Bauchkrämpfe beim Kind: Wie man Bauchschmerzen bekämpft und wann man zum Arzt gehen sollte

Bauchkrämpfe Kind
  • Der Großteil aller Bauchkrämpfe bei einem Kind hat harmlose Ursachen.
  • In den meisten Fällen ist es nicht notwendig, Bauchkrämpfe mit Medikamenten zu behandeln. Ruhe, Wärme und eine Möglichkeit zum Liegen helfen dabei, eine schnelle Linderung herbeizuführen.
  • Bei plötzlich auftretenden starken Bauchkrämpfen sollten Sie nicht zögern, den Arzt oder die Notaufnahme des Krankenhauses aufzusuchen.

Fast jedes Kind leidet hin und wieder an Bauchkrämpfen. Auch wenn Eltern oftmals sehr besorgt um ihre Kleinen sind, entpuppen sich die Ursachen in aller Regel als harmlos.

Selbstverständlich bedeutet dies nicht, dass Sie Bauchschmerzen immer auf die leichte Schulter nehmen sollten. Allerdings verbessern sich die Beschwerden vieler Kinder rasch wieder, sodass der Besuch des Arztes in vielen Fällen nicht nötig ist.

1. Bauchkrämpfe bei einem Kind können verschiedene Ursachen haben

Mädchen mit Bauchschmerzen

Die Intensität von Bauchkrämpfen variiert stark.

Das Immunsystem von Kindern befindet sich noch im Aufbau, sodass es der Verdauungstrakt nicht immer leicht hat, Viren und Bakterien aus dem Weg zu gehen oder Stress zu verarbeiten.

In aller Regel sind Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe bei einem Kind kein Grund zur Besorgnis. Sowohl Nahrungsmittelunverträglichkeiten, eine kurzzeitige Verstopfung oder aber schlicht etwas Stress können den empfindlichen Magen-Darm-Trakt von Kindern durcheinanderwirbeln.

Gehen Bauchkrämpfe bei einem Kind mit Erbrechen und Durchfall einher, so deutet dies auf eine Magen-Darm-Grippe hin. Die schlimmsten Beschwerden sind in einem solchen Fall nach etwa ein bis zwei Tagen überstanden.

1.1. Akute Bauchkrämpfe – diese Ursachen sind typisch

Kinder liegt mit schweren Bauchkrämpfen im Bett

Ignorieren Sie schwere Bauchkrämpfe nicht.

Leidet Ihr Kind unter akuten Bauchkrämpfen, so liegt dies in aller Regel an folgenden Ursachen:

  • Blähungen: Besonders häufig leiden Säuglinge und Kleinkinder unter Blähungen, die dazu führen, dass zu viel Luft in den Bauchraum gelangt. Dies verursacht Bauchschmerzen und Krämpfe, sodass das Essen in der Folge häufig verweigert wird.
  • Verstopfung: Je nach Darmtätigkeit, verzehrten Lebensmitteln sowie Bewegung neigen Kinder zu Verstopfungen. Bleibt der Stuhlgang für längere Zeit aus, führt dies zu Appetitlosigkeit. Viel Flüssigkeit hilft dabei, Verstopfungen vorzubeugen bzw. die Beschwerden zu lindern.

Bessern sich starke Bauchkrämpfe bei Ihrem Kind allerdings nicht nach einiger Zeit wieder und es kommt zu weiteren Symptomen, wie beispielsweise Fieber, Erbrechen oder Durchfall, sollten Sie dies im Zweifel ärztlich abklären lassen.
Auch ein harter Bauch kann auf ernstzunehmende Probleme, wie einen Darmverschluss, hindeuten.

Achtung: Eine Blinddarmentzündung stellt einen Notfall dar und sollte schnellstmöglich behandelt werden, tritt allerdings eher selten auf.
Nähere Informationen finden Sie hier.

1.2. Chronische Bauchkrämpfe abklären lassen

Mädchen hält sich den Bauch

Chronische Bauchkrämpfe haben vielfach einen psychischen Hintergrund.

Auch wenn sich die meisten in regelmäßigen Abständen wiederkehrenden Bauchkrämpfe bei einem Kind als harmlos entpuppen, sollten Sie diese der Gesundheit Ihres Kindes zuliebe dennoch einmal gründlich untersuchen lassen.

Chronische Bauchschmerzen deuten generell auf psychosomatische Ursachen hin. Diese können beispielsweise durch Probleme in der Schule, Streitereien innerhalb der Familie oder aber eine allgemeine Überforderungssituation ausgelöst werden.

Insbesondere bei einem Reizdarm kommt es in stressigen Phasen deutlich schneller zu Bauchkrämpfen, die allerdings keine organischen Ursachen haben.

Sofern die Beschwerden aushaltbar sind, jedoch in regelmäßigen Abständen wiederkehren, macht es Sinn, ein Beschwerdetagebuch zu führen.
Tragen Sie dort am besten ein, welche Aktivitäten Ihr Kind unternommen hat und zu welchen Zeiten es zu Bauchkrämpfe kommt.

Machen sich die Beschwerden zum Beispiel sonntags abends oder aber montags morgens vor der Schule bemerkbar, liegt ein psychosomatischer Zusammenhang mit der Schule nahe.

Treten die Bauchkrämpfe indes oftmals nach dem Essen auf, so deutet dies auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hin.

Um allerdings organische Erkrankungen ausschließen zu können, sollte zumindest ein einmaliger Check-up bei Ihrem Kinderarzt erfolgen.
Dass Sie sich keine allzu großen Sorgen machen sollten, sehen Sie noch einmal in diesem YouTube-Video:

2. Bauchkrämpfe bei Ihrem Kind lindern – diese Hausmittel helfen

Kind liegt mit einer Wärmflasche im Bett

Wärme hilft dabei, Krämpfe zu lösen.

In erster Linie geht es bei der Linderung von akuten Bauchkrämpfen um Ruhe und Entspannung. Eine Wärmflasche oder ein Wärmekissen helfen dabei, die verkrampften Muskeln des Bauchraumes zu lockern.
Tee (am besten Pfefferminz, Kamille oder Fenchel) bewirkt eine ähnliche Entkrampfung von innen.

Insbesondere bei psychosomatisch bedingten Bauchschmerzen führt ein entspannter Umgang meist zu einer schnellen Verbesserung der Beschwerden.

Generell sollten Sie darauf achten, dass Ihre Kinder nicht überfordert sind und dadurch Stress entsteht. Fettiges Essen sowie schwere Mahlzeiten unmittelbar vor dem Zubettgehen können nachts für Probleme sorgen.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie jede Menge Bewegung sind die besten Hausmittel, um Bauchkrämpfen bei einem Kind vorzubeugen. Medikamente sollten indes nur eine Notlösung darstellen.

Als Medikamente kommen sowohl Schmerzmittel, wie Paracetamol oder Ibuprofen, als auch krampflösende Mittel, wie beispielsweise Buscopan, infrage.
Was hilft, hängt dabei entscheidend von der genauen Ursache der Bauchkrämpfe ab.

Sind organische Ursachen bereits ausgeschlossen, können Sie auch auf die Hilfe der Homöopathie zurückgreifen.

3. Die ärztliche Untersuchung richtet sich nach den Beschwerden

Kinderarzt tastet den Bauch eines Jungen in einer Untersuchung ab

Das Abtasten ist ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik.

Zunächst einmal stellen Ärzte bei ihrer Untersuchung jede Menge Fragen. Achten Sie also bei Beschwerden darauf, wie der Stuhl Ihres Kindes aussieht, ob es eher nachts zu Problemen kommt oder ob Sie den Verdacht einer Nahrungsmittelunverträglichkeit haben.

In aller Regel tasten Kinderärzte den Bauch ab, um der Ursache auf die Spur zu kommen. Weiterhin kommt in vielen Praxen eine Ultraschalluntersuchung in Betracht.

Eine deutlich unangenehmere Magen- sowie Darmspiegelung wird hingegen nur dann durchgeführt, wenn Ärzte einen bestimmten Verdacht abklären bzw. organische Ursachen ausschließen möchten.
Dies ist beispielsweise eine typische Maßnahme, wenn ein Kind Blut im Stuhl hat.

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