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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich
Gravel-Mäntel im Vergleich: 5 Reifen für Touren
Gravel-Mäntel müssen auf Asphalt leicht rollen und auf Schotter berechenbar bleiben. Unser Vergleich ordnet fünf passende Modelle nach Einsatzbereich, Komfort und Ausstattung ein; die ausgewogenste Wahl für viele Touren ist der Schwalbe G-One Allround Performance RaceGuard 40-622.
Redaktionelle Einordnung
Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf
Der Schwalbe G-One Allround in 40-622 ist der ausgewogenste Gravel-Mantel im Vergleich: Seine 40 Millimeter Breite verbindet komfortables Fahren auf Schotter mit einem alltagstauglichen Rollverhalten auf Asphalt. Wer besonders breite Reifenfreiheit hat und auf lockeren Wegen mehr Reserven sucht, findet im 57-584-Modell die komfortablere Alternative. Für überwiegend feste Untergründe sind die beiden 35-mm-Modelle sinnvoller.
Die beste Wahl für vielseitige Gravel- und Alltagsfahrten: 40 Millimeter Breite, RaceGuard und Tubeless Ready bieten einen überzeugenden Kompromiss aus Komfort, Schutz und Tempo.
Zum TestsiegerUnsere Auswahl
5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse
Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.
Schwalbe G-One Allround Performance RaceGuard 40-622
Alltag, Touren und Gravelstrecken mit häufigem Wechsel zwischen Asphalt sowie festem bis mittelmäßig losem Schotter.
Die beste Wahl für vielseitige Gravel- und Alltagsfahrten: 40 Millimeter Breite, RaceGuard und Tubeless Ready bieten einen überzeugenden Kompromiss aus Komfort, Schutz und Tempo.
- 40 mm Reifenbreite als ausgewogener Mittelweg aus Komfort und Rollverhalten
- Tubeless Ready für einen optionalen schlauchlosen Aufbau
- Für grobe oder technisch anspruchsvolle Trails weniger spezialisiert als ein stark profiliertes Offroad-Modell
Schwalbe G-One Allround Performance DD 57-584
Fahrerinnen und Fahrer mit passendem 27,5-Zoll-Rad, die auf längeren Touren und losem Untergrund besonders viel Komfort suchen.
Eine starke Komfortoption für passende 27,5-Zoll-Gravelbikes. Die breite Karkasse lohnt sich vor allem dort, wo lockerer Schotter und lange Touren wichtiger sind als ein schlankes, schnelles Format.
- 57 mm Reifenbreite für hohen Komfort und Stabilität auf losem Untergrund
- Tubeless Easy für einen optionalen schlauchlosen Aufbau
- Benötigt deutlich mehr Reifenfreiheit als die 35- und 40-mm-Modelle
Schwalbe G-One Allround Performance RaceGuard 35-622
Schnelle Gravelbikes, Alltagsräder und Tourenräder mit überwiegend Asphalt sowie festem Schotter.
Die passende Option für schnelle, asphaltnahe Gravelfahrten. Der leichte 35-mm-Reifen ist agil und vielseitig, erreicht auf losem Untergrund aber nicht den Komfort des 40- oder 57-mm-Modells.
- 35 mm Reifenbreite für ein agiles Fahrverhalten auf festen Wegen
- Mit 420 g der leichteste Reifen im Vergleich
- Weniger Komfort und Stabilitätsreserven auf grobem Schotter als die breiteren Modelle
Fincci 700 x 38c Gravel-Faltreifen 40-622, 2er-Pack
Preisbewusste Fahrerinnen und Fahrer, die zwei Reifen im Format 40-622 für Alltag, Trekking und leichte Gravelstrecken benötigen.
Ein sinnvoller Doppelpack für den Austausch beider Reifen auf Asphalt und leichtem Schotter. Gegenüber den tubelessfähigen Allroundreifen ist er weniger vielseitig, punktet aber mit Lieferumfang und Schutzlage.
- Zwei Reifen im Lieferumfang
- 40 mm Reifenbreite für Alltag und leichte Schotterwege
- Nicht als Tubeless Ready ausgewiesen
Schwalbe G-One RS Evolution Line 35-622
Sportliche Gravel-Fahrerinnen und -Fahrer, die auf Asphalt, festem Schotter und harten Wegen schnell unterwegs sein möchten.
Die gezielte Wahl für schnelle Runden auf festen Wegen. Ausstattung und Belastungsgrenze sind stark, doch für vielseitige Touren über lockeren Schotter liefern die breiteren Allroundreifen mehr Komfort.
- Profil für schnelle Fahrten auf harten Untergründen
- Tubeless Ready für einen optionalen schlauchlosen Aufbau
- 35 mm Reifenbreite bietet weniger Komfort auf grobem Schotter als die breiteren Modelle
Schnelle Antworten
Das Wichtigste vor der Auswahl
Was bedeutet die Reifengröße 40-622?
40 steht für die nominelle Reifenbreite in Millimetern, 622 für den Felgendurchmesser nach ETRTO. Diese Angabe muss mit Felge und Fahrrad kompatibel sein.
Sind breite Gravel-Mäntel immer komfortabler?
Mehr Breite bietet grundsätzlich mehr Luftvolumen und Reserven auf Unebenheiten. Sie benötigt aber mehr Reifenfreiheit und ist auf glattem Asphalt nicht automatisch die beste Wahl.
Kann ich einen Tubeless-Ready-Reifen auch mit Schlauch fahren?
Ja. Tubeless Ready bedeutet, dass ein schlauchloser Aufbau möglich ist, sofern alle Komponenten passen. Der Betrieb mit Schlauch ist weiterhin möglich.
So testen wir
Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für gemischte Gravel-Strecken, Komfort und Fahrstabilität, Pannenschutz und Sicherheitsreserven, Handhabung und Alltagstauglichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.
- Markt und relevante Modelle erfassen
- Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
- Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
- Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren
Einzeltests
Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet
Schwalbe G-One Allround Performance RaceGuard 40-622
Der Schwalbe G-One Allround Performance RaceGuard in 40-622 ist im Vergleich der stimmigste Reifen für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht ausschließlich schnell auf Asphalt fahren, aber auch kein grobstolliges Modell für schwieriges Gelände benötigen. Seine 40 Millimeter Breite schaffen einen praxistauglichen Mittelweg: Gegenüber den beiden 35-mm-Reifen bleibt mehr Luftvolumen für Komfort und Spurtreue auf Schotter, ohne dass der Mantel so viel Bauraum verlangt wie die 57-mm-Ausführung. Für typische Gravel-Runden mit wechselnden Untergründen ist diese Breite besonders ausgewogen.
Der Hersteller ordnet das Profil Asphalt, unbefestigten Wegen, Schotter und leichten trockenen Trails zu. Damit passt der Reifen zu Pendelstrecken mit Schotterabschnitten ebenso wie zu längeren Touren über Feld- und Waldwege. Das Allroundprofil ist keine Speziallösung für tiefen, groben Untergrund; dafür soll es auf festen Wegen und Asphalt leicht laufen. Im direkten Vergleich steht es deshalb vielseitiger da als der klar geschwindigkeitsorientierte G-One RS, zugleich aber weniger geländebetont als der breite 57-584-Reifen.
Zur Ausstattung gehören RaceGuard als Pannenschutz, eine faltbare Bauart und Tubeless Ready. Die Faltbarkeit ist hilfreich, wenn ein Ersatzreifen auf Reisen mitkommen oder platzsparend gelagert werden soll. Tubeless Ready eröffnet die Möglichkeit, den Reifen mit geeigneten Komponenten ohne Schlauch aufzubauen. Für die Tubeless-Montage werden jedoch passende Felgen, Felgenband, Ventile und Dichtmilch zusätzlich benötigt. Wer bewusst beim Schlauch bleibt, kann die Tubeless-Option als spätere Ausbaumöglichkeit betrachten.
Mit 485 Gramm liegt diese konkrete Variante zwischen dem 35-mm-G-One Allround mit 420 Gramm und dem breiteren 57-mm-Modell mit 725 Gramm. Das passt zur mittleren Breite und dem universellen Anspruch. Die angegebene Belastungsgrenze beträgt 100 Kilogramm pro Reifen und bietet damit mehr Reserven als die 35-mm-Allroundvariante mit 75 Kilogramm pro Reifen. Außerdem ist der Mantel für Pedelecs bis 25 km/h freigegeben. Für schwer beladene Touren und viele Alltagsräder ist das ein relevanter Pluspunkt.
Vor dem Kauf ist die ETRTO-Größe 40-622 entscheidend: Sie muss zur Felge passen, und Rahmen, Gabel sowie gegebenenfalls Schutzbleche brauchen ausreichend Reifenfreiheit. Wer fast nur auf glattem Asphalt und fest gewalztem Schotter unterwegs ist, kann mit einem 35-mm-Modell Gewicht sparen. Wer dagegen häufig auf losem, gröberem Untergrund fährt und genügend Platz am Rad hat, bekommt mit 57 Millimetern mehr Komfortreserven. Als ausgewogener Kompromiss aus Breite, Schutz, Handhabung und Einsatzbereich setzt sich das 40-mm-Modell an die Spitze.
Vorteile
- 40 mm Reifenbreite als ausgewogener Mittelweg aus Komfort und Rollverhalten
- Tubeless Ready für einen optionalen schlauchlosen Aufbau
- RaceGuard-Pannenschutz
- Belastungsgrenze von 100 kg pro Reifen
- Für Pedelecs bis 25 km/h freigegeben
Nachteile
- Für grobe oder technisch anspruchsvolle Trails weniger spezialisiert als ein stark profiliertes Offroad-Modell
- Benötigt mehr Reifenfreiheit als die 35-mm-Modelle
- Für reine Straßenrennen breiter und schwerer als ein klassischer Rennradreifen
RedaktionsfazitDie beste Wahl für vielseitige Gravel- und Alltagsfahrten: 40 Millimeter Breite, RaceGuard und Tubeless Ready bieten einen überzeugenden Kompromiss aus Komfort, Schutz und Tempo.
Schwalbe G-One Allround Performance DD 57-584
Diese Ausführung des G-One Allround fällt durch ihre Breite von 57 Millimetern deutlich aus dem Vergleich heraus. Sie passt zu 27,5-Zoll-Laufrädern in der Größe 57-584 und richtet sich an Gravelbikes, die ausreichend Platz an Rahmen und Gabel bieten. Gegenüber den 35- und 40-mm-Reifen steht hier nicht maximale Agilität auf Asphalt im Vordergrund, sondern ein ruhigeres, stabileres Fahrgefühl auf wechselnden Wegen. Die große Breite bietet besonders auf losem Untergrund spürbar mehr Reserven.
Der Hersteller beschreibt den G-One Allround als Reifen für Straße, Schotter und leichte Offroad-Strecken. Die breite Karkasse passt gut zu längeren Touren, auf denen sich fester Asphalt, Waldwege und lockerer Schotter abwechseln. Mehr Luftvolumen kann Unebenheiten besser abfedern als ein deutlich schmalerer Mantel. Das ist ein Vorteil für komfortorientierte Fahrerinnen und Fahrer, macht dieses Format aber weniger naheliegend für reine Straßenfahrten oder Räder mit engem Hinterbau.
Für die recherchierte Ausführung werden Double Defense als zusätzlicher Schutz gegen Durchstiche und Schnitte sowie Tubeless Easy genannt. Die Kombination richtet sich an Personen, die auf Tour nicht nur auf leichtes Rollen achten, sondern Schutzreserven einplanen möchten. Der Mantel ist außerdem faltbar, was Lagerung und Transport erleichtert. Wer Tubeless fahren möchte, muss wie bei den anderen tubelessfähigen Vergleichsmodellen die passenden Felgen und Montagematerialien separat einplanen.
Mit 725 Gramm ist der Reifen deutlich schwerer als die schmaleren Modelle im Vergleich. Das ergibt sich aus dem breiten Format und gehört zur Entscheidung dazu: Auf längeren Asphaltpassagen oder bei einem sehr sportlichen Fahrstil können die leichteren 35-mm-Varianten besser passen. Der breite G-One ist zudem für Pedelecs bis 25 km/h freigegeben. Seine Stärke liegt nicht in einem besonders schlanken Aufbau, sondern in Komfort und Stabilität auf gemischtem Terrain.
Wichtig ist die Montageplanung. Die ETRTO-Größe 57-584 entspricht nicht den 622er-Reifen der übrigen vier Produkte und verlangt daher ein passendes 27,5-Zoll-Laufrad. Auch die Reifenfreiheit muss nicht nur ohne Schutzblech, sondern bei Verschmutzung und unter Belastung ausreichend ausfallen. Wer diese Voraussetzungen erfüllt und bevorzugt entspannt über unbefestigte Wege fährt, erhält eine sehr komfortorientierte Alternative zum Testsieger. Für schnelle asphaltnahe Runden ist der schmalere G-One Allround oder der G-One RS die passendere Richtung.
Vorteile
- 57 mm Reifenbreite für hohen Komfort und Stabilität auf losem Untergrund
- Tubeless Easy für einen optionalen schlauchlosen Aufbau
- Double-Defense-Pannenschutz
- Faltbare Bauart
- Für Pedelecs bis 25 km/h freigegeben
Nachteile
- Benötigt deutlich mehr Reifenfreiheit als die 35- und 40-mm-Modelle
- Mit 725 g schwerer als alle anderen Reifen im Vergleich
- Für reine Asphaltfahrten weniger naheliegend als die schmaleren Modelle
RedaktionsfazitEine starke Komfortoption für passende 27,5-Zoll-Gravelbikes. Die breite Karkasse lohnt sich vor allem dort, wo lockerer Schotter und lange Touren wichtiger sind als ein schlankes, schnelles Format.
Schwalbe G-One Allround Performance RaceGuard 35-622
Der Schwalbe G-One Allround Performance RaceGuard in 35-622 ist die passende Wahl für Gravelbikes, die überwiegend auf Asphalt, festem Schotter und trockenen Wegen unterwegs sind. Mit 35 Millimetern fällt er schmaler aus als der Testsieger in 40-622 und der breite 57-584-Reifen. Das unterstützt ein direktes, agiles Fahrverhalten und erleichtert die Nutzung an Rädern, deren Reifenfreiheit begrenzt ist. Seine Stärken liegen auf festen Untergründen und bei zügigen Alltagsfahrten.
Das Profil ist laut Hersteller so abgestimmt, dass es leicht und vibrationsarm rollen soll, zugleich aber Grip auf Schotterwegen und trockenen Trails bietet. Damit bleibt es ein echter Gravel-Allrounder, auch wenn die schmalere Karkasse weniger Spielraum für Komfort und Stabilität auf losem oder grobem Schotter lässt. Für Fahrten zur Arbeit, sportliche Feierabendrunden und Touren mit hohem Asphaltanteil ist diese Ausrichtung sinnvoller als eine sehr breite Variante.
Der Reifen bringt RaceGuard als Pannenschutz mit und ist Tubeless Ready. Das schafft dieselbe grundlegende Ausbaumöglichkeit wie beim 40-mm-G-One Allround und beim sportlichen G-One RS. Die faltbare Ausführung ist praktisch als Ersatzreifen oder für die platzsparende Aufbewahrung. Wer einen schlauchlosen Aufbau plant, sollte die Kompatibilität der Laufräder und die zusätzlichen Komponenten vorher abstimmen. Tubeless Ready erweitert die Optionen, ersetzt aber keine sorgfältige Montageplanung.
Das Gewicht liegt bei 420 Gramm und damit unter dem 40-mm-G-One Allround mit 485 Gramm sowie dem G-One RS mit 440 Gramm. Der Gewichtsvorteil passt zum sportlicheren, schlankeren Charakter. Gleichzeitig beträgt die zulässige Belastung 75 Kilogramm pro Reifen; das sollte bei höherem Körpergewicht, Gepäck oder einem schweren Fahrrad vor dem Kauf berücksichtigt werden. Die Freigabe für Pedelecs bis 25 km/h macht den Mantel auch für passende E-Bikes interessant.
Die ETRTO-Größe 35-622 muss zur Felge und zum vorhandenen Bauraum passen. Gegenüber dem 40-mm-Testsieger spart die Variante Gewicht und setzt auf ein handlicheres Format, verzichtet aber auf dessen Komfort- und Belastungsreserven. Gegenüber dem G-One RS ist ihr Profil breiter als reine Geschwindigkeitsausrichtung positioniert. Wer häufig auf losen Wegen unterwegs ist, ist mit 40 Millimetern meist besser bedient. Für asphaltnahe Touren und festen Schotter ist dieser leichte Allroundreifen dagegen eine sehr stimmige Lösung.
Vorteile
- 35 mm Reifenbreite für ein agiles Fahrverhalten auf festen Wegen
- Mit 420 g der leichteste Reifen im Vergleich
- Tubeless Ready für einen optionalen schlauchlosen Aufbau
- RaceGuard-Pannenschutz
- Für Pedelecs bis 25 km/h freigegeben
Nachteile
- Weniger Komfort und Stabilitätsreserven auf grobem Schotter als die breiteren Modelle
- Belastungsgrenze von 75 kg pro Reifen
- Helle Seitenwand ist eine auffällige Designentscheidung
RedaktionsfazitDie passende Option für schnelle, asphaltnahe Gravelfahrten. Der leichte 35-mm-Reifen ist agil und vielseitig, erreicht auf losem Untergrund aber nicht den Komfort des 40- oder 57-mm-Modells.
Fincci 700 x 38c Gravel-Faltreifen 40-622, 2er-Pack
Der Fincci 700 x 38c wird als Paar geliefert und ist damit besonders interessant, wenn Vorder- und Hinterreifen gleichzeitig ersetzt werden sollen. Seine ETRTO-Größe 40-622 liegt sehr nah am Testsieger und bietet ebenfalls eine alltagstaugliche Breite für Tourenräder, Hybridräder, Citybikes, Cyclocross- und Gravelbikes. Der größte praktische Unterschied zu den anderen Produkten ist der Lieferumfang von zwei Reifen.
Die angegebene Ausrichtung umfasst Asphalt und leichte Schotterwege. Das schnell rollende Semi-Slick-Profil soll den Rollwiderstand auf festen Wegen niedrig halten und zugleich Traktion in Kurven ermöglichen. Damit passt der Reifen gut zu Pendelwegen, Touren und gemäßigten Gravelrunden. Für technisch anspruchsvolle Trails oder lange Abschnitte mit grobem, losem Schotter ist er weniger passend als die stärker auf Gravel spezialisierte G-One-Allround-Auswahl.
Als Pannenschutz ist eine 1 Millimeter starke Schicht aus Nylon-Gummi-Material angegeben. Dazu kommen eine Aramid-Wulst und eine Karkasse mit 60 TPI. Die Aramid-Wulst ermöglicht die faltbare Bauweise, was Transport und Lagerung erleichtert. Anders als die drei tubelessfähigen Schwalbe-Modelle im Vergleich wird hier keine Tubeless-Ready-Eignung genannt. Für einen klassischen Schlauchaufbau bietet der Mantel eine unkomplizierte, auf Alltagsschutz ausgerichtete Ausstattung.
Das Gewicht wird mit rund 1,08 Kilogramm pro Paar angegeben, also etwa 540 Gramm je Reifen. Damit liegt er über dem 40-mm-G-One Allround mit 485 Gramm. Dieser Unterschied ist für sportlich orientierte Fahrer relevant, im täglichen Einsatz kann der Pannenschutz und der Doppelpack aber wichtiger sein als ein möglichst niedriges Gewicht. Das Format muss vor der Montage zu Felge, Rahmen, Gabel und gegebenenfalls Schutzblechen passen.
Im Vergleich erreicht der Fincci-Satz nicht die breite Einsatzspanne der tubelessfähigen Allroundmodelle und ist nicht auf schnelles Graveln wie der G-One RS ausgerichtet. Er bietet dafür eine klare, praktische Lösung für Fahrräder im 40-622-Format, die überwiegend auf festen Straßen und leichten Schotterwegen bewegt werden. Wer zwei Reifen für den saisonalen Wechsel oder die Erneuerung eines kompletten Laufradsatzes sucht, profitiert vom Paar-Angebot. Für komfortorientierten Alltags- und Toureneinsatz ist der Doppelpack ein nachvollziehbarer Preis-Leistungs-Tipp.
Vorteile
- Zwei Reifen im Lieferumfang
- 40 mm Reifenbreite für Alltag und leichte Schotterwege
- 1-mm-Pannenschutzschicht
- Faltbare Aramid-Wulst
- Semi-Slick-Profil für feste Wege
Nachteile
- Nicht als Tubeless Ready ausgewiesen
- Für grobe oder technisch anspruchsvolle Trails weniger passend
- Mit rund 540 g pro Reifen schwerer als der 40-mm-Testsieger
RedaktionsfazitEin sinnvoller Doppelpack für den Austausch beider Reifen auf Asphalt und leichtem Schotter. Gegenüber den tubelessfähigen Allroundreifen ist er weniger vielseitig, punktet aber mit Lieferumfang und Schutzlage.
Schwalbe G-One RS Evolution Line 35-622
Der Schwalbe G-One RS Evolution Line in 35-622 ist im Vergleich der klarste Spezialist. Er wurde für schnelle Fahrten auf harten Untergründen entwickelt und passt damit zu sportlichen Gravelrunden mit viel Asphalt, festem Schotter oder verdichteten Waldwegen. Mit 35 Millimetern Breite nutzt er dasselbe schlanke Format wie der G-One Allround auf Rang drei, setzt in seiner Ausrichtung aber noch stärker auf Geschwindigkeit. Dieser Mantel ist für feste, schnelle Strecken gedacht und nicht für maximalen Komfort im groben Gelände.
Das Profil richtet sich laut Hersteller an harte Untergründe. Fahrerinnen und Fahrer, die ein direktes Fahrgefühl und ein leicht rollendes Setup suchen, finden darin eine passende Ergänzung zu einem sportlichen Gravelbike. Auf losem Schotter, tiefen Unebenheiten oder technischeren Trail-Abschnitten bietet die schmale Karkasse jedoch weniger Komfort- und Stabilitätsreserven als die 40- und 57-mm-G-One-Allroundvarianten. Für gemischte Touren mit unbekanntem Untergrund bleibt der breitere Testsieger daher die universellere Wahl.
Zur Ausstattung gehören RaceGuard, Tubeless Ready und die Gummimischung ADDIX Green. Der Reifen ist faltbar und für Pedelecs bis 25 km/h freigegeben. Tubeless Ready ist vor allem für Personen interessant, die einen schlauchlosen Aufbau mit passenden Laufrädern planen. Die maximale Druckangabe beträgt bis zu 4 bar beziehungsweise 55 PSI. Der Tubeless-Aufbau benötigt zusätzlich passende Felgen, Felgenband, Ventile und Dichtmilch.
Mit 440 Gramm ist der G-One RS leichter als der 40-mm-Testsieger und der Fincci-Reifen, aber etwas schwerer als der 35-mm-G-One Allround mit 420 Gramm. Seine Belastungsgrenze liegt bei 100 Kilogramm pro Reifen und damit über der des schmalen G-One Allround. Das gibt ihm bei Gewicht und Gepäck mehr Reserven, ändert aber nichts an der schmalen, auf Tempo ausgerichteten Konstruktion. Wer möglichst komfortabel auf langen Schotterpassagen fahren möchte, sollte die größere Reifenbreite höher gewichten als diesen Gewichtsvorteil.
Die Größe 35-622 muss mit Felge und Rahmen kompatibel sein. Im Vergleich ist der G-One RS dann überzeugend, wenn der eigene Einsatz tatsächlich überwiegend aus festen, schnellen Wegen besteht. Seine Ausrichtung ist spezieller als beim 35-mm-G-One Allround und deutlich spezieller als beim 40-mm-Testsieger. Der im Kandidatenpool hinterlegte Preis fällt zudem höher aus als bei den übrigen verfügbaren Preisangaben. Für sportliches Tempo auf hartem Untergrund ist der G-One RS passend, als universeller Tourenreifen jedoch weniger ausgewogen.
Vorteile
- Profil für schnelle Fahrten auf harten Untergründen
- Tubeless Ready für einen optionalen schlauchlosen Aufbau
- RaceGuard-Pannenschutz
- Belastungsgrenze von 100 kg pro Reifen
- Für Pedelecs bis 25 km/h freigegeben
Nachteile
- 35 mm Reifenbreite bietet weniger Komfort auf grobem Schotter als die breiteren Modelle
- Für langsame, komfortorientierte Touren weniger passend als der 40-mm-Allrounder
- Sportliche Spezialisierung bietet weniger Reserven auf technischeren Wegen
RedaktionsfazitDie gezielte Wahl für schnelle Runden auf festen Wegen. Ausstattung und Belastungsgrenze sind stark, doch für vielseitige Touren über lockeren Schotter liefern die breiteren Allroundreifen mehr Komfort.
Kaufberatung
Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen
Die Reifenbreite ist die erste und wichtigste Vorentscheidung. Ein 35-mm-Mantel wie die beiden schmalen Modelle im Vergleich passt zu schnellen Fahrten auf Asphalt und festem Schotter. Er fährt sich direkter und benötigt weniger Platz am Rad. Dafür nimmt der Komfort auf grobem oder lockerem Untergrund ab. 40 Millimeter sind für viele Gravelbikes ein sehr alltagstauglicher Kompromiss, weil sie mehr Luftvolumen und damit mehr Reserven für Unebenheiten bieten. Ein 57-mm-Reifen verschiebt den Schwerpunkt klar zu Komfort und Stabilität, verlangt aber erheblich mehr Bauraum. Die Reifenfreiheit muss immer zu Breite, Felge, Rahmen, Gabel und gegebenenfalls Schutzblechen passen.
Entscheidend ist außerdem die ETRTO-Größe, nicht allein die Zollangabe. Die Ziffern 40-622 oder 35-622 stehen für eine bestimmte Reifenbreite und einen Felgendurchmesser von 622 Millimetern; 57-584 passt dagegen auf eine andere, kleinere Felgenbasis. Ein 28-Zoll-Reifen lässt sich deshalb nicht automatisch an jedem 28-Zoll-Rad montieren. Prüfe vor dem Kauf die bisher montierte ETRTO-Angabe, die Felgenfreigabe und die Empfehlungen des Fahrradherstellers. Wenn Schutzbleche montiert sind, sollte neben dem Reifen auch bei Schmutz noch genügend Abstand bleiben. So vermeidest du Schleifen, eingeschränkte Laufruhe und eine unpassende Montage.
Beim Profil kommt es auf die tatsächlichen Wege an. Für Pendelstrecken, Touren auf Asphalt und verdichtete Forstwege ist ein fein abgestimmtes Allround- oder Semi-Slick-Profil sinnvoll. Es rollt auf festen Flächen meist ruhiger als ein grobes Stollenprofil und bietet dennoch Grip auf leichtem Schotter. Wer oft auf tiefem, grobem oder nassem Untergrund fährt, braucht dagegen mehr Reserven als ein schneller 35-mm-Reifen bieten kann. Der G-One RS ist im Vergleich konsequent auf harte Untergründe ausgerichtet, während die G-One-Allroundvarianten breiter nutzbar bleiben. Wähle den Reifen nach dem häufigsten Untergrund, nicht nach seltenen Extrempassagen.
Pannenschutz und Tubeless-Eignung sind getrennt zu betrachten. Schutzlagen wie RaceGuard, Double Defense oder eine zusätzliche Schutzschicht können im Alltag helfen, Durchstiche und Schnitte abzuwehren. Tubeless Ready beschreibt dagegen die Möglichkeit eines schlauchlosen Aufbaus. Dieser kann bei passender Kombination aus Reifen und Felge praktisch sein, erfordert aber Tubeless-Felgenband, Ventile und Dichtmilch sowie etwas Sorgfalt bei Montage und Wartung. Wer ein wartungsarmes, vertrautes Setup bevorzugt, kann einen tubelessfähigen Reifen weiterhin mit Schlauch fahren. Tubeless ist eine Option für das System, kein Muss für jeden Gravel-Mantel.
Berücksichtige zuletzt Belastung, Fahrradtyp und Lieferumfang. Für Pedelecs bis 25 km/h sind die drei Schwalbe-Modelle mit entsprechender Freigabe geeignet. Bei schwereren Fahrerinnen und Fahrern, Gepäck oder einem schweren Rad ist die zulässige Belastung pro Reifen relevant: Im Vergleich bieten der 40-mm-G-One Allround und der G-One RS jeweils 100 Kilogramm pro Reifen, die schmale 35-mm-Allroundversion 75 Kilogramm. Der Fincci-Reifen wird als Paar angeboten und ist deshalb besonders sinnvoll, wenn beide Mäntel gleichzeitig ersetzt werden sollen. Preise ändern sich, deshalb sollte das aktuelle Angebot stets zusammen mit Größe, Einsatzzweck und Lieferumfang bewertet werden.
Schwalbe G-One Allround Performance DD 57-584
Fahrerinnen und Fahrer mit passendem 27,5-Zoll-Rad, die auf längeren Touren und losem Untergrund besonders viel Komfort suchen.
Empfehlung ansehenSchwalbe G-One Allround Performance RaceGuard 35-622
Schnelle Gravelbikes, Alltagsräder und Tourenräder mit überwiegend Asphalt sowie festem Schotter.
Empfehlung ansehenFincci 700 x 38c Gravel-Faltreifen 40-622, 2er-Pack
Preisbewusste Fahrerinnen und Fahrer, die zwei Reifen im Format 40-622 für Alltag, Trekking und leichte Gravelstrecken benötigen.
Empfehlung ansehenDirekter Vergleich
Modelle und ihre Einsatzzwecke
Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.
Alle 5 Modelle im direkten Vergleich
Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.
| Modell & Urteil | Am besten für | Marke | Bewertung | Wichtigster Vorteil | Zu beachten | Ca. Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Schwalbe G-One Allround Performance RaceGuard 40-622Unsere Empfehlung | Alltag, Touren und Gravelstrecken mit häufigem Wechsel zwischen Asphalt sowie festem bis mittelmäßig losem Schotter. | Schwalbe | Note 1,5 · 4,6 von 5 | 40 mm Reifenbreite als ausgewogener Mittelweg aus Komfort und Rollverhalten | Für grobe oder technisch anspruchsvolle Trails weniger spezialisiert als ein stark profiliertes Offroad-Modell | ca. 29.95 €Preis anzeigen |
| Schwalbe G-One Allround Performance DD 57-584Für maximalen Komfort | Fahrerinnen und Fahrer mit passendem 27,5-Zoll-Rad, die auf längeren Touren und losem Untergrund besonders viel Komfort suchen. | Schwalbe | Note 1,8 · 4,4 von 5 | 57 mm Reifenbreite für hohen Komfort und Stabilität auf losem Untergrund | Benötigt deutlich mehr Reifenfreiheit als die 35- und 40-mm-Modelle | –Preis anzeigen |
| Schwalbe G-One Allround Performance RaceGuard 35-622Für schnelle Alltagsfahrten | Schnelle Gravelbikes, Alltagsräder und Tourenräder mit überwiegend Asphalt sowie festem Schotter. | Schwalbe | Note 2,0 · 4,2 von 5 | 35 mm Reifenbreite für ein agiles Fahrverhalten auf festen Wegen | Weniger Komfort und Stabilitätsreserven auf grobem Schotter als die breiteren Modelle | ca. 37.90 €Preis anzeigen |
| Fincci 700 x 38c Gravel-Faltreifen 40-622, 2er-PackPreistipp im Doppelpack | Preisbewusste Fahrerinnen und Fahrer, die zwei Reifen im Format 40-622 für Alltag, Trekking und leichte Gravelstrecken benötigen. | Fincci | Note 2,5 · 3,8 von 5 | Zwei Reifen im Lieferumfang | Nicht als Tubeless Ready ausgewiesen | ca. 38.91 €Preis anzeigen |
| Schwalbe G-One RS Evolution Line 35-622Für Tempo auf festem Untergrund | Sportliche Gravel-Fahrerinnen und -Fahrer, die auf Asphalt, festem Schotter und harten Wegen schnell unterwegs sein möchten. | Schwalbe | Note 2,8 · 3,6 von 5 | Profil für schnelle Fahrten auf harten Untergründen | 35 mm Reifenbreite bietet weniger Komfort auf grobem Schotter als die breiteren Modelle | ca. 84.90 €Preis anzeigen |
Schnellüberblick
5 Modelle kurz eingeordnet
Schwalbe G-One Allround Performance RaceGuard 40-622
Alltag, Touren und Gravelstrecken mit häufigem Wechsel zwischen Asphalt sowie festem bis mittelmäßig losem Schotter.
- Testnote
- Note 1,5 · 4,6 von 5
- Preis
- ca. 29.95 €
Schwalbe G-One Allround Performance DD 57-584
Fahrerinnen und Fahrer mit passendem 27,5-Zoll-Rad, die auf längeren Touren und losem Untergrund besonders viel Komfort suchen.
- Testnote
- Note 1,8 · 4,4 von 5
- Preis
- –
Schwalbe G-One Allround Performance RaceGuard 35-622
Schnelle Gravelbikes, Alltagsräder und Tourenräder mit überwiegend Asphalt sowie festem Schotter.
- Testnote
- Note 2,0 · 4,2 von 5
- Preis
- ca. 37.90 €
Fincci 700 x 38c Gravel-Faltreifen 40-622, 2er-Pack
Preisbewusste Fahrerinnen und Fahrer, die zwei Reifen im Format 40-622 für Alltag, Trekking und leichte Gravelstrecken benötigen.
- Testnote
- Note 2,5 · 3,8 von 5
- Preis
- ca. 38.91 €
Schwalbe G-One RS Evolution Line 35-622
Sportliche Gravel-Fahrerinnen und -Fahrer, die auf Asphalt, festem Schotter und harten Wegen schnell unterwegs sein möchten.
- Testnote
- Note 2,8 · 3,6 von 5
- Preis
- ca. 84.90 €
FAQ
Häufige Fragen zum Produktvergleich
Was bedeutet die Reifengröße 40-622?
40 steht für die nominelle Reifenbreite in Millimetern, 622 für den Felgendurchmesser nach ETRTO. Diese Angabe muss mit Felge und Fahrrad kompatibel sein.
Sind breite Gravel-Mäntel immer komfortabler?
Mehr Breite bietet grundsätzlich mehr Luftvolumen und Reserven auf Unebenheiten. Sie benötigt aber mehr Reifenfreiheit und ist auf glattem Asphalt nicht automatisch die beste Wahl.
Kann ich einen Tubeless-Ready-Reifen auch mit Schlauch fahren?
Ja. Tubeless Ready bedeutet, dass ein schlauchloser Aufbau möglich ist, sofern alle Komponenten passen. Der Betrieb mit Schlauch ist weiterhin möglich.
Wofür eignet sich ein 35-mm-Gravel-Reifen?
35 Millimeter eignen sich besonders für schnelle Fahrten auf Asphalt, verdichteten Wegen und festem Schotter. Auf grobem oder lockerem Untergrund bieten breitere Reifen mehr Komfortreserven.
Muss ich bei einem E-Bike besondere Reifen beachten?
Achte auf die Freigabe des Reifens für dein E-Bike. Die hier genannten Schwalbe-Modelle sind für Pedelecs bis 25 km/h freigegeben.
Transparenz
Nachprüfbare Informationen
So vergleichen wir
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für gemischte Gravel-Strecken, Komfort und Fahrstabilität, Pannenschutz und Sicherheitsreserven, Handhabung und Alltagstauglichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für…
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