Babykleidung richtig waschen: Wichtige Tipps für Eltern

   
von Dana S. - letzte Aktualisierung:
babykleidung waschen
Muss ich Babykleidung vor dem ersten Gebrauch waschen?

Bei der Herstellung von Kinderkleidung kommen chemische Substanzen wie Farbstoffe zum Einsatz, die bei Säuglingen zu Hautirritationen und Allergien führen können. Vor der Geburt Ihres Babys sollten Sie die Kleidung daher unbedingt bei 60° C waschen, um die Schadstoffe zu beseitigen.

Bei wieviel Grad und mit welchem Waschmittel sollte Babykleidung gewaschen werden?

Da die Haut eines Babys sehr empfindlich ist, sollten Sie besonders milde Waschmittel benutzen. Während Bettwäsche stets bei 60° C gewaschen werden sollte, reicht bei normal verschmutzter Kleidung eine Waschtemperatur von 40 °C aus.

Was muss ich beim Waschen von Second-Hand-Ware beachten?

Second-Hand-Kleidung ist um ein Vielfaches günstiger und sehr umweltfreundlich. Da die Kleidungsstücke schon sehr viele Wäschen hinter sich haben, sind sie besonders schadstoffarm. Dennoch sollten Sie die Kleidung mindestens zweimal bei 60° C waschen, um alle Rückstände zu beseitigen.

Werdende Eltern besorgen in der Regel schon vor der Geburt ihres Kindes die Erstlingsausstattung, um bereits für die ersten Tage und Monate eingedeckt zu sein. Da die Haut von Babys noch sehr empfindlich ist, sollten Sie die Babykleidung besonders schonend waschen.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, warum es so wichtig ist, die Babykleidung vor dem ersten Tragen gründlich zu waschen. Zudem bekommen Sie Tipps, wie Sie Babykleidung am besten waschen und trocknen können.


1. Babykleidung vor Gebrauch von Schadstoffen befreien

mutter haelt die hand ihres neugeborenen babys

Die Haut eines Babys ist noch sehr empfindlich gegenüber Krankheitserregern.

In der Schwangerschaft nutzen viele werdenden Eltern die letzten Wochen und Monate, um die erste Ausstattung für ihr Kind zu besorgen. In Bezug auf die Kleidung besteht die Erstlingsausstattung in der Regel aus Stramplern, Bodys, Söckchen, Pullis, Strumpfhosen und Mützen.

Bevor Sie Ihrem Kind die erworbenen Kleidungsstücke das erste Mal anziehen, sollten Sie dieses mindestens einmal, besser sogar zweimal waschen. Denn bei der Herstellung von jeglichen Textilien kommen chemische Substanzen zum Einsatz, die sich in den einzelnen Fasern festsetzen.

Da Kinder eine besonders dünne und damit empfindliche Haut haben, können diese Schadstoffe zu Hautirritationen und allergischen Reaktionen führen. Indem Sie diese Kleidungsstücke waschen, können Sie diese Rückstände ganz einfach entfernen.

Generell gilt: Je mehr Waschgänge die Kleidung hinter sich hat, desto weniger Schadstoffe können in den Fasern enthalten sein. Anschließendes Bügeln sorgt zusätzlich dafür, dass Keime und Schadstoffe abgetötet werden.

Tipp: Achten Sie beim Kauf von Babykleidung unbedingt auf ein seriöses Textil-Siegel. Durch dieses wird garantiert, dass die Klamotten keine Schadstoffe enthalten. Hier finden Sie einen von Greenpeace erstellten Textilsiegel-Test.

2. Babykleidung waschen – so geht´s richtig

Die Babykleidung regelmäßig zu waschen, ist für die Gesundheit Ihres Babys von großer Bedeutung. Denn in Speichel und Essensresten können sich Bakterien und Keime besonders gut festsetzen. Werden diese nicht regelmäßig herausgewaschen, vermehren sich die Bakterien.

Die Frage, wie oft genau Babykleidung gewaschen werden muss, kann nicht pauschal beantwortet werden. Wann ein Kleidungsstück reif für die Wäsche ist, hängt vor allem damit zusammen, wie verschmutzt es ist. Sind offensichtliche Flecken zu sehen, sollten Sie das Kleidungsstück direkt zur Wäsche geben. Aber auch ansonsten sollten die Intervalle nicht zu groß sein.

Ein paar weitere Tipps zum Thema Babykleidung waschen bekommen Sie in diesem Video:

2.1. Milde Waschmittel benutzen

Beim Waschen von Babykleidung sollten Sie die einzelnen Kleidungsstücke nach Farben sortieren, um Verfärbungen zu vermeiden. Um zu verhindern, dass besonders hartnäckige Keime von anderen Kleidungsstücken auf die Babykleidung übergehen, sollten Sie die Babykleidung stets von der restlichen Schmutzwäsche trennen.

Babyhaut ist noch sehr dünn und empfindlich, sodass sie eine spezielle Pflege benötigt. Aus diesem Grund sollten Sie bei der Wäsche auf aggressive Chemikalien verzichten. Benutzen Sie stattdessen milde und phosphatfreie Waschmittel. Sie sind häufig mit dem Begriff „Sensitive“ gekennzeichnet.

Wichtig ist außerdem, dass Sie auf Weichspüler und Hygienespüler gänzlich verzichten. In diesen Produkten sind Duftstoffe enthalten, die bei Babys zu teilweise schweren allergischen Reaktionen führen. Möchten Sie, dass die Kleidung etwas weicher wird, können Sie auch einen Schuss Essig ins Weichspülerfach geben.

2.2. Die Waschtemperatur dem Material anpassen

Kuschelweiche Wäsche
Babykleidung wird besonders weich und kuschelig, wenn Sie diese nach dem Waschgang in den Trockner geben. In der Regel ist Kinderbekleidung trocknergeeignet, sodass die einzelnen Kleidungsstücke nicht einlaufen. Der Einsatz eines Trockners hat zudem den Vorteil, dass sich die Wäscheberge zuhause nicht so schnell türmen.

Viele Eltern sind sich nicht sicher, bei wieviel Grad sie Babykleidung waschen sollen. Welche Temperatur und welches Programm Sie einstellen sollten, hängt davon ab, um welches Material es sich handelt. Bei normal verschmutzter Babykleidung reicht zumeist eine Temperatur von 30 Grad aus.

Bodys oder Strampler bestehen in der Regel aus Baumwolle und können daher auch bei 60 Grad gewaschen werden. Ein Waschgang bei 60 Grad ist besonders dann anzuraten, wenn sich noch Reste von Stuhl oder Erbrochenem auf den Textilien befinden.

Um Keime zuverlässig zu entfernen, sollten Sie Bettwäsche, Handtücher und Stoffwindeln stets bei 60 Grad waschen. Die Babykleidung können Sie mit Hilfe eines herkömmlichen Waschprogramms waschen. Empfindliche Stoffe sollten Sie hingegen mit der Hand waschen oder ein entsprechendes Woll- oder Feinwaschprogramm einstellen.

Tipp: Um ein Einlaufen von Babykleidung zu vermeiden, sollten Sie stets auf die Herstellerangaben auf dem Wäschezeichen achten.

2.3. Auf chemische Fleckenentferner verzichten

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Gallseife ist sowohl fest als auch flüssig erhältlich.

Befinden sich hartnäckige Flecken auf den Kleidungsstücken, die sich beim normalen Waschgang nicht entfernen lassen, ist es notwendig, diese Textilien einer speziellen Vorbehandlung zu unterziehen. Verzichten Sie bei der Fleckentfernung jedoch unbedingt auf chemische Mittel.

Verwenden Sie stattdessen lieber natürliche Hausmittel. Gallseife ist ein besonders beliebtes Mittel, um beispielsweise Milch oder Babybrei zu entfernen. Die Gallseide ganz einfach vor der Wäsche auf den Fleck geben und kurz einwirken lassen. Anschließend bei 30 bis 60 Grad waschen. Welches Programm Sie wählen, hängt wiederum davon ab, ob es sich um Bunt- oder Kochwäsche handelt.

Beliebte Hausmittel, um Flecken zu beseitigen, sind außerdem Zitronensaft, Essigessenz und Babyöl. Gewünschtes Mittel auf den Fleck auftragen und anschließend zur Wäsche geben.

3. Second-Hand-Ware lieber einmal mehr waschen

second-hand-kleidung in einem shop

In Second-Hand-Läden gibt es eine große Auswahl an qualitativ hochwertiger und individueller Babykleidung.

Kinder wachsen schneller aus den Klamotten heraus als vielen Eltern lieb ist. Einige Familien gehen daher mittlerweile dazu über, Kinderkleidung nicht mehr neu zu kaufen, sondern auf Second-Hand-Ware zurückzugreifen. Babykleidung gebraucht zu kaufen, ist nicht nur umweltfreundlicher und ressourcenschonender, sondern auch um ein Vielfaches günstiger.

In Bezug auf das Waschen hat der Kauf von Second-Hand-Ware zudem einen weiteren Vorteil. Dadurch, dass die Kleidungsstücke bereits so häufig gewaschen wurden, können sich nahezu keine Schadstoffe mehr in den Fasern befinden.

Aber auch gebrauchte Kleidung sollten Sie vor dem ersten Tragen stets waschen. Auf diese Weise lassen sich Keimrückstände beseitigen. Wie oft Sie die Kleidungsstücke waschen, ist natürlich Ihnen selbst überlassen. Grundsätzlich sind jedoch zwei Waschgänge bei 60 Grad anzuraten.

Es gibt viele Möglichkeiten, Babykleidung gebraucht zu erwerben. Besonders beliebt sind Online-Plattformen wie Ebay, Shpock oder Mamikreisel. Aber auch in Second-Hand-Shops oder auf Flohmärkten gibt es eine große Auswahl an individueller Kinderkleidung.

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