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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich
E-Bike-Fully: 5 Modelle für Touren und Gelände
Ein E-Bike-Fully federt Unebenheiten an Vorder- und Hinterrad ab und eignet sich damit besonders für Waldwege, Touren und rauere Strecken. Unser Vergleich zeigt die Unterschiede bei Antrieb, Bremsen, Federung und Handhabung; die ausgewogenste Wahl ist das Fischer MONTIS 6.0i Fully.
Redaktionelle Einordnung
Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf
Das Fischer MONTIS 6.0i Fully ist die überzeugendste Gesamtlösung für sportliche Touren und anspruchsvollere Wege: kräftiger Mittelmotor, lange Federwege, hydraulische Bremsen und eine umfangreiche Ausstattung greifen sinnvoll ineinander. Wer ein leichteres und unkomplizierteres Fully für Freizeitfahrten sucht, findet im F.lli Schiano E-Fully eine stimmige Alternative. Für groben Untergrund, Sand oder Schnee sind die Fatbike-Modelle stärker spezialisiert, im Alltag aber weniger handlich.
Die beste Wahl für sportliche E-MTB-Touren: Antrieb, Fahrwerk, Bremsen und Schaltung sind deutlich stimmiger kombiniert als bei den anderen Vergleichsmodellen.
Zum TestsiegerUnsere Auswahl
5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse
Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.
Fischer MONTIS 6.0i Fully
Sportliche Erwachsene für Touren, steile Waldwege und anspruchsvollere Trails.
Die beste Wahl für sportliche E-MTB-Touren: Antrieb, Fahrwerk, Bremsen und Schaltung sind deutlich stimmiger kombiniert als bei den anderen Vergleichsmodellen.
- 90-Nm-Mittelmotor für steile und technische Strecken
- 150 mm Federweg vorne und hinten
- Hohes Gewicht erschwert Tragen und Transport
F.lli Schiano E-Fully 27.5
Freizeitfahrten, Waldwege und gemischtes Gelände mit moderaten Steigungen.
Der komfortable und handlichere Allrounder für Freizeitfahrten; bei Motorleistung und Bremsen liegt er hinter dem Spitzenreiter.
- Vergleichsweise geringes Gewicht
- Entnehmbarer Akku mit separater Lademöglichkeit
- Mechanische Scheibenbremsen
Himiway Cobra/D7 King
Erfahrene Erwachsene auf Sand, Schnee, grobem Schotter und unebenen Offroad-Strecken.
Die Spezialempfehlung für weichen und groben Untergrund; für Stadtfahrten und häufigen Transport ist es zu schwer und sperrig.
- 4,5 Zoll breite Reifen für hohe Traktion
- 960-Wh-Akku
- Sehr hohes Gewicht
RZOGUWEX 26-Zoll-Offroad-Elektrofahrrad
Unruhige Wege und Steigungen, wenn großer Akku und hydraulische Bremsen wichtiger sind als eine besonders feine Schaltung.
Ein sinnvoller Preistipp für unebene Wege, wenn großer Akku und Bremsanlage im Vordergrund stehen und sieben Gänge ausreichen.
- Abnehmbarer 25-Ah-Akku
- Hohe Drehmomentangabe für Steigungen
- 7-Gang-Schaltung mit geringer Übersetzungsbandbreite
Skivogr RX20MAX
Erwachsene mit begrenztem Stauraum, die ein faltbares Fatbike für unebene Wege suchen.
Sinnvoll nur für eine klare Spezialanforderung: robustes Offroad-Fahren bei zugleich benötigtem Faltmaß.
- Faltbarer Rahmen für platzsparende Lagerung
- Doppelantrieb für hohe Traktion
- Hohes Gewicht trotz Faltfunktion
Schnelle Antworten
Das Wichtigste vor der Auswahl
Was ist der Unterschied zwischen einem E-Fully und einem Hardtail-E-MTB?
Ein E-Fully besitzt Federung an Vorder- und Hinterrad. Ein Hardtail federt nur vorne. Das Fully ist auf ruppigen Wegen komfortabler und bietet mehr Traktion, ist aber meist schwerer und komplexer.
Sind Fatbike-Fullys für den täglichen Arbeitsweg sinnvoll?
Sie können genutzt werden, sind mit breiten Reifen und hohem Gewicht aber vor allem für lose oder sehr unebene Untergründe konzipiert. Für überwiegend Asphalt sind klassische E-MTB-Fullys meist effizienter.
Warum ist das Gewicht eines E-Fullys wichtig?
Das Gewicht beeinflusst Transport, Treppentragen, Rangieren und das Verladen ins Auto. Es wirkt sich außerdem auf das Fahrgefühl ohne Motorunterstützung aus.
So testen wir
Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den Einsatzzweck, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.
- Markt und relevante Modelle erfassen
- Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
- Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
- Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren
Einzeltests
Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet
Fischer MONTIS 6.0i Fully
Das Fischer MONTIS 6.0i Fully richtet sich an Erwachsene, die ein vollgefedertes E-Mountainbike nicht nur für gelegentliche Waldwege, sondern auch für sportlichere Touren und anspruchsvollere Passagen einsetzen möchten. Der hydroverformte Aluminiumrahmen nimmt den 504-Wh-Akku integriert auf; zum Laden lässt er sich dennoch entnehmen. Diese Kombination ist praktisch, wenn am Abstellplatz keine Steckdose vorhanden ist. Mit 25,5 kg ist das Rad allerdings kein Leichtgewicht. Ein unabhängiger Fachtest beschreibt die Ausstattung positiv, weist aber ebenfalls darauf hin, dass das hohe Gewicht den Transport erschwert. Für regelmäßiges Treppentragen oder häufige Autofahrten ist das MONTIS daher weniger bequem als das leichtere Schiano.
Der Brose Drive S Mittelmotor liefert 90 Nm Drehmoment und arbeitet mit vier Unterstützungsstufen bis 25 km/h. Ein Mittelmotor verteilt das Gewicht zentral und passt besonders gut zu steilen Anstiegen sowie technischen Strecken, auf denen eine kontrollierte Kraftabgabe wichtig ist. Das Brose-Allround-Display informiert über Unterstützung, Geschwindigkeit, Ladezustand und Systemstatus; eine Bluetooth-App-Anbindung ist ebenfalls vorgesehen. Die Schiebehilfe erleichtert das Schieben des Rads auf Rampen oder in steileren Abschnitten. Die SRAM-Eagle-SX-1x12-Schaltung bietet einen breiten Bereich nutzbarer Übersetzungen und ist gegenüber den 7- oder 8-Gang-Systemen einiger Vergleichsmodelle im Gelände flexibler.
Ein Hauptgrund für den Spitzenplatz ist das Fahrwerk: RockShox Recon Silver RL Federgabel und RockShox Moonarch R Dämpfer stellen jeweils 150 mm Federweg bereit. Das ist deutlich mehr als eine bloße Komfortfederung und hilft, Bodenwellen, Wurzeln und gröbere Schotterpassagen kontrollierter zu bewältigen. Ergänzt wird das durch eine absenkbare Sattelstütze. Sie erlaubt es, den Sattel in Abfahrten schnell tiefer zu stellen und damit mehr Bewegungsfreiheit zu gewinnen. Das MONTIS verbindet ein langhubiges Fahrwerk mit einer Ausstattung, die tatsächlich auf sportliches Fahren abgestimmt ist.
Auch bei der Sicherheit ist das Konzept überzeugend. Hydraulische SRAM-G2-R-Scheibenbremsen ermöglichen eine besser dosierbare Bremskraft als mechanische Scheibenbremsen und passen zu einem schweren, kräftig motorisierten Fully. Das zulässige Gesamtgewicht liegt bei 135 kg. Anders als die stärker geländeorientierten Fatbike-Modelle bringt das Fischer zudem ein StVZO-konformes Beleuchtungsset mit. Das erhöht seinen praktischen Nutzen bei Rückfahrten in der Dämmerung. Der Ergon-Sattel und die 27,5-Zoll-Reifen runden die tourentaugliche Ausrichtung ab.
Gegenüber dem Himiway Cobra/D7 King ist das Fischer weniger auf Sand, Schnee und extrem lose Untergründe spezialisiert, dafür auf normalen Waldwegen und Trails erheblich vielseitiger. Das Schiano ist leichter und einfacher gehalten, kann bei Bremsen, Motorleistung und Fahrwerksreserven aber nicht mithalten. RZOGUWEX bietet laut Anbieter ebenfalls viel Drehmoment und einen großen Akku, bleibt mit sieben Gängen jedoch weniger fein abgestuft. Das Skivogr punktet mit seinem Faltkonzept, ist mit kleinen Fatbike-Laufrädern und Doppelantrieb hingegen ein deutlich spezielleres Fahrzeug. Für Fahrerinnen und Fahrer, die ein leistungsfähiges E-Fully als sportlichen Allrounder suchen, ist das Fischer die schlüssigste Entscheidung.
Vorteile
- 90-Nm-Mittelmotor für steile und technische Strecken
- 150 mm Federweg vorne und hinten
- Hydraulische Scheibenbremsen
- 12-Gang-Schaltung mit breitem Übersetzungsbereich
- StVZO-Beleuchtung und Schiebehilfe
Nachteile
- Hohes Gewicht erschwert Tragen und Transport
- Keine Schutzbleche und kein Gepäckträger serienmäßig
RedaktionsfazitDie beste Wahl für sportliche E-MTB-Touren: Antrieb, Fahrwerk, Bremsen und Schaltung sind deutlich stimmiger kombiniert als bei den anderen Vergleichsmodellen.
F.lli Schiano E-Fully 27.5
Das F.lli Schiano E-Fully 27.5 ist ein klassisch ausgelegtes E-Mountainbike-Fully für Erwachsene, die Komfort auf Feldwegen, Waldwegen und unebenen Freizeitstrecken suchen. Der Aluminiumrahmen, die 27,5-Zoll-Bereifung und die doppelte Federung ergeben ein stimmiges Konzept für gemischten Untergrund. Mit 24 kg ist es das vergleichsweise leichteste Rad im Feld. Das erleichtert das Rangieren im Keller, das Verladen und das Schieben gegenüber den schweren Fatbikes spürbar. Wer ein vollgefedertes E-Bike sucht, aber kein besonders schweres Offroad-Konzept bewegen möchte, findet hier eine alltagstaugliche Lösung.
Der 250-W-Ananda-Heckmotor stellt 50 Nm Drehmoment bereit und unterstützt bis 25 km/h. Für entspannte Touren und übliche Steigungen ist diese Leistung sinnvoll, bei langen, steilen Anstiegen oder schwierigen Passagen hat das Fischer mit 90-Nm-Mittelmotor jedoch deutlich mehr Reserven. Der entnehmbare Akku kann direkt am Fahrrad oder separat geladen werden. Das LCD-Display zeigt Distanz, Akkukapazität und Unterstützungsstufe an und erlaubt auch die Lichtsteuerung. Fünf Unterstützungsstufen machen die Motorhilfe gut an den jeweiligen Weg anpassbar.
Bei der Schaltung setzt das Schiano auf eine Shimano-Tourney-RD-Alivio-Kombination mit 27 Gängen. Damit steht ein großer Bereich an Übersetzungen für flache Strecken und Steigungen zur Verfügung. Der Selle-Royal-Sattel unterstützt den Komfortanspruch, während die Vollfederung Schläge auf unebenen Wegen abfedert. Das Bike wird zu rund 98 Prozent vormontiert geliefert; im Wesentlichen müssen Pedale montiert und der Lenker ausgerichtet werden. Das vereinfacht den Start, ersetzt aber nicht die sorgfältige Kontrolle von Bremsen, Verschraubungen und Reifendruck vor der ersten Fahrt.
Der wichtigste Kompromiss betrifft die mechanischen Scheibenbremsen. Sie bremsen grundsätzlich zuverlässig, bieten aber nicht die Dosierbarkeit hydraulischer Bremsen, wie sie die vier anderen Modelle im Vergleich aufweisen. Für häufige steile Abfahrten und anspruchsvolle Trails sind hydraulische Scheibenbremsen die passendere Wahl. Auch der Heckmotor ist klar auf moderates Gelände zugeschnitten. Die Herstellerangaben zur Reichweite reichen je nach Betriebsart von einer praxisnahen Spanne von 50 bis 80 km bis zu 100 km im Eco-Modus; tatsächlich beeinflussen Strecke, Unterstützung, Gewicht und Wetter die Fahrdistanz erheblich.
Im direkten Vergleich ist das Schiano weniger leistungsstark als das Fischer, aber leichter und für entspannte Ausfahrten nicht überausgestattet. Gegenüber Himiway, RZOGUWEX und Skivogr wirkt es auf Asphalt und normalen Waldwegen deutlich unkomplizierter, weil es keine sehr breiten Fatbike-Reifen und kein extrem robustes Offroad-Konzept mitbringt. Wer vor allem komfortabel unterwegs sein möchte und keine schweren Trails plant, erhält hier ein ausgewogenes E-Fully mit guter Schaltungsbandbreite.
Vorteile
- Vergleichsweise geringes Gewicht
- Entnehmbarer Akku mit separater Lademöglichkeit
- 27-Gang-Schaltung mit großer Übersetzungsbandbreite
- Vollfederung für unebene Wege
Nachteile
- Mechanische Scheibenbremsen
- 50-Nm-Heckmotor mit weniger Reserven an steilen Anstiegen
RedaktionsfazitDer komfortable und handlichere Allrounder für Freizeitfahrten; bei Motorleistung und Bremsen liegt er hinter dem Spitzenreiter.
Himiway Cobra/D7 King
Das Himiway Cobra/D7 King verfolgt ein anderes Konzept als die klassischen 27,5-Zoll-E-MTBs in diesem Vergleich. Mit 26 x 4,5 Zoll breiten All-Terrain-Reifen, Viergelenk-Hinterbaufederung und einer 120-mm-Federgabel ist es auf Untergründe ausgerichtet, auf denen schmalere Reifen schneller an Grenzen stoßen: loser Schotter, Sand, Schnee und sehr unebene Wege. Die breiten Reifen liefern viel Auflagefläche und wirken zusätzlich dämpfend. Der 6061-Aluminiumrahmen trägt einen integrierten 960-Wh-Akku, der über Schutzfunktionen gegen Überstrom, Überladung, Überentladung und Überhitzung verfügt.
Der 250-W-Nabenmotor leistet laut Hersteller 86 Nm. Gemeinsam mit dem Drehmomentsensor soll er die Unterstützung an die eigene Tretkraft anpassen, was eine natürlichere Dosierung begünstigt als eine rein geschwindigkeitsbasierte Unterstützung. Das LCD-Display besitzt einen USB-Anschluss. Für die mechanische Bandbreite stehen acht Gänge bereit. Das ist für das spezielle Fatbike-Konzept brauchbar, erreicht bei wechselnden Steigungen jedoch nicht die Abstufung des Fischer mit zwölf Gängen oder des Schiano mit 27 Gängen. Seine Stärke liegt nicht in maximaler Schaltungsvielfalt, sondern in Traktion und Dämpfung auf losem Untergrund.
Zur Sicherheit trägt die hydraulische Tektro-Scheibenbremsanlage bei, vorne mit 203-mm- und hinten mit 180-mm-Bremsscheibe. Diese Kombination passt zum hohen Gewicht und zu den Einsatzbedingungen, für die das Bike gedacht ist. Der Hersteller nennt eine maximale Nutzlast von 181 kg und eine empfohlene Körpergröße von 160 bis 195 cm. Der Selle-Royal-Sattel und der stabile Seitenständer sind sinnvolle Komfort- und Alltagsdetails. Die angegebene Reichweite von etwa 95 bis 125 km ist ein Herstellerwert; bei Fatbike-Reifen wirken sich Untergrund, Steigung und gewählte Unterstützung besonders deutlich aus.
Die Schattenseite der robusten Auslegung ist das Gewicht: Mit Akku werden rund 40 kg genannt, ohne Akku etwa 35 kg. Das erschwert nicht nur das Tragen, sondern auch das Verladen und enge Wendemanöver. Ein auf der Herstellerseite wiedergegebenes Nutzerfeedback beschreibt die breiten Reifen zunächst ebenfalls als ungewohnt und das Rad als schwer, beurteilt das Fahrverhalten nach der Eingewöhnung aber positiv. Für enge Kellerräume, häufiges Treppentragen oder tägliche Stadtwege ist dieses Modell daher wenig geeignet.
Gegenüber dem Fischer fehlen dem Himiway die alltagstaugliche Beleuchtung und die sportliche 12-Gang-Ausrichtung, dafür fährt es auf Sand oder Schnee überzeugender. Gegenüber dem Schiano bietet es erheblich mehr Akkukapazität, Traktion und Bremsreserven, ist aber deutlich schwerer. RZOGUWEX und Skivogr sind ebenfalls stark geländeorientiert; das Himiway punktet innerhalb dieser Gruppe mit seiner klar benannten Viergelenk-Federung, dem Drehmomentsensor und der besonders hohen Nutzlast. Es ist die passende Wahl, wenn der Untergrund Vorrang vor Kompaktheit hat.
Vorteile
- 4,5 Zoll breite Reifen für hohe Traktion
- 960-Wh-Akku
- Drehmomentsensor für lastabhängige Unterstützung
- Hydraulische Scheibenbremsen mit großen Bremsscheiben
- Hohe angegebene Nutzlast
Nachteile
- Sehr hohes Gewicht
- Breite Reifen und große Abmessungen erschweren Transport und Rangieren
- 8-Gang-Schaltung mit geringerer Abstufung als bei klassischen E-MTBs
RedaktionsfazitDie Spezialempfehlung für weichen und groben Untergrund; für Stadtfahrten und häufigen Transport ist es zu schwer und sperrig.
RZOGUWEX 26-Zoll-Offroad-Elektrofahrrad
Das RZOGUWEX 26-Zoll-Offroad-Elektrofahrrad ist ein vollgefedertes Modell für Erwachsene, die auf unebenen Wegen und Steigungen unterwegs sein möchten. Der Aluminiumrahmen, die Doppelstoßdämpfung und die Niederdruckreifen sind auf Komfort abseits glatter Straßen ausgerichtet. Die Federgabel kann laut Anbieter für ebene Strecken blockiert oder für unruhigen Untergrund geöffnet werden. Das ist sinnvoll, weil eine blockierte Gabel auf Asphalt weniger Energie in Federbewegungen umsetzt. Sein Konzept zielt auf robusten Fahrkomfort im Gelände und nicht auf ein besonders leichtes Alltagsrad.
Der Anbieter nennt für den 48-V-Antrieb bis zu 95 Nm Drehmoment. Das ist ein hoher Wert innerhalb dieser Auswahl und spricht für gute Unterstützung an Steigungen. Der abnehmbare 25-Ah-Akku ist ebenfalls ein praktischer Vorteil, wenn das Fahrrad nicht direkt an einer Steckdose abgestellt wird. Für die Reichweite werden bis zu 110 km mit Pedalunterstützung genannt; wie bei jedem E-Bike hängen solche Werte unter anderem von Unterstützungsstufe, Streckenprofil und Untergrund ab. Drei Fahrmodi erlauben die Wahl zwischen manuellem Fahren, Unterstützung und rein elektrischem Betrieb.
Für die Bremsanlage setzt das Rad auf hydraulische Scheibenbremsen vorne und hinten. Beim Bremsen schaltet der Motor laut Anbieter automatisch ab. Diese Bremsausstattung ist für ein kräftig motorisiertes Offroad-Fully klar passender als die mechanischen Scheibenbremsen des Schiano. Die 7-Gang-Schaltung erfüllt die grundlegende Aufgabe, bietet auf langen Touren mit vielen unterschiedlichen Steigungen aber weniger fein abgestufte Übersetzungen als das Fischer mit 12 Gängen oder das Schiano mit 27 Gängen. Wer häufig steile und wechselnde Anstiege fährt, profitiert von einem größeren Schaltungsbereich.
Das Rad wird laut Anbieter zu etwa 90 Prozent vormontiert geliefert und soll dadurch schneller einsatzbereit sein. Für die Kaufentscheidung ist vor allem die klare Trennung der Einsatzbereiche wichtig: Auf unebenen Wegen bietet die Kombination aus Vollfederung, großem Akku und hydraulischen Bremsen viel Nutzwert. Für kurze Stadtfahrten auf glattem Asphalt sind die Offroad-Ausrichtung und der große Akku weniger zweckmäßig als ein klassisches E-MTB-Fully. Seine Preispositionierung macht es dennoch zur interessanten Wahl für Käuferinnen und Käufer, die vorrangig eine robuste Ausstattung suchen.
Gegenüber dem Fischer fehlt dem RZOGUWEX die umfassendere Fahrwerks-, Display- und Schaltungsausstattung. Gegenüber dem Himiway ist es weniger auf extrem breite Reifen und schwierige Untergründe spezialisiert, dafür konventioneller aufgebaut. Das Skivogr bietet zusätzlich ein Faltkonzept, ist aber mit kleinen Laufrädern und Doppelantrieb noch spezieller. Wer hydraulische Bremsen, einen abnehmbaren Großakku und Vollfederung sucht, ohne den Anspruch eines technisch besonders vielseitigen Trailbikes zu haben, erhält hier eine nachvollziehbare Preis-Leistungs-Option.
Vorteile
- Abnehmbarer 25-Ah-Akku
- Hohe Drehmomentangabe für Steigungen
- Hydraulische Scheibenbremsen
- Blockierbare Federgabel und Vollfederung
Nachteile
- 7-Gang-Schaltung mit geringer Übersetzungsbandbreite
- Offroad-Ausrichtung für reine Stadtfahrten weniger zweckmäßig
RedaktionsfazitEin sinnvoller Preistipp für unebene Wege, wenn großer Akku und Bremsanlage im Vordergrund stehen und sieben Gänge ausreichen.
Skivogr RX20MAX
Das Skivogr RX20MAX fällt im Vergleich sofort durch seine Kombination aus Faltmechanismus, 20-Zoll-Laufrädern und Doppelantrieb auf. Rahmen und Lenker lassen sich zusammenklappen; gefaltet nennt der Anbieter ein Maß von 98 x 81 x 44 cm. Das kann beim Verstauen in einem Kofferraum oder in beengten Abstellbereichen hilfreich sein. Gleichzeitig bleibt es ein kräftig ausgelegtes Fatbike mit 4,0 Zoll breiten Reifen, Vollfederung und zwei Nabenmotoren. Die Faltbarkeit löst das Platzproblem, macht aus dem Rad aber kein leichtes oder besonders unkompliziertes Transportmodell.
Vorne arbeitet eine arretierbare Federgabel, hinten eine Stoßdämpfung. Zusammen mit den breiten Reifen ist das auf rauem Untergrund komfortabel. Die hydraulischen Scheibenbremsen passen zur Offroad-Ausrichtung und sind ein klarer Vorteil gegenüber mechanischen Bremsen. Der 48-V-Akku besitzt 18 Ah beziehungsweise 864 Wh. Die Reichweite wird mit bis zu 120 km angegeben, wobei Fahrergewicht und Straßenbedingungen laut Anbieter eine Rolle spielen. Zwei Motoren können auf anspruchsvollem Untergrund zusätzliche Traktion liefern, erhöhen aber zugleich die technische Komplexität und den Energiebedarf.
Für die praktische Einordnung ist der Unterschied zu einem klassischen E-MTB zentral. Kleine 20-Zoll-Laufräder und breite Reifen können auf engem Gelände wendig sein, rollen auf längeren Asphaltstrecken aber weniger effizient als die 27,5-Zoll-Räder von Fischer und Schiano. Auch der Doppelantrieb ist für normale Pendelstrecken meist mehr, als benötigt wird. Der Anbieter nennt ein Nettogewicht von 37 kg sowie eine Tragfähigkeit von 150 kg. Damit ist das Falten zwar nützlich, das Anheben und Verladen bleibt aber anstrengend. Das RX20MAX sollte nur gewählt werden, wenn der Faltmechanismus einen echten Nutzwert im Alltag schafft.
Zur Ausstattung gehören ein Farbdisplay, Beleuchtung, Hupe und verschiedene Zubehörteile wie Korb, Tasche und Luftpumpe. Der Gepäckträger soll bis 50 kg tragen können. Diese Zusatzteile können für kurze Wege oder Ausflüge praktisch sein, ändern aber nichts an der klaren Spezialisierung auf robuste Nutzung. Für Touren auf Waldwegen bietet die Vollfederung Komfort, während die Fatbike-Bereifung auf losem Untergrund Sicherheit durch viel Auflagefläche schaffen kann.
Im Vergleich zum Himiway ist das Skivogr kompakter verstaubar, aber bei Transport und Fahrverhalten auf Asphalt nicht grundsätzlich alltagstauglicher. Dem Fischer fehlt zwar das Faltmaß, es ist als sportliches E-MTB aber leichter und vielseitiger für Touren. Das Schiano bleibt die handlichere Wahl für gemischte Freizeitstrecken. RZOGUWEX bietet ein konventionelleres Offroad-Fully-Konzept. Das Skivogr ist deshalb kein universeller Testsieger, sondern eine Nischenempfehlung für Erwachsene, die ein faltbares, sehr robustes Fully mit breiten Reifen und Doppelantrieb bewusst suchen.
Vorteile
- Faltbarer Rahmen für platzsparende Lagerung
- Doppelantrieb für hohe Traktion
- Hydraulische Scheibenbremsen
- Vollfederung und 4-Zoll-Reifen für unebene Wege
Nachteile
- Hohes Gewicht trotz Faltfunktion
- 20-Zoll-Fatbike-Konzept auf Asphalt weniger effizient
- Doppelantrieb erhöht Energiebedarf und technische Komplexität
RedaktionsfazitSinnvoll nur für eine klare Spezialanforderung: robustes Offroad-Fahren bei zugleich benötigtem Faltmaß.
Kaufberatung
Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen
Ein E-Bike-Fully lohnt sich vor allem dann, wenn die Strecke regelmäßig Wurzeln, Schotter, Bodenwellen oder unebene Waldwege enthält. Die Federung an Vorder- und Hinterrad verbessert die Bodenhaftung und entlastet den Körper auf ruppigem Untergrund. Auf überwiegend glattem Asphalt bringt sie dagegen weniger Nutzen und kann das Fahrrad schwerer sowie wartungsintensiver machen. Je rauer die regelmäßige Strecke, desto eher rechtfertigt ein Fully seinen Mehrwert.
Beim Antrieb sollte nicht allein die Drehmomentzahl entscheiden. Ein kräftiger Mittelmotor wie beim Fischer arbeitet zentral am Tretlager und passt besonders gut zu wechselnden Steigungen und sportlichen Touren. Heck- oder Nabenmotoren können für entspannte Fahrten sehr gut funktionieren, doch ihre Charakteristik ist anders. Für Waldwege und moderate Anstiege reicht ein leichteres Modell wie das Schiano aus; wer häufig steile Passagen fährt, profitiert von einer stärkeren und besser dosierbaren Unterstützung.
Die Bremsen verdienen bei einem schweren E-Fully besondere Aufmerksamkeit. Hydraulische Scheibenbremsen bieten typischerweise eine gut dosierbare Bremskraft und sind für lange Abfahrten, Nässe und anspruchsvollere Strecken die überzeugendere Ausstattung. Das Schiano ist mit mechanischen Scheibenbremsen einfacher aufgebaut und passt damit eher zu moderaten Touren. Bei steilen Abfahrten sollte eine hydraulische Bremsanlage ein wichtiges Auswahlkriterium sein.
Auch Reifen und Gewicht entscheiden über den tatsächlichen Nutzwert. Klassische 27,5-Zoll-E-MTBs rollen auf Waldwegen und Asphalt ausgewogener. Sehr breite Fatbike-Reifen schaffen dagegen viel Traktion auf Sand, Schnee und losem Boden, machen das Rad aber schwerer, breiter und auf längeren Asphaltfahrten weniger effizient. Vor dem Kauf sollten deshalb Stellplatz, Türbreiten, mögliche Treppen und die Art des Transports realistisch bedacht werden. Ein faltbares Modell spart im abgestellten Zustand Platz, bleibt bei hohem Gewicht aber trotzdem mühsam zu heben.
Akkugröße und Reichweitenangaben müssen zum Fahrprofil passen. Große Akkus bieten Reserven für lange Strecken und hohe Unterstützungsstufen, erhöhen jedoch oft Gewicht und Handhabungsaufwand. Ein entnehmbarer Akku ist besonders praktisch, wenn das Fahrrad im Keller, in einer Garage oder im Fahrradraum ohne Steckdose steht. Die tatsächliche Reichweite variiert mit Unterstützungsstufe, Steigung, Untergrund, Wetter, Reifendruck und Zuladung. Ein etwas kleinerer, entnehmbarer Akku kann im Alltag nützlicher sein als maximale Kapazität bei schwerem Gesamtgewicht.
Schließlich sollte die Schaltung zum Gelände passen. Sieben oder acht Gänge sind für viele Strecken ausreichend, lassen bei stark wechselnden Steigungen jedoch weniger Spielraum. Zwölf oder mehr Übersetzungen helfen, die Trittfrequenz auf langen Anstiegen besser zu halten. Für Touren im Gelände sind zudem eine Schiebehilfe, ein gut ablesbares Display und eine Beleuchtung wertvolle Ausstattungsmerkmale. Ein Fahrradschloss ist bei keinem dieser Räder ein Ersatz für einen individuell gewählten Diebstahlschutz; gerade schwere E-Bikes sollten an einem festen Gegenstand gesichert werden.
F.lli Schiano E-Fully 27.5
Freizeitfahrten, Waldwege und gemischtes Gelände mit moderaten Steigungen.
Empfehlung ansehenHimiway Cobra/D7 King
Erfahrene Erwachsene auf Sand, Schnee, grobem Schotter und unebenen Offroad-Strecken.
Empfehlung ansehenRZOGUWEX 26-Zoll-Offroad-Elektrofahrrad
Unruhige Wege und Steigungen, wenn großer Akku und hydraulische Bremsen wichtiger sind als eine besonders feine Schaltung.
Empfehlung ansehenDirekter Vergleich
Modelle und ihre Einsatzzwecke
Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.
Alle 5 Modelle im direkten Vergleich
Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.
| Modell & Urteil | Am besten für | Marke | Bewertung | Wichtigster Vorteil | Zu beachten | Ca. Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fischer MONTIS 6.0i FullyUnsere Empfehlung | Sportliche Erwachsene für Touren, steile Waldwege und anspruchsvollere Trails. | Fischer | Note 1,4 · 4,7 von 5 | 90-Nm-Mittelmotor für steile und technische Strecken | Hohes Gewicht erschwert Tragen und Transport | –Preis anzeigen |
| F.lli Schiano E-Fully 27.5Leichtgewicht-Tipp | Freizeitfahrten, Waldwege und gemischtes Gelände mit moderaten Steigungen. | F.lli Schiano | Note 1,9 · 4,3 von 5 | Vergleichsweise geringes Gewicht | Mechanische Scheibenbremsen | –Preis anzeigen |
| Himiway Cobra/D7 KingFür grobes Gelände | Erfahrene Erwachsene auf Sand, Schnee, grobem Schotter und unebenen Offroad-Strecken. | Himiway | Note 2,3 · 4,0 von 5 | 4,5 Zoll breite Reifen für hohe Traktion | Sehr hohes Gewicht | –Preis anzeigen |
| RZOGUWEX 26-Zoll-Offroad-ElektrofahrradPreistipp | Unruhige Wege und Steigungen, wenn großer Akku und hydraulische Bremsen wichtiger sind als eine besonders feine Schaltung. | RZOGUWEX | Note 2,8 · 3,6 von 5 | Abnehmbarer 25-Ah-Akku | 7-Gang-Schaltung mit geringer Übersetzungsbandbreite | ca. 1499.00 €Preis anzeigen |
| Skivogr RX20MAXFaltbar unterwegs | Erwachsene mit begrenztem Stauraum, die ein faltbares Fatbike für unebene Wege suchen. | Skivogr | Note 3,2 · 3,2 von 5 | Faltbarer Rahmen für platzsparende Lagerung | Hohes Gewicht trotz Faltfunktion | –Preis anzeigen |
Schnellüberblick
5 Modelle kurz eingeordnet
Fischer MONTIS 6.0i Fully
Sportliche Erwachsene für Touren, steile Waldwege und anspruchsvollere Trails.
- Testnote
- Note 1,4 · 4,7 von 5
- Preis
- –
F.lli Schiano E-Fully 27.5
Freizeitfahrten, Waldwege und gemischtes Gelände mit moderaten Steigungen.
- Testnote
- Note 1,9 · 4,3 von 5
- Preis
- –
Himiway Cobra/D7 King
Erfahrene Erwachsene auf Sand, Schnee, grobem Schotter und unebenen Offroad-Strecken.
- Testnote
- Note 2,3 · 4,0 von 5
- Preis
- –
RZOGUWEX 26-Zoll-Offroad-Elektrofahrrad
Unruhige Wege und Steigungen, wenn großer Akku und hydraulische Bremsen wichtiger sind als eine besonders feine Schaltung.
- Testnote
- Note 2,8 · 3,6 von 5
- Preis
- ca. 1499.00 €
Skivogr RX20MAX
Erwachsene mit begrenztem Stauraum, die ein faltbares Fatbike für unebene Wege suchen.
- Testnote
- Note 3,2 · 3,2 von 5
- Preis
- –
FAQ
Häufige Fragen zum Produktvergleich
Was ist der Unterschied zwischen einem E-Fully und einem Hardtail-E-MTB?
Ein E-Fully besitzt Federung an Vorder- und Hinterrad. Ein Hardtail federt nur vorne. Das Fully ist auf ruppigen Wegen komfortabler und bietet mehr Traktion, ist aber meist schwerer und komplexer.
Sind Fatbike-Fullys für den täglichen Arbeitsweg sinnvoll?
Sie können genutzt werden, sind mit breiten Reifen und hohem Gewicht aber vor allem für lose oder sehr unebene Untergründe konzipiert. Für überwiegend Asphalt sind klassische E-MTB-Fullys meist effizienter.
Warum ist das Gewicht eines E-Fullys wichtig?
Das Gewicht beeinflusst Transport, Treppentragen, Rangieren und das Verladen ins Auto. Es wirkt sich außerdem auf das Fahrgefühl ohne Motorunterstützung aus.
Kann ich mit einem E-Bike-Fully auf der Straße fahren?
Das hängt von der jeweiligen Ausstattung und den geltenden Vorschriften ab. Für regelmäßige Straßenfahrten sind funktionierende Beleuchtung, Bremsen und die Einhaltung der örtlichen Regeln wichtig.
Wie pflege ich ein E-Bike-Fully?
Nach Fahrten auf Schlamm oder Staub sollten Rahmen, Federung und Antrieb schonend gereinigt werden. Kette und bewegliche Teile brauchen eine passende, regelmäßige Pflege; Hochdruckreiniger sollten nicht direkt auf Lager, Dichtungen oder elektrische Bauteile gerichtet werden.
Transparenz
Nachprüfbare Informationen
So vergleichen wir
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den Einsatzzweck, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus…
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