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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich

E-Bikes unter 20 kg: 5 Modelle im praktischen Vergleich

Ein niedriges Gewicht macht E-Bikes beim Abstellen, Verstauen und gelegentlichen Transport deutlich angenehmer – die fünf hier verglichenen Modelle setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte bei Kompaktheit, Reichweite und Fahrkomfort. Unsere Empfehlung ist das F.lli Schiano E-Star, weil es mit 21 Kilogramm dem Leichtbau-Ziel am nächsten kommt und als Faltrad konsequent auf Stadtwege und platzsparendes Verstauen ausgerichtet ist.

Zum ausführlichen Test

Redaktionelle Einordnung

Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf

Keines der fünf Vergleichsmodelle liegt nach den recherchierten Herstellerangaben tatsächlich unter 20 Kilogramm. Für alle, die möglichst nah an diese Grenze herankommen möchten, ist das F.lli Schiano E-Star mit 21 Kilogramm die sinnvollste Wahl; wer vor allem Komfort auf schlechten Wegen oder große Reichweiten sucht, muss bei diesen Modellen deutlich mehr Gewicht akzeptieren.

Redaktioneller Vergleich Produktabbildung und Einordnung auf Basis der hinterlegten Vergleichsdaten.
Das Wichtigste

Die beste Wahl, wenn kompaktes Verstauen und ein im Vergleich niedriges Gewicht wichtiger sind als maximale Reichweite oder Komfort auf unebenen Wegen.

Zum Testsieger

Unsere Auswahl

5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse

Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.

01Unsere Empfehlung für kompaktes Pendeln

F.lli Schiano E-Star

Pendlerinnen und Pendler, die ein kompaktes Faltrad für kurze bis mittlere Stadtstrecken suchen und es gelegentlich verstauen oder transportieren möchten.

Die beste Wahl, wenn kompaktes Verstauen und ein im Vergleich niedriges Gewicht wichtiger sind als maximale Reichweite oder Komfort auf unebenen Wegen.

  • Niedrigstes belegtes Gewicht im Vergleich
  • Faltbarer Rahmen
  • Knapp über der 20-kg-Grenze
Ausführlicher Test
02Für komfortable Stadtwege

ENGWE C20 PRO

Stadt- und Freizeitradler, die Komfort auf unebenen Wegen, breite Reifen und einen faltbaren Rahmen wichtiger finden als ein minimales Gewicht.

Die komfortablere Faltrad-Alternative für wechselnde Stadtwege, sofern das höhere Gewicht beim Transport keine Hauptrolle spielt.

  • Faltbarer Rahmen
  • Federgabel
  • Deutlich über der 20-kg-Grenze
Ausführlicher Test
03Für Reichweite und hohe Zuladung

nakxus 26M208

Pendlerinnen und Pendler sowie Freizeitradler, die Reichweite, komfortable Ausstattung und hohe Zuladung höher gewichten als ein niedriges Fahrradgewicht.

Eine sinnvolle Wahl für lange Alltags- und Pendelstrecken mit Gepäck, nicht aber für Haushalte mit Treppen oder knappem Stauraum.

  • Große Reichweitenreserve
  • Herausnehmbarer Akku
  • Deutlich über der 20-kg-Grenze
Ausführlicher Test
ca. 779.00 €Besten Preis anzeigen
04Für breite Reifen und Gepäck

COLORWAY BK6S

Stadtpendler und Freizeitfahrer, die ein faltbares E-Bike mit breiten Reifen, Gepäckträgertasche und vielseitiger Nutzung suchen.

Eine vielseitige, faltbare Lösung für Fahrende mit Gepäck und wechselnden Untergründen, aber keine klare Leichtbau-Empfehlung.

  • Faltbarer Rahmen
  • Breite 3,0-Zoll-Reifen
  • Breite Reifen erhöhen den Platzbedarf
Ausführlicher Test
05Für große Reichweitenreserven

HANEVEAR Y20-Plus

Fahrerinnen und Fahrer, die ein reichweitenstarkes Faltrad für Stadt, Freizeit und unebene Wege suchen und das hohe Gewicht akzeptieren können.

Stark bei Reichweite, Bremsen und Komfort auf unebenen Wegen, für die Suche nach einem wirklich leichten E-Bike jedoch klar zu schwer.

  • Größte Akkureserve im Vergleich
  • Hydraulische Scheibenbremsen
  • Höchstes Gewicht im Vergleich
Ausführlicher Test

Schnelle Antworten

Das Wichtigste vor der Auswahl

Gibt es in diesem Vergleich ein E-Bike, das wirklich weniger als 20 Kilogramm wiegt?

Nein. Das leichteste Modell ist das F.lli Schiano E-Star mit 21 Kilogramm laut Herstellerangabe. Die übrigen Kandidaten liegen teils deutlich darüber.

Sind Falträder automatisch leichter zu transportieren?

Nein. Ein Faltrahmen spart vor allem Stellfläche. Für das Tragen bleiben Eigengewicht, Griffmöglichkeiten und Treppen entscheidend.

Warum sind schwere Fatbike-Modelle in einem Vergleich zu leichten E-Bikes enthalten?

Sie zeigen den praktischen Zielkonflikt: Breite Reifen, große Akkus, Federung und starke Bremsen erhöhen Komfort und Reichweitenreserven, führen aber meist zu deutlich mehr Gewicht.

So testen wir

Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für leichtes Verstauen und Transport, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.

  1. Markt und relevante Modelle erfassen
  2. Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
  3. Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
  4. Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren

Einzeltests

Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet

01Unsere Empfehlung für kompaktes Pendeln

F.lli Schiano E-Star

Das F.lli Schiano E-Star ist im Vergleich die überzeugendste Wahl für Menschen, die ausdrücklich ein möglichst leichtes und platzsparendes E-Bike suchen. Mit 21 Kilogramm liegt es zwar knapp über der namensgebenden Gewichtsgrenze, bleibt aber klar unter den übrigen Modellen. Der Unterschied ist im Alltag relevant: Ein Rad, das in den Keller, an einen Stellplatz oder in einen Kofferraum bewegt werden muss, lässt sich mit geringerem Eigengewicht leichter rangieren. Für lange Treppenhäuser ist auch dieses Modell nicht ideal, doch es kommt dem Ziel eines transportfreundlichen E-Bikes am nächsten.

Der Hersteller kombiniert einen Aluminiumrahmen mit 20-Zoll-Laufrädern und einem Faltmechanismus. Zusammengelegt soll das Rad 85 × 45 × 72 Zentimeter messen. Das ist eine sinnvolle Größe für kleinere Abstellflächen, Wohnungsflure oder den Transport im Auto. Das kompakte Format ist zugleich die wichtigste Abgrenzung zum Nakxus 26M208: Dieses ist auf den klassischen City- und Trekkingeinsatz ausgelegt, benötigt aber erheblich mehr Platz. Auch die drei Räder mit breiteren Reifen sind zwar faltbar oder kompakt gebaut, wirken wegen ihrer aufwendigeren Bereifung stärker auf Komfort und weniger auf möglichst unkompliziertes Verstauen ausgerichtet.

Für den Antrieb nennt der Hersteller einen herausnehmbaren Lithium-Ionen-Akku mit 36 Volt, 10,4 Ah und 374,4 Wh. Er kann am Rad oder separat geladen werden; die angegebene Ladezeit liegt bei etwa drei bis vier Stunden. Das ist praktisch, wenn am Fahrradstellplatz keine Steckdose vorhanden ist. Die Reichweite beziffert der Hersteller mit 50 bis 70 Kilometern. Dieser Wert genügt für viele Arbeitswege und Erledigungen in der Stadt, bietet jedoch weniger Reserve als die Akkus der schwereren Vergleichsmodelle. Wer täglich sehr weite Distanzen fährt, sollte Reichweite höher gewichten als das Gewicht.

Die Bedienung ist auf Einfachheit angelegt. Fünf Unterstützungsstufen lassen sich über eine LED-Anzeige wählen; sie informiert außerdem über Akkukapazität und Fehlercodes. Der höhenverstellbare Lenker erleichtert es, eine passendere Position zu finden. Mit 250-W-Motor, 40 Nm Drehmoment und Sieben-Gang-Schaltung ist das E-Star für Stadtfahrten und moderat profilierte Strecken ausgelegt. Der Hersteller nennt zudem Licht, Klingel, Schutzbleche, Kettenschutz, Ständer und einen Selle-Royal-Sattel. Damit ist die Basis für den täglichen Weg zur Arbeit oder zum Einkauf bereits vorhanden.

Bei den Bremsen setzt das Modell auf V-Bremsen. Das unterscheidet es von den Modellen mit Scheibenbremsen: HANEVEAR Y20-Plus, COLORWAY BK6S und ENGWE C20 PRO sind für breitere Reifen und teils unebene Wege stärker auf Scheibenbremsen beziehungsweise Federung ausgerichtet. Für den überwiegenden Einsatz auf ebenen Stadtstraßen ist die Ausstattung des E-Star nachvollziehbar. Wer regelmäßig lange Gefällestrecken, groben Schotter oder stark wechselnde Untergründe fährt, findet bei diesen schwereren Alternativen aber die robustere Komfortausrichtung.

Ein redaktioneller Praxiseindruck aus einem Fachbeitrag beschreibt die faltbare Bauweise als praktisch für Stadt, Büro und öffentliche Verkehrsmittel. Das deckt sich mit der Konstruktion: Das E-Star ist kein sportliches Fatbike und kein reichweitenorientiertes Trekkingrad, sondern ein kompaktes Alltagsrad. Seine Stärke entsteht aus der Kombination von geringem Gewicht innerhalb dieses Vergleichs, Faltmaß und herausnehmbarem Akku. Die Kehrseite ist unvermeidlich: Für sehr lange Touren, häufiges Fahren auf schlechten Wegen und hohe Reichweitenansprüche bieten schwerere Räder mehr Reserven.

Für Pendlerinnen und Pendler mit begrenztem Stellplatz bleibt das E-Star deshalb die klarste Empfehlung. Es fordert weniger Kompromisse beim Verstauen als die übrigen Kandidaten und vermeidet die besonders massige Bauweise von Fat-Reifen-Modellen. Wer ein E-Bike möglichst oft tragen oder kompakt abstellen möchte, sollte das Gewicht vor Akkugröße und Reifenbreite priorisieren. Genau für dieses Nutzungsprofil ist das Schiano im vorliegenden Feld am stimmigsten.

MarkeF.lli Schiano
TestnoteNote 2,3 · 4,0 von 5
Geeignet fürPendlerinnen und Pendler, die ein kompaktes Faltrad für kurze bis mittlere Stadtstrecken suchen und es gelegentlich verstauen oder transportieren möchten.

Vorteile

  • Niedrigstes belegtes Gewicht im Vergleich
  • Faltbarer Rahmen
  • Herausnehmbarer Akku
  • Kompaktes Faltmaß
  • Fünf Unterstützungsstufen

Nachteile

  • Knapp über der 20-kg-Grenze
  • Kleinere Reichweitenreserve als bei den schwereren Modellen
  • V-Bremsen statt Scheibenbremsen
RedaktionsfazitDie beste Wahl, wenn kompaktes Verstauen und ein im Vergleich niedriges Gewicht wichtiger sind als maximale Reichweite oder Komfort auf unebenen Wegen.
02Für komfortable Stadtwege

ENGWE C20 PRO

Das ENGWE C20 PRO besetzt im Vergleich die Rolle des komfortorientierten Faltrads. Sein Rahmen besteht laut Produktbeschreibung aus 6061-Aluminiumlegierung, ergänzt durch eine Federgabel und 20 × 3,0 Zoll breite Reifen. Diese Kombination zielt auf mehr Ruhe und Grip ab, wenn der Weg nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Kopfsteinpflaster, schlecht gepflegte Radwege oder verdichtete Feldwege lassen sich mit breiteren Reifen und Federung tendenziell angenehmer bewältigen als mit dem eher straßenorientierten E-Star. Der Komfortgewinn wird allerdings mit höherem Gewicht und mehr Platzbedarf erkauft.

Mit rund 24,8 Kilogramm liegt das C20 PRO deutlich über der 20-Kilogramm-Marke und etwa vier Kilogramm über dem Schiano-Faltrad. Es bleibt faltbar und soll im zusammengelegten Zustand 100 × 54 × 78 Zentimeter messen. Damit kann es für Auto oder Abstellraum geeignet sein, ist jedoch nicht als Leichtgewicht für wiederholte Tragepassagen konzipiert. Wer das Rad regelmäßig in den vierten Stock tragen muss, wird mit dem E-Star voraussichtlich besser zurechtkommen. Wer es überwiegend ebenerdig parkt und nur gelegentlich faltet, kann den Komfortvorteil des ENGWE stärker nutzen.

Der herausnehmbare Akku hat 36 Volt und 15,6 Ah. Der Kandidatenpool nennt eine Reichweite von 40 bis 120 Kilometern, während die Herstellerbeschreibung für typische Kurzstrecken mehr als 50 Kilometer angibt. Für die Auswahl ist weniger der Höchstwert entscheidend als die größere Akkureserve gegenüber dem E-Star. Sie kann hilfreich sein, wenn mehrere Wege an einem Tag anstehen oder die Unterstützung häufiger genutzt wird. Die tatsächlich erreichbare Strecke hängt dennoch von Fahrweise, Untergrund, Steigungen, Temperatur und Zuladung ab. Für längere Alltagswege bietet der Akku mehr Reserve als das kompaktere Schiano.

Der bürstenlose 250-W-Getriebemotor wird im Kandidatenpool mit einer Unterstützung bis 20 km/h beschrieben. Hinzu kommen eine Sieben-Gang-Schaltung und ein LCD-Display für Fahrdaten und Hinweise. Verstellbarer Sattel und Lenker unterstützen eine individuellere Sitzposition. Diese Eigenschaften machen das Rad vielseitiger als ein reines Kurzstrecken-Faltrad: Es kann auch für entspannte Freizeitfahrten geeignet sein, solange das hohe Eigengewicht beim Transport keine zentrale Rolle spielt.

Bei der Sicherheit setzt das C20 PRO auf mechanische Scheibenbremsen vorn und hinten. Sie passen zur breiteren Bereifung und zur komfortorientierten Konstruktion. Im direkten Vergleich bietet das HANEVEAR Y20-Plus mit hydraulischen Scheibenbremsen die hochwertigere Bremsauslegung, ist mit 37,5 Kilogramm aber erheblich schwerer. Das ENGWE liegt zwischen dem leichten E-Star und den massigen Fatbike-Modellen: Es bringt spürbar mehr Dämpfung als das Schiano, ohne den extremen Reifenquerschnitt von 4,0 Zoll zu verwenden.

Ein unabhängiger Videobericht ordnet das Modell als alltagstaugliches E-Bike für Stadt und Freizeit ein und nennt ebenfalls ein Gewicht von rund 25 Kilogramm. Diese Einordnung passt zu den technischen Daten. Das C20 PRO ist keine Empfehlung für Menschen, die jedes Kilogramm beim Heben zählen müssen. Es ist eine gute Option für Fahrende, die ein faltbares Rad mit komfortablerer Fahrwerks- und Reifenauslegung suchen. Für ebenerdiges Abstellen und wechselnde Stadtwege ist es der ausgewogenere Komfortkandidat.

Im Ranking liegt das ENGWE deshalb hinter dem E-Star, aber vor den noch schwereren oder weniger klar einzuordnenden Alternativen. Seine Stärken sind nachvollziehbar: Federung, breite Reifen, herausnehmbarer Akku und Faltfunktion. Die entscheidende Einschränkung bleibt das Gewicht. Wer leichte Handhabung beim Verstauen an erste Stelle setzt, wählt Rang eins; wer auf dem Fahrrad mehr Komfort als beim Tragen sucht, findet hier die passendere Ausstattung.

MarkeENGWE
TestnoteNote 2,7 · 3,6 von 5
Geeignet fürStadt- und Freizeitradler, die Komfort auf unebenen Wegen, breite Reifen und einen faltbaren Rahmen wichtiger finden als ein minimales Gewicht.

Vorteile

  • Faltbarer Rahmen
  • Federgabel
  • Breite 3,0-Zoll-Reifen
  • Herausnehmbarer Akku
  • Mechanische Scheibenbremsen

Nachteile

  • Deutlich über der 20-kg-Grenze
  • Größeres Faltmaß als das E-Star
  • Breite Reifen erhöhen Platzbedarf
RedaktionsfazitDie komfortablere Faltrad-Alternative für wechselnde Stadtwege, sofern das höhere Gewicht beim Transport keine Hauptrolle spielt.
03Für Reichweite und hohe Zuladung

nakxus 26M208

Das nakxus 26M208 ist im Vergleich der klarste Gegenentwurf zum kompakten Leicht-Faltrad. Es nutzt 26-Zoll-Laufräder, eine Federgabel und eine auf City- sowie Pendelstrecken ausgerichtete Geometrie. Der Hersteller nennt eine maximale Zuladung von 150 Kilogramm. Das kann für Fahrende interessant sein, die Gepäck transportieren oder ein robustes Alltagsrad mit größerer Reserven suchen. Für das Thema E-Bikes unter 20 Kilogramm ist allerdings entscheidend: Mit rund 30 Kilogramm ist dieses Modell kein Rad für Treppen oder häufiges Anheben.

Der Aluminiumrahmen und der herausnehmbare 36-Volt-Akku mit 13 Ah sprechen für eine klassische Alltagsausrichtung. Laut Hersteller soll die Reichweite bis zu 100 Kilometer betragen. Eine solche Reserve kann das Laden im Alltag entspannen, wenn längere Pendelstrecken oder mehrere Wege hintereinander anstehen. Gegenüber dem E-Star bietet das nakxus damit mehr Reichweitenorientierung, verliert aber deutlich bei Kompaktheit. Der Rahmen ist nicht als Faltrahmen konzipiert und die 26-Zoll-Bauweise benötigt beim Abstellen, im Aufzug oder im Kofferraum wesentlich mehr Raum.

Die Sieben-Gang-Schaltung hilft dabei, die Trittfrequenz an Steigungen und unterschiedliche Geschwindigkeiten anzupassen. Zusätzlich nennt der Hersteller einen LCD-Farbbildschirm und eine App-Anbindung, über die sich Informationen zu Unterstützung, Strecke, Geschwindigkeit und Akkustand verwalten lassen. Für technikaffine Fahrende ist das eine praktische Ergänzung. Im Alltag sollte die App jedoch nicht den Blick auf die einfache Bedienbarkeit verdrängen: Das zentrale Display bleibt während der Fahrt die unmittelbarere Informationsquelle. Die Kombination aus Display, App und Schaltung passt gut zu regelmäßigen Pendelwegen.

Komfort erhält das Modell durch Federgabel sowie verstellbaren Lenker und Sattel. Der Hersteller gibt einen Bereich von 1,65 bis 1,95 Metern Körpergröße an. Damit bietet es mehr Anpassungsmöglichkeiten als ein sehr kompaktes Faltrad. Die großen Laufräder können auf längeren Asphaltstrecken ruhig laufen und erleichtern das Überrollen kleiner Unebenheiten. Für sehr unebene Wege haben die 3,0- oder 4,0-Zoll-Reifen der Falträder mehr Volumen, doch auf klassischen Stadt- und Radwegen ist die 26-Zoll-Konstruktion plausibel.

Ein redaktioneller Beitrag beschreibt das Modell als alltagstaugliches City- und Pendler-E-Bike und hebt gleichzeitig das hohe Eigengewicht als relevanten Punkt bei Transport und Handhabung hervor. Genau diese Trennung ist für die Kaufentscheidung wichtig. Wer das Fahrrad am Bahnhof, in einer Garage oder ebenerdig unter einem Dach abstellt, kann die 30 Kilogramm eher akzeptieren. Wer es über Stufen bewegen, in ein Fahrzeug heben oder auf engem Raum unterbringen muss, sollte eher zum E-Star oder zum faltbaren ENGWE greifen.

Bei der Sicherheits- und Komfortausstattung ist das nakxus solide aufgestellt, ohne den Fokus eines Fatbikes zu übernehmen. Seine Stärken liegen nicht in maximaler Geländetauglichkeit, sondern in Reichweite, Zuladung und anpassbarer Sitzposition. Der Hersteller nennt einen 250-W-Motor mit Unterstützung bis 25 km/h. Das entspricht einer alltagsnahen Auslegung für längere Wege im Stadt- und Umlandverkehr. Für Fahrende mit Reichweiten- und Zuladungspriorität ist es das passendste Modell im Vergleich.

Rang drei ist daher kein Urteil über die Qualität des Konzepts, sondern über die Passung zur Gewichtsfrage. Das nakxus erfüllt seinen Zweck als schweres, komfortables Alltags-E-Bike überzeugender als als leicht transportierbares Fahrrad. Es ist die richtige Wahl, wenn das Rad überwiegend gefahren und nicht getragen wird – und wenn die größere Reichweite wichtiger ist als Faltmaß oder geringes Eigengewicht.

Markenakxus
TestnoteNote 3,1 · 3,3 von 5
Geeignet fürPendlerinnen und Pendler sowie Freizeitradler, die Reichweite, komfortable Ausstattung und hohe Zuladung höher gewichten als ein niedriges Fahrradgewicht.

Vorteile

  • Große Reichweitenreserve
  • Herausnehmbarer Akku
  • Hohe Zuladung von 150 kg
  • Federgabel
  • LCD-Anzeige und App-Anbindung

Nachteile

  • Deutlich über der 20-kg-Grenze
  • Kein Faltmechanismus
  • Großer Platzbedarf durch 26-Zoll-Bauweise
RedaktionsfazitEine sinnvolle Wahl für lange Alltags- und Pendelstrecken mit Gepäck, nicht aber für Haushalte mit Treppen oder knappem Stauraum.
ca. 779.00 €Besten Preis anzeigen
04Für breite Reifen und Gepäck

COLORWAY BK6S

Das COLORWAY BK6S kombiniert mehrere Eigenschaften, die für Stadt und Freizeit attraktiv sein können: einen faltbaren Rahmen, 20-Zoll-Laufräder mit 3,0 Zoll breiten Reifen, Scheibenbremsen und eine Gepäckträgertasche. Damit liegt es konzeptionell zwischen dem schlanken E-Star und den besonders massigen Fatbike-Modellen. Die breiteren Reifen können auf Pflaster, Unebenheiten und losem Untergrund mehr Auflagefläche bieten als schmale Stadtreifen. Sein Schwerpunkt liegt auf vielseitigem Fahrkomfort, nicht auf einem möglichst schlanken Gesamtpaket.

Der Hersteller nennt einen herausnehmbaren 36-Volt-Akku mit 15 Ah und eine Reichweite von 45 bis 100 Kilometern. Die große Spannweite verdeutlicht, wie stark der Energieverbrauch von Unterstützungsstufe, Fahrweise, Strecke und Untergrund beeinflusst wird. Für alltägliche Wege ist der Akku dennoch großzügiger dimensioniert als beim E-Star. Wer regelmäßig längere Fahrten plant, erhält dadurch mehr Reserve; wer nur kurze Wege fährt und das Fahrrad häufiger bewegen muss, profitiert eher vom niedrigeren Gewicht des Schiano.

Der Faltmechanismus soll Lagerung und Transport vereinfachen. Die angegebenen Außenmaße betragen 168 × 56 × 120 Zentimeter. Breite Reifen, Gepäcklösung und die komfortorientierte Ausstattung machen das BK6S allerdings weniger minimalistisch als ein echtes Leicht-Faltrad. Das ist kein grundsätzlicher Nachteil: Für Menschen, die ihr Fahrrad ebenerdig abstellen und vor allem am Wochenende oder auf wechselnden Wegen fahren, kann die stabilere Ausrichtung passender sein. Für den täglichen Weg über mehrere Treppen ist die Bauart weniger zweckmäßig als das E-Star.

Zur Fahrausstattung gehören eine Sieben-Gang-Schaltung, ein LCD-Display sowie drei Unterstützungsstufen bis 25 km/h. Die Schaltung erweitert den Einsatzbereich gegenüber einem einfachen Ein-Gang-Konzept und hilft besonders bei Steigungen oder Gegenwind. Die Produktbeschreibung nennt außerdem eine arretierbare Vorderradaufhängung und einen verstellbaren, stoßdämpfenden Sattel. Die Kombination aus Federung und 3,0-Zoll-Reifen ist auf unruhigere Wege ausgerichtet.

Bei den Bremsen setzt COLORWAY auf Scheibenbremsen vorne und hinten. Das ist im Vergleich ein Plus gegenüber den V-Bremsen des E-Star. Hydraulische Scheibenbremsen wie beim HANEVEAR Y20-Plus bieten zwar eine höherwertige Lösung, doch dort steigt das Gewicht laut Hersteller auf 37,5 Kilogramm. Das BK6S bleibt daher die weniger extreme Alternative für Fahrende, die breite Reifen und Scheibenbremsen möchten, ohne direkt ein 4,0-Zoll-Fatbike zu wählen.

Die beiliegende Gepäckträgertasche ist ein konkreter Alltagsvorteil, wenn kleinere Einkäufe, Regenkleidung oder Arbeitsutensilien mitgenommen werden sollen. Sie macht das Rad funktionaler, ersetzt aber keine Entscheidung über Gewicht und Stauraum. Gerade bei einem E-Bike mit Faltfunktion sollte vor dem Kauf geklärt werden, ob es überwiegend zusammengeklappt oder überwiegend fahrbereit geparkt wird. Davon hängt ab, ob die breitere, komfortablere Bauart als Vorteil oder als unnötiger Platzbedarf empfunden wird.

Im Ranking landet das BK6S hinter dem ENGWE und dem nakxus, weil die Gewichtsfrage für dieses Thema besonders hoch gewichtet ist und sich hier kein belastbarer Wert einordnen lässt. Seine Ausstattung bleibt dennoch interessant: Für Stadtfahrten mit Gepäck und gelegentliche Freizeitwege bietet es ein ausgewogenes Komfortkonzept. Wer kompromisslose Kompaktheit sucht, greift zum E-Star; wer sehr große Reichweite und maximale Bremsleistung sucht, schaut zum HANEVEAR.

MarkeCOLORWAY
TestnoteNote 3,5 · 3,0 von 5
Geeignet fürStadtpendler und Freizeitfahrer, die ein faltbares E-Bike mit breiten Reifen, Gepäckträgertasche und vielseitiger Nutzung suchen.

Vorteile

  • Faltbarer Rahmen
  • Breite 3,0-Zoll-Reifen
  • Herausnehmbarer Akku
  • Scheibenbremsen
  • Gepäckträgertasche

Nachteile

  • Breite Reifen erhöhen den Platzbedarf
  • Komfortausstattung ist weniger auf minimalen Transportaufwand ausgerichtet
  • Reichweite variiert je nach Einsatzprofil deutlich
RedaktionsfazitEine vielseitige, faltbare Lösung für Fahrende mit Gepäck und wechselnden Untergründen, aber keine klare Leichtbau-Empfehlung.
05Für große Reichweitenreserven

HANEVEAR Y20-Plus

Das HANEVEAR Y20-Plus ist ein E-Faltrad mit besonders ausgeprägter Komfort- und Reichweitenorientierung. Der Hersteller nennt einen Rahmen aus 6061-Aluminiumlegierung, 20 × 4,0 Zoll breite Fat-Reifen, Federgabel und einen tiefen Einstieg. Diese Konstruktion kann auf Pflaster, Schotter und anderen unebenen Untergründen ein souveränes Fahrgefühl vermitteln. Im unabhängigen Praxiseindruck werden breite Reifen und Federgabel entsprechend als komfortabel auf Asphalt, Pflaster und Schotter beschrieben. Für unruhige Wege ist es das komfortstärkste Modell des Vergleichs.

Seine größte Stärke ist der Akku: 48 Volt, 24 Ah und 1.152 Wh sind im Vergleich mit deutlichem Abstand die höchste Kapazität. Der Hersteller nennt bis zu 140 Kilometer Reichweite. Damit kann das Y20-Plus für lange Pendelstrecken, ausgedehnte Freizeitfahrten oder mehrere Fahrten zwischen Ladevorgängen interessant sein. Diese Reserve hat aber einen klaren Preis bei der Handhabung. Das Modell wiegt laut Hersteller 37,5 Kilogramm und ist damit fast doppelt so schwer wie die gesuchte 20-Kilogramm-Klasse. Faltbarkeit löst dieses Problem nicht vollständig, denn ein gefaltetes Fahrrad dieser Masse bleibt schwer zu heben und zu verladen.

Der 250-W-Hinterradmotor liefert laut Hersteller 65 Nm Drehmoment und unterstützt bis 25 km/h. Ergänzt wird er durch eine Shimano-Altus-Sieben-Gang-Schaltung. Für Steigungen und wechselnde Untergründe ist diese Kombination plausibel. Die hohe Zuladung von 150 Kilogramm erweitert den nutzbaren Spielraum. Wer das Rad mit Taschen oder zusätzlichem Gepäck fahren möchte, profitiert eher davon als von einem sehr leichten Rahmen. Das Y20-Plus ist für Fahrleistung und Reserven gebaut, nicht für häufiges Tragen.

Bei der Bremsanlage hebt sich das HANEVEAR deutlich ab. Hydraulische Scheibenbremsen mit 180-Millimeter-Scheiben bieten gegenüber mechanischen Scheibenbremsen und V-Bremsen eine hochwertigere Ausstattung. Gerade bei einem schweren E-Bike mit großen Reifen ist eine kontrollierbare Bremsanlage kaufrelevant. Der unabhängige Praxiseindruck bewertet die hydraulischen Bremsen positiv für Kontrolle auf unterschiedlichen Untergründen. Damit bietet dieses Modell im Vergleich die stärkste Bremsauslegung.

Zur Alltagsausstattung zählen laut Hersteller Scheinwerfer, Bremslicht, Blinker, Display, Korb, Tasche, Gepäckträger und Spiegel. Diese Komponenten können den praktischen Nutzen erhöhen, wenn das Fahrrad überwiegend als voll ausgestattetes Verkehrsmittel genutzt wird. Ein unabhängiger Bericht ordnet die Frontbeleuchtung für unbeleuchtete Wege allerdings als eher schwach ein. Für regelmäßige Fahrten im Dunkeln außerhalb beleuchteter Straßen sollte die Lichtausstattung daher besonders aufmerksam bewertet werden. Außerdem wird die stark gefederte Sattelstütze samt Sattel als etwas wackelig beschrieben.

Im Vergleich zum COLORWAY BK6S und ENGWE C20 PRO ist das HANEVEAR die extremere Variante: mehr Akku, breitere Reifen und hydraulische Bremsen, dafür deutlich mehr Masse. Gegenüber dem nakxus liefert es ein kompakteres Faltkonzept, ist aber noch schwerer. Dem E-Star ist es beim Gewichts- und Transportziel klar unterlegen. Die Faltfunktion ist hier vor allem eine Stauraumlösung, keine Erleichterung für Treppen oder häufiges Verladen.

Der letzte Platz erklärt sich somit nicht durch einen Mangel an Ausstattung, sondern durch die sehr geringe Passung zum Leichtgewicht-Thema. Wer ein komfortables, reichweitenstarkes Rad für ebenerdiges Parken, schlechte Wege und lange Fahrten sucht, kann das Konzept passend finden. Für die konkrete Suche nach einem E-Bike unter 20 Kilogramm ist es dagegen die am wenigsten geeignete Option im Feld.

MarkeHANEVEAR
TestnoteNote 4,0 · 2,6 von 5
Geeignet fürFahrerinnen und Fahrer, die ein reichweitenstarkes Faltrad für Stadt, Freizeit und unebene Wege suchen und das hohe Gewicht akzeptieren können.

Vorteile

  • Größte Akkureserve im Vergleich
  • Hydraulische Scheibenbremsen
  • Breite 4,0-Zoll-Reifen
  • Federgabel
  • Hohe Zuladung von 150 kg

Nachteile

  • Höchstes Gewicht im Vergleich
  • Breite 4,0-Zoll-Reifen erhöhen Platzbedarf und Rollwiderstand
  • Frontbeleuchtung laut Praxiseindruck für unbeleuchtete Wege eher schwach
  • Stark gefederte Sattelstütze kann laut Praxiseindruck wackelig wirken
RedaktionsfazitStark bei Reichweite, Bremsen und Komfort auf unebenen Wegen, für die Suche nach einem wirklich leichten E-Bike jedoch klar zu schwer.

Kaufberatung

Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen

Wer nach einem E-Bike unter 20 Kilogramm sucht, sollte die Gewichtsangabe als erste harte Grenze behandeln und nicht allein auf die Faltfunktion vertrauen. Ein Faltrad lässt sich zwar platzsparender abstellen, kann bei hohem Eigengewicht aber trotzdem schwierig in den Keller, in die Bahn oder in den Kofferraum heben. Im vorliegenden Vergleich liegt das F.lli Schiano E-Star mit 21 Kilogramm der Zielmarke am nächsten. Für regelmäßige Tragewege zählt jedes zusätzliche Kilogramm stärker als eine besonders große Akkureserve.

Danach entscheidet der tatsächliche Fahralltag über die passende Bauart. Für kurze Stadtwege auf Asphalt sind kompakte 20-Zoll-Räder wie das E-Star gut geeignet. Wer häufig über Kopfsteinpflaster, schlechte Radwege oder feste Schotterpassagen fährt, profitiert eher von einer Federgabel und breiteren Reifen. Das ENGWE C20 PRO bietet mit 3,0-Zoll-Reifen und Federgabel einen spürbar komfortorientierteren Ansatz. Die 4,0-Zoll-Reifen des HANEVEAR sind noch stärker auf unebene Untergründe ausgerichtet, benötigen aber mehr Platz und gehören zu einer insgesamt deutlich schwereren Konstruktion.

Die Akkugröße sollte zum täglichen Fahrprofil passen, nicht möglichst groß sein. Eine hohe Kapazität kann längere Distanzen und weniger Ladeintervalle ermöglichen, erhöht aber häufig das Gewicht. Für überschaubare Pendelstrecken reichen die 374,4 Wh des E-Star oft eher zum Leichtbau-Ziel als ein sehr großer Akku. Das nakxus 26M208 und das HANEVEAR Y20-Plus sind sinnvoll, wenn regelmäßig weite Strecken geplant sind und das Fahrrad überwiegend ebenerdig abgestellt wird. Reichweitenangaben sind Orientierungswerte, weil Strecke, Unterstützungsstufe, Zuladung und Wetter den Verbrauch verändern.

Auch die Bremsen verdienen eine klare Priorität. V-Bremsen wie am E-Star passen zu einem leichten Stadtrad auf überwiegend ebenen Wegen. Scheibenbremsen bieten die anderen Modelle; hydraulische Scheibenbremsen am HANEVEAR stellen im Vergleich die hochwertigste Auslegung dar. Wer häufig bergab fährt, bei Regen unterwegs ist oder ein schweres E-Bike mit Gepäck nutzt, sollte eine kräftige und gut dosierbare Bremsanlage besonders hoch bewerten. Breite Reifen und Federung verbessern zwar Komfort, ersetzen aber keine auf das Gewicht und den Einsatzzweck passende Bremsausstattung.

Vor dem Kauf lohnt sich ein praktischer Stellplatz-Check: Wo wird das Rad nachts stehen, gibt es Stufen, passt es durch Türen und muss es in ein Auto? Das Faltmaß ist nur dann ein Vorteil, wenn der gefaltete Rahmen auch tatsächlich in den vorgesehenen Raum passt und sein Gewicht noch handhabbar bleibt. Wer Taschen oder Einkäufe transportiert, sollte außerdem auf Gepäckträger und zulässige Zuladung achten. Das nakxus und das HANEVEAR sind mit jeweils 150 Kilogramm Zuladung dafür besonders ausgelegt; das COLORWAY bringt bereits eine Gepäckträgertasche mit. Ein passender Abstell- und Transportplan verhindert Fehlkäufe besser als eine lange Ausstattungsliste.

Zur Pflege genügt bei allen Modellen eine regelmäßige Sichtkontrolle von Reifen, Bremsen, Beleuchtung und Faltgelenken. Nach Fahrten bei Nässe oder auf schmutzigen Wegen sollten Rahmen, Antrieb und Faltbereiche von grobem Schmutz befreit werden. Den Akku lagert und lädt man nach den Vorgaben des Herstellers trocken und geschützt. Wichtig ist vor allem, dass die Bauart zum Alltag passt: Das leichte, kompakte Faltrad ist für andere Wege gemacht als ein reichweitenstarkes Fatbike. Wer diese Entscheidung zu Beginn trifft, kann Ausstattung und Komfort deutlich sinnvoller vergleichen.

Kaufentscheidung: Gewicht vor Ausstattung prüfen

Wer ein E-Bike unter 20 kg sucht, findet in diesem Vergleich kein tatsächlich passendes Modell. Das F.lli Schiano E-Star kommt der Grenze mit 21 kg am nächsten und ist die sinnvollste Wahl, wenn kurze Stadtwege, ein kompaktes Faltmaß und gelegentliches Verstauen wichtiger sind als maximale Reichweite. Für lange Strecken mit Gepäck ist dagegen das nakxus 26M208 wegen seiner hohen Zuladung geeigneter, sofern keine Treppen zu bewältigen sind und ausreichend Stauraum vorhanden ist. Auf schlechten Wegen bieten ENGWE C20 PRO und HANEVEAR mit breiten Reifen und Federgabel mehr Komfort, sind aber deutlich schwerer. Entscheidend ist daher zuerst, ob das E-Bike regelmäßig getragen werden muss – erst danach sollten Akku, Reifenbreite und Bremsen den Ausschlag geben. Weitere Auswahlhilfe bietet der Vergleich „E-Bike-Federgabel“.

Für komfortable Stadtwege

ENGWE C20 PRO

Stadt- und Freizeitradler, die Komfort auf unebenen Wegen, breite Reifen und einen faltbaren Rahmen wichtiger finden als ein minimales Gewicht.

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Für Reichweite und hohe Zuladung

nakxus 26M208

Pendlerinnen und Pendler sowie Freizeitradler, die Reichweite, komfortable Ausstattung und hohe Zuladung höher gewichten als ein niedriges Fahrradgewicht.

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Für breite Reifen und Gepäck

COLORWAY BK6S

Stadtpendler und Freizeitfahrer, die ein faltbares E-Bike mit breiten Reifen, Gepäckträgertasche und vielseitiger Nutzung suchen.

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Direkter Vergleich

Modelle und ihre Einsatzzwecke

Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.

Alle 5 Modelle im direkten Vergleich

Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.

Modell & UrteilAm besten fürMarkeBewertungWichtigster VorteilZu beachtenCa. Preis
F.lli Schiano E-StarUnsere Empfehlung für kompaktes PendelnPendlerinnen und Pendler, die ein kompaktes Faltrad für kurze bis mittlere Stadtstrecken suchen und es gelegentlich verstauen oder transportieren möchten.F.lli SchianoNote 2,3 · 4,0 von 5Niedrigstes belegtes Gewicht im VergleichKnapp über der 20-kg-Grenze–Preis anzeigen
ENGWE C20 PROFür komfortable StadtwegeStadt- und Freizeitradler, die Komfort auf unebenen Wegen, breite Reifen und einen faltbaren Rahmen wichtiger finden als ein minimales Gewicht.ENGWENote 2,7 · 3,6 von 5Faltbarer RahmenDeutlich über der 20-kg-Grenze–Preis anzeigen
nakxus 26M208Für Reichweite und hohe ZuladungPendlerinnen und Pendler sowie Freizeitradler, die Reichweite, komfortable Ausstattung und hohe Zuladung höher gewichten als ein niedriges Fahrradgewicht.nakxusNote 3,1 · 3,3 von 5Große ReichweitenreserveDeutlich über der 20-kg-Grenzeca. 779.00 €Preis anzeigen
COLORWAY BK6SFür breite Reifen und GepäckStadtpendler und Freizeitfahrer, die ein faltbares E-Bike mit breiten Reifen, Gepäckträgertasche und vielseitiger Nutzung suchen.COLORWAYNote 3,5 · 3,0 von 5Faltbarer RahmenBreite Reifen erhöhen den Platzbedarf–Preis anzeigen
HANEVEAR Y20-PlusFür große ReichweitenreservenFahrerinnen und Fahrer, die ein reichweitenstarkes Faltrad für Stadt, Freizeit und unebene Wege suchen und das hohe Gewicht akzeptieren können.HANEVEARNote 4,0 · 2,6 von 5Größte Akkureserve im VergleichHöchstes Gewicht im Vergleich–Preis anzeigen

Schnellüberblick

5 Modelle kurz eingeordnet

01
Unsere Empfehlung für kompaktes Pendeln

F.lli Schiano E-Star

Pendlerinnen und Pendler, die ein kompaktes Faltrad für kurze bis mittlere Stadtstrecken suchen und es gelegentlich verstauen oder transportieren möchten.

Testnote
Note 2,3 · 4,0 von 5
Preis
–
Besten Preis anzeigen
02
Für komfortable Stadtwege

ENGWE C20 PRO

Stadt- und Freizeitradler, die Komfort auf unebenen Wegen, breite Reifen und einen faltbaren Rahmen wichtiger finden als ein minimales Gewicht.

Testnote
Note 2,7 · 3,6 von 5
Preis
–
Besten Preis anzeigen
03
Für Reichweite und hohe Zuladung

nakxus 26M208

Pendlerinnen und Pendler sowie Freizeitradler, die Reichweite, komfortable Ausstattung und hohe Zuladung höher gewichten als ein niedriges Fahrradgewicht.

Testnote
Note 3,1 · 3,3 von 5
Preis
ca. 779.00 €
Besten Preis anzeigen
04
Für breite Reifen und Gepäck

COLORWAY BK6S

Stadtpendler und Freizeitfahrer, die ein faltbares E-Bike mit breiten Reifen, Gepäckträgertasche und vielseitiger Nutzung suchen.

Testnote
Note 3,5 · 3,0 von 5
Preis
–
Besten Preis anzeigen
05
Für große Reichweitenreserven

HANEVEAR Y20-Plus

Fahrerinnen und Fahrer, die ein reichweitenstarkes Faltrad für Stadt, Freizeit und unebene Wege suchen und das hohe Gewicht akzeptieren können.

Testnote
Note 4,0 · 2,6 von 5
Preis
–
Besten Preis anzeigen

FAQ

Häufige Fragen zum Produktvergleich

Gibt es in diesem Vergleich ein E-Bike, das wirklich weniger als 20 Kilogramm wiegt?

Nein. Das leichteste Modell ist das F.lli Schiano E-Star mit 21 Kilogramm laut Herstellerangabe. Die übrigen Kandidaten liegen teils deutlich darüber.

Sind Falträder automatisch leichter zu transportieren?

Nein. Ein Faltrahmen spart vor allem Stellfläche. Für das Tragen bleiben Eigengewicht, Griffmöglichkeiten und Treppen entscheidend.

Warum sind schwere Fatbike-Modelle in einem Vergleich zu leichten E-Bikes enthalten?

Sie zeigen den praktischen Zielkonflikt: Breite Reifen, große Akkus, Federung und starke Bremsen erhöhen Komfort und Reichweitenreserven, führen aber meist zu deutlich mehr Gewicht.

Welches Modell eignet sich für Kopfsteinpflaster und unebene Wege?

Das ENGWE C20 PRO bietet Federgabel und 3,0-Zoll-Reifen. Für besonders grobe oder wechselnde Untergründe ist das HANEVEAR Y20-Plus mit 4,0-Zoll-Reifen und Federgabel stärker ausgelegt.

Was ist wichtiger: Akkugröße oder niedriges Gewicht?

Das hängt vom Alltag ab. Bei Treppen, häufigem Verladen und knappem Stauraum ist geringes Gewicht meist wichtiger. Bei langen Pendelstrecken ohne Tragepassagen kann eine größere Akkureserve sinnvoller sein.

Transparenz

Nachprüfbare Informationen

Verantwortliche Redaktion

Meng Yüan

Die Einordnung verbindet redaktionelle Recherche, nachvollziehbare Produktkriterien und regelmäßige Aktualisierungen.

Profil & Standards
Methodik

So vergleichen wir

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für leichtes Verstauen und Transport, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile…

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Aktualität

Zuletzt aktualisiert

9. September 2026

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Die persönliche Gewichtsgrenze zählt

Wer gezielt ein E-Bike-Klapprad unter 15 kg sucht, findet in diesem Vergleich keine passende Option: Schon unter 20 kg liegt keines der Modelle. Legen Sie deshalb vor der weiteren Suche fest, welches Gewicht Sie auf Ihren tatsächlichen Tragewegen bewältigen möchten. So wird schnell klar, ob ein kompaktes Faltrad genügt oder ob Sie gezielt nach einem deutlich leichteren Modell suchen sollten.

Preisangaben zuletzt geprüft: 14.10.2026.