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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich
Fahrradträger für breite Reifen: 5 starke Modelle
Breite Reifen, schwere E-Bikes und lange Radstände stellen andere Anforderungen an einen Kupplungsträger als ein leichtes Citybike. Unsere Empfehlung ist der Thule EasyFold XT 2, weil er bis zu 3 Zoll breite Reifen serienmäßig aufnimmt und sich mit passendem Zubehör sogar für Fatbike-Reifen erweitern lässt.
Redaktionelle Einordnung
Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf
Der Thule EasyFold XT 2 bietet das stimmigste Gesamtpaket für regelmäßig genutzte E-Bikes und breite Mountainbike-Reifen. Wer besonders breite Reifen ohne Zusatzteile transportieren möchte, findet im Fischer ProlineEvo 2 die stärkste serienmäßige Reifenfreigabe; für Reifen bis 2,4 Zoll ist der leichte Atera Strada E-Bike eine robuste Alternative.
Die beste Gesamtwahl für breite Reifen und schwere E-Bikes, wenn Komfort beim Beladen und Verstauen wichtiger ist als ein niedriges Eigengewicht.
Zum TestsiegerUnsere Auswahl
5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse
Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.
Thule EasyFold XT 2
Regelmäßige Transporte von zwei schweren E-Bikes, breiten Mountainbike-Reifen und mit Zubehör auch Fatbikes.
Die beste Gesamtwahl für breite Reifen und schwere E-Bikes, wenn Komfort beim Beladen und Verstauen wichtiger ist als ein niedriges Eigengewicht.
- Reifenfreigabe bis 3 Zoll serienmäßig
- Reifenfreigabe bis 4,7 Zoll mit Zubehör
- Zubehör für Reifen über 3 Zoll erforderlich
FISCHER ProlineEvo 2
Preisbewusste Nutzer mit zwei E-Bikes oder Mountainbikes auf besonders breiten Reifen.
Die stärkste Serienlösung für besonders breite Reifen mit guter Zuladung, sofern kleinere Abstriche bei Komfort und Verarbeitung akzeptabel sind.
- Reifenfreigabe bis 102 mm
- 30 kg je Fahrrad
- Einfachere Verarbeitung
Atera Strada E-Bike 022686
Zwei E-Bikes mit Reifen bis 2,4 Zoll, wenn ein niedriges Eigengewicht und ein großer Abstand zwischen den Fahrrädern wichtig sind.
Eine sehr gute, leichte Wahl für schwere E-Bikes mit moderat breiten Reifen, aber keine Lösung für ausgeprägte MTB- oder Fatbike-Bereifung.
- 30 kg je Fahrrad
- Großer Fahrradabstand
- Reifenfreigabe nur bis 2,4 Zoll
Westfalia BC 60
Zwei E-Bikes oder MTBs mit Reifen bis zur 70-mm-Klasse, wenn ein kompaktes Faltmaß gefragt ist.
Ein kompakter Träger für breite Trekking- und MTB-Reifen, der bei sehr voluminösen Reifen weniger Reserven in der Radaufnahme bietet.
- Reifenfreigabe bis 70 mm
- 30 kg je Fahrrad
- Wenig Reserve bei Reifen nahe 70 mm
EUFAB Premium II 11521
Preisbewusste Käufer mit zwei E-Bikes, die für Reifen bis 3,25 Zoll das passende Radstopper-Zubehör einplanen.
Ein sinnvoller Preistipp für moderate Anforderungen, wenn das notwendige Zubehör für breite Reifen von Anfang an mitgerechnet wird.
- Reifenfreigabe bis 3,25 Zoll mit Zubehör
- Vormontierte Bauweise
- Reifenfreigabe serienmäßig nur bis 2,2 Zoll
Schnelle Antworten
Das Wichtigste vor der Auswahl
Kann ich ein Fatbike auf einem normalen Fahrradträger transportieren?
Nur wenn Reifenbreite, Radschalen und Felgenhaltebänder dafür freigegeben sind. Der Thule EasyFold XT 2 erreicht mit XXL-Felgenhaltebändern bis zu 4,7 Zoll; andere Modelle dieses Vergleichs haben niedrigere Grenzen.
Sind alle Träger für zwei schwere E-Bikes geeignet?
Alle fünf Modelle sind für 60 kg Gesamtzuladung vorgesehen. Prüfe dennoch das Gewicht jedes einzelnen Fahrrads, die zulässige Stützlast des Autos und die Vorgaben der Anhängerkupplung.
Muss ich den Akku vom E-Bike abnehmen?
Das kann das Fahrradgewicht senken und ist sinnvoll, wenn die zulässige Last knapp wird. Beachte dabei stets die Hinweise des Fahrrad- und Trägerherstellers.
So testen wir
Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote
Für diesen Vergleich wurden fünf passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für breite Reifen und schwere Fahrräder, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Sicherheit und Fahrradschutz, Verarbeitung und Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.
- Markt und relevante Modelle erfassen
- Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
- Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
- Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren
Einzeltests
Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet
Thule EasyFold XT 2
Der Thule EasyFold XT 2 richtet sich an Menschen, die einen Kupplungsträger nicht nur gelegentlich für leichte Räder einsetzen, sondern regelmäßig schwere E-Bikes oder Mountainbikes transportieren. Seine serienmäßige Reifenfreigabe bis 3 Zoll deckt bereits viele grobstollige MTB- und E-MTB-Reifen ab. Mit den vorgesehenen XXL-Felgenhaltebändern steigt die Freigabe laut Hersteller auf bis zu 4,7 Zoll. Damit ist er im Vergleich die flexibelste Lösung für sehr breite Reifen. Die Gesamtzuladung beträgt 60 kg, maximal sind 30 kg je Fahrrad zulässig. Auch Fahrräder mit bis zu 130 cm Radstand passen innerhalb der Herstellerfreigabe auf den Träger.
Für die Alltagstauglichkeit spricht vor allem die Kombination aus vollständig faltbarer Konstruktion, integrierten Transportrollen, Tragegriff und Auffahrschiene. Gerade bei schweren E-Bikes kann eine Auffahrschiene das Anheben deutlich reduzieren. Nach der Fahrt lässt sich der Träger auf etwa 78,7 × 30,5 × 66 cm zusammenfalten; das erleichtert die Lagerung in Garage oder Kofferraum. Mit rund 20 kg ist er selbst allerdings kein Leichtgewicht. Die Rollen sind daher mehr als ein Komfortdetail, weil sie den Weg vom Abstellort zum Fahrzeug vereinfachen.
Die Fahrräder werden über abnehmbare Haltearme und Felgenhaltebänder gesichert. Die AcuTight-Drehmomentbegrenzer klicken nach Herstellerangabe beim passenden Anzugsdrehmoment. Das kann helfen, Rahmen nicht unnötig stark zu belasten und die Bedienung nachvollziehbar zu machen. Träger und Fahrräder lassen sich abschließen; ein Schloss erschwert Gelegenheitsdiebstahl, ersetzt aber keine zusätzliche Sicherung bei längeren Stopps. Die Fußpedal-Kippfunktion erlaubt den Kofferraumzugang auch bei beladenem Träger. Die Bedienung ist auf häufige Nutzung und schwere Räder ausgelegt.
Auch unabhängige Einordnungen stützen die starke Gesamtposition. Der ADAC bewertete den EasyFold XT2 mit der Gesamtnote 1,6 und sah insbesondere Sicherheit, Handhabung und Qualität weit vorn. Stiftung Warentest ordnete Falt- und Kippfunktion ebenfalls positiv ein. Für die Praxis bleibt dennoch wichtig, jedes Fahrrad vor der Reise probeweise zu montieren: Bei Fully-E-Bikes können Rahmenform, Akkugehäuse oder sehr breite Lenker die Positionierung beeinflussen. Ein einzelner Community-Bericht über sich lösende Haltearme ist kein allgemeiner Mangelbeleg, unterstreicht aber den sinnvollen Standard: Haltearme, Riemen und Kupplung vor jeder Fahrt kontrollieren.
Im Vergleich zum Fischer ProlineEvo 2 ist der Thule komfortabler ausgestattet, insbesondere durch die integrierte Auffahrschiene und die Transportrollen. Der Fischer bietet ohne Zubehör die größere Reifenbreite, erreicht aber bei Verarbeitung und Handhabung nicht dieselbe Einordnung. Gegenüber dem Atera Strada E-Bike ist der EasyFold deutlich universeller für breite Reifen, während Atera leichter ist. Westfalia und EUFAB sind sinnvolle Alternativen bei weniger extremen Reifenbreiten, verlangen bei breiten Pneus aber mehr Aufmerksamkeit für die jeweilige Schienenaufnahme oder Zubehörteile. Der höhere Aufwand bei Anschaffung und Eigengewicht lohnt sich vor allem bei häufigen Fahrten mit schweren Rädern.
Zur Pflege genügt es, Schienen, Ratschenbänder und bewegliche Gelenke nach Fahrten auf salznassen oder staubigen Straßen von grobem Schmutz zu befreien. Vor längerer Lagerung sollten die Bänder trocken sein und die elektrische Steckverbindung sauber gehalten werden. Entscheidend für die Sicherheit bleibt nicht die Pflege allein, sondern die korrekte Einhaltung von Fahrradgewicht, Stützlast und den Vorgaben des Fahrzeugs. Wer regelmäßig zwei schwere E-Bikes lädt und dabei möglichst wenig heben möchte, erhält hier den ausgewogensten Träger im Vergleich.
Vorteile
- Reifenfreigabe bis 3 Zoll serienmäßig
- Reifenfreigabe bis 4,7 Zoll mit Zubehör
- 30 kg je Fahrrad
- Integrierte Auffahrschiene
- Vollständig faltbar
- Drehmomentbegrenzer an den Haltearmen
Nachteile
- Zubehör für Reifen über 3 Zoll erforderlich
- Hohes Eigengewicht
- Höhere Preisposition
RedaktionsfazitDie beste Gesamtwahl für breite Reifen und schwere E-Bikes, wenn Komfort beim Beladen und Verstauen wichtiger ist als ein niedriges Eigengewicht.
FISCHER ProlineEvo 2
Der FISCHER ProlineEvo 2 besetzt im Vergleich eine besondere Position: Er ist laut Hersteller für Reifen bis 102 mm Breite ausgelegt. Das entspricht rund 4 Zoll und ist mehr als bei allen anderen hier verglichenen Modellen ohne notwendiges Zusatzteil. Für breite E-MTB- und MTB-Reifen ist das ein erheblicher praktischer Vorteil, weil die Schienen nicht erst über Zubehör erweitert werden müssen. Die zulässige Gesamtlast beträgt 60 kg, pro Fahrrad sind bis zu 30 kg vorgesehen. Wer breite Reifen serienmäßig transportieren möchte, findet hier die größte Freigabe.
Auch bei der Handhabung bringt der Träger viele nützliche Grundlagen mit. Er wird zu 99 Prozent vormontiert geliefert, über einen Schnellverschluss an der Kupplung befestigt und lässt sich mit dem Fußpedal abklappen. Das erleichtert den Zugang zum Kofferraum, wenn die Fahrräder bereits montiert sind. Der Schienenabstand von etwa 25 cm ist der größte im Vergleich und hilft dabei, zwei breite Fahrräder mit Lenker-, Pedal- oder Rahmenabständen besser zu positionieren. Mit etwa 15,7 kg bleibt der ProlineEvo 2 zudem deutlich leichter als Thule und Westfalia.
Konstruktiv setzt FISCHER auf Stahl und Kunststoff. Rahmenhalter sowie Kupplungsschnellverschluss sind abschließbar, die Beleuchtung wird über einen 13-poligen Anschluss verbunden. Das Sicherheitskonzept ist damit für den vorgesehenen Einsatzzweck vollständig ausgestattet. Der ADAC ordnete die Sicherheit mit einer guten Teilnote ein, sah Qualität und Handhabung jedoch hinter den teureren Modellen. Auch ein TCS-Vergleich platzierte ihn bei diesen Punkten nicht in der Spitzengruppe. Die breite Reifenfreigabe wird mit funktionaler statt besonders hochwertiger Ausführung kombiniert.
Einzelne zusammengefasste Nutzerstimmen erwähnen Kritik an Kunststoffschalen und der Faltmechanik. Das beschreibt keine allgemeingültige Produkteigenschaft, passt aber zur redaktionellen Einordnung aus den Vergleichstests: Wer den Träger sehr häufig nutzt, profitiert von sorgfältiger Bedienung und einer Kontrolle aller Klapp- und Sicherungsteile. Vor jeder Fahrt sollten Rahmenhalter, Riemen und die Kupplungsverbindung fest sitzen. Das gilt zwar für jeden Kupplungsträger, ist bei schweren E-Bikes aber besonders wichtig.
Gegenüber dem Thule fehlt dem Fischer die integrierte Auffahrschiene samt Transportrollen; schwere Räder müssen daher stärker angehoben werden. Dafür ist er leichter und schafft breite Reifen ohne Zukauf. Der Atera Strada E-Bike wirkt bei Reifen bis 2,4 Zoll robuster und ist nochmals leichter, kann aber keine ähnlich breiten Reifen aufnehmen. Westfalia ist bis 70 mm freigegeben und EUFAB erreicht breite Reifen nur mit Zusatzteilen. Der ProlineEvo 2 ist die klare Wahl, wenn die Reifenbreite wichtiger ist als Premiumkomfort.
Für die Lagerung ist das kompakte Faltmaß von 63 × 28 × 61 cm günstig. Nach nassen oder schmutzigen Fahrten sollten die Radschalen, Ratschen und Klappbereiche gereinigt und trocken gelagert werden. Vor dem Kauf gehören zusätzlich Radstand und Rahmenform auf die Prüfliste: Der Hersteller nennt maximal 125 cm Radstand und Rahmen bis 6 cm Durchmesser. Stimmen diese Werte, verbindet der Fischer eine ungewöhnlich große Reifenfreigabe mit einer vergleichsweise preisorientierten Ausstattung.
Vorteile
- Reifenfreigabe bis 102 mm
- 30 kg je Fahrrad
- Großer Fahrradabstand
- Niedriges Eigengewicht
- Vormontierte Bauweise
- Günstigere Preisposition
Nachteile
- Einfachere Verarbeitung
- Kritik an Kunststoffteilen und Faltmechanik
RedaktionsfazitDie stärkste Serienlösung für besonders breite Reifen mit guter Zuladung, sofern kleinere Abstriche bei Komfort und Verarbeitung akzeptabel sind.
Atera Strada E-Bike 022686
Der Atera Strada E-Bike 022686 ist eine überzeugende Wahl für zwei E-Bikes, wenn die Reifenbreite im Bereich von Trekking-, Touren- und vielen moderaten MTB-Reifen liegt. Der Hersteller gibt die Radschienen bis 2,4 Zoll frei. Das genügt beispielsweise für zahlreiche E-Bike-Reifen, ist für moderne breite E-MTB-Reifen oder Fatbikes aber weniger großzügig als bei Thule oder Fischer. Die zulässige Gesamtlast beträgt 60 kg, pro Fahrrad sind bis zu 30 kg erlaubt. Seine Stärke liegt in der Verbindung aus hoher Zuladung und niedrigem Eigengewicht.
Ergänzend dazu: HITWAY BK29.
Mit rund 14,9 kg ist der Atera der leichteste Träger dieses Vergleichs. Das macht sich bemerkbar, wenn der Träger häufig von Hand aus dem Keller, der Garage oder dem Kofferraum zur Anhängerkupplung getragen wird. Das vormontierte System wird per Schnellspannverschluss befestigt. Ein abklappbarer Stützbügel ermöglicht den Zugang zum Kofferraum, während Ratschenbänder die Laufräder in den Schienen halten. Der Schienenabstand von 23 cm bietet zudem vergleichsweise viel Platz zwischen den Rädern und erleichtert die Beladung breiter gebauter Fahrräder.
Bei Material und Fahrradschutz kombiniert das Modell Aluminium und Stahl. Gepolsterte Greifarme, stahlverstärkte Rastbänder und ein Überspannschutz für den Rahmen zielen darauf, Räder sicher und materialschonend zu fixieren. Träger und Fahrräder sind abschließbar. Ein unabhängiger Vergleichstest beschrieb den Strada E-Bike als leicht und robust; auch ältere fachredaktionelle Einordnungen fielen bei Montage, Handhabung und Verarbeitung positiv aus. Die Konstruktion ist auf langlebige, unkomplizierte E-Bike-Transporte ausgerichtet.
Ergänzend dazu: Fahrradschutz für Wetter und Transport: Wie pflege ich eine Fahrradschutzhülle?
Anders als Thule, Fischer, Westfalia und EUFAB ist der Strada E-Bike nicht als vollständig faltbarer Block für besonders kompaktes Verstauen ausgelegt. Vor allem der Stützbügel lässt sich umlegen. Wer wenig Stauraum hat oder den Träger regelmäßig im Fahrzeug mitführen möchte, sollte die Außenmaße und den verfügbaren Platz vorab vergleichen. Dafür reduziert das niedrige Gewicht die Hürde beim Auf- und Abbau merklich. Eine Erweiterungsschiene erlaubt den Transport eines dritten Fahrrads, allerdings gilt dann laut Hersteller eine Gesamtzuladung von maximal 67,9 kg.
Im direkten Vergleich ist Atera die bessere Wahl als Fischer, wenn Reifen nicht breiter als 2,4 Zoll sind und geringes Gewicht sowie die robustere Einordnung Vorrang haben. Gegenüber dem Thule fehlt die Option für sehr breite Reifen und die integrierte Auffahrschiene. Westfalia bietet eine höhere nominelle Reifenfreigabe, wiegt aber mehr; EUFAB ist mit Zubehör breiter nutzbar, erreicht bei Radschalen und Anbauteilen jedoch nicht dieselbe Einordnung. Für normale bis mäßig breite E-Bike-Reifen ist der Atera eine besonders angenehm zu handhabende Lösung.
Nach Fahrten bei Regen oder auf staubigen Wegen lohnt sich das Abwischen von Schienen, Ratschenbändern und Greifarmen. Besonders relevant bleibt aber die korrekte Beladung: Die 60 kg Trägerzuladung, die Stützlast des Fahrzeugs und das Gewicht der Fahrräder müssen zusammenpassen. Wer Reifen bis 2,4 Zoll fährt und einen möglichst leichten, stabil wirkenden Träger bevorzugt, erhält mit dem Strada E-Bike ein sehr ausgewogenes Modell.
Vorteile
- 30 kg je Fahrrad
- Großer Fahrradabstand
- Niedrigstes Eigengewicht
- Rahmen-Überspannschutz
- Stahlverstärkte Ratschenbänder
- Auf drei Fahrräder erweiterbar
Nachteile
- Reifenfreigabe nur bis 2,4 Zoll
- Nicht vollständig faltbar
- Erweiterung auf drei Fahrräder nur mit Zubehör
RedaktionsfazitEine sehr gute, leichte Wahl für schwere E-Bikes mit moderat breiten Reifen, aber keine Lösung für ausgeprägte MTB- oder Fatbike-Bereifung.
Westfalia BC 60
Der Westfalia BC 60 ist für zwei Fahrräder oder E-Bikes mit insgesamt bis zu 60 kg ausgelegt; pro Fahrrad sind maximal 30 kg vorgesehen. Laut Hersteller dürfen die Reifen bis 70 mm breit sein. Damit eignet sich der Träger für breite Trekking- und viele MTB-Reifen. Im Vergleich bleibt die Freigabe aber unter Fischer und Thule mit Zubehör. Für Reifen bis etwa 70 mm bietet er eine alltagstaugliche, kompakte Lösung. Der zulässige Radstand liegt bei 1300 mm, sodass auch viele lang gebaute E-Bikes berücksichtigt werden können.
Der vormontierte BC 60 wird an der Anhängerkupplung befestigt, ist zusammenklappbar und nutzt einen 13-poligen Stecker. Sein Faltmaß von etwa 58 × 22 × 69 cm ist besonders kompakt. Das erleichtert die Aufbewahrung, wenn der Träger nicht dauerhaft am Auto bleibt. Mit rund 18 kg liegt sein Gewicht zwischen dem leichten Atera und dem schwereren Thule. Der Kofferraum bleibt über die Abklappfunktion grundsätzlich zugänglich; für bestimmte Transporter wie VW T5/T6 sowie Mercedes Vito/Viano nennt der Hersteller jedoch Ausnahmen.
Die Fahrräder und der Träger lassen sich abschließen. Einstellbare Radhalterungen sollen die Räder in den Schienen fixieren. Die Grundkonstruktion wurde in Praxiseinordnungen als stabil und qualitativ ordentlich beschrieben. Gleichzeitig weisen zwei unabhängige Berichte auf den wichtigsten Punkt für diesen Vergleich hin: Die Radaufnahme fällt bei sehr breiten Reifen vergleichsweise schmal aus. Ein Test nannte eine nutzbare Reifenbreite von 60 mm, obwohl der Hersteller bis 70 mm freigibt. Bei Reifen nahe 70 mm ist eine Probemontage besonders sinnvoll.
Dieser Hinweis bedeutet nicht, dass der BC 60 für 70-mm-Reifen grundsätzlich ungeeignet wäre. Er beschreibt vielmehr, dass breite und großvolumige Reifen je nach Felgenform und Profil nicht immer so satt in der Schale stehen wie schmalere Pneus. Käufer mit 60-mm-Reifen oder etwas darunter erhalten deshalb das passendere Einsatzfeld als Personen mit maximal breiten, stark profilierten E-MTB-Reifen. Die 22 cm Abstand zwischen den Rädern reichen für viele Räder, sind aber weniger großzügig als die 25 cm beim Fischer.
Gegenüber dem Atera ist Westfalia schwerer, lässt sich aber kompakter zusammenlegen und bietet die höhere nominelle Reifenfreigabe. Gegenüber Fischer fehlt die große 102-mm-Freigabe. Thule ist klar komfortabler beim Transport und kann mit Zubehör deutlich breitere Reifen aufnehmen. EUFAB wird erst mit Radstopper-Zubehör breiter als der Westfalia. Der BC 60 passt vor allem, wenn kompakte Lagerung und Reifen bis zur 70-mm-Klasse zusammenkommen.
Für eine lange Nutzungsdauer sollten Schienen, Spannbänder und das Klappgelenk nach schmutzigen Fahrten gereinigt werden. Beim Beladen sind beide Räder möglichst mittig zu verteilen und alle Halter vor Fahrtbeginn nachzuziehen. Zusätzlich zu den Trägerwerten müssen Fahrzeug-Stützlast und die zulässigen Gewichte der Anhängerkupplung eingehalten werden. So eingesetzt ist der BC 60 ein sinnvoller, kompakter Träger für breite, aber nicht extrem breite Reifen.
Vorteile
- Reifenfreigabe bis 70 mm
- 30 kg je Fahrrad
- Vormontierte Bauweise
- Faltbar
- Kompaktes Faltmaß
Nachteile
- Wenig Reserve bei Reifen nahe 70 mm
- Hohes Eigengewicht
- Eingeschränkter Kofferraumzugang bei bestimmten Transportern
RedaktionsfazitEin kompakter Träger für breite Trekking- und MTB-Reifen, der bei sehr voluminösen Reifen weniger Reserven in der Radaufnahme bietet.
EUFAB Premium II 11521
Der EUFAB Premium II 11521 ist eine preisorientierte Option für zwei Fahrräder oder E-Bikes mit einer Gesamtzuladung von 60 kg. In der Grundausstattung sind die Schienen für Reifen bis 2,2 Zoll vorgesehen. Für dieses Vergleichsthema wird das passende Radstopper-Set entscheidend: Mit dem EUFAB-Zubehör 11243 steigt die Freigabe auf bis zu 3,25 Zoll. Breite Reifen sind hier möglich, aber nicht ohne zusätzliches Zubehör. Damit liegt der Träger bei der Flexibilität hinter Thule und Fischer, kann für viele breite Trekking- und MTB-Reifen aber passend sein.
Praktisch ist die vormontierte Bauweise. Der Träger wird über einen abschließbaren Schnellverschluss auf der Kupplung befestigt, lässt sich zusammenfalten und besitzt eine Aufbewahrungstasche. Das Fußpedal ermöglicht das Abklappen bei beladenem Träger, sodass der Kofferraum erreichbar bleibt. Mit rund 17 kg ist der Premium II leichter als Westfalia und Thule, aber schwerer als Atera und Fischer. Für Nutzer, die den Träger zwischen Fahrten platzsparend lagern möchten, ist die Faltfunktion ein klarer Vorteil.
Zur Sicherung dienen abschließbare Rahmenhalter und der abschließbare Kupplungsverschluss. Die E-Bike-Eignung ist durch die 60-kg-Nutzlast grundsätzlich gegeben, allerdings muss die Lastverteilung beachtet werden. In einem Fachtest wurden Tragegriff, Montage, Handhabung und Verarbeitung positiv hervorgehoben. Der ADAC ordnete die Sicherheit ebenfalls gut ein. Gleichzeitig nannten unabhängige Einordnungen schmale Radschalen, weniger komfortable Riemen sowie weniger solide wirkende Leuchten und Kennzeichenhalter. Die Ausstattung ist funktional, erreicht bei Details aber nicht die Wertigkeit der besseren Platzierungen.
Die schmalen Standardschienen sind für diesen Vergleich besonders relevant. Selbst wenn ein Reifen die Breitenangabe mit Zubehör erfüllt, sollte er plan und stabil in der Radschale stehen. Bei sehr grobem Profil, großen Felgen oder breiten Karkassen empfiehlt es sich, die reale Reifenbreite und die Eignung des vorgesehenen Radstopper-Sets genau abzugleichen. Diese Zusatzanforderung macht den EUFAB weniger unkompliziert als den Fischer, der breite Reifen bis 102 mm serienmäßig freigibt, oder den Thule mit klarer Zubehörlösung bis 4,7 Zoll.
Gegenüber Westfalia kann der EUFAB mit passendem Zubehör breitere Reifen aufnehmen, benötigt dafür aber zusätzliche Teile. Atera ist leichter und für Reifen bis 2,4 Zoll robuster eingeordnet. Der Thule bietet den höchsten Komfort beim Beladen, während Fischer ohne Nachrüstung die breiteste Serienfreigabe liefert. Der Premium II ist vor allem dann attraktiv, wenn ein faltbarer 60-kg-Träger gesucht wird und das Zubehör für breite Reifen eingeplant ist.
Zur Pflege sollten Schienen, Riemen und die beweglichen Bereiche nach nassen Fahrten gesäubert und trocken gelagert werden. Vor Fahrtantritt gehören die korrekte Montage des Zubehörs, ein fester Sitz der Rahmenhalter und die Sichtprüfung von Beleuchtung und Kennzeichenhalter zur Routine. Wer diese Punkte beachtet und keine extrem breiten Reifen fährt, erhält einen funktionalen Träger mit guter Grundausstattung.
Vorteile
- Reifenfreigabe bis 3,25 Zoll mit Zubehör
- Vormontierte Bauweise
- Faltbar
- Aufbewahrungstasche im Lieferumfang
- Günstigere Preisposition
Nachteile
- Reifenfreigabe serienmäßig nur bis 2,2 Zoll
- Zubehör für Reifen über 2,2 Zoll erforderlich
- Schmale Radschalen
- Einfachere Leuchten- und Kennzeichenhalter
RedaktionsfazitEin sinnvoller Preistipp für moderate Anforderungen, wenn das notwendige Zubehör für breite Reifen von Anfang an mitgerechnet wird.
Kaufberatung
Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen
Bei breiten Reifen entscheidet nicht allein die aufgedruckte Zollgröße. Relevant ist die tatsächliche Reifenbreite inklusive Profil sowie die Form der Felge und der Radschale. Ein 2,4-Zoll-Reifen passt beispielsweise in den Atera Strada E-Bike, während der Fischer ProlineEvo 2 mit bis zu 102 mm deutlich mehr Reserve für breite E-MTB-Reifen bietet. Der Thule EasyFold XT 2 nimmt serienmäßig bis 3 Zoll auf und kann mit XXL-Felgenhaltebändern bis 4,7 Zoll erweitert werden. Wer Reifen am oberen Limit fährt, sollte nicht nur auf die nominelle Freigabe, sondern auf ausreichend Auflage in der Radschale achten.
Ergänzend dazu: Passt der Strada DL2 für schwere E-Bikes? Ergänzend dazu: MTB Reifen 20 Zoll vergleichen.
Das Fahrradgewicht ist die zweite zentrale Größe. Alle fünf Träger sind für 60 kg Gesamtzuladung ausgelegt, die Modelle von Thule, Westfalia, Fischer und Atera nennen zudem 30 kg als Höchstgewicht pro Fahrrad. Zwei schwere E-Bikes können diese Grenze schnell erreichen, besonders wenn Schlösser, Taschen, Kindersitze oder Akkus am Rad bleiben. Zubehör, das sich einfach abnehmen lässt, kann das Ladegewicht senken. Maßgeblich sind außerdem die Stützlast der Anhängerkupplung und die zulässigen Fahrzeugwerte. Trägerzuladung, Fahrradgewichte und Fahrzeug-Stützlast müssen immer gemeinsam passen.
Ergänzend dazu: Fahrrad-Kindersitze im Vergleich: 5 sichere Modelle: Warum ist ein 5-Punkt-Gurt im Vergleich ein Vorteil?
Für den Alltag unterscheiden sich die Modelle vor allem beim Beladen. Eine Auffahrschiene reduziert das Anheben schwerer E-Bikes spürbar; im Vergleich bietet nur der Thule EasyFold XT 2 diese Lösung integriert. Beim Fischer, Atera, Westfalia und EUFAB müssen Räder auf die Schienen gehoben werden. Wer den Träger oft montiert, profitiert zudem von geringem Eigengewicht: Der Atera wiegt etwa 14,9 kg, der Fischer rund 15,7 kg. Thule wiegt rund 20 kg, gleicht das aber mit Rollen und Tragegriff beim Transport zum Fahrzeug aus.
Achte auch auf Radstand, Rahmenform und Abstand zwischen den Fahrrädern. Lange E-Bikes, Fully-Rahmen, dicke Unterrohre und breite Lenker können die Montage beeinflussen, selbst wenn Reifenbreite und Gewicht passen. Der Fischer bietet mit etwa 25 cm den größten Schienenabstand, Atera folgt mit 23 cm, Thule mit rund 22 cm. Bei Westfalia und EUFAB ist es besonders wichtig, die eigene Fahrradgeometrie vor dem Kauf abzugleichen. Eine passende Reifenfreigabe ersetzt nicht die Prüfung von Radstand und Rahmenbefestigung.
Faltbarkeit spart Platz, ist aber nicht bei jedem Modell gleich umgesetzt. Thule, Westfalia, Fischer und EUFAB lassen sich für die Lagerung kompakt zusammenklappen. Beim Atera wird vor allem der Stützbügel umgelegt; sein Vorteil ist dafür das niedrigste Gewicht. Die Abklappfunktion erleichtert bei allen fünf Modellen grundsätzlich den Zugang zum Kofferraum. Beim Westfalia gelten laut Hersteller Einschränkungen für bestimmte Transportermodelle. Prüfe daher auch, ob die Heckklappe deines Fahrzeugs in abgeklappter Stellung tatsächlich weit genug öffnet.
Für Sicherheit und Werterhalt sollten die Räder mit den vorgesehenen Rahmenhaltern und Felgenhaltebändern befestigt werden, ohne Kabel, Bremsschläuche oder empfindliche Rahmenteile einzuklemmen. Abschließbare Halter erschweren einen schnellen Zugriff, sind jedoch kein vollwertiger Ersatz für ein separates Fahrradschloss bei längeren Pausen. Nach Regen, Salz oder staubigen Wegen lohnt sich das Reinigen von Radschalen, Ratschenbändern, Kupplungsbereich und Steckverbindung. Eine kurze Befestigungs- und Lichtkontrolle vor jeder Fahrt ist wichtiger als jede Komfortfunktion.
Die passende Wahl für breite E-Bike-Reifen
Wer einen Fahrradträger für breite Reifen am E-Bike sucht, sollte zuerst Reifenbreite, Fahrradgewicht und Radabstand abgleichen. Für zwei E-Bikes mit breiten Reifen bietet der Thule EasyFold XT 2 dank serienmäßiger Freigabe bis 3 Zoll und optionaler XXL-Felgenhaltebänder bis 4,7 Zoll die meisten Reserven. Der Fischer ProlineEvo 2 ist die bessere Wahl, wenn besonders breite E-MTB-Reifen ohne Zusatzteile transportiert werden sollen. Bei Reifen bis 2,4 Zoll ist der leichte Atera Strada E-Bike interessant; sein großer Schienenabstand erleichtert die Montage, während er für ausgeprägte Fatbike-Bereifung nicht vorgesehen ist.
Ergänzend dazu: fahrradträger klappbar. Ergänzend dazu: fahrradträger 2 fahrräder.
Ergänzend dazu: Fahrradträger für 2 Fahrräder: Urlaubsreisen mit Familie oder Partner.
FISCHER ProlineEvo 2
Preisbewusste Nutzer mit zwei E-Bikes oder Mountainbikes auf besonders breiten Reifen.
Empfehlung ansehenAtera Strada E-Bike 022686
Zwei E-Bikes mit Reifen bis 2,4 Zoll, wenn ein niedriges Eigengewicht und ein großer Abstand zwischen den Fahrrädern wichtig sind.
Empfehlung ansehenWestfalia BC 60
Zwei E-Bikes oder MTBs mit Reifen bis zur 70-mm-Klasse, wenn ein kompaktes Faltmaß gefragt ist.
Empfehlung ansehenDirekter Vergleich
Modelle und ihre Einsatzzwecke
Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.
Alle 5 Modelle im direkten Vergleich
Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.
| Modell & Urteil | Am besten für | Marke | Bewertung | Wichtigster Vorteil | Zu beachten | Ca. Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Thule EasyFold XT 2Unsere Empfehlung | Regelmäßige Transporte von zwei schweren E-Bikes, breiten Mountainbike-Reifen und mit Zubehör auch Fatbikes. | Thule | Note 1,4 · 4,7 von 5 | Reifenfreigabe bis 3 Zoll serienmäßig | Zubehör für Reifen über 3 Zoll erforderlich | ca. 740.50 €Preis anzeigen |
| FISCHER ProlineEvo 2Für besonders breite Reifen | Preisbewusste Nutzer mit zwei E-Bikes oder Mountainbikes auf besonders breiten Reifen. | FISCHER | Note 2,2 · 4,0 von 5 | Reifenfreigabe bis 102 mm | Einfachere Verarbeitung | ca. 312.99 €Preis anzeigen |
| Atera Strada E-Bike 022686Leichtgewicht für E-Bikes | Zwei E-Bikes mit Reifen bis 2,4 Zoll, wenn ein niedriges Eigengewicht und ein großer Abstand zwischen den Fahrrädern wichtig sind. | Atera | Note 2,4 · 3,9 von 5 | 30 kg je Fahrrad | Reifenfreigabe nur bis 2,4 Zoll | ca. 349.00 €Preis anzeigen |
| Westfalia BC 60Kompakt für 70-mm-Reifen | Zwei E-Bikes oder MTBs mit Reifen bis zur 70-mm-Klasse, wenn ein kompaktes Faltmaß gefragt ist. | Westfalia-Automotive | Note 2,8 · 3,6 von 5 | Reifenfreigabe bis 70 mm | Wenig Reserve bei Reifen nahe 70 mm | ca. 529.00 €Preis anzeigen |
| EUFAB Premium II 11521Preistipp mit Zubehör | Preisbewusste Käufer mit zwei E-Bikes, die für Reifen bis 3,25 Zoll das passende Radstopper-Zubehör einplanen. | EUFAB | Note 3,1 · 3,3 von 5 | Reifenfreigabe bis 3,25 Zoll mit Zubehör | Reifenfreigabe serienmäßig nur bis 2,2 Zoll | ca. 336.99 €Preis anzeigen |
Schnellüberblick
5 Modelle kurz eingeordnet
Thule EasyFold XT 2
Regelmäßige Transporte von zwei schweren E-Bikes, breiten Mountainbike-Reifen und mit Zubehör auch Fatbikes.
- Testnote
- Note 1,4 · 4,7 von 5
- Preis
- ca. 740.50 €
FISCHER ProlineEvo 2
Preisbewusste Nutzer mit zwei E-Bikes oder Mountainbikes auf besonders breiten Reifen.
- Testnote
- Note 2,2 · 4,0 von 5
- Preis
- ca. 312.99 €
Atera Strada E-Bike 022686
Zwei E-Bikes mit Reifen bis 2,4 Zoll, wenn ein niedriges Eigengewicht und ein großer Abstand zwischen den Fahrrädern wichtig sind.
- Testnote
- Note 2,4 · 3,9 von 5
- Preis
- ca. 349.00 €
Westfalia BC 60
Zwei E-Bikes oder MTBs mit Reifen bis zur 70-mm-Klasse, wenn ein kompaktes Faltmaß gefragt ist.
- Testnote
- Note 2,8 · 3,6 von 5
- Preis
- ca. 529.00 €
EUFAB Premium II 11521
Preisbewusste Käufer mit zwei E-Bikes, die für Reifen bis 3,25 Zoll das passende Radstopper-Zubehör einplanen.
- Testnote
- Note 3,1 · 3,3 von 5
- Preis
- ca. 336.99 €
FAQ
Häufige Fragen zum Produktvergleich
Kann ich ein Fatbike auf einem normalen Fahrradträger transportieren?
Nur wenn Reifenbreite, Radschalen und Felgenhaltebänder dafür freigegeben sind. Der Thule EasyFold XT 2 erreicht mit XXL-Felgenhaltebändern bis zu 4,7 Zoll; andere Modelle dieses Vergleichs haben niedrigere Grenzen.
Sind alle Träger für zwei schwere E-Bikes geeignet?
Alle fünf Modelle sind für 60 kg Gesamtzuladung vorgesehen. Prüfe dennoch das Gewicht jedes einzelnen Fahrrads, die zulässige Stützlast des Autos und die Vorgaben der Anhängerkupplung.
Muss ich den Akku vom E-Bike abnehmen?
Das kann das Fahrradgewicht senken und ist sinnvoll, wenn die zulässige Last knapp wird. Beachte dabei stets die Hinweise des Fahrrad- und Trägerherstellers.
Was bedeutet eine Abklappfunktion?
Der beladene Träger wird nach hinten geneigt, damit der Kofferraum erreichbar bleibt. Je nach Fahrzeugheck und Fahrradposition kann der tatsächliche Öffnungswinkel unterschiedlich ausfallen.
Warum sind breite Reifen in schmalen Radschalen problematisch?
Der Reifen kann weniger satt aufliegen und lässt sich schwieriger stabil fixieren. Deshalb sollten Reifenbreite, Profil und Felgenform zur Freigabe und Bauform der Schiene passen.
Ergänzend dazu: Warum passen 28-Zoll-Reifen nicht automatisch auf jedes 28-Zoll-Fahrrad?
Transparenz
Nachprüfbare Informationen
So vergleichen wir
Für diesen Vergleich wurden fünf passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für breite Reifen und schwere Fahrräder, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Sicherheit und Fahrradschutz, Verarbeitung und Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile…
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Kaufentscheidung: Fahrradträger für 2 E-Bikes mit breiten Reifen
Für einen Fahrradträger für zwei E-Bikes mit breiten Reifen sind die tatsächliche Reifenbreite, das Gewicht je Fahrrad und der Abstand der Schienen entscheidend. Bis 2,4 Zoll ist der leichte Atera Strada E-Bike geeignet. Wer ohne Zusatzteile mehr Reserve benötigt, findet im Fischer ProlineEvo 2 mit bis zu 102 mm die größte serienmäßige Reifenfreigabe. Der Thule EasyFold XT 2 ist die komfortablere Wahl, wenn schwere Räder dank integrierter Auffahrschiene möglichst wenig angehoben werden sollen; mit Zubehör nimmt er Reifen bis 4,7 Zoll auf. Vor dem Kauf sollten außerdem Radstand, Rahmenform, Stützlast der Anhängerkupplung und die Grenze von 30 kg je Fahrrad geprüft werden.