Steckbrief über die ErzieherIn: Tipps und Vorlage für einen kreativen Vorstellungsbrief in der Kita

Steckbrief Erzieherin
  • Ein Steckbrief als ErzieherIn ist kein Muss, hilft Eltern jedoch dabei, die einzelnen Erzieher im Blick zu behalten.
  • Besonders wichtig sind Steckbriefe in größeren Kitas, in denen das Personal von Zeit zu Zeit wechselt.
  • Der Steckbrief der Erzieherin/des Erziehers sollte an einer zentralen Stelle sichtbar aufgehängt werden, um auch bei der Neueinstellung nicht anwesenden Kollegen die Möglichkeit zu geben, sich schnell ein Bild zu machen.

Um Eltern die Möglichkeit zu geben, die Erzieher und Erzieherinnen ihres Kindes auf schnellem und einfachem Weg kennenzulernen, nutzen immer mehr Einrichtungen die Möglichkeit eines Steckbriefs.

Aber wie sollte der Steckbrief einer Erziehern bzw. eines Erziehers aussehen? Welche Daten sind für Eltern interessant und was geht niemanden etwas an?

In unserem Artikel zeigen wir Ihnen, wie ein kreativer Steckbrief über eine Erzieherin oder einen Erzieher aussehen könnte und mit welchen Tipps der Vorstellungsbrief für den Kindergarten gelingt.

1. Ein kreativer Steckbrief verrät, wer Sie sind

leerer Steckbrief

Im Nu füllen Sie Ihren Steckbrief.

Egal, ob Sie in einer Krippe, im Hort, im Kindergarten oder der Kita arbeiten – in allen Einrichtungen hilft der Steckbrief einer Erzieherin oder einem Erzieher dabei, sich auf schnellem und einfachem Weg vorzustellen.

Insbesondere in größeren Einrichtungen ist es üblich, dass auch dann ein kurzer Steckbrief aufgehängt wird, wenn Sie lediglich ein Praktikum absolvieren, die Ausbildung zum Erzieher bzw. zur Erzieherin machen oder sich bereits im Anerkennungsjahr befinden.

Neben ein paar allgemeinen Informationen sollten Sie ein wenig Persönliches preisgeben, um allen Eltern und Kollegen die Möglichkeit zu geben, etwas über Sie zu erfahren. Dies sollten zwar keine allzu privaten Geheimnisse ein, ein wenig Offenheit schadet jedoch an dieser Stelle nicht.

Tipp: In der Schule hilft ein Steckbrief Kindern dabei, sich auch an fremde Lehrer zu wenden, da sie sie so bereits ein wenig kennen.

2. Die grundsätzlichen Informationen im Steckbrief einer ErzieherIn

Männliche Erzieher:

Nach wie vor ist der Beruf weiblich dominiert. Die Männerquote wächst jedoch langsam aber sicher und betrug nach aktuellen Zahlen zuletzt 5,2 %, sodass sich selbstverständlich auch Männer von dem Inhalt dieses Artikels angesprochen fühlen sollten.

Für die ersten paar Punkte Ihres Steckbriefs eignen sich Stichpunkte. Diese sollten folgende Angaben beinhalten:

  • Vor- und Zuname
  • Alter bzw. Geburtsdatum
  • Beziehungsstatus, sofern Sie verheiratet sind oder bereits Kinder haben (Singles geben hier besser nichts an)
  • die Gruppe, der Sie angehören (am besten Fett schreiben, da diese Information für die meisten Eltern die wichtigste ist)
  • bei Teilzeitbeschäftigten, an welchen Tagen bzw. zu welchen Zeiten Sie arbeiten
  • Ihre Arbeit in der Einrichtung (ErzieherIn, KinderpflegerIn, Auszubildende etc.)

3. Etwas Persönlichkeit in den Steckbrief als ErzieherIn bringen

Neben den grundsätzlichen Punkten, die in keinem Steckbrief fehlen sollten, gibt es jedoch auch ein paar Punkte, die Sie ergänzen können, um sich genauer vorzustellen. Anhand Ihres Alters sowie Ihres Namens lassen sich noch keine Rückschlüsse auf Ihre Persönlichkeit ziehen.

Hände halten einen Stift und Block

Nehmen Sie sich etwas Zeit, um einen Steckbrief zu verfassen.

An dieser Stelle können Sie sowohl auf Vorlagen zurückgreifen als auch frei schreiben. Achten Sie jedoch darauf, nicht allzu ausschweifend zu werden. Ein paar prägnante Sätze reichen völlig aus, um sich vorzustellen. Kaum jemand macht sich die Mühe, einen Text von einer DIN-A4-Seite zu lesen, selbst wenn er inspirierend und unterhaltsam geschrieben sein mag.

An dieser Stelle können Sie folgende Fragen beantworten:

  • Welche Hobbys haben Sie?
  • Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
  • Was ist Ihnen an Ihrem Job als ErzieherIn besonders wichtig?
  • Wann haben Sie sich entschlossen, im Kindergarten zu arbeiten?

Versuchen Sie, einen freundlichen Ton zu treffen und gleichzeitig sachlich zu bleiben.

Der kurze persönliche Teil Ihres Steckbriefs als Erzieherin oder Erzieher könnte folgendermaßen aussehen:
Da ich mich schon in meiner Jugend als Babysitterin versuchen konnte, wuchs meine Begeisterung, Erzieherin zu werden, stetig weiter.
In meiner Ausbildung hatte ich das große Glück, verschiedene Einrichtungen näher kennenzulernen und bin nun froh und dankbar, die gewonnenen Erkenntnisse in der Praxis anwenden zu können.

Ich freue mich auf ein großartiges Jahr mit den Kleinen. Wenn Sie Fragen haben oder einfach nur ein paar Worte mit mir wechseln möchten, sprechen Sie mich gerne direkt an.

 

4. Vorlage: Steckbrief für Erzieher und Erzieherinnen zum Download

Ein Beispiel für einen vollständigen Steckbrief können Sie hier ansehen und herunterladen:

Steckbrief Erzieherin

Vorlage: Steckbrief für Erzieherinnen und Erzieher zum Download

Bitte übernehmen Sie das Muster nicht unverändert.

5. Das persönliche Gespräch mit den Eltern ist weiterhin wichtig

Kinder spielen im Kindergarten mit Erzieherin im Hintergrund

Nehmen Sie sich nicht nur Zeit für die Kinder.

Wie Sie bereits am letzten Satz des Steckbriefs sehen können, sollte das persönliche Gespräch nicht fehlen. Selbst ein sehr origineller Steckbrief kann den direkten Kontakt mit den Eltern nicht ersetzen.

Machen Sie sich dies stets bewusst und haben Sie keine Scheu davor, mit Eltern zu kommunizieren. Gehen Sie offen und selbstsicher in ein Gespräch. In den meisten Fällen macht sich die positive Grundhaltung bemerkbar, sodass das Gespräch ganz automatisch in die gewünschte Richtung läuft.

Insbesondere, wenn Sie neu im jeweiligen Kindergarten sind, ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme wünschenswert. Gehen Sie daher auch aktiv auf Eltern zu, um sich kurz vorzustellen. Mit wenigen Worten lässt sich sehr viel Sympathie gewinnen, die sich auch bei Schwierigkeiten bezahlt macht.
Im Zweifel lassen sich diese wesentlich leichter lösen, wenn Ihr Gegenüber Ihnen nicht bereits ablehnend gegenübersteht.

Achtung: Arbeiten Sie in einer Kita, die viele Kinder mit Migrationshintergrund besuchen, ist der persönliche Kontakt noch deutlich wichtiger. Zum einen können Sie sich so einen Eindruck des Sprachniveaus der Eltern verschaffen, zum anderen haben Sie die Möglichkeit sicherzustellen, dass die jeweiligen Eltern Sie kennen, auch wenn Sie den Steckbrief nicht lesen können.

6. Ratgeber für ErzieherInnen kaufen

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