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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich
Faltbares Fahrradschloss: 5 Modelle im Vergleich
Ein faltbares Fahrradschloss verbindet das kompakte Transportmaß eines Gelenkschlosses mit stabilen Stahlstäben, doch Länge, Gewicht und Schließart unterscheiden sich deutlich. Unsere Hauptempfehlung ist das ABUS BORDO Big 6000K/120, weil es viel Spielraum beim Anschließen mit einer hohen herstellereigenen Sicherheitsstufe verbindet. Unsere Hauptempfehlung ist ABUS BORDO Big 6000K/120 mit SH-Halter, weil sie im Gesamtvergleich die ausgewogenste Wahl darstellt.
Redaktionelle Einordnung
Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf
Wer ein hochwertiges Fahrrad regelmäßig an wechselnden Anschließpunkten abstellt, findet im ABUS BORDO Big 6000K/120 die rundeste Lösung. Für kurze Wege und leichte Räder ist das deutlich leichtere BORDO Lite 6055K/85 praktischer; ein Zahlencode ohne Schlüssel spricht für das BORDO Combo Lite 6150/85.
Die beste Gesamtwahl für anspruchsvollere Abstellbedingungen: sehr lang, sicherheitsorientiert und komfortabel am Fahrrad transportierbar, aber klar auf Kosten des Gewichts.
Zum TestsiegerUnsere Auswahl
5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse
Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.
ABUS BORDO Big 6000K/120 mit SH-Halter
Hochwertige Fahrräder, längere Abstellvorgänge und wechselnde Anschließpunkte, bei denen 120 cm Schließumfang einen klaren Nutzen bringen.
Die beste Gesamtwahl für anspruchsvollere Abstellbedingungen: sehr lang, sicherheitsorientiert und komfortabel am Fahrrad transportierbar, aber klar auf Kosten des Gewichts.
- 120 cm Schließumfang für besonders flexible Anschließpunkte
- ABUS Security Level 10 von 15
- Mit 1.546 g höchstes Gewicht im Vergleich
ABUS BORDO Classic 5900/90 ST
Alltagsfahrten und hochwertige Fahrräder bei mittlerem Diebstahlrisiko, wenn 90 cm Schließumfang und eine robuste Schlüssellösung gefragt sind.
Die ausgewogene Wahl zwischen Länge und Sicherheitsausrichtung, sofern das hohe Gewicht für den eigenen Fahralltag akzeptabel ist.
- 90 cm Schließumfang mit mehr Spielraum als die 85-cm-Modelle
- ABUS Security Level 8
- Mit 1.250 g relativ schwer
ABUS BORDO Lite 6055K/85 SH
Pendlerinnen und Pendler, kurze Alltagstopps und leichte Fahrräder, bei denen geringes Transportgewicht zählt.
Die beste Wahl für Gewichtsbewusste: sehr alltagstauglich am leichten Fahrrad, aber gezielt für kürzere und weniger risikoreiche Abstellzeiten einzuplanen.
- Mit 550 g deutlich leichter als die stärkeren Schlüsselmodelle
- ABUS Security Level 7
- Niedrigere Sicherheitsstufe als die Modelle mit Level 8 und Level 10
ABUS BORDO Combo Lite 6150/85
Geteilte Fahrräder und Alltagssituationen, in denen ein Zahlencode ohne Schlüssel weitergegeben werden soll.
Sehr praktisch für alle, die schlüssellos und leicht unterwegs sein möchten; der Bedienvorteil passt vor allem zu kürzeren, weniger risikoreichen Abstellzeiten.
- Kein Schlüssel nötig
- Frei wählbarer vierstelliger Zahlencode
- ABUS Security Level 6 ist niedriger als bei den anderen ABUS-Modellen
FISCHER PROTEC FK85
Normale Alltagsfahrten und kurze Abstellzeiten, wenn ein klassisches Schlüsselschloss mit Halterung gewünscht ist.
Eine einfache Lösung für kurze Alltagsstopps, die sich am Fahrrad transportieren lässt, aber bei Gewicht und Sicherheitsausrichtung hinter den besser platzierten Modellen bleibt.
- Gehärteter Spezialstahl
- Zwei Sicherheitsschlüssel im Lieferumfang
- Mit über 900 g deutlich schwerer als die Lite-Modelle
Schnelle Antworten
Das Wichtigste vor der Auswahl
Sind Faltschlösser für E-Bikes geeignet?
Ja, sofern Länge und Sicherheitsausrichtung zum Wert des E-Bikes, zum Abstellort und zur Abstelldauer passen. Für hochwertige E-Bikes ist ein längeres, stärker ausgerichtetes Modell wie das BORDO Big sinnvoller als ein leichtes Schloss für kurze Stopps.
Kann ich mit 85 cm auch Rahmen und Laufrad anschließen?
Das hängt stark von Rahmenform, Reifen, Fahrradständer und Anschließpunkt ab. An einem schmalen Standardständer kann es funktionieren, bei breiten Pfosten oder großen Rahmen ist ein 90- oder 120-cm-Schloss deutlich flexibler.
Ist ein Zahlenschloss sicherer als ein Schlüsselschloss?
Die Schließart allein entscheidet nicht über die Sicherheit. Ein Zahlencode vermeidet den Schlüssel, während ein Schlüsselzylinder andere konstruktive Eigenschaften haben kann. Entscheidend sind die Gesamtkonstruktion, die Sicherheitsausrichtung, die Länge und das richtige Anschließen.
So testen wir
Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den Einsatzzweck, Produktbezogene Sicherheit und Komfort, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.
- Markt und relevante Modelle erfassen
- Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
- Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
- Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren
Einzeltests
Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet
ABUS BORDO Big 6000K/120 mit SH-Halter
Das ABUS BORDO Big 6000K/120 richtet sich an Menschen, die ihr Fahrrad nicht nur kurz vor dem Laden abstellen, sondern regelmäßig passende Anschließpunkte suchen müssen. Sein entscheidender Vorteil gegenüber allen anderen Schlössern dieses Vergleichs ist der Schließumfang von 120 cm. Damit entsteht mehr Reserve, um Rahmen und gegebenenfalls ein Laufrad an breiteren Fahrradständern, Laternen oder anderen festen Gegenständen zu sichern. Die 85-cm-Modelle sind für viele Standardsituationen ausreichend, können bei dicken Pfosten oder ungünstig geformten Ständern aber schneller an Grenzen kommen. Auch gegenüber dem 90 cm langen BORDO Classic bleibt das große Modell spürbar flexibler. Für ein hochwertiges E-Bike, Trekkingrad oder Fahrrad mit größerem Rahmen ist diese Länge besonders alltagstauglich.
Die Stäbe und der Schlosskörper bestehen laut Hersteller aus speziell gehärtetem Stahl und sind über Spezialnieten verbunden. Hinzu kommt eine weiche, widerstandsfähige Ummantelung an Stäben und Gehäuse. Sie soll verhindern, dass das Schloss beim Anlegen am Lack scheuert oder kratzt. Die Materialausstattung allein ersetzt keine passende Anschließstrategie: Entscheidend bleibt, das Fahrrad an einem festen Gegenstand zu sichern und möglichst wenig Raum für Werkzeuge zu lassen. Innerhalb der hier verglichenen Auswahl bringt das Modell jedoch die klarste Sicherheitsausrichtung mit. ABUS ordnet es bei Security Level 10 von 15 ein und empfiehlt es für mittleres Diebstahlrisiko sowie hochwertige Fahrräder. Diese Stufe ist eine Herstellerangabe und keine allgemein herstellerübergreifende Norm, sie macht den Unterschied zu den Level-8-, Level-7- und Level-6-Modellen derselben Marke aber nachvollziehbar.
Zum Sicherheitskonzept gehört der XPlus-Zylinder, der nach Herstellerangabe einen besonders hohen Schutz gegen Manipulationsversuche wie Picking bieten soll. Geöffnet wird klassisch mit Schlüssel; zwei Schlüssel gehören zum Lieferumfang. Das ist für viele Nutzerinnen und Nutzer unkompliziert, setzt aber voraus, dass der Schlüssel auf jeder Fahrt dabei ist. Wer ein Schloss innerhalb der Familie teilt oder keine Schlüssel mitnehmen möchte, findet im BORDO Combo Lite eine andere Bedienlogik mit vierstelligem Code. Dessen Komfortvorteil geht allerdings mit einer deutlich niedrigeren Sicherheitsstufe einher. Für das BORDO Big spricht daher vor allem die Kombination aus Zylinder, Stahlkonstruktion und großzügiger Länge, nicht eine vermeintlich universelle Lösung für jede Fahrt.
Die SH-Halterung wird mit Spannbändern werkzeugfrei am Fahrrad befestigt; das Schloss wird nach vorne aus der Halterung entnommen. Das erleichtert den Zugriff im Alltag und vermeidet, dass das gefaltete Schloss lose in einer Tasche transportiert werden muss. Bei der Positionierung am Rahmen lohnt es sich, Bewegungsfreiheit der Beine, Flaschenhalter und mögliche Schutzbleche mitzudenken. Die Halterung macht das Schloss nicht leicht, sie verteilt das Gewicht aber sinnvoll ans Fahrrad. Mit 1.546 g ist es das schwerste Modell im Vergleich. Gegenüber dem 550 g schweren BORDO Lite 6055K bedeutet das knapp ein Kilogramm zusätzliche Masse; für sportliche Fahrten oder sehr leichte Räder kann das erheblich sein.
Für kurze Stopps in ruhiger Umgebung wäre dieses Modell daher häufig mehr Schloss als nötig. Seine Stärken liegen bei längeren Abstellzeiten, teureren Fahrrädern und Situationen mit wechselnden, nicht optimalen Anschließmöglichkeiten. Das BORDO Classic 5900/90 ist eine ausgewogenere Alternative, wenn 90 cm genügen und etwas Gewicht gespart werden soll. Das BORDO Lite 6055K und das Combo Lite 6150/85 sind deutlich mobiler, bieten aber weniger Sicherheitsreserve. Das Fischer PROTEC FK85 ist ein einfaches Schlüsselschloss für normale Alltagssituationen und wird vom Anbieter vor allem gegen Gelegenheitsdiebe eingeordnet. Wer den Transportnachteil akzeptiert, erhält mit dem BORDO Big die umfassendste Absicherung dieses Vergleichs.
Vorteile
- 120 cm Schließumfang für besonders flexible Anschließpunkte
- ABUS Security Level 10 von 15
- XPlus-Zylinder mit Schutz gegen Manipulationsversuche laut Hersteller
- Frontale Entnahme aus der SH-Halterung
Nachteile
- Mit 1.546 g höchstes Gewicht im Vergleich
- Schlüssel müssen mitgeführt werden
RedaktionsfazitDie beste Gesamtwahl für anspruchsvollere Abstellbedingungen: sehr lang, sicherheitsorientiert und komfortabel am Fahrrad transportierbar, aber klar auf Kosten des Gewichts.
ABUS BORDO Classic 5900/90 ST
Das ABUS BORDO Classic 5900/90 ST besetzt im Vergleich die ausgewogene Mitte. Sein 90 cm langer Schließumfang gibt etwas mehr Spielraum als bei den drei 85-cm-Schlössern und bleibt zugleich kompakter als das BORDO Big mit 120 cm. Diese zusätzliche Länge kann im Alltag entscheiden, wenn ein Rahmen an einem nicht ganz schlanken Fahrradständer oder zusammen mit einem Laufrad gesichert werden soll. Für besonders breite Laternen oder weit entfernte Anschließpunkte hat das längere Modell jedoch deutliche Reserven. Das Classic passt deshalb vor allem zu Fahrten, bei denen übliche Radständer erwartet werden, aber ein 85-cm-Schloss nicht zu knapp kalkuliert sein soll.
ABUS nennt für das Modell Security Level 8 und ordnet es einem mittleren Diebstahlrisiko zu. Damit liegt es unter dem BORDO Big mit Level 10, aber über dem Lite 6055K mit Level 7 und dem Combo Lite mit Level 6. Die Stäbe sind 5 mm stark; Stäbe, Schlosskörper, Gelenke und tragende Teile bestehen laut Hersteller aus speziell gehärtetem Stahl. Die Kunststoffummantelung soll die Fahrradoberfläche schonen, wenn das Schloss um Rahmen oder Ständer geführt wird. Für hochwertige Fahrräder in normalen urbanen Alltagssituationen ist diese Sicherheitsausrichtung nachvollziehbar, sofern Standort und Dauer des Abstellens zum Risiko passen.
Bedient wird das Schloss über einen ABUS-Qualitätszylinder, zwei Schlüssel sind enthalten. Ein Schlüsselschloss ist schnell verständlich und verzichtet auf das Einstellen von Zahlenwalzen. Im Gegensatz zum Combo Lite muss der Schlüssel jedoch bei jeder Fahrt mitgenommen werden. Das kann für Einzelpersonen kein Nachteil sein, ist bei geteilter Nutzung aber weniger flexibel als ein gemeinsamer Code. Die Gelenkkonstruktion lässt sich platzsparend zusammenfalten; Spezialnieten verbinden die einzelnen Stahlstäbe. Im Vergleich zum deutlich leichteren BORDO Lite 6055K sollte man die Konstruktion aber nicht als Sport- oder Minimalgepäcklösung einplanen.
Zum Transport gehört eine ST-Schlosstasche. Sie kann mit rutschhemmenden Klettbändern am Rahmen oder an der Flaschenhalteraufnahme befestigt werden. Die Tasche hält das Schloss zusammen und schützt es beim Transport vor Kontakt mit dem Fahrrad. Mit 1.250 g gehört das Classic zu den schwereren Modellen, liegt aber 296 g unter dem BORDO Big. Wer das Rad täglich über Treppen hebt oder bewusst ein sehr leichtes Pendelrad fährt, bemerkt diesen Unterschied. Für ein ohnehin schwereres Alltags- oder E-Bike fällt er weniger stark ins Gewicht, während die 90 cm im Gebrauch zusätzliche Freiheit schaffen.
Im Ergebnis ist das BORDO Classic die passende Wahl, wenn Sicherheitsniveau und Schließumfang über dem Gewicht stehen, ein 120-cm-Schloss aber nicht erforderlich ist. Gegenüber dem BORDO Big fehlen der längere Umfang und der XPlus-Zylinder. Gegenüber den Lite-Modellen bringt es mehr Sicherheitsreserve, verlangt jedoch deutlich mehr Transportmasse. Das Fischer PROTEC FK85 bleibt mit 85 cm kürzer und ist für Gelegenheitsdiebstahl eingeordnet. Das Classic überzeugt als vernünftiger Kompromiss für regelmäßige Abstellzeiten an üblichen Fahrradständern.
Vorteile
- 90 cm Schließumfang mit mehr Spielraum als die 85-cm-Modelle
- ABUS Security Level 8
- 5-mm-Stahlstäbe aus speziell gehärtetem Stahl
- ST-Schlosstasche für Rahmen- oder Flaschenhalterbefestigung
Nachteile
- Mit 1.250 g relativ schwer
- Weniger Anschlussreserve als das 120-cm-Modell
- Schlüssel müssen mitgeführt werden
RedaktionsfazitDie ausgewogene Wahl zwischen Länge und Sicherheitsausrichtung, sofern das hohe Gewicht für den eigenen Fahralltag akzeptabel ist.
ABUS BORDO Lite 6055K/85 SH
Das ABUS BORDO Lite 6055K/85 SH verschiebt den Schwerpunkt klar vom maximalen Schutz zur Mobilität. Mit 550 g Gewicht ist es mehr als ein Kilogramm leichter als das BORDO Big und 700 g leichter als das BORDO Classic. Dieser Unterschied ist nicht nur auf einer Gewichtsliste sichtbar: Wer ein Rad häufig trägt, sportlich fährt oder möglichst wenig am Rahmen befestigen möchte, profitiert unmittelbar davon. Der 85-cm-Schließumfang bleibt dabei groß genug für ein einzelnes Fahrrad an vielen üblichen Fahrradständern. Bei breiten Laternen, großen Pfosten oder einem Anschluss von mehreren Rädern ist er jedoch weniger flexibel als 90 oder 120 cm.
Für die Konstruktion nennt ABUS leichte Werkstoffe und Stahllegierungen sowie eine Spezialstahlkonstruktion. Spezialnieten erlauben das kompakte Zusammenfalten. Die farblich abgestimmte Kunststoffummantelung soll den Lack vor Kratzern schützen, was gerade bei einem Schloss sinnvoll ist, das häufig am Rahmen vorbeigeführt wird. ABUS ordnet das Modell bei Security Level 7 von 15 ein und empfiehlt es für niedriges bis mittleres Diebstahlrisiko. Damit liegt es bewusst unter dem Classic und dem BORDO Big. Die Gewichtsersparnis geht mit einer geringeren Sicherheitsausrichtung einher; für ein teures Rad an einem besonders risikoreichen Ort ist ein stärkeres, längeres Schloss die passendere Wahl.
Geschlossen und geöffnet wird per Schlüssel über einen automatischen Zylinder. Wer eine direkte, vertraute Bedienung bevorzugt, erhält damit eine gute Alternative zum Zahlencode des Combo Lite. Zwei Schlüssel liegen bei. Die SH-Halterung wird mit Fixierbändern werkzeugfrei am Fahrrad angebracht, das Schloss lässt sich nach vorne entnehmen. So bleibt es auf der Fahrt kompakt verstaut und ist beim Halt schnell greifbar. Wie bei jedem Rahmentransport lohnt es sich, die Halterung so zu positionieren, dass sie weder Flaschenhalter noch Beinbewegung behindert.
Eine unabhängige Fahrradmedien-Einordnung führt das Modell als leichtes Faltschloss für den mobilen Alltag. Das passt zu den Produktdaten: Es ist nicht der Allrounder für jede Abstelllage, sondern ein klarer Spezialist für Pendelstrecken, kurze Erledigungen und leichte Fahrräder. Gegenüber dem Combo Lite ist es 30 g schwerer, bietet jedoch Security Level 7 statt Level 6 und nutzt einen Schlüsselzylinder. Gegenüber dem Fischer PROTEC FK85 spart es mindestens rund 350 g und bleibt ebenfalls bei 85 cm. Das Modell ist damit vor allem dann überzeugend, wenn geringes Gewicht wichtiger ist als maximale Anschlussreserve.
Für längere Aufenthalte oder ein Fahrrad mit hohem Wiederbeschaffungswert sollte die Entscheidung nicht nur vom Gewicht abhängen. Das BORDO Classic bietet mehr Sicherheitsreserve und 5 cm mehr Länge, das BORDO Big noch deutlich mehr. Wer dagegen oft nur kurz parkt und die zusätzliche Masse schwerer Schlösser vermeiden möchte, erhält hier einen gut transportierbaren Mittelweg. Der Schlüssel bleibt die praktische Einschränkung gegenüber dem Combo Lite, ist aber für Menschen, die keine Zahlenkombination merken möchten, oft die angenehmere Lösung.
Vorteile
- Mit 550 g deutlich leichter als die stärkeren Schlüsselmodelle
- ABUS Security Level 7
- Frontale Entnahme aus der SH-Halterung
- 85 cm Schließumfang bei niedrigem Gewicht
Nachteile
- Niedrigere Sicherheitsstufe als die Modelle mit Level 8 und Level 10
- 85 cm Schließumfang bietet weniger Anschlussreserve als 90 oder 120 cm
- Schlüssel müssen mitgeführt werden
RedaktionsfazitDie beste Wahl für Gewichtsbewusste: sehr alltagstauglich am leichten Fahrrad, aber gezielt für kürzere und weniger risikoreiche Abstellzeiten einzuplanen.
ABUS BORDO Combo Lite 6150/85
Das ABUS BORDO Combo Lite 6150/85 ist das passende Modell für Menschen, die keinen Schlüssel am Bund oder in der Tasche mitführen möchten. Stattdessen wird es mit einem frei wählbaren vierstelligen Zahlencode bedient. Das kann besonders praktisch sein, wenn mehrere Personen ein Fahrrad nutzen: Der Code lässt sich weitergeben, ohne Schlüssel auszutauschen oder einen Zweitschlüssel zu organisieren. Der Verzicht auf einen Schlüssel ist der zentrale Komfortvorteil dieses Schlosses. Zugleich muss die Zahlenkombination zuverlässig gemerkt und vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Für Nutzerinnen und Nutzer, die Schlüsselbedienung bevorzugen, bieten das Lite 6055K, das Classic, das Big und das Fischer-Modell eine direktere Alternative.
Mit 520 g ist das Combo Lite das leichteste Schloss dieser Auswahl. Es wiegt 30 g weniger als das BORDO Lite 6055K und deutlich weniger als die längeren, stärker ausgerichteten Modelle. Der Unterschied zum Lite 6055K ist in der Praxis klein; gegenüber dem BORDO Classic oder Big ist der Mobilitätsgewinn dagegen groß. Der Schließumfang liegt bei 85 cm. Das genügt für ein einzelnes Fahrrad an vielen Standardständern und hält das Schloss kompakt. Bei sehr dicken oder ungünstig positionierten Anschließpunkten ist die Länge jedoch schneller ausgeschöpft als bei 90 oder 120 cm. Wer häufig an Laternen oder breiten Pfosten anschließt, sollte den Schließumfang vor dem Kauf besonders beachten.
Die Stäbe und das Gehäuse basieren laut Hersteller auf leichten Werkstoffen, Stahllegierungen und einer Spezialstahlkonstruktion. Spezialnieten verbinden die einzelnen Elemente, eine Kunststoffummantelung schützt den Rahmen vor Kratzern. Für die Zahlenwalzen nennt ABUS eine Zwei-Komponenten-Ausführung, die die Lesbarkeit der Ziffern langfristig unterstützen soll. In der Sicherheitsausrichtung liegt das Combo Lite bei Security Level 6 von 15. ABUS ordnet es einem niedrigen bis mittleren Diebstahlrisiko zu. Das ist weniger als beim Lite 6055K mit Level 7, beim Classic mit Level 8 und beim Big mit Level 10. Die komfortable Codebedienung sollte daher nicht mit einer besonders hohen Sicherheitsreserve verwechselt werden.
Zum Transport wird eine Rahmentasche mit gummierten, rutschhemmenden Klettbändern mitgeliefert. Alternativ kann sie an den Gewindelöchern der Flaschenhalteraufnahme befestigt werden. Die Tasche hält das gefaltete Schloss am Fahrrad und schützt es beim Transport. Für ein kompaktes Pendelrad oder einen kurzen Arbeitsweg ist diese Lösung sehr stimmig. Wer sein Rad im Alltag eher lange und an wechselnden Orten abstellt, gewinnt mit dem BORDO Big nicht nur Länge, sondern auch eine deutlich höhere herstellereigene Sicherheitsstufe. Das Combo Lite ist dagegen bewusst auf ein einfaches Mitnehmen und schnelles Öffnen ohne Schlüssel ausgerichtet.
Im Vergleich steht es deshalb hinter dem BORDO Lite 6055K: Beide sind sehr leicht und 85 cm lang, doch das Lite bietet die höhere Sicherheitsstufe. Das Combo Lite bleibt dennoch die bessere Wahl, wenn der Zahlencode einen echten Alltagserleichterung darstellt. Gegenüber dem Fischer PROTEC FK85 spart es Gewicht und vermeidet Schlüssel, während das Fischer für Schutz gegen Gelegenheitsdiebe eingeordnet wird. Für gemeinsame Nutzung und kurze Stopps ist der Codevorteil überzeugend; bei höherem Sicherheitsbedarf sollte jedoch ein stärker eingestuftes Modell gewählt werden.
Vorteile
- Kein Schlüssel nötig
- Frei wählbarer vierstelliger Zahlencode
- Mit 520 g niedrigstes Gewicht im Vergleich
- Zwei-Komponenten-Zahlenwalzen für gut lesbare Ziffern laut Hersteller
Nachteile
- ABUS Security Level 6 ist niedriger als bei den anderen ABUS-Modellen
- 85 cm Schließumfang bietet weniger Anschlussreserve als 90 oder 120 cm
- Zahlencode muss sicher gemerkt werden
RedaktionsfazitSehr praktisch für alle, die schlüssellos und leicht unterwegs sein möchten; der Bedienvorteil passt vor allem zu kürzeren, weniger risikoreichen Abstellzeiten.
FISCHER PROTEC FK85
Das FISCHER PROTEC FK85 ist ein klassisch aufgebautes Faltschloss für den Fahrradalltag. Es kombiniert 85 cm Schließumfang mit gehärtetem Spezialstahl, Kunststoffummantelung und zwei Sicherheitsschlüsseln. Seine Länge entspricht dem BORDO Lite und dem Combo Lite. Damit passt es zu üblichen Fahrradständern und einem einzelnen Fahrrad, bietet jedoch weniger Spielraum als das 90 cm lange BORDO Classic oder das 120 cm lange BORDO Big. Für einen kurzen Halt vor dem Geschäft, an der Arbeit oder bei einem Termin kann das Format sinnvoll sein. An breiten Pfosten und in Situationen mit ungünstig stehenden Ständern wird die begrenzte Länge aber schneller relevant.
Der Anbieter beschreibt das Schloss als Schutz gegen Gelegenheitsdiebe und für Fahrräder. Diese Einordnung hilft bei der passenden Erwartung: Das PROTEC FK85 ist vor allem für normale Alltagssituationen gedacht, nicht als erste Wahl für besonders wertvolle Räder bei langen Abstellzeiten in einem diebstahlgefährdeten Umfeld. Im Vergleich verfügen die ABUS-Modelle über herstellereigene Security Level; beim Fischer steht stattdessen die vom Anbieter genannte Ausrichtung gegen Gelegenheitsdiebstahl im Vordergrund. Wer eine stärkere Sicherheitsausrichtung für ein hochwertiges Fahrrad sucht, sollte daher das BORDO Classic oder besonders das BORDO Big einplanen.
Die Stäbe sind kunststoffummantelt, um Kratzer am Fahrradrahmen zu reduzieren. Das ist im Alltag relevant, weil ein Faltschloss beim Öffnen und Anlegen am Rahmen entlanggeführt wird. Fixiert wird das Schloss in seiner Halterung durch Einrasten. Die Halterung kann mit gummierten, rutschhemmenden Klettbändern oder über Schrauben an der Flaschenhalteraufnahme befestigt werden. So muss das Schloss nicht in Rucksack oder Jackentasche mitgenommen werden. Laut Anbieter lässt es sich auch bei Dunkelheit einfach handhaben. Die Schlüssellösung ist vertraut und zwei Schlüssel gehören zum Lieferumfang, setzt aber wie bei den anderen Schlüsselmodellen voraus, dass ein Schlüssel verfügbar bleibt.
Beim Gewicht liegt das Schloss bei über 900 g. Damit ist es zwar leichter als das BORDO Classic mit 1.250 g und das BORDO Big mit 1.546 g, aber deutlich schwerer als die Lite-Modelle mit 550 beziehungsweise 520 g. Für ein robustes Alltags- oder E-Bike kann das vertretbar sein. Wer ein Fahrrad häufig trägt, sportlich fährt oder gezielt Gewicht sparen will, erhält mit dem BORDO Lite 6055K ein erheblich leichteres 85-cm-Modell. Das Fischer verbindet somit keine maximale Leichtigkeit mit maximaler Anschlussreserve, sondern setzt auf eine einfache, klassische Ausstattung.
Sein Platz im Vergleich ergibt sich aus dieser klar begrenzten Ausrichtung. Das Schloss ist eine sachliche Wahl für gewöhnliche Wege und kurze Abstellzeiten, wenn zwei Schlüssel, Rahmenhalterung und Stahlstäbe wichtig sind. Es liegt hinter den beiden Lite-Modellen, weil diese bei gleichem Schließumfang wesentlich leichter sind und bei ABUS zusätzlich eine konkrete Sicherheitsstufe ausgewiesen wird. Gegenüber dem Combo Lite bietet das Fischer die Schlüssellogik statt eines Codes. Für einen unkomplizierten Grundschutz im Alltag ist es passend, für längere oder anspruchsvollere Abstellbedingungen sollte die Wahl auf ein längeres und stärker ausgerichtetes Modell fallen.
Vorteile
- Gehärteter Spezialstahl
- Zwei Sicherheitsschlüssel im Lieferumfang
- Halterung mit Klettband- oder Schraubbefestigung
- Einrastfunktion zur Fixierung in der Halterung
Nachteile
- Mit über 900 g deutlich schwerer als die Lite-Modelle
- 85 cm Schließumfang bietet weniger Anschlussreserve als 90 oder 120 cm
- Schutzwirkung ist auf Gelegenheitsdiebe ausgerichtet
- Schlüssel müssen mitgeführt werden
RedaktionsfazitEine einfache Lösung für kurze Alltagsstopps, die sich am Fahrrad transportieren lässt, aber bei Gewicht und Sicherheitsausrichtung hinter den besser platzierten Modellen bleibt.
Kaufberatung
Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen
Ein faltbares Fahrradschloss ist besonders sinnvoll, wenn ein kompakter Transport am Rahmen wichtiger ist als das maximale Volumen eines Bügelschlosses. Die gelenkig verbundenen Stahlstäbe lassen sich klein zusammenfalten und anschließend um Rahmen sowie Anschließpunkt führen. Für die Kaufentscheidung ist die Länge jedoch oft wichtiger als die Faltform. 85 cm reichen meist für ein einzelnes Fahrrad am üblichen Ständer, können bei Laternen, breiten Pfosten oder einem ungünstig stehenden Bügel aber knapp werden. Wer regelmäßig an wechselnden Orten parkt, profitiert spürbar von 90 cm oder 120 cm. Ein zu kurzes Schloss lässt sich nicht durch besonders hohe Materialstärke ausgleichen, wenn Rahmen und festes Objekt nicht gemeinsam erreicht werden.
Die Sicherheitsausrichtung sollte zum Fahrradwert, zum Abstellort und zur Dauer passen. Herstellereigene Sicherheitsstufen können innerhalb einer Marke eine nützliche Orientierung sein, sind aber keine einheitliche Norm zwischen verschiedenen Herstellern. In diesem Vergleich reicht die ABUS-Skala von Level 6 bis Level 10. Das BORDO Big kombiniert Level 10 mit einem XPlus-Zylinder und 120 cm Länge; das ist sinnvoll, wenn ein hochwertiges Rad länger abgestellt wird. Für den mobilen Alltag bieten die Lite-Modelle weniger Gewicht, aber auch eine niedrigere Einordnung. Ein leichtes Schloss passt vor allem dann, wenn das Diebstahlrisiko und die Abstelldauer überschaubar bleiben. Unabhängig vom Modell sollte der Rahmen immer an einem festen, stabilen Gegenstand angeschlossen werden.
Auch das Gewicht verdient mehr Aufmerksamkeit, als es auf den ersten Blick scheint. Zwischen 520 g beim BORDO Combo Lite und 1.546 g beim BORDO Big liegen über ein Kilogramm. Auf einem schweren Alltags- oder E-Bike ist zusätzliche Masse am Rahmen oft gut verkraftbar. Bei einem leichten Renn-, Gravel- oder Pendelrad kann sie Fahrgefühl, Tragen und Handhabung deutlich beeinflussen. Das BORDO Lite 6055K ist daher für gewichtsbewusste Fahrten plausibler als ein schweres 120-cm-Modell. Umgekehrt sollte ein besonders leichtes Schloss nicht allein wegen seines Gewichts gewählt werden, wenn die üblichen Anschließpunkte mehr Länge oder höhere Sicherheitsreserve verlangen.
Bei der Bedienung geht es vor allem um Schlüssel oder Zahlencode. Ein Schlüsselschloss ist für viele Personen schnell und intuitiv: Schlüssel einstecken, aufschließen, zusammenfalten. Es erfordert allerdings, den Schlüssel stets dabei zu haben. Das gilt für vier der fünf Modelle im Vergleich. Ein vierstelliger Zahlencode wie beim BORDO Combo Lite spart den Schlüssel und kann bei gemeinsam genutzten Rädern sehr praktisch sein. Dafür sollte der Code nicht leicht erratbar sein und zuverlässig im Gedächtnis bleiben. Die bequemste Schließart ist die, die im Alltag tatsächlich konsequent genutzt wird – ein Schloss, das wegen umständlicher Bedienung zu Hause bleibt, schützt das Fahrrad nicht.
Achte schließlich auf die Halterung und deren Platz am Fahrrad. Alle hier verglichenen Modelle lassen sich am Rahmen transportieren, unterscheiden sich aber in Tasche, Spannbändern und Entnahmeart. Prüfe vor dem Kauf, ob Flaschenhaltergewinde vorhanden sind und ob der verfügbare Platz mit Trinkflasche, Rahmenform oder Beinen beim Pedalieren kollidiert. Kunststoffummantelte Stäbe reduzieren das Risiko von Lackkratzern, trotzdem sollte das Schloss nicht dauerhaft feucht oder verschmutzt in einer geschlossenen Tasche bleiben. Nach Regen genügt es, Schmutz und Feuchtigkeit abzuwischen; bewegliche Teile und der Schließbereich sollten sauber gehalten werden. So bleiben Handhabung und Schutzwirkung über viele Alltagsfahrten hinweg verlässlich.
ABUS BORDO Classic 5900/90 ST
Alltagsfahrten und hochwertige Fahrräder bei mittlerem Diebstahlrisiko, wenn 90 cm Schließumfang und eine robuste Schlüssellösung gefragt sind.
Empfehlung ansehenABUS BORDO Lite 6055K/85 SH
Pendlerinnen und Pendler, kurze Alltagstopps und leichte Fahrräder, bei denen geringes Transportgewicht zählt.
Empfehlung ansehenABUS BORDO Combo Lite 6150/85
Geteilte Fahrräder und Alltagssituationen, in denen ein Zahlencode ohne Schlüssel weitergegeben werden soll.
Empfehlung ansehenDirekter Vergleich
Modelle und ihre Einsatzzwecke
Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.
Alle 5 Modelle im direkten Vergleich
Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.
| Modell & Urteil | Am besten für | Marke | Bewertung | Wichtigster Vorteil | Zu beachten | Ca. Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| ABUS BORDO Big 6000K/120 mit SH-HalterUnsere Empfehlung | Hochwertige Fahrräder, längere Abstellvorgänge und wechselnde Anschließpunkte, bei denen 120 cm Schließumfang einen klaren Nutzen bringen. | ABUS | Note 1,3 · 4,8 von 5 | 120 cm Schließumfang für besonders flexible Anschließpunkte | Mit 1.546 g höchstes Gewicht im Vergleich | –Preis anzeigen |
| ABUS BORDO Classic 5900/90 STFür den ausgewogenen Alltag | Alltagsfahrten und hochwertige Fahrräder bei mittlerem Diebstahlrisiko, wenn 90 cm Schließumfang und eine robuste Schlüssellösung gefragt sind. | ABUS | Note 1,8 · 4,4 von 5 | 90 cm Schließumfang mit mehr Spielraum als die 85-cm-Modelle | Mit 1.250 g relativ schwer | –Preis anzeigen |
| ABUS BORDO Lite 6055K/85 SHLeichtgewicht | Pendlerinnen und Pendler, kurze Alltagstopps und leichte Fahrräder, bei denen geringes Transportgewicht zählt. | ABUS | Note 2,2 · 4,0 von 5 | Mit 550 g deutlich leichter als die stärkeren Schlüsselmodelle | Niedrigere Sicherheitsstufe als die Modelle mit Level 8 und Level 10 | –Preis anzeigen |
| ABUS BORDO Combo Lite 6150/85Für Zahlencode | Geteilte Fahrräder und Alltagssituationen, in denen ein Zahlencode ohne Schlüssel weitergegeben werden soll. | ABUS | Note 2,6 · 3,7 von 5 | Kein Schlüssel nötig | ABUS Security Level 6 ist niedriger als bei den anderen ABUS-Modellen | –Preis anzeigen |
| FISCHER PROTEC FK85Für kurze Alltagsstopps | Normale Alltagsfahrten und kurze Abstellzeiten, wenn ein klassisches Schlüsselschloss mit Halterung gewünscht ist. | FISCHER | Note 3,1 · 3,3 von 5 | Gehärteter Spezialstahl | Mit über 900 g deutlich schwerer als die Lite-Modelle | –Preis anzeigen |
Schnellüberblick
5 Modelle kurz eingeordnet
ABUS BORDO Big 6000K/120 mit SH-Halter
Hochwertige Fahrräder, längere Abstellvorgänge und wechselnde Anschließpunkte, bei denen 120 cm Schließumfang einen klaren Nutzen bringen.
- Testnote
- Note 1,3 · 4,8 von 5
- Preis
- –
ABUS BORDO Classic 5900/90 ST
Alltagsfahrten und hochwertige Fahrräder bei mittlerem Diebstahlrisiko, wenn 90 cm Schließumfang und eine robuste Schlüssellösung gefragt sind.
- Testnote
- Note 1,8 · 4,4 von 5
- Preis
- –
ABUS BORDO Lite 6055K/85 SH
Pendlerinnen und Pendler, kurze Alltagstopps und leichte Fahrräder, bei denen geringes Transportgewicht zählt.
- Testnote
- Note 2,2 · 4,0 von 5
- Preis
- –
ABUS BORDO Combo Lite 6150/85
Geteilte Fahrräder und Alltagssituationen, in denen ein Zahlencode ohne Schlüssel weitergegeben werden soll.
- Testnote
- Note 2,6 · 3,7 von 5
- Preis
- –
FISCHER PROTEC FK85
Normale Alltagsfahrten und kurze Abstellzeiten, wenn ein klassisches Schlüsselschloss mit Halterung gewünscht ist.
- Testnote
- Note 3,1 · 3,3 von 5
- Preis
- –
FAQ
Häufige Fragen zum Produktvergleich
Sind Faltschlösser für E-Bikes geeignet?
Ja, sofern Länge und Sicherheitsausrichtung zum Wert des E-Bikes, zum Abstellort und zur Abstelldauer passen. Für hochwertige E-Bikes ist ein längeres, stärker ausgerichtetes Modell wie das BORDO Big sinnvoller als ein leichtes Schloss für kurze Stopps.
Kann ich mit 85 cm auch Rahmen und Laufrad anschließen?
Das hängt stark von Rahmenform, Reifen, Fahrradständer und Anschließpunkt ab. An einem schmalen Standardständer kann es funktionieren, bei breiten Pfosten oder großen Rahmen ist ein 90- oder 120-cm-Schloss deutlich flexibler.
Ist ein Zahlenschloss sicherer als ein Schlüsselschloss?
Die Schließart allein entscheidet nicht über die Sicherheit. Ein Zahlencode vermeidet den Schlüssel, während ein Schlüsselzylinder andere konstruktive Eigenschaften haben kann. Entscheidend sind die Gesamtkonstruktion, die Sicherheitsausrichtung, die Länge und das richtige Anschließen.
Wie transportiere ich ein Faltschloss am besten?
Am praktischsten ist die mitgelieferte Rahmenhalterung oder Rahmentasche. Sie hält das Schloss kompakt und verhindert, dass es lose transportiert werden muss. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob die Befestigung mit Flaschenhalter, Rahmenform und Beinbewegung harmoniert.
Warum ist ein längeres Faltschloss oft schwerer?
Mehr Schließumfang benötigt in der Regel mehr Stäbe und Material. Das zeigt der Vergleich deutlich: Das 120-cm-Modell wiegt 1.546 g, während die 85-cm-Lite-Modelle bei 520 beziehungsweise 550 g liegen.
Transparenz
Nachprüfbare Informationen
So vergleichen wir
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den Einsatzzweck, Produktbezogene Sicherheit und Komfort, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich…
Testverfahren ansehenRedaktionelle Auszeichnungen und Vergleichsstände
Die Siegel beziehen sich auf das jeweilige Produkt und den dokumentierten Vergleichsstand. Eine Auszeichnung allein erteilt kein Nutzungsrecht.
ABUS BORDO Big 6000K/120 mit SH-Halter
Platz 1 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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ABUS BORDO Classic 5900/90 ST
Platz 2 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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ABUS BORDO Lite 6055K/85 SH
Platz 3 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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ABUS BORDO Combo Lite 6150/85
Platz 4 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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FISCHER PROTEC FK85
Platz 5 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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