Die Liebe zum Kind: Warum sie so besonders ist und wie Sie sie ausdrücken

Liebe zum Kind
  • Mutterliebe beginnt meist schon während der Schwangerschaft, während ein Vater häufig etwas Zeit braucht, um die bedingungslose Liebe zum Kind aufbauen zu können.
  • Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern sollte von Liebe, gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt sein.
  • Es ist eine Sache, seine Kinder zu lieben, jedoch eine ganz andere, diese Liebe auch bewusst ausdrücken zu können.

Die Liebe zum eigenen Kind ist grenzenlos. Aber wie kommt es eigentlich dazu, dass Eltern ihre Kinder von Geburt an lieben? Und ist dies immer so?

In unserem Artikel zeigen wir, was die Liebe zum Kind so besonders macht und wie Sie sie ausdrücken können. Zudem widmen wir uns dem wichtigen Aspekt, dass Liebe stets mit Freiheit verbunden sein muss.

1. Die Liebe zum Kind ist unbeschreiblich

Familie steht am Strand

Die schönen Momente als Familie sind unersetzlich.

Kaum erblickt ein Baby das Licht der Welt, schon ist es um Mama und Papa geschehen. Auch wenn eigentlich keine Beziehung zu dem kleinen Menschen besteht, so durchflutet viele Eltern bereits ein Gefühl der Liebe.

Ganz automatisch möchten fast alle Eltern den größten Teil ihrer Zeit mit ihrem Kind verbringen. Auch wenn es anfangs unendlich anstrengend werden kann, so überragen die positiven Gefühle die negativen in aller Regel um Längen.

Viele Mütter haben bereits längere Zeit Gelegenheit, sich langsam an die neue Situation zu gewöhnen. Die Schwangerschaft ist eine Art Übergangsphase und sorgt dafür, dass die Bindung bereits bei der Geburt des Kindes sehr stark ist.

Für einen frischgebackenen Vater kommen diese Emotionen manchmal sehr überraschend und plötzlich und verändern das Leben von heute auf morgen schlagartig.

Das intensive Gefühl kann jedoch auch Angst machen, wenn der Gedanke aufkommt, das eigene Kind wieder zu verlieren. Haben wir den kleinen Menschen erst einmal in unser Herz geschlossen, ist der Gedanke, diesen wieder gehen zu lassen, fast unaussprechlich.

Tipp: Auch wenn es schwerfällt, das eigene Kind nicht in Watte zu packen, müssen Sie schrittweise lernen, loszulassen.

2. Liebe ist grenzenlos, oder?

Mutter streitet sich mit ihrer Tochter

Nicht jeder Moment mit Kindern ist schön.

Trotz aller Liebe zum Kind kommen fast alle Eltern hin und wieder einmal an ihre Grenzen. Auch wenn der kleine Mensch den Mittelpunkt im Universum darstellt, kann er oder sie von Zeit zu Zeit extrem anstrengend werden.

Vater- sowie Mutterliebe übersteht jedoch auch schwere Phasen, in denen die meisten Eltern sich auch einmal wünschen, wieder etwas Zeit für sich zu haben.

Nicht selten kommen folgende Fragen auf:

  • Sind es die Dehnungsstreifen und schlafferen Brüste wert?
  • Warum schlage ich mir freiwillig so viele schlaflose Nächte um die Ohren?
  • Wann kann ich endlich wieder etwas nur für mich unternehmen?

Keine Angst, dies ist völlig normal und ändert absolut nichts daran, dass Sie Ihr Kind lieben und eine gute Mutter bzw. ein guter Vater sind.

Permanentes Geschrei als Baby, die Trotzphase mit zwei oder drei Jahren sowie die Pubertät sind Herausforderungen, die die Liebe zum Kind auf eine harte Probe stellen.

Aber auch diese Phasen gehen vorbei, die Liebe zum Kind jedoch bleibt ein Leben lang.

Tipp: Liebe dein Kind. Das klingt so einfach, ist allerdings manchmal auch ganz schön schwer. Betrachten Sie dies als Übergangszeit, um den Mut nicht zu verlieren.

Wie Eltern geholfen werden kann, wenn sie ihr Kind nach der Geburt nicht lieben können, zeigt das Beispiel in folgendem Video:

3. Liebe ausdrücken – so gelingt es

Wenn Mütter nicht lieben:

Auch wenn fast alle Mütter von Oxytocin überschwemmt werden und sich schnell in die Mutterrolle finden, bereuen auch einige Frauen ihre Entscheidung für ein Kind.
Mehr zur psychischen Belastung können Sie hier nachlesen.

Die Vater- oder Mutter-Kind-Liebe sollte etwas selbstverständliches sein und bedarf keiner weiteren Erklärung. Leider gelingt es jedoch längst nicht jedem, diese Liebe zu Kindern auch auszudrücken.

Eine gesunde Beziehung zum eigenen Kind lässt sich jedoch nur dann aufbauen, wenn Sie in der Lage sind, Ihre Zuneigung zu zeigen.

Jedes Kind sehnt sich nach Aufmerksamkeit und Anerkennung. In den ersten Lebensjahren können Sie dieses Bedürfnis vor allem durch körperliche Nähe stillen. Später wird es jedoch komplizierter, da Kinder ihren eigenen Kopf haben und eine gut gemeinte Umarmung längst nicht alle Probleme lösen kann.
Dennoch lassen sich Anerkennung, Trost und Wärme während der gesamten Kindheit sehr gut über körperliche Nähe vermitteln.

Vater lacht gemeinsam mit seiner Tochter

Seien Sie als Eltern immer für Ihr Kind da.

Achten Sie jedoch darauf, Ihrem Kind auch zuzuhören und keine plakativen Sprüche zu nutzen, sondern sich intensiv auf die jeweilige Situation einzulassen. Bleiben Sie stets fair, aber sorgen Sie auch für klare Regeln und fordern Sie Ihr Kind. Reines Verhätscheln, was vielleicht gut gemeint ist, hilft keinem Kind und führt oftmals dazu, dass Kinder es im späteren Leben deutlich schwerer haben.

Achten Sie also darauf, einen klaren Rahmen zu setzen, in dem sich ein Kind frei bewegen darf. Jedes Kind muss jedoch Grenzen kennenlernen, um auf das Leben in der Gesellschaft vorbereitet zu sein.

Insbesondere für alle jene, bei denen die Liebe zum Kind besonders stark ausgeprägt ist, kann dies schnell zum Problem werden. Liebe bedeutet jedoch auch, loslassen zu können und Kinder zu Kindern der Freiheit zu erziehen.

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