Beistellbett Test 2019

Die besten Beistellbetten im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Baby-Beistellbett ist die ideale Schlafmöglichkeit für Babys in den ersten Monaten. Das Beistellbett kann direkt an das Elternbett gestellt und dort befestigt werden. Es gibt auch ein Beistellbett für das Boxspringbett.
  • Beistellbetten gibt es in einfacher Ausführer oder als Kombimodelle, die sich etwa zum Stubenwagen, zur Wiege oder später zum Juniorbett umbauen lassen.
  • Achten Sie bei der Anschaffung auf eine gute Verarbeitung und Schadstofffreiheit. Insbesondere die Beistellbett-Matratze sollte eine gute Qualität aufweisen.

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In den ersten Monaten braucht ein Baby nicht viel: Muttermilch, Liebe, viel Schlaf und die Nähe zur Mutter sind das Wichtigste für einen Säugling. Die letzten beiden Punkte hängen dabei unmittelbar zusammen, denn in den ersten Monaten raten Experten dazu, das Baby in der Nähe der Eltern schlafen zu lassen.

Dies verringert die Gefahr eines plötzlichen Kindstods. Allerdings nur, wenn das Baby in einem separaten Bettchen schläft und nicht im Elternbett. Ideal ist deshalb ein Beistellbett. Dieses kann direkt an das Elternbett herangestellt werden.

Ihr Kind spürt die Nähe der Mutter und die Mutter hört jederzeit, ob es dem Kleinen gut geht. Zum Stillen muss sie außerdem noch nicht einmal das Bett verlassen.

Ein Beistellbett-Vergleich 2019 zeigt viele Vorteile. Sie müssen aber bedenken, dass die Modelle verschiedener Hersteller und Marken sehr unterschiedlich sein können. Wir haben an dieser Stelle für Sie die wichtigsten Kaufkriterien zusammengefasst.

1. Immer bei der Mama – ein Beistellbett sichert Babys guten Schlaf

Ein Beistellbett als Babybett ist die optimale Schlafgelegenheit für Säuglinge in den ersten Monaten. Im Prinzip handelt es sich um ein Gitterbett, das an einer Seite offen ist. Mit dieser offenen Seite kann das Bett direkt an das Elternbett herangestellt werden.

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Das klassische Beistellbett bringen Eltern meist auf der Schlafseite der Mutter an.

Die meisten Eltern stellen es an die Schlafseite der Mutter. Mit einer speziellen Vorrichtung wird das Bettchen zur Sicherheit am Elternbett eingehakt. Es ist so sicher verankert.

Es gibt auch ein Boxspring-Beistellbett, das speziell für die Befestigung an Boxspringbetten konstruiert ist. Beistellbetten werden in den für normale Betten handelsüblichen Höhen angeboten, so dass keine Kante zwischen Elternbett und Babybett entsteht.

Das Beistellbett ist für Babys ideal. Vom Mutterleib her sind sie es gewöhnt, 24 Stunden am Tag ganz nah bei ihrer Mutter zu sein. Diese Nähe brauchen die Kleinen in den ersten Lebensmonaten weiterhin. Sie hilft ihnen nicht nur beim Einschlafen, sondern erleichtert auch das Weiterschlafen, wenn sie nachts kurz aufwachen.

Inzwischen haben auch Hotels auf den Beistellbett-Trend reagiert und bieten häufig Beistellbetten an. Ein eigenständiges Reise-Beistellbett gibt es zwar nicht. Sie können aber viele Baby-Reisebetten zum Beistellbett umbauen.

2. Welche Beistellbett-Typen gibt es?

Einige moderne Beistellbetten haben viele Einsatzmöglichkeiten, andere dagegen lassen sich nur als reines Beistellbett nutzen. Das sind die wichtigsten Kategorien, in die man dieses Babymöbel unterteilen kann: reine Beistellbetten und Kombimodelle.

Reine Beistellbetten sind sehr eingeschränkt in ihren Möglichkeiten. Zumeist bleiben sie einfach am Elternbett stehen, da es keine anderen Nutzungsmöglichkeiten gibt.

Kombimodelle dagegen lassen sich auch als Stubenwagen oder Wiege nutzen. Manche Bettchen können sogar später zum Juniorbett oder zu einer Bank umgebaut werden.

Durch derlei flexible Einsatzmöglichkeiten macht sich die Anschaffung gleich mehrfach bezahlt. Das Bett kann so noch recht lange genutzt werden.

Produktart Merkmale
Reines Beistellbett
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  • Ist in der Nutzung eingeschränkt und nur als Beistellbett nutzbar.
  • Kostet weniger als Kombimodelle.
  • Es müssen unter Umständen zusätzlich andere Produkte, wie etwa eine Wiege, angeschafft werden.
Kombimodelle
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  • Lassen sich mit wenigen Handgriffen vom Beistellbett zum Stubenwagen oder zur Wiege umbauen.
  • Auch ein normales Gitterbett können Sie oft aus diesen Beistellbetten machen.
  • Manche Modelle können sogar zum Juniorbett umgebaut werden und sind daher mitwachsend.
  • Diese Betten kosten mehr als reine Beistellbetten.
  • Ein Beispiel für solche Modelle ist das Roba Beistellbett 4 in 1

Achtung: Ist das Beistellbett verstellbar, muss der Umbau so einfach und komfortabel wie möglich funktionieren. Keineswegs darf ein großer Kraftaufwand erforderlich sein.

3. Darauf müssen Sie bei der Anschaffung achten

3.1. Lattenrost oder einfache Platte?

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Das Babybeistellbett mit Lattenrost ist das beliebteste Produkt.

Die meisten Beistellbetten werden komplett mit Lattenrost geliefert. Allerdings handelt es sich bei manchen Modellen, wie bei dem Babybay Beistellbett Maxi, nicht um ein richtiges Lattenrost, sondern um eine durchgehende einfache Platte.

Im Prinzip ist das kein Problem. Sie müssen die Matratze dann aber immer mal auslüften, denn da von unten keine Luft an die Matratze kommt, kann sich Schimmel bilden.

Besser ist die Luftzirkulation mit einem richtigen Lattenrost. Liest man einen Beistellbett-Test, wird klar, dass der Lattenrost in Stufen höhenverstellbar sein muss. So können Sie das Babybett genau auf die Höhe des Elternbettes stellen.

Tipp: Die Höhen-Stufen von Beistellbetten sind genormt. Hat Ihr Bett aber eine ungewöhnliche Höhe, wählen Sie lieber ein Modell, bei dem sich das Lattenrost stufenlos verstellen lässt.

3.2. Das Material – aus einem guten Holz geschnitzt

Beistellbetten sind überwiegend aus Holz gefertigt. Die meisten Hersteller greifen zu Buchenholz. Holz ist ein tolles Material für Babymöbel, denn es ist stabil und in seiner ursprünglichen Form frei von jeglichen Schadstoffen.

Aufpassen müssen Sie nur bei geölten oder lackieren Holzbetten. In Ölen oder Lacken können Schadstoffe enthalten sein. Auf der sicheren Seite sind Sie dagegen mit unbehandeltem Natur-Holz, das nicht lackiert ist. Dann haben Sie zwar kein Beistellbett in Weiß, dafür aber eines ohne Schadstoffe.

3.3. Beistellbett mit Rollen für die flexible Nutzung

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Dank Beistellbett mit Rollen kann das Babybettchen einfach transportiert werden.

Wenn Sie das Beistellbett lediglich im Schlafzimmer nutzen möchten und als Bett für den Tag einen Stubenwagen oder eine Wiege haben, benötigen Sie nicht unbedingt Rollen.

Wenn Sie das Beistellbett jedoch auch als Baby Stubenwagen einsetzen wollen, sind Rollen sehr nützlich. Vor allem bei Kombimodellen sollten diese unbedingt dabei sein.

Wichtig ist aber, dass an den Rollen eine Bremse zum Feststellen ist.

3.4. Matratze dabei? Dann aber bitte in guter Qualität

Eine Matratze und Baby Nestchen sind beim Beistellbett nicht unbedingt dabei, wenn Sie ein Beistellbett kaufen. Bei einem Set ist sie aber meistens inklusive. Allerdings muss das nicht unbedingt ein Pluspunkt sein.

Manchmal handelt es sich bei diesen mitgelieferten Matratzen um eher einfache, dünne Matratzen von geringer Qualität. Zu dünne Matratzen sind aber nicht gut, weil Ihr Baby dann den Lattenrost spürt.

Zu dick darf die Matratze aber auch nicht ein, weil der Säugling sonst einsinkt und sich schwerer drehen kann. Idealerweise sollte die Matratzenhöhe zwischen vier und sechs Zentimetern liegen.

Auch bei Matratzen ist, ebenso wie beim Holz, auf etwaige Schadstoffe zu achten. Auch diesen Punkt können Sie besser beeinflussen, wenn Sie die Matratze für das Baby Beistellbett selbst kaufen.

Am besten sind Matratzen aus PU-Schaumstoff. Diese sind schadstofffrei und punktelastisch. Etwas preiswerter sind Vlies-Matratzen. Diese haben aber nicht so gute Liegeeigenschaften und fördern außerdem das Schwitzen.

Lesen Sie hier noch einmal nach, welche Vorteile es hat, wenn die Matratze gleich dabei ist:

  • Ist die Matratze im Set dabei, sparen Sie dadurch Geld.
  • Sie können das Bettchen gleich so nutzen, wie es ist.
  • Die Qualität der Matratzen ist nicht immer die beste und kann von Ihnen selbst nicht beeinflusst werden.

3.5. Wie groß soll das Beistellbett sein?

Von der Größe des Beistellbettes hängt ab, wie lange Ihr Kind darin schlafen kann. Entscheidend ist vor allem die Liegefläche. Handelsüblich sind Größen von 90 x 50 sowie 90 x 55 Zentimeter.

Ein Beistellbett mit einer Liegefläche 90 x 50 cm kann von Kindern bis zu einem Alter von acht oder neun Monaten genutzt werden, wobei die Körpergröße von Kindern natürlich variiert. Möchten Sie das Bett länger nutzen, brauchen Sie ein großes Beistellbett.

Tipp: Es gibt auch immer öfter ein Beistellbett für Zwillinge zu kaufen. Diese Modelle haben zumeist eine Fläche von 90 x 60 Zentimetern.

4. Welches ist das beste Beistellbett für Babys?

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Da hilft auch kein Kantenschutz – bei einem Beistellbett sollten Sie auf solche Hilfsmittel verzichten und von vornherein auf abgerundete Kanten achten.

Sie sind auf der Suche nach einem Beistellbett-Test der Stiftung Warentest? Das ist verständlich, denn diese Vergleiche bieten eine gute Orientierung.

Leider müssen wir Sie an dieser Stelle enttäuschen: Die Verbraucherschutzorganisation hat noch keine Beistellbetten getestet und somit keinen Beistellbett-Vergleichssieger gekürt.

Nützliche Informationen liefert Ihnen aber vielleicht dieser Kinderbetten-Test von Öko-Test. Die Tester waren von vielen Modellen leider nicht überzeugt.

Minuspunkte gab es vor allem, wegen Schadstoffen im Lack. Ökotest rät, auf die DIN EN 716-Kennzeichnung zu achten. Außerdem darf das Beistellbett demnach keine spitzen Ecken oder Kanten und keine überstehenden Schrauben aufweisen.

5. Wo man ein Beistellbett kaufen kann

Wenn Sie wenig Erfahrung beim Kauf von Betten haben, ist ein Fachmarkt für Babybedarf die beste Anlaufstation. Dort erhalten Sie eine ausführliche Kaufberatung und können die Betten auch gleich selbst unter die Lupe nehmen.

Soll das Beistellbett günstig sein, werden Sie dagegen am ehesten in Onlineshops fündig. Die verschiedenen Anbieter im Internet haben immer wieder Schnäppchen im Angebot. Auch ist die Auswahl dort größer.

6. Fragen und Antworten zum Babybett

6.1. Was sind die wichtigsten Hersteller?

Das beste Beistellbett muss nicht unbedingt von einem bekannten Unternehmen stammen.

Auch kleinere Firmen haben manchmal wunderschöne Bettchen und so muss es nicht zwingende ein Fabimax Beistellbett oder ein anderes bekanntes Modell sein. Die bekanntesten Hersteller sind jedoch:

Wenn Sie ein individuelles Beistellbett-Baby wünschen,…

…können Sie entweder einen Schreiner beauftragten, oder das Beistellbett selbst bauen. Mit etwas handwerklichem Geschick und etlichen Holzelementen ist das problemlos möglich. Unter Umständen können Sie auch ein einfaches Babybett umbauen. Sie müssen nur eine Seite abtrennen und für die Befestigung sorgen.

  • Alvi
  • Fillikid
  • Pali
  • Roba
  • Babybay
  • Bednest
  • Easy Baby
  • KP Family
  • Pinolino
  • Ticaa
  • Gesslein
  • Juluis Zöllner
  • Schardt
  • Chicco
  • Fabimax
  • Geuther
  • Waldin

6.2. Wie lange kann man das Baby-Beistellbett nutzen

Vorausgesetzt, Sie haben kein Modell, das sich zum Juniorbett umbauen lässt, können Sie das Beistellbett normalerweise etwa 12 bis 15 Monate nutzen. Abhängig ist das vor allem von der Liegefläche des Bettes und der Größe Ihres Babys.

6.3. Ist die Wiege eine Alternative zum Beistellbett?

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Die Babywiege kann unter Umständen eine gute Alternative zum Beistellbett sein.

Eine Wiege hat viele Vorteile: Sie kann aufgrund Ihrer geringen Größe tagsüber als Stubenwagen genutzt werden und das Schaukeln hilft Kindern, sich zu beruhigen und einzuschlafen.

Allerdings sind Wiegen aufgrund ihrer Größe nur für die ersten Monate nutzbar – um die Anschaffung eines richtigen Bettchens kommen Sie also nicht herum. Außerdem kann die Wiege nicht so gut an das Bett herangestellt werden, wie ein Baby-Beistellbett.

Wenn Sie es sich leisten können, spricht nichts dagegen, beides zu nutzen. Oder Sie kaufen ein variabel umbaubares Beistellbett, aus dem Sie schnell eine Wiege machen können.

6.4. Wie befestigt man das Beistellbett am Elternbett?

Gute Modelle liefern eine passende Befestigung und eine verständliche Anleitung gleich mit. Fehlt die Befestigung, können Sie einfach im Baumarkt einen Winkel kaufen und diesen unter das Elternbett schrauben. Sie können zur Befestigung auch Gepäckgurte nutzen.

6.5. Wie funktioniert das Stillen im Baby-Beistellbett?

Sie können das Kind einfach zum Stillen in Ihr Bett holen. Es besteht allerdings die Gefahr, dass das Kleine beim Stillen einschläft und dann wieder wach wird, wenn Sie es zurücklegen. Am besten treffen Sie sich in der Mitte, also dort, wo die zwei Betten zusammenstehen.

6.6. Welches Bett benötigt man nach dem Beistellbett?

Wenn Ihr Kind nicht mehr ganz so nah bei Ihnen liegen muss, können Sie ein gewöhnliches Gitterbett nutzen. Es gibt auch dabei Varianten mit einer abnehmbaren Seite, die Sie zur Not auch noch an Ihr Bett schieben können. Für Reisen bieten sich Baby-Reisebetten an.

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