Wechselkleidung für den Kindergarten: Was Sie für jede Jahreszeit brauchen

Frau packt Tasche mit Wechselkleidung für Kindergarten
  • Egal ob Waldkindergarten, Waldorf- oder Fröbel-Kita: Die richtige Wechselkleidung für den Kindergarten ist praktisch, robust und an die Witterung angepasst.
  • Es gibt einige Sachen, die Sie unabhängig von der Jahreszeit immer in der Kita vor Ort haben sollten.
  • Greifen Sie Erziehern unter die Arme und füllen Sie Vorräte wie Windeln oder Feuchttücher selbstständig in regelmäßigen Abständen auf. Das Beschriften der Kleidung hilft zudem dem Personal die Klamotten der Kleinen auseinander zu halten.

In der Kita wird getobt, gespielt und gelacht. Dass dabei die Kleidung in Mitleidenschaft gezogen wird ist selbstverständlich. Mindestens einmal am Tag sind die Kinder in der Kita draußen und danach findet sich auch immer mindestens ein Masch- oder Grasfleck auf der frischen Hose. Wechselkleidung für den Kindergarten ist deshalb ein absolutes Muss. Wir verraten Ihnen, was auf der Checkliste für den Kindergarten auf keinen Fall fehlen darf.

1. Wechselkleidung für den Kindergarten sollte robust und praktisch sein

grüne kinderschuhe mit klettverschluss

Mit Klettverschlüssen können die Kleinen schon schnell alleine umgehen.

Auch wenn Eltern sich gerne mal von der aktuellen Mode für Kinder und Babys verführen lassen, sollte die Wechselkleidung in der Kita vor allem eins sein: Praktisch. Nicht nur Ihr Kind lernt dadurch wesentlich selbstständiger zu sein, auch die Erzieher werden Ihnen praktische Kleidung danken. Da es mindestens einmal am Tag nach draußen geht, sollte Ihr Kind Kleidung tragen, die es schon selbst an- und ausziehen kann:

  • Schuhe mit Klettverschlüssen erleichtern das selbstständige An- und Ausziehen von Turnschuhen und Sandalen.
  • Auch Jacken oder Regenhosen sollten mit Klettverschlüssen oder Druckknöpfen versehen sein.

Achtung: Kordeln und Bänder an der Kleidung sind nicht nur für Kinderhände schwer zu knoten, sondern stellen obendrein ein Sicherheitsrisiko dar. Kinder können so schneller draußen oder drinnen hängenbleiben, hinfallen und sich verletzen.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass die Wechselkleidung für den Kindergarten qualitativ hochwertig ist. Damit ist gemeint, dass die Stoffe beim Spielen, Toben und Rennen schnell strapaziert werden. Die meisten Eltern greifen daher lieber zu festen Stoffen, wie zum Beispiel Jeans.

Signalfarben sind gerade bei Sweatshirts und Jacken erwünscht. Machen die Kinder einen Ausflug, wird die kleine Meute so von Radfahrern und Autofahrern besser erkannt. Am besten beschriften Sie zudem die Kleidung für den Kindergarten. Auch wenn jedes Kind für die Klamotten meist einen eigenen Stauraum hat, kann es im stressigen Kita- und Krippenalltag doch schnell zu Verwechslungen kommen. Versehen Sie also die Kleidung bei den Etiketten mit dem Namen oder Initialen des Kindes, um dem Kita-Personal den Alltag zu erleichtern.

Tipp: Qualitative Kinderkleidung mit den Lieblingsmustern und Objekten der Kleinen finden Sie im Onlineshop www.vertbaudet.de. Dort können Sie die Suche praktisch nach Größen, Marken, Preisklasen und Material gliedern und werden schnell fündig.

2. Unabhängig von der Jahreszeit – das darf auf keinen Fall fehlen!

Junge mit buten Händen

Zum Schutz der Kleidung sollte beim Malen ein Malkittel getragen werden.

Generell dürfen einige Sachen in der Kita-Ausstattung nicht fehlen. Wir geben Ihnen Tipps, was Sie auf jeden Fall mitbringen müssen.

  • Windeln und Feuchttücher sollten Sie in jedem Fall mitbringen. Auch wenn die ErzieherInnen Sie meist selbst daran erinnern, falls beides wieder aufgefüllt werden muss, freuen sie sich auch sicher über die regelmäßige Eigeninitiative der Eltern.
  • Machen die Kleinen in der Kita Mittagsschlaf dürfen auch Zahnbürste und Zahnpasta nicht fehlen. Denken Sie daran, die Zahnbürste circa alle drei Monate zu wechseln.
  • Teller, Becher und Flaschen dürfen auf keinen Fall fehlen. Am besten sind robuste Materialien, die beim Runterfallen nicht sofort in Ihre Einzelteile zerspringen. Achten Sie beim Kauf auf hochwertiges Plastik ohne Schadstoffbelastung.
  • Bei Ausflügen sollte eine verschließbare Trinkflasche und eine Lunchbox mitgebracht werden.
  • Ein Malkittel für Kinder ist für kreative Angebote ebenfalls erwünscht. Da tut es aber auch ein altes T-Shirt vom Papa.

Allgemein gilt, dass bestimmte Kleidung zum Wechseln oder den täglichen Gebrauch im Kindergarten hinterlegt sein sollte. So sind rutschfeste Hausschuhe oder Socken Pflicht. Im Sommer darf es auch eine luftigere Version sein, etwa eine Sandale.

Egal ob es geregnet hat oder gerade schneit: In der Kita geht es fast täglich raus. Besonders im Waldkindergarten verbringen die Kleinen den Großteil des Tages an der frischen Luft. Deswegen ist eine Regenjacke in der Kita-Ausstattung immer gern gesehen. Viele Kindergärten haben zudem einen Sportraum oder eine kleine Turnhalle, falls das Wetter einen Ausflug an die frische Luft gar nicht erlaubt. Zur Sportkleidung zählen dann ein T-Shirt, eine lockere Hose mit Bund sowie rutschfeste Turnschuhe – am besten mit heller Sohle.

Schläft das Kind in der Kita darf natürlich bequemes Schlafzeug nicht fehlen. Achten Sie darauf, alle 2-3 Tage die Schlafklamotten zu Hause und in der Kita auszutauschen.

Tipp: Natürlich dürfen in der Kita für den Mittagsschlaf das Schnuffeltuch, das Lieblingskuscheltier und der Schnuller nicht vermisst werden.

Ein kleiner Tipp wie Wechselkleidung im Kindergarten oder beim Familienausflug nicht allzu viel Platz wegnimmt, sehen Sie in diesem Video:

3. Die Wechselkleidung im Kindergarten sollte sich nach dem Temperaturen richten

Wechselwäsche im Kindergarten ist ein absolutes Muss. Besonders wenn die Kleinen noch nicht ganz trocken sind, müssen Schlüppi und Hose ausgetauscht werden können. Auch das Spielen auf dem Hof macht die Kleidung schnell schmutzig oder nass. Die Wechselkleidung sollte immer an die Witterung angepasst sein.

3.1. Leichte und lockere Sommerkleidung

Baby mit Smiley aus Sonnencreme auf dem Bauch

Sonnenschutz ist vor allem bei Kindern besonders wichtig.

Ist der Sommer richtig da, können Sie bedenkenlos dem Kind dünne und lockere Kleidung anziehen. Wenn es morgens noch etwas kühl ist, greifen Sie lieber zur Sweatjacke als zum Sweatshirt. Klettern im Laufe des Tages die Temperaturen weiter nach oben, kann das Kind die Sweatjacke einfach drinnen lassen.

Auch der Sonnenschutz für Kinder darf bei der Hitze nicht vergesse werden. Am besten cremen Sie Ihr Kind schon vor der Kita einmal mit Sonnencreme ein. Für den Kopf empfiehlt sich ein Basecap oder ein Kopftuch.

Tipp: Brechen in der Kita Läuse aus und wollen Sie den Befall bei Ihrem Kind vorbeugen, waschen Sie am besten die Mützen, Tücher und Basecaps, die Ihr Kind regelmäßig in der Kita trägt. Auch die Bettwäsche vom Mittagsschlaf gehört bei Läusebefall in die Waschmaschine.

3.2. Regenkleidung für die Zwischenjahreszeiten

Mädchen mit Regenjacke und Regenschirm

Mit der richtigen Kleidung kann man auch bei schlechtem Wetter raus.

Besonders im Herbst ist es oft regnerisch und matschig. Aber auch der Frühling weiß noch nicht so recht, was er will und überrascht häufig mit Schauern. Kommt zur Nässe Wind hinzu können die Zwischenjahreszeiten schnell unfreundlich werden. Aus diesem Grund ist der Zwiebellook das beste Mittel der Wahl: Anstatt Ihr Kind zu luftig oder schon viel zu warm anzuziehen, sollten Sie lieber Hemdchen, T-Shirt und Sweatshirt übereinander tragen. Wird es im Laufe des Tages wärmer oder kälter kann die Kleidung problemlos an die Witterung angepasst werden.

Ist es nass und kalt sollte eine gefütterte Matschhose in der Kita deponiert werden. Tragen die Kleinen Gummistiefel haben sie keine nassen Füße zu befürchten und können auch bei feuchtem Wetter draußen uneingeschränkt spielen.

3.3. Winterkleidung bei Kälteeinbruch

Kinder im Schneeanzug bauen einen Schneemann

Mit der richtigen Kleidung für den Winter steht dem Tollen im Schnee nichts mehr im Weg.

Besonders im Winter ist das richtige Maß gefordert: Ihr Kind sollte im keinen Fall frieren, aber in den Winterklamotten auch nicht schwitzen. Im Kindergarten lautet allgemein die Devise: Weniger ist mehr. Nur weil es draußen kalt wird, müssen Sie nicht mehrere Pullis im Kindergarten deponieren.

Gefütterte Stiefel und ein Schneeanzug eignen sich perfekt für den Winterspaziergang an der frischen Luft. Dicke Socken müssen nicht noch zusätzlich angezogen werden, meist frieren Kinder an den Füßen dann erst recht! Der Grund: Haben die Kinder in den Schuhen wegen der dicken Socken keinen Platz mehr. Die Füße können sich nicht mehr bewegen und durch Reibung Wärme erzeugen.

Für drinnen reichen trotz der Kälte draußen eine dicke Strumpfhose oder normale Hose. Ein Hemdchen mit Sweatshirt oder normalem Pullover drüber sind ausreichend: Die Räume sind gut beheizt und den Kindern wird durch das Spielen und Toben ohnehin warm.

Lesetipp: Warum das Aufhalten im Freien und Frischen Ihrem Kind gut tut, können Sie hier nachlesen.

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