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Kaufkompass · 5 Modelle im Vergleich
PC-Gehäuse RGB: 5 Modelle für Gaming-PCs vergleichen
Ein RGB-PC-Gehäuse soll Hardware sichtbar in Szene setzen, gleichzeitig aber Lüfter, Radiatoren und große Grafikkarten sinnvoll unterbringen. Im Vergleich überzeugt das NZXT H5 Flow RGB besonders durch seinen luftstromorientierten Aufbau, den großzügigen Grafikkartenplatz und die moderne Anschlussausstattung.
Redaktionelle Einordnung
Die Entscheidung beginnt mit dem tatsächlichen Bedarf
Das NZXT H5 Flow RGB ist die ausgewogenste Wahl für leistungsstarke, moderne Gaming-PCs: Es verbindet großzügige Kompatibilität mit durchdachter Luftführung und USB-C. Wer vier ARGB-Lüfter direkt ab Werk bevorzugt, findet im MSI MPG GUNGNIR 110R eine besonders vielseitige Alternative.
Die stärkste Gesamtwahl für große, moderne Gaming-Komponenten: sehr guter Platz, konsequente Luftführung und USB-C wiegen den geringeren Lieferumfang an separaten Lüftern auf.
Zum TestsiegerUnsere Auswahl
5 Empfehlungen für unterschiedliche Bedürfnisse
Lesen Sie nur bei den Modellen weiter, deren Einordnung zu Ihrem konkreten Bedarf passt.
NZXT H5 Flow RGB
Leistungsstarke und aufrüstbare Gaming-PCs mit langen Grafikkarten, USB-C-Bedarf und möglicher 360-mm-Wasserkühlung.
Die stärkste Gesamtwahl für große, moderne Gaming-Komponenten: sehr guter Platz, konsequente Luftführung und USB-C wiegen den geringeren Lieferumfang an separaten Lüftern auf.
- Größter Grafikkarten-Freiraum im Vergleich: bis 410 mm
- Luftstromorientierte Mesh- und Perforationsflächen
- Weniger vorinstallierte Lüfter als Modelle mit vier einzelnen RGB-Lüftern
MSI MPG GUNGNIR 110R
ATX-Gaming-PCs mit vier gewünschten ARGB-Lüftern, USB-C und umfangreicher Radiator-Unterstützung.
Die beste Wahl für eine besonders komplette RGB-Startausstattung. Gegenüber NZXT ist der Grafikkartenplatz geringer, dafür sind Beleuchtung und Lüfterumfang ab Werk stärker.
- Vier vorinstallierte ARGB-Lüfter
- Integrierter ARGB-Controller für bis zu sechs Anschlüsse
- Grafikkarten-Freiraum bis etwa 340 mm ist kleiner als bei NZXT und Sharkoon
ENDORFY Ventum 200 ARGB
Kompakte ATX-Gaming-PCs mit vier PWM-ARGB-Lüftern, Mesh-Front und moderatem Komponentenbedarf.
Ein kompakter und gut ausgestatteter RGB-Allrounder. Er überzeugt bei Lüftern, Luftweg und Filtern, verlangt aber eine genauere Kontrolle der Komponentenmaße.
- Vier vorinstallierte PWM-ARGB-Lüfter
- Mesh-Front für direkten Lufteinlass
- Grafikkarten-Freiraum nur bis 315 mm
Sharkoon TG4 RGB
Preisbewusste ATX-Gaming-PCs mit langer Grafikkarte, mehreren Laufwerken und sichtbarer RGB-Beleuchtung.
Der Preis-Leistungs-Tipp für sichtbares RGB und große Grafikkarten. Moderne Anschlüsse und Ausbaureserven stehen jedoch hinter MSI und NZXT zurück.
- Vier vorinstallierte RGB-Lüfter
- RGB-Controller mit manuellen Modi und Mainboard-Synchronisation
- Kein USB-C-Anschluss am I/O-Panel
EMPIRE GAMING Warmachine
Einsteiger- und Mittelklasse-Gaming-PCs mit moderaten Komponentenmaßen und einfachem RGB-Wunsch.
Eine unkomplizierte RGB-Basis für moderate Gaming-Hardware. Für große Grafikkarten, hohe Luftkühler oder anspruchsvolle Wasserkühlung sind die höher platzierten Alternativen geeigneter.
- Vier vorinstallierte 120-mm-LED-Lüfter
- Elf voreingestellte Beleuchtungsmodi
- Grafikkarten-Freiraum nur bis 320 mm
Schnelle Antworten
Das Wichtigste vor der Auswahl
Passen ATX-Mainboards in alle vorgestellten Gehäuse?
Ja. Alle fünf Modelle unterstützen ATX-Mainboards. Zusätzlich sind jeweils kleinere Micro-ATX- und Mini-ITX- beziehungsweise ITX-Platinen kompatibel.
Was bedeutet ARGB bei einem PC-Gehäuse?
ARGB steht für adressierbare RGB-Beleuchtung. Einzelne LEDs oder LED-Bereiche können unterschiedlich angesteuert werden, sodass mehrfarbige Effekte möglich sind. Für die Mainboard-Steuerung wird üblicherweise ein passender 5-V-ARGB-Anschluss benötigt.
Brauche ich bei vier vorinstallierten Lüftern noch weitere Lüfter?
Nicht zwingend. Vier Lüfter bilden für viele Gaming-PCs eine solide Basis. Zusätzliche Lüfter können sinnvoll sein, wenn sehr leistungsstarke Komponenten, ein großer Radiator oder besondere Anforderungen an die Luftführung geplant sind.
So testen wir
Ein transparentes Verfahren statt einer geheimen Gesamtnote
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für Gaming-Hardware und Kühlung, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Produktbezogene Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile sich daraus für die Kaufentscheidung ergeben.
- Markt und relevante Modelle erfassen
- Produkte anhand nachvollziehbarer Kriterien vergleichen
- Stärken, Grenzen und Einsatzzwecke einordnen
- Preise und Verfügbarkeit regelmäßig aktualisieren
Einzeltests
Alle 5 Produkte ausführlich eingeordnet
NZXT H5 Flow RGB
Das NZXT H5 Flow RGB ist im Vergleich die ausgewogenste Lösung für einen leistungsstarken Gaming-PC, dessen Komponenten langfristig erweiterbar bleiben sollen. Der Midi-Tower nimmt ATX-, Micro-ATX- und Mini-ITX-Mainboards auf; außerdem sind E-ATX-Platinen bis 277 mm Breite vorgesehen. Damit spricht das Gehäuse nicht nur klassische Gaming-Konfigurationen an, sondern lässt auch bei der Mainboard-Wahl Spielraum. Mit 430 × 225 × 465 mm bleibt es für ein ATX-Gehäuse vergleichsweise kompakt, bietet im Inneren aber sehr großzügige Reserven. Grafikkarten dürfen bis zu 410 mm lang sein, was innerhalb dieses Vergleichs den größten Freiraum darstellt. Besonders bei langen High-End-Modellen ist das ein praktischer Vorsprung gegenüber MSI mit etwa 340 mm, ENDORFY mit 315 mm und EMPIRE GAMING mit 320 mm.
Die Konstruktion ist klar auf Luftzirkulation ausgelegt. Perforierte Bereiche an Front, Oberseite und Seite sowie eine perforierte Netzteilabdeckung schaffen mehrere Wege für Frischluft und Abluft. Ergänzend besitzt das Gehäuse einen angewinkelten unteren Lüfterbereich, der Luft in Richtung Grafikkarte führt. Das kann gerade bei leistungsstarken GPUs sinnvoll sein, weil diese im Gaming-Betrieb häufig einen großen Anteil der Abwärme erzeugen. Für den Ausbau stehen Radiatorplätze bis 360 mm an der Front und bis 240 mm oben zur Verfügung. Auch bis zu sechs Lüfter lassen sich unterbringen. Die Kühlarchitektur ist damit stärker auf aufrüstbare High-Performance-Systeme zugeschnitten als die des kompakteren EMPIRE-GAMING-Modells, das nur Radiatoren bis 240 mm unterstützt.
Ab Werk sind ein F360-RGB-Core-Lüfter an der Front sowie ein F120Q-Lüfter an der Rückseite vorgesehen. Der F360 bündelt drei 120-mm-Lüfter in einem Rahmen, sodass die Front direkt beleuchtet und belüftet wird. Im Ergebnis entsteht ein aufgeräumter Eindruck, ohne dass drei einzelne Frontlüfter separat montiert werden müssen. Wer möglichst viele separate RGB-Lüfter im Lieferumfang sucht, findet beim MSI MPG GUNGNIR 110R, ENDORFY Ventum 200 ARGB oder Sharkoon TG4 RGB jeweils vier einzelne 120-mm-Lüfter. Beim NZXT sollten Käuferinnen und Käufer daher den vorhandenen Ausbau mit ihrer geplanten Kühlung abgleichen. Die Beleuchtung ist sichtbar integriert, der Schwerpunkt liegt jedoch klar auf Luftstrom und Ausbaureserve.
Im Alltag punktet das H5 Flow RGB mit einem zeitgemäßen Front-I/O: Ein USB-A- und ein USB-C-Anschluss erleichtern den Anschluss aktueller Zubehörgeräte. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber ENDORFY, Sharkoon und EMPIRE GAMING, bei denen kein USB-C-Port genannt wird. Die Schnellverschluss-Seitenwand aus gehärtetem Glas erleichtert den Zugang zum Inneren beim Einbau oder beim Nachrüsten. Kabelkanäle, Haken und Haltegurte helfen dabei, Strom- und Datenkabel hinter dem Mainboard-Tray geordnet zu verlegen. Das verbessert nicht nur die Optik durch das Fenster, sondern hält auch den Bereich vor den Lüftern übersichtlicher. Strukturiertes Kabelmanagement gehört hier zur serienmäßigen Alltagstauglichkeit.
Bei der Komponentenplanung bietet das NZXT viel Sicherheit. CPU-Luftkühler bis 170 mm Höhe und Netzteile bis 200 mm Länge sind möglich. Der Kühlerfreiraum liegt damit gleichauf mit dem MSI und über den Grenzen von ENDORFY, Sharkoon und EMPIRE GAMING. Für besonders lange Netzteile schafft das Sharkoon TG4 RGB mit bis zu 265 mm zwar mehr Reserve, beim zentralen Grafikkartenplatz bleibt NZXT jedoch vorn. Das Seitenteil aus gehärtetem Glas und die Stahlkonstruktion entsprechen dem robusten Aufbau, den man bei einem Gaming-Midi-Tower erwartet. Die perforierten Flächen sollten regelmäßig mit einem weichen Pinsel oder vorsichtigem Luftstrom von Staub befreit werden, damit der Luftdurchsatz erhalten bleibt.
Unterm Strich eignet sich das H5 Flow RGB besonders für Nutzerinnen und Nutzer, die eine große Grafikkarte, eine leistungsfähige Wasserkühlung oder spätere Aufrüstungen einplanen. Es bietet die modernste Kombination aus Anschlussausstattung, Komponentenfreiheit und Luftführung in diesem Feld. Gegenüber dem MSI MPG GUNGNIR 110R müssen Interessierte akzeptieren, dass weniger eigenständige Lüfter ab Werk enthalten sind. Wer dagegen nicht primär eine möglichst umfangreiche Startausstattung, sondern einen flexibel nutzbaren Rahmen für starke Hardware sucht, trifft mit diesem Modell die überzeugendste Wahl. Für aufrüstbare RGB-Gaming-PCs ist es der vielseitigste Midi-Tower des Vergleichs.
Vorteile
- Größter Grafikkarten-Freiraum im Vergleich: bis 410 mm
- Luftstromorientierte Mesh- und Perforationsflächen
- USB-C-Anschluss am Front-I/O
- Kabelkanäle, Haken und Haltegurte für geordnete Verkabelung
- Radiatoren bis 360 mm vorn und 240 mm oben möglich
Nachteile
- Weniger vorinstallierte Lüfter als Modelle mit vier einzelnen RGB-Lüftern
- Zusätzliche Bodenlüfter gehören nicht zum Lieferumfang
RedaktionsfazitDie stärkste Gesamtwahl für große, moderne Gaming-Komponenten: sehr guter Platz, konsequente Luftführung und USB-C wiegen den geringeren Lieferumfang an separaten Lüftern auf.
MSI MPG GUNGNIR 110R
Das MSI MPG GUNGNIR 110R ist ein klassischer ATX-Midi-Tower für Gaming-PCs, bei dem die umfangreiche Startausstattung im Vordergrund steht. ATX-, Micro-ATX- und Mini-ITX-Mainboards passen in das Stahlgehäuse, dessen 4 mm starkes Seitenfenster aus gehärtetem Glas Komponenten und Beleuchtung sichtbar macht. Drei 120-mm-ARGB-Lüfter sitzen an der Front, ein weiterer arbeitet an der Rückseite. Vier ARGB-Lüfter gehören bereits zur Grundausstattung, sodass für ein sichtbar beleuchtetes und direkt belüftetes System keine Lüfter nachgekauft werden müssen.
Der integrierte 1-zu-6-ARGB-Controller bündelt die Beleuchtung und ermöglicht manuelle Effekte über die Gehäusebedienung. Mit einem passenden 3-poligen 5-V-ARGB-Anschluss lassen sich die LEDs zudem über Mystic Light mit dem Mainboard abstimmen. Diese Kombination aus Controller, LED-Taste und vier Lüftern ist besonders komfortabel für Systeme, die vom ersten Aufbau an einen einheitlichen RGB-Look erhalten sollen. Das Sharkoon TG4 RGB bietet ebenfalls vier Lüfter und eine eigene Steuerung, erreicht bei den Anschlüssen jedoch nicht das Niveau des MSI. Die RGB-Steuerung ist beim GUNGNIR direkt auf ein komplettes Beleuchtungssetup ausgelegt.
Auch die Kühlreserven sind überzeugend. Das Gehäuse unterstützt bis zu sechs 120-mm-Lüfter, einen 360-mm-Radiator an der Front, einen 240-mm-Radiator oben und einen 120-mm-Radiator an der Rückseite. Der große Lufteinlass an der Front unterstützt die Versorgung der drei Frontlüfter. Oben sitzt ein magnetischer Staubfilter, der zur Reinigung ohne Werkzeug abgenommen werden kann. An der Front ist ebenfalls ein Staubfilter vorgesehen. Die Filter sollten in staubiger Umgebung regelmäßig gereinigt werden, damit die Luftwege nicht unnötig eingeschränkt werden. 360-mm-Wasserkühlung und vier vormontierte Lüfter machen das Modell für leistungsstarke Systeme gut nutzbar.
Das I/O-Panel bietet zwei USB-A-Anschlüsse, Audio- und Mikrofonbuchse sowie USB-C mit USB 3.2 Gen 2x2. Der USB-C-Port ist ein klarer Alltagsvorteil gegenüber ENDORFY, Sharkoon und EMPIRE GAMING und liegt auf dem modernen Niveau des NZXT H5 Flow RGB. Mit 430 × 215 × 450 mm ist das MSI etwas niedriger als das NZXT und lässt sich gut auf oder neben dem Schreibtisch platzieren. Die Kabelführung ist auf einen aufgeräumten Innenraum ausgelegt, was beim Einbau und mit Blick durch die Glaswand hilft.
Bei den Platzverhältnissen zeigt sich zugleich die wichtigste Abgrenzung zum Testsieger: Grafikkarten bis etwa 340 mm passen hinein, CPU-Kühler bis 165 beziehungsweise 170 mm. Für viele Gaming-Konfigurationen ist das ausreichend, bei besonders langen High-End-Grafikkarten schafft das NZXT mit 410 mm jedoch deutlich mehr Reserve. Das MSI unterstützt Netzteile bis 220 mm und besitzt sieben Erweiterungsplätze. Damit ist es insgesamt sehr flexibel, aber weniger ideal, wenn die Grafikkarte schon bei der Planung außergewöhnlich lang ausfällt. Für typische ATX-Gaming-PCs bietet das Gehäuse viel Raum, bei Extremformaten ist NZXT die sicherere Wahl.
Das GUNGNIR 110R ist daher die beste Wahl für Käuferinnen und Käufer, die eine komplette ARGB-Basis samt Controller, moderne Anschlüsse und starke Radiatoroptionen suchen. Es verbindet Komfort und RGB-Ausstattung besser als die günstigeren vier-Lüfter-Gehäuse im Vergleich. Nur der begrenztere Grafikkarten-Freiraum verhindert Platz eins. Wer keine überlange GPU plant, erhält ein sehr rundes Gaming-Gehäuse mit sichtbarer Beleuchtung und überzeugender Erweiterbarkeit.
Vorteile
- Vier vorinstallierte ARGB-Lüfter
- Integrierter ARGB-Controller für bis zu sechs Anschlüsse
- USB-C-Anschluss am I/O-Panel
- Radiatoren bis 360 mm vorn und 240 mm oben möglich
- Magnetischer Staubfilter an der Oberseite
Nachteile
- Grafikkarten-Freiraum bis etwa 340 mm ist kleiner als bei NZXT und Sharkoon
- Für kompakte Schreibtischplätze relativ groß
RedaktionsfazitDie beste Wahl für eine besonders komplette RGB-Startausstattung. Gegenüber NZXT ist der Grafikkartenplatz geringer, dafür sind Beleuchtung und Lüfterumfang ab Werk stärker.
ENDORFY Ventum 200 ARGB
Das ENDORFY Ventum 200 ARGB ist eine interessante Wahl für Gaming-PCs, die nicht unnötig viel Platz auf dem Schreibtisch oder darunter beanspruchen sollen. Trotz des vergleichsweise kompakten Formats von 440 × 216 × 373 mm unterstützt es ATX-, Micro-ATX- und Mini-ITX-Mainboards. Das Gehäuse besteht aus Stahl und besitzt ein Seitenpanel aus gehärtetem Glas, durch das die Beleuchtung sichtbar bleibt. Die niedrige Bauhöhe hebt das Ventum von den größeren Midi-Towern im Vergleich ab.
Die Front ist als Mesh-Fläche gestaltet und wird von drei Stratus-120-PWM-ARGB-Lüftern versorgt; ein vierter Lüfter sitzt an der Rückseite. PWM-Lüfter können ihre Drehzahl passend zur Temperatursteuerung des Systems anpassen, sofern sie entsprechend angeschlossen und eingerichtet werden. In Verbindung mit der durchlässigen Front ergibt sich eine sinnvolle Basis für einen luftgekühlten Gaming-PC. Wie bei MSI und Sharkoon sind vier beleuchtete Lüfter bereits enthalten, was den Aufbau vereinfacht. Vier PWM-ARGB-Lüfter und Mesh-Front bilden eine überzeugende Kühlbasis ohne sofortige Zusatzkäufe.
Für spätere Erweiterungen sind bis zu sieben Lüfterplätze vorhanden. An der Front ist ein Radiator bis 360 mm möglich, oben passen Radiatoren bis 240 mm. Damit hält das ENDORFY bei den Radiatorformaten mit MSI und NZXT mit, obwohl es wesentlich niedriger ausfällt. Magnetische Staubfilter an Ober- und Unterseite lassen sich zum Säubern bequem abnehmen. Zusammen mit der Mesh-Front erleichtert dies eine regelmäßige Pflege der Luftwege. Wer das Gehäuse auf Teppich oder in einem staubigen Bereich aufstellt, profitiert besonders von einem zugänglichen Filter am Boden.
Bei der Komponentenplanung verlangt das kompakte Konzept mehr Aufmerksamkeit. Grafikkarten dürfen maximal 315 mm lang sein, CPU-Kühler bis 161 mm hoch und Netzteile bis 180 mm lang. Diese Maße reichen für viele Mittelklasse- und zahlreiche leistungsstarke Konfigurationen, sind aber enger als beim MSI, Sharkoon und vor allem NZXT. Vor dem Kauf sollten daher die exakten Maße von Grafikkarte, Netzteil und Kühler gegen die Herstellerdaten geprüft werden. Der knappe Grafikkarten- und Netzteil-Freiraum ist die zentrale Einschränkung dieses Modells.
Beim I/O-Panel stehen zwei USB-A-Anschlüsse sowie separate Buchsen für Kopfhörer und Mikrofon bereit. Eine Reset-/LED-Taste erleichtert die Bedienung der Beleuchtung. USB-C ist nicht vorhanden; wer regelmäßig moderne externe SSDs oder aktuelles Zubehör über USB-C anschließt, ist mit MSI oder NZXT besser bedient. Für ein klassisches Gaming-Setup mit Tastatur, Maus, Headset und kabelgebundenem Zubehör ist die Ausstattung dennoch zweckmäßig.
ENDORFY ergänzt die Konstruktion um drei Jahre Herstellergarantie. Insgesamt ordnet sich das Ventum 200 ARGB zwischen dem umfangreicheren MSI und dem stärker auf große Komponenten ausgelegten NZXT ein. Es eignet sich besonders dann, wenn vier PWM-ARGB-Lüfter, kompakte Maße und leicht abnehmbare Filter wichtiger sind als maximale Bauraumreserven. Für sorgfältig geplante ATX-Systeme ist es ein sehr stimmiger, platzsparender Allrounder.
Vorteile
- Vier vorinstallierte PWM-ARGB-Lüfter
- Mesh-Front für direkten Lufteinlass
- Magnetische Staubfilter oben und unten
- Radiatoren bis 360 mm vorn und 240 mm oben möglich
- Kompakte Bauhöhe
Nachteile
- Grafikkarten-Freiraum nur bis 315 mm
- Netzteile nur bis 180 mm
- Kein USB-C-Anschluss am I/O-Panel
RedaktionsfazitEin kompakter und gut ausgestatteter RGB-Allrounder. Er überzeugt bei Lüftern, Luftweg und Filtern, verlangt aber eine genauere Kontrolle der Komponentenmaße.
Sharkoon TG4 RGB
Das Sharkoon TG4 RGB richtet sich an Gaming-PCs, bei denen eine auffällige Beleuchtung mit überschaubarem Aufbauaufwand im Mittelpunkt steht. Der Midi-Tower unterstützt ATX, Micro-ATX und Mini-ITX. Front und Seitenteil bestehen aus gehärtetem Glas, während die Stahlkonstruktion für die Grundstabilität sorgt. Mit 455 × 200 × 430 mm bleibt das Gehäuse relativ schlank. Vier vorinstallierte RGB-Lüfter sorgen ohne zusätzliche Montage für eine direkt sichtbare Beleuchtung.
Drei 120-mm-RGB-Lüfter befinden sich an der Front, ein weiterer arbeitet an der Rückseite. Die adressierbare Beleuchtung wird über einen Vierfach-Anschluss gesteuert. Neben 14 manuellen Modi ist eine Synchronisation mit kompatiblen Mainboard-Lösungen vorgesehen, darunter MSI Mystic Light, ASUS Aura Sync und Gigabyte RGB Fusion. Damit bietet das Sharkoon bei der Lichtsteuerung ähnlich viel Flexibilität wie das MSI, allerdings ohne dessen USB-C-Port und größere Radiatorauswahl. Für Nutzerinnen und Nutzer, die ihren PC farblich an das übrige Setup anpassen möchten, ist die Bedienung über Controller oder Mainboard praktisch.
Bei den Komponentenmaßen überrascht das TG4 positiv: Grafikkarten dürfen bis 375 mm lang sein. Damit liegt es hinter dem NZXT, aber deutlich vor MSI, ENDORFY und EMPIRE GAMING. Netzteile bis 265 mm schaffen ebenfalls ungewöhnlich großzügige Reserven. CPU-Kühler sind bis 160 mm Höhe möglich, was in etwa dem ENDORFY entspricht, aber unter MSI und NZXT liegt. Für lange Grafikkarten und große Netzteile bietet das TG4 mehr Spielraum als seine kompakte Optik erwarten lässt.
Auch die Speicheroptionen sind umfangreich. Bis zu zwei 3,5-Zoll-Laufwerke und vier 2,5-Zoll-Laufwerke lassen sich unterbringen. Das kann für Anwenderinnen und Anwender sinnvoll sein, die neben einer schnellen System-SSD zusätzliche große Datenträger nutzen möchten. In vielen aktuellen Gaming-PCs reichen zwar weniger Laufwerksplätze aus, diese Reserve unterscheidet Sharkoon aber klar von den anderen Modellen. Integrierte Kabeldurchführungen helfen, die Verkabelung hinter dem Mainboard-Bereich zu bündeln und das Fenster nicht durch lose Kabel zu verdecken.
Für die Reinigung besitzt das TG4 herausnehmbare Staubfilter an Front und Boden. Sie können regelmäßig entnommen und vorsichtig gesäubert werden. Am I/O-Panel sind zwei USB-3.0-Anschlüsse sowie Audio vorhanden. Für klassische Peripherie genügt das, doch ein USB-C-Anschluss fehlt. Zusätzlich stehen nur sechs Erweiterungsplätze zur Verfügung, während das MSI sieben bietet. Die Anschlussausstattung ist funktional, aber weniger zukunftsorientiert als bei MSI und NZXT.
Das Sharkoon TG4 RGB ist somit eine überzeugende Option für RGB-orientierte Gaming-Builds mit langen Grafikkarten, mehreren Laufwerken und dem Wunsch nach vier vormontierten Lüftern. Es ist weniger auf moderne Anschlüsse und maximale Ausbaureserven ausgelegt als die beiden Spitzenreiter. Dafür vereint es Beleuchtungssteuerung, großzügigen GPU- und Netzteilraum sowie Staubfilter in einem klar auf Preis-Leistung ausgerichteten Konzept.
Vorteile
- Vier vorinstallierte RGB-Lüfter
- RGB-Controller mit manuellen Modi und Mainboard-Synchronisation
- Grafikkarten-Freiraum bis 375 mm
- Netzteile bis 265 mm und viele Laufwerksplätze
- Herausnehmbare Staubfilter an Front und Boden
Nachteile
- Kein USB-C-Anschluss am I/O-Panel
- Nur sechs Erweiterungsplätze
RedaktionsfazitDer Preis-Leistungs-Tipp für sichtbares RGB und große Grafikkarten. Moderne Anschlüsse und Ausbaureserven stehen jedoch hinter MSI und NZXT zurück.
EMPIRE GAMING Warmachine
Die EMPIRE GAMING Warmachine ist ein RGB-Midi-Tower für Einsteiger- und Mittelklasse-Gaming-PCs. ATX-, Micro-ATX- und ITX-Mainboards sind kompatibel, sodass das Gehäuse mehrere verbreitete Plattformen abdeckt. Bei 420 × 188 × 440 mm und 5,18 kg ist es vergleichsweise schlank und leicht. Die Kombination aus Stahl sowie Front- und Seitenelementen aus vorgespanntem Glas stellt die LED-Beleuchtung sichtbar heraus. Das geringe Gewicht und die schlanke Breite erleichtern die Aufstellung im Gaming-Bereich.
Vier 120-mm-LED-Lüfter sind bereits installiert. Für ein Einsteigergehäuse ist das eine nützliche Basis, weil Front- und Rückbereich ohne zusätzliche Lüfterkäufe direkt belüftet werden. Die Beleuchtung lässt sich über elf voreingestellte Modi anpassen. Diese Bedienung ist unkompliziert, aber weniger flexibel als adressierbares ARGB mit Mainboard-Synchronisation beim MSI, ENDORFY oder Sharkoon. Wer unterschiedliche RGB-Komponenten exakt aufeinander abstimmen möchte, findet dort passendere Konzepte. Die Warmachine bietet einfache sichtbare Beleuchtung, nicht jedoch die umfassendste RGB-Integration.
Für die Kühlung unterstützt das Gehäuse insgesamt bis zu sechs Lüfter und Radiatoren im 120- oder 240-mm-Format. Das ist für viele luftgekühlte Systeme und kompakte All-in-One-Wasserkühlungen ausreichend. Für besonders leistungsstarke PCs mit großem 360-mm-Radiator ist das Modell dagegen nicht vorgesehen; MSI, NZXT und ENDORFY bieten hierfür vorn mehr Platz. Die vier vorhandenen Lüfter schaffen einen sinnvollen Startpunkt, doch bei hoher Dauerlast sollte die gesamte geplante Hardware eher im moderaten Leistungsbereich liegen.
Die größte Einschränkung betrifft die Innenraummaße. Grafikkarten bis 320 mm und CPU-Kühler bis 155 mm passen hinein. Das reicht für zahlreiche gängige Komponenten, schließt aber besonders lange Grafikkarten und hohe Tower-Kühler aus. Zum Vergleich: Das NZXT erlaubt bis zu 410 mm bei Grafikkarten und bis zu 170 mm bei CPU-Kühlern. Auch das Sharkoon schafft mit 375 mm deutlich mehr GPU-Freiraum. Vor dem Kauf sollten die Maße von Grafikkarte und Luftkühler unbedingt gegen die Gehäusegrenzen geprüft werden.
Vier HDD-/SSD-Steckplätze bieten Platz für eine praxisnahe Mischung aus System-SSD und zusätzlichen Speichermedien. Die Produktdaten nennen eine einfache Beleuchtungssteuerung über die voreingestellten Modi; zu USB-C oder einer umfangreichen Anschlussausstattung ist keine entsprechende Funktion vorgesehen. Wer externe moderne Geräte oft am Gehäuse anschließt, ist mit MSI oder NZXT besser aufgestellt. Die Warmachine zielt erkennbar auf ein unkompliziertes Grundsystem und nicht auf maximale Konnektivität oder Ausbaureserven.
Damit ist die EMPIRE GAMING Warmachine vor allem für einen sorgfältig geplanten Einsteiger- oder Mittelklasse-PC geeignet, dessen Komponenten die kompakten Grenzen einhalten. Vier Lüfter, Glasflächen und die unkomplizierte Moduswahl bieten einen sichtbaren Gaming-Look. Gegenüber den vier höher platzierten Gehäusen fehlen jedoch entweder Raum für große Hardware, USB-C, ARGB-Integration oder stärkere Radiatoroptionen. Sie ist eine einfache Einstiegslösung, wenn hohe Erweiterungsreserven nicht im Vordergrund stehen.
Vorteile
- Vier vorinstallierte 120-mm-LED-Lüfter
- Elf voreingestellte Beleuchtungsmodi
- Schlanke Bauform und geringes Gewicht
- Unterstützt ATX, Micro-ATX und ITX
- Vier HDD-/SSD-Steckplätze
Nachteile
- Grafikkarten-Freiraum nur bis 320 mm
- CPU-Kühler-Freiraum nur bis 155 mm
- Radiatoren nur bis 240 mm
- Keine umfassende ARGB-Mainboard-Synchronisation genannt
RedaktionsfazitEine unkomplizierte RGB-Basis für moderate Gaming-Hardware. Für große Grafikkarten, hohe Luftkühler oder anspruchsvolle Wasserkühlung sind die höher platzierten Alternativen geeigneter.
Kaufberatung
Erst den Bedarf verstehen, dann das Modell wählen
Bei einem RGB-PC-Gehäuse steht nicht die Beleuchtung allein im Vordergrund. Entscheidend ist zuerst, ob Mainboard, Grafikkarte, CPU-Kühler und Netzteil sicher hineinpassen. Besonders die Grafikkartenlänge verdient Aufmerksamkeit, weil leistungsstarke Modelle mit Kühler und Stromanschlüssen viel Raum benötigen können. Wer eine sehr lange GPU plant, fährt mit dem NZXT H5 Flow RGB am sichersten: Es bietet bis zu 410 mm Freiraum. Das Sharkoon TG4 RGB ist mit 375 mm ebenfalls großzügig. Bei ENDORFY und EMPIRE GAMING sollten die Komponentenmaße besonders sorgfältig abgeglichen werden, da dort 315 beziehungsweise 320 mm die Grenze bilden. Der verfügbare Grafikkartenplatz ist für die langfristige Nutzbarkeit oft wichtiger als die Zahl der RGB-Effekte.
Die Kühlung sollte zum Leistungsniveau des PCs passen. Eine Mesh- oder perforierte Front erleichtert den Frischluftnachschub; beim NZXT H5 Flow RGB sind auch Oberseite, Seitenbereiche und Netzteilabdeckung auf Luftdurchsatz ausgelegt. Das ENDORFY Ventum 200 ARGB setzt ebenfalls auf eine Mesh-Front und bringt vier PWM-ARGB-Lüfter mit. Wer eine große All-in-One-Wasserkühlung einsetzen möchte, braucht geeignete Radiatorplätze. NZXT, MSI und ENDORFY erlauben jeweils einen 360-mm-Radiator an der Front sowie einen 240-mm-Radiator oben. Die EMPIRE GAMING Warmachine unterstützt dagegen nur 120- und 240-mm-Radiatoren. Für leistungsstarke Gaming-Hardware sind Luftwege und Radiatorplätze wichtiger als eine geschlossene Glasfront.
Auch der Lieferumfang beeinflusst, wie aufwendig der Aufbau wird. MSI, ENDORFY und Sharkoon enthalten jeweils vier beleuchtete 120-mm-Lüfter. Beim MSI kommt ein ARGB-Controller hinzu, der bis zu sechs Anschlüsse verwaltet. Das Sharkoon bietet ebenfalls eine RGB-Steuerung mit manuellen Modi und Mainboard-Synchronisation. Das NZXT nutzt einen großen Frontlüfterrahmen mit drei Lüftern plus einem hinteren Lüfter und priorisiert damit ein aufgeräumtes, luftstromstarkes Konzept. Die Warmachine bietet vier LED-Lüfter und elf feste Modi, ist aber weniger für ein umfassend synchronisiertes RGB-Setup gedacht. Wer alle Leuchtelemente mit dem Mainboard abstimmen möchte, sollte gezielt auf adressierbares ARGB achten.
Anschlüsse und Kabelmanagement machen sich im täglichen Gebrauch bemerkbar. USB-C am Gehäuse ist sinnvoll, wenn aktuelle externe SSDs, Smartphones oder Zubehör regelmäßig angeschlossen werden. Im Vergleich bieten nur MSI und NZXT einen USB-C-Port. Beide Modelle haben zudem Lösungen für eine geordnete Verkabelung; beim NZXT gehören Kanäle, Haken und Gurte dazu. Ein aufgeräumter Innenraum ist nicht nur optisch vorteilhaft, sondern erleichtert spätere Änderungen an Speicher, Grafikkarte oder Lüftern. Wer viele Kabel am Schreibtisch vermeiden will, sollte die Position und Art der Anschlüsse vor dem Kauf mit dem eigenen Zubehör abgleichen.
Staubschutz ist ein praktisches Thema, weil verstaubte Filter und Lüfter den Luftdurchsatz verringern können. Das MSI besitzt einen magnetischen Filter oben, das ENDORFY magnetische Filter oben und unten. Beim Sharkoon lassen sich die Filter an Front und Boden herausnehmen. Filter sollten je nach Aufstellort regelmäßig vorsichtig gereinigt werden; auf Teppich oder nahe am Boden ist das meist häufiger nötig als auf einem freien Schreibtisch. Die Gehäuseseiten aus Glas sollten mit einem weichen, trockenen oder leicht angefeuchteten Tuch gereinigt werden. Leicht zugängliche Filter vereinfachen die Pflege eines Gaming-PCs dauerhaft.
Für die endgültige Entscheidung lohnt sich eine Prioritätenliste. Das NZXT passt zu großen Grafikkarten, moderner Konnektivität und aufrüstbaren Kühlkonzepten. MSI empfiehlt sich, wenn vier ARGB-Lüfter, Controller und USB-C direkt vorhanden sein sollen. ENDORFY verbindet ein kompakteres Format mit vier PWM-ARGB-Lüftern, benötigt aber maßlich passende Komponenten. Sharkoon ist interessant für lange Grafikkarten, viele Laufwerke und sichtbares RGB ohne USB-C-Anspruch. Die Warmachine eignet sich für schlankere Einsteiger-Systeme mit moderater Hardware. Das beste Gehäuse ist dasjenige, dessen Platzreserven und Kühlung zum konkreten PC-Aufbau passen.
MSI MPG GUNGNIR 110R
ATX-Gaming-PCs mit vier gewünschten ARGB-Lüftern, USB-C und umfangreicher Radiator-Unterstützung.
Empfehlung ansehenENDORFY Ventum 200 ARGB
Kompakte ATX-Gaming-PCs mit vier PWM-ARGB-Lüftern, Mesh-Front und moderatem Komponentenbedarf.
Empfehlung ansehenSharkoon TG4 RGB
Preisbewusste ATX-Gaming-PCs mit langer Grafikkarte, mehreren Laufwerken und sichtbarer RGB-Beleuchtung.
Empfehlung ansehenDirekter Vergleich
Modelle und ihre Einsatzzwecke
Die Plätze sind keine abstrakte Bestenliste. Jede Empfehlung beantwortet eine konkrete Alltagssituation.
Alle 5 Modelle im direkten Vergleich
Die Tabelle folgt auf die ausführlichen Einordnungen. Auf kleinen Bildschirmen können Sie sie seitlich wischen.
| Modell & Urteil | Am besten für | Marke | Bewertung | Wichtigster Vorteil | Zu beachten | Ca. Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| NZXT H5 Flow RGBUnsere Empfehlung | Leistungsstarke und aufrüstbare Gaming-PCs mit langen Grafikkarten, USB-C-Bedarf und möglicher 360-mm-Wasserkühlung. | NZXT | Note 1,4 · 4,7 von 5 | Größter Grafikkarten-Freiraum im Vergleich: bis 410 mm | Weniger vorinstallierte Lüfter als Modelle mit vier einzelnen RGB-Lüftern | –Preis anzeigen |
| MSI MPG GUNGNIR 110RBeste Ausstattung | ATX-Gaming-PCs mit vier gewünschten ARGB-Lüftern, USB-C und umfangreicher Radiator-Unterstützung. | MSI | Note 1,6 · 4,5 von 5 | Vier vorinstallierte ARGB-Lüfter | Grafikkarten-Freiraum bis etwa 340 mm ist kleiner als bei NZXT und Sharkoon | –Preis anzeigen |
| ENDORFY Ventum 200 ARGBStarker Allrounder | Kompakte ATX-Gaming-PCs mit vier PWM-ARGB-Lüftern, Mesh-Front und moderatem Komponentenbedarf. | ENDORFY | Note 1,9 · 4,3 von 5 | Vier vorinstallierte PWM-ARGB-Lüfter | Grafikkarten-Freiraum nur bis 315 mm | –Preis anzeigen |
| Sharkoon TG4 RGBRGB-Preistipp | Preisbewusste ATX-Gaming-PCs mit langer Grafikkarte, mehreren Laufwerken und sichtbarer RGB-Beleuchtung. | Sharkoon | Note 2,2 · 4,0 von 5 | Vier vorinstallierte RGB-Lüfter | Kein USB-C-Anschluss am I/O-Panel | –Preis anzeigen |
| EMPIRE GAMING WarmachineFür Einsteiger | Einsteiger- und Mittelklasse-Gaming-PCs mit moderaten Komponentenmaßen und einfachem RGB-Wunsch. | EMPIRE GAMING | Note 2,8 · 3,6 von 5 | Vier vorinstallierte 120-mm-LED-Lüfter | Grafikkarten-Freiraum nur bis 320 mm | ca. 55.24 €Preis anzeigen |
Schnellüberblick
5 Modelle kurz eingeordnet
NZXT H5 Flow RGB
Leistungsstarke und aufrüstbare Gaming-PCs mit langen Grafikkarten, USB-C-Bedarf und möglicher 360-mm-Wasserkühlung.
- Testnote
- Note 1,4 · 4,7 von 5
- Preis
- –
MSI MPG GUNGNIR 110R
ATX-Gaming-PCs mit vier gewünschten ARGB-Lüftern, USB-C und umfangreicher Radiator-Unterstützung.
- Testnote
- Note 1,6 · 4,5 von 5
- Preis
- –
ENDORFY Ventum 200 ARGB
Kompakte ATX-Gaming-PCs mit vier PWM-ARGB-Lüftern, Mesh-Front und moderatem Komponentenbedarf.
- Testnote
- Note 1,9 · 4,3 von 5
- Preis
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Sharkoon TG4 RGB
Preisbewusste ATX-Gaming-PCs mit langer Grafikkarte, mehreren Laufwerken und sichtbarer RGB-Beleuchtung.
- Testnote
- Note 2,2 · 4,0 von 5
- Preis
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EMPIRE GAMING Warmachine
Einsteiger- und Mittelklasse-Gaming-PCs mit moderaten Komponentenmaßen und einfachem RGB-Wunsch.
- Testnote
- Note 2,8 · 3,6 von 5
- Preis
- ca. 55.24 €
FAQ
Häufige Fragen zum Produktvergleich
Passen ATX-Mainboards in alle vorgestellten Gehäuse?
Ja. Alle fünf Modelle unterstützen ATX-Mainboards. Zusätzlich sind jeweils kleinere Micro-ATX- und Mini-ITX- beziehungsweise ITX-Platinen kompatibel.
Was bedeutet ARGB bei einem PC-Gehäuse?
ARGB steht für adressierbare RGB-Beleuchtung. Einzelne LEDs oder LED-Bereiche können unterschiedlich angesteuert werden, sodass mehrfarbige Effekte möglich sind. Für die Mainboard-Steuerung wird üblicherweise ein passender 5-V-ARGB-Anschluss benötigt.
Brauche ich bei vier vorinstallierten Lüftern noch weitere Lüfter?
Nicht zwingend. Vier Lüfter bilden für viele Gaming-PCs eine solide Basis. Zusätzliche Lüfter können sinnvoll sein, wenn sehr leistungsstarke Komponenten, ein großer Radiator oder besondere Anforderungen an die Luftführung geplant sind.
Welches Gehäuse eignet sich für eine 360-mm-Wasserkühlung?
Das NZXT H5 Flow RGB, MSI MPG GUNGNIR 110R und ENDORFY Ventum 200 ARGB unterstützen laut Hersteller einen 360-mm-Radiator an der Front.
Warum ist der Grafikkarten-Freiraum so wichtig?
Grafikkarten unterscheiden sich deutlich in Länge und Höhe. Ausreichender Freiraum verhindert Kompatibilitätsprobleme und lässt Raum für spätere Hardware-Upgrades. Zusätzlich müssen Stromkabel und Frontlüfter berücksichtigt werden.
Transparenz
Nachprüfbare Informationen
So vergleichen wir
Für diesen Vergleich wurden 5 passende Modelle anhand der Kriterien Eignung für Gaming-Hardware und Kühlung, Bedienung und Alltagstauglichkeit, Material, Verarbeitung und Haltbarkeit, Produktbezogene Sicherheit und Komfort und Preis-Leistungs-Verhältnis eingeordnet. Entscheidend ist, wie gut ein Produkt den konkreten Einsatzzweck erfüllt und welche praktischen Vor- und Nachteile…
Testverfahren ansehenRedaktionelle Auszeichnungen und Vergleichsstände
Die Siegel beziehen sich auf das jeweilige Produkt und den dokumentierten Vergleichsstand. Eine Auszeichnung allein erteilt kein Nutzungsrecht.
NZXT H5 Flow RGB
Platz 1 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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MSI MPG GUNGNIR 110R
Platz 2 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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ENDORFY Ventum 200 ARGB
Platz 3 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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Sharkoon TG4 RGB
Platz 4 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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EMPIRE GAMING Warmachine
Platz 5 im Vergleich · Stand 2026-09-13
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