Kindergarten wechseln: Das müssen Sie beim Wechsel beachten

   
von Dana S. - letzte Aktualisierung:
kindergarten wechseln
Wann ist der Kita-Wechsel sinnvoll?

Es gibt viele Gründe, warum Kinder den Kindergarten wechseln. Während bei einigen Familien ein Umzug ansteht, sind andere mit der Qualität der Einrichtung unzufrieden.

Was gibt es bei der Kündigung des Kita-Platzes zu beachten?

Beachten Sie die Kündigungsfristen! Eine außerordentliche Kündigung kann beispielsweise bei einem Umzug aus beruflichen Gründen möglich sein.

Wie kann ich mein Kind beim Umzug unterstützen?

Der Wechsel in eine andere Kita ist für Kinder nicht immer leicht. Sie müssen ihr gewohntes Umfeld verlassen und sich an andere Kinder und neue Erzieher gewöhnen.

Ein Kindergartenwechsel ist die geplante Beendigung des bestehenden Betreuungsvertrags und Anmeldung in einer neuen Kita. Die häufigsten Gründe sind Umzug, Unzufriedenheit mit der Einrichtung oder Konflikte zwischen Kind, Eltern oder Erziehern. Rechtlich gilt: Die Kündigungsfrist richtet sich nach dem Betreuungsvertrag, üblich sind 4 bis 8 Wochen zum Monatsende.

Heutzutage wird es immer schwieriger einen Kindergartenplatz für ein Kind zu finden. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Mütter schnellstmöglich wieder arbeiten möchten und somit einen Betreuungsplatz für ihr Kind benötigen. In einigen Fällen kann es jedoch auch nötig sein, den Kindergarten zu wechseln, sodass die Suche von Neuem beginn.

In unserem Beitrag bekommen Sie Informationen rund um einen Kita-Wechsel. Wir zeigen Ihnen die häufigsten Gründe auf und erklären, an welche Kündigungsfristen Sie sich halten müssen. Zudem gehen wir darauf ein, was es für ein Kind bedeutet, wenn es den Kindergarten wechseln muss.

Kindergartenwechsel in Zahlen
  • Üblich sind 4 bis 8 Wochen Kündigungsfrist zum Monatsende
  • Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz besteht weiterhin (§ 24 SGB VIII)
  • BGH-Urteil 2015 (Az. III ZR 126/14): keine fristlose Kündigung bei Eingewöhnungsproblemen
  • Empfohlener Vorlauf: 3 bis 6 Monate vor gewünschtem Wechseldatum
  • In Großstädten (Berlin, München, Hamburg): Suche oft 6 bis 12 Monate vorher beginnen

Ein Kindergartenwechsel kann aus verschiedenen Gründen erfolgen

familie zieht um
Bei einem Umzug ist ein Kindergartenwechsel zumeist unvermeidbar.

Eine gute Kita zu finden, ist gar nicht so leicht. Abgesehen davon, dass die Einrichtung am besten in der Nähe sein sollte, spielt auch das Angebot eine große Rolle. Eltern möchten, dass ihr Kind gut versorgt ist und auch entsprechend gefördert wird.

Daher muss ein Kita-Platz zumeist schon beantragt werden, wenn das Kind noch gar nicht auf der Welt ist. Haben Eltern einen Platz in ihrer Wunsch-Kita gefunden, ist die Freude groß. Doch was ist, wenn die Realität ganz anders aussieht und die Eltern sehr unzufrieden mit der Qualität der Einrichtung sind?

In diesem Fall überlegen sich viele Eltern, die Kita wegen Unzufriedenheit zu wechseln. Im Hinblick auf den Betreuungsschlüssel können die Unterschiede zwischen den Einrichtungen enorm groß sein. Während sich in Baden-Württemberg beispielsweise eine Erzieherin um drei U3-Kinder kümmert, sind es in Berlin sechs bis sieben Kinder.

Gleiches gilt, wenn Probleme auftauchen, die so ein Ausmaß annehmen, dass das Kind nicht mehr in den Kindergarten möchte. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass das Kind keine Freunde findet oder keinen Draht zu den Erziehern herstellen kann. Kommen die Erzieher den Bedürfnissen des Kindes nicht nach, kann auch die Entwicklung negativ beeinflusst werden.

Ein Kita-Wechsel kann natürlich auch wegen eines Umzugs notwendig sein. Dabei spielt es zunächst keine Rolle, ob dieser Umzug aus beruflichen oder privaten Gründen erfolgt. Lediglich im Hinblick auf die Kündigungsfrist kann dies entscheidend sein.

Zusammengefasst sind dies die drei häufigsten Gründe, warum Kinder den Kindergarten wechseln:

  • Unzufriedenheit (mangelnde Qualität, unzureichender Personalschlüssel usw.)
  • Probleme mit den Erziehern oder mit anderen Kindern
  • Umzug

Beim Kita-Wechsel unbedingt die Kündigungsfrist einhalten

Paar schaut sich den Vertrag genauer an
Werfen Sie einen Blick in den Vertrag, um die vereinbarten Kündigungsfristen herauszufinden.

Die meisten Familien wissen, wie schwer es sein kann, einen Kindergartenplatz in der Wunsch-Kita zu bekommen. Da ein Kindergarten einige Zeit im Voraus planen muss, ist es wichtig, dass Sie die Kündigungsfrist einhalten, wenn Sie die Einrichtung wechseln möchten.

Grundsätzlich gibt es keine offizielle gesetzliche Regelung zur Kündigung der Kita. Das bedeutet, dass jede Einrichtung individuelle Kündigungsfristen in den Vertrag aufnehmen kann, die natürlich den allgemeinen gesetzlichen Regelungen entsprechen müssen.

In der Regel ist eine Kündigung zum Monatsende oder zum Ende des bestehenden Kindergartenjahres gängig. In vielen Einrichtungen kann der Vertrag also entweder zum 31. Januar bzw. zum 31. Juli gekündigt werden. Oftmals ist ein Wechsel auch im laufenden Jahr möglich. Üblicherweise beträgt die Kündigungsfrist etwa vier bis sechs Wochen.

BGH-Urteil zur sofortigen Kündigung

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem Fall von 2015 entschieden, dass Eltern kein Recht auf eine sofortige Kündigung haben, wenn sich das Kind nicht an die Einrichtung gewöhnen kann. Das bedeutet, dass die Betreuungskosten bis zum Ende der Kündigungsfrist bezahlt werden müssen.

Diese Regelungen sind jedoch keinesfalls allgemeingültig, sodass Sie einen Blick in Ihren Vertrag werfen sollten.

Zudem gibt es die Möglichkeit, den Vertrag außerordentlich zu kündigen. Dabei kann es sich beispielsweise um einen Umzug oder um ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis handeln. Die Rechtsprechung ist sich in diesem Fall jedoch nicht immer einig, sodass stets der Einzelfall betrachtet werden muss.

Eine Kündigung sollte stets schriftlich erfolgen. Sie können das Schreiben entweder persönlich in der Einrichtung abgeben oder per Post senden.

Kündigungsfristen und Besonderheiten nach Bundesland

Die Kündigungsfrist für einen Kita-Vertrag ist in Deutschland nicht bundeseinheitlich geregelt. Sie ergibt sich aus dem individuellen Betreuungsvertrag. Üblich sind 4 bis 8 Wochen zum Monatsende, mit deutlichen Unterschieden je nach Bundesland und Träger. Die folgende Übersicht zeigt typische Regelungen für alle 16 Bundesländer.

Bundesland Übliche Kündigungsfrist Besonderheit beim Wechsel
Baden-Württemberg4–8 Wochen zum MonatsendeBei kommunalen Kitas oft Kündigung nur zum Monatsende möglich
Bayern6 Wochen zum MonatsendeFörderung an Wohnsitzgemeinde gebunden, BayKiBiG beachten
Berlin2 Monate zum MonatsendeKita-Gutschein muss für neue Einrichtung umgeschrieben werden
Brandenburg4–6 Wochen zum MonatsendeKostenausgleich bei Wechsel über Gemeindegrenzen prüfen
Bremen6 Wochen zum MonatsendeAnmeldung beim Amt für Soziale Dienste erforderlich
Hamburg4 Wochen zum MonatsendeKita-Gutschein bleibt gültig, Übertrag möglich
Hessen6 Wochen zum QuartalsendeBeitragsfreiheit bleibt beim Wechsel innerhalb Hessens erhalten
Mecklenburg-Vorpommern4–8 Wochen zum MonatsendeElternbeitrag wird bis Vertragsende fällig
Niedersachsen6 Wochen zum MonatsendeBeitragsfreiheit gilt landesweit, kein finanzieller Nachteil
Nordrhein-Westfalen6 Wochen zum Kita-Jahresende (31.07.)KiBiz-Förderung gilt landesweit, oft nur jährliche Kündigung
Rheinland-Pfalz6 Wochen zum MonatsendeBeitragsfreiheit ab 2 Jahren, bleibt beim Wechsel bestehen
Saarland4–6 Wochen zum MonatsendeKommunale Trägerschaften mit eigenen Regelungen
Sachsen4–8 Wochen zum MonatsendeElternbeiträge je Kommune unterschiedlich, Vergleich lohnt
Sachsen-Anhalt4 Wochen zum MonatsendeKiFöG regelt Mindeststandards landesweit
Schleswig-Holstein4 Wochen zum MonatsendeKitaG SH: Anspruch auf wohnortnahen Platz nach Wechsel
Thüringen4–6 Wochen zum MonatsendeBeitragsfreiheit ab dem letzten Kita-Jahr

Hinweis: Die genannten Fristen sind Richtwerte aus üblichen Trägerverträgen. Verbindlich ist immer Ihr individueller Betreuungsvertrag.

Kindergarten wechseln in 7 Schritten

  1. Wechselgrund klären: Notieren Sie konkret, was nicht funktioniert. Manchmal lässt sich das Problem auch ohne Wechsel lösen — zum Beispiel durch ein Gespräch mit der Leitung.
  2. Betreuungsvertrag prüfen: Suchen Sie die Kündigungsfrist und mögliche Sonderregelungen heraus.
  3. Neue Kita suchen: Beginnen Sie die Suche, bevor Sie kündigen. In Großstädten 6 bis 12 Monate Vorlauf einplanen.
  4. Platzzusage einholen: Erst kündigen, wenn die neue Einrichtung schriftlich zugesagt hat.
  5. Schriftlich kündigen: Per Einschreiben oder mit Empfangsbestätigung. Frist einhalten.
  6. Kind vorbereiten: Über den Wechsel sprechen, neue Kita besuchen, Erzieher kennenlernen.
  7. Eingewöhnung planen: Erste Tage kurz halten, Bezugsperson nach Berliner oder Münchener Modell schrittweise reduzieren.

Musterschreiben: Kündigung des Kita-Vertrags

Das folgende Muster können Sie an Ihre Situation anpassen. Eine schriftliche Kündigung sollte alle relevanten Daten enthalten und nachweisbar zugestellt werden (Einwurf-Einschreiben oder persönliche Übergabe mit Bestätigung).

[Vor- und Nachname Eltern]
[Straße und Hausnummer]
[PLZ und Ort]

[Name der Kindertagesstätte]
z. Hd. der Einrichtungsleitung
[Straße und Hausnummer]
[PLZ und Ort]

[Ort, Datum]

Kündigung des Betreuungsvertrags für [Vor- und Nachname Kind], geboren am [Geburtsdatum]

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich den Betreuungsvertrag für mein Kind [Name des Kindes] fristgerecht zum [Datum, z. B. 31.07.2026]. Grundlage ist die im Betreuungsvertrag vereinbarte Kündigungsfrist von [z. B. sechs Wochen zum Monatsende].

Bitte bestätigen Sie mir den Eingang dieses Schreibens und das genaue Vertragsende schriftlich.

Für die bisherige Betreuung und die geleistete Arbeit möchte ich mich herzlich bei Ihnen und dem gesamten Team bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

[Unterschrift]
[Vor- und Nachname in Druckbuchstaben]

Das Kind auf den Wechsel vorbereiten

Familie meldet Kind im Kindergarten an
Nehmen Sie Ihr Kind mit, wenn Sie es in der neuen Kita anmelden.

In den meisten Fällen ist ein Kita-Wechsel nur dann sinnvoll, wenn das Problem nicht anders gelöst werden kann. Während ein Umzug häufig unvermeidbar ist, können Schwierigkeiten innerhalb der Kita in manchen Fällen beispielsweise durch einen Wechsel der Gruppe beseitigt werden.

Wenn Sie fest entschlossen sind, dass Ihr Kind den Kindergarten wechseln soll, sollten Sie sich schnellstmöglich auf die Suche nach einer neuen Einrichtung machen. Hierbei ist es wichtig, dass Sie sich die Kitas genau anschauen, damit Sie sich ein Bild von der dort geleisteten Arbeit machen können. Gefällt Ihnen eine Einrichtung besonders gut, können Sie dort einen entsprechenden Antrag einreichen.

Erfahrungen zufolge fällt es den Kindern meistens gar nicht so schwer, den Kindergarten zu wechseln. Dennoch ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind gründlich darauf vorbereiten. Schauen Sie sich gemeinsam die Einrichtung an und nutzen Sie Veranstaltungen, wie beispielsweise den „Tag der Offenen Tür“, um einen Einblick in die pädagogische Arbeit zu bekommen.

Tipp: Fertigen Sie mit Ihrem Kind einen Steckbrief an und schicken Sie diesen im Vorfeld an die Kindergartengruppe. So wissen die anderen Kinder sofort Bescheid, dass sie bald ein neues Mitglied in der Gruppe haben.

Der erste Tag im neuen Kindergarten

zwei Mädchen schaukeln zusammen
Auf einem Spielplatz bekommen Kinder die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen.

Viele Eltern fürchten sich vor dem ersten Tag in der neuen Kita. Dabei ist zumeist alles halb so schlimm wie gedacht. Im Grunde genommen ist der erste Tag in der neuen Kita wie der erste Tag in der alten Einrichtung.

Am ersten Tag wird Ihr Kind wahrscheinlich nur für wenige Stunden im Kindergarten bleiben, damit keine Überforderung aufkommt. Je kleiner die Kinder sind, desto einfach gestaltet sich häufig der Wechsel. Das liegt daran, dass sie sozial noch nicht so fest verankert waren und sich keine jahrelangen Freundschaften gebildet haben.

Damit Ihr Kind leichter Freunde finden kann, können Sie sich außerdem am Nachmittag mit anderen Müttern verabreden, um die Kinder aneinander zu gewöhnen. Für diese Treffen bieten sich beispielsweise Spielplätze an.

Hinweis: Denken Sie daran, dass eine neue Umgebung zunächst sehr bedrohlich wirken kann. Ihr Kind braucht Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Bleiben Sie daher ruhig und geduldig, wenn es anfangs zu Schwierigkeiten kommen sollte.

In dem folgenden Video schildert eine Mutter, wie sie und ihre Familie mit dem Wechsel der Kindertageseinrichtung zurechtgekommen sind.

Häufige Fragen zum Kindergartenwechsel

Kann ich den Kindergarten fristlos kündigen?

Eine fristlose Kündigung ist nur in Ausnahmefällen rechtlich möglich, etwa bei schweren Pflichtverletzungen der Einrichtung. Der BGH hat 2015 (Az. III ZR 126/14) entschieden, dass Eingewöhnungsprobleme allein keine fristlose Kündigung rechtfertigen. Die Betreuungskosten müssen bis zum regulären Vertragsende gezahlt werden.

Was kostet ein Kita-Wechsel?

Der Wechsel selbst ist kostenfrei. Es können jedoch Doppelkosten entstehen, wenn die Kündigungsfrist der alten Kita länger ist als der Startzeitpunkt der neuen. In manchen Bundesländern gibt es einen Härtefallausgleich, wenn der Wechsel beruflich bedingt notwendig wird.

Was tun, wenn die neue Kita weiter weg ist?

Wenn die neue Einrichtung in einer anderen Kommune liegt, kann ein Kostenausgleich zwischen den Gemeinden nötig werden. Klären Sie die Aufnahme vorher mit dem zuständigen Jugendamt. In manchen Fällen verlängert sich dadurch der Aufnahmeprozess um vier bis acht Wochen.

Wie sage ich meinem Kind, dass es die Kita wechseln wird?

Sprechen Sie früh, ehrlich und positiv über den Wechsel. Erklären Sie kindgerecht den Grund, zeigen Sie die neue Kita auf Bildern oder bei einem Besuch und schaffen Sie Vorfreude durch kleine Rituale — etwa einen neuen Kindergartenrucksack oder ein Abschiedsbild für die alten Freunde.

Wie lange dauert die Eingewöhnung in der neuen Kita?

Die Eingewöhnung dauert je nach Alter und Eingewöhnungsmodell zwischen 2 und 6 Wochen. Bei älteren Kindern, die bereits Kita-Erfahrung haben, verläuft sie häufig schneller. Das Berliner Eingewöhnungsmodell sieht etwa 2 bis 4 Wochen vor, das Münchener Modell rund 4 bis 6 Wochen.

Behält mein Kind den Kita-Platz, wenn ich umziehe?

Ein bestehender Kita-Platz erlischt nicht automatisch bei einem Umzug — Sie müssen aktiv kündigen. Bei einem Umzug außerhalb der Kommune ist ein Wechsel meist sinnvoll, weil der Rechtsanspruch auf wohnortnahe Betreuung besteht und Fahrtwege sonst zu lang werden.

Kinderbücher zum Thema Umzug und erste Freundebücher

Ein passendes Bilderbuch kann beim Kita-Wechsel viel bewirken. Es gibt Kindern Worte für ihre Gefühle, vermittelt im geschützten Rahmen einer Geschichte, dass Veränderung normal und bewältigbar ist, und schafft Gesprächsanlässe zwischen Eltern und Kind. Die folgenden drei Bücher haben sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln bewährt — von sensiblen Kindern über kreative Erinnerungsarbeit bis zur klassischen Mutmach-Geschichte.

Das Sorgentier zieht weg von hier

Empfohlenes Alter: 3 bis 6 Jahre | Autorin: Christina Wagner-Meisterburg | Illustration: Noomi Bast, Alicia Bartsch

Das Buch gehört zur „Sorgentier“-Reihe für besonders sensible und hochsensible Kinder. Die Geschichte greift die Ängste vor einem Umzug direkt auf: Das Sorgentier will nicht weg von seinem geliebten Zuhause — bis es nach und nach merkt, dass auch der neue Ort zu einem Lieblingsort werden kann.

Warum es beim Kita-Wechsel hilft: Die Reime sind kurz und einprägsam, sodass auch jüngere Kinder mitsprechen können. Eltern werden als verständnisvolle Begleiter dargestellt — das stärkt das Vertrauen des Kindes, dass es seine Sorgen aussprechen darf. Besonders geeignet für sensible Kinder, die Veränderungen schwerer verarbeiten.

Keine Produkte gefunden.

Meine ersten Freunde machen die Welt bunt!

Empfohlenes Alter: ab 3 Jahren | Verlag: Panini | Illustration: Katja Reichert | Format: 16,5 × 21,5 cm

Ein kreatives Freundebuch speziell für die Kindergartenzeit. Auf je zwei Doppelseiten pro Freund können Kinder ab 3 Jahren mit Bildern, Kritzeleien und kleinen Aufklebern eigene Erinnerungen festhalten. Die abwechslungsreichen Fragen lassen sich nicht nur schreibend, sondern auch malend, stempelnd oder mit Fingerabdrücken beantworten.

Warum es beim Kita-Wechsel hilft: Beim Abschied von der alten Kita ist das Buch ein wertvolles Erinnerungsstück — die alten Freunde tragen sich ein, bevor das Kind die Einrichtung verlässt. So bleibt eine konkrete, anfassbare Verbindung zur vertrauten Gruppe bestehen. Gleichzeitig motiviert das halbleere Buch, in der neuen Kita schnell weitere Einträge zu sammeln.

Clara, der Mond und das neue Zuhause (Miniausgabe)

Empfohlenes Alter: ab 3 Jahren | Autorin: Christa Kempter | Illustration: Günther Jakobs | Verlag: Fischer Sauerländer | Format: Mini-Ausgabe, ideal für unterwegs

Clara, selbst ein Kindergartenkind, will nicht aus ihrer vertrauten Umgebung weg. In klaren, kindgerechten Sätzen begleitet das Buch sie durch alle Phasen des Abschiednehmens: erst Trauer und Widerstand, dann Neugier und schließlich die tröstliche Entdeckung, dass auch im neuen Zuhause der vertraute Mond ins Fenster schaut.

Warum es beim Kita-Wechsel hilft: Das Buch nimmt die schwankende Gefühlswelt eines Kindes besonders sensibel ernst. Es vermittelt eine wichtige Botschaft: Auch nach einem Wechsel bleibt vieles vertraut — etwa die Geräusche am Abend, der Geruch von Zuhause oder der Mond am Fenster. Diese „Vertrautes im Fremden“-Botschaft hilft Kindern, das Neue als Erweiterung statt als Verlust zu begreifen.

Quellen und weiterführende Informationen

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (72 Bewertungen, Durchschnitt: 4,24 von 5)
Kindergarten wechseln: Das müssen Sie beim Wechsel beachten
Loading...

Bildnachweise: Chinnapong/Adobe Stock, Studio Romantic/Adobe Stock, Olesia Bilkei/Adobe Stock, fizkes/Adobe Stock, superelaks/Adobe Stock (nach Reihenfolge im Beitrag sortiert)

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Verwandte Beiträge

Pixelwerker Werbeagentur Kassel 63 Bewertungen auf ProvenExpert.com