100 % unabhängig dank Ihres Klicks
Dieser Beitrag enthält Werbelinks. Kaufen Sie über einen solchen Link, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Unsere redaktionelle Bewertung und der Preis für Sie bleiben davon unabhängig.

Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich

E-Bike XXL bis 170 kg: 5 Modelle im Vergleich

Ein E-Bike für ein hohes Fahrergewicht sollte die zulässige Belastung klar abdecken und zugleich im Alltag sicher beherrschbar bleiben. Unter den fünf verglichenen Optionen ist das VARUN S26-1 die Hauptempfehlung, weil der Hersteller es ausdrücklich bis 170 kg freigibt; weitere Modelle zeigen, wo die Grenzen bei Nutzlast, Komfort und Einsatzzweck liegen.

Zum ausführlichen Test

Redaktionelle Einordnung

Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf

Für ein Fahrergewicht von 170 kg ist nur das VARUN S26-1 eine direkte Empfehlung, weil seine maximale Belastung ausdrücklich mit 170 kg angegeben ist. Der Himiway Cruiser ist mit 160 kg eine robuste Alternative für Personen unterhalb dieses Werts. Die übrigen Kandidaten sind für den konkreten 170-kg-Einsatz nicht geeignet beziehungsweise beim Umbausatz nur nach einer umfassenden Prüfung des Basisrads in Betracht zu ziehen.

Redaktioneller Vergleich Produktabbildung und Einordnung auf Basis der hinterlegten Vergleichsdaten.
Das Wichtigste

Die direkte 170-kg-Freigabe, die breiten Reifen und der kräftige Antrieb machen das S26-1 zum überzeugendsten Komplett-E-Bike für den konkreten Einsatzzweck.

Zum Testsieger

Unsere Auswahl

5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse

Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.

01Unsere Empfehlung für 170 kg

VARUN S26-1

Schwere Erwachsene bis zur ausdrücklich angegebenen maximalen Belastung von 170 kg, die auf Asphalt, Feldwegen und unebenem Untergrund fahren möchten.

Die direkte 170-kg-Freigabe, die breiten Reifen und der kräftige Antrieb machen das S26-1 zum überzeugendsten Komplett-E-Bike für den konkreten Einsatzzweck.

  • Ausdrücklich angegebene maximale Belastung von 170 kg
  • 4-Zoll-Reifen für hohe Traktion auf losen und unebenen Wegen
  • Breite Reifen benötigen mehr Platz beim Abstellen und Verladen
Ausführlicher Test
ca. 1159.00 €Besten Preis anzeigen
02Für lange Wege unter 160 kg

Himiway Cruiser

Schwere Erwachsene innerhalb der angegebenen 160-kg-Nutzlast, die längere Strecken auf Asphalt, Schotter und Waldwegen fahren.

Ein sehr solides Fatbike für hohe Lasten bis 160 kg und lange Touren, aber keine sichere Lösung für einen Fahrer mit 170 kg.

  • Hohe maximale Nutzlast von 160 kg
  • 840-Wh-Akku für längere Touren
  • Maximale Nutzlast liegt unter dem 170-kg-Suchziel
Ausführlicher Test
03Für leichte Offroad-Strecken

Eleglide Mopride 2

Deutlich leichtere Erwachsene, die ein handlicheres E-Mountainbike für Straße, Feldwege und leichte Offroad-Strecken suchen.

Ein gut ausgestattetes, vergleichsweise handliches E-Mountainbike für normale Systemlasten, aber klar keine Option für 170 kg.

  • Hydraulische Scheibenbremsen für kontrolliertes Bremsen
  • Hydraulische Federgabel mit 100 mm Federweg und Lockout
  • Maximale Fahrradlast von 120 kg liegt deutlich unter dem 170-kg-Suchziel
Ausführlicher Test
ca. 849.00 €Besten Preis anzeigen
04Für komfortable Stadtwege

Himiway City Pedelec

Erwachsene innerhalb der angegebenen Zuladung, die ein komfortorientiertes E-Bike für Pendelwege und Stadtfahrten suchen.

Für Stadtfahrten komfortabel ausgestattet und handlicher als ein Fatbike, aber wegen der Zuladungsgrenze nicht für schwere Fahrer im 170-kg-Bereich geeignet.

  • Tiefeinstieg erleichtert das Auf- und Absteigen
  • Hydraulische Scheibenbremsen für kontrolliertes Bremsen
  • Maximale Zuladung liegt deutlich unter dem 170-kg-Suchziel
Ausführlicher Test
05Für erfahrene Umrüster

SanBouSi Fat-Bike-Umbausatz 26 Zoll

Technisch versierte Erwachsene mit einem bereits passend belastbaren 26-Zoll-Basisrad und Bereitschaft zur fachgerechten Montage sowie rechtlichen Prüfung.

Nur für versierte Umrüster mit nachweislich ausreichend belastbarem Basisrad denkbar; als unmittelbare Lösung für 170 kg klar hinter den Komplett-E-Bikes.

  • Ermöglicht die Nachrüstung eines vorhandenen 26-Zoll-Fahrrads
  • LCD-Display zeigt zentrale Betriebsdaten und Fehlermeldungen
  • Keine fahrfertige Komplettlösung
Ausführlicher Test
ca. 215.99 €Besten Preis anzeigen

Schnelle Antworten

Das Wichtigste vor der Auswahl

Was bedeutet maximale Nutzlast beim E-Bike?

Die Nutzlast beschreibt das zulässige Gewicht, das ein Fahrrad zusätzlich zu seinem Eigengewicht tragen darf oder das im Rahmen der Herstellerdefinition auf dem Fahrrad lastet. Prüfen Sie immer die konkrete Definition des Herstellers und rechnen Sie Gepäck mit ein.

Kann ich ein bis 160 kg freigegebenes E-Bike mit 170 kg fahren?

Nein. Die angegebene Grenze sollte nicht überschritten werden. Für 170 kg Körpergewicht kommt zusätzliches Gepäck hinzu, sodass ein Modell mit 160 kg Nutzlast keine passende Wahl ist.

Sind Fatbike-Reifen für schwere Fahrer besser?

Breite Reifen können auf losem Untergrund mehr Traktion und Komfort bieten. Sie ersetzen aber keine ausreichende Belastungsfreigabe des gesamten Fahrrads und sind auf Asphalt meist weniger leichtläufig.

So testen wir

Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für hohe Belastung, Sicherheit und Kontrolle, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Komfort und Fahrverhalten und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.

  1. Markt und relevante Modelle erfassen
  2. Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
  3. Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
  4. Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren

Einzeltests

Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet

01Unsere Empfehlung für 170 kg

VARUN S26-1

Wer gezielt nach einem E-Bike für 170 kg sucht, findet im VARUN S26-1 den klarsten Treffer dieses Vergleichs. Der Hersteller nennt eine maximale Belastung von 170 kg. Damit deckt dieses Modell den gesuchten Grenzwert als einziges Komplett-E-Bike direkt ab. Das ist wichtiger als eine besonders hohe Reichweiten- oder Motorangabe: Die Belastungsgrenze betrifft das gesamte Rad und damit die Grundlage für eine sichere Nutzung. Dennoch sollte das Gesamtgewicht immer sinnvoll verteilt werden; schweres Gepäck gehört möglichst tief und sicher befestigt an das Fahrrad, nicht lose an Lenker oder Sattelstütze.

Der Aluminiumrahmen ist mit 26 x 4,0 Zoll großen Luftreifen kombiniert. Diese breite Bereifung schafft eine größere Aufstandsfläche als klassische Cityreifen. Auf festem Schotter, Feldwegen oder unruhigem Untergrund kann das die Traktion verbessern und kleinere Unebenheiten weniger direkt weitergeben. Für schwere Fahrer ist das ein plausibler Komfortvorteil, weil Reifen und Untergrund einen großen Anteil am Fahrgefühl haben. Gleichzeitig ist die Fatbike-Bauweise nicht automatisch für jede Strecke ideal: Auf glattem Asphalt laufen breite Reifen weniger leicht als schmale Stadtbereifung, und in engen Fahrradständern oder Kellergängen beanspruchen sie mehr Raum.

Für Anstiege und zügiges Anfahren nennt der Hersteller einen 250-W-Motor mit bis zu 85 Nm Drehmoment. Ergänzt wird er durch eine 7-Gang-Schaltung und fünf Unterstützungsstufen. Diese Kombination erlaubt, die Unterstützung nicht nur nach Tempo, sondern auch nach Steigung und Untergrund anzupassen. Das LCD-Display zeigt dabei die wesentlichen Fahrdaten an. Neben dem normalen Pedalbetrieb beschreibt der Hersteller Assistenz-, Cruise- und Boost-Funktionen. Besonders praktisch ist die Schiebehilfe: Ein schweres E-Bike lässt sich an Rampen, durch Fahrradkeller oder auf kurze Steigungen deutlich leichter bewegen, wenn der Motor beim Schieben unterstützt.

Der 48-Volt-Akku mit 18 Ah ist herausnehmbar. Das erleichtert das Laden in der Wohnung oder am Arbeitsplatz, wenn kein Stromanschluss am Abstellort vorhanden ist. Die vom Hersteller genannte Reichweite von bis zu 150 km ist ein Orientierungswert für günstige Bedingungen. Bei hohem Fahrergewicht, kräftiger Unterstützung, Steigungen, Gegenwind und breiten Reifen fällt die tatsächlich erreichbare Strecke in der Praxis regelmäßig geringer aus. Für die Tourenplanung ist daher eine großzügige Reichweitenreserve sinnvoll. Der große Akku bleibt trotzdem ein überzeugendes Argument, weil er für längere Alltagswege und Ausflüge mehr Spielraum bietet als kleinere Akkus.

Bei der Sicherheitsausstattung nennt der Hersteller Scheibenbremsen sowie Beleuchtung, Reflektoren und Klingel. Scheibenbremsen sind bei einem schweren Rad und hoher Systemlast ein wesentlicher Ausstattungsbaustein, weil sie bei Nässe und längeren Abfahrten besser dosierbar sein können als einfache Felgenbremsen. Vor der ersten Fahrt sollten Bremshebel, Reifenluftdruck, Schnellverschlüsse und Verschraubungen sorgfältig kontrolliert werden. Gerade bei hoher Belastung empfiehlt es sich außerdem, den Reifendruck innerhalb der Herstellerempfehlung regelmäßig zu prüfen und die Bremsanlage warten zu lassen.

Im direkten Vergleich grenzt sich das S26-1 vor allem über seine Belastungsfreigabe ab. Der Himiway Cruiser bietet ebenfalls breite Reifen und eine hohe Nutzlast, bleibt aber bei 160 kg. Das Eleglide Mopride 2 und das Himiway City Pedelec haben deutlich niedrigere Lastgrenzen und sind für einen 170-kg-Fahrer nicht passend. Der SanBouSi-Umbausatz ist kein fahrfertiges Fahrrad und überträgt die Sicherheitsverantwortung auf Basisrad und Montage. Wer ein belastbares E-Bike für Straße, Feldwege und gelegentliche unebene Passagen sucht, erhält mit dem VARUN daher die stimmigste Gesamtlösung.

Die Nachteile liegen vor allem in der Bauform, nicht in der Belastungsfreigabe. Ein Fatbike ist sperriger als ein Cityrad, beim Verladen schwerer zu handhaben und in schmalen Abstellanlagen unpraktischer. Für tägliche Fahrten auf glattem Asphalt mit vielen Treppen oder engem Fahrradkeller kann ein leichteres Rad angenehmer sein – sofern dessen zulässige Last tatsächlich reicht. Für den konkreten Suchzweck hat aber die sichere Belastungsreserve Vorrang. Das VARUN S26-1 ist die sinnvollste Wahl, wenn die 170 kg tatsächlich erreicht werden und ein breitreifiges Rad zum eigenen Alltag passt.

MarkeVARUN
TestnoteNote 1,6 · 4,5 von 5
Geeignet fürSchwere Erwachsene bis zur ausdrücklich angegebenen maximalen Belastung von 170 kg, die auf Asphalt, Feldwegen und unebenem Untergrund fahren möchten.

Vorteile

  • Ausdrücklich angegebene maximale Belastung von 170 kg
  • 4-Zoll-Reifen für hohe Traktion auf losen und unebenen Wegen
  • Herausnehmbarer 48-V-Akku mit 18 Ah
  • 85 Nm Drehmoment und fünf Unterstützungsstufen
  • Schiebehilfe erleichtert das Rangieren an Steigungen

Nachteile

  • Breite Reifen benötigen mehr Platz beim Abstellen und Verladen
  • Breite Reifen erhöhen den Rollwiderstand auf Asphalt
RedaktionsfazitDie direkte 170-kg-Freigabe, die breiten Reifen und der kräftige Antrieb machen das S26-1 zum überzeugendsten Komplett-E-Bike für den konkreten Einsatzzweck.
ca. 1159.00 €Besten Preis anzeigen
02Für lange Wege unter 160 kg

Himiway Cruiser

Der Himiway Cruiser richtet sich an Erwachsene, die ein robustes E-Fatbike für lange Strecken und verschiedene Untergründe suchen. Der Hersteller gibt eine maximale Nutzlast von 160 kg an. Das ist im Vergleich ein hoher Wert und deutlich mehr als bei üblichen City- oder Mountainbike-Modellen. Für ein tatsächliches Fahrergewicht von 170 kg reicht diese Grenze jedoch nicht aus. Die Differenz von zehn Kilogramm sollte nicht durch vermeintliche Reserven übergangen werden, denn zur Nutzlast können auch Kleidung, Schloss, Taschen und weiteres Gepäck zählen.

Wie der Testsieger nutzt der Cruiser einen Aluminiumrahmen und 26 x 4 Zoll breite Reifen. Diese Bereifung ist eine gute Grundlage für wechselnde Wege: Sie kann auf Schotter, Waldwegen und unebenem Boden mehr Auflagefläche und Traktion bieten als schmale Reifen. Ergänzend nennt der Hersteller eine Federgabel mit Verriegelung. Damit lässt sich die Federung bei glatten Strecken weniger aktiv einstellen, während sie auf raueren Abschnitten Komfort bringen kann. Die pannensichere Ausrichtung der Reifen ist für längere Touren und Wege abseits glatter Straßen ein sinnvolles Detail.

Der 250-W-Nabenmotor liefert laut Hersteller bis zu 80 Nm Drehmoment. Zusammen mit der Shimano-7-Gang-Schaltung ist das eine passende Ausstattung für Steigungen und unterschiedliche Trittfrequenzen. Der 840-Wh-Akku gehört zu den größten Energiespeichern in diesem Vergleich. Der Hersteller nennt je nach Nutzung etwa 60 bis 100 Kilometer. Auch hier gilt: Gewicht, Höhenmeter, Temperatur, Untergrund und Unterstützungsstufe beeinflussen die Reichweite deutlich. Der große Akku bietet vor allem Reserven für längere Wege, nicht automatisch eine feste Kilometerleistung.

Für den Alltag sind LCD-Display, USB-Ladebuchse, LED-Beleuchtung und ein stabiler Ständer hilfreich. Das Display unterstützt die Kontrolle von Akkustand und Fahrdaten, während die Beleuchtung für Wege in Dämmerung und Dunkelheit relevant ist. Der Hersteller nennt Tektro-Scheibenbremsen. In Verbindung mit den breiten Reifen und der Federgabel ergibt sich eine Ausstattung, die auf kontrolliertes Fahren auf wechselnden Untergründen zielt. Bremsen sollten bei hoher Systemlast besonders regelmäßig auf Belagverschleiß und korrekten Druckpunkt geprüft werden.

Der größte praktische Nachteil ist das Gewicht von rund 32 kg. Beim Treppentragen, Einladen ins Auto oder Drehen in engen Abstellräumen ist der Cruiser deutlich anspruchsvoller als das 24 bis 26 kg schwere Eleglide oder City Pedelec. Auch die breiten Reifen brauchen mehr Platz. Im Vergleich zum VARUN S26-1 fehlt zudem die entscheidende Belastungsreserve bis 170 kg. Gegenüber den zwei leichteren Rädern bringt der Cruiser dagegen eine deutlich höhere Nutzlast und die geländetauglichere Reifen-Federungs-Kombination mit.

Der Cruiser ist damit kein Ersatz für ein bis 170 kg freigegebenes E-Bike, aber eine überzeugende Wahl für schwere Fahrer unterhalb von 160 kg, die komfortabel und ausdauernd unterwegs sein möchten. Seine Stärke liegt in Nutzlast, Akkuvolumen und Untergrundreserven; seine Schwäche ist die sperrige, schwere Bauweise. Wer überwiegend in der Stadt fährt und das Rad häufig tragen muss, sollte diese Abwägung besonders ernst nehmen.

MarkeHimiway
TestnoteNote 2,1 · 4,1 von 5
Geeignet fürSchwere Erwachsene innerhalb der angegebenen 160-kg-Nutzlast, die längere Strecken auf Asphalt, Schotter und Waldwegen fahren.

Vorteile

  • Hohe maximale Nutzlast von 160 kg
  • 840-Wh-Akku für längere Touren
  • 4-Zoll-Reifen für hohe Traktion auf losen und unebenen Wegen
  • Federgabel mit Verriegelung
  • Scheibenbremsen und integrierte LED-Beleuchtung

Nachteile

  • Maximale Nutzlast liegt unter dem 170-kg-Suchziel
  • Hohes Eigengewicht von rund 32 kg
  • Breite Reifen benötigen mehr Platz beim Abstellen und Verladen
  • Breite Reifen erhöhen den Rollwiderstand auf Asphalt
RedaktionsfazitEin sehr solides Fatbike für hohe Lasten bis 160 kg und lange Touren, aber keine sichere Lösung für einen Fahrer mit 170 kg.
03Für leichte Offroad-Strecken

Eleglide Mopride 2

Das Eleglide Mopride 2 ist ein sportlich orientiertes E-Mountainbike für Erwachsene. Es ist als 27,5- oder 29-Zoll-Modell erhältlich und wiegt laut Hersteller je nach Variante etwa 24 bis 25 kg. Damit gehört es zu den handlicheren Komplett-E-Bikes dieses Vergleichs. Seine maximale Fahrradlast beträgt jedoch 120 kg. Für einen Fahrer mit 170 kg ist dieses Modell daher nicht geeignet. Die Mountainbike-Ausstattung ändert an dieser klaren Grenze nichts.

Der Rahmen besteht aus Aluminiumlegierung AL6061. Für Komfort auf Feldwegen und leichten Offroad-Abschnitten bringt das Rad eine hydraulische Federgabel mit 100 mm Federweg und Lockout mit. Die Verriegelung kann auf glattem Asphalt sinnvoll sein, weil sie unnötiges Wippen begrenzt. Auf raueren Wegen lässt die aktive Federung das Vorderrad besser Unebenheiten folgen. Zusammen mit den größeren Laufrädern richtet sich das Mopride 2 an Nutzer, die ein agileres Fahrgefühl suchen als bei einem schweren Fatbike.

Die hydraulischen Scheibenbremsen sind ein klarer Ausstattungspluspunkt. Sie unterstützen eine präzise Bremsdosierung und passen gut zu Abfahrten sowie wechselnden Bedingungen. Mit der Shimano-Schaltung stehen 21 Gänge – drei vorn und sieben hinten – zur Verfügung. Das bietet eine größere Bandbreite als die 7-Gang-Lösungen der Fatbikes und hilft, die eigene Trittfrequenz an Steigungen oder Gegenwind anzupassen. Der 250-W-Motor mit bis zu 55 Nm Drehmoment liefert eine moderate Unterstützung für den vorgesehenen Bereich.

Der Akku fasst 648 Wh und ist herausnehmbar. Der Hersteller nennt bis zu 150 Kilometer im Unterstützungsmodus. Solche Maximalwerte entstehen unter günstigen Voraussetzungen; steile Strecken, hohes Tempo, Gegenwind und hohe Unterstützungsstufen senken die Reichweite. Ein Käufer berichtet von etwa 40 bis 50 Kilometern bei hoher Unterstützung und beschreibt den Aufbau mit dem mitgelieferten Werkzeug als unkompliziert. Dieser Einzelbericht ist keine allgemeine Reichweitenzusage, verdeutlicht aber, dass die gewählte Unterstützung einen großen Einfluss hat. Für anspruchsvolle Touren sollte die Akkuplanung deshalb am eigenen Fahrprofil ausgerichtet sein.

Zur Bedienung gehören fünf Unterstützungsstufen, eine LCD-Anzeige und eine Gehhilfe. Gerade bei einem E-Mountainbike, das über Bordsteinkanten oder kurze Schiebepassagen bewegt wird, ist die Gehhilfe praktisch. Gegenüber dem Himiway Cruiser und dem VARUN S26-1 ist das Mopride 2 deutlich leichter und mit seinen klassischen Reifen einfacher in engen Fahrradständern unterzubringen. Dafür bietet es weder deren hohen Nutzlastbereich noch deren breite Reifen für besonders weiche oder lose Untergründe.

Als E-Bike für normalgewichtige Erwachsene ist das Mopride 2 eine durchdachte Option für Arbeitsweg, Feldwege und moderate Freizeitfahrten. Seine Stärken sind die Bremsen, die vielseitige Schaltung und die Federung. Für den hier gesuchten XXL-Einsatz ist die niedrige Lastgrenze aber ausschlaggebend. Wer nahe 170 kg wiegt, sollte dieses Rad nicht als Kompromiss wählen, sondern ein Modell mit passender Herstellerfreigabe suchen.

MarkeEleglide
TestnoteNote 3,8 · 2,8 von 5
Geeignet fürDeutlich leichtere Erwachsene, die ein handlicheres E-Mountainbike für Straße, Feldwege und leichte Offroad-Strecken suchen.

Vorteile

  • Hydraulische Scheibenbremsen für kontrolliertes Bremsen
  • Hydraulische Federgabel mit 100 mm Federweg und Lockout
  • 21-Gang-Schaltung für eine große Übersetzungsbandbreite
  • Geringeres Eigengewicht als die beiden Fatbikes
  • Gehhilfe für kurze Schiebepassagen

Nachteile

  • Maximale Fahrradlast von 120 kg liegt deutlich unter dem 170-kg-Suchziel
  • Keine 4-Zoll-Reifen für besonders hohe Traktion auf losem Untergrund
  • Akku-Reichweite sinkt bei hoher Unterstützungsstufe und anspruchsvollem Gelände deutlich
RedaktionsfazitEin gut ausgestattetes, vergleichsweise handliches E-Mountainbike für normale Systemlasten, aber klar keine Option für 170 kg.
ca. 849.00 €Besten Preis anzeigen
04Für komfortable Stadtwege

Himiway City Pedelec

Das Himiway City Pedelec verfolgt ein anderes Konzept als die Fatbikes an der Spitze des Vergleichs. Es ist ein City-E-Bike mit Tiefeinstieg und aufrechter, alltagsnaher Ausrichtung. Mit rund 26 kg Gesamtgewicht beziehungsweise 22 kg ohne Akku ist es leichter als der Himiway Cruiser. Das erleichtert das Manövrieren in Fahrradkellern und an engen Stellplätzen, auch wenn ein E-Bike dieser Gewichtsklasse nicht bequem über Treppen zu tragen ist. Für die Suche nach einem Rad für 170 kg liefert dieses Modell jedoch keine passende Grundlage.

In Herstellerangaben erscheinen für die maximale Zuladung 120 kg beziehungsweise 146 kg. Für eine sichere Kaufentscheidung ist die niedrigere Angabe maßgeblich. Selbst die höhere genannte Grenze bleibt klar unter 170 kg. Ein Fahrer mit diesem Körpergewicht sollte das City Pedelec deshalb nicht nutzen. Das gilt unabhängig davon, ob die Fahrt nur auf glattem Asphalt stattfindet oder kaum Gepäck mitgeführt wird. Zulässige Lasten sind keine Empfehlung für gelegentliche Überschreitungen, sondern die entscheidende Voraussetzung für eine geeignete Auswahl.

Im vorgesehenen Bereich bringt das Rad sinnvolle Stadtmerkmale mit. Der Tiefeinstieg erleichtert das Auf- und Absteigen an Ampeln oder bei kurzen Stopps. Die hydraulischen Bremsen bieten eine zeitgemäße Bremsausstattung, während die Federgabel mit hydraulischer Verriegelung Unebenheiten abfedern kann. Im Unterschied zu den breitreifigen Fatbikes ist die Bereifung stärker auf städtische Wege zugeschnitten. Das macht das Rad auf Asphalt voraussichtlich leichter lenkbar und spart Platz, liefert auf tiefem Schotter oder weichem Boden aber weniger Traktion.

Der 250-W-Getriebenabenmotor stellt laut Hersteller bis zu 45 Nm Drehmoment bereit. Für flache bis leicht hügelige Stadtstrecken ist das eine zweckmäßige Unterstützung. Sie wird über fünf Stufen geregelt; zusätzlich stehen sieben Gänge zur Verfügung. Der herausnehmbare Samsung-Akku mit 655 Wh kann zum Laden mit in die Wohnung genommen werden. Die genannte Reichweite von bis zu 120 Kilometern ist auch bei diesem Rad als oberer Orientierungswert zu verstehen. Streckenprofil, Unterstützungsstufe, Gegenwind und Zuladung bestimmen den Energieverbrauch spürbar mit.

Das LCD-Display informiert über zentrale Fahrdaten und verfügt laut Produktbeschreibung über eine USB-Ladefunktion. Front- und Rücklicht verbessern die Alltagstauglichkeit auf frühen oder späten Arbeitswegen. Gegenüber dem Eleglide Mopride 2 ist die City-Ausrichtung für entspanntes Pendeln und häufiges Aufsteigen komfortabler. Das Eleglide bietet dagegen eine sportlichere Schaltung und mehr Reserven auf unbefestigten Wegen. Gegenüber den Fatbikes punktet das City Pedelec mit der schlankeren, leichteren Bauweise, verliert aber bei Zuladung und Geländereserven deutlich.

Das City Pedelec ist daher ein sinnvoll ausgestattetes Stadtrad für Nutzer, die innerhalb seiner zulässigen Last bleiben. Für den hier maßgeblichen XXL-Einsatz kann die ansonsten gute Alltagsausstattung die fehlende Belastungsfreigabe nicht ausgleichen. Als komfortables Pendler-E-Bike interessant, als E-Bike für 170 kg ungeeignet.

MarkeHimiway
TestnoteNote 4,1 · 2,5 von 5
Geeignet fürErwachsene innerhalb der angegebenen Zuladung, die ein komfortorientiertes E-Bike für Pendelwege und Stadtfahrten suchen.

Vorteile

  • Tiefeinstieg erleichtert das Auf- und Absteigen
  • Hydraulische Scheibenbremsen für kontrolliertes Bremsen
  • Herausnehmbarer 655-Wh-Akku
  • Geringeres Eigengewicht als die beiden Fatbikes
  • Schlankere Bauweise benötigt weniger Platz beim Abstellen

Nachteile

  • Maximale Zuladung liegt deutlich unter dem 170-kg-Suchziel
  • Keine 4-Zoll-Reifen für besonders hohe Traktion auf losem Untergrund
  • Geringeres Drehmoment als die beiden Fatbikes
RedaktionsfazitFür Stadtfahrten komfortabel ausgestattet und handlicher als ein Fatbike, aber wegen der Zuladungsgrenze nicht für schwere Fahrer im 170-kg-Bereich geeignet.
05Für erfahrene Umrüster

SanBouSi Fat-Bike-Umbausatz 26 Zoll

Der SanBouSi-Kandidat unterscheidet sich grundlegend von den anderen vier Produkten: Er ist kein vollständiges E-Bike, sondern ein 26-Zoll-Umbausatz mit Hinterradmotor. Damit kann er für Menschen interessant sein, die bereits ein geeignetes Fahrrad besitzen und dessen Antrieb nachrüsten möchten. Für die Suche nach einem E-Bike bis 170 kg ist diese Lösung jedoch nur bedingt vergleichbar. Die Tragfähigkeit entsteht nicht durch den Motor allein, sondern durch das gesamte Basisrad, seine Laufräder, Bremsen, Rahmen und den fachgerechten Umbau.

Der bürstenlose, zahnlose Hinterradmotor wird mit 48 Volt und 1500 Watt beschrieben. Eine hohe Nennleistung klingt zunächst nach großen Kraftreserven, beantwortet aber nicht die entscheidende Frage nach der Belastbarkeit. Für ein schweres Fahrergewicht müssen insbesondere Rahmen, Felgen, Speichen, Reifen, Gabel und Bremsanlage für die tatsächliche Systemlast geeignet sein. Ein einfacher Motorumbau kann keine konstruktiven Grenzen des vorhandenen Fahrrads ausgleichen. Der Anwender muss daher die Freigaben aller tragenden Komponenten berücksichtigen.

Zum Lieferumfang gehört ein LCD-Display. Es zeigt Geschwindigkeit, Kilometerstand, Batteriestand und Fehlermeldungen an. Das erleichtert die Bedienung und kann dabei helfen, Betriebszustände während der Fahrt zu überblicken. Die Angaben nennen außerdem eine Schutzart IP54. Das bedeutet Schutz gegen Staub in schädigender Menge und gegen Spritzwasser, ersetzt aber keine sorglose Lagerung im Regen oder Reinigung mit starkem Wasserstrahl. Elektrische Steckverbindungen und das Display sollten bei Pflege und Abstellen möglichst trocken gehalten werden.

Der Umbausatz verlangt deutlich mehr technisches Wissen als ein Komplett-E-Bike. Das Hinterrad muss korrekt eingebaut, die Verkabelung sauber geführt und alle Bedienelemente zuverlässig befestigt werden. Besonders relevant sind ein passendes Drehmomentabstützungskonzept und eine Bremsanlage, die zur höheren Masse und Leistung passt. Nach dem Umbau gehören Bremsprobe, Kontrolle der Speichenspannung, Prüfung aller Verschraubungen und eine vorsichtige Probefahrt zu den grundlegenden Schritten. Wer diese Arbeiten nicht sicher beherrscht, sollte einen Fachbetrieb einbeziehen.

Eine weitere zentrale Abgrenzung betrifft die rechtliche Nutzung im Straßenverkehr. Die angegebene Motorleistung von 1500 Watt entspricht nicht ohne Weiteres einem gewöhnlichen Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h. Je nach Ausführung, Steuerung und Nutzung können andere rechtliche Anforderungen gelten. Das muss vor dem Einsatz im öffentlichen Verkehr geprüft werden. Die beiden Fatbikes und die leichteren Komplett-E-Bikes sind in dieser Hinsicht die unkomplizierteren Lösungen, weil sie als vollständige Fahrzeuge mit abgestimmter Ausstattung angeboten werden.

Der SanBouSi-Umbausatz kann für erfahrene Schrauber eine flexible technische Basis sein, wenn ein bereits ausreichend belastbares 26-Zoll-Fatbike vorhanden ist. Für eine direkte Kaufentscheidung zum Thema 170 kg bleibt er jedoch die schwächste Option: Es gibt keine fahrfertige Gesamtlösung und keine eigene Lastfreigabe. Für die meisten Käufer ist ein Komplett-E-Bike mit klarer Belastungsgrenze die deutlich sicherere und alltagstauglichere Wahl.

MarkeSanBouSi
TestnoteNote 4,5 · 2,2 von 5
Geeignet fürTechnisch versierte Erwachsene mit einem bereits passend belastbaren 26-Zoll-Basisrad und Bereitschaft zur fachgerechten Montage sowie rechtlichen Prüfung.

Vorteile

  • Ermöglicht die Nachrüstung eines vorhandenen 26-Zoll-Fahrrads
  • LCD-Display zeigt zentrale Betriebsdaten und Fehlermeldungen
  • Spritzwasserschutz nach IP54 angegeben
  • Hohe nominelle Motorleistung für eine Antriebslösung

Nachteile

  • Keine fahrfertige Komplettlösung
  • Keine eigene maximale Fahrer- oder Systemlast angegeben
  • Montagequalität und Tragfähigkeit hängen vollständig vom Basisrad ab
  • 1500-W-Ausführung erfordert eine gesonderte rechtliche Prüfung für den Straßenverkehr
RedaktionsfazitNur für versierte Umrüster mit nachweislich ausreichend belastbarem Basisrad denkbar; als unmittelbare Lösung für 170 kg klar hinter den Komplett-E-Bikes.
ca. 215.99 €Besten Preis anzeigen

Kaufberatung

Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen

Bei einem E-Bike für hohe Belastungen steht die zulässige Last an erster Stelle. Sie darf nicht mit Motorleistung, Akkugröße oder der Stabilität eines einzelnen Bauteils verwechselt werden. Prüfen Sie, ob der Hersteller von maximaler Belastung, Nutzlast oder zulässigem Gesamtgewicht spricht und was genau darin enthalten ist. Für einen Fahrer mit 170 kg ist das VARUN S26-1 in diesem Vergleich die direkte Wahl, weil es ausdrücklich bis 170 kg freigegeben ist. Der Himiway Cruiser bleibt mit 160 kg darunter. Eine zu niedrige Lastgrenze wird nicht durch vorsichtiges Fahren oder einen stärkeren Motor sicher kompensiert.

Rechnen Sie nicht nur mit dem Körpergewicht. Kleidung, Rucksack, Schloss, Trinkflasche, Werkzeug und Einkäufe erhöhen die Systemlast. Wer nahe an der zulässigen Grenze liegt, sollte besonders sorgfältig planen und keine schweren Lasten improvisiert am Lenker transportieren. Achten Sie außerdem auf eine zur Körpergröße passende Rahmenhöhe, eine ausreichende Sattelstützen-Einstellung und eine stabile, entspannte Sitzposition. Eine Belastungsfreigabe ist nur dann praktisch wertvoll, wenn Sie das Rad sicher kontrollieren und beim Anhalten sicher absteigen können.

Breite 4-Zoll-Reifen bieten auf Schotter, Feldwegen und losem Untergrund Vorteile bei Auflagefläche und Traktion. In Kombination mit einer Federgabel können sie Unebenheiten komfortabler abmildern. Dafür sind Fatbikes breiter, meist schwerer und auf glattem Asphalt weniger leichtläufig. Wer überwiegend kurze Stadtwege auf sauberem Asphalt fährt, profitiert grundsätzlich eher von einem schlankeren Cityrad – aber nur, wenn dessen zulässige Last passt. Für schwere Fahrer hat die belastbare Konstruktion Vorrang vor der bequemsten Bauform.

Auch Bremsen und Antrieb müssen zum Einsatzzweck passen. Hydraulische Scheibenbremsen oder solide Scheibenbremsen sind bei hohen Systemlasten eine sinnvolle Grundlage, weil Bremswege und Bremswärme stärker ins Gewicht fallen können. Planen Sie bergige Strecken eher mit kräftigem Drehmoment und einer Schaltung, die eine niedrige Übersetzung ermöglicht. Ein großer Akku schafft Reichweitenreserven, doch Herstellerreichweiten sind stets von idealen Bedingungen abhängig. Besonders Fahrergewicht, Steigungen, Reifendruck, Gegenwind, Temperatur und gewählte Unterstützungsstufe beeinflussen die reale Strecke.

Das Gewicht des Fahrrads verdient im Alltag ebenfalls Aufmerksamkeit. Ein 32-kg-Fatbike lässt sich nicht so leicht in einen Keller tragen oder in einen Autoträger heben wie ein leichteres E-Mountainbike. Eine Schiebehilfe, ein ebener Stellplatz und ein ausreichend breiter Fahrradständer machen im Alltag einen spürbaren Unterschied. Kontrollieren Sie regelmäßig Reifen, Speichen, Bremsbeläge und Verschraubungen; bei hoher Belastung ist Verschleiß besonders kaufrelevant. Regelmäßige Wartung ist ein Sicherheitsfaktor, kein optionales Zubehör.

Ein Umbausatz ist nur dann sinnvoll, wenn das vorhandene Fahrrad für die geplante Systemlast geeignet ist und der Einbau fachgerecht erfolgt. Die Belastbarkeit des Basisrads bleibt entscheidend; ein Motor kann sie nicht erhöhen. Bei leistungsstarken Umbausätzen ist zudem vor der Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr die rechtliche Einordnung zu klären. Wer keine Erfahrung mit Laufradmontage, Verkabelung und Bremsprüfung hat, fährt mit einem Komplett-E-Bike mit klarer Belastungsgrenze in der Regel sicherer und einfacher.

Für lange Wege unter 160 kg

Himiway Cruiser

Schwere Erwachsene innerhalb der angegebenen 160-kg-Nutzlast, die längere Strecken auf Asphalt, Schotter und Waldwegen fahren.

Empfehlung ansehen
Für leichte Offroad-Strecken

Eleglide Mopride 2

Deutlich leichtere Erwachsene, die ein handlicheres E-Mountainbike für Straße, Feldwege und leichte Offroad-Strecken suchen.

Empfehlung ansehen
Für komfortable Stadtwege

Himiway City Pedelec

Erwachsene innerhalb der angegebenen Zuladung, die ein komfortorientiertes E-Bike für Pendelwege und Stadtfahrten suchen.

Empfehlung ansehen

Direkter Vergleich

Modelle und ihre Einsatzzwecke

Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.

Alle 5 Modelle im direkten Vergleich

Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.

Modell & UrteilAm besten fürMarkeBewertungWichtigster VorteilZu beachtenCa. Preis
VARUN S26-1Unsere Empfehlung für 170 kgSchwere Erwachsene bis zur ausdrücklich angegebenen maximalen Belastung von 170 kg, die auf Asphalt, Feldwegen und unebenem Untergrund fahren möchten.VARUNNote 1,6 · 4,5 von 5Ausdrücklich angegebene maximale Belastung von 170 kgBreite Reifen benötigen mehr Platz beim Abstellen und Verladenca. 1159.00 €Preis anzeigen
Himiway CruiserFür lange Wege unter 160 kgSchwere Erwachsene innerhalb der angegebenen 160-kg-Nutzlast, die längere Strecken auf Asphalt, Schotter und Waldwegen fahren.HimiwayNote 2,1 · 4,1 von 5Hohe maximale Nutzlast von 160 kgMaximale Nutzlast liegt unter dem 170-kg-Suchziel–Preis anzeigen
Eleglide Mopride 2Für leichte Offroad-StreckenDeutlich leichtere Erwachsene, die ein handlicheres E-Mountainbike für Straße, Feldwege und leichte Offroad-Strecken suchen.EleglideNote 3,8 · 2,8 von 5Hydraulische Scheibenbremsen für kontrolliertes BremsenMaximale Fahrradlast von 120 kg liegt deutlich unter dem 170-kg-Suchzielca. 849.00 €Preis anzeigen
Himiway City PedelecFür komfortable StadtwegeErwachsene innerhalb der angegebenen Zuladung, die ein komfortorientiertes E-Bike für Pendelwege und Stadtfahrten suchen.HimiwayNote 4,1 · 2,5 von 5Tiefeinstieg erleichtert das Auf- und AbsteigenMaximale Zuladung liegt deutlich unter dem 170-kg-Suchziel–Preis anzeigen
SanBouSi Fat-Bike-Umbausatz 26 ZollFür erfahrene UmrüsterTechnisch versierte Erwachsene mit einem bereits passend belastbaren 26-Zoll-Basisrad und Bereitschaft zur fachgerechten Montage sowie rechtlichen Prüfung.SanBouSiNote 4,5 · 2,2 von 5Ermöglicht die Nachrüstung eines vorhandenen 26-Zoll-FahrradsKeine fahrfertige Komplettlösungca. 215.99 €Preis anzeigen

Schnellüberblick

5 Modelle kurz eingeordnet

01
Unsere Empfehlung für 170 kg

VARUN S26-1

Schwere Erwachsene bis zur ausdrücklich angegebenen maximalen Belastung von 170 kg, die auf Asphalt, Feldwegen und unebenem Untergrund fahren möchten.

Testnote
Note 1,6 · 4,5 von 5
Preis
ca. 1159.00 €
Besten Preis anzeigen
02
Für lange Wege unter 160 kg

Himiway Cruiser

Schwere Erwachsene innerhalb der angegebenen 160-kg-Nutzlast, die längere Strecken auf Asphalt, Schotter und Waldwegen fahren.

Testnote
Note 2,1 · 4,1 von 5
Preis
–
Besten Preis anzeigen
03
Für leichte Offroad-Strecken

Eleglide Mopride 2

Deutlich leichtere Erwachsene, die ein handlicheres E-Mountainbike für Straße, Feldwege und leichte Offroad-Strecken suchen.

Testnote
Note 3,8 · 2,8 von 5
Preis
ca. 849.00 €
Besten Preis anzeigen
04
Für komfortable Stadtwege

Himiway City Pedelec

Erwachsene innerhalb der angegebenen Zuladung, die ein komfortorientiertes E-Bike für Pendelwege und Stadtfahrten suchen.

Testnote
Note 4,1 · 2,5 von 5
Preis
–
Besten Preis anzeigen
05
Für erfahrene Umrüster

SanBouSi Fat-Bike-Umbausatz 26 Zoll

Technisch versierte Erwachsene mit einem bereits passend belastbaren 26-Zoll-Basisrad und Bereitschaft zur fachgerechten Montage sowie rechtlichen Prüfung.

Testnote
Note 4,5 · 2,2 von 5
Preis
ca. 215.99 €
Besten Preis anzeigen

FAQ

Häufige Fragen zum Produktvergleich

Was bedeutet maximale Nutzlast beim E-Bike?

Die Nutzlast beschreibt das zulässige Gewicht, das ein Fahrrad zusätzlich zu seinem Eigengewicht tragen darf oder das im Rahmen der Herstellerdefinition auf dem Fahrrad lastet. Prüfen Sie immer die konkrete Definition des Herstellers und rechnen Sie Gepäck mit ein.

Kann ich ein bis 160 kg freigegebenes E-Bike mit 170 kg fahren?

Nein. Die angegebene Grenze sollte nicht überschritten werden. Für 170 kg Körpergewicht kommt zusätzliches Gepäck hinzu, sodass ein Modell mit 160 kg Nutzlast keine passende Wahl ist.

Sind Fatbike-Reifen für schwere Fahrer besser?

Breite Reifen können auf losem Untergrund mehr Traktion und Komfort bieten. Sie ersetzen aber keine ausreichende Belastungsfreigabe des gesamten Fahrrads und sind auf Asphalt meist weniger leichtläufig.

Wie wichtig ist ein herausnehmbarer Akku?

Ein herausnehmbarer Akku erleichtert das Laden, wenn der Abstellort keine Steckdose hat. Für die Sicherheit bei hoher Belastung ist er jedoch weniger entscheidend als die zulässige Last, Bremsen, Reifen und der Zustand des Fahrrads.

Darf ein 1500-W-Umbausatz wie ein normales Pedelec gefahren werden?

Das hängt von der konkreten technischen Ausführung und Nutzung ab. Eine Leistung von 1500 Watt entspricht nicht ohne Weiteres einem üblichen Pedelec; vor der Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr ist die rechtliche Einordnung zu prüfen.

Transparenz

Nachprüfbare Informationen

Verantwortliche Redaktion

Naomi Knowles

Die Einordnung verbindet redaktionelle Recherche, nachvollziehbare Produktkriterien und regelmäßige Aktualisierungen.

Profil & Standards
Methodik

So vergleichen wir

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für hohe Belastung, Sicherheit und Kontrolle, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Komfort und Fahrverhalten und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für…

Testverfahren ansehen
Aktualität

Zuletzt aktualisiert

10. September 2026

Zum Vergleich

Alle Vergleiche aus dieser Themenübersicht

Das passende E-Bike nach tatsächlicher Last wählen

Wer ein E-Bike XXL für 170 kg sucht, sollte zuerst die Herstellerangabe zur Belastung prüfen und Gepäck mit einrechnen. In diesem Vergleich ist das VARUN S26-1 die direkte Wahl für diesen Grenzwert; der Himiway Cruiser kommt nur infrage, wenn die Last unter 160 kg bleibt. Stimmen Sie anschließend Reifen und Bauform auf Ihre Wege ab und berücksichtigen Sie, ob Sie das Rad im Alltag abstellen oder tragen müssen.

Preisangaben zuletzt geprüft: 14.10.2026.

Redaktionelle Auszeichnungen und Vergleichsstände

Die Siegel beziehen sich auf das jeweilige Produkt und den dokumentierten Vergleichsstand. Eine Auszeichnung allein erteilt kein Nutzungsrecht.