Die schönsten Aufräumspiele: So macht Putzen plötzlich Spaß

Kinder räumen gemeinsam auf
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  • Der Wunsch nach Ordnung ist eines der häufigsten Streitthemen zwischen Kindern und Eltern in deutschen Haushalten.
  • Aufräumspiele helfen dabei, Kinder spielerisch mit dem Aufräumen vertraut zu machen und dabei wieder Ordnung herzustellen.
  • Wer Kinder zur Ordentlichkeit erziehen möchte, sollte klare Regeln festlegen und mit einem gutem Beispiel vorangehen.

Aufräumen ist ein Streitthema, das in nahezu allen Familien für Gesprächsbedarf sorgt. Schnell kommt es, wie es kommen muss: Leicht zerbrechliches Spielzeug wird zertreten oder halb gefüllte Gläser fallen um.

Dennoch ist die Unordnung durch Kinder natürlich nicht gewollt. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Kinder zum Aufräumen motivieren und somit mehr Ruhe in Ihr Familienleben bringen können. Neben einigen Ideen für Aufräumspiele erklären wir Ihnen, wie Sie mit gutem Beispiel vorangehen und worauf Sie lieber verzichten sollten.

1. Die besten Aufräumspiele für Kinder

Die meisten Erziehungsratgeber sind sich einig, dass Aufräumen in Kinderhände gehört. Wer Chaos fabriziert, muss auch wieder Ordnung herstellen. Mit diesen Aufräumspielen wird die ungeliebte Tätigkeit zusammen mit der Familie zum abwechslungsreichen Zeitvertreib:

Aufräumspiel Spielanleitung
Verrückter Aufräum-Tanz Musik an und schon beginnt der Tanz! Betätigt DJ Mama die Stopptaste, müssen die Kinder jeweils fünf Sachen aufräumen. Natürlich dürfen sich die Kinder auch gelegentlich mit ihren Eltern abwechseln.
Lostopf Aufräumarbeiten wie “Entmüllung des Schreibtischs” oder “Werfen von Legosteinen in die Spielzeugbox” werden auf einzelne Loszettel geschrieben. Dann wandern die Zettel in einen Lostopf. Wer eine dieser Aufgaben zieht, muss die Arbeit verrichten.
Quiz-Show Dieses Aufräumspiel hat sich in vielen Familien bewährt. Die Eltern denken sich eine Frage aus. Wer die richtige Antwort gibt, darf eine Sache wegräumen.
Weckerspiel Eine gute Idee: Hat das Kind fünf Minuten lang aufgeräumt, wird es mit einer fünfminütigen Geschichte belohnt. Jung und Alt dürfen Länge und Belohnung des Aufräumspiels nach Belieben festlegen.

1.1. Weitere Ideen für Aufräumspiele: Mit Würfeln das Chaos im Kinderzimmer beseitigen

Kinder haben keine Lust auf Putzspiele

Aufräumspiele können helfen, Lustlose Kinder zum Aufräumen zu motivieren.

Dies sind nur einige Vorschläge für Aufräumspiele, die Eltern und Kinder das Miteinander erleichtern sollen. Doch auch jedes der nachfolgenden Aufräumspiele lässt mehr Ordnung in die eigenen vier Wände einkehren:

  • Würfelglück: Jeder räumt so viele Dinge weg, wie jeweils gewürfelt wurden.
  • Sammeln von Bestimmerpunkten: Für jede Woche werden Aufgaben festgelegt. Haben die Kinder eine bestimmte Punkteanzahl erreicht, dürfen sie kleine Wünsche äußern.
  • Aufräumen mit System: Nach System räumen die Kinder beispielsweise erst alle roten und dann alle blauen Dinge weg. Bei größeren Kindern ist dieses Aufräumspiel auch mit Buchstaben möglich.

Tipp: Hin und wieder ist vielleicht auch eine kleine Bestechung erlaubt. Insbesondere bei kleinen Kindern wirkt das Konzept. Haben die Kleinen eine gewisse Anzahl an Dingen aufgeräumt, erhalten sie als Gegenleistung eine kleine Süßigkeit.

2. Aufräumen lernen: Hartnäckigkeit setzt sich durch

Wer bei Erziehungsfragen ans Ziel gelangen möchte, braucht häufig einen langen Atem. Folgende Tipps und Tricks helfen Ihnen dabei, dem Nachwuchs Spaß am Aufräumen zu vermitteln.

Zuallererst: Vermitteln Sie Ihren Kindern niemals das Gefühl, dass Aufräumen eine Strafe ist. Mit anderen Worten ausgedrückt: Der richtige Zeitpunkt spielt eine wichtige Rolle.

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Ereignislose oder verregnete Tage sind bestens geeignet, um sich Zeit zum Aufräumen zu nehmen. Treffen sich Freunde zum Spielen oder läuft im Fernsehen die Lieblingsserie, dürfte es schwierig sein, den Nachwuchs zu motivieren. Musik zum Aufräumen kann ebenfalls beim Aufräumen helfen.

Empfehlung: Setzen Sie einen überschaubaren Umfang und Zeitrahmen für die Aufräumaktion an und stellen Sie dem Kind einen Wecker als Orientierung hin. Als “Belohnung” können Sie die Kinder beispielsweise von anderen Aufgaben freistellen.

Ob diese Art der Belohnung sinnvoll ist oder nicht, müssen Eltern für sich allein entscheiden. Derartige Belohnungssysteme sind mit Vor- und Nachteilen verbunden, die im Folgenden aufgelistet sind:

  • in vielen Fällen steigern Belohnungen die Motivation
  • Belohnungen dienen der Förderung eines bestimmten Verhaltens
  • bei sparsamem Einsatz erzielen Belohnungen zumeist ihre Wirkung
  • Kinder können sich an Belohnungen gewöhnen
  • Belohnungen können die innere Motivation senken
  • Belohnungen bringen nicht zwangsläufig den gewünschten Erfolg

2.1. Ein Ordnungssystem im Kinderzimmer verspricht sichtbare Erfolge

Mutter und Mädchen spielen Aufräumspiele

Gemeinsam geht das Aufräumen doppelt so schnell.

Auf Dauer wird Ihr Kind das Aufräumen nur lernen, wenn der Aufwand mit Erfolgserlebnissen verbunden ist. Achten Sie deshalb darauf, dass die offensichtlichste Unordnung zuerst beseitigt wird.

Dieser Ort ist zumeist der Fußboden. Ist der Fußboden aufgeräumt, wirkt das Zimmer wesentlich ordentlicher. Dann beseitigen Sie die Unordnung im Rest des Zimmers.

Hinweis: Jedes Kind benötigt in seinem Zimmer ein klares Ordnungssystem. Machen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind darüber Gedanken, wohin welcher Gegenstand gehört. Klare Strukturen begünstigen ein schnelles Aufräumen.

3. Wie können Sie Ihrem Kind Sinn für Ordnung beibringen?

Selbstständigkeit

Je älter ein Kind ist, desto mehr Verantwortung muss es übernehmen. Spätestens ab dem 14. Lebensjahr sollten die Jungen und Mädchen in der Lage sein, selbst Ordnung zu halten. Nutzen Sie bereits die vorherigen Jahre, um Ihr Kind schrittweise mit dem Halten von Ordnung vertraut zu machen.

Wer bei seinem Kind einen Sinn für Ordnung entwickeln möchte, sollte am besten mit gutem Beispiel vorangehen. Wer Ordnung vorlebt, bringt seinem Nachwuchs wie nebenbei die Kunst des Sortierens bei.

Dennoch sollten Sie darauf achten, dass die Kinder hierbei nicht den Spaß am Aufräumen verlieren. Dieses Ziel verwirklichen Sie zum Beispiel, indem Sie die Spielzeugmenge überschaubar halten und klare Aufgaben formulieren.

Weiterführende Informationen über die Anerziehung eines Ordnungssinns erhalten Sie beispielsweise in dem Beitrag von Familie.de.

3.1. Mit klaren Regeln bleibt das Zimmer ordentlich

Klare Regeln helfen allen Beteiligten dabei, Ordnung zu halten. Wir stellen Ihnen einige dieser Empfehlungen vor.

Beispielsweise sollten Sie nicht zulassen, dass das Kind das Chaos im eigenen Zimmer hinter sich lässt und in anderen Räumen fortsetzt. Weigern Sie sich beispielsweise, sich etwas im Kinderzimmer anzuschauen, bevor die Unordnung auf dem Boden nicht beseitigt ist.

Achtung: Achten Sie darauf, das Spielzeug nicht zu penibel zu sortieren. Beispielsweise sollten sie lieber einige große als zu viele kleine Kisten aufstellen.

Treffen Sie zusammen mit dem Nachwuchs eine feste Vereinbarung darüber, wie viel Unordnung in einem Zimmer gestattet ist. Diese Tipps für Putzspiele können Erzieher natürlich auch im Kindergarten beherzigen.

 

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