Empfohlene Produkte im Bereich „Bremsscheiben Fahrrad“
Wir haben Produkte im Bereich „Bremsscheiben Fahrrad“ miteinander verglichen und Empfehlungen für Dich zusammengestellt. Hier findest Du die Top 15 im Bereich „Bremsscheiben Fahrrad“.
Bremsscheiben fürs Fahrrad gezielt auswählen: Sicherheit, Kontrolle und passende Größen
Das Wichtigste in Kürze
Welche Bremsscheiben passen an mein Fahrrad?
Entscheidend sind Durchmesser, Aufnahme (6-Loch oder Center Lock) und Belagtyp der Scheibenbremsen. Nur Scheiben wählen, die zu Rahmen, Gabel, Nabe und Bremssattel-Freigaben des Herstellers passen.
Wann lohnt sich der Wechsel auf größere Bremsscheiben am Fahrrad?
Größere Bremsscheiben lohnen sich bei höherem Fahrergewicht, Gepäck, steilen Abfahrten oder E‑Bikes. Voraussetzung ist immer, dass Rahmen, Gabel, Adapter und Bremse den größeren Durchmesser offiziell freigeben.
Wer über neue Bremsscheiben fürs Fahrrad nachdenkt, sucht meist mehr Bremskraft, bessere Dosierbarkeit oder weniger Fading in langen Abfahrten. Der Ratgeber richtet sich an Tourenfahrer, Mountainbiker, Rennrad- und E‑Bike-Nutzer, die ihre Scheibenbremsen gezielt optimieren wollen. Die größte Herausforderung besteht darin, passende Durchmesser, Befestigungsstandards und Materialien so zu kombinieren, dass Sicherheit, Gewicht und Budget zusammenpassen.
Grundlagen zu Bremsscheiben am Fahrrad: Funktion und wichtige Begriffe
Bremsscheiben sind das Reibelement der Scheibenbremse: Die Bremsbeläge pressen seitlich auf die Scheibe, wandeln Bewegungsenergie in Wärme und verzögern so das Laufrad. Entscheidend sind Durchmesser, Material, Dicke und Form der Scheibe sowie die Kombination mit den passenden Belägen.
Der Durchmesser bestimmt direkt die Hebelwirkung: Größere Scheiben bieten mehr Bremskraft bei gleicher Handkraft und erwärmen sich langsamer, sind aber schwerer und belasten Rahmen und Gabel stärker. Übliche Größen reichen von 140 mm bei Rennrädern bis 220 mm bei schweren E‑MTBs.
Die Dicke der Scheibe bewegt sich meist zwischen 1,8 und 2,0 mm, bei speziellen E‑Bike- oder Downhill-Scheiben auch etwas darüber. Zu dicke Scheiben können in älteren Bremssätteln schleifen, zu dünne Scheiben verlieren schneller ihre Steifigkeit und neigen eher zum Verziehen.
Aus meiner Erfahrung heraus sorgt eine saubere, entgratete Reibfläche ohne tiefe Rillen oder Verfärbungen stärker für konstante Bremsleistung als ein möglichst spektakuläres Design der Aussparungen.
Aufnahme-Standards: 6-Loch vs. Center Lock im Vergleich
Am Markt dominieren zwei Befestigungsstandards für Bremsscheiben: 6-Loch (ISO) und Center Lock (Shimano-Standard). Welcher benötigt wird, bestimmt die Nabe des Laufrads. Ein Wechsel zwischen den Standards ist nur mit anderen Naben oder speziellen Adaptern möglich.
Bei 6-Loch-Scheiben wird die Bremsscheibe mit sechs M5-Schrauben direkt auf den Nabeflansch geschraubt. Das System ist weit verbreitet, viele Hersteller wie Shimano, SRAM, Magura oder TRP bieten 6-Loch-Scheiben an. Der Wechsel erfordert etwas Zeit, dafür sind die Komponenten sehr universell kombinierbar.
Center-Lock-Scheiben verfügen über eine verzahnte Aufnahme und werden mit einem Lockring ähnlich einer Kassette fixiert. Das ermöglicht einen sehr schnellen Scheibenwechsel mit Kassetten- oder Innenlagerwerkzeug. Viele hochwertige Rennrad- und MTB-Laufräder von Shimano, DT Swiss oder Mavic setzen auf Center Lock.
Ich empfehle bei häufigem Laufrad- oder Scheibenwechsel Center Lock, während ich bei Reiserädern mit weltweiter Ersatzteilversorgung lieber bei 6-Loch bleibe, weil die Auswahl an kompatiblen Scheiben deutlich größer ist.
Materialien und Aufbau: Stahlscheibe, zweigeteilt und Ice-Tech
Die meisten Bremsscheiben fürs Fahrrad bestehen aus Edelstahl. Einfache Modelle sind einteilig: Träger und Reibfläche sind aus einem Stück gefertigt. Hochwertige Varianten besitzen einen zweiteiligen Aufbau, bei dem die Reibfläche aus Edelstahl mit einem Träger aus Aluminium vernietet ist, um Gewicht zu sparen und die Wärmeableitung zu verbessern.
Shimano setzt bei vielen höherwertigen Scheiben auf die sogenannte Ice-Tech-Technologie: Ein mehrschichtiger Verbund mit Aluminiumkern zwischen zwei Edelstahllagen, teils ergänzt um Kühlrippen. Das reduziert thermische Überlastung, besonders bei langen Abfahrten oder schweren E‑Bikes.
SRAM und andere Marken bieten leichte zweiteilige Scheiben mit Aluminium-Spider an, die das Felgengewicht senken und sich weniger verziehen sollen. Für harte Downhill- oder Bikepark-Nutzung existieren zusätzlich verstärkte, dickere Stahlscheiben, die einen robusteren Reibring aufweisen und mehr thermische Reserven bieten.
Meine langjährige Erfahrung mit Alltags- und Tourenrädern hat gezeigt, dass robuste einteilige Stahlscheiben oft die langlebigste und kostengünstigste Lösung sind, sofern man auf extrem steile Dauerabfahrten verzichtet.
Konkrete Nutzungsszenarien: Welche Bremsscheiben für welches Fahrrad?
Je nach Fahrradtyp unterscheiden sich Anforderungen an Bremskraft, Gewicht, Hitzebeständigkeit und Steifigkeit deutlich. Der sinnvollste Weg zur richtigen Bremsscheibe führt daher über den geplanten Einsatzbereich und das Gesamtgewicht von Bike, Fahrer und Gepäck.
Rennrad und Gravel: Leicht, kontrolliert, aber hitzestabil
Am Rennrad dominieren 140 mm und 160 mm Scheiben. Vorn kommen häufig 160 mm zum Einsatz, hinten je nach Fahrergewicht 140 mm oder 160 mm. Bei langen Alpenabfahrten und Fahrergewichten über 80 kg tendiere ich klar zu 160 mm an beiden Laufrädern, um thermische Reserven zu erhöhen.
Gravelbikes nutzen meist 160 mm, bei sportlicher Fahrweise oder Bikepacking-Set-ups auch 180 mm vorn. Hier bieten leichte, zweiteilige Scheiben mit gutem Hitzemanagement einen spürbaren Vorteil: Sie bleiben formstabil und reduzieren Bremsfading auf Schotterabfahrten.
Mountainbike und Trail: Kontrolle und Reserven im Gelände
Cross-Country-MTBs werden häufig mit 160 mm oder 180 mm Bremsscheiben gefahren. Für mittelschwere Fahrer auf gemäßigten Strecken reichen 160 mm hinten und 180 mm vorn meist aus. Bei aggressivem Trail-Einsatz, schweren Fahrern oder alpinen Touren ist 180/180 mm oder 180/200 mm deutlich sinnvoller.
Enduro- und Downhill-Bikes setzen fast durchgehend auf 200 mm oder 203 mm Scheiben, teilweise sogar 220 mm. Diese großen Durchmesser reduzieren die nötige Handkraft und verhindern starkes Aufheizen, wenn lange, steile Abfahrten mit vielen harten Bremsmanövern gefahren werden.
E‑Bike und S-Pedelec: Hohe Massen erfordern große Scheiben
E‑Bikes bringen durch Motor, Akku und stabile Rahmen deutlich mehr Gewicht auf die Waage. Deshalb verbauen viele Hersteller vorn 180 mm oder 200 mm Bremsscheiben, hinten mindestens 180 mm. S‑Pedelecs bis 45 km/h benötigen aufgrund der höheren Geschwindigkeiten zusätzlich stärkere, teils speziell freigegebene E‑Bike-Scheiben.
Wer sein E‑MTB häufig mit Gepäck oder Anhänger fährt, sollte bei Herstellern gezielt nach E‑Bike-kompatiblen, dickeren Scheiben suchen. Diese sind für höhere Dauerbelastung und mehr Bremsenergie ausgelegt und harmonieren meist mit verstärkten Vierkolbenbremsen.
Vergleich von fünf typischen Bremsscheiben-Optionen
Am Markt existieren zahlreiche konkrete Modelle, sie lassen sich aber gut in fünf typische Kategorien einteilen. So fällt die Entscheidung leichter, welches Konzept zu Fahrstil, Budget und Radtyp passt.
Kurzer Tabellen-Einstieg: Die Tabelle vergleicht typische Kategorien von Fahrrad-Bremsscheiben nach Einsatzbereich, Schwerpunkten und grobem Preisrahmen, um eine klare Vorauswahl für den eigenen Einsatzzweck zu treffen.
| Option | Ideal für | Wichtiges Merkmal | Preisrahmen |
|---|---|---|---|
| Einfache einteilige Stahlscheibe | Alltagsrad, Stadt, Touren bis Mittelgebirge | Robust, günstig, gut verfügbar | ca. 10–25 € pro Scheibe |
| Leichte Rennrad-/Gravel-Scheibe | Rennrad, Gravel, sportliche Touren | Gewichtsoptimiert, oft Center Lock | ca. 25–60 € pro Scheibe |
| Zweiteilige MTB-Scheibe mit Alu-Spider | Trail- und All-Mountain-MTB | Gute Hitzeableitung, steifer Aufbau | ca. 35–80 € pro Scheibe |
| Spezielle E‑Bike-/Downhill-Scheibe | E‑MTB, Enduro, Bikepark, S‑Pedelec | Verstärkt, größere Durchmesser | ca. 40–90 € pro Scheibe |
| Ice-Tech-/Kühlrippen-Scheibe | Lange Alpenabfahrten, schwere Fahrer | Mehrschichtiger Aufbau, Kühlrippen | ca. 50–120 € pro Scheibe |
Typische Einsteiger- und Tourenscheiben vieler Marken sind einfache Stahlscheiben mit 160 mm oder 180 mm Durchmesser. Für sportliche Rennrad- und Gravel-Set-ups liegen moderne, gelochte Center-Lock-Scheiben mit 140 mm oder 160 mm weit vorn, da sie Gewicht sparen und dennoch ausreichend thermische Reserven bieten.
Trail- und Enduro-Fahrer setzen vermehrt auf zweiteilige 180- oder 200-mm-Scheiben, bei denen der Aluminium-Träger das Gewicht senkt und die Scheibe versteift. Hochwertige E‑Bike- und Downhill-Scheiben sind dagegen oft schwerer, aber thermisch noch stabiler, um lange Bremspassagen sicher zu meistern.
Wer regelmäßig hohe Pässe fährt oder als schwerer Fahrer unterwegs ist, profitiert spürbar von Ice-Tech- oder ähnlichen Verbundscheiben. Diese halten Bremsenquietschen und Fading besser im Zaum, vor allem in Verbindung mit passenden organischen oder halbmetallischen Belägen.
Kaufberatung: So findest du die passende Bremsscheibe für dein Fahrrad
Vor der Bestellung einer neuen Bremsscheibe müssen technische Freigaben von Rahmen, Gabel, Bremssattel und Nabe geklärt werden. Danach geht es um die Balance aus Bremskraft, Gewicht, Preis und Verschleiß. Ein strukturierter Blick auf die wichtigsten Parameter verhindert Fehlkäufe.
Durchmesser, Freigaben und Kompatibilität sicher prüfen
Zuerst steht der zulässige Scheibendurchmesser fest: Hersteller geben für Rahmen und Gabel maximale Werte an, zum Beispiel 180 mm hinten und 203 mm vorn. Diese Angaben dürfen nicht überschritten werden, weil sonst die Belastung an Aufnahme und Ausfallenden zu hoch wird.
Gleichzeitig müssen Post-Mount-Adapter, Bremssattel und Bremszange für den gewünschten Durchmesser freigegeben sein. Wer von 160 mm auf 180 mm oder 203 mm wechselt, benötigt häufig neue Adapter. Die Aufnahmeart der Nabe (6-Loch oder Center Lock) legt zusätzlich den Scheibentyp fest.
Bei älteren Bremsen ist die maximal zulässige Scheibendicke zu beachten. Einige moderne E‑Bike-Scheiben sind dicker und passen nicht in jeden Bremssattel, ohne dass die Beläge schleifen. Entsprechende Angaben finden sich in den technischen Datenblättern der Bremshersteller.
Checkliste zum Kauf
- Durchmesser: Herstellerfreigabe prüfen, meist 160–180 mm Tour, 180–220 mm MTB/E‑Bike
- Aufnahme: 6-Loch oder Center Lock passend zur Nabe wählen
- Materialaufbau: einteilig für Alltag, zweiteilig/Ice-Tech für Berge und hohe Lasten
- Preisrahmen: ca. 20–60 € pro Scheibe für solide Mittelklasse einplanen
Wenn die Kompatibilität geklärt ist, entscheidet die Nutzung über den optimalen Scheibendurchmesser. Leichte Fahrer im Flachland können problemlos kleinere Scheiben fahren, während schwere Fahrer in Bergen von größeren Durchmessern spürbar profitieren und sich mehr Sicherheitsreserven schaffen.
Belagtyp, Bremsgefühl und Geräuschentwicklung berücksichtigen
Bremsscheiben sind nicht losgelöst von den Belägen zu sehen. Organische Beläge bieten meist mehr Biss bei Nässe und ein leiseres Bremsverhalten, verschleißen aber schneller. Sintermetallbeläge halten länger und vertragen hohe Temperaturen besser, können jedoch lauter und aggressiver zur Scheibe sein.
Viele Hersteller geben konkrete Empfehlungen, welche Scheiben und Beläge optimal zusammenarbeiten. Gerade bei Ice-Tech- oder speziellen E‑Bike-Scheiben lohnt es sich, im System zu bleiben, etwa bei Shimano- oder SRAM-Kombinationen, um Geräusche, ungleichmäßigen Abrieb und thermische Probleme zu minimieren.
Aus meiner Erfahrung heraus reduziert eine saubere Einbremsprozedur mit ruhigen, wiederholten Bremsmanövern von hoher Geschwindigkeit auf Schrittgeschwindigkeit deutlich das Risiko von späterem Quietschen und Vibrationen, egal ob organische oder gesinterte Beläge genutzt werden.
Gewicht, Budget und Wartungsaufwand realistisch einschätzen
Gewicht spielt vor allem bei Rennrädern und sportlichen Mountainbikes eine Rolle. Leichte, zweiteilige Scheiben sparen je nach Größe 20–50 g pro Scheibe, was für ambitionierte Fahrer interessant ist. Für Alltagsräder ist Zuverlässigkeit und Preis wichtiger als jedes eingesparte Gramm.
Im Mittelklassesegment zwischen 20 und 60 Euro pro Scheibe finden sich zuverlässige Modelle für die meisten Einsätze. Teurere High-End-Scheiben lohnen sich vor allem bei häufiger alpiner Nutzung, im Bikepark oder wenn jedes Gramm zählt. Für Stadt- und Tourenräder reicht oft schon eine solide Einsteiger-Scheibe renommierter Hersteller.
Ich empfehle Vielfahrern, statt zur absoluten Top-Scheibe lieber zu einem robusten, gut verfügbaren Mittelklassemodell zu greifen und einmal im Jahr zu prüfen, ob die Mindestdicke noch eingehalten wird und die Reibfläche frei von tiefen Riefen ist.
Tipp: Vor dem Kauf einer größeren Bremsscheibe immer prüfen, ob der vorhandene Bremssattel mit einem passenden Adapter kombiniert werden kann und ob das Laufrad bei montiertem Reifen ausreichend Abstand zu Gabel oder Streben behält.
Montage, Pflege und Verschleiß von Fahrrad-Bremsscheiben
Eine korrekt montierte und gepflegte Bremsscheibe ist Grundlage für zuverlässige Bremsleistung. Falsches Anzugsdrehmoment, verölte Reibflächen oder unterschrittene Mindestdicke führen schnell zu Problemen bis hin zum kompletten Ausfall der Bremse.
Montagehinweise für 6-Loch und Center Lock
Bei 6-Loch-Scheiben sollten die Schrauben mit mittelfester Schraubensicherung versehen und kreuzweise mit dem vom Hersteller angegebenen Drehmoment (meist 4–6 Nm) angezogen werden. Eine gleichmäßige Anzugskraft verhindert, dass sich die Scheibe sofort beim ersten Bremsen verzieht.
Center-Lock-Scheiben werden mit einem Lockring befestigt. Je nach Ausführung nutzt du ein Kassetten- oder Innenlagerwerkzeug, das empfohlene Drehmoment liegt meist um 40 Nm. Nach der ersten Fahrt ist ein kurzer Nachcheck sinnvoll, ob der Lockring noch fest sitzt.
Vor der Montage sollten Reibflächen mit Bremsenreiniger entfettet werden, um Fertigungsrückstände zu entfernen. Hände bleiben besser von der Reibfläche fern, damit kein Hautfett auf die Scheibe gelangt und die Beläge verschmiert.
Reinigung, Glasur und Verzug erkennen
Bremsquietschen und nachlassende Bremsleistung entstehen oft durch verschmutzte oder verglaste Scheiben. Leichte Verschmutzungen lassen sich mit isopropylhaltigem Reiniger und einem fusselfreien Tuch entfernen. Starke Verfärbungen oder Glasur erfordern vorsichtiges Anschleifen der Reibfläche mit feinem Schleifpapier.
Verbogene Bremsscheiben erkennt man an schleifenden Geräuschen und unregelmäßigem Kontakt mit den Belägen. Leichte Seitenschläge lassen sich mit einem speziellen Richtwerkzeug oder einer verstellbaren Zange korrigieren, sofern die Mindestdicke noch eingehalten wird und keine Risse sichtbar sind.
Aus meiner Erfahrung heraus ist es effizienter, eine stark verzogene oder rissige Scheibe rechtzeitig zu ersetzen, statt lange zu richten, da das Material oft bereits ermüdet ist und Probleme schnell zurückkehren.
Verschleißgrenzen und Austauschintervall
Hersteller geben eine Mindestdicke an, meist um 1,5 mm. Wird dieser Wert unterschritten, muss die Bremsscheibe ersetzt werden, selbst wenn sie äußerlich noch gut aussieht. Messungen erfolgen mit einer Schieblehre an mehreren Punkten des Reibrings.
Risse, Ausbrüche an den Aussparungen oder stark ungleichmäßige Abnutzung sind ebenfalls Gründe für einen Austausch. Je nach Fahrleistung, Belagtyp und Einsatzgebiet können Scheiben viele tausend Kilometer halten oder im harten Bikepark-Einsatz innerhalb einer Saison verschleißen.
Klare Kaufentscheidung: Welche Bremsscheiben-Lösung passt zu dir?
Die Auswahl der passenden Bremsscheiben fürs Fahrrad lässt sich auf einige typische Profile herunterbrechen. Wer vor allem in der Stadt oder auf moderaten Touren fährt, kommt mit einteiligen Stahlscheiben in 160 mm oder 180 mm in der Regel ideal zurecht und bleibt im günstigen Preisbereich.
Sportliche Rennrad- und Gravel-Fahrer, die viel in hügeligem Terrain unterwegs sind, profitieren von leichten, gut belüfteten 160-mm-Center-Lock-Scheiben. Für Bikepacking oder schwere Fahrer mit Gepäck sind 180 mm vorn eine sinnvolle Reserve.
Mountainbiker, die regelmäßig Trails und Berge fahren, sollten 180 mm oder 200 mm Scheiben einplanen, idealerweise mit zweiteiligem Aufbau und guter Hitzebeständigkeit. Enduro, Downhill und E‑MTB fahren sicherer mit 200–220 mm verstärkten Scheiben, auch wenn der Preis höher und das Gewicht größer ist.
Wenn du dein Budget definierst, die technischen Freigaben beachtest und den Einsatzzweck ehrlich einschätzt, führt der Weg fast automatisch zu einer passenden Kategorie von Bremsscheiben. So erhältst du mehr Bremskraft und Sicherheit, ohne unnötig Geld in überdimensionierte oder inkompatible Komponenten zu investieren.
FAQ zum Thema Bremsscheiben Fahrrad
Die richtige Größe steht meist auf den vorhandenen Scheiben und in den Unterlagen von Rahmen, Gabel und Bremse. Du darfst nur Durchmesser verwenden, die von Rahmen, Gabel und Bremssattel ausdrücklich freigegeben sind.
Ja, das ist üblich. Vorne werden oft größere Scheiben gefahren, weil dort mehr Bremskraft wirkt. Wichtig ist nur, dass beide Größen zu Rahmen, Gabel, Bremssattel und Adaptern passen und die Herstellerfreigaben einhalten.
Ein Austausch ist nötig, wenn die vom Hersteller angegebene Mindestdicke unterschritten wird, Risse sichtbar sind oder der Reibring starke Riefen und Verfärbungen zeigt. Spätestens dann leidet die Bremsleistung und die Sicherheit ist eingeschränkt.
Für Alltags- und Stadträder reichen meist solide Mittelklasse-Scheiben. High-End-Modelle lohnen sich vor allem bei hohem Gebirgsanteil, E‑MTB oder sehr sportlicher Fahrweise, wenn geringes Gewicht und maximale Hitzestabilität Priorität haben.
Saubere, entfettete Scheiben, korrekt eingebremste Beläge und eine exakte Ausrichtung des Bremssattels helfen am meisten. Bei anhaltendem Quietschen können andere Belagtypen oder hitzestabilere Scheiben die Geräuschentwicklung verringern.
Die Bestseller im Bereich „Bremsscheiben Fahrrad“
Eine Liste der Bestseller unter der Kategorie „Bremsscheiben Fahrrad“ findest Du hier. Hier kannst Du Dich orientieren, welche Produkte andere Nutzer besonders oft gekauft haben.
- DURCHMESSER- Der Durchmesser der Bremsscheibe beträgt 160mm.
- DETAILS- Inhalt: Bremsscheibe, Marke: Shimano, Modell: SMRT26 (2022), Ausführung (Lochzahl): 6-Loch, Verpackung: SB-Verpackung, Farbe: silber, Material: Edelstahl.
- WEITERE DETAILS- Die Bremsscheibe ist nur für Resin Kunststoffbeläge geeignet. Inklusive Werkstatttool.
- GEEIGNET- Die Bremsscheibe ist ideal geeignet für alle Fahrräder, ganz egal ob Sie ein MTB, Rennrad, Gravel, Mountainbike, Citybike oder E Bike besitzen.
- MATERIAL- Die Shimano Bremsscheibe besteht aus hochwertigem Stahl. Dieses ist temperaturbeständig, rostfrei, verformungsfrei, verschleißfest und langlebig.
- Außendurchmesser: 160 mm / 180 mm / 203 mm, Achsabstand: 44 mm, Dicke: 1,9 mm
- Material: Hergestellt aus hochwertigem Edelstahl, rostfrei und verschleißfest, stark und langlebig, nicht leicht zu verformen.
- Schraubenlochabstand: Der Abstand zwischen zwei benachbarten Löchern beträgt 2,2 cm, der Abstand zwischen zwei diagonalen Löchern beträgt 4,4 cm
- Breite Anwendung: Einfache Montage an Ihrem Scheibenbremsen Rahmen und Ihrer Gabel geeignet für Rennrad, Mountainbike, BMX, MTB
- Paket beinhaltet: 2 x Scheibenbremsscheibe + 12 x Schrauben
- 【Produkt-Spezifikation】Hydraulische scheibenbremse fahrrad enthält 2 x 160mm Bremsscheibe und 12 Schrauben.Durch den 6-Loch Montage-Standard (44 mm Lochkreis) ist die Bremsscheibe leicht zu montieren.
- 【Ausgezeichnetes Material】Bremsscheiben fahrrad Hergestellt aus rostfreiem Stahl SUS410.SUS410 ist ein nickelfreier rostfreier Stahl, martensitischer rostfreier Stahl, der eine gute Härtbarkeit aufweist. Er hat eine hohe Härte, Zähigkeit, gute Korrosionsbeständigkeit, Warmfestigkeit und Kaltverformungseigenschaften, die Stoßdämpfung ist ebenfalls sehr gut.
- 【Sehr Gute Bremsleistung】Die Ausgewogene Anzahl an Durchbrüchen auf dem Bremsring sorgen für gute Bremsleistungen unter verschiedenen Wetterverhältnissen.Der Abstand zwischen zwei benachbarten Löchern beträgt 2,2 cm, der Abstand zwischen zwei diagonalen Löchern beträgt 4,4 cm.
- 【Breite Anwendung】Einfache Montage an Ihrem Scheibenbremsen Rahmen und Ihrer Gabel geeignet für Rennrad, Mountainbike, BMX, MTB.
- 【Intimer Service】Unser Ziel ist es, Ihnen zufriedenstellende Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Wenn Sie mit unseren Produkten nicht zufrieden sind, senden Sie uns bitte eine E-Mail. Wir werden innerhalb von 24 Stunden antworten.
- Außendurchmesser: 140 mm/160mm/180mm/203mm. Achsabstand: 44mm. Dicke: 1,95 mm.
- Das Paket enthält 1-PCS Fahrradbremsscheibe + 12 * Schrauben.
- Gewicht (140mm:100g) (160mm:123g) (180mm:160g) (203mm:186g)
- Material: Edelstahl
- Geeignet für Rennrad, Mountainbike, BMX, MTB
- DURCHMESSER- Sie können selber auswählen, welchen Durchmesser Sie brauchen. Zur Auswahl steht 160mm Innenverzahnung oder 180mm Außenverzahnung.
- DETAILS- Inhalt: Bremsscheibe, Marke: Shimano, Modell: Deore SM-RT54S/M, Ausführung: Center Lock, Verpackung: SB-Verpackung, Farbe: silber lackiert.
- WEITERE DETAILS- Material Bremsscheibe/Verschlussring: Edelstahl, Material Spider: Aluminium. Die Bremsscheibe ist nur für Resin Kunststoffbeläge geeignet inklusive Lockring und Werkstatttool.
- GEEIGNET- Die Bremsscheibe ist ideal geeignet für alle Fahrräder, ganz egal ob Sie ein MTB, Rennrad, Gravel, Mountainbike, Citybike oder E Bike besitzen.
- MATERIAL- Die Shimano Bremsscheibe und Verschlussring besteht aus hochwertigem Stahl. Dieses ist temperaturbeständig, rostfrei, verformungsfrei, verschleißfest und langlebig.
- Aufnahme Center-Lock
- Durchmesser 160 mm
- Kompatible Beläge: Resin
- 【Größe】Außendurchmesser: 160 mm. Mittenabstand: 44 mm. Dicke: 1,9 mm( verschleißfester ist als die Scheibe mit einer Dicke von 1,85 mm auf dem Markt)
- 【Material】:PLATT Bremsscheiben Die Verwendung von hochwertigem Edelstahl(SUS410) hat eine gute Wärmeableitung und die Ebenheit der Scheibe ist sehr gut
- 【Professionelles Design】: Das G3-Belüftungsdesign hilft, die Bremsscheibe sauber zu halten, Staub sammelt sich nicht auf der Bremsscheibe an, geeignet für den Langzeitgebrauch über lange Distanzen, stabile Leistung.
- 【Einfache Installation und Kompatibilität.】Einfache Montage auf dem Rahmen und der Gabel der Scheibenbremse.Geeignet für Rennrad, Mountainbike, BMX, MTB
- 【Paket beinhaltet】: 2 x 160 mm Fahrradbremse Rotor + 12 x Schrauben
Das sagt Stiftung Warentest zu Produkten im Bereich „Bremsscheiben Fahrrad“
Stiftung Warentest überprüft, vergleicht und testet die besten Produkte für Verbraucher. Viele der Tests der Stiftung Warentest helfen so bei der Entscheidung, welches Produkt gekauft werden soll. Ob es für dieses Produkt einen Testsieger der Stiftung Warentest gibt, der zum Kaufen empfohlen wird, ist uns zum aktuellen Zeitpunkt nicht bekannt.
Unser Vergleichssieger im Bereich „Bremsscheiben Fahrrad“
- DURCHMESSER- Der Durchmesser der Bremsscheibe beträgt 160mm.
- DETAILS- Inhalt: Bremsscheibe, Marke: Shimano, Modell: SMRT26 (2022), Ausführung (Lochzahl): 6-Loch, Verpackung: SB-Verpackung, Farbe: silber, Material: Edelstahl.
- WEITERE DETAILS- Die Bremsscheibe ist nur für Resin Kunststoffbeläge geeignet. Inklusive Werkstatttool.
- GEEIGNET- Die Bremsscheibe ist ideal geeignet für alle Fahrräder, ganz egal ob Sie ein MTB, Rennrad, Gravel, Mountainbike, Citybike oder E Bike besitzen.
- MATERIAL- Die Shimano Bremsscheibe besteht aus hochwertigem Stahl. Dieses ist temperaturbeständig, rostfrei, verformungsfrei, verschleißfest und langlebig.
Aktuelle Angebote im Bereich „Bremsscheiben Fahrrad“
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