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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich
4-Kolben-Bremsen fürs MTB: 5 Modelle im Vergleich
Vierkolbenbremsen sind vor allem für anspruchsvollere MTB-Abfahrten, mehr Systemgewicht und kontrollierbares Verzögern interessant. Unsere Hauptempfehlung ist die Magura MT Trail Sport, weil ihr 4/2-Konzept starke Bremskraft am Vorderrad mit einer gut dosierbaren Hinterradbremse verbindet.
Redaktionelle Einordnung
Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf
Die Magura MT Trail Sport ist die ausgewogenste Wahl für Trail- und Allround-MTBs. Wer ausdrücklich an beiden Laufrädern vier Kolben und direkt passende 180-mm-Rotoren möchte, findet im Kethvoz-Set die passendere Komplettlösung; für einen gezielten Hinterrad-Umbau überzeugt die Shimano Deore M6120.
Die beste Wahl für vielseitige Trailbikes: Das 4/2-Konzept setzt Bremskraft und Dosierbarkeit dort ein, wo sie fahrdynamisch am meisten bringen.
Zum TestsiegerUnsere Auswahl
5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse
Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.
Magura MT Trail Sport
Trail- und Allround-MTBs, bei denen hohe Bremskraft vorn und kontrollierbare Dosierung hinten wichtiger sind als vier Kolben an beiden Laufrädern.
Die beste Wahl für vielseitige Trailbikes: Das 4/2-Konzept setzt Bremskraft und Dosierbarkeit dort ein, wo sie fahrdynamisch am meisten bringen.
- Vierkolben-Bremssattel am Vorderrad
- Ein-Finger-Hebel mit einstellbarer Griffweite
- Zweikolben-Bremssattel am Hinterrad
Shimano Deore M6100/M6120 Hinterradbremse
Hinterrad-Aufrüstung an sportlichen MTB- und E-MTB-Projekten mit Bedarf an einem Vierkolben-Bremssattel.
Eine sehr gute Speziallösung für das Hinterrad, aber kein Ersatz für ein vollständiges Vorder- und Hinterradset.
- Vierkolben-Bremssattel am Hinterrad
- Gegenüberliegende Kolben mit unterschiedlichen Durchmessern
- Nur als Hinterradbremse ausgeführt
Kethvoz hydraulisches 4-Kolben-Bremssystem
Preisbewusste MTB- und E-Bike-Umbauten mit Freigabe für 180-mm-Bremsscheiben an beiden Laufrädern.
Die sinnvollste Komplettlösung für Umbauten mit 180-mm-Freigabe, wenn an beiden Rädern vier Kolben gefragt sind.
- Vierkolben-Bremssattel vorne und hinten
- Zwei 180-mm-Bremsscheiben im beschriebenen Set
- 180-mm-Rotoren erfordern eine passende Freigabe von Rahmen und Gabel
4-Piston MTB Hydraulic Brake Set 800/1400 mm
Preisorientierte MTB- oder E-Bike-Umbauten mit passenden PM- oder IS-Aufnahmen und üblichen Leitungslängen.
Ein zweckmäßiger Preistipp für kompatible Komplettumbauten, bei denen Adapter und abgestufte Leitungen wichtiger sind als Spezialergonomie.
- Vierkolben-Bremssattel vorne und hinten
- PM/IS-Adapter im beschriebenen Set
- Rotorgröße muss passend zum Fahrrad separat gewählt werden
SPYMINNPOO hydraulisches Vierkolben-Bremssystem
Alltägliche MTB- und leichtere Offroad-Einsätze an Fahrrädern mit passender 160-mm-Rotorfreigabe.
Passend für 160-mm-kompatible Räder und moderate Einsätze, für lange Abfahrten jedoch weniger reservestark als die 180-mm-Alternative.
- Vierkolben-Bremssattel vorne und hinten
- Zwei 160-mm-Bremsscheiben im beschriebenen Set
- 160-mm-Rotoren bieten weniger thermische Reserve als 180-mm-Rotoren
Schnelle Antworten
Das Wichtigste vor der Auswahl
Was bedeutet eine 4/2-Bremse?
Bei einer 4/2-Bremse arbeitet am Vorderrad ein Vierkolben-Bremssattel und am Hinterrad ein Zweikolben-Bremssattel. Das Konzept setzt die höhere Bremskraft dort ein, wo beim Verzögern die größere Last entsteht.
Welche Rotorgröße ist für ein E-MTB sinnvoll?
Das hängt von Gewicht, Gelände, Fahrstil sowie den Freigaben von Rahmen und Gabel ab. Für höhere Dauerbelastungen bieten größere, freigegebene Rotoren mehr thermische Reserve als kleinere Scheiben.
Müssen neue Scheibenbremsbeläge eingebremst werden?
Ja. Mehrere kontrollierte Bremsvorgänge helfen, Belag und Bremsscheibe aufeinander einzustellen. Starkes Bremsen sollte erst erfolgen, wenn die Anlage korrekt montiert und eingebremst ist.
So testen wir
Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den MTB-Einsatzzweck, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.
- Markt und relevante Modelle erfassen
- Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
- Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
- Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren
Einzeltests
Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet
Magura MT Trail Sport
Die Magura MT Trail Sport nimmt im Vergleich eine besondere Rolle ein: Sie ist kein symmetrisches Vierkolben-Komplettsystem, sondern arbeitet mit vier Kolben am Vorderrad und zwei Kolben am Hinterrad. Genau diese 4/2-Aufteilung ist für ihren vorgesehenen Trail-Einsatz jedoch ein schlüssiges Konzept. Beim Bremsen verlagert sich das Gewicht nach vorn; entsprechend braucht das Vorderrad besonders viel und belastbar abrufbare Bremskraft. Hinten ist hingegen eine gut steuerbare Verzögerung wichtig, damit das Rad auf losem Untergrund nicht vorschnell blockiert. Für Allroad-, Cross-Country-, Trail- und Gravity-Fahrten nennt der Hersteller passende Einsatzbereiche. Damit deckt die Anlage ein breites Spektrum ab, ohne als reine Downhill-Bremse positioniert zu sein.
Der vordere Bremssattel ist aus Aluminium gefertigt und einteilig ausgeführt. Das Gebergehäuse besteht aus Carbotecture, während der HC-Bremshebel aus Aluminium gefertigt ist. Diese Kombination zielt auf ein belastbares System bei vergleichsweise geringem Gewicht: Magura nennt 255 Gramm für die Vorderradbremse und 230 Gramm für die Hinterradbremse. Solche Angaben ersetzen keine Einbau- oder Fahrprüfung, zeigen aber, dass die Anlage nicht auf maximale Materialmasse setzt. Für ein sportliches Trailbike ist das ein sinnvoller Ausgleich zwischen kräftiger Bremse und zusätzlichem Gewicht am Rad.
Im Alltag ist vor allem der ergonomische Ein-Finger-Hebel relevant. Er lässt sich per SW3-Werkzeug in der Reichweite einstellen und soll damit auch kleineren Händen entgegenkommen. Ein sauber erreichbarer Bremshebel verbessert die Kontrolle auf technischen Passagen. Der Ein-Finger-Betrieb lässt zudem die übrigen Finger sicher am Lenker, was bei Wurzeln, Stufen oder wechselndem Untergrund hilfreich ist. Anders als beim Kethvoz-Set erfolgt die Griffweitenanpassung nicht werkzeugfrei; wer die Position nach der Ersteinrichtung selten verändert, wird das in der Praxis meist nicht als Nachteil empfinden.
Zur Hydraulik gehören laut Hersteller 2,2 Millimeter starke Disctube-Leitungen. Für Ersatzteile und Umbauten sollte die Kompatibilität mit den vorgesehenen Bremsscheiben beachtet werden, denn Magura nennt für diese Bremse 2,0 Millimeter starke Rotoren. Das ist kein generelles Hindernis, verlangt aber eine bewusste Auswahl beim Wechsel von Bremsscheiben. Im Vergleich zu Komplettsets mit beiliegenden Rotoren muss die vorhandene oder separat gewählte Scheibe daher gezielt zum System und zur Freigabe von Gabel und Rahmen passen.
Ein deutliches Argument für die langfristige Nutzung ist die vom Hersteller genannte fünfjährige Dichtigkeitsgarantie. Sie passt zur Ausrichtung auf regelmäßige, anspruchsvollere Fahrten, bei denen eine dauerhaft funktionierende Hydraulik entscheidend ist. Auch der MagnetiXchange-Mechanismus soll den Belagwechsel vereinfachen. Beläge und Bremsscheiben bleiben trotzdem Verschleißteile: Nach nassen oder schlammigen Fahrten lohnt sich eine Sichtprüfung auf Verschmutzung, ausreichende Belagstärke und schleiffreien Lauf. Öl oder Pflegeprodukte gehören nicht auf Rotor und Beläge, da die Bremswirkung sonst deutlich leiden kann.
Gegenüber der Shimano Deore M6120 hat die Magura den Vorteil, dass sie als Vorder- und Hinterradanlage gedacht ist. Gegenüber Kethvoz, dem namenlosen 800/1400-mm-Set und dem SPYMINNPOO-Modell bringt sie keine vier Kolben am Hinterrad und keine Bremsscheiben im beschriebenen Lieferumfang mit. Dafür überzeugt sie durch ihre gezielte Verteilung der Bremsleistung und die auf Trails abgestimmte Hebelergonomie. Für ein hochwertiges Trail- oder Allround-MTB ist die Systembalance wichtiger als eine identische Kolbenzahl an beiden Rädern.
Die MT Trail Sport empfiehlt sich deshalb für Fahrerinnen und Fahrer, die ein etabliertes 4/2-Konzept suchen und ihr Fahrrad passend mit Rotoren ausstatten können. Wer regelmäßig sehr lange, steile Abfahrten fährt, ein schweres E-MTB bewegt oder bewusst vorne und hinten die gleiche Vierkolbenanlage möchte, sollte zusätzlich die Rotorgröße und die gewünschte Reserve am Hinterrad prüfen. Für den vielseitigen sportlichen MTB-Alltag bietet dieses System im Kandidatenfeld die stimmigste Verbindung aus Bremskraft, Dosierbarkeit, Ergonomie und langlebig angelegter Konstruktion.
Vorteile
- Vierkolben-Bremssattel am Vorderrad
- Ein-Finger-Hebel mit einstellbarer Griffweite
- Breit nutzbar von Allroad bis Gravity
- Fünf Jahre Dichtigkeitsgarantie laut Hersteller
Nachteile
- Zweikolben-Bremssattel am Hinterrad
- Bremsscheiben müssen passend zum System separat berücksichtigt werden
RedaktionsfazitDie beste Wahl für vielseitige Trailbikes: Das 4/2-Konzept setzt Bremskraft und Dosierbarkeit dort ein, wo sie fahrdynamisch am meisten bringen.
Shimano Deore M6100/M6120 Hinterradbremse
Die Shimano Deore M6100/M6120 steht hier nicht als vollständiges Bremsset, sondern als einzelne Hinterradbremse im Vergleich. Das begrenzt ihren Nutzen für einen Komplettumbau, macht sie aber für eine gezielte Aufrüstung besonders interessant. Der BR-M6120-Bremssattel ist als MTB-Vierkolbenmodell ausgelegt und soll laut Hersteller konstante Bremsleistung, zuverlässige Verzögerung und bessere Kontrolle auf Abfahrten bieten. Wer nur die Hinterradbremse ersetzen möchte, erhält eine klar auf diesen Zweck zugeschnittene Lösung.
Konstruktiv arbeitet der Bremssattel mit gegenüberliegenden Kolben unterschiedlicher Durchmesser. Shimano beschreibt dies als Weg zu größerer Belagkontaktfläche und einer stabilen Druckverteilung bei kompakter Form. Für die Fahrpraxis ist das vor allem bei längeren Bremsphasen relevant: Eine kontrollierbare Hinterradbremse hilft, das Tempo zu regulieren, ohne auf losem Untergrund unnötig abrupt zu verzögern. Die Anlage passt damit gut zu sportlichen Hardtails, Fullys oder E-MTB-Projekten, sofern die übrigen Komponenten und Aufnahmen abgestimmt werden.
Ein Pluspunkt ist das One-Way-Bleeding-System. Es soll das Entlüften vereinfachen und Luftblasen im Hydrauliksystem vermeiden helfen. Eine wartungsfreundliche Entlüftung ist bei hydraulischen Bremsen langfristig ein praktischer Vorteil. Gerade wer Wartungsarbeiten selbst ausführt oder eine Bremse über Jahre nutzen möchte, profitiert von einem nachvollziehbaren Servicekonzept. Als Bremsflüssigkeit kommt Mineralöl zum Einsatz; beim Service sollte ausschließlich die vom System vorgesehene Flüssigkeit verwendet werden.
Die 1700 Millimeter lange Leitung ist für viele Hinterradverlegungen großzügig bemessen. Sie bietet Spielraum bei Rahmen mit längerer interner oder externer Leitungsführung. Vor dem Kauf sollte dennoch der konkrete Verlauf am Fahrrad überprüft werden: Eine zu lange Leitung muss fachgerecht gekürzt und anschließend sauber angeschlossen werden. Bremsscheibe und Adapter sind bei der beschriebenen Ausführung nicht als fester Lieferumfang gesetzt. Das unterscheidet dieses Modell deutlich von Kethvoz und SPYMINNPOO, bei denen Rotoren zum Set gehören.
Im direkten Vergleich punktet Shimano mit der aufwendigen Vierkolbenkonstruktion am Hinterrad und dem klaren Wartungsmerkmal. Es fehlen jedoch die zweite Bremse und ein fest zugeordneter Rotor, weshalb die Lösung für einen Neubau mehr Auswahl- und Montagearbeit verursachen kann. Gegenüber der Magura MT Trail Sport bietet sie hinten mehr Kolben, während Magura als komplette Anlage die ausgewogenere Gesamtempfehlung bleibt. Für den Einzeltausch am Hinterrad ist die Deore M6120 deutlich passender als für einen schnellen Komplettumbau.
Für die Pflege gelten die üblichen Regeln hydraulischer Scheibenbremsen: Rotor und Beläge sollten frei von Öl, Fett und Reinigungsrückständen bleiben; nach der Montage ist ein kontrolliertes Einbremsen sinnvoll. Auch ein schleiffreier Lauf muss nach dem Einbau kontrolliert werden. Wer ein vorhandenes Bremssystem gezielt am Hinterrad auf kräftigere Verzögerung ausrichten will, erhält mit der Deore M6120 eine überzeugende, funktional klar positionierte Option. Für beide Laufräder zusammen sind die Komplettsets dieses Vergleichs die bequemere Wahl.
Vorteile
- Vierkolben-Bremssattel am Hinterrad
- Gegenüberliegende Kolben mit unterschiedlichen Durchmessern
- Wartungsfreundliches One-Way-Bleeding
- 1700-mm-Leitung für viele Hinterradführungen
Nachteile
- Nur als Hinterradbremse ausgeführt
- Bremsscheibe und Adapter müssen für den Umbau separat eingeplant werden
RedaktionsfazitEine sehr gute Speziallösung für das Hinterrad, aber kein Ersatz für ein vollständiges Vorder- und Hinterradset.
Kethvoz hydraulisches 4-Kolben-Bremssystem
Das Kethvoz-Bremssystem ist im Vergleich die naheliegende Wahl für alle, die ausdrücklich vier Kolben an Vorder- und Hinterrad und zugleich einen umfangreichen Startlieferumfang suchen. Beschrieben sind zwei hydraulische Bremsen, zwei 180-mm-Bremsscheiben, Montagematerial und ein Adapter. Anders als die Magura MT Trail Sport setzt dieses Set somit an beiden Rädern auf die gleiche Kolbenzahl. Das kann für E-MTBs oder belastete Bikes attraktiv sein, wenn eine gleichartige Bremsanlage an beiden Laufrädern gewünscht wird.
Die Komponenten bestehen laut Produktbeschreibung aus geschmiedeter Aluminiumlegierung. Aluminium ist bei Bremssätteln und Hebeln ein verbreiteter Werkstoff, weil es eine belastbare Konstruktion bei überschaubarem Gewicht ermöglicht. Ergänzt wird das Set durch Keramikbremsbeläge und Mineralöl-Hydraulik. Aus diesen Angaben lässt sich keine Aussage über die Bremsleistung unter konkreter Dauerlast ableiten, sie beschreiben aber ein auf sportliche Fahrradbremsen zugeschnittenes Gesamtsystem. Für den Alltag entscheidend bleibt die sorgfältige Montage und Ausrichtung der Bremssättel zu den Rotoren.
Praktisch ist die werkzeugfreie Einstellmutter für den Griffabstand. Sie erleichtert die Anpassung an unterschiedliche Handgrößen und Handschuhe, ohne dass ein Werkzeug gesucht werden muss. Eine gut erreichbare Griffweite verbessert Komfort und kontrolliertes Bremsen. Die 2,5-Finger-Hebel bieten dabei eine andere Bediencharakteristik als die schlankeren Ein-Finger-Hebel der Magura. Fahrerinnen und Fahrer, die gerne mit mehr als einem Finger bremsen oder einen längeren Hebel bevorzugen, können diese Auslegung als angenehm empfinden.
Ein weiterer Montagevorteil ist die geteilte Lenkerklemmung. Sie erlaubt es, den Hebel am Lenker zu montieren oder umzusetzen, ohne weitere Lenkerkomponenten abnehmen zu müssen. Das spart beim Einbau Zeit und ist besonders hilfreich, wenn Griffe, Schalthebel oder eine Dropper-Remote bereits eng angeordnet sind. Die beschriebenen 940-mm-Leitungen sollten vorab mit dem jeweiligen Fahrrad abgeglichen werden. Je nach Rahmengröße, interner Führung und Lenkerhöhe kann eine Leitung passend sein oder Anpassung verlangen.
Die zwei mitgelieferten 180-mm-Rotoren schaffen gegenüber dem SPYMINNPOO-Set mit 160 Millimetern grundsätzlich mehr thermische Reserve. Allerdings ist die Rotorgröße nur dann ein Vorteil, wenn Gabel und Rahmen diese Größe erlauben und die passenden Adapter verwendet werden. Die Freigabe des Fahrrads für 180-mm-Rotoren ist vor dem Kauf zwingend zu prüfen. Ein größerer Rotor darf nicht allein wegen der gewünschten Bremskraft montiert werden.
Im Vergleich landet Kethvoz hinter Magura und Shimano, weil die beiden höher platzierten Modelle jeweils ein besonders klar ausgearbeitetes Einsatzkonzept bieten: Magura als ausgewogene Komplettanlage, Shimano als präzise Hinterrad-Aufrüstung. Kethvoz punktet dafür als umfassendes Vierkolben-Set mit Rotoren und leicht anpassbarer Ergonomie. Wer ein Fahrrad von Grund auf umrüstet und passende 180-mm-Aufnahmen besitzt, bekommt eine funktionale Komplettlösung. Für leichte Tourenräder oder Fahrräder mit 160-mm-Freigabe ist das SPYMINNPOO-Set eher anschlussfähig.
Vorteile
- Vierkolben-Bremssattel vorne und hinten
- Zwei 180-mm-Bremsscheiben im beschriebenen Set
- Werkzeugfreie Griffweitenverstellung
- Geteilte Lenkerklemmung erleichtert die Montage
Nachteile
- 180-mm-Rotoren erfordern eine passende Freigabe von Rahmen und Gabel
- 940-mm-Leitungen müssen zur jeweiligen Leitungsführung passen
RedaktionsfazitDie sinnvollste Komplettlösung für Umbauten mit 180-mm-Freigabe, wenn an beiden Rädern vier Kolben gefragt sind.
4-Piston MTB Hydraulic Brake Set 800/1400 mm
Das 4-Piston MTB Hydraulic Brake Set setzt wie Kethvoz und SPYMINNPOO auf vier Kolben an beiden Laufrädern. Seine klare Stärke liegt in der Ausrichtung auf einen möglichst zugänglichen Komplettumbau: PM/IS-Adapter gehören zur beschriebenen Ausführung, und die Leitungen sind für Vorder- und Hinterrad unterschiedlich lang vorkonfiguriert. Damit richtet sich das Set an MTB-, E-Bike- und BMX-Umbauten, bei denen nicht erst jede Befestigung separat zusammengestellt werden soll.
Die Leitungslängen von 800 Millimetern vorne und 1400 Millimetern hinten entsprechen einer typischen Verteilung am Fahrrad. Die längere Hinterradleitung berücksichtigt den Weg entlang des Rahmens, während die kürzere Frontleitung für Gabel und Lenker vorgesehen ist. Vor der Bestellung bleibt ein Abgleich mit der eigenen Geometrie wichtig. Besonders bei sehr großen Rahmen, hoher Lenkerposition oder komplizierter interner Führung kann die Verlegung anders ausfallen. Passende Leitungslängen entscheiden mit darüber, ob die Montage sauber und spannungsfrei gelingt.
Als Material nennt die Beschreibung Aluminiumlegierung für die Bremskomponenten sowie Resin-Metal-Hybridbeläge. Außerdem werden vorjustierte Hydraulik und eine Montage mit Abstandshaltern beschrieben. Das erleichtert grundsätzlich die Vorbereitung, ersetzt aber keine sorgfältige Endkontrolle: Vor der ersten Fahrt müssen Bremssattel und Rotor korrekt ausgerichtet sein. Der Hersteller empfiehlt zudem zehn sanfte Bremsungen zum Einbremsen. Dieses kontrollierte Einbremsen ist sinnvoll, damit Beläge und Rotoroberfläche zueinander finden, bevor die Bremse stärker belastet wird.
Die Hebel sind in der Spannung einstellbar und mit einer 12-Grad-Auslegung beschrieben. Damit bietet das Set eine Anpassungsmöglichkeit, die im Alltag nützlich sein kann, wenn Handschuhe oder unterschiedliche Griffpositionen berücksichtigt werden sollen. Im Unterschied zum Kethvoz-Modell wird keine werkzeugfreie Griffweitenverstellung genannt. Wer oft zwischen mehreren Einstellungen wechselt, findet Kethvoz daher komfortabler. Das vorliegende Set punktet dafür mit den beiliegenden PM/IS-Adaptern, sofern diese zum konkreten Fahrrad passen.
Bei der Sicherheit ist die Rotorfrage besonders wichtig. Das Set wird als Bremsanlage geführt, aber die passende Rotorgröße und die zulässige Aufnahme des Fahrrads müssen vor dem Einbau abgestimmt werden. Adapter erweitern die Montagemöglichkeiten, ersetzen aber keine Freigabe von Rahmen und Gabel. Das gilt ebenso für E-Bikes, deren Systemgewicht und Einsatzzweck höhere Anforderungen an Bremse und Scheiben stellen können.
Gegenüber den höher platzierten Produkten bietet dieses Modell weniger spezifische Angaben zur ergonomischen oder konstruktiven Ausrichtung. Als Preistipp bleibt es dennoch plausibel, weil zwei Vierkolbenbremsen, abgestufte Leitungen und Adapter zusammen eine zweckmäßige Umbaugrundlage bilden. Wer eine einbaufertige Lösung mit fest genannten 180-mm-Rotoren bevorzugt, greift eher zu Kethvoz. Wer gezielt hochwertige Trail-Ergonomie sucht, ist mit Magura besser beraten. Für einen passenden, preisorientierten Komplettumbau ist dieses Set eine praktische Alternative.
Vorteile
- Vierkolben-Bremssattel vorne und hinten
- PM/IS-Adapter im beschriebenen Set
- Abgestufte Leitungslängen für Vorder- und Hinterrad
- Einstellbare Bremshebel
Nachteile
- Rotorgröße muss passend zum Fahrrad separat gewählt werden
- 800/1400-mm-Leitungen passen nicht zu jeder Rahmengeometrie
RedaktionsfazitEin zweckmäßiger Preistipp für kompatible Komplettumbauten, bei denen Adapter und abgestufte Leitungen wichtiger sind als Spezialergonomie.
SPYMINNPOO hydraulisches Vierkolben-Bremssystem
Das SPYMINNPOO-Bremssystem ist ein Komplettset mit vier Kolben an Vorder- und Hinterrad und einem Paar 160-mm-Bremsscheiben. Damit erfüllt es die zentrale Anforderung an eine Vierkolbenanlage, bleibt bei der Rotorgröße aber bewusst kompakter als das Kethvoz-Set mit 180 Millimetern. Sein sinnvollster Einsatzbereich sind Fahrräder mit vorhandener 160-mm-Freigabe. Für alltägliche MTB-Fahrten und leichtere Offroad-Strecken kann das eine passende, unkomplizierte Ausgangsbasis sein.
Als Konstruktion nennt die Produktbeschreibung ein integriertes Zylindergehäuse mit abgedichtetem Aufbau. Außerdem wird die hydraulische Kraftübertragung auf vier Kolben hervorgehoben. Die Bremshebel sollen mit einem oder zwei Fingern bedienbar sein und verfügen über eine rutschhemmend beschriebene Oberfläche. Diese Eigenschaften zielen auf eine direkte, gut kontrollierbare Bedienung. Wie bei jedem hydraulischen Bremssystem entscheidet jedoch die fachgerechte Montage darüber, ob Hebelweg, Sattelausrichtung und Bremswirkung zuverlässig zusammenpassen.
Die beiliegenden 160-mm-Rotoren können ein Vorteil sein, wenn Rahmen und Gabel genau auf diese Größe ausgelegt sind. Im Vergleich zu größeren Scheiben bieten sie jedoch weniger thermische Reserve bei langen, steilen Abfahrten oder höherem Gesamtgewicht. Wer ein schweres E-MTB fährt oder regelmäßig alpines Gelände plant, sollte daher eine für das Fahrrad freigegebene größere Scheibe und ein darauf abgestimmtes Bremssystem erwägen. Vier Kolben ersetzen nicht automatisch die Reserven eines größeren Rotors.
Bei der Montage sollten die 160-mm-Scheiben sauber, fettfrei und plan eingesetzt werden. Anschließend muss der Bremssattel so ausgerichtet werden, dass der Rotor frei läuft. Nach Fahrten bei Nässe oder Schlamm hilft eine Sichtkontrolle der Beläge und Bremsscheiben; Schmutz lässt sich mit einem für Scheibenbremsen geeigneten Reiniger entfernen. Bei nachlassender Bremswirkung gehören Belagstärke, Rotorzustand und die Hydraulik in eine fachkundige Prüfung. Diese Pflegepunkte sind für alle hydraulischen Scheibenbremsen relevant, bei einem Komplettumbau aber besonders wichtig.
Gegenüber Kethvoz bietet SPYMINNPOO die kleinere Rotorgröße und damit weniger Reserven für stark belastete Einsätze. Gegenüber dem 800/1400-mm-Set werden keine PM/IS-Adapter als Teil der Ausführung hervorgehoben. Sein Vorteil liegt folglich nicht in maximaler Vielseitigkeit, sondern in der klaren Auslegung auf 160-Millimeter-Kompatibilität. Wer ein bestehendes Fahrrad ohne Freigabe für größere Rotoren auf eine Vierkolbenanlage umrüsten möchte, kann diese Kombination gezielt prüfen.
Im Vergleich erreicht das Modell Platz fünf, weil die 160-mm-Rotoren den Einsatzbereich stärker begrenzen als die 180-mm-Lösung von Kethvoz und weil Magura sowie Shimano jeweils klarere Stärken bei Systembalance oder gezielter Wartung bieten. Für moderate MTB- und Alltagsnutzung bleibt es dennoch eine nachvollziehbare Komplettlösung. Entscheidend ist, dass die Rotorgröße, die vorhandene Bremsaufnahme und die Leitungsführung vor dem Einbau zum Fahrrad passen.
Vorteile
- Vierkolben-Bremssattel vorne und hinten
- Zwei 160-mm-Bremsscheiben im beschriebenen Set
- Integriertes Zylindergehäuse mit abgedichtetem Aufbau
- Ein- oder Zweifinger-Bedienung beschrieben
Nachteile
- 160-mm-Rotoren bieten weniger thermische Reserve als 180-mm-Rotoren
- Keine Adapter im beschriebenen Lieferumfang hervorgehoben
RedaktionsfazitPassend für 160-mm-kompatible Räder und moderate Einsätze, für lange Abfahrten jedoch weniger reservestark als die 180-mm-Alternative.
Kaufberatung
Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen
Eine Vierkolbenbremse sollte nicht allein nach der Kolbenzahl ausgewählt werden. Entscheidend ist zuerst der Einsatzzweck: Für Trail- und Allround-MTBs kann ein abgestimmtes 4/2-System wie die Magura MT Trail Sport besonders sinnvoll sein. Es bündelt hohe Bremskraft am stärker belasteten Vorderrad und unterstützt hinten eine gut dosierbare Verzögerung. Wer dagegen bewusst an beiden Laufrädern eine identische Vierkolbenanlage fahren möchte, findet bei Kethvoz, dem 800/1400-mm-Set und SPYMINNPOO entsprechende Komplettlösungen. Die Bremsbalance am gesamten Fahrrad ist wichtiger als eine möglichst hohe Kolbenzahl auf dem Karton.
Die Rotorgröße ist ein ebenso wichtiger Faktor wie der Bremssattel. 180-mm-Scheiben, wie sie beim Kethvoz-Set beschrieben sind, bieten grundsätzlich mehr Hebelwirkung und thermische Reserve als 160-mm-Scheiben. Das ist bei schweren E-MTBs, langen Abfahrten oder häufigem Bremsen hilfreich. 160 Millimeter können dagegen passend sein, wenn Rahmen und Gabel nur dafür freigegeben sind oder das Fahrrad überwiegend auf moderaten Strecken bewegt wird. Größere Rotoren dürfen nur montiert werden, wenn die Freigabe von Rahmen und Gabel vorliegt und der erforderliche Adapter verwendet wird. Die zulässige Rotorgröße des Fahrrads setzt die technische Grenze für jedes Bremsupgrade.
Beim Komplettumbau ist der Lieferumfang ein echter Kaufaspekt. Kethvoz und SPYMINNPOO führen Bremsscheiben im beschriebenen Set, während beim Shimano-Hinterradmodell Rotor und Adapter separat geplant werden müssen. Das 800/1400-mm-Set nennt PM/IS-Adapter und ist damit für verschiedene Aufnahmearten interessant. Dennoch sollte die konkrete Bremssattelaufnahme am Fahrrad bestimmt werden, bevor Zubehör bestellt wird. Post-Mount und IS-Aufnahmen sind nicht beliebig austauschbar; auch der benötigte Adapter hängt von Rotorgröße und Aufnahme ab. Eine falsch kombinierte Befestigung ist kein Detail, sondern kann die sichere Funktion beeinträchtigen.
Auch die Leitungslänge verdient vor dem Kauf Aufmerksamkeit. Eine Hinterradleitung muss bei vielen Fahrrädern durch oder entlang des Rahmens geführt werden und braucht deshalb deutlich mehr Länge als vorne. Die Shimano Deore mit 1700 Millimetern lässt hierfür viel Spielraum, während das 800/1400-mm-Set eine typische Aufteilung für Vorder- und Hinterrad vorgibt. Kethvoz beschreibt Leitungen von jeweils 940 Millimetern, die besonders sorgfältig mit der eigenen Rahmengeometrie abgeglichen werden sollten. Zu kurze Leitungen lassen sich nicht sinnvoll strecken; zu lange Leitungen können fachgerecht gekürzt werden, benötigen dann aber einen korrekt ausgeführten hydraulischen Anschluss. Leitungsführung und Lenkerhöhe sollten vor der Bestellung ausgemessen werden.
Die Hebelergonomie beeinflusst die Kontrolle stärker, als es auf den ersten Blick scheint. Ein Ein-Finger-Hebel wie bei Magura unterstützt eine feste Lenkerhaltung auf technischen Strecken. Werkzeugfreie Griffweitenverstellung wie beim Kethvoz-Set ist praktisch, wenn sich Einstellungen häufig ändern oder Handschuhe mit unterschiedlicher Stärke genutzt werden. Wichtig ist, dass der Hebel ohne Umgreifen erreichbar bleibt und nicht mit Schalthebel, Dropper-Remote oder Griffen kollidiert. Nach dem Einbau müssen Bremssattel und Rotor korrekt ausgerichtet, die Leitungen spannungsfrei verlegt und die Beläge kontrolliert eingebremst werden. Bei fehlender Erfahrung ist der Einbau in einer Fachwerkstatt die sicherere Entscheidung.
Shimano Deore M6100/M6120 Hinterradbremse
Hinterrad-Aufrüstung an sportlichen MTB- und E-MTB-Projekten mit Bedarf an einem Vierkolben-Bremssattel.
Empfehlung ansehenKethvoz hydraulisches 4-Kolben-Bremssystem
Preisbewusste MTB- und E-Bike-Umbauten mit Freigabe für 180-mm-Bremsscheiben an beiden Laufrädern.
Empfehlung ansehen4-Piston MTB Hydraulic Brake Set 800/1400 mm
Preisorientierte MTB- oder E-Bike-Umbauten mit passenden PM- oder IS-Aufnahmen und üblichen Leitungslängen.
Empfehlung ansehenDirekter Vergleich
Modelle und ihre Einsatzzwecke
Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.
Alle 5 Modelle im direkten Vergleich
Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.
| Modell & Urteil | Am besten für | Marke | Bewertung | Wichtigster Vorteil | Zu beachten | Ca. Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Magura MT Trail SportUnsere Empfehlung | Trail- und Allround-MTBs, bei denen hohe Bremskraft vorn und kontrollierbare Dosierung hinten wichtiger sind als vier Kolben an beiden Laufrädern. | Magura | Note 1,4 · 4,7 von 5 | Vierkolben-Bremssattel am Vorderrad | Zweikolben-Bremssattel am Hinterrad | –Preis anzeigen |
| Shimano Deore M6100/M6120 HinterradbremseFür Hinterrad-Upgrades | Hinterrad-Aufrüstung an sportlichen MTB- und E-MTB-Projekten mit Bedarf an einem Vierkolben-Bremssattel. | Shimano | Note 1,8 · 4,4 von 5 | Vierkolben-Bremssattel am Hinterrad | Nur als Hinterradbremse ausgeführt | ca. 84.99 €Preis anzeigen |
| Kethvoz hydraulisches 4-Kolben-BremssystemKomplettset mit 180 mm | Preisbewusste MTB- und E-Bike-Umbauten mit Freigabe für 180-mm-Bremsscheiben an beiden Laufrädern. | Kethvoz | Note 2,3 · 4,0 von 5 | Vierkolben-Bremssattel vorne und hinten | 180-mm-Rotoren erfordern eine passende Freigabe von Rahmen und Gabel | ca. 91.99 €Preis anzeigen |
| 4-Piston MTB Hydraulic Brake Set 800/1400 mmPreistipp | Preisorientierte MTB- oder E-Bike-Umbauten mit passenden PM- oder IS-Aufnahmen und üblichen Leitungslängen. | unbekannt | Note 2,8 · 3,6 von 5 | Vierkolben-Bremssattel vorne und hinten | Rotorgröße muss passend zum Fahrrad separat gewählt werden | ca. 65.69 €Preis anzeigen |
| SPYMINNPOO hydraulisches Vierkolben-BremssystemFür 160-mm-Aufnahmen | Alltägliche MTB- und leichtere Offroad-Einsätze an Fahrrädern mit passender 160-mm-Rotorfreigabe. | SPYMINNPOO | Note 3,2 · 3,2 von 5 | Vierkolben-Bremssattel vorne und hinten | 160-mm-Rotoren bieten weniger thermische Reserve als 180-mm-Rotoren | ca. 82.29 €Preis anzeigen |
Schnellüberblick
5 Modelle kurz eingeordnet
Magura MT Trail Sport
Trail- und Allround-MTBs, bei denen hohe Bremskraft vorn und kontrollierbare Dosierung hinten wichtiger sind als vier Kolben an beiden Laufrädern.
- Testnote
- Note 1,4 · 4,7 von 5
- Preis
- –
Shimano Deore M6100/M6120 Hinterradbremse
Hinterrad-Aufrüstung an sportlichen MTB- und E-MTB-Projekten mit Bedarf an einem Vierkolben-Bremssattel.
- Testnote
- Note 1,8 · 4,4 von 5
- Preis
- ca. 84.99 €
Kethvoz hydraulisches 4-Kolben-Bremssystem
Preisbewusste MTB- und E-Bike-Umbauten mit Freigabe für 180-mm-Bremsscheiben an beiden Laufrädern.
- Testnote
- Note 2,3 · 4,0 von 5
- Preis
- ca. 91.99 €
4-Piston MTB Hydraulic Brake Set 800/1400 mm
Preisorientierte MTB- oder E-Bike-Umbauten mit passenden PM- oder IS-Aufnahmen und üblichen Leitungslängen.
- Testnote
- Note 2,8 · 3,6 von 5
- Preis
- ca. 65.69 €
SPYMINNPOO hydraulisches Vierkolben-Bremssystem
Alltägliche MTB- und leichtere Offroad-Einsätze an Fahrrädern mit passender 160-mm-Rotorfreigabe.
- Testnote
- Note 3,2 · 3,2 von 5
- Preis
- ca. 82.29 €
FAQ
Häufige Fragen zum Produktvergleich
Was bedeutet eine 4/2-Bremse?
Bei einer 4/2-Bremse arbeitet am Vorderrad ein Vierkolben-Bremssattel und am Hinterrad ein Zweikolben-Bremssattel. Das Konzept setzt die höhere Bremskraft dort ein, wo beim Verzögern die größere Last entsteht.
Welche Rotorgröße ist für ein E-MTB sinnvoll?
Das hängt von Gewicht, Gelände, Fahrstil sowie den Freigaben von Rahmen und Gabel ab. Für höhere Dauerbelastungen bieten größere, freigegebene Rotoren mehr thermische Reserve als kleinere Scheiben.
Müssen neue Scheibenbremsbeläge eingebremst werden?
Ja. Mehrere kontrollierte Bremsvorgänge helfen, Belag und Bremsscheibe aufeinander einzustellen. Starkes Bremsen sollte erst erfolgen, wenn die Anlage korrekt montiert und eingebremst ist.
Kann ich vorne und hinten unterschiedliche Bremsen fahren?
Das ist technisch möglich, wenn die Komponenten jeweils korrekt zum Fahrrad passen. Ein 4/2-System zeigt, dass unterschiedliche Kolbenkonzepte bewusst eingesetzt werden können; wichtig bleiben Kompatibilität, sichere Montage und eine stimmige Bremsbalance.
Wie erkenne ich verschlissene Bremsbeläge?
Kontrolliere regelmäßig die verbleibende Belagstärke und achte auf nachlassende Bremswirkung, schleifende Geräusche oder ungewöhnlich langen Hebelweg. Bei Unsicherheit sollte eine Fachwerkstatt die Anlage prüfen.
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So vergleichen wir
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den MTB-Einsatzzweck, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus…
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Komplettset passend zum Fahrrad wählen
Wer ein 4-Kolben-Bremse-Set sucht, sollte vor allem Lieferumfang und Freigabe abgleichen: Kethvoz enthält zwei 180-mm-Rotoren und passt daher nur, wenn Rahmen und Gabel diese Größe erlauben. Bei der Shimano-Hinterradbremse müssen Rotor und Adapter separat eingeplant werden.
Redaktionelle Auszeichnungen und Vergleichsstände
Die Siegel beziehen sich auf das jeweilige Produkt und den dokumentierten Vergleichsstand. Eine Auszeichnung allein erteilt kein Nutzungsrecht.
Magura MT Trail Sport
Platz 1 im Vergleich · Stand 2026-09-10
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Shimano Deore M6100/M6120 Hinterradbremse
Platz 2 im Vergleich · Stand 2026-09-10
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Kethvoz hydraulisches 4-Kolben-Bremssystem
Platz 3 im Vergleich · Stand 2026-09-10
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4-Piston MTB Hydraulic Brake Set 800/1400 mm
Platz 4 im Vergleich · Stand 2026-09-10
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SPYMINNPOO hydraulisches Vierkolben-Bremssystem
Platz 5 im Vergleich · Stand 2026-09-10
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