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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich

Fahrrad-Bremsscheiben: 5 Modelle im Vergleich

Eine passende Bremsscheibe muss vor allem zum Nabentyp, zur freigegebenen Rotorgröße und zu den Bremsbelägen passen. Unsere Hauptempfehlung ist die Shimano SM-RT26 160 mm, weil sie für viele 6-Loch-Alltagsräder eine klar eingeordnete Lösung mit sinnvoller Befestigungssicherung bietet.

Zum ausführlichen Test

Redaktionelle Einordnung

Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf

Für typische Alltags-, Trekking- und gemäßigte MTB-Einsätze mit 160-mm-6-Loch-Aufnahme ist die Shimano SM-RT26 die ausgewogenste Wahl, sofern Resin-Beläge gefahren werden. Wer am kompatiblen Rad bewusst mehr Bremsreserve benötigt und 180 mm freigegeben hat, findet in der Shimano SM-RT66 die passendere Alternative. Die drei Zweier-Sets sind besonders interessant, wenn beide Rotoren eines Fahrrads in 160 mm erneuert werden sollen.

Redaktioneller Vergleich Produktabbildung und Einordnung auf Basis der hinterlegten Vergleichsdaten.
Das Wichtigste

Für den gezielten Austausch eines 160-mm-Rotors an einem 6-Loch-Rad mit Resin-Belägen überzeugt die SM-RT26 durch passende Alltagsauslegung und eine zusätzliche Sicherung der Befestigung.

Zum Testsieger

Unsere Auswahl

5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse

Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.

01Unsere Empfehlung

Shimano SM-RT26 160 mm

Alltags-, Trekking- und Freizeitfahrräder mit 160-mm-6-Loch-Nabe und Resin-Bremsbelägen.

Für den gezielten Austausch eines 160-mm-Rotors an einem 6-Loch-Rad mit Resin-Belägen überzeugt die SM-RT26 durch passende Alltagsauslegung und eine zusätzliche Sicherung der Befestigung.

  • Klare Freigabe für Resin-Bremsbeläge
  • Anti-Loosen-Anziehplatte zur Sicherung der Befestigung
  • Nur für Resin-Bremsbeläge freigegeben
Ausführlicher Test
02Für mehr Bremsreserve

Shimano SM-RT66 180 mm

MTB- und Trekkingräder mit freigegebener 180-mm-6-Loch-Bremsanlage sowie Resin- oder Metallbelägen.

Die SM-RT66 ist die beste Wahl im Vergleich, wenn ein 180-mm-Rotor ausdrücklich vorgesehen ist und Metallbeläge eine Rolle spielen; für 160-mm-Alltagsräder bleibt die RT26 passender.

  • 180 mm für höhere Bremsreserven bei passenden Systemen
  • Freigabe für Resin- und Metallbremsbeläge
  • 180 mm nur bei Freigabe von Rahmen, Gabel und Bremssattel
Ausführlicher Test
03Bestes 160-mm-Set

PLATTBK Bremsscheiben 160 mm, 2 Stück

Fahrräder mit zwei 160-mm-6-Loch-Rotoren, wenn Vorder- und Hinterrad gemeinsam erneuert werden sollen.

Das PLATTBK-Set ist die sinnvollste Zubehörwahl für den vollständigen 160-mm-Austausch, wenn zwei identische 6-Loch-Rotoren gebraucht werden.

  • Zwei 160-mm-Rotoren für Vorder- und Hinterrad
  • SUS410-Edelstahl
  • Nur für 160-mm-Rotoren geeignet
Ausführlicher Test
04Preistipp

GoHZQ Bremsscheiben 160 mm, 2 Stück

Preisbewussten Austausch beider 160-mm-Rotoren an Fahrrädern mit 6-Loch-Naben.

Das GoHZQ-Set ist ein zweckmäßiger Preistipp für den beidseitigen 160-mm-Ersatz, wenn die vollständige Kompatibilität am Fahrrad vorher geprüft wurde.

  • Zwei 160-mm-Rotoren für Vorder- und Hinterrad
  • 1,9-mm-Scheibendicke
  • Nur für 160-mm-Rotoren geeignet
Ausführlicher Test
05Für den Kompletttausch

PERFETSELL Bremsscheiben 160 mm, 2 Stück

Kompletten Austausch an Fahrrädern mit zwei passenden 160-mm-6-Loch-Rotoren.

Das PERFETSELL-Set ist eine solide Option für zwei passende 160-mm-6-Loch-Rotoren, sofern der Bremssattel mit der 2-mm-Ausführung kompatibel ist.

  • Zwei 160-mm-Rotoren für Vorder- und Hinterrad
  • 2-mm-Scheibendicke
  • Nur für 160-mm-Rotoren geeignet
Ausführlicher Test

Schnelle Antworten

Das Wichtigste vor der Auswahl

Kann ich eine 160-mm-Bremsscheibe einfach durch 180 mm ersetzen?

Nein. Ein Wechsel auf 180 mm ist nur zulässig, wenn Rahmen, Gabel, Bremssattel und gegebenenfalls ein Adapter dafür freigegeben sind. Ohne diese Voraussetzungen kann die Bremse nicht korrekt oder sicher funktionieren.

Was bedeutet 6-Loch bei einer Fahrrad-Bremsscheibe?

6-Loch bezeichnet die Befestigung mit sechs Schrauben an der Nabe. Die Modelle in diesem Vergleich benötigen eine passende 6-Loch-Nabe mit 44-mm-Lochkreis und passen nicht direkt auf Centerlock-Naben.

Warum schleift die Bremse nach dem Rotorwechsel?

Häufig muss der Bremssattel nach dem Einbau neu zentriert werden. Auch ein nicht korrekt eingesetztes Laufrad, unpassende Rotorstärke oder ein verzogener Rotor können Schleifen verursachen.

So testen wir

Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung und Kompatibilität, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Sicherheit und Bremsreserven, Montage und Alltagstauglichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.

  1. Markt und relevante Modelle erfassen
  2. Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
  3. Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
  4. Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren

Einzeltests

Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet

01Unsere Empfehlung

Shimano SM-RT26 160 mm

Die Shimano SM-RT26 richtet sich an Fahrräder mit 6-Loch-Nabe, die einen 160-mm-Rotor benötigen. Damit passt sie grundsätzlich in einen sehr verbreiteten Bereich von Alltags-, Trekking- und moderat genutzten Mountainbikes. Ihre Stärke liegt nicht in einer möglichst großen Rotorfläche, sondern in der klaren Auslegung für den üblichen 160-mm-Ersatz. Wer einen verschlissenen Rotor in derselben Größe ersetzt, vermeidet Änderungen an Bremssattel oder Adapter. Der Rotor ist nur dann die richtige Wahl, wenn das Fahrrad serienmäßig oder laut Freigabe mit 160 mm gefahren werden darf.

Der Rotor besteht aus poliertem Edelstahl und ist als Standardausführung 1,75 mm dick. Diese Dimension ist bei einer Ersatzbeschaffung wichtig: Der Bremssattel muss zur Rotorstärke passen, und bei der Montage dürfen die Beläge nicht schleifen. Die Oberfläche sollte vor dem Einbau fettfrei bleiben; selbst kleine Verunreinigungen können die Bremswirkung beeinträchtigen oder Geräusche begünstigen. Nach dem Einbau ist es sinnvoll, die neue Scheibe zusammen mit den vorhandenen oder neuen Belägen sorgfältig einzubremsen. Ein Rotorwechsel allein ersetzt weder die Kontrolle der Belagstärke noch die Prüfung des Bremssattels.

Ein besonderes Sicherheitsmerkmal ist die von Shimano genannte Anti-Loosen-Anziehplatte. Sie unterstützt die Sicherung der Schrauben gegen unbeabsichtigtes Losdrehen. Das ersetzt keine fachgerechte Montage: Schrauben müssen über Kreuz und mit dem vom Komponentenhersteller vorgegebenen Drehmoment angezogen werden. Vor der ersten Fahrt sollten die Befestigung und die Freigängigkeit des Rotors kontrolliert werden. Die Sicherungsplatte ist ein praxisnaher Zusatz für einen sicherheitsrelevanten Bauteilbereich.

Bei der Belagwahl setzt dieses Modell eine klare Grenze: Es ist für Resin-Bremsbeläge freigegeben. Für viele typische Alltagsräder ist das passend, denn Resin-Beläge arbeiten oft leise und gut dosierbar. Wer jedoch Metallbeläge nutzt oder nutzen möchte, sollte nicht auf eine vermutete Kompatibilität vertrauen, sondern einen dafür freigegebenen Rotor wählen. Gegenüber der SM-RT66 auf Rang zwei ist die RT26 deshalb weniger universell bei den Belägen. Sie ist auch nicht die richtige Option, wenn das Rad für einen 180-mm-Rotor ausgelegt ist und dieser für häufige, lange Abfahrten bewusst benötigt wird.

Im Vergleich zu den drei 160-mm-Zweier-Sets ist die SM-RT26 ein Einzelrotor. Das ist für den Austausch nur einer Scheibe sinnvoll, während ein kompletter Wechsel an Vorder- und Hinterrad mit einem Set bequemer sein kann. Dafür bietet die RT26 die konkret ausgewiesene Resin-Kompatibilität und die Befestigungssicherung. Die Zubehörsets nennen Edelstahl oder Stahl und teilweise 1,9 beziehungsweise 2 mm Materialstärke, sind in der Belagfreigabe aber nicht in gleicher Weise eingeordnet. Für ein Fahrrad mit Resin-Belägen und 160-mm-6-Loch-Aufnahme ist die SM-RT26 deshalb die stimmigste, sachliche Ersatzlösung.

Auch der Durchmesser begrenzt den Einsatzbereich bewusst. 160 mm ist für Stadtfahrten, Arbeitswege, Touren und viele Freizeitfahrten ein gängiges Maß. Bei schweren E-Bikes, hoher Zuladung oder langen Gefällestrecken können Systemhersteller größere Rotoren vorsehen. Ein größerer Rotor darf jedoch nicht allein nach Wunsch montiert werden: Freigaben von Rahmen, Gabel und Bremssattel sind maßgeblich. Die RT26 ist somit kein universeller Leistungsrotor, sondern ein passender Ersatz für das etablierte 160-mm-Format.

Zur Pflege genügt in der Regel eine saubere, trockene Behandlung ohne ölhaltige Pflegemittel. Kettenöl, Sprays oder Handfett gehören nicht auf die Bremsfläche. Bei auffälligem Schleifen sollte zunächst geprüft werden, ob das Laufrad korrekt sitzt und der Bremssattel zentriert ist; auch ein verbogener Rotor kann die Ursache sein. Sobald die zulässige Verschleißgrenze des jeweiligen Herstellers erreicht ist oder der Rotor beschädigt wirkt, gehört er ersetzt. Für ein unkompliziertes 160-mm-Update mit Resin-Belägen ist die SM-RT26 unsere ausgewogenste Empfehlung.

MarkeShimano
TestnoteNote 1,5 · 4,6 von 5
Geeignet fürAlltags-, Trekking- und Freizeitfahrräder mit 160-mm-6-Loch-Nabe und Resin-Bremsbelägen.

Vorteile

  • Klare Freigabe für Resin-Bremsbeläge
  • Anti-Loosen-Anziehplatte zur Sicherung der Befestigung
  • Passende 160-mm-Größe für viele Alltagsräder
  • Polierter Edelstahlrotor

Nachteile

  • Nur für Resin-Bremsbeläge freigegeben
  • Einzelrotor statt Set für Vorder- und Hinterrad
  • Dünnere 1,75-mm-Ausführung als die Zubehörsets mit 1,9 oder 2 mm
RedaktionsfazitFür den gezielten Austausch eines 160-mm-Rotors an einem 6-Loch-Rad mit Resin-Belägen überzeugt die SM-RT26 durch passende Alltagsauslegung und eine zusätzliche Sicherung der Befestigung.
02Für mehr Bremsreserve

Shimano SM-RT66 180 mm

Die Shimano SM-RT66 ist kein universeller Ersatz für jede 160-mm-Scheibe, sondern eine gezielte Wahl für Fahrräder, deren Bremsanlage einen 180-mm-Rotor zulässt. Der größere Durchmesser kann gegenüber 160 mm mehr mechanischen Hebel und damit Bremsreserven bieten. Das ist besonders bei längeren Abfahrten, höherem Systemgewicht oder anspruchsvolleren MTB-Strecken relevant. Der Gewinn an Bremsreserve ist nur sinnvoll, wenn die gesamte Bremsanlage für 180 mm freigegeben ist.

Wie die übrigen Modelle im Vergleich wird die SM-RT66 über den verbreiteten 6-Loch-Standard an einer passenden Nabe montiert. Die erforderlichen Rotorschrauben gehören laut Produktangabe zum Lieferumfang, was den Austausch erleichtert. Bei einem Wechsel von 160 auf 180 mm kann jedoch ein anderer Bremssatteladapter notwendig sein. Ebenso müssen Gabel, Rahmen und Bremssattel die größere Scheibe erlauben. Ein Rotor darf nicht an Bauteile stoßen; ausreichende Freigängigkeit und eine exakt zentrierte Bremse sind Pflicht.

Ein wichtiger Vorteil gegenüber der SM-RT26 ist die Belagfreigabe. Shimano führt die SM-RT66 in seinen Kompatibilitätsunterlagen für Systeme mit Resin- und Metallbelägen. Dadurch eignet sie sich für Räder, bei denen die vorhandene Bremse Metallbeläge nutzt oder bei denen diese Belagoption vorgesehen ist. Das macht den Rotor im passenden System flexibler. Zugleich bleibt der Abgleich mit der konkreten Bremsanlage notwendig, denn die Freigabe des Bremsenherstellers hat Vorrang. Für Metallbeläge ist die SM-RT66 die deutlich passendere Shimano-Option dieses Vergleichs.

Im Alltag verlangt ein 180-mm-Rotor dieselbe sorgfältige Behandlung wie jede Bremsscheibe. Die Bremsfläche sollte frei von Öl, Reinigungsrückständen und Schmiermitteln bleiben. Nach der Montage werden Rotor und Beläge eingebremst; außerdem ist zu kontrollieren, ob die Scheibe frei durch den Bremssattel läuft. Bei Schleifgeräuschen ist nicht automatisch der Rotor defekt: Häufig sitzt das Laufrad nicht korrekt oder der Bremssattel braucht eine erneute Ausrichtung. Schäden, starke Verfärbungen oder eine erkennbare Verformung sind Gründe für eine fachkundige Prüfung beziehungsweise einen Austausch.

Gegenüber den 160-mm-Zweier-Sets ist die SM-RT66 ein einzelner, auf höhere Belastung ausgerichteter Rotor. Wer beide Räder eines Alltagsfahrrads auf 160 mm erneuern möchte, erhält mit den Sets mehr Umfang. Gegenüber der SM-RT26 steht sie für höhere Bremsreserven und breitere Belagkompatibilität, verlangt aber eine deutlich spezifischere Fahrradfreigabe. Für gewöhnliche Stadtfahrten ist der größere Rotor nicht automatisch besser. Sie ist die starke Spezialempfehlung für freigegebene 180-mm-Systeme, nicht die pauschale Wahl für jedes Fahrrad.

MarkeShimano
TestnoteNote 1,8 · 4,4 von 5
Geeignet fürMTB- und Trekkingräder mit freigegebener 180-mm-6-Loch-Bremsanlage sowie Resin- oder Metallbelägen.

Vorteile

  • 180 mm für höhere Bremsreserven bei passenden Systemen
  • Freigabe für Resin- und Metallbremsbeläge
  • Rotorschrauben im Lieferumfang
  • Passend für verbreitete 6-Loch-Naben

Nachteile

  • 180 mm nur bei Freigabe von Rahmen, Gabel und Bremssattel
  • Einzelrotor statt Set für Vorder- und Hinterrad
  • Größerer Durchmesser kann einen passenden Bremssatteladapter erfordern
RedaktionsfazitDie SM-RT66 ist die beste Wahl im Vergleich, wenn ein 180-mm-Rotor ausdrücklich vorgesehen ist und Metallbeläge eine Rolle spielen; für 160-mm-Alltagsräder bleibt die RT26 passender.
03Bestes 160-mm-Set

PLATTBK Bremsscheiben 160 mm, 2 Stück

Das PLATTBK-Set richtet sich an Nutzerinnen und Nutzer, die nicht nur einen einzelnen Rotor, sondern beide 160-mm-Bremsscheiben eines Fahrrads erneuern möchten. Zwei Scheiben und zwölf Schrauben sind bereits enthalten. Dadurch entfällt die Suche nach einer zweiten, identischen Scheibe und passenden Befestigungsschrauben. Voraussetzung ist eine 6-Loch-Nabe mit 44-mm-Lochkreis an beiden Laufrädern. Der größte praktische Vorteil liegt im vollständigen Austausch von Vorder- und Hinterrad in einem einheitlichen Set.

Als Material nennt der Anbieter SUS410-Edelstahl. Die Scheiben sind 1,9 mm dick und damit stärker ausgeführt als die 1,75-mm-Standardausführung der Shimano SM-RT26. Die Materialstärke allein legt allerdings weder Bremskraft noch Haltbarkeit fest: Bremssattel, Beläge, korrekte Montage und der Einsatzzweck wirken immer zusammen. Für den normalen Ersatz an einem 160-mm-System ist die Kombination aus Edelstahl und 1,9 mm dennoch eine robuste, alltagstaugliche Grundlage.

Das G3-Belüftungsdesign soll die Wärmeabgabe unterstützen und Schmutzablagerungen auf der Bremsfläche verringern. Zudem wird eine gute Ebenheit der Scheiben angegeben. Eine plane Bremsscheibe ist für einen ruhigen Lauf wichtig, weil sie die Gefahr von dauerhaftem Kontakt mit den Belägen reduziert. Nach der Montage sollten die Rotoren dennoch auf Freigängigkeit geprüft und der Bremssattel bei Bedarf neu ausgerichtet werden. Eine saubere Zentrierung ist wichtiger als die schnelle Montage allein.

Die 160-mm-Größe passt zu vielen Alltags-, Freizeit- und Tourenrädern sowie zu zahlreichen MTBs. Sie ersetzt aber keinen vom Fahrradhersteller vorgesehenen 180- oder 203-mm-Rotor. Bei langen Abfahrten, schweren E-Bikes oder hoher Beladung kann ein größerer, ausdrücklich freigegebener Rotor die sinnvollere Wahl sein. Das PLATTBK-Set ist daher auf den verbreiteten Standardfall zugeschnitten, nicht auf ein Leistungs-Upgrade. Auch die vorhandenen Bremsbeläge und der Bremssattel müssen zum Rotor passen.

Im Vergleich mit dem GoHZQ-Set bietet PLATTBK ebenfalls zwei 160-mm-Rotoren und zwölf Schrauben, nennt jedoch konkret SUS410-Edelstahl sowie das Belüftungsdesign. Gegenüber der Shimano SM-RT26 fehlt die explizite Einordnung für bestimmte Bremsbelagtypen und eine erwähnte Sicherungsplatte. Wer ein einzelnes, klar für Resin-Beläge freigegebenes Ersatzteil sucht, fährt mit der RT26 zielgerichteter. Wer beide 160-mm-Scheiben eines passenden Fahrrads austauschen möchte, erhält hier den praktischeren Lieferumfang. Für einen einheitlichen 160-mm-Doppeltausch ist dieses Set die ausgewogenste Zubehörlösung.

MarkePLATTBK
TestnoteNote 2,3 · 4,0 von 5
Geeignet fürFahrräder mit zwei 160-mm-6-Loch-Rotoren, wenn Vorder- und Hinterrad gemeinsam erneuert werden sollen.

Vorteile

  • Zwei 160-mm-Rotoren für Vorder- und Hinterrad
  • SUS410-Edelstahl
  • 1,9-mm-Scheibendicke
  • Zwölf Rotorschrauben im Lieferumfang

Nachteile

  • Nur für 160-mm-Rotoren geeignet
  • Keine ausgewiesene Freigabe für bestimmte Bremsbelagtypen
  • Nicht für Centerlock-Naben geeignet
RedaktionsfazitDas PLATTBK-Set ist die sinnvollste Zubehörwahl für den vollständigen 160-mm-Austausch, wenn zwei identische 6-Loch-Rotoren gebraucht werden.
04Preistipp

GoHZQ Bremsscheiben 160 mm, 2 Stück

Das GoHZQ-Set besteht aus zwei Bremsscheiben mit 160 mm Durchmesser und zwölf Schrauben. Es bietet sich für Fahrräder an, bei denen Vorder- und Hinterrad mit derselben 160-mm-Rotorgröße und einer 6-Loch-Nabe ausgestattet sind. Wer beide Scheiben gleichzeitig ersetzt, erhält damit einen einheitlichen Satz und muss keine zusätzlichen Schrauben einplanen. Als Set für den kompletten 160-mm-Austausch erfüllt es seinen Zweck besonders unkompliziert.

Die Rotoren bestehen aus Edelstahl und haben laut Produktangabe eine Dicke von 1,9 mm. Edelstahl ist für Bremsscheiben wegen seiner Korrosionsbeständigkeit eine naheliegende Materialwahl. Die angegebene Dicke liegt über derjenigen der Shimano SM-RT26, darf aber nicht isoliert als Qualitätsurteil verstanden werden. Wichtig ist, dass der vorhandene Bremssattel genügend Platz für die Rotorstärke bietet und die Beläge nach dem Einbau nicht dauerhaft schleifen.

Die Montage erfolgt über sechs Schrauben an einer Nabe mit 44-mm-Lochkreis. Vor dem Kauf muss nicht nur dieser Standard, sondern auch der freigegebene Rotordurchmesser am Fahrrad abgeglichen werden. Centerlock-Naben sind mit diesem Rotor nicht kompatibel. Bei der Installation gehört die Bremsscheibe sauber und fettfrei montiert; die Schrauben werden über Kreuz mit dem korrekten Drehmoment angezogen. Anschließend sollte das Laufrad frei drehen und die Bremse kontrolliert eingebremst werden. Ein passender Lochkreis ersetzt nicht die Prüfung von Rotorgröße und Bremssattel-Freigabe.

Die 160-mm-Größe eignet sich für typische Fahrten in Stadt und Alltag, für Touren sowie für viele Freizeit-MTBs. Bei hoher Dauerbelastung, langen Gefällen oder besonders schweren Fahrrädern kann ein größerer, vom Systemhersteller erlaubter Rotor sinnvoller sein. Das Set ist damit keine Lösung für ein eigenmächtiges Upgrade auf eine andere Bremsgröße. Bremsleistung und Dosierbarkeit hängen zudem von Bremssattel, Bremsbelägen und deren Zustand ab.

Gegenüber dem PLATTBK-Set bietet GoHZQ ebenfalls zwei 1,9-mm-Edelstahlrotoren samt Schrauben, nennt aber kein spezielles Belüftungsdesign oder eine Ebenheitsangabe. Die Shimano-Modelle bieten je nach Ausführung klarere Belagfreigaben; sie sind jedoch Einzelrotoren. Wer zwei passende 160-mm-Scheiben für eine kostenbewusste Reparatur benötigt, findet hier einen funktionalen Setumfang. Der Preistipp passt vor allem dann, wenn ein Paar gleich großer Rotoren wichtiger ist als eine spezielle Belagfreigabe oder ein größerer Durchmesser.

MarkeGoHZQ
TestnoteNote 2,6 · 3,7 von 5
Geeignet fürPreisbewussten Austausch beider 160-mm-Rotoren an Fahrrädern mit 6-Loch-Naben.

Vorteile

  • Zwei 160-mm-Rotoren für Vorder- und Hinterrad
  • 1,9-mm-Scheibendicke
  • Zwölf Rotorschrauben im Lieferumfang
  • Edelstahlkonstruktion

Nachteile

  • Nur für 160-mm-Rotoren geeignet
  • Keine ausgewiesene Freigabe für bestimmte Bremsbelagtypen
  • Nicht für Centerlock-Naben geeignet
RedaktionsfazitDas GoHZQ-Set ist ein zweckmäßiger Preistipp für den beidseitigen 160-mm-Ersatz, wenn die vollständige Kompatibilität am Fahrrad vorher geprüft wurde.
05Für den Kompletttausch

PERFETSELL Bremsscheiben 160 mm, 2 Stück

Das PERFETSELL-Set umfasst zwei Bremsscheiben mit 160 mm Durchmesser und zwölf Schrauben. Es richtet sich an Fahrräder, deren Vorder- und Hinterrad jeweils einen 160-mm-Rotor an einer 6-Loch-Nabe tragen. Für einen Kompletttausch ist dieser Lieferumfang praktisch, weil beide Rotoren in derselben Ausführung montiert werden können. Wer an einem passenden Rad beide Bremsscheiben erneuert, erhält hier alle dafür genannten Kernteile in einem Set.

Die Scheiben bestehen aus Stahl und werden mit einer Dicke von 2 mm angegeben. Damit sind sie in diesem Vergleich die stärkste genannte Zubehör-Ausführung. Ob sie zum Fahrrad passt, entscheidet dennoch nicht die Dicke allein: Der Bremssattel und die Bremsbeläge müssen den Rotor aufnehmen können. Vor allem bei einem Austausch gegen dünnere, verschlissene Scheiben ist zu prüfen, ob sich das Laufrad nach dem Einbau frei dreht und die Bremse korrekt zentriert werden kann.

Das Lochdesign soll die Wärmeabgabe während der Fahrt unterstützen. Aussparungen am Bremsring können außerdem Schmutz und Wasser einen Weg von der Reibfläche bieten. Für die Sicherheit bleibt die korrekte Befestigung entscheidend: Die sechs Schrauben pro Rotor müssen mit geeignetem Werkzeug, kreuzweise und nach der jeweiligen Drehmomentvorgabe montiert werden. Ölhaltige Reinigungsmittel oder Kettenpflege gehören nicht an Rotor und Bremsbeläge. Saubere Montage und fettfreie Bremsflächen sind für die Funktion wichtiger als das Lochmuster.

Mit 160 mm ist das Set für viele normale Einsatzzwecke geeignet, etwa für Alltagsfahrten, Touren und zahlreiche Freizeit-MTBs. Es ersetzt jedoch keinen Rotor mit abweichendem Durchmesser. Wer bisher 180 mm fährt oder vom Hersteller eine größere Scheibe vorgeschrieben bekommt, sollte nicht auf 160 mm wechseln. Ebenso ist das Set nicht für Centerlock-Naben gedacht. Der 44-mm-Lochkreis und die Rotorgröße müssen vor der Bestellung mit dem vorhandenen Fahrrad abgeglichen werden.

Im Vergleich zum GoHZQ- und PLATTBK-Set bietet PERFETSELL ebenfalls zwei Rotoren und zwölf Schrauben, jedoch mit 2 mm statt 1,9 mm genannter Materialstärke. PLATTBK nennt zusätzlich Edelstahl SUS410 und ein Belüftungsdesign; GoHZQ setzt ebenfalls auf Edelstahl. Gegenüber den Shimano-Rotoren fehlt eine konkret ausgewiesene Belagfreigabe. Daher passt das Set vor allem als unkomplizierter Austausch für ein bereits passendes 160-mm-System, nicht als Wahl für besondere Anforderungen an Belagtypen oder Rotorgröße. Die 2-mm-Ausführung ist für den vollständigen 160-mm-Austausch interessant, setzt aber eine sorgfältige Passungsprüfung am Bremssattel voraus.

MarkePERFETSELL
TestnoteNote 2,9 · 3,5 von 5
Geeignet fürKompletten Austausch an Fahrrädern mit zwei passenden 160-mm-6-Loch-Rotoren.

Vorteile

  • Zwei 160-mm-Rotoren für Vorder- und Hinterrad
  • 2-mm-Scheibendicke
  • Zwölf Rotorschrauben im Lieferumfang
  • Gelochtes Design zur Unterstützung der Wärmeableitung

Nachteile

  • Nur für 160-mm-Rotoren geeignet
  • Keine ausgewiesene Freigabe für bestimmte Bremsbelagtypen
  • 2-mm-Scheibendicke erfordert passenden Platz im Bremssattel
  • Nicht für Centerlock-Naben geeignet
RedaktionsfazitDas PERFETSELL-Set ist eine solide Option für zwei passende 160-mm-6-Loch-Rotoren, sofern der Bremssattel mit der 2-mm-Ausführung kompatibel ist.

Kaufberatung

Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen

Vor dem Kauf steht immer die Aufnahme an der Nabe. Die fünf verglichenen Bremsscheiben werden mit sechs Schrauben befestigt und benötigen damit eine 6-Loch-Nabe mit passendem 44-mm-Lochkreis. Eine Centerlock-Nabe hat eine andere Verbindung und kann diese Rotoren nicht direkt aufnehmen. Wer unsicher ist, schaut auf die vorhandene Bremsscheibe, die Nabe oder die technischen Angaben des Fahrrads. Der Montagetyp muss exakt übereinstimmen; ein ähnlicher Durchmesser genügt nicht.

Ebenso wichtig ist die Rotorgröße. 160 mm ist ein verbreitetes Maß für Alltags-, Trekking- und viele Freizeit-MTBs. Ein 180-mm-Rotor wie die Shimano SM-RT66 kann bei einem passenden System mehr Bremsreserve bieten, etwa bei längeren Abfahrten oder höherer Belastung. Er darf aber nur montiert werden, wenn Rahmen, Gabel, Bremssattel und gegebenenfalls der Adapter dafür freigegeben sind. Umgekehrt sollte eine vorhandene 180-mm-Scheibe nicht ohne Systemprüfung durch 160 mm ersetzt werden. Die vom Fahrradhersteller freigegebene Größe hat Vorrang vor dem Wunsch nach mehr oder weniger Bremsleistung.

Auch Bremsbelag und Rotor müssen zusammenpassen. Besonders klar ist die Unterscheidung bei den Shimano-Modellen: Die SM-RT26 ist für Resin-Beläge vorgesehen, die SM-RT66 wird für Resin- und Metallbeläge geführt. Bei den Zubehörsets sollte die Kompatibilität mit den Vorgaben des Bremsen- und Fahrradherstellers abgeglichen werden. Ein falscher Rotor kann zu ungünstigem Verschleiß, Geräuschen oder einer beeinträchtigten Bremsfunktion führen. Wer ohnehin Beläge wechselt, prüft deshalb beide Bauteile gemeinsam und achtet darauf, dass die Bremsflächen nicht mit Öl oder Fett in Berührung kommen.

Einzelrotor oder Zweier-Set ist eine praktische Frage. Ist nur eine Bremsscheibe verschlissen oder beschädigt, genügt häufig ein einzelner Rotor wie die SM-RT26 oder SM-RT66. Sollen vorn und hinten gleich große, gleich alte Scheiben montiert werden, sind die Sets von PLATTBK, GoHZQ und PERFETSELL bequemer. Sie enthalten jeweils zwei 160-mm-Rotoren und zwölf Schrauben. Das ist nur dann ein echter Vorteil, wenn beide Laufräder dieselbe Rotorgröße und den gleichen Montagetyp haben. Ein Doppelset spart nur dann Aufwand, wenn beide Bremsen tatsächlich identisch ausgestattet sind.

Die angegebene Scheibendicke muss zum Bremssattel passen. Im Vergleich reicht sie von 1,75 mm bei der Shimano SM-RT26 über 1,9 mm bei GoHZQ und PLATTBK bis zu 2 mm bei PERFETSELL. Dickere Scheiben sind nicht automatisch besser, denn die Bremsanlage braucht genügend Freiraum. Nach dem Einbau wird das Laufrad eingesetzt, der Bremssattel ausgerichtet und die Freigängigkeit geprüft. Schrauben werden über Kreuz und mit dem vorgeschriebenen Drehmoment befestigt. Wer diese Arbeit nicht sicher durchführen kann, lässt den Rotor in einer Fachwerkstatt montieren.

Bremsscheiben sind sicherheitsrelevante Verschleißteile. Sie sollten sauber gehalten werden; ein trockenes, sauberes Tuch und bei Bedarf ein geeigneter Bremsenreiniger sind sinnvoller als universelle Pflegesprays. Nach einer Fahrt im Regen oder auf schlammigen Wegen kann Schmutz entfernt werden, bevor er sich an Belägen und Rotor festsetzt. Bei starkem Schleifen, sichtbarer Verformung, Rissen oder einer erreichten Verschleißgrenze ist eine Prüfung erforderlich. Eine korrekt montierte, saubere und zum System passende Bremsscheibe trägt entscheidend zu kontrolliertem Bremsen bei.

Für mehr Bremsreserve

Shimano SM-RT66 180 mm

MTB- und Trekkingräder mit freigegebener 180-mm-6-Loch-Bremsanlage sowie Resin- oder Metallbelägen.

Empfehlung ansehen
Bestes 160-mm-Set

PLATTBK Bremsscheiben 160 mm, 2 Stück

Fahrräder mit zwei 160-mm-6-Loch-Rotoren, wenn Vorder- und Hinterrad gemeinsam erneuert werden sollen.

Empfehlung ansehen
Preistipp

GoHZQ Bremsscheiben 160 mm, 2 Stück

Preisbewussten Austausch beider 160-mm-Rotoren an Fahrrädern mit 6-Loch-Naben.

Empfehlung ansehen

Direkter Vergleich

Modelle und ihre Einsatzzwecke

Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.

Alle 5 Modelle im direkten Vergleich

Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.

Modell & UrteilAm besten fürMarkeBewertungWichtigster VorteilZu beachtenCa. Preis
Shimano SM-RT26 160 mmUnsere EmpfehlungAlltags-, Trekking- und Freizeitfahrräder mit 160-mm-6-Loch-Nabe und Resin-Bremsbelägen.ShimanoNote 1,5 · 4,6 von 5Klare Freigabe für Resin-BremsbelägeNur für Resin-Bremsbeläge freigegeben–Preis anzeigen
Shimano SM-RT66 180 mmFür mehr BremsreserveMTB- und Trekkingräder mit freigegebener 180-mm-6-Loch-Bremsanlage sowie Resin- oder Metallbelägen.ShimanoNote 1,8 · 4,4 von 5180 mm für höhere Bremsreserven bei passenden Systemen180 mm nur bei Freigabe von Rahmen, Gabel und Bremssattelca. 24.41 €Preis anzeigen
PLATTBK Bremsscheiben 160 mm, 2 StückBestes 160-mm-SetFahrräder mit zwei 160-mm-6-Loch-Rotoren, wenn Vorder- und Hinterrad gemeinsam erneuert werden sollen.PLATTBKNote 2,3 · 4,0 von 5Zwei 160-mm-Rotoren für Vorder- und HinterradNur für 160-mm-Rotoren geeignetca. 12.99 €Preis anzeigen
GoHZQ Bremsscheiben 160 mm, 2 StückPreistippPreisbewussten Austausch beider 160-mm-Rotoren an Fahrrädern mit 6-Loch-Naben.GoHZQNote 2,6 · 3,7 von 5Zwei 160-mm-Rotoren für Vorder- und HinterradNur für 160-mm-Rotoren geeignetca. 11.04 €Preis anzeigen
PERFETSELL Bremsscheiben 160 mm, 2 StückFür den KompletttauschKompletten Austausch an Fahrrädern mit zwei passenden 160-mm-6-Loch-Rotoren.PERFETSELLNote 2,9 · 3,5 von 5Zwei 160-mm-Rotoren für Vorder- und HinterradNur für 160-mm-Rotoren geeignet–Preis anzeigen

Schnellüberblick

5 Modelle kurz eingeordnet

02
Für mehr Bremsreserve

Shimano SM-RT66 180 mm

MTB- und Trekkingräder mit freigegebener 180-mm-6-Loch-Bremsanlage sowie Resin- oder Metallbelägen.

Testnote
Note 1,8 · 4,4 von 5
Preis
ca. 24.41 €
Besten Preis anzeigen

FAQ

Häufige Fragen zum Produktvergleich

Kann ich eine 160-mm-Bremsscheibe einfach durch 180 mm ersetzen?

Nein. Ein Wechsel auf 180 mm ist nur zulässig, wenn Rahmen, Gabel, Bremssattel und gegebenenfalls ein Adapter dafür freigegeben sind. Ohne diese Voraussetzungen kann die Bremse nicht korrekt oder sicher funktionieren.

Was bedeutet 6-Loch bei einer Fahrrad-Bremsscheibe?

6-Loch bezeichnet die Befestigung mit sechs Schrauben an der Nabe. Die Modelle in diesem Vergleich benötigen eine passende 6-Loch-Nabe mit 44-mm-Lochkreis und passen nicht direkt auf Centerlock-Naben.

Warum schleift die Bremse nach dem Rotorwechsel?

Häufig muss der Bremssattel nach dem Einbau neu zentriert werden. Auch ein nicht korrekt eingesetztes Laufrad, unpassende Rotorstärke oder ein verzogener Rotor können Schleifen verursachen.

Kann ich neue Bremsscheiben mit alten Bremsbelägen fahren?

Das ist grundsätzlich möglich, sofern Rotor und Beläge kompatibel sowie die Beläge noch in gutem Zustand sind. Für gleichmäßige Bremsleistung müssen neue Rotoren und Beläge nach der Montage sorgfältig eingebremst werden.

Welche Bremsscheibe eignet sich für Metallbeläge?

Von den hier verglichenen Modellen ist die Shimano SM-RT66 laut Shimano-Kompatibilitätstabellen für Systeme mit Resin- und Metallbelägen vorgesehen. Bei jeder Bremse ist zusätzlich deren konkrete Herstellerfreigabe zu beachten.

Transparenz

Nachprüfbare Informationen

Verantwortliche Redaktion

Katharina Weiß

Die Einordnung verbindet redaktionelle Recherche, nachvollziehbare Produktkriterien und regelmäßige Aktualisierungen.

Profil & Standards
Methodik

So vergleichen wir

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung und Kompatibilität, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Sicherheit und Bremsreserven, Montage und Alltagstauglichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für…

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Aktualität

Zuletzt aktualisiert

10. September 2026

Zum Vergleich

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Preisangaben zuletzt geprüft: 14.10.2026.

Redaktionelle Auszeichnungen und Vergleichsstände

Die Siegel beziehen sich auf das jeweilige Produkt und den dokumentierten Vergleichsstand. Eine Auszeichnung allein erteilt kein Nutzungsrecht.