Sandkasten Test 2019

Die besten Buddelkästen im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Im Sandkasten können Kinder sich stundenlang beschäftigen. Sie buddeln und bauen Sandburgen oder Tunnel, backen Kuchen und entwickeln immer wieder neue Spiele.
  • Aus pädagogischer Sicht ist das Spiel im Sandkasten durchaus empfehlenswert. Es schult unter anderem die Motorik. Außerdem spielen Kinder dann an der frischen Luft.
  • Sie haben die Wahl zwischen Sandkästen aus Holz oder Kunststoff in verschiedenen Formen und Größen. Achten Sie auch auf das nötige Zubehör.

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Dass Kinder an der frischen Luft spielen, ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Es gibt aber noch immer Spielgeräte, die eine ungebrochene Faszination auf Kinder ausüben und diese wie magisch ins Freie ziehen. Eines dieser Spielgeräte ist der Sandkasten.

In dem mit Sand gefüllten Kasten wird nach Herzenslust gebuddelt und gespielt. Es werden Sandkuchen gebacken, Sandburgen gebaut oder Tunnelsysteme angelegt. Dass die Kinder ganz nebenbei ordentlich viel Bewegung und Sauerstoff abbekommen und ihre Motorik fördern, ist den Kleinen wahrscheinlich ziemlich egal – Ihnen als Eltern aber sicher nicht.

Sie haben die Wahl zwischen ganz verschiedenen Arten von Sandkästen, die wir Ihnen in der folgenden Kaufberatung vorstellen. Dabei sind Fragen bezüglich des Materials genauso wichtig wie die, ob es ein Sandkasten mit Deckel oder eine separate Sandkastenabdeckung sein soll.

1. Holz oder Kunststoff? Diese verschiedenen Sandkästen gibt es

Alle Sandkästen haben gemeinsam, dass Ihr Kind sich stundenlang darin beschäftigen kann. Mit ein paar Förmchen, einer Schaufel oder einem Eimer sind die Spielmöglichkeiten nahezu grenzenlos. Im Idealfall ist ein Dach dabei, das vor Regen und Sonne schützt.

Doch es gibt dennoch erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Sandkasten-Kategorien. Diese Typen gibt es:

  • klassischer Holzsandkasten
  • Sandkasten aus Kunststoff
  • Sandkasten-Muschel aus Kunststoff
Produktart Besonderheiten
Klassischer Holzsandkasten
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ein Sandkasten aus Holz sieht optisch sehr ansprechend aus

kann recht einfach selbst gebaut werden

ein Sandkasten aus Holz ist nicht abbaubar oder klappbar

das Holz weicht durch Feuchtigkeit mit der Zeit auf

Sandkasten aus Kunststoff
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ist leicht und beweglich

kann im Winter einfach entleert und abgebaut werden

kann auch auf dem Balkon aufgestellt werden

ist in witzigen Tierformen erhältlich

Sandkasten-Muschel aus Kunststoff
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die Sandkasten-Muschel ist ebenfalls schnell abzubauen und flexibel nutzbar

sowohl für den Balkon als auch für den Garten geeignet

Sandkasten-Muschel kann auf einer Seite mit Sand und auf der anderen mit Wasser gefüllt werden – so haben die Kinder gleich ein Planschbecken

Vor allem der Sandkasten aus Holz ist bei vielen Eltern immer noch beliebt. Er sieht einfach wesentlich natürlicher aus als die oft bunten Plastik-Sandkästen und passt sich optisch besser in einen Garten ein.

Lesen Sie hier in der Übersicht, welche Vor- und Nachteile ein Sandkasten aus Holz hat:

  • ansprechende Optik
  • natürliches Material
  • kann selbst gebaut werden
  • nicht abbaubar oder klappbar
  • muss auch im Winter draußen bleiben
  • Feuchtigkeit kann das Holz angreifen

2. Diese Punkte sind bei der Kaufentscheidung wichtig

Wenn Sie also den Sandkasten im Winter verstauen möchten oder ihn flexibel für Garten und Balkon nutzen möchten, ist ein Sandkasten aus Kunststoff die bessere Wahl. Holz empfiehlt sich vor allem aus optischen Gründen.

Neben dieser grundsätzlichen Entscheidung gibt es jedoch noch viele andere Dinge, die Sie beachten müssen. Soll es ein Sandkasten mit Deckel sein oder ein Sandkasten mit Abdeckung oder benötigen Sie eine separate Sandkastenabdeckung? Vergessen Sie auch nicht das nötige Zubehör und das Spielzeug.

Die wichtigsten Punkte, die Sie beachten müssen, wenn Sie einen Sandkasten kaufen, finden Sie hier zusammengefasst:

2.1. Langlebiges Material für lange Spielfreude

Das Material, aus dem der Sandkasten gemacht ist, sollte möglichst langlebig sein. Der Sandkasten muss verschiedene Witterungen überstehen. Er ist Sonne, Wind und Regen ausgesetzt. Holz sollte deshalb entsprechend bearbeitet werden. Der Lack muss aber verträglich für Kinder sein. Das ist leider nicht bei allen Holzimprägnierungen der Fall und auch nicht bei allen Kunststoffen.

Auch muss die Verarbeitung natürlich ordentlich sein. Es darf keine scharfen Ecken oder Kanten geben, an denen sich Ihre Kinder beim Spiel verletzen könnten. Bei einem Holzsandkasten dürfen sich keine Splitter lösen. Achten Sie auf mögliche Prüfsiegel, wie ein TÜV- oder GS-Siegel.

2.2. SandTiefe und -Qualität sind entscheidend

So richtig Spaß macht das Buddeln und Spielen nur, wenn der Sandkasten tief genug und gut gefüllt ist. Die Kleinen bauen nämlich auch gerne Gänge und Höhlensysteme und sollten nicht schon nach wenigen Schaufelvorgängen den Grund erreichen.

Tipp: Achten Sie auch darauf, den Sandkasten mit dem richtigen Sand zu befüllen. Dieser muss hygienisch, keimfrei und feinkörnig sein. Sie bekommen so einen Spielsand meistens in Baumärkten in 25-Kilo-Säcken.

2.3. Schutz vor jedem Wetter

Sandkasten und Kind müssen gleichermaßen vor Wind und Wetter geschützt werden. Der Sandkasten sollte nach unten hin mit einer Sandschutzfolie oder einem Schutzflies geschützt sein.

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Manche Abdeckungen für Sandkästen sind direkt mit dem Produkt verbunden. Andere lassen sich ergänzend kaufen.

Damit es nicht hineinregnen kann oder Tiere ihr Geschäft in dem Sandkasten verrichten, benötigen Sie eine Sandkastenabdeckung oder gleich einen Sandkasten mit Deckel.

Ein Sandkasten mit Abdeckung ist zum Beispiel der Little Tikes Schildkrötensandkasten, bei dem der Panzer der Schildkröte als Deckel dient. Wenn Sie keinen Sandkasten mit Deckel haben, können Sie aber auch eine separate Sandkastenabdeckung kaufen.

Bitte beachten Sie: Ein Sonnenschutz beim Sandkasten ist Pflicht, damit Ihre Kleinen stets vor der Sonnenstrahlung geschützt sind.

Ebenso wichtig wie der Schutz vor Wasser ist der Schutz vor der Sonne. Wenn das Spielgerät nicht im Schatten steht, sollten Sie einen Sandkasten mit Dach anschaffen. Dieses schützt Ihre Kinder vor einem Sonnenbrand oder Hitzschlag, so dass sie lange draußen spielen können.

Ein Beispiel für so einen Sandkasten mit Dach ist der Pro Manufaktur Sandkasten. Alternativ können Sie ein Sonnensegel nutzen. Generell sollten Sie aber, wenn möglich, den Sandkasten im Schatten aufstellen.

2.4. Leicht abbaubar und klappbar

Der beste Sandkasten im Sandkasten-Vergleich 2019 ist leicht abbaubar und verstaubar. Bei Holzsandkästen ist das nicht so einfach. Es gibt jedoch auch hier Hersteller, die sich etwas einfallen haben lassen und die Sandkästen in einer zerlegbaren Weise konstruiert haben.

Am einfachsten funktioniert der Abbau mit einem Sandkasten aus Kunststoff. Das beste Beispiel ist die Sandkasten-Muschel. Auch der Sandkasten Big-Sandy ist mit wenigen Handgriffen auf- und wieder abgebaut.

2.5. Das richtige Alter für das Spiel im Sand

Hersteller geben bei Spielzeug immer Altersempfehlungen ab, das gilt auch für Sandkästen. Einschränkungen beim Alter gibt es aber eigentlich nur, wenn im Sandkasten kleine Teile verarbeitet wurden, z.B. Schrauben, die die Kinder verschlucken könnten.

Ansonsten ist ein Sandkasten im Prinzip von jedem Kind nutzbar, sobald es selbständig sitzen kann. Von 0 bis 99 Jahren könnte daher die Altersempfehlung lauten.

Der Rand des Sandkastens sollte eine ausreichende Höhe haben, damit Ihr Kind nicht herausfallen kann. Bei ganz kleinen Kindern sollte das Spiel aber dennoch immer beaufsichtigt werden. Kinder könnten sonst zum Beispiel den Sand essen oder sich an dem Spielzeug verletzen.

Achtung: Wenn Sie ein sehr kleines Kind haben, ist es wichtig, dass der Sandkasten eine Sitzgelegenheit für die Aufsichtsperson bietet, zum Beispiel einen ausreichend breiten Rand oder integrierte Sitzbänke. Sonst müssen Sie die ganze Zeit in den Knien hocken.

3. Was ist der beste Sandkasten im Test?

Bei der Suche nach Ihrem persönlichen Sandkasten-Vergleichssieger würden Sie sicher gerne einen Sandkasten-Test der Stiftung Warentest zu Rate ziehen. Leider sucht man so einen Sandkasten-Vergleich bisher vergeblich. Dafür gibt es verschiedene Tests unterschiedlicher Spielzeug-Kategorien.

Wichtige Punkte sind dabei immer die Schadstoffreiheit und die Sicherheit. In Sandkasten-Tests punkten Modelle, die schadstofffrei, leicht auf- und abbaubar sowie kindersicher sind.

4. Sandkästen kaufen: Der Online-Handel bietet die größte Auswahl

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Neben dem Sandkasten-Kauf sollten Sie berücksichtigen, dass vieles weitere zum Spielen darin benötigt wird.

Wenn Sie auf der Suche nach einem Sandkasten für Kinder sind, werden Sie in Baumärkten fündig. Dort gibt es auch einen Sandkasten mit Dach oder einen Sandkasten mit Deckel.

Im Internet ist die Auswahl an Marken sogar noch größer und Sie finden zum Teil echte Schnäppchen, so dass Sie den Sandkasten günstiger bekommen. Eine Lieferung nach Hause ist normalerweise kein Problem – weder beim Kauf im Baumarkt noch bei der Bestellung im Internet.

Möglicherweise erschrecken Sie sich erst einmal, wenn Sie sehen, wie viel Geld am Ende doch zusammenkommt, wenn Sie den Sandkasten, Spielgeräte, eine Abdeckplane, Sand für den Sandkasten und weiteres Zubehör anschaffen. Bedenken Sie aber, dass Ihr Kind viele Jahre Freude an dem Sandkasten hat. Der Nutzungszeitraum verlängert sich noch, wenn Sie mehrere Kinder haben, die nacheinander im Sandkasten-Alter sind.

Tipp: Vielleicht können Sie den Sandkasten zu einem Geburtstagsgeschenk für das Kind erklären. Dann können Sie auch Großeltern oder Tanten um einen kleinen Beitrag bitten. Diese sind oft froh, wenn sie auf diese Art und Weise eine gute Geschenkidee haben und zum Beispiel das Sandkastenspielzeug beisteuern können.

5. Was ist beim Aufbau eines Sandkastens zu beachten?

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Nicht jeder Sand ist für den Sandkasten geeignet. Am besten kaufen Sie speziellen Spielsand.

Plastik-Sandkästen haben den Vorteil, dass sie nicht großartig aufgebaut werden müssen. Vor allem die Sandkasten-Muschel müssen Sie nach dem Kauf einfach nur auspacken, aufklappen und mit Sand und/oder Wasser füllen.

Den Sandkasten Big-Sandy müssen Sie auch einfach nur zusammenstecken, was in wenigen Minuten erledigt ist.

Ein Sandkasten aus Holz muss dagegen meistens noch zusammengebaut werden. Löcher sind zwar vorgebohrt, doch Sie müssen die Einzelteile verbinden und befestigen.

Übrigens können Sie auch selbst einen Sandkasten bauen. Im Internet finden Sie dazu verschiedene Bauanleitungen. Sie benötigen für den Bau eines einfachen Sandkastens verschiedene Bretter, Holzschrauben, einen Tacker, einen Holzbohrer, einen Akkubohrschrauber, Folie, Kies und Sand. Wenn Sie den Sandkasten bauen, achten Sie aber auf robustes, langlebiges Holz.

6. Warum ist das Spiel im Sandkasten gut für mein Kind?

Wieviel Sand benötige ich?

Messen Sie den Sandkasten aus, bevor Sie sich an den Kauf des Spielsandes machen, damit Sie sich bei der Menge nicht vertun. Die Menge des benötigten Sandes ergibt sich aus dem Volumen des Sandkastens, das in Kubikmetern gerechnet wird. Wie genau Sie rechnen müssen, sehen Sie hier. Ein handelsüblicher 25-kg-Sack reicht für 0,02 Kubikmeter. Das wäre ein Sandkasten mit den Maßen 1m x 1m x 0,3 m³ (Kubikmeter).

Pädagogen freuen sich, wenn Kinder in der Sandkiste spielen. Das liegt nicht nur an der frischen Luft und der Bewegung. Das Spiel fördert auch die motorische Entwicklung. Auch Kreativität und Phantasie werden angeregt.

Denn für das Spiel im Sand gibt es keine festen Regeln. Jedes Kind kann sein eigenes Spiel entwickeln – allein oder zusammen mit anderen. Das verschiedenste Sandspielzeug kommt dabei zum Einsatz. Es werden aber auch gerne andere Gegenstände zweckentfremdet und in das Spiel eingebaut. Jungen nehmen zum Beispiel gerne ihre Autos mit in den Sandkasten.

Kinder suchen sich aber auch Äste oder Blätter aus dem Garten zusammen, um damit z.B. ihre Sandburg zu dekorieren. Auf diese Art und Weise erkunden sie spielerisch den Garten und die Natur. Beim gemeinsamen Spiel mit anderen werden auch die sozialen Kompetenzen verbessert. Die Kinder lernen, sich aufeinander einzustellen und zu teilen.

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