Baby dreht sich nicht auf den Bauch: Ein schlechtes Zeichen?

   
von Dana S. - letzte Aktualisierung:
baby dreht sich nicht
Wie lernen Babys das Drehen?

Die Fähigkeit, sich zu drehen, erlernen Babys quasi von selbst, sodass Sie in der Regel nicht nachhelfen müssen. Grundvoraussetzung ist jedoch, dass Ihr Kind den Kopf heben und selbst halten kann.

Ab wann können sich Babys drehen?

Die meisten Babys beginnen mit etwa drei bis vier Monaten damit, sich vom Bauch auf den Rücken zu drehen. Sich aus der Rückenlage auf den Bauch zu drehen, ist hingegen wesentlich schwerer, sodass die meisten dies erst mit fünf bis sieben Monaten beherrschen.

Was kann ich tun, wenn mein Baby sich nicht dreht?

Viele Eltern machen sich Sorgen, wenn sich ihr Baby nicht dreht. In diesem Fall kann es notwendig sein, dass Sie Ihr Baby aktiv zum Drehen bewegen müssen. Spielen Sie mit Ihrem Kind dazu möglichst oft in der Bauchlage, um die Muskeln zu stärken.

Wenn Babys auf die Welt kommen, sind sie vollkommen auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen. Erst in den folgenden Wochen und Monaten lernen sie Schritt für Schritt ihren eigenen Körper zu koordinieren. Für viele Eltern ist es daher ein großer Moment, wenn sich ihr Baby das erste Mal eigenständig dreht.

Aber was ist, wenn sich das Baby nicht dreht? Ist dies ein Grund zur Beunruhigung? Wir erklären Ihnen, wann Ihr Kind spätestens in der Lage sein sollte, sich eigenständig von der Rücken- in die Bauchlage und zurück zu bewegen. Zusätzlich bekommen Sie Tipps, wie Sie Ihr Baby zum Drehen bewegen können.

1. Voraussetzung für das Drehen ist die eigenständige Haltung des Kopfes

Achtung: Unfallgefahren

Sobald ein Kind in der Lage ist, sich eigenständig zu drehen, steigt auch das Risiko eines Unfalls deutlich an. So kommt es nicht selten zum Sturz vom Wickeltisch oder aus dem Bett. Achten Sie daher vermehrt darauf, dass Sie Ihr Kind stets im Blick behalten.

Der Moment der Geburt ist für Eltern einer der schönsten Momente in ihrem Leben. Zum ersten Mal können Sie Ihr Baby im Arm halten und ihre ganze Liebe schenken. Sobald das Baby auf der Welt ist, werden Eltern jedoch auch mit einer sehr großen Verantwortung konfrontiert.

Ein Neugeborenes braucht in den folgenden Wochen und Monaten Ihre volle Unterstützung, denn es ist weder in der Lage sich eigenständig zu bewegen noch sich eindeutig verständlich zu machen. Erst im Laufe der Entwicklung bekommt es eine Selbstständigkeit, die auch eine gewisse Unabhängigkeit mit sich bringt.

Das selbstständige Drehen ist ein sehr großer Schritt in der Entwicklung eines Babys. Diese Bewegung ist die Basis für das spätere Sitzen, Krabbeln und Laufen. Dreht sich Ihr Baby eigenständig, ist dies der erste Meilenstein der Fortbewegung.

Ein Kind ist erst dann in der Lage, sich zu drehen, wenn es den Kopf selber halten kann. Denn um sich von Bauch auf den Rücken und zurück zu drehen, muss der Kopf angehoben werden. Die meisten Babys heben den Kopf zum ersten Mal in Bauchlage. Darauf folgt, dass sie den Oberkörper durch die Abstützung der Arme nach oben drücken: die sogenannte Mini-Liegestütze.

Die erste Drehung passiert daraufhin oftmals zufällig und unbeabsichtigt. Das Kind lernt dennoch daraus, sodass es immer häufiger versucht, sich auf den Bauch zu drehen.

2. Die Unterschiede zwischen einzelnen Kindern können sehr groß sein

kinderaerztin untersucht ein baby

In den U-Untersuchungen testen Kinderärzte auch die motorische Entwicklung.

Die Entwicklungsschritte unserer Kinder werden heutzutage liebend gern verglichen. Kann der gleichaltrige Nachbarsjunge schon sitzen, übt dies unglaublich viel Druck aus.

In einer aktuellen Studie des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP) wird die Bewegungsentwicklung von Kindern in den ersten beiden Lebensjahren untersucht. Die Zwischenergebnisse können Sie hier einsehen. Aber auch wenn es ein Zeitfenster für die verschiedenen Meilensteine gibt, entwickelt sich jedes Baby in seinem eigenen Tempo.

Die meisten Kinder können sich bereits mit etwa 3 Monaten vom Bauch auf den Rücken drehen. Da für die umgekehrte Drehung jedoch wesentlich mehr Muskeln notwendig sind, schaffen es die meisten Kinder im Durchschnitt erst mit etwa 7 Monaten, sich auf den Bauch zu drehen. Dass sie dies bereits mit 5 Monaten schaffen, ist eher selten.

Während einige Eltern mit ihrem Kind das Drehen üben müssen, klappt es wiederum bei anderen Kindern wie von selbst. Ab wann sich ein Kind drehen kann, ist grundsätzlich von Kind zu Kind sehr unterschiedlich. Das liegt vor allem daran, dass die Entwicklung sehr unterschiedlich verläuft. Mit 6 Monaten schafft es erst die Hälfte der Kinder, sich auf den Rücken zu drehen.

Machen Sie sich daher keine Gedanken, wenn Ihr Kind etwas spät dran ist. In den meisten Fällen machen die Kleinen plötzlich einen sehr großen Entwicklungssprung. Manchmal ist es auch notwendig, dass Sie Ihrem Kind etwas helfen.

In der U5-Untersuchung, die zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat durchgeführt wird, steht auch die Überprüfung der Beweglichkeit auf dem Plan. In diesem Zuge können Sie den Kinderarzt bzw. die Kinderärztin um Rat fragen, wenn es in dieser Hinsicht Probleme gibt.

Wirkliche Sorgen sollten Sie sich erst dann machen, wenn Ihr Kind bereits 8 Monate alt ist und noch keine Anstalten machen, sich zu drehen. In diesem Fall sollten Sie unbedingt Ihren Kinderarzt aufsuchen. Es könnte in diesem Fall ein Hinweis auf eine Störung sein.

Hinweis: Manche Kinder lassen den Meilenstein der Drehung sogar aus. Das heißt, dass sie beispielsweise mit 7 Monaten gleich mit dem Robben oder Krabbeln beginnen.

3. Das Baby auf spielerische Weise unterstützen

junge mutter macht mit ihrem kleinen baby uebungen

Durch das Wippen wird gleichzeitig der Gleichgewichtssinn trainiert.

Die Fähigkeiten eines Babys können Eltern in jeglicher Hinsicht unterstützen, indem Sie Ihrem Kind aktiv helfen, etwas zu erlernen.

Wie bereits erwähnt spielt die Rücken-, Bauch- und Armmuskulatur eine wichtige Rolle, wenn es um die Drehbewegung geht. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind stets dazu animieren, diese Muskeln aktiv zu nutzen. Eine gute Möglichkeit ist es, mit Ihrem Kind zu spielen, wenn es sich in Bauchlage befindet. Halten Sie Spielsachen beispielsweise so hin, dass Ihr Baby nur herankommt, wenn es sich bewegt.

Auch wenn es nicht notwendig ist, speziell das Drehen zu üben, gibt es ein paar einfache Übungen, mit denen Sie Ihr Baby zum Drehen bewegen können – und das auf spielerische Art und Weise.

  • Wippen: Legen Sie sich auf den Rücken und winkeln Sie Ihre Beine an. Legen Sie Ihr Baby nun mit dem Bauch nach unten und dem Gesicht zu Ihnen gewandt auf Ihre Unterschenkel. Wippen Sie nun ganz leicht, indem Sie die Unterschenkel auf und ab bewegen.
  • Schaukeln auf dem Physioball: Platzieren Sie Ihr Baby dazu in Bauchlage auf einem kleinen Gymnastikball. Schaukeln Sie es nun vorsichtig nach links, rechts, vorne und hinten. Durch diese Bewegungen muss Ihr Kind ein wenig mitarbeiten, sodass die Muskeln gefordert sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass zusätzlich die Bindung und das Vertrauen gestärkt werden.

Jedes Mal, wenn Ihrem Baby etwas gelingt, sollten Sie Freude und Begeisterung zeigen. So können Sie Ihrem Kind am besten signalisieren, dass es etwas ganz Tolles geschafft hat. Durch diese Bestätigung wird Ihr Kind daraufhin immer öfter versuchen, diese Bewegungen auszuführen.

4. Physioball zum Training mit dem Baby

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Baby dreht sich nicht auf den Bauch: Ein schlechtes Zeichen?
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