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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich

Gravel Bike mit Rennradreifen: 5 passende Reifen

Ein Gravel Bike mit Rennradreifen fährt auf Asphalt spürbar leichter, verlangt aber eine Reifenbreite, die zu Strecke, Felge und Rahmen passt. Für gemischte Touren aus Straße und festem Schotter ist der WTB Riddler 700 x 37C TCS Light Fast Roll unsere ausgewogene Hauptempfehlung; vier weitere Reifen zeigen Alternativen für sportliche Straßenfahrten, Alltag und Pannenschutz.

Zum ausführlichen Test

Redaktionelle Einordnung

Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf

Wer Asphalt, feste Feldwege und leichten Schotter kombiniert, fährt mit dem WTB Riddler am vielseitigsten. Für überwiegend asphaltierte Wege bietet der Continental Conti Ultra Sport III in 28 mm den sportlicheren und leichteren Umbau, während der Fincci 700 x 38C Komfort, Pannenschutz und ein Reifenpaar für den Alltag verbindet.

Redaktioneller Vergleich Produktabbildung und Einordnung auf Basis der hinterlegten Vergleichsdaten.
Das Wichtigste

Die beste Gesamtwahl für ein Gravel Bike, das regelmäßig Asphalt und feste unbefestigte Wege kombiniert. Wer ausschließlich schnell auf der Straße fahren möchte, findet bei den schmaleren Reifen sportlichere Alternativen.

Zum Testsieger

Unsere Auswahl

5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse

Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.

01Unsere Empfehlung für Mischstrecken

WTB Riddler 700 x 37C TCS Light Fast Roll

Gemischte Touren mit Asphalt, festen Feldwegen und leichtem bis mittlerem Schotter.

Die beste Gesamtwahl für ein Gravel Bike, das regelmäßig Asphalt und feste unbefestigte Wege kombiniert. Wer ausschließlich schnell auf der Straße fahren möchte, findet bei den schmaleren Reifen sportlichere Alternativen.

  • 37 mm Reifenbreite für hohen Komfort und mehr Reserven auf festen Schotterwegen
  • Niedriges Mittelprofil für effizienten Lauf auf Asphalt
  • Höheres Gewicht als bei den 23- und 28-mm-Straßenreifen
Ausführlicher Test
02Für komfortables Pendeln

Fincci Fahrradreifen 700c x 38C, Paar

Pendelwege, Alltag und Touren mit Asphalt, schlechten Radwegen und festen Schotterabschnitten.

Eine sehr gute Lösung für komfortables Pendeln und Touren. Das Reifenpaar mit Schutzschicht ist praktischer als reine Straßenreifen, wenn die Route regelmäßig auch schlechte Wege einschließt.

  • 38 mm Reifenbreite für hohen Komfort auf rauen Straßen und festen Schotterwegen
  • 1-mm-Pannenschutzschicht für den regelmäßigen Alltagsbetrieb
  • Höheres Gewicht als bei den sportlichen 23- und 28-mm-Straßenreifen
Ausführlicher Test
03Preistipp für Asphalt

Continental Conti Ultra Sport III faltbar 700x28C

Überwiegend asphaltierte Pendelstrecken, Training und schnelle Fahrten auf festen Radwegen.

Der Preistipp für alle, die ihr Gravel Bike vor allem auf Asphalt schnell und unkompliziert fahren möchten. Die 28-mm-Breite ist komfortabler als 23 mm, bleibt aber klar straßenorientiert.

  • 28 mm Reifenbreite als guter Kompromiss aus Straßenkomfort und direktem Fahrgefühl
  • PureGrip-Gummimischung auf Grip, Haltbarkeit und niedrigen Rollwiderstand ausgelegt
  • Weniger Komfort und Gripreserven auf grobem oder losem Schotter als die breiteren Modelle
Ausführlicher Test
04Für pannenanfällige Asphaltwege

Continental Grand Prix 4 Season 700x23C

Sportliche Asphaltfahrten und Pendelstrecken, auf denen Schnitt- und Durchstichschutz im Vordergrund stehen.

Eine starke Spezialwahl für glatte Asphaltstrecken mit erhöhtem Pannenschutzbedarf. Für ein vielseitig genutztes Gravel Bike ist die sehr schmale Breite jedoch zu kompromissbehaftet.

  • Double Vectran Breaker für hohen Schutz gegen Durchstiche
  • DuraSkin-Seitenwandschutz gegen Abrieb und Schnitte
  • 23 mm Reifenbreite mit deutlich weniger Komfort auf schlechten Straßen und Schotterwegen
Ausführlicher Test
05Einfacher Straßenumbau

Impac Racepac Rennrad-Reifen 700x28C

Einfache Umrüstung für Asphalt, feste Radwege sowie gelegentliche Fahrten bei nasser Straße.

Ein solider, einfach ausgerichteter 28-mm-Straßenreifen für Asphalt. Für Mischstrecken, gezielten Pannenschutz oder eine besonders transportfreundliche Bauweise sind die höher platzierten Alternativen überzeugender.

  • 28 mm Reifenbreite als guter Kompromiss aus Straßenkomfort und direktem Fahrgefühl
  • Semi-Slick-Profil mit gerillten Bereichen für Straßenhalt bei Nässe
  • Drahtreifen ist weniger kompakt zu transportieren und lagern als ein Faltreifen
Ausführlicher Test

Schnelle Antworten

Das Wichtigste vor der Auswahl

Kann ich auf jedes Gravel Bike Rennradreifen montieren?

Nicht automatisch. Reifenbreite, Felgenfreigabe, Rahmen- und Gabelfreiheit sowie die zulässigen Druckwerte von Laufrad und Reifen müssen zusammenpassen. Prüfe insbesondere die ETRTO-Größe wie 28-622 oder 37-622.

Was bedeutet 700x28C beziehungsweise 28-622?

Beide Angaben beschreiben die Reifengröße. 700x28C ist die gebräuchliche Rennradbezeichnung; 28-622 nennt die Breite von 28 mm und den Felgensitzdurchmesser von 622 mm nach ETRTO.

Sind 37 oder 38 mm noch Rennradreifen?

Sie gelten eher als schnelle Gravel- oder Alltagsreifen als als klassische schmale Rennradreifen. Auf einem Gravel Bike sind sie sinnvoll, wenn neben Asphalt regelmäßig feste Feldwege oder Schotter gefahren werden.

So testen wir

Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für Asphalt und feste Schotterwege, Komfort und Fahrsicherheit, Material, Konstruktion und Haltbarkeit, Handhabung und Alltagstauglichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.

  1. Markt und relevante Modelle erfassen
  2. Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
  3. Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
  4. Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren

Einzeltests

Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet

01Unsere Empfehlung für Mischstrecken

WTB Riddler 700 x 37C TCS Light Fast Roll

Der WTB Riddler besetzt im Vergleich die vielseitige Mitte zwischen schmalem Rennradreifen und grobem Gravelprofil. Seine Breite von 37 mm bietet deutlich mehr Luftvolumen als die 23- und 28-mm-Modelle. Das hilft auf rauem Asphalt, festgefahrenen Feldwegen und feinem Schotter, weil der Reifen Unebenheiten weniger ungefiltert weitergibt. Zugleich bleibt die Lauffläche bewusst niedrig profiliert. WTB kombiniert sie mit ausgeprägteren Seitenstollen, die in Kurven auf lockerem Untergrund zusätzliche Führung geben sollen. Für Fahrerinnen und Fahrer, die auf einer Tour regelmäßig von Asphalt auf unbefestigte Wege wechseln, ist die Kombination aus Tempo und Untergrundreserve der wichtigste Vorteil dieses Modells.

Als TCS-Ausführung ist der Reifen tubeless-kompatibel. Das eröffnet – mit geeigneten Laufrädern, passendem Felgenband, Ventilen und Dichtmittel – die Möglichkeit einer schlauchlosen Montage. Ein niedrigerer, zum System passender Luftdruck kann dann den Komfort und die Traktion auf losem Untergrund unterstützen. WTB nennt für die 37-mm-Standardausführung einen Druckbereich von 30 bis 55 psi. Für die konkrete Einstellung zählen allerdings immer auch Felgenfreigabe, Körpergewicht, Beladung und Untergrund. Wer bei Schläuchen bleiben möchte, kann den Reifen ebenfalls als klassischeren Tourenaufbau nutzen; die Tubeless-Fähigkeit ist ein Zusatznutzen, keine Pflicht.

Die Konstruktion mit Single-ply-Karkasse, 60 TPI und Dual-DNA-Gummimischung ist auf einen schnellen Gravel-Einsatz ausgerichtet. Das angegebene Gewicht von 465 g pro Reifen liegt klar über den schmalen Straßenreifen in diesem Vergleich. Diese Mehrmasse ist jedoch die Kehrseite des größeren Volumens und der profilierteren Auslegung. Auf reinen, glatten Asphaltkilometern wirkt ein 28-mm-Slick direkter und leichterfüßiger. Sobald die Strecke Kanten, Splitt oder längere Schotterpassagen enthält, kann der Riddler seine Reserven besser ausspielen. Er ist kein reiner Rennradreifen, aber die passendste Lösung für ein Gravel Bike mit gemischtem Revier.

Auch Rückmeldungen, die WTB auf der Produktseite zusammenfasst, zeichnen dieses Bild: Der Reifen wird für seinen zügigen Lauf auf Asphalt und seine Vielseitigkeit auf gemischten Untergründen geschätzt. Für sehr groben Schotter sind breitere oder stärker profilierte Varianten die sinnvollere Wahl. Diese Abgrenzung ist wichtig: Der Riddler ist auf schnell rollende Touren ausgelegt, nicht auf schlammige Trails oder dauerhaft tiefen, losen Untergrund. Seine seitlichen Stollen helfen beim Einlenken auf Schotter, ersetzen aber kein ausgeprägtes Offroadprofil.

In der Handhabung verlangt der 37-mm-Reifen vor allem einen sorgfältigen Kompatibilitätscheck. Rahmen und Gabel müssen ausreichend Freiraum bieten; bei Schutzblechen braucht es zusätzlich Platz für Schmutz und kleine Steinchen. Auch die Felge muss für die Reifenbreite geeignet sein. Das gilt grundsätzlich für alle Kandidaten, ist bei 37 mm aber besonders relevant. Die TanWall-Seitenwand gibt dieser Variante eine klassische Optik, verändert jedoch nicht den funktionalen Einsatzbereich. Zur Pflege genügt es, Profil und Seitenwand nach Fahrten auf grobem Schotter von eingeklemmten Steinchen zu befreien und Beschädigungen zu kontrollieren.

Gegenüber dem Fincci 700 x 38C ist der Riddler stärker auf dynamische Mischstrecken abgestimmt: Das niedrigere Mittelprofil und die Seitenstollen sind eine klarere Lösung für wechselnden Untergrund. Der Fincci punktet dagegen mit seinem Paarangebot und einer 1-mm-Schutzschicht für den Alltagsbetrieb. Gegenüber dem Continental Ultra Sport III und dem Impac Racepac ist der Riddler auf der Straße weniger kompromisslos sportlich, bietet aber wesentlich mehr Komfort und Gripreserven abseits davon. Der sehr pannensichere Continental Grand Prix 4 Season bleibt die spezialisierte Wahl für schmale, schnelle Asphaltfahrten. Für das typische Gravel Bike, das nicht auf einen einzigen Belag festgelegt ist, erzielt der Riddler das ausgewogenste Gesamtpaket.

MarkeWTB
TestnoteNote 1,6 · 4,5 von 5
Geeignet fürGemischte Touren mit Asphalt, festen Feldwegen und leichtem bis mittlerem Schotter.

Vorteile

  • 37 mm Reifenbreite für hohen Komfort und mehr Reserven auf festen Schotterwegen
  • Niedriges Mittelprofil für effizienten Lauf auf Asphalt
  • Seitliche Stollen für zusätzlichen Kurvenhalt auf losem Untergrund
  • Tubeless-Kompatibilität für ein flexibles Set-up

Nachteile

  • Höheres Gewicht als bei den 23- und 28-mm-Straßenreifen
  • Für sehr groben Schotter weniger geeignet als breitere oder stärker profilierte Gravelreifen
  • 37 mm benötigen ausreichend Platz an Rahmen, Gabel und gegebenenfalls Schutzblechen
RedaktionsfazitDie beste Gesamtwahl für ein Gravel Bike, das regelmäßig Asphalt und feste unbefestigte Wege kombiniert. Wer ausschließlich schnell auf der Straße fahren möchte, findet bei den schmaleren Reifen sportlichere Alternativen.
02Für komfortables Pendeln

Fincci Fahrradreifen 700c x 38C, Paar

Der Fincci 700c x 38C ist im Vergleich die alltagsorientierte Wahl für Gravel Bikes, die regelmäßig auf schlechten Radwegen, Asphalt und festen Schotterpassagen unterwegs sind. Mit 38 mm fällt er noch etwas breiter aus als der WTB Riddler. Das größere Luftvolumen kann Unebenheiten besser abfedern und gibt auf rauen Belägen ein ruhigeres Fahrgefühl. Für Pendelwege, Touren und Fahrten mit gelegentlichem Gepäck ist das oft wichtiger als ein möglichst geringes Reifengewicht. Der Schwerpunkt liegt klar auf Komfort und Alltagsschutz statt auf maximaler Straßenagilität.

Ein zentrales Ausstattungsmerkmal ist die 1 mm starke Pannenschutzschicht. Sie ist für regelmäßige Fahrten auf Wegen mit Split, kleinen Steinchen oder anderen spitzen Fremdkörpern ein praktischer Vorteil. Ergänzt wird sie durch eine Gummi-Lauffläche, Nylon-Anteile und eine faltbare Karkasse. Die Faltbauweise erleichtert Lagerung und Transport gegenüber einem starren Drahtreifen. Dass zwei Reifen als Paar geliefert werden, macht die Umrüstung beider Laufräder unmittelbar planbar und unterscheidet das Modell von den einzeln angebotenen Reifen im Vergleich.

Mit 480 g pro Reifen ist der Fincci deutlich schwerer als die schmalen Straßenmodelle. Dieses Gewicht passt zur breiten, schutzorientierten Ausrichtung, ist auf langen glatten Asphaltpassagen aber spürbar weniger sportlich als ein 23- oder 28-mm-Rennradreifen. Auch das Profil ist auf Traktion und Komfort auf unterschiedlichen Oberflächen ausgelegt, nicht auf das direkteste Abrollgefühl eines glatten Slicks. Wer das Gravel Bike ausschließlich für zügige Trainingsrunden auf sauberem Asphalt umbaut, fährt mit dem Continental Ultra Sport III wahrscheinlich passender. Für wechselnde Alltagsstrecken ist die breitere Auslegung dagegen ein funktionaler Gewinn.

Die angegebene 40-622-Kennzeichnung sollte vor dem Kauf besonders sorgfältig mit Laufrad, Rahmen, Gabel und gegebenenfalls Schutzblechen abgeglichen werden. Breite Reifen können bei manchen Gravel Bikes mit engen Hinterbauten oder Schutzblechen zu wenig Platz lassen. Ein ausreichender Freiraum ist wichtig, damit sich anhaftender Schmutz und kleine Steine nicht zwischen Reifen und Rahmen sammeln. Ebenso muss die Felge für die Reifenbreite geeignet sein. Diese Kontrolle schützt Material und sorgt dafür, dass der Reifen seine Komfortvorteile sicher ausspielen kann.

Im Verhältnis zum WTB Riddler bietet der Fincci etwas mehr Volumen und eine ausdrücklich genannte Pannenschutzschicht, ist aber weniger klar als schnell rollender Mischstreckenreifen profiliert. Gegenüber dem Ultra Sport III und dem Impac Racepac ist er auf Asphalt nicht so leicht und direkt, dafür komfortabler auf schlechten Wegen. Der Grand Prix 4 Season bleibt bei der Schutztechnik sehr stark, ist mit 23 mm jedoch wesentlich schmaler. Wer ein zuverlässiges, komfortorientiertes Paar für beide Laufräder sucht, trifft mit dem Fincci eine sehr stimmige Wahl.

MarkeFincci
TestnoteNote 1,9 · 4,3 von 5
Geeignet fürPendelwege, Alltag und Touren mit Asphalt, schlechten Radwegen und festen Schotterabschnitten.

Vorteile

  • 38 mm Reifenbreite für hohen Komfort auf rauen Straßen und festen Schotterwegen
  • 1-mm-Pannenschutzschicht für den regelmäßigen Alltagsbetrieb
  • Zwei Reifen im Lieferumfang für die vollständige Umrüstung
  • Faltbare Bauweise für platzsparende Lagerung und Transport

Nachteile

  • Höheres Gewicht als bei den sportlichen 23- und 28-mm-Straßenreifen
  • Auf reinem Asphalt weniger direkt und sportlich als ein glatterer, schmalerer Reifen
  • 38 mm benötigen ausreichend Platz an Rahmen, Gabel und gegebenenfalls Schutzblechen
RedaktionsfazitEine sehr gute Lösung für komfortables Pendeln und Touren. Das Reifenpaar mit Schutzschicht ist praktischer als reine Straßenreifen, wenn die Route regelmäßig auch schlechte Wege einschließt.
03Preistipp für Asphalt

Continental Conti Ultra Sport III faltbar 700x28C

Der Continental Conti Ultra Sport III in 700x28C ist ein klassischer Straßenreifen, der ein Gravel Bike für Asphalt, Trainingsfahrten und zügige Alltagswege deutlich straßenorientierter macht. Seine 28 mm breite Ausführung nimmt eine sinnvolle Mittelposition ein: Sie ist merklich komfortabler als ein sehr schmaler 23-mm-Reifen, ohne den leichten und direkten Charakter eines Rennradreifens aufzugeben. Auf glattem Asphalt und festen Radwegen passt diese Dimension gut zu Fahrerinnen und Fahrern, die Effizienz wichtiger finden als grobe Offroadreserven. Für den konsequenten Wechsel zum schnellen Straßen-Set-up ist 28 mm der ausgewogenste Reifenwert im Vergleich.

Die PureGrip-Gummimischung ist laut Hersteller auf Grip, Haltbarkeit und niedrigen Rollwiderstand ausgelegt. Zusammen mit dem dynamischen Profilmuster zielt sie auf ein sportliches, berechenbares Fahren auf befestigten Oberflächen. Das angegebene Gewicht von 340 g pro Reifen ist deutlich niedriger als bei den breiten Gravelmodellen. Dadurch bleibt die Umrüstung vergleichsweise leicht. Die Faltbauweise ist zudem praktisch, wenn ein Ersatzreifen mitgeführt, gelagert oder auf Reisen transportiert werden soll.

Die Kehrseite der schmaleren Straßenorientierung zeigt sich außerhalb fester Wege. Auf grobem, losem Schotter fehlt dem 28-mm-Reifen das Luftvolumen, das der WTB Riddler oder der Fincci bieten. Unebenheiten kommen direkter an, und das Profil ist nicht für sichere Führung auf technisch anspruchsvollen Abschnitten gedacht. Der angegebene Maximaldruck von rund 8 bar ist kein Zielwert für jede Fahrt; maßgeblich sind die Freigaben von Reifen, Felge und Laufrad. Der Ultra Sport III gehört auf Asphalt und feste Radwege, nicht in dauerhaft groben Schotter.

Vor der Montage müssen 28-622, Felgenbreite, Reifenfreiheit und die zulässigen Druckwerte des Laufrads zusammenpassen. Gerade bei älteren Laufrädern oder sehr schmalen Felgen lohnt der genaue Abgleich. Der Reifen ist für die Schlauchmontage vorgesehen. Das macht das Set-up für viele Umrüstungen überschaubar: Reifen, passende Schläuche und Felgenband sollten dennoch in gutem Zustand sein. Nach Fahrten über Splitt oder beschädigten Asphalt empfiehlt sich eine kurze Sichtkontrolle der Lauffläche, damit kleine Fremdkörper früh entfernt werden.

Im Vergleich zum Impac Racepac bietet der Ultra Sport III eine klar benannte PureGrip-Mischung und die praktische Faltbauweise. Der Impac ist ebenfalls ein 28-mm-Straßenreifen, setzt aber auf eine einfachere Drahtreifen-Konstruktion. Gegenüber dem Grand Prix 4 Season hat der Ultra Sport III mehr Komfort durch die größere Breite, während der 4 Season den stärkeren Schutz gegen Schnitte und Durchstiche bietet. WTB und Fincci bleiben die bessere Wahl für häufigen Schotter. Als preisbewusster Straßenumbau überzeugt der Ultra Sport III mit der besten Balance aus 28-mm-Komfort und sportlicher Leichtläufigkeit.

MarkeContinental
TestnoteNote 2,2 · 4,0 von 5
Geeignet fürÜberwiegend asphaltierte Pendelstrecken, Training und schnelle Fahrten auf festen Radwegen.

Vorteile

  • 28 mm Reifenbreite als guter Kompromiss aus Straßenkomfort und direktem Fahrgefühl
  • PureGrip-Gummimischung auf Grip, Haltbarkeit und niedrigen Rollwiderstand ausgelegt
  • Faltbare Bauweise für einfachen Transport und Lagerung
  • Niedrigeres Gewicht als die 37- und 38-mm-Gravelreifen

Nachteile

  • Weniger Komfort und Gripreserven auf grobem oder losem Schotter als die breiteren Modelle
  • Einzelreifen: Für die Umrüstung beider Laufräder werden zwei Reifen benötigt
  • Für Tubeless-Set-ups nicht vorgesehen
RedaktionsfazitDer Preistipp für alle, die ihr Gravel Bike vor allem auf Asphalt schnell und unkompliziert fahren möchten. Die 28-mm-Breite ist komfortabler als 23 mm, bleibt aber klar straßenorientiert.
04Für pannenanfällige Asphaltwege

Continental Grand Prix 4 Season 700x23C

Der Continental Grand Prix 4 Season in 700x23C richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die ihr Gravel Bike für sehr sportliche Asphaltfahrten umrüsten und dabei besonderen Wert auf Schutz vor Durchstichen und Seitenwandschäden legen. Seine 23 mm Breite ist die schmalste im Vergleich. Sie unterstützt ein direktes, agiles Fahrgefühl auf glattem Straßenbelag, verlangt aber eine sorgfältige Routenwahl und eine passende Felge. Auf sauberem Asphalt kann diese Auslegung attraktiv sein; auf rauen Radwegen oder Schotter ist sie weniger komfortabel als jeder 28-, 37- oder 38-mm-Reifen in diesem Vergleich.

Die Schutzkonstruktion ist der entscheidende Kaufgrund. Continental kombiniert einen Double Vectran Breaker mit DuraSkin-Seitenwandschutz aus Polyamidgewebe. Vectran-Fasern sollen Durchstiche abwehren, während DuraSkin die Karkasse seitlich vor Abrieb und Schnitten schützt. Diese Ausrichtung hebt den Reifen gegenüber dem leichteren Ultra Sport III und dem einfachen Impac Racepac ab. Das angegebene Gewicht von 235 g pro Reifen passt zur sportlichen, schmalen Konstruktion. Wer auf Asphalt Schutzreserven ohne breite Tourenbereifung sucht, findet hier den spezialisiertesten Kandidaten.

Der vom Hersteller genannte Druckbereich von 110 bis 120 psi verdeutlicht die Straßenorientierung. Solche hohen Drücke und die schmale Karkasse können auf glattem Asphalt ein präzises Fahrgefühl unterstützen, übertragen Fahrbahnunebenheiten aber deutlich stärker als breite Reifen bei niedrigerem Druck. Auf Kopfsteinpflaster, brüchigem Asphalt oder festem Schotter steigt die Belastung für Reifen und Fahrkomfort. Für häufige Mischstrecken sind WTB Riddler und Fincci daher klar geeigneter. Auch der 28 mm breite Ultra Sport III schafft einen entspannteren Übergang zwischen Rennradgefühl und Alltag.

Der Grand Prix 4 Season ist als Faltreifen ausgeführt und lässt sich daher gut als Reserve transportieren oder platzsparend lagern. Trotzdem ist er keine unkomplizierte Universallösung: Vor der Montage muss nicht nur die Reifenfreiheit, sondern insbesondere die Eignung der Felge für 23-622 geprüft werden. Bei modernen Gravel-Laufrädern, die auf deutlich breitere Reifen ausgelegt sind, sollte die Herstellerfreigabe des Laufrads entscheidend sein. Die Kontrolle von Lauffläche und Seitenwänden nach Fahrten über Schmutz, Splitt oder Schlaglöcher bleibt sinnvoll, gerade weil der Reifen auf der Straße mit hohem Druck genutzt wird.

Gegenüber den breiteren Reifen verliert der Grand Prix 4 Season vor allem bei Komfort und losem Untergrund. Seine Stärke ist nicht maximale Vielseitigkeit, sondern ein klarer Nutzen für Asphaltfahrten mit erhöhtem Pannenschutzbedarf. Der Ultra Sport III ist die zugänglichere 28-mm-Option für Alltag und Training; der Racepac ist die einfachere Semi-Slick-Alternative. Der Grand Prix 4 Season lohnt sich für passende Laufräder und glatte Straßen, wenn Schutzlagen wichtiger sind als Breite und Gravel-Komfort.

MarkeContinental
TestnoteNote 2,6 · 3,7 von 5
Geeignet fürSportliche Asphaltfahrten und Pendelstrecken, auf denen Schnitt- und Durchstichschutz im Vordergrund stehen.

Vorteile

  • Double Vectran Breaker für hohen Schutz gegen Durchstiche
  • DuraSkin-Seitenwandschutz gegen Abrieb und Schnitte
  • Niedrigeres Gewicht als alle anderen Reifen im Vergleich
  • Faltbare Bauweise für einfachen Transport und Lagerung

Nachteile

  • 23 mm Reifenbreite mit deutlich weniger Komfort auf schlechten Straßen und Schotterwegen
  • Hoher Druckbereich von 110 bis 120 psi
  • Einzelreifen: Für die Umrüstung beider Laufräder werden zwei Reifen benötigt
  • Nicht für regelmäßige Fahrten auf losem oder grobem Schotter gedacht
RedaktionsfazitEine starke Spezialwahl für glatte Asphaltstrecken mit erhöhtem Pannenschutzbedarf. Für ein vielseitig genutztes Gravel Bike ist die sehr schmale Breite jedoch zu kompromissbehaftet.
05Einfacher Straßenumbau

Impac Racepac Rennrad-Reifen 700x28C

Der Impac Racepac in 700x28C ist ein straßenorientierter Semi-Slick für Gravel Bikes, die überwiegend auf Asphalt und festen Radwegen genutzt werden. Seine 28 mm Breite entspricht dem Continental Ultra Sport III und ist für viele Alltags- und Trainingsfahrten ein brauchbarer Kompromiss. Gegenüber dem sehr schmalen Grand Prix 4 Season vermittelt diese Dimension etwas mehr Komfort. Gegenüber den 37- und 38-mm-Reifen von WTB und Fincci bleibt sie jedoch deutlich direkter und weniger für unebene Wege ausgelegt. Der Racepac ist eine einfache Lösung für das Gravel Bike als Straßenrad.

Das Profil kombiniert eine schnell rollende, eher glatte Mitte mit gerillten Bereichen. Diese Rillen sollen auf Asphalt und bei nasser Fahrbahn zusätzlichen Halt unterstützen. Damit grenzt sich der Racepac von einem vollständig profillosen Slick ab, ohne zu einem echten Schotterreifen zu werden. Die Konstruktion als Drahtreifen ist auf einen festen Sitz auf der Felge ausgerichtet, macht den Reifen aber weniger platzsparend beim Transport als die faltbaren Kandidaten. Mit 24 TPI ist die Karkasse einfach gehalten und klar auf einen unkomplizierten Einsatz statt auf ein besonders leichtes Renn-Set-up zugeschnitten.

Auf sauberem Asphalt und festen Wegen kann das Semi-Slick-Konzept gut funktionieren. Sobald der Untergrund grober, tiefer oder lockerer wird, fehlen jedoch das Volumen und die Profilreserven der breiten Gravelmodelle. Der Racepac ist damit keine Alternative zum WTB Riddler für häufige Feldwege und auch keine Komfortalternative zum Fincci. Wer in erster Linie schnelle Trainingsfahrten auf Straße plant, erhält beim Ultra Sport III eine faltbare Konstruktion und eine PureGrip-Mischung. Die Stärken des Racepac liegen in der einfachen, klaren Asphalt-Ausrichtung, nicht in maximaler Vielseitigkeit.

Wie bei jedem Reifenwechsel ist die Größenangabe 700x28C vor dem Kauf mit Felge, Rahmen und Gabel abzugleichen. Auch wenn ein Gravel Bike meist großzügige Reifenfreiheit besitzt, entscheidet die konkrete Laufradfreigabe über die zulässige Reifenbreite. Bei Fahrten auf nasser Straße sollte der Fahrstil trotz der gerillten Profilbereiche an Tempo, Kurvenlage und Bremsweg angepasst werden. Rillen können die Wasserableitung unterstützen, ersetzen aber nicht vorsichtiges Fahren auf glatten oder verschmutzten Fahrbahnen. Für die Pflege genügt eine regelmäßige Sichtprüfung auf eingedrungene Fremdkörper und Schäden an der Lauffläche.

Der Racepac steht im Vergleich für die unkomplizierte Basislösung. Er ist breiter und komfortabler als der 23-mm-Grand Prix 4 Season, bietet aber nicht dessen spezifische Schutzlagen. Zum Ultra Sport III fehlt ihm der Vorteil der Faltbauweise und der klar benannten PureGrip-Mischung. WTB und Fincci erweitern den nutzbaren Untergrund deutlich, verlangen dafür aber mehr Gewicht und mehr Platz am Rad. Wer ausschließlich Asphalt und feste Radwege fährt und einen einfachen 28-mm-Semi-Slick bevorzugt, kann den Racepac wählen; für klarere Spezialvorteile liegen die anderen Modelle vorn.

MarkeImpac
TestnoteNote 3,1 · 3,3 von 5
Geeignet fürEinfache Umrüstung für Asphalt, feste Radwege sowie gelegentliche Fahrten bei nasser Straße.

Vorteile

  • 28 mm Reifenbreite als guter Kompromiss aus Straßenkomfort und direktem Fahrgefühl
  • Semi-Slick-Profil mit gerillten Bereichen für Straßenhalt bei Nässe
  • Straßenorientierte Auslegung für Asphalt und feste Radwege

Nachteile

  • Drahtreifen ist weniger kompakt zu transportieren und lagern als ein Faltreifen
  • Weniger Komfort und Gripreserven auf grobem oder losem Schotter als die breiteren Modelle
  • Keine spezifische Pannenschutzschicht wie beim Fincci oder Grand Prix 4 Season
RedaktionsfazitEin solider, einfach ausgerichteter 28-mm-Straßenreifen für Asphalt. Für Mischstrecken, gezielten Pannenschutz oder eine besonders transportfreundliche Bauweise sind die höher platzierten Alternativen überzeugender.

Kaufberatung

Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen

Der wichtigste Schritt vor dem Kauf ist der Kompatibilitätscheck. Die Bezeichnungen 23-622, 28-622, 37-622 und 40-622 beschreiben nicht nur unterschiedliche Breiten, sondern stellen verschiedene Anforderungen an Felge, Rahmen und Gabel. Prüfe die Freigabe des Laufradherstellers für die gewünschte Reifenbreite und miss den freien Raum an Hinterbau und Gabel. Bei Schutzblechen muss zusätzlicher Abstand bleiben, damit sich Wasser, Matsch und kleine Steine nicht festsetzen. Ein breiter Reifen ist nur dann ein Komfortgewinn, wenn er mit ausreichendem Freiraum montiert werden kann.

Für überwiegend glatten Asphalt sind 28 mm meist der überzeugendste Einstieg. Diese Breite rollt sportlich und direkt, federt aber spürbar besser als ein 23-mm-Reifen. Der Continental Conti Ultra Sport III passt deshalb gut zu Trainingsfahrten, Pendelstrecken und festen Radwegen. Der Impac Racepac verfolgt eine ähnliche Richtung mit Semi-Slick-Profil. Ein 23-mm-Reifen wie der Continental Grand Prix 4 Season ist dagegen eine bewusste Spezialisierung: Er kann auf glatter Straße sehr direkt fahren, verlangt aber einen höheren Druck und überträgt schlechte Wegoberflächen wesentlich deutlicher. Je rauer der Arbeitsweg oder die Trainingsrunde, desto sinnvoller wird eine Breite ab 28 mm.

Wer sein Gravel Bike tatsächlich als Mischrad nutzt, sollte 37 oder 38 mm ernsthaft in Betracht ziehen. Der WTB Riddler kombiniert eine flache, schnell laufende Mitte mit seitlichen Stollen und ist für Asphalt, feste Feldwege und leichten bis mittleren Schotter besonders ausgewogen. Der Fincci 700 x 38C priorisiert mit seiner breiteren Auslegung und der 1-mm-Pannenschutzschicht eher Komfort und Alltagstauglichkeit. Breite Reifen lassen sich auf rauen Wegen oft mit geringerem, systemgerecht abgestimmtem Druck fahren. Das kann die Traktion verbessern und Hände, Rücken sowie Material entlasten. Auf reinem Asphalt sind sie dafür meist weniger spritzig als ein leichter, glatter 28-mm-Reifen.

Das Profil sollte zum häufigsten Untergrund passen, nicht nur zur seltensten Ausfahrt. Ein fast glatter Straßenreifen rollt auf Asphalt effizient und leise, hat aber auf losem Kies weniger Reserven. Ein niedriges Gravelprofil wie beim Riddler schafft den besseren Übergang für Touren mit wechselndem Belag. Starkes Stollenprofil wäre erst dann sinnvoll, wenn lose, schlammige oder technisch anspruchsvolle Wege regelmäßig auf dem Plan stehen; für schnelle Asphaltfahrten kostet es unnötig Leichtlauf. Die gerillte Semi-Slick-Auslegung des Racepac ist eine Zwischenlösung für feste Straßen, ersetzt aber keinen breiteren Gravelreifen auf grobem Schotter. Wähle das Profil nach dem Untergrund, auf dem du die meisten Kilometer fährst.

Auch die Pannenvorsorge darf zur Nutzung passen. Auf sauberem Asphalt genügt vielen Fahrerinnen und Fahrern ein leichter Straßenreifen mit regelmäßiger Sichtkontrolle. Für Wege mit Split, Scherben oder rauen Kanten sind spezielle Schutzlagen sinnvoll: Der Grand Prix 4 Season setzt auf Vectran Breaker und DuraSkin-Seitenschutz, der Fincci auf eine 1-mm-Pannenschutzschicht. Tubeless-kompatible Reifen wie der WTB Riddler bieten eine weitere Option, benötigen aber ein passendes Laufradsystem und sorgfältige Montage. Unabhängig vom System sollten Lauffläche und Seitenwände nach Schotterfahrten auf eingedrungene Steinchen, Schnitte und Beschädigungen kontrolliert werden.

Für die endgültige Entscheidung hilft eine klare Priorität: Maximales Straßentempo spricht für 23 oder 28 mm, Komfort und Alltag für 38 mm, vielseitige Touren für 37 mm mit Gravelprofil. Berücksichtige außerdem, ob du beide Reifen auf einmal benötigst: Der Fincci wird als Paar angeboten, die übrigen Kandidaten sind Einzelreifen. Wechselnde Marktpreise sollten nicht den Ausschlag geben, solange Breite, Freigabe und Einsatzbereich nicht passen. Der beste Reifen ist derjenige, dessen Breite, Profil und Schutzkonzept zur tatsächlichen Strecke und zum vorhandenen Laufrad passen.

Für komfortables Pendeln

Fincci Fahrradreifen 700c x 38C, Paar

Pendelwege, Alltag und Touren mit Asphalt, schlechten Radwegen und festen Schotterabschnitten.

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Preistipp für Asphalt

Continental Conti Ultra Sport III faltbar 700x28C

Überwiegend asphaltierte Pendelstrecken, Training und schnelle Fahrten auf festen Radwegen.

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Für pannenanfällige Asphaltwege

Continental Grand Prix 4 Season 700x23C

Sportliche Asphaltfahrten und Pendelstrecken, auf denen Schnitt- und Durchstichschutz im Vordergrund stehen.

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Direkter Vergleich

Modelle und ihre Einsatzzwecke

Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.

Alle 5 Modelle im direkten Vergleich

Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.

Modell & UrteilAm besten fürMarkeBewertungWichtigster VorteilZu beachtenCa. Preis
WTB Riddler 700 x 37C TCS Light Fast RollUnsere Empfehlung für MischstreckenGemischte Touren mit Asphalt, festen Feldwegen und leichtem bis mittlerem Schotter.WTBNote 1,6 · 4,5 von 537 mm Reifenbreite für hohen Komfort und mehr Reserven auf festen SchotterwegenHöheres Gewicht als bei den 23- und 28-mm-Straßenreifenca. 55.70 €Preis anzeigen
Fincci Fahrradreifen 700c x 38C, PaarFür komfortables PendelnPendelwege, Alltag und Touren mit Asphalt, schlechten Radwegen und festen Schotterabschnitten.FincciNote 1,9 · 4,3 von 538 mm Reifenbreite für hohen Komfort auf rauen Straßen und festen SchotterwegenHöheres Gewicht als bei den sportlichen 23- und 28-mm-Straßenreifen–Preis anzeigen
Continental Conti Ultra Sport III faltbar 700x28CPreistipp für AsphaltÜberwiegend asphaltierte Pendelstrecken, Training und schnelle Fahrten auf festen Radwegen.ContinentalNote 2,2 · 4,0 von 528 mm Reifenbreite als guter Kompromiss aus Straßenkomfort und direktem FahrgefühlWeniger Komfort und Gripreserven auf grobem oder losem Schotter als die breiteren Modelleca. 16.99 €Preis anzeigen
Continental Grand Prix 4 Season 700x23CFür pannenanfällige AsphaltwegeSportliche Asphaltfahrten und Pendelstrecken, auf denen Schnitt- und Durchstichschutz im Vordergrund stehen.ContinentalNote 2,6 · 3,7 von 5Double Vectran Breaker für hohen Schutz gegen Durchstiche23 mm Reifenbreite mit deutlich weniger Komfort auf schlechten Straßen und Schotterwegenca. 49.98 €Preis anzeigen
Impac Racepac Rennrad-Reifen 700x28CEinfacher StraßenumbauEinfache Umrüstung für Asphalt, feste Radwege sowie gelegentliche Fahrten bei nasser Straße.ImpacNote 3,1 · 3,3 von 528 mm Reifenbreite als guter Kompromiss aus Straßenkomfort und direktem FahrgefühlDrahtreifen ist weniger kompakt zu transportieren und lagern als ein Faltreifen–Preis anzeigen

Schnellüberblick

5 Modelle kurz eingeordnet

FAQ

Häufige Fragen zum Produktvergleich

Kann ich auf jedes Gravel Bike Rennradreifen montieren?

Nicht automatisch. Reifenbreite, Felgenfreigabe, Rahmen- und Gabelfreiheit sowie die zulässigen Druckwerte von Laufrad und Reifen müssen zusammenpassen. Prüfe insbesondere die ETRTO-Größe wie 28-622 oder 37-622.

Was bedeutet 700x28C beziehungsweise 28-622?

Beide Angaben beschreiben die Reifengröße. 700x28C ist die gebräuchliche Rennradbezeichnung; 28-622 nennt die Breite von 28 mm und den Felgensitzdurchmesser von 622 mm nach ETRTO.

Sind 37 oder 38 mm noch Rennradreifen?

Sie gelten eher als schnelle Gravel- oder Alltagsreifen als als klassische schmale Rennradreifen. Auf einem Gravel Bike sind sie sinnvoll, wenn neben Asphalt regelmäßig feste Feldwege oder Schotter gefahren werden.

Soll ich bei breiten Reifen weniger Luftdruck fahren?

Breitere Reifen können je nach System, Gewicht und Untergrund mit geringerem Druck gefahren werden als schmale Straßenreifen. Halte immer die zulässigen Druckbereiche von Reifen und Felge ein und taste dich in kleinen Schritten an ein passendes Fahrgefühl heran.

Was ist der Vorteil eines Faltreifens?

Ein Faltreifen lässt sich kompakter lagern und als Ersatzreifen transportieren. Für die Fahreignung bleiben Reifenbreite, Gummimischung, Karkasse und Profil wichtiger als die Faltbarkeit allein.

Transparenz

Nachprüfbare Informationen

Verantwortliche Redaktion

Sarah Bauer

Die Einordnung verbindet redaktionelle Recherche, nachvollziehbare Produktkriterien und regelmäßige Aktualisierungen.

Profil & Standards
Methodik

So vergleichen wir

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für Asphalt und feste Schotterwege, Komfort und Fahrsicherheit, Material, Konstruktion und Haltbarkeit, Handhabung und Alltagstauglichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile…

Testverfahren ansehen
Aktualität

Zuletzt aktualisiert

13. September 2026

Zum Vergleich

Alle Vergleiche aus dieser Themenübersicht

Reifenbreite vor dem Kauf abgleichen

Auch ein 32-mm-Rennradreifen sollte vor dem Kauf mit der Freigabe von Felge, Rahmen und Gabel abgeglichen werden. Im Vergleich stehen 28 mm für überwiegend asphaltierte Fahrten, während 37 bis 38 mm mehr Komfort und Reserven auf gemischten Wegen bieten. Entscheidend ist nicht allein die gewünschte Breite, sondern ob sie am eigenen Gravel Bike mit ausreichend Freiraum montierbar ist. Bei Schutzblechen muss zusätzlicher Platz für Schmutz und kleine Steine bleiben.

Preisangaben zuletzt geprüft: 14.10.2026.