Autoversicherung von InShared: Ich habe mir den Familiendeal genauer angesehen
Dass eine Kfz-Versicherung den Schaden am Auto bezahlt, überrascht niemanden. Aber was ist mit dem Kindersitz nach einem Unfall? Mit der Toniebox auf der Rückbank? Oder mit dem Hund, der bei einem Verkehrsunfall verletzt wird? Dass auch solche Dinge über eine Autoversicherung abgesichert sein können, hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Doch genau das habe ich jetzt beim Familiendeal von InShared gefunden.
InShared geht mit ihrer Autoversicherung mit Familiendeal einen Schritt weiter und ergänzt die Kaskoversicherung um Leistungen, die speziell Situationen mit Kindern und Haustieren im Auto betreffen. Dazu gehört unter anderem die Bezuschussung eines neuen Kindersitzes nach einem Unfall, die Absicherung bestimmter Kinderelektronik, Tierarztkosten sowie zusätzliche Leistungen, wenn die Familie nach einem Unfall nicht einfach weiterfahren kann.
Das fand ich spannend und hab mir genauer angesehen, was hinter diesen Leistungen steckt, wie sinnvoll sie im Alltag wirklich sind und welche davon ich für Familien besonders relevant finde.
Was gehört zum Familiendeal von InShared?
Wenn du bei InShared eine Autoversicherung mit Kaskoschutz abschließt, erhältst du mit dem Familiendeal zusätzliche Leistungen, die auf Familien zugeschnitten sind.
Dazu gehören fünf Bereiche:
- bestimmte Kinderelektronik und Zubehör bis insgesamt 2.000 Euro je Versicherungsfall
- medizinische Kosten für einen mitfahrenden Hund oder eine Katze nach einem Verkehrsunfall bis 1.000 Euro
- zusätzliche Mobilitätskosten nach einem versicherten Schaden bis 1.000 Euro
- der Ersatz eines Kindersitzes bis 500 Euro je Sitz
- das Kids-on-Board-Servicepaket für kurzfristig benötigte Dinge wie Windeln oder Babynahrung bis 100 Euro je Schadenfall
Das sind einige Zusatzleistungen. Schauen wir uns diese einmal im Detail an.

Kindersitz nach einem Unfall: Warum dieser Schutz für mich besonders relevant ist
Der Kindersitz-Schutz ist für mich einer der interessantesten Bestandteile des Familiendeals.
Der Grund ist weniger der Preis eines neuen Kindersitzes als die Frage, ob ich einen Sitz nach einem Unfall überhaupt noch bedenkenlos verwenden möchte.
Ein Kindersitz soll bei einem Aufprall sehr hohe Kräfte aufnehmen und das Kind dabei möglichst gut schützen. Von außen lässt sich aber nicht zwangsläufig erkennen, was während eines Unfalls mit dem Material passiert ist.
Der ADAC weist bei gebrauchten Kindersitzen ausdrücklich darauf hin, dass diese unfallfrei sein sollten. Hintergrund ist, dass Brüche, kleine Risse oder Verformungen durch einen früheren Unfall entstanden sein können. Auch kleine und nahezu unsichtbare Beschädigungen können laut ADAC ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Dass sich die Sicherheit eines Kindersitzes nicht einfach durch Anschauen beurteilen lässt, sieht man auch daran, wie aufwendig Kindersitze getestet werden. Stiftung Warentest und ADAC prüfen sie unter anderem in Frontal- und Seitencrashs und messen dabei die Belastungen auf die verwendeten Dummys.
Das bedeutet nicht automatisch, dass jeder Kindersitz nach jedem noch so kleinen Unfall beschädigt sein muss. Als Elternteil kann ich aber nur schwer beurteilen, ob ein Sitz strukturell tatsächlich noch genauso belastbar ist wie vorher.
Nach einem versicherten Kaskoschaden übernimmt InShared nach den Bedingungen die notwendigen Kosten für einen neuen Kindersitz bis zu 500 Euro je Sitz – auch dann, wenn am vorhandenen Sitz äußerlich keine Beschädigung zu erkennen ist. Voraussetzung ist unter anderem, dass nicht ein anderer Schadenersatzpflichtiger für den Ersatz aufkommt.
Bei bestehender Kaskoversicherung wird für diesen Ersatz außerdem keine vereinbarte Selbstbeteiligung abgezogen.
Für mich nimmt diese Leistung vor allem eine unangenehme Entscheidung ab: Nach einem relevanten Unfall muss ich nicht aus Kostengründen überlegen, ob der Sitz wohl noch in Ordnung sein wird.
Kinderelektronik: Was im Familienauto inzwischen an Wert zusammenkommt
Bei der Absicherung von Kinderelektronik war mein erster Gedanke: nette Zusatzleistung, aber wirklich nötig? Dann habe ich mir einmal angesehen, was bei einer Familie mit zwei Kindern mittlerweile auf längeren Fahrten zusammenkommen kann.
Zum Familiendeal gehören beispielsweise Kinder-Audioplayer wie eine Toniebox, entsprechendes Zubehör wie Kopfhörer, Handheld-Spielkonsolen wie eine Nintendo Switch, interaktives Lernspielzeug und Kinderkameras.
Über den Familiendeal ist die in den Bedingungen aufgeführte mitfahrende Kinderelektronik bis zu insgesamt 2.000 Euro je Versicherungsfall abgesichert.
Gerade auf längeren Fahrten können mehrere solcher Geräte gleichzeitig im Auto liegen. Einzeln sind das vielleicht keine riesigen Werte, in Summe kann aber durchaus einiges zusammenkommen.
Ich würde meine Autoversicherung nicht danach auswählen, ob eine Toniebox versichert ist. Wenn die Kaskoversicherung ohnehin zu meinen Anforderungen passt, ist es aber ein Zusatz, der ziemlich gut zu dem passt, was heute tatsächlich in vielen Familienautos mitfährt.
Auch Hund und Katze können bei einem Unfall betroffen sein
Eine weitere Leistung richtet sich an Familien, bei denen nicht nur Kinder mitfahren.
Wird ein Hund oder eine Katze im versicherten Fahrzeug transportiert und bei einem Verkehrsunfall verletzt, übernimmt InShared medizinische Kosten bis zu 1.000 Euro. Eine Selbstbeteiligung fällt dafür nicht an.
Dabei gibt es eine nachvollziehbare Einschränkung: Können die Kosten bereits über eine andere Versicherung, beispielsweise eine Tierkrankenversicherung, geltend gemacht werden, erfolgt keine doppelte Erstattung.
Dass auch für ein verletztes Tier schnell Tierarztkosten entstehen können, gerät bei der Wahl einer Kfz-Versicherung wahrscheinlich eher selten in den Fokus. Ich persönlich finde es eine nette Zusatzleistung, die bei mir auch rein menschlich ein gutes Gefühl hinterlässt.
Was passiert eigentlich, wenn das Familienauto nicht mehr weiterfährt?
Eine Leistung, die auf dem Papier eher unspektakulär klingt, könnte im Ernstfall besonders praktisch werden: die zusätzliche Mobilitätsgarantie. Die hat mich bei meiner aktuellen Versicherung auch schon gerettet und mir sehr viel Geld gespart, als ich auf der Autobahn plötzlich abgeschleppt werden musste.
Stell dir vor, du bist mit zwei Kindern auf dem Weg in den Urlaub. Im Kofferraum liegen Gepäck und Kinderwagen, das Auto ist nach einem Unfall aber nicht mehr fahrbereit.
Im Rahmen des Familiendeals können nach einem versicherten Ereignis notwendige Kosten für die weitere Mobilität bis insgesamt 1.000 Euro übernommen werden.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Abschleppkosten
- Mietwagen
- Taxi
- öffentliche Verkehrsmittel
- Kosten für die Weiterfahrt
- Kosten für die Rückfahrt der Fahrzeuginsassen
Die Aufwendungen müssen notwendig und angemessen sein und entsprechend nachgewiesen werden.
Für mich ist das eine dieser Versicherungsleistungen, deren Nutzen man erst erkennt, wenn man die konkrete Situation durchspielt. Ich hatte damals erst nicht an meine Mobilitätsgarantie gedacht und verschiedene Abschleppdienste angerufen. Es war Sonntag und ein Abschleppen ohne Versicherungsschutz hätte mich über 700 Euro gekostet.
Kids on Board: Kleine Leistung, aber sehr konkret gedacht
Das Kids-on-Board-Servicepaket ist finanziell deutlich kleiner als die anderen Leistungen.
Wenn nach einem versicherten Ereignis mindestens ein Kind unter 18 Jahren mitreist und die Fahrt unterbrochen werden muss oder sich die Weiterfahrt um mehr als zwei Stunden verzögert, können kurzfristig notwendige Dinge des täglichen Bedarfs erstattet werden.
Dazu zählen beispielsweise:
- Babynahrung
- Windeln
- Feuchttücher
- Getränke
- Snacks und Zwischenmahlzeiten
InShared übernimmt die nachgewiesenen Kosten dafür bis zu 100 Euro je Schadenfall.
100 Euro sind im Verhältnis zu einem größeren Kaskoschaden natürlich keine riesige Summe. Trotzdem finde ich die Leistung durchdacht, weil sie eine sehr konkrete Situation aus dem Familienalltag berücksichtigt, an die man bei einer Kfz-Versicherung zunächst wahrscheinlich nicht denkt.
Wie wichtig sind solche Zusatzleistungen bei der Wahl einer Autoversicherung?
Zuerst würde ich immer prüfen, ob der grundsätzliche Versicherungsschutz zu meinem Auto und meiner Situation passt. Dazu gehören beispielsweise die Entscheidung zwischen Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko, die vereinbarte Selbstbeteiligung und natürlich der individuelle Versicherungsbeitrag. Erst danach würde ich mir ansehen, was ein Tarif zusätzlich bietet.
Genau auf dieser zweiten Ebene finde ich den Familiendeal interessant.Denn die zusätzlichen Leistungen haben zumindest einen klaren Bezug zum tatsächlichen Familienalltag. Kindersitz, Kinderwagen, Elektronik, Haustier und das Problem der Weiterfahrt nach einem Unfall sind keine konstruierten Sonderfälle, sondern Dinge, die bei Familien tatsächlich vorkommen können.
Welche davon für dich wichtig sind, hängt natürlich davon ab, wie du dein Auto nutzt. Den InShared Familiendeal bekommt aktuell jeder, der eine Kaskoversicherung abschließt – ohne Mehrkosten. Damit ist er auch interessant, wenn man nur ein oder zwei Zusatzleistungen gerne dabei hätte, sogar für reine Hundebesitzer, die gar keine Kinder haben.
Was ich mir bei InShared neben dem Familiendeal angesehen habe
Da Zusatzleistungen für mich nur dann interessant sind, wenn auch die Versicherung dahinter passt, habe ich mir außerdem angesehen, wie InShared grundsätzlich arbeitet.
Der Versicherer ist stark digital ausgerichtet. Der Abschluss erfolgt online und auch danach lässt sich Vieles über die persönliche Online-Versicherungsmappe verwalten. Dazu gehören beispielsweise Vertragsänderungen und persönliche Angaben.
Für einfache Änderungen finde ich diesen Ansatz praktisch. Gerade im Familienalltag möchte ich nicht für jede Anpassung einen Termin vereinbaren oder während bestimmter Öffnungszeiten telefonieren müssen. Bei einem Notfall rund ums Auto gibt es gleichzeitig einen 24/7-Notfallservice.
Das ist für mich eine sinnvolle Kombination: Routine möglichst unkompliziert digital erledigen, bei einem tatsächlichen Notfall aber trotzdem jemanden erreichen können.
Der JahresAbschluss: Was hinter dem Modell steckt
Ein weiterer Punkt, den InShared selbst stark hervorhebt, ist der sogenannte JahresAbschluss. Das Prinzip dahinter ist relativ einfach: Nach Angaben von InShared werden rund 80 Prozent der Versicherungsbeiträge für Schadensfälle reserviert, während rund 20 Prozent für den Betrieb des Versicherers vorgesehen sind.
Bleibt am Ende des Jahres etwas von dem für Schäden reservierten Geld übrig, wird dieser Überschuss anteilig an die Kunden zurückgegeben. Hier steht für den Versicherer Transparenz an oberster Stelle. So wird am Ende des Jahres Bilanz gezogen, wofür die Beiträge im vergangenen Jahr verwendet wurden, welche Schäden damit bezahlt wurden sowie natürlich, wieviel Geld noch übrig ist.
Eine Rückzahlung ist natürlich nicht garantiert. Ich würde den JahresAbschluss deshalb nicht als festen Rabatt betrachten, sondern als möglichen zusätzlichen Vorteil. Den Ansatz, einen nicht benötigten Teil des für Schäden reservierten Geldes an die Kunden zurückzugeben, finde ich dennoch interessant.
Mein Fazit zum InShared Familiendeal
Nach meiner Recherche finde ich den Familiendeal von InShared als Mama sehr überzeugend.
Für mich liegt die Stärke des Familiendeals vor allem darin, dass die zusätzlichen Leistungen tatsächlich Situationen aufgreifen, die im Familienalltag vorkommen können. Besonders sinnvoll finde ich den Schutz für Kindersitze und die zusätzliche Mobilitätsgarantie, weil beides nach einem Unfall schnell relevant und auch teuer werden kann. Die Absicherung von Kinderelektronik, Tierarztkosten und das Kids-on-Board-Paket ergänzen das Angebot an Stellen, an die man bei einer klassischen Kfz-Versicherung zunächst eher nicht denkt.
Trotzdem würde ich eine Autoversicherung nicht allein wegen solcher Extras auswählen. Entscheidend bleiben für mich der grundlegende Versicherungsschutz, die Selbstbeteiligung und natürlich der individuelle Beitrag.
Wenn diese Punkte passen, ist der Familiendeal ein interessantes Zusatzargument. Gerade weil InShared nicht versucht, Familien mit allgemeinen Werbeversprechen anzusprechen, sondern konkrete Situationen absichert, die mit Kindern oder Haustieren im Auto tatsächlich entstehen können.
Mein Eindruck nach der Recherche ist deshalb: Der Familiendeal erweitert die gewohnte Kfz-Versicherung um einige Leistungen, die für Familien einen echten praktischen Nutzen haben können. Aber vor allem hinterlässt das Angebot bei mir ein gutes Gefühl, weil der Versicherer offensichtlich mitdenkt. Genau das ist mit den Zusatzleistungen sehr gelungen.

FAQ – Wichtige Fragen schnell beantwortet
Muss ein Kindersitz nach einem Unfall ausgetauscht werden?
Nach einem Unfall können Schäden entstehen, die von außen nicht sichtbar sind. Deshalb solltest du dich an die Vorgaben des Herstellers halten und den Sitz im Zweifel nicht einfach weiterverwenden.
Zahlt die Versicherung einen neuen Kindersitz nach einem Unfall?
Das hängt davon ab, wer den Unfall verursacht hat und welche Versicherung greift. Beim InShared Familiendeal kann der Ersatz eines Kindersitzes bis zu 500 Euro übernommen werden, auch wenn äußerlich keine Beschädigung sichtbar ist.
Sind Hund und Katze bei einem Autounfall mitversichert?
Beim InShared Familiendeal können Tierarztkosten bis zu 1.000 Euro übernommen werden, wenn Hund oder Katze bei einem Verkehrsunfall im versicherten Fahrzeug verletzt werden. Voraussetzung ist, dass die Kosten nicht bereits anderweitig erstattet werden.
Was bedeutet Mobilitätsgarantie bei InShared?
Wenn das Auto nach einem versicherten Schaden nicht mehr fahrbereit ist, können notwendige Kosten für Abschleppen, Mietwagen, Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel übernommen werden. Beim Familiendeal liegt die Erstattung bei bis zu 1.000 Euro.
Was ist das Kids-on-Board-Servicepaket?
Der Inshared Familiendeal deckt kurzfristig benötigte Dinge ab, wenn sich eine Fahrt nach einem versicherten Ereignis deutlich verzögert oder unterbrochen werden muss. Dazu gehören zum Beispiel Windeln, Babynahrung, Feuchttücher, Getränke oder Snacks – bis zu 100 Euro je Schadenfall.
Welche Versicherungen bietet InShared an?
InShared bietet aktuell eine Autoversicherung, auch für E-Autos an, für die man auch zusätzliche Deckungen wie Pannenhilfe, Fahrerschutz und Auslandsschadenschutz abschließen kann. Außerdem bietet InShared eine private Haftpflichtversicherung, bei der auch die Familienmitglieder mitversichert sind sowie eine Hundehalterhaftpflicht an.
