Bildungsbereiche in der Kita: Was Sie über Bildungsbereiche wissen sollten

Datum: 04. Juli 2018 • Autor: Kita.de Redaktion

Bildungsbereiche-Kita-Ratgeber
  • Die Bildungsbereiche der Kita setzen sich aus zehn unterschiedlichen Kategorien zusammen.
  • Es gibt einige Unterschiede innerhalb der Bundesländer, jedoch sind diese meist marginal.
  • Sportliche und gesundheitliche Aspekte sind ebenso von Relevanz, wie die Entwicklung der Sprach- und Kommunikationsfähigkeit sowie der Musikalität und der Erlangung mathematischer Grundfähigkeiten.

Seit einigen Jahrzehnten ist es allgemeiner Konsens, dass der Kindergarten nicht nur als Aufbewahrungsort dient, sondern auch Bildung vermitteln soll.

In unserem Ratgeber erfahren Sie, welche Bildungsbereiche es gibt, wie sich diese zusammensetzen und wie die praktische Umsetzung in der Kita erfolgt.

1. Bildung ist wichtig, aber welche?

Bildung Kreativität

Im Kindergarten werden zahlreiche Schwerpunkte gesetzt.

In den ersten Lebensjahren müssen Kinder viele Fähigkeiten entwickeln. Sie lernen zu krabbeln, zu laufen und sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden.
Ebenso stellt sie die Sprache vor eine große Herausforderung, die es zu meistern gilt. Manche Kinder brabbeln mit einem Jahr lediglich einige Worte vor sich hin, während andere Kinder in diesem Alter bereits beginnen, ganze Sätze zu formulieren.

Im Kindergarten stehen die Erzieherinnen und Erzieher daher vor der enormen Aufgabe, die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Kinder zu begutachten und möglichst gezielt zu fördern.
Sie müssen sich daher in sämtlichen Bildungsbereichen sehr gut auskennen, um die Erziehung durch aktive Förderung zu beeinflussen.

Eine ganzheitliche Förderung bezieht sich dabei nicht nur auf die körperliche und kommunikative Ebene, sondern setzt auch auf ein naturwissenschaftliches Verständnis sowie musikalische und künstlerische Aspekte.

Im Kindergarten sollen die Kinder neben klassischen Bildungszielen auch lernen, miteinander zurecht zu kommen und einander zu respektieren.
Anhand eines Bildungsplans wird daher ein Konzept aufgestellt, um aufzuzeigen, welche Inhalte in diesen einzelnen Bildungsbereichen der Kita im Vordergrund stehen sollen.

In den folgenden Kapiteln widmen wir uns daher den jeweils unterschiedlichen Bereichen, welche in vielen Kitas eine Rolle spielen.

Achtung: Nicht jeder Erziehungsstil setzt die gleichen Prioritäten, sodass sich die Bildungsbereiche, denen sehr viel Beachtung geschenkt wird, teils deutlich voneinander unterscheiden.

2. Bewegung – ein wichtiger Bildungsbereich in den meisten Kitas

Kompetenzen mit Bewegung fördern

Die Entwicklung der motorischen Fähigkeiten ist von grundlegender Bedeutung.

Die Bewegung ist etwas Elementares, dass vermehrt thematisiert wird. Kinderärzte und Erzieher beklagen gleichermaßen, dass Kinder nicht nur zu dick sind, sondern auch über mangelnde motorische Fähigkeiten verfügen.
Um die Entwicklung hin zu einem aktiven Menschen zu beeinflussen, dient die frühzeitige Einbindung von Bewegungsspielen in den Kindergartenalltag.

Die Bewegung lässt sich mit vielen anderen Bereichen verknüpfen, sodass ein paralleler Lerneffekt in mehreren Bildungsbereichen entsteht.
Gleichermaßen hat die Bewegung einen positiven Effekt auf die Aufnahmefähigkeit, sodass die Konzentration in der übrigen Zeit, in welcher andere Bildungsbereiche im Fokus stehen, deutlich besser ist. Es gelangt mehr Sauerstoff ins Gehirn, sodass Kinder weniger schnell träge werden.

Bewegung ist positiv für

  • die Stärkung des eigenen Körpergefühls sowie die Verbesserung der konditionellen Fähigkeiten
  • die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls, welches durch die Erlangung gewisser Fertigkeiten erreicht wird
  • den Aspekt der Zusammenarbeit mit anderen Kindern in einer Gruppe
  • die Vermeidung von Unfällen durch eine bessere Geschicklichkeit
  • die nonverbale Kommunikationsfähigkeit

Aus diesem Grund sollte jeder Kindergarten großen Wert auf die gezielte Bewegung der Kinder legen. Ob dies letztlich durch einzelne Sportstunden oder das Freispiel geschieht, ist jeder Einrichtung selbst überlassen.
Durch den Einsatz spezieller Bewegungsspiele können Sie als Erzieher jedoch dazu beitragen, die einzelnen motorischen Fähigkeiten gezielt zu fördern.

So können Sie die Gruppe beispielsweise aufteilen, wenn es einigen Kindern an Kondition mangelt und andere Kinder in den Bereichen Balance oder Feinmotorik Nachholbedarf haben.

3. Körper, Gesundheit und Ernährung

Lebensmittel erkennen lernen

Gesunde Ernährung ist wichtig.

Dieser Bildungsbereich der Kita ist mit dem der Bewegung eng verbunden. Häufig entstehen Schnittpunkte, die sowohl den Bewegungsaspekt beinhalten als auch die Wahrnehmung verbessern.

Neben der Nutzung des eigenen Körpers für verschiedene Übungen steht in diesem Bereich jedoch vor allem die Vermittlung von Wissen rund um das Thema Gesundheit und Ernährung auf dem Programm.

In der Praxis eines Kindergartens sollte am besten jeden Tag ein gesundes Frühstück auf dem Tisch stehen. Da dies jedoch faktisch in den wenigsten Kitas der Fall ist, sollten zumindest einige Tage im Monat gezielt ausgewählt werden, um den Kindern ein reichhaltiges, ausgewogenes und zugleich rundum gesundes Frühstück anzubieten.

Als Erzieher können Sie im Rahmen des Frühstücks erklären, dass Obst und Gemüse täglich auf dem Speiseplan stehen sollten, während Süßigkeiten die Ausnahme bilden.

Im Bereich der Gesundheit sind die Eltern gefragt. Es gilt abzuklären, ob jedes Kind alle wichtigen Untersuchungen erhält und notwendige Impfungen durchgeführt worden sind.
Zusätzlich ist der Besuch des Zahnarztes im Kindergarten eine willkommene Abwechslung für die Kleinen. So wird die Untersuchung direkt mit einer Erklärung der Wichtigkeit des Zähneputzens verbunden.

Unter die Thematik gesunde Ernährung fallen vor allem Spiele, bei denen der Geschmacks-, Geruchs- oder Tastsinn gefordert werden. Je nachdem, auf welche Geschmacks- oder Geruchsproben Sie setzen, können Sie dies bestens mit der richtigen Ernährungsweise verknüpfen.
Nehmen Sie beispielsweise eine Blindverkostung vor, indem Sie verschiedene Obststücke in gleichmäßige Würfel teilen und den Kindern zum Testen die Augen verbinden.

Achtung: Klären Sie im Vorhinein ab, ob etwaige Allergien bestehen, um allergische Reaktionen zu vermeiden.

Neben der körperlichen Ertüchtigung zählt auch die Entspannung zu den wichtigen Bildungsbereichen der Kita, da Körper und Geist eine Einheit bilden. Nur, wer sich ausreichend erholt, ist in der Lage, neue Kraft und Energie zu tanken. Besonders in einer Zeit, in der  permanente Reizüberflutung zu Problemen führt, ist dieser Aspekt von elementarer Bedeutung.
Je früher Kinder merken, wann sie überfordert sind und wie sie sich selbst wieder mit Energie aufladen können, desto besser.

Die Entwicklung eines gesunden Körperbewusstseins dient den Kindern auch dazu, herauszufinden, wann etwas nicht stimmt und der Weg zum Arzt nötig wird.

4. Sprache und Kommunikation

Wahrnehmung

Unterschätzen Sie den Wert von Kommunikationsregeln nicht.

Die Sprache bildet die Basis unserer modernen Verständigung untereinander. Nur so ist es möglich, zwischenmenschlich zu kommunizieren. Mit Blicken und Gesten lassen sich vielleicht noch ein paar Kleinigkeiten erklären, komplizierte Sachverhalte hingegen nicht.

Nicht umsonst ist die Unterstützung im Bereich der Sprache in Kindergärten extrem wichtig. Besonders die Kinder, die zu Hause neben Deutsch eine andere Fremdsprache erleben, müssen lernen, mit dieser Mehrsprachigkeit zurechtzukommen.
Sobald Kinder merken, dass sie sich durch Sprache selbst ausdrücken können, entwickeln sie sich automatisch weiter und nutzen die Sprache für sich.

Wichtig ist, dass Kinder die Möglichkeit bekommen, ihre erworbenen Sprachfähigkeiten anzuwenden. Dies kann beispielsweise durch einen Gesprächskreis geschehen. Hier hat jedes Kind die Gelegenheit, von dem eigenen Tag zu berichten oder aber Wünsche bezüglich der Tagesgestaltung zu äußern.
Erzieher sollten daher klare Regeln für die Kommunikation zwischen Kindern und Erzieher sowie zwischen den Kindern untereinander aufstellen.

So ist neben dem Reden auch das Zuhören sehr wichtig, sodass sich dies in den Gesprächsregeln widerspiegeln sollte. Nur Kinder, die anderen Kindern bewusst zuhören, sind in der Lage, sich mit deren Bedürfnissen auseinanderzusetzen.
Da Kommunikation ein stetiges Hin und Her bedeutet, spielt an dieser Stelle der Aspekt der gegenseitigen Rücksichtnahme eine bedeutende Rolle.

Tipp: Versuchen Sie Gelegenheiten zu schaffen, in denen auch ruhigere Kinder zu Wort kommen, damit die Sprachentwicklung nicht negativ beeinflusst wird. Über Kinderreime oder das Imitieren von Tierstimmen gelingt dies meist sehr gut.

5. Soziales Leben und interkulturelle Bildung

Innerhalb der Bundesländer gibt es einige Unterschiede in Bezug auf die Kompetenzbereiche. Diese sind zum Teil in einem Bildungsplan festgehalten oder in Bildungsgrundsätzen manifestiert.
Eine sehr ausführliche Ausarbeitung der Bildungsgrundsätze NRWs finden Sie hier auf der Website der Landesregierung.

Die Werte Offenheit, Toleranz und Selbstvertrauen sollten jedem Kind von Beginn an vermittelt werden. Besonders in einer pluralistischen Gesellschaft es ist enorm wichtig, das Gemeinschaftsgefühl durch die pädagogische Arbeit zu fördern.

Die Kinder im Kindergarten müssen lernen,

  • ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle auszudrücken,
  • jedoch gleichzeitig auf die Wünsche anderer Kinder eingehen
  • sowie in Konfliktsituationen Lösungen zu suchen und zu finden.

Fremde Kulturen und andere Lebensstile können auf einige Kinder zunächst seltsam und beängstigend wirken, sodass Ihnen als Erzieher die Aufgabe zukommt, Vorurteilen vorzubeugen und fremde Kultur erfahrbar zu machen.

Jedes Kind sollte lernen, eigene Werte zu entwickeln, jedoch anderen Werten gegenüber aufgeschlossen zu bleiben, um dadurch Konflikte zu vermeiden.
Besonders zu Festtagen wie Weihnachten können Sie wunderbar verschiedene kulturelle Hintergründe beleuchten und im Rahmen der Adventszeit vorstellen.

6. Musisch-ästhetische Bildung – Kreativität ist Trumpf!

musikalische Entwicklung unterstützen

Mit einfachen Instrumenten vermitteln Sie ein Gefühl für Rhythmus.

Dieser kreative Bildungsbereich der Kita beinhaltet Kunstprojekte, Singen und Tanzen sowie die Beschäftigung mit Musikinstrumenten.
Kombiniert mit dem Punkt der interkulturellen Bildung können Sie hier wichtige Kinderlieder der unterschiedlichen Nationen vorstellen und gemeinsam singen.

Malen, Gestalten und Basteln gehören daher in so gut wie jeder Kindertageseinrichtung zum festen Bestandteil des Tages. Um Kindern diverse Möglichkeiten zu eröffnen, sollten Sie nicht nur Buntstifte und Blöcke zur Verfügung stellen, sondern auch einmal mit anderen Materialien arbeiten.
So können Sie beispielsweise

  • auf dem Spielplatz im Sand malen,
  • aus Ton oder Pappmaschee Figuren herstellen
  • oder mit Naturprodukten, wie Nadeln, Tannenzapfen, Eicheln oder Kastanien basteln.

Bieten Sie Kindern im Bereich der Musik Gelegenheit dazu, einfache Instrumente, wie Rasseln, eine Triangel oder ein Xylophon selbst zu spielen.
Versuchen Sie zudem, ein abwechslungsreiches Programm zu schaffen, indem Sie verschiedene Arten von Musik vorstellen, zu denen sich die Kinder bewegen dürfen.

Tipp: Sie können sehr leicht eine Verbindung zwischen Musik und Bewegung herstellen, indem Sie einen Song abspielen, zu welchem sich die Kinder bewegen müssen. Stoppt die Musik, versammeln sich alle Kinder so schnell es geht auf einer Matte.
Alternativ nutzen Sie lediglich einen kleinen Rhythmuswechsel, um die Aktion anzuzeigen. Genaues Zuhören ist daher Pflicht.

7. Religion und Ethik – ein schwieriges Themenfeld

In diesem Bereich geht es sehr viel um den Umgang mit einzelnen Fragen, die Kinder stellen. Je nach religiöser Überzeugung werden Kindern christliche Werte vermittelt, die einen klaren Bezug zu Gott haben.

Längst nicht jede Kita setzt jedoch auf einen religiösen Aspekt. Antworten auf Fragen nach dem Tod lassen sich allerdings durchaus leichter beantworten, sofern ein religiöser Bezug besteht.

Unabhängig davon, ob die Kindertageseinrichtung Wert auf die Vermittlung des christlichen Glaubens legt oder nicht, sollte eine umfassende Erklärung verschiedener Glaubensrichtungen nicht ausbleiben.
An dieser Stelle eignet sich die Vorstellung verschiedener Feste unterschiedlicher Kulturen, um Kindern die fremde Denk- und Sichtweise näher zu bringen.

8. Mathematische Bildung – spielerisch mit Zahlen umgehen

Mathematik und Naturwissenschaften

Die Grundlagen der Mathematik werden bereits im Kindergarten gelegt.

Auch wenn Rechnen erst in der Schule erfolgt, so sind Zahlen doch auch schon für Kindergartenkinder von besonderem Interesse.
Bei Abzählreimen lernen die Kleinen Zahlen kennen. Jedes Kind mit drei, vier oder fünf Jahren zeigt gerne anhand der Finger, wie alt es ist.

Um Kindern ein grobes Verständnis für Zahlen zu vermitteln, nutzen Sie zu Beginn des Lebens vermehrt Vergleiche.
Zählen Sie die Gruppe ab oder fragen Sie, wie viele Bauklötze für ein Haus benötigt werden.

Doch nicht nur Zahlen haben einen direkten Bezug zu Mathematik, sondern auch Größen und Formen. Versuchen Sie daher, in jeglichen Situationen, die sich Ihnen bieten, auf Größenverhältnisse oder Zahlenbeispiele Bezug zu nehmen.
So entwickeln Kinder deutlich schneller ein Gefühl für kleine und große Zahlen und lernen, mit gewissen Werten etwas anzufangen.
Dieses Grundverständnis für die Mathematik hilft Kindern dabei, in der Grundschule weniger Probleme im Mathe-Unterricht zu bekommen.

9. Naturwissenschaftlich-technische Bildung

Natur und Technik

Machen Sie Experimente, um komplexe Zusammenhänge zu veranschaulichen.

In diesem Bildungsbereich der Kita spielen Alltagsphänomene eine besondere Rolle. So können Sie sich in bestimmten Projektreihen einem Themenfeld ausgiebig nähern.
Ein Besuch im Zoo kann beispielsweise eine Projektreihe zu Elefanten nach sich ziehen. Wo gibt es Elefanten? Wozu dienen die Stoßzähne? Warum haben afrikanische Elefanten größere Ohren? Wie alt werden Elefanten? Wie groß und wie schwer wird ein solches Säugetier?
Diese und ähnliche Fragen bieten sich zu nahezu allen Dingen, die in der Natur vorkommen, an.

Orientieren Sie sich daher am besten an den Wünschen der Kinder, um bestimmte Phänomene zu der Zeit näher zu bringen, in welcher das Interesse am größten ist. Es macht wenig Sinn, über einen Elefanten zu reden, wenn die meisten Kinder bei einem Zoobesuch unglaublich fasziniert von einer Giraffe waren.

Abseits der biologischen Bereiche bieten sich die Rubriken der Chemie und Physik für Experimente an.
Es gibt sehr viele kleine und einfache Experimente, anhand derer Sie den Kindergartenkindern ansonsten schwer zu verdeutlichende Dinge, wie beispielsweise die Oberflächenspannung des Wassers, näherbringen können.

Bei einer anderen Art der Herangehensweise müssen Kinder aktiv Verantwortung übernehmen. So können Sie beispielsweise ein Tier des Kindergartens versorgen oder aber eine Pflanze züchten, die sie jeden Tag gießen müssen.
Bei Kresse oder Gras lassen sich sehr schnell Erfolge erzielen, sodass die Kinder jeden Tag beobachten können, was aus ihrem Vorhaben geworden ist.

10. Ökologische Bildung – Leben im Einklang mit der Natur

Natur Kindergarten

Die Natur hat zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten.

Wir alle leben gemeinsam auf diesem Planeten und müssen versuchen, unseren Lebensraum zu erhalten. Was gibt es also Wichtigeres, als Kindern genau dies mit auf den Weg zu geben?

Um jedoch ein Verständnis für die Problematik der Überfischung, Brandrodung oder des drohenden Klimawandels zu bekommen, müssen Kinder die Natur zunächst erfahren. Gehen Sie daher bei jeder Jahreszeit vor die Tür und beobachten Sie gemeinsam, wann etwas wächst und gedeiht, zu welcher Jahreszeit sich die Blätter rot färben und wann sie schließlich abfallen.

Jede Jahreszeit bietet Ihnen die Gelegenheit, das Ökosystem des Waldes kennenzulernen. Gemeinsame Projekte, wie das Sammeln von Regenwasser, um damit einen eigenen Garten zu bewässern, faszinieren bereits Kleinkinder.

In nahezu jedem Bereich des täglichen Lebens lassen sich ökologische Bezüge herstellen, an die sich die Kindergartenkinder auch im späteren Leben noch halten sollen. Achten Sie beispielsweise beim Abräumen des Tisches darauf, dass die Kinder ihren Müll trennen und nicht alles in einen Mülleimer werfen.

11. Medien – geliebt oder gehasst, aber nicht wegzudenken

moderne Medien Kita

Kinder müssen den Umgang mit modernen Medien kennenlernen.

Medien spielen für Kinder eine viel größere Rolle als dies noch eine Generation vorher der Fall war. Es besteht ein permanenter Zugang zum Internet. Viele Kinder daddeln bereits mit zwei oder drei Jahren am Smartphone der Eltern herum. Oftmals läuft der Fernseher und nicht wesentlich später folgt häufig die eigene Spielkonsole.

Wichtig ist daher, dass Kinder frühzeitig eine Medienkompetenz entwickeln. Es ist elementar, dass ein Kind ein Smartphone bedienen kann, den Computer mit der Maus steuern sowie sich durch das Fernsehprogramm zappen kann.
Ebenso wichtig ist es allerdings, den Wahrheitsgehalt kritisch zu hinterfragen.

Es existieren diverse Lernapps und Wissenssammlungen, die Kinder zu Übungszwecken nutzen können. In Kitas sollte daher nicht auf den Einsatz moderner Medien verzichtet werden, um Kinder kindgerecht an die Materie heranzuführen.

Tipp: zusätzlich eignen sich Veranstaltungen für Eltern, um diese über eine sinnvolle Mediennutzung zu informieren.

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