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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich

35-622-Reifen: 5 Modelle für Stadt, Tour und Schotter

35-622-Reifen passen zu vielen Alltags-, Trekking- und Gravelrädern, unterscheiden sich aber deutlich bei Rollverhalten, Pannenschutz und Untergrund. Unsere Hauptempfehlung ist der Schwalbe Marathon Racer 35-622, weil er Alltagstauglichkeit, Sichtbarkeit und E-Bike-Freigabe sinnvoll verbindet. Unsere Hauptempfehlung ist Schwalbe Marathon Racer 35-622, Set mit Reflexstreifen, weil sie im Gesamtvergleich die ausgewogenste Wahl darstellt.

Zum ausführlichen Test

Redaktionelle Einordnung

Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf

Für überwiegend asphaltierte Alltags- und Pendelstrecken ist der Schwalbe Marathon Racer die ausgewogenste Wahl. Wer regelmäßig auf Schotter und einfachen Naturwegen fährt, ist mit dem Continental Terra Trail besser beraten; das CX-Comp-Set punktet vor allem bei der kompletten Erneuerung beider Laufräder.

Redaktioneller Vergleich Produktabbildung und Einordnung auf Basis der hinterlegten Vergleichsdaten.
Das Wichtigste

Die beste Wahl für regelmäßige Straßen- und Tourenfahrten: Der Reifen verbindet Schutz, Sichtbarkeit und Pedelec-Tauglichkeit überzeugend, ohne auf ein reines Sportprofil festgelegt zu sein.

Zum Testsieger

Unsere Auswahl

5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse

Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.

01Unsere Empfehlung

Schwalbe Marathon Racer 35-622, Set mit Reflexstreifen

Pendelnde und Tourenfahrende mit überwiegend Asphalt, Radwegen und gut befestigten Wegen; auch für Pedelecs bis 25 km/h.

Die beste Wahl für regelmäßige Straßen- und Tourenfahrten: Der Reifen verbindet Schutz, Sichtbarkeit und Pedelec-Tauglichkeit überzeugend, ohne auf ein reines Sportprofil festgelegt zu sein.

  • Reflexstreifen für bessere seitliche Sichtbarkeit
  • E-25-Freigabe für Pedelecs bis 25 km/h
  • für groben Schotter und anspruchsvolle Naturwege weniger geeignet
Ausführlicher Test
02Für Schotter und Touren

Continental Terra Trail Performance 35-622

Gravel- und Tourenräder mit regelmäßigem Wechsel zwischen Asphalt, Schotter, Feldwegen und einfachen Waldwegen.

Die richtige Wahl, wenn Asphalt und Schotter gleichermaßen zum Alltag gehören. Die Tubeless-Option und das Profil machen ihn vielseitiger als die straßenorientierten Modelle.

  • griffigeres Profil für gemischte Untergründe
  • Tubeless Ready und mit Schlauch nutzbar
  • auf reinem Asphalt weniger auf Leichtlauf optimiert
Ausführlicher Test
03Für schnelle Stadtfahrten

Continental Grand Prix Urban 35-622 Coffee Skin

Schnelle Stadt-, Pendel- und Alltagsfahrten auf überwiegend asphaltierten Wegen.

Ein starker Spezialist für Asphalt: leicht, faltbar und auf ein agiles Fahrgefühl abgestimmt. Für tägliche Pedelec- oder Dämmerungsfahrten bietet Rang 1 jedoch die vollständigere Ausstattung.

  • niedrigstes Gewicht im Vergleich
  • Faltbauweise für platzsparenden Transport
  • für groben Schotter und weiche Wege weniger geeignet
Ausführlicher Test
04Preistipp als Komplettset

Schwalbe CX Comp 35-622, 2er-Set mit Schläuchen

Alltags-, Trekking- und Cross-Räder, bei denen beide Reifen samt Schläuchen für Asphalt und leichte Schotterwege erneuert werden sollen.

Ein sinnvoll zusammengestelltes Komplettset für zwei Laufräder. Es überzeugt bei gemischten Alltagswegen, bleibt bei Pedelec-Ausstattung und reinem Asphaltlauf aber hinter den höher platzierten Spezialisten.

  • zwei Reifen und zwei Schläuche im Lieferumfang
  • Semi-Slick-Profil für Asphalt und leichte Schotterwege
  • schwerster Reifen im Vergleich
Ausführlicher Test
05Für den Einzelwechsel

Schwalbe CX Comp K-Guard 35-622, einzelner Drahtreifen

Einzelnen Ersatz an Alltags-, Trekking- und Cross-Rädern mit überwiegend Straße und gelegentlichen festen Naturwegen.

Die sinnvolle Wahl für einen einzelnen, passenden Ersatzreifen. Für die Erneuerung beider Laufräder oder mehr Ausstattung bietet das CX-Comp-Set beziehungsweise der Marathon Racer den größeren Nutzen.

  • Einzelkauf verhindert unnötigen Mehrkauf
  • Semi-Slick-Profil für Asphalt und leichte Schotterwege
  • kein Schlauch im Lieferumfang
Ausführlicher Test

Schnelle Antworten

Das Wichtigste vor der Auswahl

Kann ich 35-622 durch 700 x 35C ersetzen?

Die Angaben bezeichnen üblicherweise dieselbe Reifengröße. Verbindlich ist die ETRTO-Angabe 35-622, weil sie Breite und Felgendurchmesser eindeutig beschreibt.

Welcher Luftdruck ist bei 35-622-Reifen richtig?

Halten Sie sich immer an den Druckbereich auf dem konkreten Reifen. Der passende Wert innerhalb dieses Bereichs hängt von Gewicht, Gepäck, Felge, Fahrbahn und gewünschtem Komfort ab.

Sind 35-622-Reifen für ein E-Bike geeignet?

Nicht jeder Reifen besitzt dieselbe Freigabe. In diesem Vergleich sind der Marathon Racer und der Terra Trail für Pedelecs mit Unterstützung bis 25 km/h freigegeben.

So testen wir

Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den Einsatzzweck, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Produktbezogene Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.

  1. Markt und relevante Modelle erfassen
  2. Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
  3. Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
  4. Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren

Einzeltests

Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet

01Unsere Empfehlung

Schwalbe Marathon Racer 35-622, Set mit Reflexstreifen

Der Marathon Racer besetzt im Vergleich die Rolle des vielseitigen Straßen- und Tourenreifens. Seine Größe 35-622 entspricht 700 x 35C beziehungsweise 28 x 1,35 Zoll und passt damit nur auf Laufräder, deren Felgen und Rahmen für diese ETRTO-Größe freigegeben sind. Das Profil ist auf Asphalt, Radwege und gut befestigte Wege zugeschnitten. Gegenüber dem stärker profilierten Terra Trail dürfte es auf solchen Strecken die passendere Wahl sein, während der Terra Trail auf losem Untergrund mehr Reserven bietet. Für überwiegend befestigte Alltagsstrecken ist die Ausrichtung besonders stimmig.

Der Reifen ist als Drahtreifen für den Betrieb mit Schlauch konstruiert. Diese verbreitete Bauart ist für viele Alltagsräder unkompliziert, verlangt aber beim Wechsel weiterhin die übliche Kontrolle von Reifenwulst, Felgenband und Schlauch. Mit 465 Gramm je Reifen liegt der Marathon Racer in diesem Vergleich unter den beiden CX-Comp-Varianten, aber über den faltbaren Continental-Modellen. Das Gewicht allein entscheidet nicht über den Fahrkomfort; für Touren und tägliche Wege ist die Kombination aus 35 Millimetern Breite und dem angegebenen Druckbereich von 4,5 bis 6,5 bar wichtiger. Wer auf rauem Asphalt unterwegs ist, sollte den Druck innerhalb des freigegebenen Bereichs an Gesamtgewicht, Felgen und Fahrbahn anpassen.

Herstellerseitig ist RaceGuard als Pannenschutz vorgesehen. Damit hebt sich das Modell vom Grand Prix Urban nicht grundsätzlich durch die Existenz einer Schutzlage ab, sondern durch seine klare Tourenorientierung mit zusätzlicher Sichtbarkeitsausstattung ab. Der Reflexstreifen an der Seitenwand kann bei seitlichem Lichteinfall von Scheinwerfern die Erkennbarkeit des Rades verbessern. Er ersetzt weder eine funktionierende Beleuchtung noch Reflektoren, ist im Alltag aber ein sinnvoller Sicherheitsbaustein. Reflexstreifen und E-25-Freigabe sind zwei praktische Vorteile für regelmäßige Wege.

Die E-25-Freigabe erlaubt den Einsatz an Pedelecs mit Tretunterstützung bis 25 km/h. Das ist vor allem für Pendelnde relevant, die ihr Rad täglich nutzen und einen Reifen nicht ausschließlich für sportliche Wochenendfahrten suchen. Hinzu kommt die vom Hersteller ausgewiesene maximale Belastung von 95 Kilogramm pro Reifen. Bei der Planung eines beladenen Rads zählt dennoch die Summe aus Fahrperson, Fahrrad und Gepäck sowie die Belastungsverteilung zwischen Vorder- und Hinterrad. Für schnelle S-Pedelecs ist diese Freigabe dagegen nicht vorgesehen.

Komfort entsteht bei einem 35-mm-Reifen sowohl durch das Luftvolumen als auch durch die Wahl des Drucks. Der vergleichsweise hohe Druckbereich passt zum zügigen Rollen auf festem Untergrund. Auf grobem Schotter, Wurzelwegen oder längeren unbefestigten Passagen ist das sportliche Profil jedoch weniger spezialisiert als beim Terra Trail. Auch der CX Comp greift dort mit seinem Semi-Slick-Konzept besser als ein nahezu glatter Stadtreifen, bleibt aber ebenfalls kein Reifen für tiefen Matsch. Für den Marathon Racer sprechen daher vor allem planbare Alltagsrouten mit Asphaltanteil und gelegentlichen festen Nebenwegen.

Das vorliegende Angebot umfasst zwei Reifen. Das ist sinnvoll, wenn beide Laufräder auf denselben Reifentyp umgerüstet werden sollen, denn ein einheitliches Paar erleichtert die Abstimmung des Fahrverhaltens. Schläuche nennt der Lieferumfang dieses Sets nicht; vorhandene Schläuche müssen daher hinsichtlich Größe und Ventil passen oder separat gewählt werden. Im Unterschied zum CX-Comp-Set ist es keine Komplettlösung für Reifen und Schläuche, bietet dafür aber das für Pendel- und Tourenfahrten stärker passende Gesamtprofil. Wer beide Reifen erneuert und vor allem Asphalt fährt, erhält ein schlüssiges, sicherheitsorientiertes Set.

Zur Pflege genügt es, die Lauffläche regelmäßig auf eingefahrene Splitter, Glasscherben und tiefe Schnitte zu prüfen. Auch ein Reflexstreifen sollte von festem Schmutz befreit werden, damit seine Wirkung nicht unnötig eingeschränkt wird. Bei sichtbar beschädigter Karkasse, Beulen oder wiederholten Schäden ist ein Austausch sinnvoller als ein Weiterfahren. Der Marathon Racer ist nicht die erste Wahl für technisch anspruchsvolle Trails und nicht so platzsparend zu transportieren wie ein Faltreifen. Als verlässlicher Reifen für Stadt, Arbeitsweg und Tour bleibt er im Kandidatenfeld dennoch die rundeste Empfehlung.

MarkeSchwalbe
TestnoteNote 1,5 · 4,6 von 5
Geeignet fürPendelnde und Tourenfahrende mit überwiegend Asphalt, Radwegen und gut befestigten Wegen; auch für Pedelecs bis 25 km/h.

Vorteile

  • Reflexstreifen für bessere seitliche Sichtbarkeit
  • E-25-Freigabe für Pedelecs bis 25 km/h
  • auf Asphalt und Tourenwegen ausgerichtetes Rollverhalten
  • RaceGuard-Pannenschutz
  • vergleichsweise geringes Gewicht unter den Drahtreifen

Nachteile

  • für groben Schotter und anspruchsvolle Naturwege weniger geeignet
  • höherer Druckbereich kann auf sehr schlechten Wegen weniger Komfort bieten
  • keine Schläuche im Set genannt
RedaktionsfazitDie beste Wahl für regelmäßige Straßen- und Tourenfahrten: Der Reifen verbindet Schutz, Sichtbarkeit und Pedelec-Tauglichkeit überzeugend, ohne auf ein reines Sportprofil festgelegt zu sein.
02Für Schotter und Touren

Continental Terra Trail Performance 35-622

Der Continental Terra Trail richtet sich klar an gemischte Strecken. Mit 35-622 beziehungsweise 700 x 35C hat er dieselbe nominelle Breite wie alle Modelle im Vergleich, setzt aber auf ein deutlich geländeorientierteres Profil. Der Hersteller nennt Gravel, Straße, Offroad und Bikepacking als Einsatzfelder. Damit ist er besonders interessant, wenn der Arbeitsweg über Asphalt führt, Touren aber regelmäßig feste Schotterwege, Feldwege oder einfache Waldwege einschließen. Seine größte Stärke ist der Wechsel zwischen befestigtem und losem Untergrund.

Der Reifen ist faltbar und mit 385 Gramm deutlich leichter als die drei Drahtreifen im Vergleich. Als Ersatzreifen im Gepäck lässt sich ein Faltreifen platzsparender verstauen. Die Faltkonstruktion bedeutet jedoch nicht automatisch eine leichtere Erstmontage: Je nach Felge kann das Aufziehen weiterhin Kraft und sorgfältiges Arbeiten erfordern. Vor der Montage sollten Felgenband, Felgenzustand und die Laufrichtung kontrolliert werden. Gegenüber dem Grand Prix Urban bietet der Terra Trail mehr Profilreserven, während der Urban-Reifen stärker auf zügiges Fahren in der Stadt zugeschnitten ist.

Eine wichtige Besonderheit ist die Tubeless-Ready-Bauweise. Der Terra Trail kann laut Hersteller tubeless gefahren werden, ist aber auch mit Schlauch nutzbar. Tubeless kann für geübte Radfahrende auf längeren Schottertouren attraktiv sein, weil die Dichtmilch kleine Durchstiche im Fahrbetrieb abdichten kann. Die Umrüstung verlangt allerdings kompatible Felgen, passende Ventile, Dichtmilch und eine sorgfältige Montage. Wer einfach beim Schlauchsystem bleiben möchte, kann den Reifen weiterhin entsprechend verwenden.

Für Schutz und Robustheit nennt der Hersteller das ShieldWall-System, eine 3/180-TPI-Karkasse sowie den PureGrip Compound. Diese Konstruktion passt zum vorgesehenen Mischbetrieb, in dem Reifen nicht nur glatten Asphalt, sondern auch kantigen Splitt und wechselnde Untergründe bewältigen müssen. Der angegebene Druckbereich liegt bei 44 bis 73 PSI. Innerhalb der Freigabe kann ein niedrigerer Druck auf Schotter mehr Eigendämpfung unterstützen, während ein höherer Druck auf Asphalt direkter rollt. Der passende Wert hängt von Gewicht, Felge, Untergrund und Fahrweise ab.

Auch die E25-Freigabe erweitert den Einsatz an üblichen Pedelecs bis 25 km/h. Für Touren mit Gepäck ist das ein praktischer Pluspunkt, sofern Rad und Laufräder insgesamt für die Belastung ausgelegt sind. Reflexstreifen sind bei diesem Modell in den Herstellerinformationen nicht ausgewiesen; für Fahrten bei Dunkelheit bleibt daher eine vollständige, funktionierende Beleuchtung besonders wichtig. Im Vergleich zum Marathon Racer ist der Terra Trail weniger als reiner Pendlerreifen gedacht, bietet aber auf wechselndem Untergrund das vielseitigere Sicherheitsgefühl durch seine Profilgestaltung.

Für reine Stadtfahrten ist das Konzept nicht zwingend nötig. Das profiliertere Design kann auf glattem Asphalt weniger leicht rollen als ein Urban- oder Tourenreifen mit straßennahem Profil. Wer dagegen nur gelegentlich einen Parkweg quert, profitiert eher vom Marathon Racer oder Grand Prix Urban. Der Terra Trail zahlt sich aus, sobald Schotter nicht bloß Ausnahme, sondern fester Teil der Route ist. Regelmäßige Sichtkontrollen auf Schnitte und tief sitzende Steinchen sind bei allen Reifen sinnvoll; bei Tubeless kommen Kontrolle von Dichtmilch und Luftverlust hinzu. Für Gravel-orientierte Alltags- und Tourenräder ist er die vielseitigste Wahl im Feld.

MarkeContinental
TestnoteNote 1,8 · 4,4 von 5
Geeignet fürGravel- und Tourenräder mit regelmäßigem Wechsel zwischen Asphalt, Schotter, Feldwegen und einfachen Waldwegen.

Vorteile

  • griffigeres Profil für gemischte Untergründe
  • Tubeless Ready und mit Schlauch nutzbar
  • Faltbauweise für platzsparenden Transport
  • E-25-Freigabe
  • ShieldWall-Schutzsystem

Nachteile

  • auf reinem Asphalt weniger auf Leichtlauf optimiert
  • Tubeless-Montage erfordert kompatible Komponenten und Sorgfalt
  • keine Reflexstreifen angegeben
RedaktionsfazitDie richtige Wahl, wenn Asphalt und Schotter gleichermaßen zum Alltag gehören. Die Tubeless-Option und das Profil machen ihn vielseitiger als die straßenorientierten Modelle.
03Für schnelle Stadtfahrten

Continental Grand Prix Urban 35-622 Coffee Skin

Der Grand Prix Urban verfolgt unter den fünf Kandidaten das klarste Stadtkonzept. Seine ETRTO-Größe 35-622 passt zu 700-x-35C-Laufrädern, sofern Felge und Fahrrad die Breite zulassen. Die 35 Millimeter Breite bieten gegenüber schmaleren Rennradreifen ein spürbar größeres Luftvolumen, ohne dass der Reifen auf ein grobes Gravelprofil setzt. Für Wege durch die Stadt, Pendelstrecken auf Asphalt und längere Fahrten auf gut ausgebauten Radwegen ist diese Ausrichtung sinnvoll. Der Schwerpunkt liegt auf Agilität und Straßenlauf, nicht auf Geländegrip.

Mit 335 Gramm je Reifen ist der Grand Prix Urban das leichteste Modell in diesem Vergleich. Dazu kommt die Faltbauweise, die als Ersatzreifen im Gepäck weniger Platz einnimmt als ein Drahtreifen. Für Menschen, die einen kompakten Reserveschlauch und Ersatzreifen auf Reisen mitnehmen möchten, ist das ein handfester Vorteil. Beim Aufziehen gilt dennoch dieselbe Sorgfalt wie bei anderen Reifen: Der Wulst muss gleichmäßig sitzen, der Schlauch darf nicht eingeklemmt werden, und nach dem ersten Aufpumpen sollte die Sitzlinie kontrolliert werden.

Der Hersteller kombiniert BlackChili Compound mit einem PolyX Breaker. Diese Schutzlage richtet sich gegen typische Beschädigungen, die auf urbanen Strecken durch Splitter, Glasreste oder scharfkantigen Schmutz entstehen können. Der Reifen ist damit nicht ungeschützt, sein Charakter bleibt aber sportlicher als der des Marathon Racer mit RaceGuard und Reflexstreifen. Für regelmäßige Nachtfahrten liefert der Marathon Racer durch seinen Reflexstreifen einen zusätzlichen Sichtbarkeitsvorteil. Der Grand Prix Urban setzt stärker auf leichtes, dynamisches Fahren als auf Zusatzausstattung.

Der maximal angegebene Luftdruck beträgt 87 PSI. Welcher Druck in der Praxis geeignet ist, hängt neben dem zulässigen Bereich immer von Felge, Körpergewicht, Gepäck und Straßenoberfläche ab. Auf unebenem Kopfsteinpflaster oder schlechtem Asphalt kann ein zu hoher Druck Komfort und Grip beeinträchtigen. Die 35-mm-Breite schafft hier einen Spielraum, den schmale Reifen oft nicht bieten. Dennoch ist der Urban-Reifen weniger für lange Fahrten auf losem, grobem Schotter gedacht als der Terra Trail, dessen Profil und Konstruktion gezielt auf wechselnde Untergründe abgestimmt sind.

Die Coffee-Skin-Seitenwand ist vor allem eine optische Variante. Sie verändert nicht die grundlegende Eignung des Reifens, kann aber zu klassisch gestalteten City-, Fitness- oder Urban-Bikes passen. Wer ein möglichst zurückhaltendes Erscheinungsbild bevorzugt, sollte diesen Stil bei der Auswahl berücksichtigen. Technisch wichtiger sind die Faltbauweise, das niedrige Gewicht und die Schutzlage. Eine E-25-Freigabe oder Reflexstreifen sind für dieses Modell in den Herstellerinformationen nicht ausgewiesen, weshalb er hinter dem Marathon Racer landet, wenn ein Pedelec oder tägliche Dämmerungsfahrten zum Einsatzprofil gehören.

Auf festem Asphalt und bei zügigem Fahrstil ist der Grand Prix Urban eine überzeugende Spezialwahl. Seine Grenzen liegen dort, wo Schotter tiefer, Wege weicher oder die Anforderungen an sichtbarkeitsorientierte Alltagsausstattung höher werden. Dann bietet der Terra Trail mehr Untergrundreserven beziehungsweise der Marathon Racer mehr Pendelkomfort. Regelmäßiges Entfernen von Glassplittern aus der Lauffläche und eine Druckkontrolle helfen, die Schutzlage sinnvoll zu ergänzen. Für leichte, schnelle Stadträder ist er der passendste Kandidat nach der Allround-Empfehlung.

MarkeContinental
TestnoteNote 2,1 · 4,1 von 5
Geeignet fürSchnelle Stadt-, Pendel- und Alltagsfahrten auf überwiegend asphaltierten Wegen.

Vorteile

  • niedrigstes Gewicht im Vergleich
  • Faltbauweise für platzsparenden Transport
  • auf Asphalt und Stadtfahrten ausgerichtet
  • PolyX Breaker als Schutzlage
  • 35-mm-Breite für zusätzlichen Komfort auf schlechtem Asphalt

Nachteile

  • für groben Schotter und weiche Wege weniger geeignet
  • keine E-25-Freigabe angegeben
  • keine Reflexstreifen angegeben
RedaktionsfazitEin starker Spezialist für Asphalt: leicht, faltbar und auf ein agiles Fahrgefühl abgestimmt. Für tägliche Pedelec- oder Dämmerungsfahrten bietet Rang 1 jedoch die vollständigere Ausstattung.
04Preistipp als Komplettset

Schwalbe CX Comp 35-622, 2er-Set mit Schläuchen

Das CX-Comp-Set ist die praktischste Option, wenn beide Reifen eines Fahrrads gleichzeitig erneuert werden sollen und passende Schläuche gleich mit eingeplant werden. Enthalten sind zwei Reifen in 35-622 sowie zwei Schläuche mit Autoventil. Gerade bei verschlissenen Reifen und älteren Schläuchen verhindert ein Komplettwechsel, dass ein neuer Mantel mit einem bereits porösen oder häufig geflickten Schlauch kombiniert wird. Der klare Vorteil dieses Angebots ist der vollständige Lieferumfang für beide Laufräder.

Der CX Comp verwendet ein Semi-Slick-Profil. Die relativ glatte Lauffläche ist auf leichtes Rollen ausgelegt, während die seitliche Profilgestaltung Halt in Kurven und auf leicht unbefestigten Wegen unterstützen soll. Damit liegt er funktional zwischen dem glatteren Grand Prix Urban und dem stärker auf Gravel ausgerichteten Terra Trail. Für Stadtfahrten, Trekkingrouten, feste Parkwege und gelegentliche Schotterabschnitte ist diese Mischung sinnvoll. In tiefem Matsch, auf lockeren Trails oder grobem Geröll erreicht sie jedoch nicht die Reserven eines ausgewiesenen Gravelreifens.

Als Drahtreifen mit Schlauchsystem ist der CX Comp auf eine klassische, weit verbreitete Radkonfiguration zugeschnitten. Das vereinfacht die Auswahl von Ersatzschläuchen und die Reparatur unterwegs, ist beim Transport aber weniger kompakt als ein Faltreifen. Mit 480 Gramm je Reifen ist er schwerer als die übrigen Kandidaten. Das muss im Alltag kein Nachteil sein, wenn der Fokus auf robuster Nutzung liegt; für sportlich orientierte Räder oder Reisen mit Ersatzreifen im Gepäck ist ein Faltmodell jedoch handlicher. Der zulässige Druck liegt bei 2,5 bis 4,5 bar. Der niedrigere Druckbereich kann auf festen, unruhigen Wegen komfortorientiert genutzt werden.

Als Pannenschutz nennt der Hersteller K-Guard aus Naturkautschuk mit Kevlarfasern. Die Schutzlage ergänzt die Alltagstauglichkeit und passt zu den typischen Risiken auf Straßen und Radwegen. Sie macht den Reifen aber nicht unempfindlich gegen alle Durchstiche: Kontrolle auf tief sitzende Splitter und ein passender Luftdruck bleiben wichtig. Im Vergleich zum Marathon Racer fehlen Reflexstreifen und eine E-25-Freigabe. Wer häufig mit einem Pedelec bis 25 km/h oder bei Dämmerung fährt, erhält mit dem Marathon Racer deshalb die passendere Ausstattung.

Die Schläuche mit Autoventil sind ein Komfortmerkmal nur dann, wenn sie zum vorhandenen Felgenloch und zur bevorzugten Pumpe passen. Vor dem Kauf sollte daher geprüft werden, ob das eigene Laufrad bisher ebenfalls Autoventile verwendet oder ein Felgenloch für andere Ventiltypen besitzt. Der Satz ist nicht als Ersatz für eine sorgfältige Montage zu verstehen: Reifenwulst, Schlauch und Felgenband müssen korrekt sitzen, damit der Schlauch beim Aufpumpen nicht beschädigt wird. Nach den ersten Kilometern lohnt sich eine Sichtkontrolle des Sitzes.

Der CX Comp ist weniger spezialisiert als die drei vorderen Modelle, hat dafür aber als Set einen konkreten Nutzen. Für ein Alltags- oder Trekkingrad, dessen beide Reifen und Schläuche überaltert sind, kann diese Zusammenstellung ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Wer nur einen Mantel tauscht, braucht dagegen den Lieferumfang nicht vollständig und fährt mit dem einzelnen CX Comp bedarfsgerechter. Das Set passt vor allem zu einer umfassenden, unkomplizierten Erneuerung auf beiden Laufrädern.

MarkeSchwalbe
TestnoteNote 2,8 · 3,6 von 5
Geeignet fürAlltags-, Trekking- und Cross-Räder, bei denen beide Reifen samt Schläuchen für Asphalt und leichte Schotterwege erneuert werden sollen.

Vorteile

  • zwei Reifen und zwei Schläuche im Lieferumfang
  • Semi-Slick-Profil für Asphalt und leichte Schotterwege
  • K-Guard-Pannenschutz
  • niedrigerer Druckbereich für feste unruhige Wege

Nachteile

  • schwerster Reifen im Vergleich
  • nicht für tiefen Matsch oder anspruchsvolle Trails ausgelegt
  • keine E-25-Freigabe und keine Reflexstreifen angegeben
RedaktionsfazitEin sinnvoll zusammengestelltes Komplettset für zwei Laufräder. Es überzeugt bei gemischten Alltagswegen, bleibt bei Pedelec-Ausstattung und reinem Asphaltlauf aber hinter den höher platzierten Spezialisten.
05Für den Einzelwechsel

Schwalbe CX Comp K-Guard 35-622, einzelner Drahtreifen

Der einzelne Schwalbe CX Comp ist die gezielte Lösung für einen einzelnen verschlissenen oder beschädigten Reifen. Er besitzt dieselbe Größe 35-622 und dieselbe Grundkonstruktion wie der Reifen im CX-Comp-Set auf Rang vier. Daraus folgt ein ähnliches Einsatzprofil: Straßen, Radwege, Touren und leichte Schotterpassagen gehören zu seinen Stärken. Wer am anderen Laufrad bereits einen passenden CX Comp fährt und nur einen Mantel austauschen möchte, vermeidet mit dem Einzelkauf einen überflüssigen zweiten Reifen. Sein wichtigster Vorteil ist die bedarfsgerechte Ersatzbeschaffung.

Das Semi-Slick-Profil soll leichtes Rollen mit seitlichem Grip verbinden. Es passt damit besser zu gemischten Alltagswegen als ein reiner Straßenreifen, ohne die ausgeprägte Profilierung des Terra Trail zu übernehmen. Für Fahrten auf festem Schotter, trockenen Waldwegen und unebenen Radwegen ist dieses Konzept plausibel. Bei tiefem Untergrund, häufigen nassen Wurzelpassagen oder anspruchsvollen Trails fehlt ihm hingegen der Geländefokus. Wer hauptsächlich Asphalt fährt, findet im Marathon Racer oder Grand Prix Urban jeweils stärker darauf abgestimmte Alternativen.

Der Reifen ist ein Drahtreifen für den Betrieb mit Schlauch und wiegt 480 Gramm. Diese Bauart eignet sich gut für klassische Laufräder und erlaubt eine vertraute Reparatur mit Ersatzschlauch. Als Reise-Reserve nimmt ein Drahtreifen allerdings mehr Raum ein als die faltbaren Continental-Modelle. Der angegebene Druckbereich von 2,5 bis 4,5 bar ist niedriger als beim Marathon Racer. Ein sinnvoll gewählter Druck innerhalb der Freigabe kann dazu beitragen, Unebenheiten auf festen Wegen abzufedern. Das Zusammenspiel aus 35 Millimetern Breite und moderatem Druckbereich begünstigt Komfort auf rauem Untergrund.

K-Guard besteht laut Hersteller aus einer Naturkautschukeinlage mit Kevlarfasern und dient als zusätzliche Schutzlage. Das ist ein nützliches Merkmal für die regelmäßige Nutzung auf Wegen mit Splitter und kleinen Scharfkantigkeiten. Erfahrungen von Nutzenden beschreiben den Reifen vielfach als ausgewogenen Allrounder für Straße und leichte Wege; bei intensiver Nutzung werden jedoch auch schnellerer Profilverschleiß und eine begrenzte Pannensicherheit berichtet. Diese Rückmeldungen ersetzen keine allgemeingültige Haltbarkeitsprognose, unterstreichen aber die sinnvolle Einordnung als Alltagsreifen statt als besonders stark geschützte Langstreckenlösung.

Mit maximal 60 Kilogramm Belastbarkeit pro Reifen bietet dieses Modell weniger ausgewiesene Reserve als der Marathon Racer mit 95 Kilogramm pro Reifen. Für ein beladenes Rad sollte deshalb immer die Lastverteilung auf beide Räder und die Freigabe des gesamten Systems berücksichtigt werden. Eine E-25-Freigabe ist in den Herstellerinformationen nicht ausgewiesen; bei Pedelecs ist der Marathon Racer oder Terra Trail daher die klarere Wahl. Reflexstreifen gehören ebenfalls nicht zur Ausstattung. Für Fahrten in der Dunkelheit bleibt die gesetzlich und praktisch wichtige Fahrradbeleuchtung unverzichtbar.

Weil nur ein Mantel enthalten ist, müssen Schlauch und Ventil separat zum Laufrad passen. Das ist gegenüber dem Komplettset der entscheidende Nachteil, wenn beide Laufräder renoviert werden sollen. Umgekehrt ist es genau die passende Menge, wenn lediglich ein Ersatz ansteht. Vor der Montage lohnt es sich, den alten Reifen auf Ursachen für den Schaden zu prüfen und Felgenband sowie Schlauch auf Fremdkörper zu kontrollieren. Für den einzelnen Ersatz auf einem Alltagsrad ist der CX Comp funktional, aber weniger umfassend ausgestattet als die höher platzierten Modelle.

MarkeSchwalbe
TestnoteNote 3,3 · 3,2 von 5
Geeignet fürEinzelnen Ersatz an Alltags-, Trekking- und Cross-Rädern mit überwiegend Straße und gelegentlichen festen Naturwegen.

Vorteile

  • Einzelkauf verhindert unnötigen Mehrkauf
  • Semi-Slick-Profil für Asphalt und leichte Schotterwege
  • K-Guard-Pannenschutz
  • moderater Druckbereich für feste unruhige Wege

Nachteile

  • kein Schlauch im Lieferumfang
  • schwerer und weniger kompakt als Faltreifen
  • geringere ausgewiesene Belastbarkeit als der Marathon Racer
  • keine E-25-Freigabe und keine Reflexstreifen angegeben
RedaktionsfazitDie sinnvolle Wahl für einen einzelnen, passenden Ersatzreifen. Für die Erneuerung beider Laufräder oder mehr Ausstattung bietet das CX-Comp-Set beziehungsweise der Marathon Racer den größeren Nutzen.

Kaufberatung

Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen

Die Kennzeichnung 35-622 muss zuerst zur Felge und zum Fahrrad passen. Die Zahl 622 beschreibt den Felgendurchmesser nach ETRTO, die 35 die nominelle Reifenbreite. Bezeichnungen wie 700 x 35C oder 28 x 1,35 Zoll werden häufig zusätzlich verwendet, sind aber weniger eindeutig als die ETRTO-Angabe. Kontrollieren Sie vor dem Kauf den Aufdruck auf dem bisherigen Reifen und prüfen Sie außerdem, ob Rahmen, Gabel und Schutzbleche genügend Freiraum bieten. Ein Reifen ist nur dann passend, wenn Größe, Felge und Durchlauf im Fahrrad zusammenpassen.

Danach entscheidet vor allem der Untergrund. Für den täglichen Weg auf Asphalt, Radwegen und festen Tourenstrecken ist ein straßennahes Profil sinnvoll. Der Marathon Racer ergänzt dieses Konzept mit Reflexstreifen und E-25-Freigabe; der Grand Prix Urban richtet sich noch klarer an leichte, schnelle Stadtfahrten. Wer nur selten über festen Park- oder Schotterweg fährt, benötigt kein ausgeprägtes Gravelprofil. Ein stärkeres Profil bringt auf lockerem Untergrund Vorteile, kann auf glattem Asphalt aber weniger auf Leichtlauf ausgerichtet sein. Wählen Sie daher nicht den optisch markantesten Reifen, sondern denjenigen, dessen Profil zur häufigsten Strecke passt.

Fahren Sie regelmäßig auf Schotter, Feldwegen oder einfachen Waldwegen, ist der Terra Trail die vielseitigste Option im Vergleich. Seine Tubeless-Ready-Bauweise ist für Menschen interessant, die ihr System bewusst darauf umrüsten möchten. Tubeless verlangt passende Felgen, Ventile, Dichtmilch und eine saubere Montage; es ist keine Pflicht für einen Gravelreifen. Mit einem geeigneten Schlauch lässt sich der Terra Trail ebenfalls verwenden. Die CX-Comp-Modelle bilden eine einfachere Alternative für leichte Schotteranteile. Für häufige Wechsel zwischen Asphalt und losem Untergrund lohnt sich Profilreserve mehr als maximales Straßentempo.

Auch Bauart und Lieferumfang beeinflussen die Entscheidung. Drahtreifen sind eine verbreitete Lösung für Schlauchräder, während Faltreifen im Gepäck deutlich weniger Platz benötigen. Das CX-Comp-Set enthält zwei Reifen und zwei Schläuche mit Autoventil und passt deshalb besonders gut zu einer vollständigen Erneuerung beider Laufräder. Prüfen Sie dabei, ob Autoventile zum Felgenloch und zur vorhandenen Pumpe passen. Wer nur einen defekten oder verschlissenen Mantel ersetzt, braucht dagegen meist keinen Satz. Ein unpassender Lieferumfang ist kein Qualitätsmangel, kann aber unnötige Ausgaben oder fehlende Teile beim Wechsel verursachen.

Pannenschutz und Sichtbarkeit sollten zum Nutzungsalltag passen. Schutzlagen wie RaceGuard, K-Guard, ShieldWall oder PolyX Breaker reduzieren das Risiko typischer Beschädigungen, ersetzen aber weder eine regelmäßige Reifenkontrolle noch den korrekten Luftdruck. Entfernen Sie sichtbare Splitter und Glasscherben aus der Lauffläche, bevor sie tiefer eindringen. Für Dämmerung und Dunkelheit sind Reflexstreifen wie beim Marathon Racer eine sinnvolle Ergänzung, doch eine verkehrssichere Beleuchtung bleibt wichtiger als jede reflektierende Reifenflanke. Bei Pedelecs bis 25 km/h sollten Sie außerdem ausdrücklich auf die E-25-Freigabe achten, die im Vergleich beim Marathon Racer und Terra Trail genannt wird.

Für Schotter und Touren

Continental Terra Trail Performance 35-622

Gravel- und Tourenräder mit regelmäßigem Wechsel zwischen Asphalt, Schotter, Feldwegen und einfachen Waldwegen.

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Für schnelle Stadtfahrten

Continental Grand Prix Urban 35-622 Coffee Skin

Schnelle Stadt-, Pendel- und Alltagsfahrten auf überwiegend asphaltierten Wegen.

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Preistipp als Komplettset

Schwalbe CX Comp 35-622, 2er-Set mit Schläuchen

Alltags-, Trekking- und Cross-Räder, bei denen beide Reifen samt Schläuchen für Asphalt und leichte Schotterwege erneuert werden sollen.

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Direkter Vergleich

Modelle und ihre Einsatzzwecke

Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.

Alle 5 Modelle im direkten Vergleich

Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.

Modell & UrteilAm besten fürMarkeBewertungWichtigster VorteilZu beachtenCa. Preis
Schwalbe Marathon Racer 35-622, Set mit ReflexstreifenUnsere EmpfehlungPendelnde und Tourenfahrende mit überwiegend Asphalt, Radwegen und gut befestigten Wegen; auch für Pedelecs bis 25 km/h.SchwalbeNote 1,5 · 4,6 von 5Reflexstreifen für bessere seitliche Sichtbarkeitfür groben Schotter und anspruchsvolle Naturwege weniger geeignet–Preis anzeigen
Continental Terra Trail Performance 35-622Für Schotter und TourenGravel- und Tourenräder mit regelmäßigem Wechsel zwischen Asphalt, Schotter, Feldwegen und einfachen Waldwegen.ContinentalNote 1,8 · 4,4 von 5griffigeres Profil für gemischte Untergründeauf reinem Asphalt weniger auf Leichtlauf optimiert–Preis anzeigen
Continental Grand Prix Urban 35-622 Coffee SkinFür schnelle StadtfahrtenSchnelle Stadt-, Pendel- und Alltagsfahrten auf überwiegend asphaltierten Wegen.ContinentalNote 2,1 · 4,1 von 5niedrigstes Gewicht im Vergleichfür groben Schotter und weiche Wege weniger geeignet–Preis anzeigen
Schwalbe CX Comp 35-622, 2er-Set mit SchläuchenPreistipp als KomplettsetAlltags-, Trekking- und Cross-Räder, bei denen beide Reifen samt Schläuchen für Asphalt und leichte Schotterwege erneuert werden sollen.SchwalbeNote 2,8 · 3,6 von 5zwei Reifen und zwei Schläuche im Lieferumfangschwerster Reifen im Vergleich–Preis anzeigen
Schwalbe CX Comp K-Guard 35-622, einzelner DrahtreifenFür den EinzelwechselEinzelnen Ersatz an Alltags-, Trekking- und Cross-Rädern mit überwiegend Straße und gelegentlichen festen Naturwegen.SchwalbeNote 3,3 · 3,2 von 5Einzelkauf verhindert unnötigen Mehrkaufkein Schlauch im Lieferumfang–Preis anzeigen

Schnellüberblick

5 Modelle kurz eingeordnet

FAQ

Häufige Fragen zum Produktvergleich

Kann ich 35-622 durch 700 x 35C ersetzen?

Die Angaben bezeichnen üblicherweise dieselbe Reifengröße. Verbindlich ist die ETRTO-Angabe 35-622, weil sie Breite und Felgendurchmesser eindeutig beschreibt.

Welcher Luftdruck ist bei 35-622-Reifen richtig?

Halten Sie sich immer an den Druckbereich auf dem konkreten Reifen. Der passende Wert innerhalb dieses Bereichs hängt von Gewicht, Gepäck, Felge, Fahrbahn und gewünschtem Komfort ab.

Sind 35-622-Reifen für ein E-Bike geeignet?

Nicht jeder Reifen besitzt dieselbe Freigabe. In diesem Vergleich sind der Marathon Racer und der Terra Trail für Pedelecs mit Unterstützung bis 25 km/h freigegeben.

Brauche ich bei einem neuen Reifen auch einen neuen Schlauch?

Ein neuer Schlauch ist nicht immer nötig. Bei porösem Material, vielen Flicken, Ventilschäden oder einem Wechsel auf eine andere Ventilart ist ein Austausch jedoch sinnvoll.

Was ist der Unterschied zwischen Draht- und Faltreifen?

Drahtreifen haben einen starren Drahtwulst und sind weniger kompakt zu verstauen. Faltreifen nutzen einen flexiblen Wulst, lassen sich zusammenlegen und eignen sich dadurch besser als Ersatzreifen im Gepäck.

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Verantwortliche Redaktion

Uta Werfel

Die Einordnung verbindet redaktionelle Recherche, nachvollziehbare Produktkriterien und regelmäßige Aktualisierungen.

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So vergleichen wir

Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für den Einsatzzweck, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Produktbezogene Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich…

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Zuletzt aktualisiert

10. September 2026

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Preisangaben zuletzt geprüft: 14.10.2026.