Der Sommer kommt: Mehr Spaß mit Kindern im Freien mit der richtigen Ausrüstung

   
von Redaktion - letzte Aktualisierung:
Ausflug mit Kindern: Worauf achten?

Um Kindern möglichst viel Zeit draußen an der frischen Luft zu gewähren, sollten wir sie regelmäßig zu gemeinsamen Ausflügen bewegen. Besonders in der milden Frühlingszeit sind die Temperaturen ideal, um sich lange draußen aufzuhalten. Aber auch bei ungemütlicherem Wetter sollten die Kinder öfter raus gehen. 

Auch wir haben meist von unseren Eltern oder von Lehrern gehört: “Geht raus an die frische Luft”. Instinktiv wissen wir, dass es gut für uns und unseren Nachwuchs ist. Doch wie genau wirkt sich der Aufenthalt im Freien wirklich auf die Kinder aus? Und worauf sollten ErzieherInnen bei der Wahl der Ausrüstung achten?

1. Warum sollten Kinder an die frische Luft?

In erster Linie fördert das Spielen an der frischen Luft die körperliche Gesundheit der Kinder. Das Immunsystem wird gestärkt, der Stoffwechsel angekurbelt und der Körper produziert unter Einwirkung von Sonnenlicht vermehrt das Hormon Vitamin D. Dieses Vitamin verstärkt die Abwehr des Körpers gegenüber Krankheitserregern und spielt eine zentrale Rolle im Knochenstoffwechsel.

Merke: Ein zu niedriger Vitamin D-Wert im Kindesalter kann mit einem erhöhten Risiko für Osteoporose im Erwachsenenalter in Verbindung gebracht werden. Dieser Zusammenhang ist aber deutlich komplexer als der Hype um Vitamin D-Präparate und Nahrungsergänzungsmittel, welcher durch geschicktes Marketing von einigen Herstellern unterstützt wird. Lassen Sie Ihre Kinder also lieber gesund und natürlich mit Sonnen- und Tageslicht aufwachsen, anstatt mit künstlichen Vitaminen gegen ein Tageslicht-Defizit nachhelfen zu wollen.

Weniger Stress, besserer Schlaf, stärkeres Immunsystem

Neben den positiven physischen Auswirkungen ist das Spielen draußen ebenso wichtig für die mentale Gesundheit Ihrer Kinder. Beim ausgelassenen Herumtoben an der frischen Luft können Stress abgebaut und Eindrücke besser verarbeitet werden. Dadurch sind die Kinder generell ausgeglichener und glücklicher. Sie entwickeln sich schneller, wenn Sie die vielen Eindrücke und Reize verarbeiten und einsortieren müssen. Die geschieht im Schlaf, der für viele Eltern ein heikles Thema ist:

Die gute Nachricht: Aktive Kinder schlafen besser. Der Schlaf gestaltet sich wesentlich einfacher, wenn das Kind viele neue Dinge im Freien ausprobieren und lernen konnte. Meist können Kinder, die oft draußen spielen, schneller einschlafen und haben einen tieferen erholsameren Schlaf, was sich wiederum positiv auf Körper und Geist auswirkt. Mehr noch: Guter Schlaf bei Kleinkindern entlastet auch die Eltern, die selbst oft unter Schlafmangel leiden und wenig Zeit finden, sich auszuruhen.

Zudem werden die Sinneswahrnehmungen gefördert, wenn Kinder sich zu den unterschiedlichen Jahreszeiten draußen aufhalten. Egal ob Riechen, Sehen oder Fühlen, jede Jahreszeit bietet eine große Bandbreite an unterschiedlichen Sinneseindrücken. Die Luft riecht im Frühling ganz anders als im Herbst. Auch Haut und Schleimhäute sind zu jeder Jahreszeit mit ganz spezifischen Fremdkörpern aus der Umwelt in Kontakt. Dies fördert die Entwicklung eines gesunden und starken Immunsystems.

2. Mehr Spaß an Ausflügen im Kindergarten

Da viele Kinder sich den Großteil des Tages im Kindergarten aufhalten, bietet es sich natürlich an, dass die ErzieherInnen mit ihnen zur Abwechslung auch zum Spielen nach draußen gehen. Dies kann auf dem eigenen Spielplatz geschehen, aber auch Ausflüge sollte regelmäßig unternommen werden, um den Kindergartenkindern unterschiedliche Erlebnisse und Eindrücke zu gewähren. Berufstätige Eltern werden durch solche Maßnahmen entlastet und haben trotzdem die Gewissheit, dass ihr Kind gut ausgelastet wird.

Ein erfolgreicher Ausflug mit Kindern muss gut geplant sein

Für die ErzieherInnen bedeutet ein Ausflug viel Arbeit. Vorab muss das Ausflugsziel geplant werden. Auch Gepäck und Verpflegung müssen möglichst komfortabel verstaut und transportiert werden. Während des Ausflugs darf man kein Kind aus den Augen verlieren, was bei einer großen Gruppe viel Energie kostet. Zudem ist es eine kleine Herausforderung, wenn die große Gruppe gegen Ende des Ausflugs müde ist und nicht mehr weiterlaufen möchte. Müdigkeit kostet weitere Energie bei den ErzieherInnen.

Tipp: Zur Erleichterung bietet sich die Nutzung von Bollerwagen an. Darin können die Kleinen sich ausruhen und, wenn sie nicht mehr laufen möchten, sicher zum Kindergarten zurück befördert werden. Zudem kann man viel Gepäck darin transportieren, was die ErzieherInnen zusätzlich entlastet. Abgesehen davon haben die Kinder natürlich einen großen Spaß an solchen Wägen.

Damit diese positiven Aspekte wirklich erfüllt werden, sollten Sie aber nicht den nächstbesten günstigsten Handwagen kaufen, sondern vorab recherchieren, ob wichtige Kriterien, insbesondere was Sicherheit, Komfort und Langlebigkeit angeht, erfüllt werden. 

3. Bollerwagen für Kindergärten – was muss beachtet werden?

Da ErzieherInnen viel Verantwortung tragen, ist das wichtigste Kriterium natürlich die Sicherheit. Das Kind sollte sicher angeschnallt sein, am besten mit einen 5 Punkt Sicherheitsgurt. Zur Sicherheit während des Ausflugs gehört auch ein guter Sonnenschutz, denn wie bekannt sein dürfte, ist eine erhöhte UV-Strahlung besonders für die sensible Kinderhaut gefährlich. 

Für die Nutzung im Kindergarten sollte ein Bollerwagen natürlich möglichst viel Platz bieten. Die meisten Hersteller bieten hier Modelle an, die nicht nur genug Platz für vier bis sechs Kinder haben, sondern auch Stauraum für die mitgenommene Ausrüstung.


Beispiel WagonPro

Die Firma elvent bietet beispielsweise den WagonPro, einen Viersitzer mit XL Volumen, an, in dem zusätzlich noch Gepäck im Wagen und vor allem in der Hecktasche verstaut werden kann. So werden die Beaufsichtigung der Kinder und der Transport des Gepäcks wortwörtlich zum Kinderspiel.

In diesem Wagen sitzt man, im Gegensatz zu blanken Holzwägen, sehr komfortabel auf gepolsterten Sitzen. Da das Schieben und Ziehen des Bollerwagens von elvent sehr einfach ist, können Sie die Kinder sogar aktiv mit einbinden. Der Hersteller hat zudem an eine gefederte Zugstange gedacht, die nicht auf den Boden fallen kann. Dadurch besteht keine Verletzungsgefahr für die Kleinen.


Da die Bollerwagen in einem Kindergarten durch zahlreiche Ausflüge und viele Kinder stark in Anspruch genommen werden, sollten Sie besonders auf eine hohe Qualität bei Verarbeitung und Auswahl der Materialien achten. Die Investition sollte sich natürlich über die Jahre rechnen. Prüfen Sie, ob eine Herstellergarantie angeboten wird. Auch abnehmbare Räder sind ein großes Plus, da diese sich über die Zeit abnutzen können. Weitere Ersatzteile und Zubehör werden von vielen Herstellern bei Bedarf ebenso zur Verfügung gestellt. 

Für ältere Kinder ist ein Bollerwagen aus Holz aufregend. Bei Kleinkindern ist jedoch Vorsicht geboten!

Bei diesen Punkten sollten Sie vorsichtig sein

Die verbauten Materialien hochwertig sein. In vielen Online-Shops für den Kindergartenbedarf werden im aktuell oft Bollerwagen aus Holz angeboten. Holz ist ein Trendmaterial, das sich durch viele sehr gute Eigenschaften auszeichnet. Holz wird als Ausgangsmaterial für Kinderspielzeug immer mehr geschätzt. Für einen Ziehwagen ist Holz aber eher ungeeignet. Ein Bollerwagen, der vollständig aus Holz besteht, bietet in der Regel keinerlei Komfort an und hat auch in puncto Sicherheit Schwachstellen.

Bei besonders günstigen Modellen können sich die Kinder nicht einmal anschnallen. Vorsicht: Dies ist ein No-Go! Wenn es zudem keinen Sonnenschutz-, keinen Regenschutz und keinerlei Polsterung gibt, sollten Sie auf den Kauf verzichten. Damit der Ausflug nicht zum Reinfall wird, sollte also auf die genannten Kriterien Acht gegeben werden.

Für besonders gute Qualität werden Sie wahrscheinlich etwas mehr zahlen müssen, allerdings rechnet sich diese Investition vergleichsweise schnell, im Gegensatz zu einfachen günstigen Wägen von minderwertiger Qualität. Letztendlich sollte das wichtigste Kaufkriterium die Sicherheit der Kinder sein.

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