100 % unabhängig dank Ihres Klicks
Kaufkompass · 2 Modelle im Vergleich
Die 2 besten Recaro Kindersitze im Vergleich
Drehbare i-Size-Kindersitze erleichtern das Anschnallen ab Geburt und können Kinder bis etwa zum vierten Geburtstag begleiten. Unsere Hauptempfehlung ist der Recaro Salia, weil er Sicherheit, Sitzkomfort und den praktischen Drehmechanismus ausgewogener verbindet; der Salia Elite ergänzt das Konzept um eine herausnehmbare Babyschale.
Redaktionelle Einordnung
Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf
Der Recaro Salia ist die stimmigere Wahl für Familien, die einen dauerhaft im Auto verbleibenden, drehbaren Reboarder suchen. Der Salia Elite lohnt sich vor allem dann, wenn die herausnehmbare Babyschale für kurze Wege und ein passendes Kinderwagen-System den Mehrbedarf an Platz und die ergonomischen Abstriche aufwiegt.
Die beste Wahl für den dauerhaften Einsatz im Auto: Der Salia bietet bei gleicher Grundausstattung wie der Elite die bessere ergonomische Bewertung und das stärkere Gesamtpaket, verzichtet aber auf die tragbare Babyschale.
Zum TestsiegerUnsere Auswahl
2 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse
Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.
Recaro Salia
Familien mit festem Sitzplatz im Auto, die ab Geburt bis etwa vier Jahre rückwärtsgerichtet fahren und besonderen Wert auf Sitzkomfort sowie eine 360-Grad-Drehung legen.
Die beste Wahl für den dauerhaften Einsatz im Auto: Der Salia bietet bei gleicher Grundausstattung wie der Elite die bessere ergonomische Bewertung und das stärkere Gesamtpaket, verzichtet aber auf die tragbare Babyschale.
- Besseres ADAC-Gesamtergebnis im Vergleich
- Rückwärtsgerichtete Nutzung bis 105 cm
- Hohes Sitzgewicht von 15,8 kg

Recaro Salia Elite
Familien, die einen drehbaren Reboarder ab Geburt nutzen und die herausnehmbare Babyschale regelmäßig für kurze Wege oder mit einem passenden Kinderwagen einsetzen möchten.
Sinnvoll für Familien, die die tragbare Babyschale tatsächlich häufig verwenden. Ohne diesen konkreten Bedarf bietet der Salia das ausgewogenere Verhältnis aus Sicherheit, Sitzkomfort und unkompliziertem Dauereinsatz.
- Herausnehmbare Babyschale für kurze Wege
- Rückwärtsgerichtete Nutzung bis 105 cm
- Hohes Sitzgewicht von 15,8 kg
Schnelle Antworten
Das Wichtigste vor der Auswahl
Sind beide Recaro Modelle ab Geburt geeignet?
Ja. Beide Sitze sind für 40 bis 105 Zentimeter Körpergröße und unter 18 Kilogramm zugelassen. Das entspricht je nach Wachstum ungefähr der Nutzung ab Geburt bis zum vierten Geburtstag.
Kann man den Recaro Salia auch vorwärtsgerichtet verwenden?
Ja, aber erst ab 76 Zentimetern Körpergröße und einem Alter von mindestens 15 Monaten. Rückwärtsgerichtetes Fahren ist bei beiden Modellen bis 105 Zentimeter möglich.
Welcher Sitz ist für längere Autofahrten besser?
Der Salia ist dafür die stärkere Wahl, weil der ADAC bei ihm neben guter Polsterung auch Beinauflage und Sitzposition günstig bewertete. Beim Salia Elite fielen diese beiden Komfortpunkte weniger günstig aus.
So testen wir
Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote
Für diesen Vergleich wurden 2 passende Modelle anhand der Kriterien Altersgerechte Eignung und Sicherheit, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Produktbezogene Sicherheit und Komfort, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.
- Markt und relevante Modelle erfassen
- Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
- Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
- Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren
Einzeltests
Alle 2 Produkte ausführlich eingeordnet
Recaro Salia
Der Recaro Salia ist ein drehbarer i-Size-Kindersitz für Kinder von 40 bis 105 Zentimetern Körpergröße und unter 18 Kilogramm. Damit kann er ab Geburt bis etwa zum vierten Geburtstag eingesetzt werden. Die Zulassung nach UN ECE R129 erlaubt die rückwärtsgerichtete Nutzung über den gesamten Größenbereich. Vorwärtsgerichtetes Fahren ist erst ab 76 Zentimetern und 15 Monaten vorgesehen. Für die Sicherheit ist die lange Nutzung entgegen der Fahrtrichtung ein wesentlicher Punkt, denn sie schützt vor allem kleine Kinder bei einem Frontalaufprall besser. Der Salia ermöglicht Rückwärtsfahren bis 105 Zentimeter.
Montiert wird der Sitz ausschließlich mit ISOFIX und Stützfuß in einem dafür freigegebenen Fahrzeug. Visuelle Anzeigen an der Basis helfen dabei, Einbau, Verriegelung und Sitzposition zu kontrollieren. Diese Orientierungshilfen sind im Alltag sinnvoll, ersetzen aber nicht den sorgfältigen Blick in die Anleitung und die Prüfung, ob das Fahrzeug für den Sitz freigegeben ist. Im ADAC-Test erhielt der Salia für Sicherheit die Note 2,0; die Prüfer sahen ein geringes Verletzungsrisiko bei Front- und Seitencrash. Beim rückwärtsgerichteten Einbau fiel der Schutz beim Frontalaufprall überdurchschnittlich gut aus. Die unabhängige Sicherheitsbewertung spricht klar für den rückwärtsgerichteten Einsatz.
Für den Vergleich der Montagearten ergänzt der Beitrag „kindersitz mit getränkehalter“ die Auswahl.
Die 360-Grad-Drehfunktion bringt den Sitz zur Türseite und erleichtert so das Hineinheben, Anschnallen und Herausnehmen. Gerade bei regelmäßigem Ein- und Aussteigen ist das ein spürbarer Komfortgewinn gegenüber einem fest ausgerichteten Reboarder. Der Mechanismus bedeutet allerdings nicht, dass der Sitz automatisch besonders leicht zu bedienen ist: Der ADAC weist auf eine erhöhte Fehlbedienungsgefahr und ein etwas aufwendigeres Anschnallen sowie Einbauen hin. Eltern sollten sich deshalb vor der ersten Fahrt mit Drehablauf, Gurtführung und den Anzeigen vertraut machen. Die Drehung entlastet beim Einsteigen, verlangt aber eine sorgfältige Bedienung.
Beim Komfort hebt sich der Salia im direkten Vergleich positiv vom Salia Elite ab. Der ADAC beurteilte Polsterung, Beinauflage, Sitzposition und Platzangebot als gut. Das ist besonders relevant, weil ein Sitz dieser Größenklasse über mehrere Entwicklungsphasen hinweg genutzt wird: Ein Kind soll nicht nur sicher sitzen, sondern auf längeren Fahrten ausreichend abgestützt sein. Die Kopfstütze und der Gurt lassen sich in der Höhe verstellen; laut Hersteller unterstützt das eine passende Gurtführung mit wachsendem Kind. Als Einschränkung bleibt die im ADAC-Test festgestellte eingeschränkte Sicht nach außen. Bei Sitzposition und Beinauflage ist der Salia die stärkere der beiden Varianten.
Für den Vergleich der Abmessungen ergänzt der Beitrag „kindersitz ab 18 kg“ die Auswahl. Für den Vergleich der Abmessungen ergänzt der Beitrag „Kindersitz Größe 1: Welche Abmessungen werden beschrieben?“ die Auswahl.
Konstruktion und Abmessungen bringen jedoch einen klaren Kompromiss mit sich. Mit 15,8 Kilogramm ist der Salia kein Sitz, den man häufig zwischen Fahrzeugen wechseln möchte. Auch sein Platzbedarf ist erhöht; die angegebenen Außenmaße liegen je nach Position bei 63 bis 68 Zentimetern Länge, 44 Zentimetern Breite und 61 bis 69 Zentimetern Höhe. Besonders in Kleinwagen oder bei groß gewachsenen Personen auf dem Vordersitz sollte der Sitz vor dem Kauf probeweise im eigenen Auto geprüft werden. Für einen regelmäßigen Fahrzeugwechsel ist das hohe Sitzgewicht ein deutlicher Nachteil.
Für den Vergleich der Abmessungen ergänzt der Beitrag „kindersitz mit schlafposition 9 36 kg“ die Auswahl.
Bei der Verarbeitung gab es im ADAC-Test eine gute Bewertung. Praktisch für Familienalltag und kleine Missgeschicke ist der leicht abnehmbare, maschinenwaschbare Bezug. Für die Reinigung sollte er nach Pflegeetikett behandelt und vollständig getrocknet werden, bevor er wieder aufgezogen wird. An sicherheitsrelevanten Bauteilen wie Gurten, Schloss, ISOFIX-Armen oder Stützfuß sollte keine aggressive Reinigung erfolgen; hier genügt in der Regel ein weiches, leicht feuchtes Tuch. Die Sitzschale selbst bleibt im Fahrzeug, wodurch sich der Alltag auf das Kind, nicht auf das Tragen des Sitzes, konzentriert. Der waschbare Bezug erleichtert die Pflege im täglichen Einsatz.
Für den Vergleich der Pflegehinweise hilft der Beitrag „ab wann von maxi cosi in den kindersitz“.
Gegenüber dem Salia Elite verzichtet der Salia auf eine herausnehmbare Babyschale. Das ist für Familien kein Nachteil, wenn das Baby nach der Fahrt direkt aus dem Auto genommen wird oder eine separate Babyschale vorhanden ist. Dafür bleibt der Sitz als geschlossenes Konzept einfacher: Es gibt keinen zusätzlichen Entnahmevorgang und keine relativ aufrechte Trageeinheit. Im historischen ADAC-Vergleich lag der Preis des Salia zudem unter dem des Elite-Modells. Aktuelle Preise können davon abweichen, dennoch zeigt der Vergleich, dass die tragbare Schale den entscheidenden Mehrwert der Elite-Variante darstellt. Wer keine Trageschale benötigt, erhält mit dem Salia die ausgewogenere Lösung.
Unterm Strich richtet sich der Salia an Familien, die einen festen Sitzplatz im Auto einplanen und dort ein Kind ab Geburt komfortabel rückwärts transportieren möchten. Seine starken Seiten sind die Sicherheit im unabhängigen Test, der Drehkomfort und die ergonomisch günstigere Sitzgestaltung. Der erforderliche Raum im Auto, das hohe Gewicht und die nicht ganz unkomplizierte Bedienung bleiben wichtige Punkte. Wer diese Rahmenbedingungen akzeptiert und auf eine tragbare Babyschale verzichten kann, findet hier den überzeugenderen der beiden verglichenen Sitze.
Für die Auswahl nach Transportmöglichkeiten hilft der Beitrag „kindersitz rückwärts“.
Vorteile
- Besseres ADAC-Gesamtergebnis im Vergleich
- Rückwärtsgerichtete Nutzung bis 105 cm
- 360-Grad-Drehung erleichtert das Ein- und Aussteigen
- Gute Polsterung, Beinauflage und Sitzposition
- Abnehmbarer, maschinenwaschbarer Bezug
Nachteile
- Hohes Sitzgewicht von 15,8 kg
- Erhöhter Platzbedarf im Fahrzeug
- Einbau und Anschnallen etwas aufwendiger
- Eingeschränkte Sicht nach außen für das Kind
- Keine herausnehmbare Babyschale
RedaktionsfazitDie beste Wahl für den dauerhaften Einsatz im Auto: Der Salia bietet bei gleicher Grundausstattung wie der Elite die bessere ergonomische Bewertung und das stärkere Gesamtpaket, verzichtet aber auf die tragbare Babyschale.
Recaro Salia Elite

Der Recaro Salia Elite kombiniert einen i-Size-Kindersitz mit einer herausnehmbaren Babyschale. Er ist für Kinder von 40 bis 105 Zentimetern und unter 18 Kilogramm zugelassen und kann damit ab Geburt bis ungefähr zum vierten Geburtstag genutzt werden. Wie beim Salia ist rückwärtsgerichtetes Fahren bis 105 Zentimeter möglich; vorwärts darf das Kind erst ab 76 Zentimetern Körpergröße und 15 Monaten sitzen. Der zentrale Unterschied liegt nicht in der Grundzulassung, sondern im modularen Konzept: Die Babyschale kann aus dem Sitz genommen und für kurze Wege getragen werden. Die herausnehmbare Babyschale ist das entscheidende Zusatzmerkmal des Salia Elite.
Ergänzend dazu: kindersitz auto vorwärts.
Die Babyschale wiegt laut ADAC rund 3 Kilogramm, während der Sitz selbst mit 15,8 Kilogramm sehr schwer ist. Für Eltern kann die Tragefunktion hilfreich sein, wenn ein schlafendes Baby nicht sofort umgebettet werden soll. Mit passenden Adaptern lässt sich die Schale laut Hersteller auch auf einem passenden Kinderwagen befestigen. Der unabhängige ADAC-Test beschreibt die Entnahme allerdings als etwas mühselig; zudem sitzt das Baby in der Schale relativ aufrecht. Das begrenzt den Vorteil bei längeren Tragephasen. Für kurze Wege ist die Schale praktisch, für ausgedehntes Tragen aber kein Ersatz für eine besonders flache Liegeposition.
Im Auto unterstützt die 360-Grad-Drehung das Hineinsetzen und Anschnallen an der Türseite. ISOFIX und Stützfuß bilden die vorgeschriebene Befestigung, während visuelle Anzeigen die Kontrolle von ISOFIX, Stützfuß und Sitzposition erleichtern. Ergänzt wird das Sicherheitskonzept durch ausklappbare ASP-Protektoren auf der Türseite, die bei einem Seitenaufprall Energie aufnehmen sollen. Im ADAC-Test erreichte der Salia Elite für Sicherheit die Note 2,0 und insgesamt die Note 2,7. Die Prüfer bescheinigten ein geringes Verletzungsrisiko bei Front- und Seitencrash sowie einen überdurchschnittlich guten Schutz beim Frontalaufprall in rückwärtsgerichteter Position. Die Sicherheitsbasis ist solide, sofern Einbau und Gurtführung sorgfältig erfolgen.
Wie beim Salia nennt der ADAC einen erhöhten Aufwand beim Einbauen und Anschnallen sowie eine erhöhte Fehlbedienungsgefahr. Die Drehfunktion erleichtert zwar die körperliche Bewegung beim Einsteigen, sie nimmt Eltern aber nicht die Pflicht ab, Verriegelung, Stützfuß und Gurtführung richtig zu prüfen. Auch der Platzbedarf ist erhöht. Mit 63 bis 68 Zentimetern Länge, 44 Zentimetern Breite und 61 bis 69 Zentimetern Höhe sollte der Sitz vor dem Kauf im eigenen Fahrzeug ausprobiert werden, insbesondere wenn vorne große Personen sitzen oder die Rückbank eng ist. Der Salia Elite passt besser in Fahrzeuge mit großzügigem Platzangebot.
Beim Sitzkomfort gibt es die deutlichste Abgrenzung zum erstplatzierten Salia. Die Polsterung und das Platzangebot beurteilte der ADAC positiv. Beinauflage und Sitzposition wurden dagegen weniger günstig bewertet. Das ist kein Ausschlussgrund, sollte bei einem Sitz mit mehrjähriger Nutzung aber ernst genommen werden. Familien, die den Sitz vor allem für längere Fahrten einsetzen möchten, profitieren beim Salia von der besseren Bewertung dieser ergonomischen Punkte. Wer den Elite wählt, sollte deshalb besonders darauf achten, wie das Kind im eigenen Fahrzeug und in der jeweiligen Wachstumsphase sitzt. Beim Komfort im fest eingebauten Sitz liegt der Salia vor dem Elite.
Die Verarbeitung bewertete der ADAC als gut. Der Bezug lässt sich leicht abnehmen und in der Maschine waschen, was bei einem Sitz ab Geburt besonders alltagstauglich ist. Für die Pflege gelten die Vorgaben auf dem Pflegeetikett; Gurte und andere sicherheitsrelevante Teile sollten nur schonend gereinigt werden. Der Elite richtet sich damit an Familien, für die der Wechsel vom Auto zum kurzen Fußweg oder zum Kinderwagen einen echten Nutzen hat. Wird die Babyschale kaum herausgenommen, überwiegen gegenüber dem Salia die Nachteile bei Ergonomie, Handhabungsaufwand und historisch höherer Preisposition. Der Mehrwert entsteht nur, wenn die Trageschale regelmäßig genutzt wird.
Der Salia Elite ist folglich eine spezialisierte Empfehlung, keine allgemein bessere Variante. Seine Kombination aus Drehfunktion, langer rückwärtsgerichteter Nutzung und tragbarer Babyschale kann Wege mit kleinen Babys erleichtern. Wer einen Sitz sucht, der überwiegend im Auto bleibt, fährt mit dem Salia ergonomisch und im unabhängigen Gesamturteil besser. Beide Modelle sind schwer, benötigen viel Raum und verlangen eine sorgfältige Handhabung; beim Elite sollte die herausnehmbare Schale diesen Kompromiss konkret rechtfertigen.
Vorteile
- Herausnehmbare Babyschale für kurze Wege
- Rückwärtsgerichtete Nutzung bis 105 cm
- 360-Grad-Drehung erleichtert das Ein- und Aussteigen
- Gute Sicherheitsbewertung im ADAC-Test
- Abnehmbarer, maschinenwaschbarer Bezug
Nachteile
- Hohes Sitzgewicht von 15,8 kg
- Erhöhter Platzbedarf im Fahrzeug
- Einbau und Anschnallen etwas aufwendiger
- Babyschale sitzt relativ aufrecht und ist etwas mühsam zu entnehmen
- Beinauflage und Sitzposition weniger günstig bewertet
RedaktionsfazitSinnvoll für Familien, die die tragbare Babyschale tatsächlich häufig verwenden. Ohne diesen konkreten Bedarf bietet der Salia das ausgewogenere Verhältnis aus Sicherheit, Sitzkomfort und unkompliziertem Dauereinsatz.
Kaufberatung
Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen
Beide Sitze decken denselben langen Einsatzbereich ab: von 40 bis 105 Zentimetern Körpergröße, also ab Geburt bis ungefähr vier Jahre. Die Entscheidung beginnt deshalb nicht beim Alter, sondern beim gewünschten Alltag. Wer einen Sitz sucht, der dauerhaft im Auto bleibt, findet im Salia die ausgewogenere Lösung. Der Salia Elite ist dann interessant, wenn die Babyschale wirklich regelmäßig aus dem Fahrzeug herausgenommen wird. Die Tragefunktion ist der einzige wesentliche Grund, den Elite dem Salia vorzuziehen. Für gelegentliche kurze Wege kann sie sehr praktisch sein, etwa wenn ein Baby eingeschlafen ist. Wenn das Kind ohnehin direkt aus dem Sitz genommen wird, bringt sie dagegen kaum Nutzen.
Ergänzend dazu: babyschale vergleich.
Die rückwärtsgerichtete Nutzung ist bei beiden Modellen bis 105 Zentimeter möglich und sollte so lange wie passend beibehalten werden. Erst ab 76 Zentimetern und 15 Monaten darf vorwärts gefahren werden. Beide Sitze verfügen über ISOFIX, Stützfuß, Seitenaufprallschutz und visuelle Kontrollanzeigen. Unabhängig davon sollte vor dem Kauf geprüft werden, ob das eigene Fahrzeug über passende ISOFIX-Plätze verfügt und der Stützfuß korrekt auf dem Fahrzeugboden stehen kann. Bei Staufächern im Fußraum gelten die Vorgaben des Fahrzeug- und Sitzhandbuchs. Eine korrekte Installation ist wichtiger als die Zahl der Komfortfunktionen.
Die Drehfunktion kann den Alltag spürbar entlasten, weil das Kind an der offenen Tür angeschnallt wird. Das ist besonders angenehm, wenn Eltern häufig allein ein- und ausladen oder körperlich nicht weit in das Fahrzeug hineingreifen möchten. Gleichzeitig zeigen die ADAC-Ergebnisse bei beiden Varianten, dass Einbau und Anschnallen etwas aufwendiger sind und Fehlbedienungen möglich bleiben. Nehmen Sie sich bei der ersten Montage Zeit, üben Sie Drehung und Gurtführung und kontrollieren Sie die Anzeigen konsequent. Der Drehkomfort wirkt nur dann sicher, wenn der Sitz nach jeder Nutzung richtig verriegelt ist.
Besonders wichtig ist der verfügbare Platz im Fahrzeug. Beide Sitze sind 15,8 Kilogramm schwer und benötigen vergleichsweise viel Raum. Sie eignen sich daher eher als fester Sitz im Familienauto als für einen häufigen Wechsel zwischen zwei Fahrzeugen. Prüfen Sie vor dem Kauf die Beinfreiheit der Person auf dem Vordersitz und die tatsächliche Rückbankgeometrie; die Außenmaße allein ersetzen keine Probeinstallation. Der Salia Elite verlangt zusätzlich eine Überlegung zur Babyschale: Sie wiegt etwa 3 Kilogramm, ist tragbar, wurde im ADAC-Test aber als relativ aufrecht und nicht besonders leicht entnehmbar beschrieben. Für lange Tragewege ist die Elite-Schale weniger überzeugend als für den kurzen Übergang vom Auto zum Ziel.
Beim Komfort hat der Salia im direkten Vergleich die besseren Argumente. Der ADAC bewertete bei ihm neben der Polsterung auch Beinauflage und Sitzposition günstig. Beim Elite sind Polsterung und Platzangebot gut, Beinauflage und Sitzposition fielen jedoch weniger günstig aus. Wer häufig längere Strecken fährt, sollte diesen Unterschied höher gewichten als den Zusatznutzen der Trageschale. Beide Modelle haben einen abnehmbaren, maschinenwaschbaren Bezug, was bei Milchflecken, Snacks und kleinen Missgeschicken den Alltag erleichtert. Reinigen Sie die Bezüge nach ihren Pflegehinweisen und behandeln Sie Gurte, Schloss und Befestigungsteile nur schonend. Für regelmäßige längere Fahrten spricht der komfortabler bewertete Salia.
Recaro Salia Elite
Familien, die einen drehbaren Reboarder ab Geburt nutzen und die herausnehmbare Babyschale regelmäßig für kurze Wege oder mit einem passenden Kinderwagen einsetzen möchten.
Empfehlung ansehenDirekter Vergleich
Modelle und ihre Einsatzzwecke
Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.
Alle 2 Modelle im direkten Vergleich
Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.
| Modell & Urteil | Am besten für | Marke | Bewertung | Wichtigster Vorteil | Zu beachten | Ca. Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Recaro SaliaUnsere Empfehlung | Familien mit festem Sitzplatz im Auto, die ab Geburt bis etwa vier Jahre rückwärtsgerichtet fahren und besonderen Wert auf Sitzkomfort sowie eine 360-Grad-Drehung legen. | RECARO Kids | Note 1,8 · 4,4 von 5 | Besseres ADAC-Gesamtergebnis im Vergleich | Hohes Sitzgewicht von 15,8 kg | –Preis anzeigen |
| Recaro Salia EliteMit tragbarer Babyschale | Familien, die einen drehbaren Reboarder ab Geburt nutzen und die herausnehmbare Babyschale regelmäßig für kurze Wege oder mit einem passenden Kinderwagen einsetzen möchten. | RECARO Kids | Note 2,2 · 4,0 von 5 | Herausnehmbare Babyschale für kurze Wege | Hohes Sitzgewicht von 15,8 kg | –Preis anzeigen |
Schnellüberblick
2 Modelle kurz eingeordnet
Recaro Salia
Familien mit festem Sitzplatz im Auto, die ab Geburt bis etwa vier Jahre rückwärtsgerichtet fahren und besonderen Wert auf Sitzkomfort sowie eine 360-Grad-Drehung legen.
- Testnote
- Note 1,8 · 4,4 von 5
- Preis
- –
Recaro Salia Elite
Familien, die einen drehbaren Reboarder ab Geburt nutzen und die herausnehmbare Babyschale regelmäßig für kurze Wege oder mit einem passenden Kinderwagen einsetzen möchten.
- Testnote
- Note 2,2 · 4,0 von 5
- Preis
- –
FAQ
Häufige Fragen zum Produktvergleich
Sind beide Recaro Modelle ab Geburt geeignet?
Ja. Beide Sitze sind für 40 bis 105 Zentimeter Körpergröße und unter 18 Kilogramm zugelassen. Das entspricht je nach Wachstum ungefähr der Nutzung ab Geburt bis zum vierten Geburtstag.
Kann man den Recaro Salia auch vorwärtsgerichtet verwenden?
Ja, aber erst ab 76 Zentimetern Körpergröße und einem Alter von mindestens 15 Monaten. Rückwärtsgerichtetes Fahren ist bei beiden Modellen bis 105 Zentimeter möglich.
Welcher Sitz ist für längere Autofahrten besser?
Der Salia ist dafür die stärkere Wahl, weil der ADAC bei ihm neben guter Polsterung auch Beinauflage und Sitzposition günstig bewertete. Beim Salia Elite fielen diese beiden Komfortpunkte weniger günstig aus.
Ist die Babyschale des Salia Elite mit einem Kinderwagen nutzbar?
Mit den vorgesehenen Adaptern kann die herausnehmbare Babyschale laut Hersteller auf einem passenden Kinderwagen befestigt werden. Ob das eigene Kinderwagen-Modell kompatibel ist, sollte vor dem Kauf geprüft werden.
Lassen sich die Bezüge waschen?
Ja. Der ADAC bewertet die Bezüge beider Modelle als leicht abnehmbar und maschinenwaschbar. Maßgeblich sind die Pflegehinweise am jeweiligen Bezug.
Transparenz
Nachprüfbare Informationen
So vergleichen wir
Für diesen Vergleich wurden 2 passende Modelle anhand der Kriterien Altersgerechte Eignung und Sicherheit, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Produktbezogene Sicherheit und Komfort, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich…
Testverfahren ansehen