Gemüse für Kinder – die besten Ideen, um es Ihren Kindern schmackhaft zu machen

Gemüse für Kinder
  • Leben Sie Ihrem Kind eine gesunde Art des Essens vor. Dies gilt im Übrigen bereits bei Kleinkindern. So wird Gemüse für Kinder nicht zum Problem.
  • Idealerweise sollten Kinder pro Tag 5 Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen. Tatsächlich erreicht allerdings nicht einmal jedes 10. Kind einen derart hohen Wert.
  • Sorgen Sie beim Essen für eine ruhige und harmonische Atmosphäre.

In vielen Familien kommt es zu Schwierigkeiten, wenn Kinder kein Gemüse essen sollen. Da Obst und Gemüse für Kinder allerdings extrem wichtig ist, lässt sich schlecht auf Rezepte ohne Gemüse ausweichen.

Es gibt jedoch durchaus Gemüsegerichte für Kinder, die auch Ihre Kleinen begeistern werden. Lassen Sie sich bitte von niemandem einreden, dass Gemüserezepte Kindern nicht schmecken würden.

Mit den richtigen Tipps haben Sie schon bald keine Probleme mehr damit, mit reichlich Gemüse zu kochen.

1. Eltern sind Vorbilder – dies gilt auch in der Küche

Mutter und Tochter essen gemeinsam je einen bunten Salat

Kinder beobachten Ihr Essverhalten genau.

Wenn es Ihnen selbst schwerfällt, reichlich Gemüse zu essen, so überträgt sich dies ganz automatisch auf Ihre Kinder. Bereits Kleinkinder achten sehr genau darauf, wie Sie auf Situationen reagieren und was gut oder eher schlecht schmeckt.

Verziehen Sie oder Ihr Partner regelmäßig das Gesicht, wenn ein Gemüsegericht auf dem Tisch steht, so ist es kein Wunder, wenn Ihre Kinder es Ihnen gleichtun.

Sehr ähnlich verhält es sich, wenn Sie generell große Unterschiede zwischen dem Essen für Erwachsene und für Kinder machen. Versuchen Sie stattdessen, Ihre Begeisterung für buntes Gemüse auf Ihre Kinder zu übertragen und ihnen das Essen schmackhaft zu machen.

Dies bedeutet allerdings weniger, dass Sie dem Gemüse einen besonders hohen Stellenwert einräumen sollten. Vielmehr sollte Gemüse für Kinder, genau wie für Erwachsene, einen festen Bestandteil in Ihren täglichen Mahlzeiten einnehmen, ohne darüber sprechen zu müssen.

2. Gemüse für Kinder – lassen Sie die Kleinen in der Küche mithelfen

Vater und Tochter kochen zusammen

Beziehen Sie Ihre Kinder mit in die Essenszubereitung ein.

Sätze wie „Iss dein Gemüse noch, damit du groß und stark wirst!“ oder „Wenn du dein Gemüse auf dem Teller nicht aufisst, bekommst du auch keinen Nachtisch!“ helfen bei den wenigsten Kindern, tatsächlich zu einer Veränderung des Verhaltens beizutragen.

Viel eher verbinden Kinder Gemüse in Zukunft mit etwas Negativem. Schließlich bekommen sie etwas dafür, dass sie das lästige Gemüse essen.

Machen Sie jedoch weder in positiver, noch in negativer Hinsicht eine allzu große Sache aus dem Thema Gemüse, können Sie dieses ganz automatisch in Ihre alltäglichen Mahlzeiten einbauen.

Beziehen Sie Ihre Kinder ins Kochen mit ein. Lassen Sie sie beispielsweise Gemüse schneiden oder Zutaten miteinander vermengen.

Meist kommt der Appetit beim Essen machen und bei Tomaten, Paprika oder Möhren spricht auch nichts gegen das Snacken zwischendurch.

3. Roh oder gekocht – Gemüse für Kinder muss nicht immer auf den Herd

rohes Gemüse in einer Papiertüte

Sie können sehr viele Gemüsesorten sowohl roh als auch gekocht verzehren.

Bei vielen klassischen Gemüsegerichten für Kinder wird das Gemüse gekocht, gedünstet oder muss im Ofen backen.

Wenn Sie feststellen, dass Ihre Kinder eher rohes Gemüse bevorzugen, planen Sie doch einfach ein wenig um.

Kohlrabi, Möhren, Paprika, Tomaten und Gurken werden wie selbstverständlich roh verzehrt. Sie eignen sich daher auch exzellent als Fingerfood auf der nächsten Kinderparty.

Tipp: Wenn Sie die verschiedenen Gemüsesorten noch lustig anrichten, kann kaum ein Kind widerstehen und probiert auch neue Gemüsesorten.

Allerdings können Sie auch weitere Gemüsesorten roh verzehren. So spricht bei gutem Bio-Gemüse nichts gegen den Rohverzehr von Zucchini, Brokkoli, Rosenkohl, Spinat oder Blumenkohl.

Auch in Form eines Smoothies kommen Kinder ganz leicht auf die 5 von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Nähere Informationen zu den 5 Obst- und Gemüseportionen erhalten Sie hier.

4. Kreatives Anrichten und fantasievolle Namen

gesunder Tannenbaum aus Gemüse

Auch an Weihnachten gehört Gemüse auf den Tisch.

Bei jedem Restaurantbesuch lassen wir uns davon beeindrucken, wie das Küchenpersonal es schafft, den Teller originell zu gestalten. Es ist jedoch gar nicht so schwer, das Anrichten zu lernen.

Für das Auge macht es allerdings einen großen Unterschied, ob drei Brokkoliröschen liebevoll nebeneinander drapiert liegen und eine kleine Schleife eines Schnittlauchblatts als Verzierung dient oder ob lediglich eine Schüssel mit Brokkoli auf dem Tisch wartet.

Selbstverständlich ist dies nicht für jeden Tag eine Option, allerdings eignet sich diese Möglichkeit, wenn Sie Ihren Kindern neues Gemüse schmackhaft machen möchten.

Besonders in Phasen, in denen die Fantasie Ihres Kindes zu blühen scheint, eignen sich originelle Namen, um Gemüse für Kinder interessant zu machen.

So wird aus der klassischen Gemüsepfanne mit Nudeln schnell eine Heldenmahlzeit für echte Krieger oder aus dem eher langweiligen Salat ein magischer Salat mit Zauberdressing.

5. Zwang führt oftmals zum gegenteiligen Effekt

kleines Kind isst Gemüse

Lassen Sie Kinder Vieles ausprobieren.

Früher oder später kommt es dazu, dass Ihrem Kind das ein oder andere Gemüse schlichtweg nicht schmeckt. Es ist kein Problem, denn die Geschmacksnerven entwickeln sich zunehmend weiter und es kann durchaus sein, dass diese Gemüsesorte schon in einem halben Jahr zum Lieblingsgemüse Ihres Sprösslings avanciert.

Zum Glück gibt es jedoch jede Menge unterschiedliches Gemüse für Kinder, welches Sie ausprobieren können. Orientieren Sie sich dabei gerne an den Vorlieben Ihres Kindes. Achten Sie allerdings auch darauf, wenigstens ab und an etwas Neues zu versuchen.

Achtung: Zwingen Sie kein Kind dazu, den Teller leerzuessen. Wenn etwas nicht schmeckt, ist das nun einmal so. Beherzigen Sie die übrigen Tipps, wird es allerdings nur äußerst selten zu einer Verweigerungshaltung kommen.

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