100 % unabhängig dank Ihres Klicks
Dieser Beitrag enthält Werbelinks. Kaufen Sie über einen solchen Link, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Unsere redaktionelle Bewertung und der Preis für Sie bleiben davon unabhängig.

Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich

Gravelbike mit Riemenantrieb: 5 Modelle im Vergleich

Ein Gravelbike mit Riemenantrieb verbindet den leisen, sauberen Antrieb mit der Vielseitigkeit für Asphalt, Schotter und längere Touren. Dieser Vergleich ordnet fünf Konzepte nach Alltag, Gelände und Reiseeinsatz ein; unsere Empfehlung ist das Priority Bicycles Apollo Gravel für die ausgewogene Verbindung aus Ausstattung und praktischem Nutzen.

Zum ausführlichen Test

Redaktionelle Einordnung

Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf

Das Priority Bicycles Apollo Gravel ist die ausgewogenste Wahl für Alltag, Pendelstrecken und leichten Schotter. Wer mit Gepäck reist oder deutlich breitere Reifen fahren möchte, findet im Santos Cross Lite die vielseitigere, aber meist aufwendiger konfigurierbare Alternative.

Redaktioneller Vergleich Produktabbildung und Einordnung auf Basis der hinterlegten Vergleichsdaten.
Das Wichtigste

Die beste Wahl, wenn ein wartungsarmes Gravelbike für Alltag und Touren wichtiger ist als maximale Reifenbreite oder Expeditionstauglichkeit.

Zum Testsieger

Unsere Auswahl

5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse

Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.

01Unsere Empfehlung

Priority Bicycles Apollo Gravel

Pendeln, Freizeitfahrten, Asphalt, feste Schotterwege und leichte Bikepacking-Touren.

Die beste Wahl, wenn ein wartungsarmes Gravelbike für Alltag und Touren wichtiger ist als maximale Reifenbreite oder Expeditionstauglichkeit.

  • Geringes Gewicht
  • Hydraulische Scheibenbremsen
  • Begrenztere Übersetzungsbandbreite für steile Anstiege
Ausführlicher Test
02Für Bikepacking und breite Reifen

Santos Cross Lite Pinion oder Rohloff mit Gates-Riemenantrieb

Bikepacking, Pendeln, Touren mit Gepäck und Fahrten auf wechselnden Untergründen.

Die überzeugendste Option für alle, die ein Riemen-Gravelbike langfristig auf Touren, Gepäck und unterschiedliche Reifenbreiten abstimmen möchten.

  • Reifenfreiheit bis 57 mm
  • Wahl zwischen Rohloff-Nabe und elektronischer Pinion-Schaltung
  • Für reine Alltagsfahrten aufwendig ausgestattet
Ausführlicher Test
03Für sportliche Fahrerinnen und Fahrer

KOCMO Daytona-PI Smart

Sportliche Gravel-Touren, Urban-Fahrten und Reisen mit moderatem Gepäck.

Eine sehr starke, aber kostspielige Wahl für sportliche Riemen-Gravel-Fans, die Titan und elektronische Pinion-Schaltung bewusst priorisieren.

  • Geringes Gewicht
  • Titanrahmen
  • Hohes Preisniveau
Ausführlicher Test
04Für hohe Gepäcklasten

Jongerius GravL Rohloff Belt Drive

Lange Touren, Pendeln, Bikepacking und Fahrten mit hoher Gepäcklast.

Die richtige Wahl für Menschen, die Gepäck, Reichweite und Tourentauglichkeit vor niedrigem Gewicht und minimalistischem Aufbau stellen.

  • Rohloff-14-Gang-Nabe
  • Reifenfreiheit bis 57 mm
  • Höheres Gewicht: 13,3 kg
Ausführlicher Test
05Für grobes Gelände

Nua Bikes Terra Pinion Smart.Shift

Technische Wege, sehr groben Schotter, Expeditionen und voll beladenes Bikepacking.

Die Spezialempfehlung für grobes Gelände und anspruchsvolle Reisen – sinnvoll vor allem dann, wenn die außergewöhnliche Reifenfreiheit tatsächlich genutzt wird.

  • Reifenfreiheit bis 76 mm
  • Titanrahmen
  • Für Alltags- und Asphalteinsatz überdimensioniert
Ausführlicher Test

Schnelle Antworten

Das Wichtigste vor der Auswahl

Kann ich mit einem Riemen-Gravelbike bei Regen fahren?

Ja. Gerade bei Nässe ist der Riemen praktisch, weil er keine Kettenschmierung benötigt und nicht wie eine offene Kette rosten soll. Nach Fahrten in Schlamm oder Staub empfiehlt sich trotzdem eine Sichtkontrolle und schonende Reinigung.

Brauche ich für Bikepacking unbedingt Pinion oder Rohloff?

Nicht zwingend. Für leichte Touren kann auch eine Nabenschaltung wie die Alfine genügen. Pinion und Rohloff sind vor allem sinnvoll, wenn breite Übersetzungen, häufige Höhenmeter oder schwere Gepäcklasten wichtig sind.

Welche Reifenbreite ist für Gravel sinnvoll?

Etwa 40 Millimeter passen gut zu Asphalt und festem Schotter. Für lose, grobe oder unebene Wege erhöhen 50 Millimeter und mehr Komfort sowie Traktion, können auf Asphalt aber langsamer rollen.

So testen wir

Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote

Für diesen Vergleich wurden fünf passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für Gravel, Alltag und Touren, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.

  1. Markt und relevante Modelle erfassen
  2. Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
  3. Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
  4. Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren

Einzeltests

Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet

01Unsere Empfehlung

Priority Bicycles Apollo Gravel

Das Apollo Gravel verfolgt ein alltagstaugliches All-Road-Konzept: Ein Aluminiumrahmen und eine Carbon-Gabel treffen auf Gates-Riemenantrieb und die intern arbeitende Shimano-Alfine-11-Nabenschaltung. Diese Konstruktion vermeidet das exponierte Schaltwerk einer klassischen Kettenschaltung. Das ist auf staubigen Wegen ebenso sinnvoll wie bei Regenfahrten zur Arbeit, weil der Antrieb weniger Schmutz an Kleidung, Taschen und Händen hinterlässt. Mit dem angegebenen Gewicht von etwa 10,9 Kilogramm ist das Rad zudem vergleichsweise leicht zu handhaben, etwa beim Tragen über Stufen oder beim Verstauen. Die Kombination ist klar auf saubere, ruhige Alltags- und Tourenfahrten ausgelegt.

Der Hersteller gibt für die Alfine-Nabe elf Gänge und eine Übersetzungsbandbreite von 409 Prozent an. Für flache bis hügelige Strecken, Stadtverkehr und normale Touren bietet dies eine praxisnahe Abstufung. Weil die Schalttechnik im Nabenkörper geschützt sitzt, gibt es kein außen liegendes Schaltwerk, das bei Kontakt mit Ästen, Bordsteinen oder Schotter besonders gefährdet wäre. Ein unabhängiger Bericht beschreibt das Apollo als solides und ruhig fahrendes Gravelbike. Dort wird zugleich eingeordnet, dass die Übersetzung bei sehr steilen Anstiegen weniger Reserven bietet als besonders breit ausgelegte Rohloff- oder Pinion-Systeme. Für regelmäßige Bergtouren mit viel Gepäck sind die reiseorientierten Modelle daher passender.

Serienmäßig ist das Apollo mit 700C-Reifen in 40 Millimetern Breite und tubeless-ready Laufrädern ausgestattet. Diese Breite verbindet auf Asphalt ein noch zügiges Rollverhalten mit spürbar mehr Komfort und Halt auf festen Feldwegen sowie feinem bis mittlerem Schotter. Herstellerseitig sind Rahmen und Gabel auch für 650B-Laufräder ausgelegt, wodurch sich der Charakter über die Reifenwahl verändern lässt. Die Reifenreserven reichen jedoch nicht an das Santos Cross Lite oder Jongerius GravL mit bis zu 57 Millimetern und erst recht nicht an das geländeorientierte Nua Terra heran. Für gewöhnliche Gravelrunden genügt die Bereifung, für sehr grobe Wege ist sie nicht die stärkste Lösung.

Hydraulische Scheibenbremsen gehören beim Apollo zu den wichtigen funktionalen Stärken. Sie passen zu wechselnden Wetterbedingungen und Untergründen, weil sie eine kontrollierte Verzögerung ermöglichen sollen. Für Pendelstrecken und Wochenendtouren ist außerdem die Kompatibilität mit Standard-Gepäckträgern und Schutzblechen relevant. Das Fahrrad lässt sich dadurch bedarfsgerecht vom sportlich schlanken Grundaufbau zu einem praktischen Arbeits- oder Tourenrad erweitern. Wer häufig bei Regen fährt oder Kleidung und Taschen schützen möchte, sollte diese Nachrüstung einplanen, denn beide Zubehörgruppen sind nicht Teil der serienmäßigen Grundausstattung.

Erfahrungsberichte heben wiederholt den leisen, schmierungsfreien Riemenantrieb hervor. Im Alltag bedeutet das weniger Pflege als bei einer offenen Kette: Eine Kettenschmierung entfällt, und Rost an Kettengliedern ist kein Thema. Wartungsfrei ist das System dennoch nicht. Riemen und Riemenscheiben sollten sauber gehalten sowie auf Verschleiß und korrekten Sitz kontrolliert werden; Bremsen und Nabenschaltung benötigen ebenfalls regelmäßige Funktionsprüfungen. Als praktische Eigenheit nennen Nutzerberichte den aufwendigeren Hinterradausbau. Dabei müssen Riemenführung und Nabenschaltung berücksichtigt werden, was unterwegs weniger unkompliziert ist als bei einem klassischen Kettenrad.

Gegenüber dem KOCMO Daytona-PI Smart ist das Apollo weniger exklusiv ausgestattet und nicht elektronisch schaltbar, dafür deutlich stärker als zugängliche Gesamtlösung positioniert. Das Santos Cross Lite und das Jongerius GravL bieten mehr Spielraum für breite Reifen, Gepäck und lange Reisen, bringen aber ein reiseorientierteres und meist aufwendigeres Konzept mit. Das Nua Terra richtet sich dagegen deutlich klarer an grobes Gelände. Redaktionell überzeugt das Apollo deshalb als ausgewogene Wahl für Menschen, die ein Riemen-Gravelbike überwiegend im Alltag, auf Asphalt und auf normalen Schotterwegen bewegen möchten. Für Pendeln, entspannte Touren und leichtes Bikepacking bietet es die stimmigste Balance im Vergleich.

MarkePriority Bicycles
TestnoteNote 1,8 · 4,4 von 5
Geeignet fürPendeln, Freizeitfahrten, Asphalt, feste Schotterwege und leichte Bikepacking-Touren.

Vorteile

  • Geringes Gewicht
  • Hydraulische Scheibenbremsen
  • 11-Gang-Nabenschaltung
  • Schutzblech- und Gepäckträger-kompatibel
  • Günstigerer Einstiegspreis

Nachteile

  • Begrenztere Übersetzungsbandbreite für steile Anstiege
  • Aufwendiger Hinterradausbau
  • Schutzbleche und Gepäckträger nicht serienmäßig
RedaktionsfazitDie beste Wahl, wenn ein wartungsarmes Gravelbike für Alltag und Touren wichtiger ist als maximale Reifenbreite oder Expeditionstauglichkeit.
02Für Bikepacking und breite Reifen

Santos Cross Lite Pinion oder Rohloff mit Gates-Riemenantrieb

Das Santos Cross Lite ist als wandelbares Gravel- und Reiserad angelegt, nicht als eng spezialisierte Sportmaschine. Herstellerseitig lässt sich der Aluminiumrahmen mit Gates-Riemenantrieb, Rohloff-Nabe oder Pinion-Getriebe konfigurieren. Auch bei der Gabel besteht die Wahl zwischen Aluminium, Stahl und Carbon. Damit kann die Ausstattung stärker auf den gewünschten Schwerpunkt ausgerichtet werden: sportlicheres Fahren, Komfort auf langen Etappen oder ein belastbarer Tourenaufbau sind unterschiedliche Ziele. Die wesentliche Stärke des Cross Lite ist seine ungewöhnlich breite Anpassbarkeit.

Besonders viel Spielraum bietet die Reifenfreiheit von 35 bis 57 Millimetern. Schmalere Reifen eignen sich eher für lange Fahrten auf festem Asphalt und feinem Schotter, während breite Reifen Unebenheiten spürbarer abfedern und auf losem Untergrund mehr Kontrolle vermitteln können. Bis 57 Millimeter reicht deutlich weiter als die 40-Millimeter-Serienbereifung des Apollo und die maximal 50 Millimeter des KOCMO. Das Nua Terra bleibt mit seinen deutlich breiteren Monster-Gravel-Optionen die spezialisiertere Wahl für besonders grobe Wege. Für gemischte Routen lässt sich das Santos sehr gezielt über die Reifen abstimmen.

Bei der Schaltung stehen zwei eigenständige Konzepte zur Wahl: die Rohloff-Nabe mit 14 Gängen oder die elektronisch am Lenker bedienbare Pinion-Smart.Shift-Variante mit zwölf Gängen. Beide verlagern die Schalttechnik aus dem Bereich eines außen liegenden Schaltwerks und passen zum wartungsarmen Charakter des Riemens. Der Hersteller kombiniert das System mit hydraulischen Scheibenbremsen, die auch für voll beladenes Fahren vorgesehen sind. Das ist für Reisegepäck wichtiger als ein besonders niedriges Radgewicht, weil Bremskontrolle und Reifenwahl bei langen Abfahrten an Bedeutung gewinnen.

Die große Konfigurationsfreiheit verlangt allerdings eine klare Kaufentscheidung. Gewicht, Ausstattung und Preis hängen vom gewählten Aufbau ab; ein sportlich reduziertes Cross Lite ist daher etwas anderes als ein voll ausgerüstetes Bikepacking-Rad. Wer ausschließlich kurze Wege auf Asphalt fährt, nutzt die breite Reifenoption und die Reiseflexibilität häufig kaum aus. Dann ist das Apollo als fertig umrissene Alltagslösung leichter einzuordnen. Das Santos spielt seine Vorteile aus, wenn Arbeitsweg, Wochenendtour, Schotterfahrt und mehrtägige Reise mit einem einzigen Fahrrad abgedeckt werden sollen.

Der Riemen benötigt keine Schmierung, dennoch gehören die Kontrolle von Riemenspannung, Riemenscheiben, Bremsen, Reifen und Lagern zur regelmäßigen Pflege. Bei häufigem Fahren mit Taschen sollte die Riemenspannung fachgerecht eingestellt bleiben. Im Vergleich zum Jongerius GravL steht beim Cross Lite weniger eine konkret ausgewiesene hohe Gesamtlast als die Vielseitigkeit der möglichen Aufbauten im Vordergrund. Gegenüber KOCMO und Apollo ist es weniger auf leichtes, schnelles Graveln fokussiert. Für Bikepacking und wechselnde Nutzungsprofile ist es das flexibelste Konzept dieser Auswahl.

MarkeSantos
TestnoteNote 1,7 · 4,4 von 5
Geeignet fürBikepacking, Pendeln, Touren mit Gepäck und Fahrten auf wechselnden Untergründen.

Vorteile

  • Reifenfreiheit bis 57 mm
  • Wahl zwischen Rohloff-Nabe und elektronischer Pinion-Schaltung
  • Hydraulische Scheibenbremsen
  • Für Bikepacking und Gepäck ausgelegt
  • Konfigurierbare Reiseausstattung

Nachteile

  • Für reine Alltagsfahrten aufwendig ausgestattet
RedaktionsfazitDie überzeugendste Option für alle, die ein Riemen-Gravelbike langfristig auf Touren, Gepäck und unterschiedliche Reifenbreiten abstimmen möchten.
03Für sportliche Fahrerinnen und Fahrer

KOCMO Daytona-PI Smart

Das KOCMO Daytona-PI Smart verbindet einen Titanrahmen aus TI 3AL-2,5V mit zentral integriertem Pinion-C1.12-Getriebe und Gates-Riemenantrieb. Mit angegebenen 11,2 Kilogramm gehört es zu den leichteren Rädern in dieser Auswahl. Das verschiebbare Ausfallende dient dazu, die notwendige Riemenspannung einzustellen. Titan bringt als Rahmenmaterial eine korrosionsbeständige Basis mit und passt zum hochwertigen, auf langfristige Nutzung ausgerichteten Aufbau. Das Daytona-PI kombiniert geringes Gewicht mit einer klar sportlichen Premium-Ausrichtung.

Die Pinion-Smart.Shift-Schaltung wird elektronisch am Lenker bedient. Das unterscheidet das Modell von einem manuell geschalteten Rohloff-Aufbau und kann bei häufigen Wechseln des Geländes eine komfortable Bedienung bieten. Der Riemen ersetzt die ölende Kette und ist daher für regelmäßige Fahrten bei unterschiedlichem Wetter praktisch. Auch dieses System braucht Pflege: Riemen, Riemenscheiben und Spannung sollten regelmäßig kontrolliert werden, besonders nach Fahrten auf staubigen oder schlammigen Wegen. Das Getriebe sitzt geschützt im Rahmenbereich und verzichtet auf ein außen liegendes Schaltwerk.

Der Hersteller nennt Reifenfreiheit bis 50-622; mit Schutzblechen sind bis 45-622 vorgesehen. Damit ist Raum für komfortable und griffige Gravelreifen vorhanden, ohne dass das Rad in Richtung Monster-Gravel geht. Für schnelle Runden auf Asphalt, Waldwegen und typischem Schotter ist das eine stimmige Größenordnung. Auf tiefem, sehr losem oder stark ausgewaschenem Untergrund bieten das Santos Cross Lite, das Jongerius GravL und besonders das Nua Terra mit breiteren Reifen mehr Reserven. Das KOCMO priorisiert Tempo auf gemischtem Untergrund vor maximaler Geländedämpfung.

Die Rahmengrößen reichen von XXS bis XL und decken laut Geometriedaten Körpergrößen von etwa 153 bis 208 Zentimetern ab. Das erleichtert eine passende Auswahl für unterschiedlich große Erwachsene. Zugleich ist das Modell stark individualisierbar, weshalb Komponenten und Endpreis vom gewählten Aufbau abhängen. Der Hersteller nennt einen Einstiegspreis ab 6.400 Euro. Dieser hohe Aufwand ist vor allem für Käuferinnen und Käufer sinnvoll, die Titan, niedriges Gewicht und elektronische Getriebeschaltung bewusst zusammen suchen; der Riemenantrieb allein rechtfertigt keine solche Investition.

Ein Herstellerbericht ordnet die Geometrie eher dem sportlichen Gravel-Fahren als maximal komfortorientierten Touren zu. Gegenüber dem Apollo ist das Daytona-PI hochwertiger und dynamischer positioniert, aber deutlich kostspieliger. Dem Santos fehlen seine ausgeprägte Reiseflexibilität und Reifenbreite, während das KOCMO leichter und sportlicher ausgerichtet ist. Das Nua Terra bietet mehr Potenzial für grobes Gelände, wirkt auf schnellen Standardrouten jedoch spezialisierter. Es passt zu ambitionierten Gravel-Fahrenden, nicht zu einer möglichst preisbewussten Alltagswahl.

MarkeKOCMO
TestnoteNote 2,0 · 4,2 von 5
Geeignet fürSportliche Gravel-Touren, Urban-Fahrten und Reisen mit moderatem Gepäck.

Vorteile

  • Geringes Gewicht
  • Titanrahmen
  • Elektronische Pinion-Schaltung
  • Reifenfreiheit bis 50 mm
  • Große Größenauswahl

Nachteile

  • Hohes Preisniveau
  • Begrenztere Reifenfreiheit für grobes Gelände
  • Sportliche Ausrichtung für Komforttouren weniger geeignet
RedaktionsfazitEine sehr starke, aber kostspielige Wahl für sportliche Riemen-Gravel-Fans, die Titan und elektronische Pinion-Schaltung bewusst priorisieren.
04Für hohe Gepäcklasten

Jongerius GravL Rohloff Belt Drive

Das Jongerius GravL Rohloff Belt Drive richtet sich sichtbar an lange Touren, Pendelwege und Fahrten mit Gepäck. Herstellerseitig kombiniert es einen Aluminiumrahmen mit Aluminiumgabel und verstärktem konischem Stahlschaft. Der Gates-CDX-Riemen arbeitet mit einer Rohloff-Nabe mit 14 Gängen und einer angegebenen Übersetzungsbandbreite von 526 Prozent. Diese breite Gangspanne ist besonders nützlich, wenn flache Passagen, Anstiege und zusätzliche Last auf einer Route zusammentreffen. Die Antriebsauslegung ist klar auf belastbare Touren statt auf Minimalgewicht zugeschnitten.

Je nach Laufradoption sind Reifenbreiten von 40 bis 45 Millimetern oder von 50 bis 57 Millimetern vorgesehen. Damit lässt sich das Rad entweder vergleichsweise direkt für feste Wege oder komfortabler und traktionsstärker für schlechteren Schotter aufbauen. Die maximale Reifenbreite liegt auf dem Niveau des Santos Cross Lite und deutlich über dem Apollo sowie dem KOCMO. Das Nua Terra bleibt für sehr technische Abschnitte und extrem breite Reifen die speziellere Alternative. Für normale Reise- und Schotterstrecken bietet das GravL bereits einen großen nutzbaren Spielraum.

Ein entscheidender Praxispunkt sind die zahlreichen Befestigungsmöglichkeiten für Gepäckträger, Schutzbleche, Ständer, Schloss, Beleuchtung und mehrere Flaschenhalter. Der Hersteller nennt Laufradoptionen für Gesamtlasten bis 120 beziehungsweise 200 Kilogramm einschließlich Fahrrad, fahrender Person und Gepäck. Damit eignet sich der Aufbau besonders für schwere Taschen und ausgedehnte Reisen. Wer das Rad als vollwertiges Transport- und Tourenrad nutzen möchte, profitiert von diesen vorgesehenen Montagepunkten stärker als von einer möglichst reduzierten, sportlichen Optik. Die klar benannte hohe Gesamtlast macht das GravL zur stärksten Gepäckoption im Vergleich.

Die außen geführten Leitungen wirken weniger glatt und aufgeräumt als eine vollständig integrierte Lösung wie beim Nua Terra. Unterwegs können sie jedoch leichter zugänglich sein, wenn Einstellungen oder Reparaturen nötig werden. Der Riemen benötigt keine Schmierung, sollte aber sauber gehalten und auf Beschädigungen geprüft werden. Für die Rohloff-Nabe ist laut Hersteller ein Ölwechsel einmal jährlich oder nach 5.000 Kilometern vorgesehen. Diese feste Wartungsaufgabe gehört zum Konzept und sollte bei der Nutzung als Vielfahrer- oder Reiserad eingeplant werden.

Mit angegebenen 13,3 Kilogramm ist das GravL schwerer als Apollo und KOCMO. Das entspricht der robusten, gepäckorientierten Ausrichtung, macht es aber weniger attraktiv für Menschen, die schnelle und möglichst leichte Gravelrunden suchen. Gegenüber dem Santos bietet es weniger Freiheit bei der Grundkonfiguration, setzt dafür einen deutlicheren Schwerpunkt auf Lastkapazität und Zubehörmontage. Für beladene Langstrecken überzeugt es wesentlich mehr als für minimalistisches Sport-Gravel.

MarkeJongerius
TestnoteNote 2,2 · 4,0 von 5
Geeignet fürLange Touren, Pendeln, Bikepacking und Fahrten mit hoher Gepäcklast.

Vorteile

  • Rohloff-14-Gang-Nabe
  • Reifenfreiheit bis 57 mm
  • Gesamtlast bis 200 kg
  • Viele Montagepunkte für Gepäck und Zubehör
  • Wartungsfreundliche außenliegende Leitungen

Nachteile

  • Höheres Gewicht: 13,3 kg
  • Hohes Preisniveau
  • Regelmäßiger Rohloff-Ölwechsel
RedaktionsfazitDie richtige Wahl für Menschen, die Gepäck, Reichweite und Tourentauglichkeit vor niedrigem Gewicht und minimalistischem Aufbau stellen.
05Für grobes Gelände

Nua Bikes Terra Pinion Smart.Shift

Das Nua Bikes Terra Pinion Smart.Shift ist ein konsequent geländeorientiertes Monster-Gravelbike. Rahmen und Gabel bestehen aus Grade-9-Titan; dazu kommen Pinion-Smart.Shift und ein Gates-Carbon-Riemen. Schiebende Ausfallenden ermöglichen die Riemenspannung, während innenliegende Leitungen den Aufbau optisch aufgeräumt halten. Diese Konstruktion verbindet ein geschütztes Getriebe mit einer auf anspruchsvolle Wege ausgelegten Plattform. Das Terra ist kein klassisches Alltags-Gravelbike, sondern eine Lösung für groben Untergrund und lange Abenteuer.

Die Reifenoptionen reichen bis zu 27,5 Zoll mit 3,0 Zoll beziehungsweise 76 Millimetern Breite oder bis zu 29 Zoll mit 2,4 Zoll beziehungsweise 61 Millimetern. Keine andere Option dieses Vergleichs bietet ähnlich große Reifenreserven. Breite Reifen können auf losem, steinigem und unebenem Terrain deutlich mehr Dämpfung und Traktion vermitteln. Auf glattem Asphalt sind sie dagegen nicht die effizienteste Wahl, weil das Rad mit einer solchen Bereifung schwerfälliger rollen kann als ein Apollo oder KOCMO mit klassischerem Gravel-Fokus. Die außergewöhnliche Reifenfreiheit ist der zentrale Nutzwert dieses Modells.

Für Bikepacking stehen zahlreiche Montagepunkte für Flaschenhalter, Gepäckträger, Taschen und weiteres Zubehör bereit. Die Dropper-Post-Kompatibilität ergänzt die Geländeaussrichtung: Eine absenkbare Sattelstütze kann auf steilen oder technischen Abfahrten mehr Bewegungsfreiheit schaffen. Die elektronisch bedienbare Pinion-Schaltung passt zu wechselnden Bedingungen, weil sie die Getriebetechnik mit Schaltbedienung am Lenker verbindet. Riemen, Riemenscheiben und korrekte Spannung brauchen auch hier regelmäßige Kontrolle, insbesondere nach schlammigen oder steinigen Etappen.

Ein auf der Herstellerseite wiedergegebenes Kundenzeugnis hebt die handwerkliche Ausführung hervor. Für die Kaufentscheidung ist vor allem der klar erkennbare Charakter des Konzepts ausschlaggebend: Es schafft Reserven für technische Wege, sehr groben Schotter und beladenes Bikepacking. Gegenüber Santos und Jongerius ist es deutlich stärker auf breite Reifen und schwieriges Gelände konzentriert. Das Apollo und das KOCMO sind für überwiegend asphaltierte Wege oder zügige Standard-Gravelrunden zielgerichteter, weil sie weniger Geländereserve mitführen.

Preis und Gewicht richten sich beim Terra nach der gewählten Konfiguration. Wer seine Touren hauptsächlich auf Straßen und festem Schotter fährt, nutzt die extrem breite Reifenoption häufig nicht aus und erhält mit einem weniger spezialisierten Rad ein direkteres Fahrgefühl. Für Menschen, die regelmäßig auf rauen Wegen unterwegs sind und Gepäck flexibel unterbringen möchten, ist genau diese Spezialisierung ein Vorteil. Für technisches Gelände und expeditionstaugliches Bikepacking bietet das Terra die größten Reserven dieser Auswahl.

MarkeNua Bikes
TestnoteNote 2,4 · 3,9 von 5
Geeignet fürTechnische Wege, sehr groben Schotter, Expeditionen und voll beladenes Bikepacking.

Vorteile

  • Reifenfreiheit bis 76 mm
  • Titanrahmen
  • Titangabel
  • Elektronische Pinion-Schaltung
  • Viele Montagepunkte für Gepäck und Zubehör
  • Dropper-Post-Kompatibilität

Nachteile

  • Für Alltags- und Asphalteinsatz überdimensioniert
  • Mit breiter Bereifung auf Asphalt schwerfälliger
RedaktionsfazitDie Spezialempfehlung für grobes Gelände und anspruchsvolle Reisen – sinnvoll vor allem dann, wenn die außergewöhnliche Reifenfreiheit tatsächlich genutzt wird.

Kaufberatung

Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen

Ein Gravelbike mit Riemenantrieb sollte zuerst nach seinem hauptsächlichen Untergrund ausgewählt werden. Für Arbeitswege, Asphalt und feste Feldwege reichen Reifen um 40 Millimeter oft aus; sie rollen vergleichsweise leicht und bieten dennoch mehr Komfort als schmale Rennradreifen. Wer regelmäßig auf grobem Schotter, Waldwegen oder schlechten Wirtschaftswegen fährt, profitiert von mehr Volumen. Breitere Reifen verbessern Traktion und Dämpfung, machen das Rad aber auf glattem Asphalt meist weniger direkt. Das Apollo steht für den alltagstauglichen Mittelweg, während Santos und Jongerius mehr Spielraum bei der Reifenwahl schaffen. Das Nua richtet sich mit seinen außergewöhnlich breiten Optionen an eine deutlich speziellere Offroad-Nutzung.

Die Schaltung prägt Bedienung, Übersetzung und Wartungsabläufe. Nabenschaltungen wie die Alfine des Apollo sind kompakt und für Alltag sowie moderate Touren sinnvoll, können bei sehr steilen Anstiegen mit viel Gepäck aber weniger Spielraum bieten als breit übersetzte Getriebe. Rohloff und Pinion sind für große Reichweite und wechselndes Profil interessant; beim KOCMO und Nua ergänzt Smart.Shift die Getriebetechnik um elektronische Bedienung. Für bergige Reisen zählt eine passende Gesamtübersetzung mehr als die Zahl der Gänge allein. Eine Probefahrt mit dem vorgesehenen Gepäck und auf einer bekannten Steigung ist deshalb besonders aussagekräftig.

Der große praktische Vorteil des Riemens liegt in seiner sauberen, leisen und schmierungsfreien Nutzung. Kleidung, Taschen und Hände kommen weniger leicht mit Kettenöl in Berührung, was das Konzept gerade für Pendeln attraktiv macht. Ein Riemen braucht dennoch Aufmerksamkeit: Riemenspannung, Zustand der Riemenscheiben und mögliche Beschädigungen sollten regelmäßig kontrolliert werden. Auch Bremsen, Reifen, Lager und die jeweilige Nabe oder das Getriebe bleiben Wartungsthemen. Pflegearm bedeutet beim Riemenantrieb nicht wartungsfrei. Für längere Reisen ist es sinnvoll, sich vorab mit dem Hinterradausbau und den spezifischen Wartungsvorgaben der gewählten Schaltung vertraut zu machen.

Wer Taschen, Schutzbleche oder Beleuchtung plant, sollte Montagepunkte nicht als Nebensache behandeln. Das Apollo kann mit Standard-Gepäckträgern und Schutzblechen ergänzt werden und eignet sich damit gut für Alltag und leichte Touren. Santos, Jongerius und Nua sind stärker auf umfangreiches Zubehör und Bikepacking ausgelegt. Beim Jongerius sprechen die vielen Befestigungsmöglichkeiten und die möglichen Gesamtlasten besonders für beladene Reisen. Für regelmäßiges Gepäck sollte das Rad von Beginn an als Reiserad konfiguriert werden, nicht erst nachträglich improvisiert.

Titan, Aluminium und Carbon sind keine automatische Rangfolge. Titan kann korrosionsbeständig und langlebig sein, erhöht bei KOCMO und Nua aber den Premiumanspruch. Aluminium bietet einen bewährten Rahmenwerkstoff und ermöglicht beim Apollo oder Jongerius funktionale, klar positionierte Aufbauten. Entscheidend bleibt, ob Geometrie, Reifen, Bremsen und Gepäckoptionen zum eigenen Alltag passen. Wer schnell und sportlich fahren möchte, ist mit KOCMO gut bedient; wer ein wandelbares Tourenrad sucht, mit Santos. Das beste Riemen-Gravelbike ist nicht das aufwendigste, sondern dasjenige, dessen Einsatzprofil dem eigenen Fahralltag entspricht.

Kaufentscheidung für ein Gravel Bike mit Zahnriemen

Für Pendeln, Asphalt und feste Schotterwege ist das Priority Bicycles Apollo Gravel die ausgewogene Wahl mit wartungsarmem Aufbau und rund 40 Millimeter breiten Reifen. Wer häufig Gepäck mitnimmt oder unterschiedliche Reifenbreiten nutzen möchte, sollte das Santos Cross Lite wählen. Bei hoher Gepäcklast ist das Jongerius GravL besonders passend, während das Nua Terra seine Stärken erst auf grobem Gelände und bei anspruchsvollen Reisen ausspielt. Sportliche Fahrerinnen und Fahrer finden im KOCMO Daytona-PI Smart eine passende, allerdings kostspielige Option.

Für Bikepacking und breite Reifen

Santos Cross Lite Pinion oder Rohloff mit Gates-Riemenantrieb

Bikepacking, Pendeln, Touren mit Gepäck und Fahrten auf wechselnden Untergründen.

Empfehlung ansehen
Für sportliche Fahrerinnen und Fahrer

KOCMO Daytona-PI Smart

Sportliche Gravel-Touren, Urban-Fahrten und Reisen mit moderatem Gepäck.

Empfehlung ansehen
Für hohe Gepäcklasten

Jongerius GravL Rohloff Belt Drive

Lange Touren, Pendeln, Bikepacking und Fahrten mit hoher Gepäcklast.

Empfehlung ansehen

Direkter Vergleich

Modelle und ihre Einsatzzwecke

Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.

Alle 5 Modelle im direkten Vergleich

Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.

Modell & UrteilAm besten fürMarkeBewertungWichtigster VorteilZu beachtenCa. Preis
Priority Bicycles Apollo GravelUnsere EmpfehlungPendeln, Freizeitfahrten, Asphalt, feste Schotterwege und leichte Bikepacking-Touren.Priority BicyclesNote 1,8 · 4,4 von 5Geringes GewichtBegrenztere Übersetzungsbandbreite für steile Anstiege–Preis anzeigen
Santos Cross Lite Pinion oder Rohloff mit Gates-RiemenantriebFür Bikepacking und breite ReifenBikepacking, Pendeln, Touren mit Gepäck und Fahrten auf wechselnden Untergründen.SantosNote 1,7 · 4,4 von 5Reifenfreiheit bis 57 mmFür reine Alltagsfahrten aufwendig ausgestattet–Preis anzeigen
KOCMO Daytona-PI SmartFür sportliche Fahrerinnen und FahrerSportliche Gravel-Touren, Urban-Fahrten und Reisen mit moderatem Gepäck.KOCMONote 2,0 · 4,2 von 5Geringes GewichtHohes Preisniveau–Preis anzeigen
Jongerius GravL Rohloff Belt DriveFür hohe GepäcklastenLange Touren, Pendeln, Bikepacking und Fahrten mit hoher Gepäcklast.JongeriusNote 2,2 · 4,0 von 5Rohloff-14-Gang-NabeHöheres Gewicht: 13,3 kg–Preis anzeigen
Nua Bikes Terra Pinion Smart.ShiftFür grobes GeländeTechnische Wege, sehr groben Schotter, Expeditionen und voll beladenes Bikepacking.Nua BikesNote 2,4 · 3,9 von 5Reifenfreiheit bis 76 mmFür Alltags- und Asphalteinsatz überdimensioniert–Preis anzeigen

Schnellüberblick

5 Modelle kurz eingeordnet

FAQ

Häufige Fragen zum Produktvergleich

Kann ich mit einem Riemen-Gravelbike bei Regen fahren?

Ja. Gerade bei Nässe ist der Riemen praktisch, weil er keine Kettenschmierung benötigt und nicht wie eine offene Kette rosten soll. Nach Fahrten in Schlamm oder Staub empfiehlt sich trotzdem eine Sichtkontrolle und schonende Reinigung.

Brauche ich für Bikepacking unbedingt Pinion oder Rohloff?

Nicht zwingend. Für leichte Touren kann auch eine Nabenschaltung wie die Alfine genügen. Pinion und Rohloff sind vor allem sinnvoll, wenn breite Übersetzungen, häufige Höhenmeter oder schwere Gepäcklasten wichtig sind.

Welche Reifenbreite ist für Gravel sinnvoll?

Etwa 40 Millimeter passen gut zu Asphalt und festem Schotter. Für lose, grobe oder unebene Wege erhöhen 50 Millimeter und mehr Komfort sowie Traktion, können auf Asphalt aber langsamer rollen.

Ist ein Riemenantrieb leiser als eine Kette?

Ein korrekt gespannter und sauberer Riemenantrieb wird häufig als sehr leise wahrgenommen. Auch eine gepflegte Kette kann ruhig laufen; Geräusche können bei beiden Systemen durch Verschleiß oder falsche Einstellung entstehen.

Warum sind viele Riemen-Gravelbikes teuer?

Ein teilbarer Rahmen für den Riemen, interne Schaltungen oder Getriebe sowie oft individuell konfigurierte Komponenten erhöhen den konstruktiven und ausstattungsbezogenen Aufwand. Für reine Kurzstrecken lohnt sich deshalb ein genauer Vergleich des tatsächlichen Nutzens.

Transparenz

Nachprüfbare Informationen

Verantwortliche Redaktion

Naomi Knowles

Die Einordnung verbindet redaktionelle Recherche, nachvollziehbare Produktkriterien und regelmäßige Aktualisierungen.

Profil & Standards
Methodik

So vergleichen wir

Für diesen Vergleich wurden fünf passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für Gravel, Alltag und Touren, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile…

Testverfahren ansehen
Aktualität

Zuletzt aktualisiert

3. September 2026

Zum Vergleich

Alle Vergleiche aus dieser Themenübersicht

Gravel Bike mit Riemenantrieb: die letzte Abwägung

Wer zwischen den Modellen schwankt, sollte vor allem die Reifenfreiheit und den geplanten Gepäckumfang vergleichen: Für Pendeln und feste Wege passt das Apollo, für wechselnde Reifen und Bikepacking das Santos. Bei häufigen steilen Anstiegen mit Gepäck lohnt außerdem ein Blick auf die Übersetzung der gewählten Schaltung.

Preisangaben zuletzt geprüft: 14.10.2026.

Redaktionelle Auszeichnungen und Vergleichsstände

Die Siegel beziehen sich auf das jeweilige Produkt und den dokumentierten Vergleichsstand. Eine Auszeichnung allein erteilt kein Nutzungsrecht.