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Kaufkompass · 4 Modelle im Vergleich
E-Longboard: 4 Modelle für Alltag und Freizeit
Elektrische Longboards unterscheiden sich deutlich bei Reichweite, Motorleistung, Ladezeit und dem Anspruch an die Fahrpraxis. Unsere Empfehlung ist das Caroma 90-cm-Elektro-Longboard mit 700-W-Doppelmotoren, weil es kräftigen Antrieb, drei Fahrmodi und eine kurze Ladezeit für alltagstaugliche Fahrten auf geeignetem Privatgelände verbindet.
Redaktionelle Einordnung
Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf
Das Caroma mit 700-W-Doppelmotoren ist im Vergleich die ausgewogenste Wahl für Erwachsene, die ein handliches Elektro-Longboard mit abgestufter Steuerung und kurzer Ladezeit suchen. Wer auf längeren oder hügeligen Strecken auf geeignetem Privatgelände unterwegs sein möchte und bereits viel Fahrerfahrung hat, findet im AsVIVA LB2 die stärkere Alternative.
Die beste Gesamtbalance aus Antrieb, abgestufter Bedienung und Ladezeit. Es ist die sinnvollste Wahl für erwachsene Freizeitfahrer, die nicht gezielt ein 35-km/h-Board für lange oder steile Strecken suchen.
Zum TestsiegerUnsere Auswahl
4 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse
Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.
Caroma 90-cm-Elektro-Longboard mit 700-W-Doppelmotoren
Erwachsene, die ein ausgewogenes E-Longboard mit kräftigem Doppelmotor, abgestuften Fahrmodi und kurzer Ladezeit suchen.
Die beste Gesamtbalance aus Antrieb, abgestufter Bedienung und Ladezeit. Es ist die sinnvollste Wahl für erwachsene Freizeitfahrer, die nicht gezielt ein 35-km/h-Board für lange oder steile Strecken suchen.
- 700-W-Doppelmotor
- Drei Geschwindigkeitsstufen
- Reichweite von 16 bis 20 km für längere Touren begrenzt
AsVIVA E-Longboard LB2
Erwachsene und geübte Jugendliche, die auf geeignetem Privatgelände längere und hügelige Strecken fahren möchten.
Die beste Wahl für Reichweite und Steigungen, sofern Erfahrung, eine geeignete Fahrfläche und Zeit für längere Ladepausen vorhanden sind.
- Reichweite bis 25 km
- 900-W-Doppelmotor
- Ladezeit von etwa 4 Stunden
AsVIVA E-Longboard LB1
Erfahrene Nutzer, die kräftigen Doppelmotor-Antrieb und Steigfähigkeit höher gewichten als kurze Ladezeiten.
Ein starkes Board für erfahrene Fahrer und Steigungen. Gegenüber dem LB2 ist die geringere Reichweite der entscheidende Nachteil, gegenüber dem Caroma die längere Ladezeit.
- 900-W-Doppelmotor
- Steigfähigkeit bis 20 Grad
- Reichweite von etwa 15 bis 20 km
Caroma Elektro-Skateboard mit 350-W-Einzelnabenmotor
Erwachsene, die ein moderat motorisiertes Elektro-Longboard für kurze Freizeitfahrten auf geeignetem Privatgelände suchen.
Die passende Wahl für kurze, ruhige Fahrten mit moderatem Tempo. Für längere Strecken, Steigungen oder mehr Leistungsreserve sind die Doppelmotor-Modelle klar besser geeignet.
- Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h
- Fernbedienung für Beschleunigen und Bremsen
- Reichweite bis 12,9 km
Schnelle Antworten
Das Wichtigste vor der Auswahl
Darf ich mit einem E-Longboard auf öffentlichen Straßen fahren?
Elektrische Longboards sollten nur auf geeigneten und zulässigen Flächen genutzt werden. Informiere dich vor der Fahrt über die Regeln am konkreten Einsatzort.
Welches E-Longboard hat die größte Reichweite?
Im Vergleich erreicht das AsVIVA LB2 laut Angabe bis zu 25 km und bietet damit die größte Reichweite der vier Modelle.
Sind 35 km/h für Einsteiger sinnvoll?
Nein, eine Höchstgeschwindigkeit bis 35 km/h verlangt viel Fahrerfahrung, eine kontrollierte Umgebung und konsequente Schutzausrüstung. Für erste Fahrten ist ein moderateres Tempo besser beherrschbar.
So testen wir
Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote
Für diesen Vergleich wurden 4 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den konkreten Einsatzzweck, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Produktbezogene Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.
- Markt und relevante Modelle erfassen
- Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
- Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
- Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren
Einzeltests
Alle 4 Produkte ausführlich eingeordnet
Caroma 90-cm-Elektro-Longboard mit 700-W-Doppelmotoren
Das Caroma mit 700-W-Doppelmotoren ist im Vergleich das stimmigste Modell für Erwachsene, die ein elektrisches Longboard für regelmäßige Freizeitfahrten auf geeignetem Privatgelände suchen. Es setzt auf zwei bürstenlose Nabenmotoren mit jeweils 350 Watt und erreicht laut Händlerangaben bis zu 25 km/h. Gegenüber dem Caroma mit Einzelnabenmotor steht damit deutlich mehr Antriebsreserve zur Verfügung. Gleichzeitig bleibt die angegebene Endgeschwindigkeit unter den 35 km/h der beiden AsVIVA-Boards. Das schafft einen guten Mittelweg aus Antrieb und besser kontrollierbarer Fahrdynamik.
Für die Bedienung ist die kabellose Fernbedienung zentral: Sie steuert Vorwärts- und Rückwärtsfahrt, Beschleunigung und Bremsen. Drei Geschwindigkeitsmodi mit 10, 15 und 20 km/h sollen dabei helfen, das Tempo passend zur eigenen Routine und zur verfügbaren Fläche zu wählen. Gerade bei einem motorisierten Board ist diese abgestufte Steuerung sinnvoll, weil Beschleunigung, Kurven und Bremsweg zunächst eingeübt werden müssen. Die Fernbedienung zeigt außerdem den Akkustand des Boards an. Das ersetzt keine vorausschauende Fahrweise, erleichtert aber die Planung einer Tour.
Mit 90 cm Länge und 23 cm Breite zählt das Deck zu den kompakteren Longboard-Formaten dieses Vergleichs. Das kann beim Verstauen und beim Tragen im Alltag angenehm sein. Als Deckmaterial nennt der Anbieter acht Lagen Ahornholz; ergänzt wird die Konstruktion durch stoßfeste PU-Räder. Ahorn gilt bei Skateboard-Decks als belastbares Material, während die PU-Rollen für das typische Abrollen auf glattem, sauberem Untergrund gedacht sind. Das kompakte Ahorn-Deck ist auf kurze bis mittlere Fahrten mit einem klaren, klassischen Longboard-Aufbau zugeschnitten.
Bei Akku und Reichweite hebt sich das Caroma vor allem durch die angegebene Ladezeit ab. Eine vollständige Aufladung soll rund 1,5 Stunden dauern, während die Reichweite bei 16 bis 20 km liegt. Für ausgedehnte Touren ist das weniger als beim AsVIVA LB2 mit bis zu 25 km. Für wiederkehrende Fahrten mit Ladepause zwischen zwei Einsätzen ist die kurze Ladezeit jedoch ein praktischer Vorteil. Die tatsächliche Reichweite hängt in der Praxis grundsätzlich von Tempo, Fahrergewicht, Steigungen, Untergrund und Temperatur ab; die Herstellerangabe sollte daher als Orientierungswert verstanden werden.
Bei der Sicherheit verlangt auch dieses vergleichsweise gemäßigte Modell eine bewusst gewählte Fahrumgebung. Bis zu 25 km/h sind auf einem Board ohne Lenkstange bereits ein hohes Tempo. Helm und weitere passende Schutzausrüstung gehören deshalb zur Grundausstattung; zudem braucht es eine freie, trockene und übersichtliche Fläche. Elektrische Longboards sind aufgrund ihrer Bauart und Motorisierung nicht mit einem gewöhnlichen Skateboard gleichzusetzen. Gefahren werden sollte nur dort, wo die Nutzung zulässig ist und ausreichend Raum zum kontrollierten Bremsen bleibt.
Im direkten Vergleich ist das Caroma vor allem dann die überzeugende Wahl, wenn Leistung, Ladezeit und Handhabung wichtiger sind als maximale Reichweite oder besonders hohe Steigfähigkeit. Das AsVIVA LB2 bietet mehr Reichweite und ist für stärkere Steigungen ausgelegt, verlangt mit bis zu 35 km/h aber deutlich mehr Erfahrung. Das AsVIVA LB1 besitzt ebenfalls starke Doppelmotoren, lädt jedoch wesentlich länger. Das kleinere Caroma mit 350-W-Einzelnabenmotor passt zu kürzeren, ruhigeren Fahrten, bietet aber spürbar weniger Antriebsreserve. Für viele erwachsene Freizeitnutzer liefert das 700-W-Caroma daher das rundeste Gesamtpaket.
Vorteile
- 700-W-Doppelmotor
- Drei Geschwindigkeitsstufen
- Kurze Ladezeit von etwa 1,5 Stunden
- Kompaktes 90-cm-Ahorn-Deck
Nachteile
- Reichweite von 16 bis 20 km für längere Touren begrenzt
- Bis zu 25 km/h erfordern Schutzkleidung und ausreichend Übungsfläche
RedaktionsfazitDie beste Gesamtbalance aus Antrieb, abgestufter Bedienung und Ladezeit. Es ist die sinnvollste Wahl für erwachsene Freizeitfahrer, die nicht gezielt ein 35-km/h-Board für lange oder steile Strecken suchen.
AsVIVA E-Longboard LB2
Das AsVIVA LB2 setzt innerhalb dieses Vergleichs den Schwerpunkt klar auf Reichweite und Fahrleistung. Laut Hersteller- und Händlerangaben erreicht es bis zu 25 km Reichweite, bis zu 35 km/h Höchstgeschwindigkeit und Steigungen bis 20 Grad. Zwei 450-W-Nabenmotoren liefern dafür den Antrieb. Damit übertrifft es das Caroma mit 700-W-Doppelmotoren bei Reichweite und maximaler Geschwindigkeit und grenzt sich deutlich vom Caroma mit 350-W-Einzelnabenmotor ab. Für längere oder hügelige Strecken ist das LB2 das leistungsorientierteste Modell im Vergleich.
Das 93 cm lange und 26,5 cm breite Deck bietet die größte konkret angegebene Standfläche unter den vier Boards. Eine breite Standfläche kann bei längeren Fahrten und beim sicheren Positionieren der Füße angenehm sein. Als Aufbau werden Bambus- und Ahornschichten genannt; die Rollen haben einen Durchmesser von 90 mm und bestehen aus Urethan. Diese Kombination steht für einen Longboard-typischen Aufbau mit einer auf Komfort und Belastbarkeit ausgelegten Deckkonstruktion. Das Board wiegt 6,7 kg, was beim Tragen über längere Wege spürbar sein kann.
Gesteuert wird das LB2 mit einer kabellosen 2,4-GHz-Fernbedienung. Beschleunigen und Bremsen lassen sich direkt über die Fernbedienung regeln; eine Handschlaufe soll das sichere Halten unterstützen. Erfahrungsberichte beschreiben die Bedienung als handlich. Für die Kaufentscheidung bleibt wichtig: Eine gut erreichbare Fernbedienung erleichtert die Steuerung, nimmt einem Board bei hohem Tempo aber nicht den notwendigen Übungsbedarf. Die Fernbedienung unterstützt kontrollierte Eingaben, ersetzt jedoch keine Fahrerfahrung bei bis zu 35 km/h.
Der 4.000-mAh-Lithium-Akku benötigt laut Angaben etwa vier Stunden für eine vollständige Ladung. Das ist deutlich länger als beim Caroma mit 700-W-Doppelmotoren, dessen Ladezeit mit rund 1,5 Stunden angegeben wird. Wer das Longboard nach einer längeren Fahrt direkt wieder einsetzen möchte, muss diese Ladepause einplanen. Die höhere Reichweite ist dafür ein Vorteil, wenn nicht nur kurze Runden, sondern längere Fahrten vorgesehen sind. Wie bei allen Akku-Fahrzeugen beeinflussen Fahrstil, Belastung, Temperatur und Streckenprofil die real erreichbare Distanz.
Das LB2 ist keine pauschale Empfehlung für Einsteiger. Die Kombination aus hoher Endgeschwindigkeit und kräftigem Doppelmotor passt besser zu Erwachsenen und geübten Jugendlichen, die auf einer kontrollierten, zulässigen Fläche sicher fahren können. Helm, geeignete Schutzausrüstung und ein trockener, freier Untergrund sind hier besonders wichtig. Für enge Flächen oder erste Fahrversuche ist ein niedrigeres Leistungsniveau leichter beherrschbar. Wer die Leistungsreserven nicht benötigt, fährt mit einem langsameren Modell oft entspannter.
Im Vergleich zum nahezu gleich starken AsVIVA LB1 ist das LB2 wegen der längeren angegebenen Reichweite die bessere Wahl für weitere Fahrten. Gegenüber dem Caroma-Doppelmotor modell bietet es mehr Tempo und Steigfähigkeit, ist aber schwerer zu tragen und lädt länger. Das LB2 überzeugt somit als spezialisiertes Longboard für erfahrene Nutzer, nicht als universelle Lösung für jede Alltagssituation.
Vorteile
- Reichweite bis 25 km
- 900-W-Doppelmotor
- Steigfähigkeit bis 20 Grad
- Breites 93-cm-Deck mit 26,5 cm Standfläche
Nachteile
- Ladezeit von etwa 4 Stunden
- Gewicht von 6,7 kg beim Tragen spürbar
- Höchstgeschwindigkeit bis 35 km/h verlangt viel Fahrerfahrung
RedaktionsfazitDie beste Wahl für Reichweite und Steigungen, sofern Erfahrung, eine geeignete Fahrfläche und Zeit für längere Ladepausen vorhanden sind.
AsVIVA E-Longboard LB1
Das AsVIVA LB1 ist ein leistungsstarkes Elektro-Longboard für Fahrer, die Steigungen und dynamische Beschleunigung auf geeignetem Privatgelände bewältigen möchten. Zwei Nabenmotoren mit jeweils 450 Watt, eine Höchstgeschwindigkeit bis 35 km/h und die angegebene Steigfähigkeit bis 20 Grad zeigen eine ähnliche Leistungsrichtung wie beim AsVIVA LB2. Für flache, kurze Wege ist diese Leistung nicht zwingend erforderlich; auf hügeligen Strecken kann sie jedoch spürbar helfen. Das LB1 richtet sich klar an Nutzer mit Fahrerfahrung und nicht an vorsichtige Ersteinstiege.
Beim Deck setzt AsVIVA auf eine Kombination aus Bambus und Ahorn. Ein unabhängiger Test beschreibt die Konstruktion als robust und flexibel. Diese Eigenschaften passen gut zum Longboard-Konzept, da ein leicht nachgiebiges Deck Unebenheiten nicht so hart weitergeben kann wie ein sehr steifer Aufbau. Mit rund 7 kg gehört das LB1 allerdings zu den schwereren Modellen im Vergleich. Wer Treppen, Bahnsteige oder längere Fußwege in die Route einplant, sollte diesen Punkt berücksichtigen.
Die kabellose 2,4-GHz-Fernbedienung besitzt eine Handschlaufe und steuert Beschleunigung sowie Bremsen. Im unabhängigen Test wurde sie als ergonomisch, zuverlässig und ohne spürbare Verzögerung beschrieben. Diese Rückmeldung ist für die Alltagstauglichkeit relevant, denn die Fernbedienung ist die direkte Schnittstelle zwischen Fahrer und Antrieb. Trotzdem sollte jede Fahrt zunächst auf einer großzügigen, freien Fläche stattfinden, bis die Bremsreaktion und das Anfahren sicher sitzen. Eine direkt ansprechende Steuerung ist besonders bei leistungsstarken Boards ein wichtiger Komfortfaktor.
Bei Reichweite und Ladezeit muss das LB1 gegenüber dem LB2 zurückstecken. Die Reichweite wird mit etwa 15 bis 20 km angegeben, die Ladezeit mit rund drei bis vier Stunden. Damit eignet sich das Modell eher für einzelne, geplante Fahrten als für mehrere spontane Einsätze hintereinander. Das Caroma mit 700-W-Doppelmotoren ist bei kürzerer Reichweite schneller wieder aufgeladen. Wer hingegen auf die hohe Steigfähigkeit und das starke Antriebskonzept Wert legt, kann den längeren Ladevorgang bewusst in Kauf nehmen.
Bis zu 35 km/h bedeuten ein deutliches Verletzungsrisiko bei Stürzen und verlangen deshalb konsequenten Schutz. Helm, Handschuhe sowie Knie- und Ellbogenschutz sind sinnvoll; nasse, lose oder stark unebene Untergründe sollten vermieden werden. Elektrische Longboards gehören auf geeignete, zulässige Flächen mit genügend Auslauf. Die hohe Geschwindigkeit ist kein Komfortmerkmal, sondern eine Leistungsreserve, die verantwortungsvoll genutzt werden muss.
Im Vergleich landet das LB1 knapp hinter dem LB2, weil beide eine vergleichbare Motorisierung und Steigfähigkeit bieten, das LB2 aber die längere Reichweite erreicht und etwas leichter ist. Gegenüber dem Caroma-Doppelmotor bietet das LB1 mehr Spitzentempo und Steigfähigkeit, ist jedoch schwerer und lädt länger. Für sportlich orientierte, geübte Fahrer ist es eine überzeugende Option; als vielseitiges Alltagsboard bleibt das erstplatzierte Caroma praktischer.
Vorteile
- 900-W-Doppelmotor
- Steigfähigkeit bis 20 Grad
- Bambus- und Ahorn-Deck
- Fernbedienung mit Handschlaufe
Nachteile
- Reichweite von etwa 15 bis 20 km
- Ladezeit von etwa 3 bis 4 Stunden
- Gewicht von etwa 7 kg beim Tragen spürbar
- Höchstgeschwindigkeit bis 35 km/h verlangt viel Fahrerfahrung
RedaktionsfazitEin starkes Board für erfahrene Fahrer und Steigungen. Gegenüber dem LB2 ist die geringere Reichweite der entscheidende Nachteil, gegenüber dem Caroma die längere Ladezeit.
Caroma Elektro-Skateboard mit 350-W-Einzelnabenmotor
Das Caroma mit 350-W-Einzelnabenmotor ist das zurückhaltendste Modell dieses Vergleichs. Laut Produktangaben erreicht es bis zu 20 km/h und fährt mit einer Akkuladung bis zu 12,9 km. Damit liegt es bei Geschwindigkeit und Reichweite unter dem Caroma mit 700-W-Doppelmotoren sowie unter den beiden AsVIVA-Boards. Diese Einordnung muss nicht grundsätzlich nachteilig sein: Für kurze, ruhige Fahrten auf geeigneten Flächen kann ein weniger leistungsstarker Antrieb leichter überschaubar sein. Seine Stärke liegt in der einfachen Ausrichtung auf kurze Strecken statt auf maximale Leistung.
Auch dieses Board wird über eine Fernbedienung gesteuert. Sie ermöglicht das Regeln von Beschleunigung und Bremsen, ohne die Körperhaltung stark verändern zu müssen. Für neue Nutzer ist das dennoch kein Ersatz für Übung: Gerade Anfahren, dosiertes Bremsen und Kurvenfahren sollten in kleinen Schritten auf einer freien Fläche trainiert werden. Die niedrigere Endgeschwindigkeit kann das Tempo besser begrenzen als bei den 25- und 35-km/h-Modellen, verlangt aber weiterhin volle Aufmerksamkeit und passende Schutzausrüstung.
Der Einzelnabenmotor setzt dem Board im direkten Vergleich klare Grenzen. Das Caroma mit 700-W-Doppelmotoren bietet mehr Antriebsreserve und erreicht eine höhere Reichweite. Die AsVIVA-Modelle sind zusätzlich für Steigungen bis 20 Grad ausgelegt. Wer regelmäßig an Steigungen fährt, schwerere Lasten bewegt oder längere Wege plant, sollte daher zu einem der stärkeren Modelle greifen. Für anspruchsvollere Strecken fehlt dem Einzelnabenmotor die Reserve der Doppelmotor-Alternativen.
Die Reichweite von bis zu 12,9 km ist vor allem für kurze Ausfahrten gedacht. Bereits vor der Fahrt lohnt es sich, die geplante Distanz, den Untergrund und mögliche Steigungen realistisch einzuschätzen. Akkuangaben stellen bei Elektrofahrzeugen stets einen Orientierungswert dar, weil Geschwindigkeit, Fahrstil, Zuladung, Temperatur und Streckenprofil die Reichweite beeinflussen können. Für eine spontane, lange Tour ist das Modell daher weniger geeignet als das LB2 mit seiner deutlich höheren angegebenen Reichweite.
Beim sicheren Einsatz gelten dieselben Grundregeln wie bei den leistungsstärkeren Boards: Gefahren werden sollte nur auf trockenem, sauberem und ausreichend großem Untergrund sowie dort, wo die Nutzung zulässig ist. Helm und Schutzausrüstung sind auch bei 20 km/h wichtig. Das Board eignet sich für Erwachsene, die bewusst ein einfacheres Elektro-Longboard mit begrenztem Tempo wählen. Die moderate Höchstgeschwindigkeit macht das Modell nicht risikofrei, kann aber den Einstieg in kontrollierten Schritten erleichtern.
Im Vergleich belegt dieses Caroma den vierten Platz, weil Reichweite und Antrieb deutlich auf kurze Distanzen begrenzt sind. Es ist dennoch eine nachvollziehbare Wahl, wenn ein kompaktes Fahrprofil wichtiger ist als Steigfähigkeit, hohe Geschwindigkeit oder lange Etappen. Wer mehr Flexibilität möchte, findet beim erstplatzierten Caroma-Doppelmotor die deutlich ausgewogenere Alternative.
Vorteile
- Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h
- Fernbedienung für Beschleunigen und Bremsen
- Für kurze Fahrten ausgelegte Leistungsdaten
Nachteile
- Reichweite bis 12,9 km
- 350-W-Einzelnabenmotor mit geringerer Antriebsreserve
RedaktionsfazitDie passende Wahl für kurze, ruhige Fahrten mit moderatem Tempo. Für längere Strecken, Steigungen oder mehr Leistungsreserve sind die Doppelmotor-Modelle klar besser geeignet.
Kaufberatung
Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen
Vor dem Kauf sollte zuerst der geplante Einsatz geklärt werden. Für kurze Runden auf einer ebenen, geeigneten Fläche genügt ein Board mit moderater Leistung und begrenzter Reichweite oft vollkommen. Das Caroma mit 350-W-Einzelnabenmotor ist auf genau diesen Bereich zugeschnitten. Wer dagegen regelmäßig weitere Wege fahren möchte, braucht vor allem Reichweitenreserve: Das AsVIVA LB2 ist mit bis zu 25 km Reichweite dafür am besten aufgestellt. Je länger die geplante Strecke, desto wichtiger werden Reichweite und eine realistische Ladeplanung.
Die Motorleistung beeinflusst nicht nur das mögliche Tempo, sondern auch die Reserven beim Beschleunigen und an Steigungen. Ein Einzelnabenmotor passt zu ebenen, kurzen Fahrten. Doppelmotoren wie beim Caroma mit 700 W Gesamtleistung oder bei den beiden AsVIVA-Boards liefern mehr Antrieb. Für hügelige Strecken sind die AsVIVA LB1 und LB2 mit ihrer angegebenen Steigfähigkeit bis 20 Grad die naheliegenden Optionen. Eine hohe Leistung sollte aber nicht als allgemeiner Vorteil verstanden werden: Wer sie nicht benötigt, profitiert häufig mehr von einem leichter kontrollierbaren Tempo und einer kurzen Ladezeit.
Die Höchstgeschwindigkeit verdient besondere Aufmerksamkeit. 20 km/h, 25 km/h und 35 km/h unterscheiden sich beim Fahrgefühl und beim Bremsweg erheblich. Ein Board mit 35 km/h ist für geübte Fahrer auf kontrollierten Flächen gedacht; es verlangt sichere Balance, vorausschauendes Fahren und viel Platz. Drei Geschwindigkeitsstufen, wie sie das Caroma mit 700-W-Doppelmotor bietet, helfen dabei, das Tempo schrittweise zu wählen. Für den Einstieg ist ein kontrollierbares Tempo wichtiger als eine möglichst hohe Endgeschwindigkeit.
Auch die Ladezeit prägt die Alltagstauglichkeit. Das Caroma mit 700-W-Doppelmotor soll in rund 1,5 Stunden vollständig laden und eignet sich damit gut, wenn zwischen zwei Fahrten nur eine begrenzte Pause liegt. Das AsVIVA LB1 benötigt etwa drei bis vier Stunden, das LB2 rund vier Stunden. Diese längeren Ladezeiten passen eher zu einer geplanten Fahrt pro Tag oder zu festen Ladezeiten zu Hause. Laden sollte mit dem vorgesehenen Zubehör und auf einer geeigneten, trockenen Fläche erfolgen; der Akku darf nicht unnötig großer Hitze oder Nässe ausgesetzt werden.
Deckgröße und Gewicht sind besonders relevant, wenn das Longboard nicht nur gefahren, sondern auch getragen wird. Das LB2 bietet mit 93 cm Länge und 26,5 cm Breite die größte konkret genannte Standfläche, wiegt aber 6,7 kg. Das LB1 liegt bei rund 7 kg. Wer Treppen steigen oder längere Fußwege zurücklegen muss, sollte dieses Gewicht unbedingt in die Entscheidung einbeziehen. Ein breiteres Deck kann mehr Platz für die Füße bieten, während ein kompakteres Deck wie beim 90-cm-Caroma das Verstauen erleichtern kann.
Bei allen Modellen gilt: Elektrische Longboards sollten nur auf geeigneten und zulässigen Flächen genutzt werden. Für die Fahrt gehören Helm und geeignete Schutzkleidung dazu; eine trockene, freie und gut einsehbare Fläche reduziert zusätzliche Risiken. Prüfe außerdem vor jeder Fahrt den Akkustand, die Rollen und sichtbare Beschädigungen am Deck. Ein E-Longboard ist nur dann eine gute Wahl, wenn Leistung, Fahrkönnen und Einsatzort wirklich zusammenpassen.
AsVIVA E-Longboard LB2
Erwachsene und geübte Jugendliche, die auf geeignetem Privatgelände längere und hügelige Strecken fahren möchten.
Empfehlung ansehenAsVIVA E-Longboard LB1
Erfahrene Nutzer, die kräftigen Doppelmotor-Antrieb und Steigfähigkeit höher gewichten als kurze Ladezeiten.
Empfehlung ansehenCaroma Elektro-Skateboard mit 350-W-Einzelnabenmotor
Erwachsene, die ein moderat motorisiertes Elektro-Longboard für kurze Freizeitfahrten auf geeignetem Privatgelände suchen.
Empfehlung ansehenDirekter Vergleich
Modelle und ihre Einsatzzwecke
Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.
Alle 4 Modelle im direkten Vergleich
Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.
| Modell & Urteil | Am besten für | Marke | Bewertung | Wichtigster Vorteil | Zu beachten | Ca. Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Caroma 90-cm-Elektro-Longboard mit 700-W-DoppelmotorenUnsere Empfehlung | Erwachsene, die ein ausgewogenes E-Longboard mit kräftigem Doppelmotor, abgestuften Fahrmodi und kurzer Ladezeit suchen. | Caroma | Note 1,7 · 4,4 von 5 | 700-W-Doppelmotor | Reichweite von 16 bis 20 km für längere Touren begrenzt | –Preis anzeigen |
| AsVIVA E-Longboard LB2Für lange Strecken und Steigungen | Erwachsene und geübte Jugendliche, die auf geeignetem Privatgelände längere und hügelige Strecken fahren möchten. | AsVIVA | Note 2,0 · 4,2 von 5 | Reichweite bis 25 km | Ladezeit von etwa 4 Stunden | –Preis anzeigen |
| AsVIVA E-Longboard LB1Für sportlich Erfahrene | Erfahrene Nutzer, die kräftigen Doppelmotor-Antrieb und Steigfähigkeit höher gewichten als kurze Ladezeiten. | AsVIVA | Note 2,5 · 3,8 von 5 | 900-W-Doppelmotor | Reichweite von etwa 15 bis 20 km | –Preis anzeigen |
| Caroma Elektro-Skateboard mit 350-W-EinzelnabenmotorFür kurze, ruhige Fahrten | Erwachsene, die ein moderat motorisiertes Elektro-Longboard für kurze Freizeitfahrten auf geeignetem Privatgelände suchen. | Caroma | Note 3,4 · 3,1 von 5 | Höchstgeschwindigkeit bis 20 km/h | Reichweite bis 12,9 km | –Preis anzeigen |
Schnellüberblick
4 Modelle kurz eingeordnet
Caroma 90-cm-Elektro-Longboard mit 700-W-Doppelmotoren
Erwachsene, die ein ausgewogenes E-Longboard mit kräftigem Doppelmotor, abgestuften Fahrmodi und kurzer Ladezeit suchen.
- Testnote
- Note 1,7 · 4,4 von 5
- Preis
- –
AsVIVA E-Longboard LB2
Erwachsene und geübte Jugendliche, die auf geeignetem Privatgelände längere und hügelige Strecken fahren möchten.
- Testnote
- Note 2,0 · 4,2 von 5
- Preis
- –
AsVIVA E-Longboard LB1
Erfahrene Nutzer, die kräftigen Doppelmotor-Antrieb und Steigfähigkeit höher gewichten als kurze Ladezeiten.
- Testnote
- Note 2,5 · 3,8 von 5
- Preis
- –
Caroma Elektro-Skateboard mit 350-W-Einzelnabenmotor
Erwachsene, die ein moderat motorisiertes Elektro-Longboard für kurze Freizeitfahrten auf geeignetem Privatgelände suchen.
- Testnote
- Note 3,4 · 3,1 von 5
- Preis
- –
FAQ
Häufige Fragen zum Produktvergleich
Darf ich mit einem E-Longboard auf öffentlichen Straßen fahren?
Elektrische Longboards sollten nur auf geeigneten und zulässigen Flächen genutzt werden. Informiere dich vor der Fahrt über die Regeln am konkreten Einsatzort.
Welches E-Longboard hat die größte Reichweite?
Im Vergleich erreicht das AsVIVA LB2 laut Angabe bis zu 25 km und bietet damit die größte Reichweite der vier Modelle.
Sind 35 km/h für Einsteiger sinnvoll?
Nein, eine Höchstgeschwindigkeit bis 35 km/h verlangt viel Fahrerfahrung, eine kontrollierte Umgebung und konsequente Schutzausrüstung. Für erste Fahrten ist ein moderateres Tempo besser beherrschbar.
Warum ist die Ladezeit wichtig?
Sie entscheidet darüber, wie flexibel das Board zwischen zwei Fahrten nutzbar ist. Das Caroma mit 700-W-Doppelmotor lädt laut Angabe in rund 1,5 Stunden, die AsVIVA-Modelle benötigen etwa drei bis vier Stunden.
Welches Modell eignet sich für Steigungen?
Für Steigungen bis 20 Grad sind laut Angaben das AsVIVA LB1 und das AsVIVA LB2 ausgelegt. Beide verfügen über zwei 450-W-Nabenmotoren.
Transparenz
Nachprüfbare Informationen
So vergleichen wir
Für diesen Vergleich wurden 4 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den konkreten Einsatzzweck, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Produktbezogene Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile…
Testverfahren ansehenRedaktionelle Auszeichnungen und Vergleichsstände
Die Siegel beziehen sich auf das jeweilige Produkt und den dokumentierten Vergleichsstand. Eine Auszeichnung allein erteilt kein Nutzungsrecht.
Caroma 90-cm-Elektro-Longboard mit 700-W-Doppelmotoren
Platz 1 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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AsVIVA E-Longboard LB2
Platz 2 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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AsVIVA E-Longboard LB1
Platz 3 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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Caroma Elektro-Skateboard mit 350-W-Einzelnabenmotor
Platz 4 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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