Schulwechsel beantragen: Tipps und Informationen zum Antrag auf Schulwechsel

mutter redet kind nach schulwechsel gut zu
In welchen Fällen macht ein Schulwechsel Sinn?

Es gibt viele verschiedene Gründe, aus denen Eltern einen Schulwechsel für ihr Kind beantragen. Ein solcher Wechsel kann sinnvoll sein, wenn ein Kind von seinen Mitschülern gemobbt wird oder Probleme mit den Lehrern hat. Auch ein Umzug macht es notwendig, einen Schulwechsel vorzunehmen.

Ist ein Schulwechsel immer die beste Möglichkeit?

Hat Ihr Kind Probleme in der Schule, sollten Sie zunächst versuchen, diese durch Gespräche mit Mitschülern, Lehrern oder der Schulleitung zu lösen. Ist die Situation jedoch unzumutbar, ist ein Schulwechsel die beste Möglichkeit, um Ihr Kind zu schützen.

Wie beantrage ich einen Schulwechsel?

Um die Schule wechseln zu können, müssen Sie einen Antrag beim zuständigen Schulamt stellen. Informieren Sie sich jedoch vorab darüber, ob die neue Schule genug Kapazitäten hat, um Ihr Kind aufnehmen zu können.

Im Normalfall wechseln Kinder höchstens zweimal die Schule: Beim Wechsel von der Grundschule auf die weiterführende Schule und gegebenenfalls in die Oberstufe eines Gymnasiums. Es gibt jedoch auch viele Gründe dafür, dass Eltern zwischendurch einen Schulwechsel beantragen.

Ein Schulwechsel ist für Kinder oftmals nicht einfach. Es gibt jedoch Gründe, die einen Wechsel unvermeidbar machen. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie den Antrag stellen und worauf Sie unbedingt achten sollten.

1. Es gibt viele verschiedene Gründe für einen Schulwechsel

trauriger junge sitzt am boden in der schule

Mobbing durch Mitschüler ist einer der häufigsten Gründe, aus denen Eltern einen Schulwechsel beantragen.

Kinder verbringen einen großen Teil Ihres Alltags in der Schule. Da ist es kein Wunder, dass eine sehr enge Beziehung zu den Mitschülern und den Lehrern entsteht. Dies gilt vor allem für die Grundschule, da der Klassenlehrer dort den Unterricht in fast allen Fächern gibt.

Daher stellt ein Schulwechsel für Kinder eine enorme Belastung und einen großen Einschnitt in den Alltag dar. Es gibt jedoch verschiedene Gründe, die einen Schulwechsel notwendig machen, sodass Eltern keine andere Wahl haben.

Dies sind die häufigsten Gründe, aus denen Eltern einen Schulwechsel für Ihr Kind beantragen:

  • Ein bevorstehender Umzug: Entscheiden sich die Eltern aus beruflichen oder persönlichen Gründen dazu, umzuziehen, ist es in vielen Fällen auch notwendig, die Schule zu wechseln. Erfolgt ein Umzug in ein anderes Bundesland, müssen die jeweiligen Schulgesetzregelungen beachtet werden.
  • Mobbing durch Lehrer oder Mitschüler: Fast jedes Kind durchlebt eine Zeit, in der es ungern zur Schule geht, weil es Streit mit Mitschülern hat oder sich von den Lehrern ungerecht behandelt fühlt. Ist die Situation kaum noch auszuhalten, kann ein Schulwechsel die bestmögliche Lösung für diese Probleme sein.
  • Schulformwechsel aufgrund einer Unter- bzw. Überforderung: Auch die Schulleistung kann der ausschlaggebende Punkt dafür sein, dass ein Schüler die Klasse oder sogar die Schule wechselt. Sind die Noten über einen längeren Zeitraum „zu gut“ oder „zu schlecht“ für die aktuelle Schulform, sollten sich Eltern zum Wohl ihres Kindes Gedanken über einen Schulwechsel machen. Achten Sie jedoch stets darauf, die Wünsche Ihres Kindes in die Entscheidung miteinzubeziehen.

2. Einen Schulwechsel gut überlegen

mutter mit ihrem jungen in einem gespraech mit der schulleitung

Bevor Sie eine vorschnelle Entscheidung treffen, sollten Sie das Gespräch mit der Schulleitung suchen.

Ein Schulwechsel ist für Kinder ein sehr einschneidendes Ereignis. Sich an einer neuen Schule einzugewöhnen kostet nicht nur Zeit, sondern auch Kraft. Daher sollten Sie als Eltern immer gut überlegen, ob es tatsächlich förderlich ist, einen Schulwechsel zu beantragen. Findet der Wechsel wegen eines Umzugs statt, gibt es oftmals keine Alternative, sodass sich die ganze Familie mit dieser neuen Situation arrangieren muss.

Bei Mobbing sieht dies jedoch schon ganz anders aus. In der aktuellen PISA-Studie gaben knapp 16% der Schülerinnen und Schüler an, regelmäßig Opfer von seelischer oder körperlicher Gewalt durch Mitschüler zu werden. Jungen sind davon häufiger betroffen als Mädchen.

Möchte ein Kind die Schule nun wegen Mobbing verlassen, sollte der betroffene Schüler bzw. die betroffene Schülerin zusammen mit den Eltern, den Lehrern und der Schulleitung darüber entscheiden, ob sich die Probleme mit einem Schulwechsel lösen.

Ist die Situation unzumutbar, ist es auch möglich, die Schule mitten im Schuljahr zu wechseln. Beachten Sie hierbei jedoch, dass die Schüler der neuen Schule entsprechend Fragen zum Schulwechsel stellen. In einigen Fällen müssen sich die Kinder auch blöde Sprüche von anderen Mitschülern gefallen lassen.

Tipp: Haben Sie das Gefühl, dass die Lehrer Ihr Kind unfair behandeln und benoten, sollten Sie zunächst das Gespräch mit der Schulleitung suchen. Ändert sich die Situation nicht, kann ein Schulwechsel der beste Ausweg sein.

Sind Kinder im Hinblick auf den Schulstoff unter- bzw. überfordert, kann es in einigen Fällen sinnvoll sein, die Schulform zu wechseln. Lediglich die Schule zu wechseln, macht hingegen zumeist keinen Sinn. Auch an anderen Schulen müssen die Kinder die Inhalte der einzelnen Fächer lernen. Hinzu kommt, dass die Inhalte teilweise in einer anderen Reihenfolge gelehrt werden, sodass die Probleme noch größer werden. Bei schlechten Noten sollten Sie zunächst darüber nachdenken, ob professionelle Nachhilfe Ihrem Kind weiterhelfen könnte.

3. Die Schule wechseln – so stellen Sie den Antrag

Schulgesetze der einzelnen Bundesländer

Da die Bildung in Deutschland Ländersache ist, können die Bestimmungen in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich sein. Daher finden Sie hier eine Übersicht über die Schulgesetze der Länder.

Die Schule zu wechseln, ist ein großer Schritt. In Deutschland ist es gesetzlich so geregelt, dass nicht jede Schule jeden Schüler bzw. jede Schülerin annehmen muss. Aber wer entscheidet darüber, ob ein Kind die Schule wechseln kann? Es gibt verschiedene Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit ein Schulwechsel Ihres Kindes möglich ist.

Im Folgenden bekommen Sie Tipps, was Sie beachten müssen, wenn Sie einen Schulwechsel beantragen möchten.

  • Suchen Sie sich die neue Schule sorgfältig aus. Bitten Sie vorab um ein Gesprächstermin mit dem Rektor, um sich über die Schwerpunkte und das Förderangebot zu informieren.
  • Sprechen Sie vorab mit dem Schulamt, der alten Schule sowie der neuen Schule, inwiefern ein Schulwechsel möglich ist.
  • In der Regel müssen schwerwiegende Gründe vorliegen, damit das Schulamt einem Schulwechsel zustimmt.
  • Sind alle Parteien einverstanden, müssen Sie einen Antrag beim zuständigen Schulamt stellen. In diesem Anschreiben sollten alle wichtigen Daten und Fakten zu finden sein. Die zuständige Behörde schickt Ihnen daraufhin ein Formular zu, welches Sie ausgefüllt zurückschicken müssen.
  • Beachten Sie stets, dass die Entscheidung über einen Schulwechsel etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.

Achtung: In vielen Bundesländern besteht für Grundschulen die sogenannte Sprengelpflicht. Das bedeutet, dass es kommunal geregelt ist, auf welche Schule die Kinder geschickt werden. Diese Regelung macht es besonders schwer, die Schule zu wechseln.

Was Sie bei einem Schulwechsel beachten müssen, sehen Sie auch in diesem Video:

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