahl Dichtungen belastet.

Ein Kombipedal ist kein Diebstahlschutz und ersetzt weder Licht noch Reflektoren am Fahrrad. Seitliche Reflektoren am Pedal können die passive Sichtbarkeit ergänzen, sind aber kein Ersatz für eine vorschriftsmäßige Beleuchtung. Entscheide zuletzt nach dem tatsächlichen Schuhmix: Die Shimano PD-EH500 passt besonders gut zum unkomplizierten Einstieg, die breite GEWAGE mit drei Lagern zu viel Plattformkomfort, ROCKBROS zur individuellen Einstellung, die GE-166 zu Pendelwegen mit Reflektoren und ANSJS zu einem preisorientierten Einstieg.

Für breite Füße

GEWAGE SPD-Kombipedale mit 3 Lagern

MTB, Gravel, Trekking und Pendeln mit breiteren Alltagsschuhen sowie SPD-Schuhen.

Empfehlung ansehen
Für individuelle Einstellung

ROCKBROS Kombipedale SPD-kompatibel

Pendeln, Trekking, Gravel und MTB mit Wunsch nach individuell einstellbarer Auslösehärte.

Empfehlung ansehen
Für bessere Sichtbarkeit

GEWAGE GE-166 Kombipedale

Pendeln, E-Bike, Trekking und Alltagswege mit Wunsch nach seitlichen Reflektoren.

Empfehlung ansehen

Direkter Vergleich

Modelle und ihre Einsatzzwecke

Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.

Alle 5 Modelle im direkten Vergleich

Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.

Modell & UrteilAm besten fürMarkeBewertungWichtigster VorteilZu beachtenCa. Preis
Shimano PD-EH500Unsere EmpfehlungPendeln, Alltag, Trekking und Touren mit häufigem Wechsel zwischen SPD-Schuhen und Alltagsschuhen.Shimano–Einstellbare AuslösehärteFür sehr harte Freeride- und Enduro-Einsätze nicht ausgelegt–Preis anzeigen
GEWAGE SPD-Kombipedale mit 3 LagernFür breite FüßeMTB, Gravel, Trekking und Pendeln mit breiteren Alltagsschuhen sowie SPD-Schuhen.GEWAGE–Breite PlattformPins können bei sehr weichen Schuhsohlen den Komfort mindern–Preis anzeigen
ROCKBROS Kombipedale SPD-kompatibelFür individuelle EinstellungPendeln, Trekking, Gravel und MTB mit Wunsch nach individuell einstellbarer Auslösehärte.ROCKBROSNote 4,3 · 2,4 von 5Breite PlattformHöhere Preisposition im Kandidatenfeldca. 45.99 €Preis anzeigen
GEWAGE GE-166 KombipedaleFür bessere SichtbarkeitPendeln, E-Bike, Trekking und Alltagswege mit Wunsch nach seitlichen Reflektoren.GEWAGE–Seitliche ReflektorenSchmalere Plattform als bei den breiteren Vergleichsmodellen–Preis anzeigen
ANSJS M213 2-in-1 SPD-PedalePreistippPreisbewusste Pendler und Freizeitfahrer mit SPD-Schuhen und normalen Alltagsschuhen.ANSJS–Niedrige Preisposition im KandidatenfeldKeine ausgewiesene einstellbare Auslösehärteca. 23.97 €Preis anzeigen

Schnellüberblick

5 Modelle kurz eingeordnet

FAQ

Häufige Fragen zum Produktvergleich

Kann ich Kombi-Klickpedale mit normalen Schuhen fahren?

Ja. Dafür ist die flache Plattformseite gedacht. Sie bietet je nach Modell unterschiedlich viel Auflagefläche und Grip.

Welche Schuhe brauche ich für die Klickseite?

Du benötigst Schuhe mit einer Aufnahme für SPD-kompatible Zweiloch-Cleats sowie passende Cleats. Bei der Shimano PD-EH500 sind SM-SH56-Cleats enthalten.

Warum muss ich das Pedal beim Anfahren manchmal drehen?

Bei Kombipedalen liegt der Klickmechanismus nur auf einer Seite. Das Pedal kann sich deshalb zunächst zur Plattformseite drehen und muss für das Einklicken ausgerichtet werden.

Sind Pins auf der Plattform sinnvoll?

Pins verbessern den Halt bei Nässe und auf unebenem Untergrund. Bei sehr weichen Sohlen können sie allerdings punktuell spürbar sein.

Wie reinige ich Kombi-Klickpedale?

Entferne groben Schmutz mit einem feuchten Tuch und prüfe regelmäßig Cleats, Schrauben und Lager auf Verschleiß oder Spiel. Direkte Hochdruckreinigung am Lagerbereich sollte vermieden werden.

Transparenz

Nachprüfbare Informationen

Verantwortliche Redaktion

Jörg Schneider

Die Einordnung verbindet redaktionelle Recherche, nachvollziehbare Produktkriterien und regelmäßige Aktualisierungen.

Profil & Standards
Methodik

So vergleichen wir

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für Pendeln, Touren und gemischte Nutzung, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und…

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Aktualität

Zuletzt aktualisiert

10. September 2026

Zum Vergleich

Alle Vergleiche aus dieser Themenübersicht

Preisangaben zuletzt geprüft: 13.10.2026.

Redaktionelle Auszeichnungen und Vergleichsstände

Die Siegel beziehen sich auf das jeweilige Produkt und den dokumentierten Vergleichsstand. Eine Auszeichnung allein erteilt kein Nutzungsrecht.