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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich
SPD-Klickpedale im Vergleich: 5 Modelle fürs Fahrrad
SPD-Klickpedale verbinden Schuh und Fahrrad für einen sicheren Tritt, unterscheiden sich aber deutlich bei Alltagstauglichkeit, Auflagefläche und Einsatzbereich. Unsere Empfehlung ist das Shimano PD-EH500, weil es Klicksystem und flache Seite sinnvoll für Pendeln und Touren kombiniert.
Redaktionelle Einordnung
Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf
Das Shimano PD-EH500 ist die vielseitigste Wahl für Menschen, die mit Klickschuhen trainieren oder pendeln, aber auch regelmäßig mit normalen Schuhen fahren. Wer überwiegend im Gelände unterwegs ist, erhält mit dem PD-ME700 mehr Schuhführung und Schutz; für ein leichtes, klassisches SPD-Pedal bleibt das M520 besonders schlüssig.
Die beste Wahl für wechselnde Schuhe und gemischte Alltagsfahrten. Wer ausschließlich Klickschuhe nutzt, kann mit einem beidseitigen Modell noch direkter einsteigen.
Zum TestsiegerUnsere Auswahl
5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse
Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.
Shimano PD-EH500
Pendler, Trekkingfahrer und Tourenfahrer, die regelmäßig zwischen SPD-Schuhen und normalen Schuhen wechseln.
Die beste Wahl für wechselnde Schuhe und gemischte Alltagsfahrten. Wer ausschließlich Klickschuhe nutzt, kann mit einem beidseitigen Modell noch direkter einsteigen.
- Flache Trittfläche für normale Schuhe
- Leichteres Ein- und Ausklicken durch Light-Action-System
- SPD-Klickmechanismus nur auf einer Pedalseite
Shimano PD-ME700
MTB- und Trail-Fahrer, die mit Klickschuhen fahren und eine breite, schützende Unterstützung wünschen.
Die klare Geländeempfehlung: mehr Führung und Schutz als kompakte SPD-Pedale, aber weniger sinnvoll für häufige Fahrten in Alltagsschuhen.
- Beidseitiger SPD-Einstieg
- Breite Aufstandsfläche für höhere Schuhstabilität
- Höchstes Gewicht im Vergleich
Shimano M520 SPD
Sportliche Alltagsfahrer sowie MTB- und Gravel-Nutzer, die fast immer mit Klickschuhen fahren.
Die sportliche Allround-Option für Klickschuhe: leicht, offen aufgebaut und besonders passend für Gravel, MTB und regelmäßige Fahrten bei wechselndem Untergrund.
- Beidseitiger SPD-Einstieg
- Niedrigstes Gewicht im Vergleich
- Keine flache Trittfläche für normale Schuhe
Shimano PD-M324
SPD-Einsteiger sowie Pendler und Tourenfahrer, die oft normale Schuhe verwenden.
Eine robuste Hybridlösung für gemischte Alltagswege. Die größere Plattform ist praktisch, das hohe Gewicht macht das leichtere EH500 jedoch insgesamt vielseitiger.
- Flache Trittfläche für normale Schuhe
- Größere Aufstandsfläche als kompakte Klickpedale
- Hohes Gewicht
Shimano E-PDM505L / PD-M505
Preisbewusste MTB- und Hybridradfahrer, die ein beidseitiges SPD-Pedal für Klickschuhe suchen.
Ein einfacher und preisbewusster Einstieg in beidseitige SPD-Pedale. Für mehr Leichtigkeit, Alltagstauglichkeit oder Geländekontrolle bieten die höher platzierten Modelle klarere Vorteile.
- Beidseitiger SPD-Einstieg
- Einstellbare Auslösehärte
- Keine flache Trittfläche für normale Schuhe
Schnelle Antworten
Das Wichtigste vor der Auswahl
Kann ich mit SPD-Pedalen auch ohne Klickschuhe fahren?
Mit reinen Doppelklickpedalen ist das nur eingeschränkt sinnvoll. Für normale Schuhe eignen sich Hybridpedale mit flacher Seite wie PD-EH500 und PD-M324 deutlich besser.
Was ist der Unterschied zwischen SM-SH51 und SM-SH56?
SM-SH51-Schuhplatten lösen über die seitliche Fersenbewegung aus. SM-SH56 sind Mehrfachauslöseschuhplatten und können das Ausklicken für Einsteiger erleichtern.
Sind schwere SPD-Pedale automatisch stabiler?
Nein. Mehrgewicht kann durch Plattformen oder Schutzkäfige entstehen, die für bestimmte Einsätze nützlich sind. Für Gravel oder sportliche Fahrten kann ein leichteres, offenes Pedal die passendere Wahl sein.
So testen wir
Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den Einsatzzweck, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Produktbezogene Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.
- Markt und relevante Modelle erfassen
- Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
- Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
- Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren
Einzeltests
Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet
Shimano PD-EH500
Das PD-EH500 richtet sich an Menschen, die nicht jede Fahrt in SPD-Schuhen antreten möchten. Seine zentrale Besonderheit ist der Aufbau mit zwei klar getrennten Seiten: Auf einer Seite sitzt der SPD-Klickmechanismus, auf der anderen eine flache Plattform. Für den Arbeitsweg, Besorgungen oder Touren mit Zwischenstopps ist diese Kombination überzeugend, weil kein Pedalwechsel nötig wird. Es verbindet sportliches Klickfahren mit einer nutzbaren Seite für normale Schuhe. Gerade bei einem Fahrrad, das nicht ausschließlich für Training oder Gelände eingesetzt wird, kann das den Alltag deutlich vereinfachen.
Der Hersteller ordnet das Modell dem Pendeln und Touren auf der Straße zu. Die flache Seite soll auch bei Nässe besseren Halt für Alltagsschuhe bieten. Sie ist damit kein bloßer Notbehelf, sondern ein funktionaler Gegenpol zum Klickmechanismus. Wer morgens mit Radschuhen losfährt und später spontan mit Sneakern fahren will, profitiert besonders. Gegenüber dem M520 und dem PD-M505 muss der Schuh nicht zwingend in eine Cleat-Aufnahme einrasten, um kontrolliert fahren zu können.
Für das Ein- und Ausklicken setzt das Pedal auf eine Light-Action-Ausführung. Diese ist auf einen leichteren Einstieg und Ausstieg ausgelegt, während sich die Auslösehärte zusätzlich einstellen lässt. Das erleichtert eine vorsichtige Gewöhnung an Klickpedale und erlaubt später eine Anpassung an die persönliche Fahrweise. Die einstellbare Auslösehärte ist für Einsteiger ebenso relevant wie für Fahrer mit klaren Gewohnheiten. Wie bei jedem Klicksystem bleibt es sinnvoll, das Ausklicken zunächst an einem sicheren Ort zu üben und die Einstellung nicht unnötig straff zu wählen.
Konstruktiv kombiniert das Modell eine Aluminiumplattform mit einer CrMo-Achse und einer gedichteten Kompaktlager-Achseinheit. Die Abdichtung soll den Wartungsaufwand im regelmäßigen Einsatz gering halten. Mit 383 Gramm pro Paar liegt es nahezu auf dem Niveau des kompakten M520 und deutlich unter den beiden schwereren Modellen mit ausgeprägterem Käfig. Für ein Hybridpedal ist dieses Verhältnis aus Funktionsumfang und Gewicht ein wichtiger Vorteil, denn Alltagstauglichkeit wird hier nicht mit einem besonders hohen Mehrgewicht erkauft.
Die Plattform misst laut Herstellerangabe 90,7 mal 72 Millimeter. Sie bietet genügend Fläche für kurze und mittellange Fahrten mit normalen Schuhen, ist aber nicht als besonders große Flatpedal-Plattform ausgelegt. Wer bei technischen Trails ohne festen Klickkontakt maximale Unterstützung sucht, fährt mit dem PD-ME700 besser: Dessen breiter Käfig stabilisiert den Schuh stärker und schützt den Mechanismus bei Bodenkontakt. Das EH500 priorisiert dagegen den unkomplizierten Wechsel zwischen zwei Fahrmodi.
Ein praktischer Unterschied zu den beidseitigen Klickpedalen liegt in der Orientierung beim Losfahren. Beim PD-EH500 muss zunächst die gewünschte Seite nach oben gedreht werden; beim M520, PD-ME700 und PD-M505 kann auf beiden Seiten eingeklickt werden. Das ist kein Nachteil für ruhige Alltagsfahrten, verlangt beim sportlichen Anfahren aber etwas mehr Aufmerksamkeit. Wer nahezu immer mit Klickschuhen fährt, steigt mit einem beidseitigen System schneller ein.
Die beiliegenden SM-SH56-Schuhplatten passen zum einsteigerfreundlichen Konzept, weil sie ein Auslösen in mehreren Bewegungsrichtungen ermöglichen. Für Pendler und Tourenfahrer ist das eine sinnvolle Ergänzung zur leichten Bindung. Das PD-EH500 ist deshalb nicht das spezialisierteste Pedal dieses Vergleichs, aber das ausgewogenste: Es deckt die meisten Alltagssituationen ab, ohne beim Klickbetrieb auf die grundlegenden SPD-Funktionen zu verzichten. Seine Stärken liegen nicht im harten Trail-Einsatz, sondern in der Flexibilität zwischen Arbeitsweg, Freizeit und längeren Straßen- oder Trekkingtouren.
Vorteile
- Flache Trittfläche für normale Schuhe
- Leichteres Ein- und Ausklicken durch Light-Action-System
- Niedrigeres Gewicht als die beiden Käfig- und Hybridmodelle M324 und ME700
- Gedichtete Lagereinheit mit geringem Wartungsbedarf
Nachteile
- SPD-Klickmechanismus nur auf einer Pedalseite
- Kleinere flache Trittfläche als bei einem ausgeprägten Plattformpedal
RedaktionsfazitDie beste Wahl für wechselnde Schuhe und gemischte Alltagsfahrten. Wer ausschließlich Klickschuhe nutzt, kann mit einem beidseitigen Modell noch direkter einsteigen.
Shimano PD-ME700
Das PD-ME700 ist im Vergleich das klar am stärksten auf Gelände und Kontrolle ausgerichtete Modell. Sein beidseitiger SPD-Mechanismus erleichtert das Einklicken, unabhängig davon, wie das Pedal nach dem Anfahren steht. Ergänzt wird er durch einen integrierten Käfig, der den Schuh zusätzlich abstützt. Die breite Aufstandsfläche macht dieses Pedal zur stärksten Option für anspruchsvolleres MTB und Trail.
Der Hersteller beschreibt die Plattform als breit und auf höhere Schuhstabilität sowie Kraftübertragung ausgelegt. Das ist vor allem dann relevant, wenn das Gelände unruhig ist, der Fuß beim Start nicht sofort sauber einklickt oder kurzzeitig ausgeklickt gefahren wird. Der Käfig verbessert in solchen Situationen die Kontrolle. Anders als beim EH500 handelt es sich allerdings nicht um eine vollwertige flache Seite für entspannte Fahrten mit normalen Schuhen.
Ein weiterer praktischer Vorteil des Käfigs ist der Schutz des Bindungsmechanismus vor Stößen. Auf Wurzelwegen, steinigen Passagen oder bei Bodenkontakt ist diese Bauform robuster positioniert als ein offenes, kompaktes Pedal. Die Auslösehärte lässt sich individuell einstellen. Damit kann der Widerstand beim Ein- und Ausklicken an Erfahrung, Schuhplatten und Fahrstil angepasst werden. Für Gelände bleibt eine kontrolliert gewählte, nicht zu straffe Auslösehärte besonders wichtig.
Bei Material und Lagerung setzt das Modell auf Aluminium-Pedalkörper, CrMo-Achse und eine wartungsarme gedichtete Lagereinheit. Das passt zum Einsatzzweck, bei dem Staub, Feuchtigkeit und Schläge häufiger auftreten. Mit 540 Gramm pro Paar ist das PD-ME700 jedoch das schwerste Pedal in diesem Vergleich. Das Mehrgewicht ist die Konsequenz aus breiterem Aufbau und Schutzkäfig und für Trail-Fahrer sinnvoller als für gewichtsorientierte Gravel- oder Straßenfahrer.
Gegenüber dem M520 bietet das ME700 deutlich mehr Führung unter dem Schuh, gegenüber dem PD-M505 zudem einen ausgeprägteren Schutz für den Mechanismus. Das M520 bleibt die leichtere, offenere Alternative für Gravel, XC-orientierte Fahrten und sportlichen Alltag. Das EH500 ist wiederum besser, sobald häufig normale Schuhe zum Einsatz kommen. Wer aber überwiegend Klickschuhe fährt und auf unbefestigten Wegen zuverlässig Halt sucht, erhält mit dem ME700 das passendere Konzept.
Für reine Stadt- und Pendelstrecken ist die aufwendigere Käfigkonstruktion weniger notwendig. Das Pedal kann dort funktionieren, seine Stärken kommen aber erst bei wechselndem Untergrund und sportlicher Belastung zur Geltung. Das PD-ME700 lohnt sich vor allem, wenn zusätzliche Schuhstabilität wichtiger ist als niedriges Gewicht.
Vorteile
- Beidseitiger SPD-Einstieg
- Breite Aufstandsfläche für höhere Schuhstabilität
- Schutzkäfig für den Bindungsmechanismus
- Mehr Kontrolle im ausgeklickten Zustand
Nachteile
- Höchstes Gewicht im Vergleich
- Keine flache Trittfläche für normale Schuhe
RedaktionsfazitDie klare Geländeempfehlung: mehr Führung und Schutz als kompakte SPD-Pedale, aber weniger sinnvoll für häufige Fahrten in Alltagsschuhen.
Shimano M520 SPD
Das M520 ist ein klassisches, kompaktes SPD-Klickpedal für Fahrer, die überwiegend mit passenden Fahrradschuhen unterwegs sind. Der Mechanismus sitzt auf beiden Pedalseiten, sodass das Einklicken nach dem Anfahren schnell gelingt. Damit ist es im sportlichen Alltag unmittelbarer zu bedienen als ein Hybridpedal mit nur einer Klickseite. Wer konsequent Klickschuhe trägt, erhält hier ein unkompliziertes und leichtes SPD-Konzept.
Die offene Konstruktion ist ein wichtiger Unterschied zu den Käfigpedalen. Laut Hersteller unterstützt sie die Abfuhr von Schmutz und Schlamm. Das ist für MTB, Gravel und Wege mit wechselnden Bedingungen ein funktionaler Vorteil, weil sich weniger Material um den Mechanismus sammeln soll. Zugleich bleibt das Pedal mit 380 Gramm pro Paar das leichteste Modell dieses Vergleichs. Für Fahrer, die viel treten und keine breite Plattform benötigen, ist das ein schlüssiger Kompromiss.
Die Spannung für Ein- und Ausstieg lässt sich einstellen. Das erlaubt eine sanftere Einstellung zum Einstieg in das System oder einen festeren Halt nach persönlicher Vorliebe. Im Lieferumfang sind SM-SH51-Schuhplatten vorgesehen. Diese Einrichtungsplatten verlangen zum Auslösen die übliche seitliche Drehbewegung und passen damit zu einer klar sportlich orientierten Nutzung. Die Spannungseinstellung sollte mit sicherem Ausklicken und nicht mit maximalem Widerstand beginnen.
Aluminium-Pedalkörper, CrMo-Spindel und gedichtete Cartridge-Achse bilden eine robuste, wartungsarme Basis. Ein unabhängiger Vergleich ordnet das Modell ebenfalls als kompaktes, beidseitiges Pedal für Pendeln und Gravel ein. Diese Einschätzung passt zum Aufbau: Das M520 ist weniger auf Plattformkomfort als auf direkten Klickbetrieb, geringes Gewicht und schmutztolerante Funktion ausgerichtet.
Im Vergleich zum PD-ME700 fehlt die breite Auflage und der Käfigschutz; auf technischeren Trails bietet es daher weniger Schuhführung. Gegenüber dem PD-EH500 gibt es keine Fläche für normale Alltagsschuhe. Dafür ist es leichter und die offene Bauform passt besser zu schlammigen Strecken. Das PD-M505 folgt einem ähnlichen Grundprinzip, ist aber schwerer. Das M520 ist die ausgewogenere Wahl, wenn Gewicht und offener Aufbau vor Plattformkomfort stehen.
Vorteile
- Beidseitiger SPD-Einstieg
- Niedrigstes Gewicht im Vergleich
- Offene Bauform zur Schmutz- und Schlammabfuhr
- Schuhplatten im Lieferumfang
Nachteile
- Keine flache Trittfläche für normale Schuhe
- Weniger Schuhführung als ein Pedal mit breitem Käfig
RedaktionsfazitDie sportliche Allround-Option für Klickschuhe: leicht, offen aufgebaut und besonders passend für Gravel, MTB und regelmäßige Fahrten bei wechselndem Untergrund.
Shimano PD-M324
Das PD-M324 verfolgt ein ähnliches Grundprinzip wie das PD-EH500: Es verbindet SPD-Klicksystem und Plattform für unterschiedliche Schuhe. Der Unterschied liegt im kräftigeren Aufbau mit Stahlkäfig und einer auf Vielseitigkeit ausgerichteten Plattform. Der Hersteller ordnet das Modell Multi-Use, Pendeln und City-Touring zu. Für gemischte Alltagsfahrten steht die nutzbare Trittfläche klar vor Gewichtsersparnis.
Der Käfig schafft eine größere Aufstandsfläche als die kompakten Klickpedale M520 und PD-M505. Das hilft, wenn die Fahrt spontan mit normalen Schuhen stattfindet oder der Fuß zunächst nicht einrastet. Für Menschen, die sich erst an Klickpedale gewöhnen und nicht jede Strecke mit Radschuhen fahren, ist das ein nachvollziehbarer Komfortgewinn. Anders als beim PD-ME700 ist der Käfig jedoch nicht vorrangig als Trail-Schutz und technische Schuhführung positioniert.
Mit 533 Gramm pro Paar gehört das PD-M324 zu den schwereren Produkten dieses Vergleichs. Der robuste Hybridaufbau bringt damit einen deutlichen Gewichtsunterschied zum EH500 und M520 mit sich. Bei kurzen Pendelstrecken und entspannten Touren ist das meist weniger relevant als auf langen sportlichen Fahrten oder beim häufigen Beschleunigen. Wer ein leichteres Hybridpedal sucht, ist mit dem PD-EH500 besser bedient.
Der Aufbau mit Aluminium-Pedalkörper, Stahlkäfig, CrMo-Achse und gedichteter Lagereinheit ist auf regelmäßigen Alltagsbetrieb ausgelegt. Der Stahlkäfig unterstützt die Plattformfunktion, macht das Modell aber weniger schlank als ein reines Klickpedal. Für Fahrten mit viel Schlamm oder technisch anspruchsvolle Trails bietet das ME700 die deutlich geländeorientiertere Käfiglösung; das M324 bleibt ein Pedal für vielseitige Wege statt für sportliche Spezialanwendungen.
Wie beim EH500 ist die SPD-Seite nur auf einer Pedalseite vorhanden. Beim Losfahren muss also die gewünschte Seite nach oben kommen. Wer den schnellen, beidseitigen Einstieg gewohnt ist, fährt mit M520, ME700 oder PD-M505 direkter. Für seine Zielgruppe ist das M324 dennoch sinnvoll: Es priorisiert den Wechsel zwischen Alltagsschuhen und Klickschuhen stärker als minimales Gewicht oder Trail-Performance.
Vorteile
- Flache Trittfläche für normale Schuhe
- Größere Aufstandsfläche als kompakte Klickpedale
- Stahlkäfig für stabilen Plattformbetrieb
- Für Pendeln und City-Touring ausgelegt
Nachteile
- Hohes Gewicht
- SPD-Klickmechanismus nur auf einer Pedalseite
- Weniger trailorientierte Schuhführung als das PD-ME700
RedaktionsfazitEine robuste Hybridlösung für gemischte Alltagswege. Die größere Plattform ist praktisch, das hohe Gewicht macht das leichtere EH500 jedoch insgesamt vielseitiger.
Shimano E-PDM505L / PD-M505
Das PD-M505 ist ein klassisch aufgebautes SPD-Klickpedal für MTB, Hybridrad und sportliche Fahrten. Wie das M520 besitzt es auf beiden Seiten einen SPD-Mechanismus. Das erleichtert das Einklicken, weil die Pedalstellung beim Losfahren keine Rolle spielt. Für Fahrer mit festen Klickschuh-Gewohnheiten liefert es die grundlegende SPD-Funktion ohne Hybrid- oder Käfigkonzept.
Die Auslösehärte lässt sich einstellen. Dadurch kann das Pedal an die persönliche Vorliebe und an die Erfahrung mit Klicksystemen angepasst werden. SM-SH51-Schuhplatten sind im vorgesehenen Lieferumfang enthalten. Der Mechanismus ist gedichtet und wird mit einer CrMo-Achse sowie Cartridge-Achse kombiniert. Diese Merkmale zielen auf regelmäßigen Einsatz und einen geschützten Lagerbereich.
Mit 443 Gramm pro Paar liegt das Modell gewichtsmäßig zwischen dem sehr leichten M520 und den schwereren Plattform- beziehungsweise Käfigpedalen. Gegenüber dem M520 bringt es keinen belegten Vorteil bei Gewicht, Schmutzabfuhr oder Plattformunterstützung. Das M520 bleibt deshalb die rundere sportliche Empfehlung. Das PD-M505 kann dennoch passen, wenn die einfache, beidseitige SPD-Funktion und ein preisbewusster Einstieg im Vordergrund stehen. Der Preistipp richtet sich an Fahrer, die auf Zusatzfunktionen bewusst verzichten können.
Für normale Schuhe ist das Pedal nicht ausgelegt. Wer auf dem Weg zur Arbeit oder bei Erledigungen regelmäßig ohne Radschuhe fährt, sollte zum EH500 oder M324 greifen. Im Trail-Einsatz bietet das ME700 mehr Auflage, Kontrolle und Schutz. Die kompakte Ausrichtung des PD-M505 passt am besten zu Fahrern, die auf befestigten Wegen, im leichten Gelände oder mit dem Hybridrad einfach und verlässlich eingeklickt fahren möchten.
Die Abgrenzung im Vergleich ist damit klar: Das PD-M505 ist kein Spezialist für Plattformkomfort, Schlammabfuhr oder technische Trails, sondern ein solides Doppelklickpedal mit den wichtigsten Einstellmöglichkeiten. Seine Stärke liegt in der einfachen SPD-Grundausstattung für regelmäßige Klickschuh-Fahrten.
Vorteile
- Beidseitiger SPD-Einstieg
- Einstellbare Auslösehärte
- Gedichteter Mechanismus
- Schuhplatten im Lieferumfang
Nachteile
- Keine flache Trittfläche für normale Schuhe
- Höheres Gewicht als das M520
- Weniger Schuhführung als ein Pedal mit breitem Käfig
RedaktionsfazitEin einfacher und preisbewusster Einstieg in beidseitige SPD-Pedale. Für mehr Leichtigkeit, Alltagstauglichkeit oder Geländekontrolle bieten die höher platzierten Modelle klarere Vorteile.
Kaufberatung
Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen
Vor dem Kauf steht die wichtigste Frage: Fährst du fast immer mit Klickschuhen oder wechselst du oft zu normalen Schuhen? Wer ausschließlich mit SPD-Schuhen unterwegs ist, profitiert von einem beidseitigen Klickmechanismus. Beim Anfahren lässt sich direkt einklicken, ohne das Pedal erst drehen zu müssen. Das ist besonders auf Gravelwegen, im Gelände und bei sportlichen Fahrten angenehm. M520, PD-ME700 und PD-M505 folgen diesem Prinzip. Für Pendeln, Freizeitwege und Touren mit Stopps sind Hybridpedale oft praktischer. Das EH500 und das M324 bieten zusätzlich eine flache Seite, auf der auch Sneaker oder andere Alltagsschuhe sinnvoll stehen. Diese Flexibilität ist wichtiger als ein möglichst geringes Gewicht, wenn ein Fahrrad mehrere Aufgaben erfüllen soll.
Die Aufstandsfläche entscheidet darüber, wie gut der Fuß unterstützt wird, wenn er nicht vollständig eingeklickt ist. Eine flache Seite am Hybridpedal ist für normale Schuhe gedacht und erleichtert kurze Wege, spontane Fahrten und Pausen. Ein breiter Käfig wie beim PD-ME700 erfüllt dagegen eine andere Aufgabe: Er stabilisiert den Schuh im Gelände und schützt den Bindungsmechanismus besser bei Stößen. Eine große Fläche ist nicht automatisch alltagstauglicher, sondern muss zum geplanten Schuh und Untergrund passen. Für technische Trails ist ein breiter Käfig sinnvoll; für Wege zur Arbeit ist eine echte Plattformseite meist hilfreicher.
Auch die Auslösehärte verdient Aufmerksamkeit. Bei allen Klickmodellen dieses Vergleichs mit einstellbarer Spannung lässt sich der Widerstand beim Ein- und Aussteigen anpassen. Wer neu mit SPD fährt, sollte mit einer eher leichten, aber noch sicheren Einstellung beginnen und das Ausklicken bewusst üben. Das Auslösen erfolgt bei den üblichen SPD-Schuhplatten durch eine seitliche Drehbewegung der Ferse. Eine sehr hohe Spannung ist nicht grundsätzlich besser: Sie kann im Alltag das schnelle Absteigen erschweren. Sicheres, automatisiertes Ausklicken ist wichtiger als ein möglichst fester Halt. Kontrolliere außerdem regelmäßig den festen Sitz der Schuhplatten am Schuh.
Gewicht und Bauform sollten zum Fahrprofil passen. Kompakte Doppelklickpedale wie das M520 sparen Gewicht und eignen sich gut für sportliche Fahrten, Gravel und Wege mit Schmutz. Die offene Bauform unterstützt dort die Schmutzabfuhr. Pedale mit Käfig oder Plattform wiegen mehr, liefern aber zusätzliche Auflage oder einen praktischen Wechsel zu Alltagsschuhen. Für lange, sportliche Strecken kann ein leichteres Pedal spürbar attraktiver sein. Für ein Pendelrad, das auch von anderen Personen genutzt wird, überwiegt oft der Nutzen einer Plattformseite.
Achte schließlich darauf, dass Pedal und Schuhsystem zusammenpassen. SPD-Pedale benötigen SPD-kompatible Fahrradschuhe und passende Schuhplatten, wenn du einklicken möchtest. Für den regelmäßigen Einsatz sind eine robuste Achse und eine gedichtete Lagereinheit sinnvoll, da Spritzwasser und Schmutz am Fahrrad unvermeidlich sind. Reinige groben Schmutz am Mechanismus nach nassen oder schlammigen Fahrten und prüfe die Beweglichkeit des Pedals. Wähle nicht das technisch aufwendigste Modell, sondern das Pedal, das zu deinen Schuhen und deinen häufigsten Fahrten passt.
Shimano PD-ME700
MTB- und Trail-Fahrer, die mit Klickschuhen fahren und eine breite, schützende Unterstützung wünschen.
Empfehlung ansehenShimano M520 SPD
Sportliche Alltagsfahrer sowie MTB- und Gravel-Nutzer, die fast immer mit Klickschuhen fahren.
Empfehlung ansehenShimano PD-M324
SPD-Einsteiger sowie Pendler und Tourenfahrer, die oft normale Schuhe verwenden.
Empfehlung ansehenDirekter Vergleich
Modelle und ihre Einsatzzwecke
Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.
Alle 5 Modelle im direkten Vergleich
Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.
| Modell & Urteil | Am besten für | Marke | Bewertung | Wichtigster Vorteil | Zu beachten | Ca. Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Shimano PD-EH500Unsere Empfehlung | Pendler, Trekkingfahrer und Tourenfahrer, die regelmäßig zwischen SPD-Schuhen und normalen Schuhen wechseln. | Shimano | Note 1,5 · 4,6 von 5 | Flache Trittfläche für normale Schuhe | SPD-Klickmechanismus nur auf einer Pedalseite | –Preis anzeigen |
| Shimano PD-ME700Für Trail und Kontrolle | MTB- und Trail-Fahrer, die mit Klickschuhen fahren und eine breite, schützende Unterstützung wünschen. | Shimano | Note 1,8 · 4,4 von 5 | Beidseitiger SPD-Einstieg | Höchstes Gewicht im Vergleich | –Preis anzeigen |
| Shimano M520 SPDFür Gravel und Sport | Sportliche Alltagsfahrer sowie MTB- und Gravel-Nutzer, die fast immer mit Klickschuhen fahren. | Shimano | Note 2,0 · 4,2 von 5 | Beidseitiger SPD-Einstieg | Keine flache Trittfläche für normale Schuhe | ca. 58.54 €Preis anzeigen |
| Shimano PD-M324Für Alltagsschuhe | SPD-Einsteiger sowie Pendler und Tourenfahrer, die oft normale Schuhe verwenden. | Shimano | Note 2,4 · 3,9 von 5 | Flache Trittfläche für normale Schuhe | Hohes Gewicht | –Preis anzeigen |
| Shimano E-PDM505L / PD-M505Preistipp | Preisbewusste MTB- und Hybridradfahrer, die ein beidseitiges SPD-Pedal für Klickschuhe suchen. | Shimano | Note 2,5 · 3,8 von 5 | Beidseitiger SPD-Einstieg | Keine flache Trittfläche für normale Schuhe | ca. 30.99 €Preis anzeigen |
Schnellüberblick
5 Modelle kurz eingeordnet
Shimano PD-EH500
Pendler, Trekkingfahrer und Tourenfahrer, die regelmäßig zwischen SPD-Schuhen und normalen Schuhen wechseln.
- Testnote
- Note 1,5 · 4,6 von 5
- Preis
- –
Shimano PD-ME700
MTB- und Trail-Fahrer, die mit Klickschuhen fahren und eine breite, schützende Unterstützung wünschen.
- Testnote
- Note 1,8 · 4,4 von 5
- Preis
- –
Shimano M520 SPD
Sportliche Alltagsfahrer sowie MTB- und Gravel-Nutzer, die fast immer mit Klickschuhen fahren.
- Testnote
- Note 2,0 · 4,2 von 5
- Preis
- ca. 58.54 €
Shimano PD-M324
SPD-Einsteiger sowie Pendler und Tourenfahrer, die oft normale Schuhe verwenden.
- Testnote
- Note 2,4 · 3,9 von 5
- Preis
- –
Shimano E-PDM505L / PD-M505
Preisbewusste MTB- und Hybridradfahrer, die ein beidseitiges SPD-Pedal für Klickschuhe suchen.
- Testnote
- Note 2,5 · 3,8 von 5
- Preis
- ca. 30.99 €
FAQ
Häufige Fragen zum Produktvergleich
Kann ich mit SPD-Pedalen auch ohne Klickschuhe fahren?
Mit reinen Doppelklickpedalen ist das nur eingeschränkt sinnvoll. Für normale Schuhe eignen sich Hybridpedale mit flacher Seite wie PD-EH500 und PD-M324 deutlich besser.
Was ist der Unterschied zwischen SM-SH51 und SM-SH56?
SM-SH51-Schuhplatten lösen über die seitliche Fersenbewegung aus. SM-SH56 sind Mehrfachauslöseschuhplatten und können das Ausklicken für Einsteiger erleichtern.
Sind schwere SPD-Pedale automatisch stabiler?
Nein. Mehrgewicht kann durch Plattformen oder Schutzkäfige entstehen, die für bestimmte Einsätze nützlich sind. Für Gravel oder sportliche Fahrten kann ein leichteres, offenes Pedal die passendere Wahl sein.
Wie stelle ich die Auslösehärte richtig ein?
Beginne mit einer eher leichten, aber sicheren Einstellung und übe das Ausklicken abseits des Verkehrs. Passe die Spannung erst an, wenn Ein- und Aussteigen zuverlässig gelingt.
Brauche ich für Trail-Fahrten ein Pedal mit Käfig?
Nicht zwingend, aber ein Käfig verbessert Schuhstabilität und schützt den Mechanismus bei Kontakt mit Hindernissen. Für technische und unebene Strecken ist das ein praktischer Vorteil.
Transparenz
Nachprüfbare Informationen
So vergleichen wir
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den Einsatzzweck, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Produktbezogene Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich…
Testverfahren ansehenRedaktionelle Auszeichnungen und Vergleichsstände
Die Siegel beziehen sich auf das jeweilige Produkt und den dokumentierten Vergleichsstand. Eine Auszeichnung allein erteilt kein Nutzungsrecht.
Shimano PD-EH500
Platz 1 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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Shimano PD-ME700
Platz 2 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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Shimano M520 SPD
Platz 3 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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Shimano PD-M324
Platz 4 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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Shimano E-PDM505L / PD-M505
Platz 5 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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