Krippe und Kindergarten

KiTa Tegelweg

KiTa Tegelweg

Tegelweg 102
22159 Hamburg
Hamburg / Wandsbek

Telefon: 040 / 6432027

Fax: 040 / 64538676

Internet: KiTa Tegelweg
(Link nach http://www.elbkinder-kitas.de/de/kita_finder/kita/570)

    Träger:Elbkinder – Vereinigung Hamburger Kitas gGmbH
    Trägertyp:Evangelische Kirche
    Plätze / freie Plätze:
    70 / ?
    Betreuungszeit:ganztags
    Aufnahmealter:ab 1 Jahre
    Betreuungsalter:bis 6 Jahre
    Pädagogisches Konzept:

    Öffnungszeiten

    06:00 - 18:00 Uhr

    1. 1
    Kita Tegelweg Hamburg - Ein Erfahrungsbericht
    von RA Jan W. am 22.03.2012 / 00:07:54 Uhr
    Ein Erfahrungsbericht:
    Wir sind Eltern von 4 Kindern. Unser zweiter Sohn leidet an einer Gehirnfehlbildung. Er kann laufen und sich sehr schnell bewegen wie ein Wirbelwind. Seine Aufmerksamkeit und Konzentration sind beeinträchtig. Es ist für ihn fast unmöglich, ein Spiel oder eine Aktivität, ohne sich ablenken zu lassen, durchzuführen. Wir müssen jede Sekunde ein Auge auf ihn haben, damit nichts passiert. Es ist schwer für ihn, sich selbst eine Struktur aufzubauen. Dadurch ist ein eigenständiges Erschließen neuer Lerninhalte erschwert.
    Unser Sohn konnte bei Eintritt in den Kindergarten erst einige Wörter sprechen, auch sein Sprachverständnis ist in der Entwicklung verzögert.
    Er braucht immer jemanden an seiner Seite wie eine Prothese, die ihm Struktur gibt und ihn Schritt für Schritt leitet und seine Behinderung ausgleicht, um in Ruhe lernen zu können.
    Dies zeigte sich im Privaten Bereich sowohl in Ergotherapie, Logopädie, Verhinderungspflege und HfBK.
    Hat er diese Betreuung nicht, dann macht er was er kann und dies sind in unseren Augen meistens unstrukturierten Aktivitäten wie z. B. mit Sachen schmeißen, Schreien, wildes Umherlaufen und sich die Aufmerksamkeit verschaffen, die er braucht. Dieses tut er nicht, weil er jemanden ärgern möchte sondern, weil er von sich aus nicht in der Lage ist, die Konzentration aufzubringen, um Strukturen aufzubauen.
    Er ist auf kontinuierliche, fortlaufende, konsequente, strukturierte Betreuung angewiesen. Selten hat er auch epileptische Anfälle, die auch schon im Krankenhaus geendet sind. Aus diesem Grund ist eine ständige Beobachtung auch aus medizinischen Gründen notwendig.
    Diese Aufgabe ist zu Hause mit drei weiteren Kindern nicht zu schaffen.\nWir haben unseren Sohn deshalb in die Kindertagesstätte Tegelweg in Hamburg (eine Einrichtung, die integrativ arbeitet) gegeben, weil wir gedacht haben, dass wir dort professionelle Hilfe für ihn bekommen und er dort optimal gefördert wird. Die Kita Tegelweg ist Teil der Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten gGmbH.
    Von der Behörde wurde uns eine 1:1 Betreuung für 8 Stunden bewilligt. Ein für den Jugendpsychiatrischen Dienst (JPD) des Gesundheitsamts Wandsbek im Oktober 2009 gefertigtes medizinisches Gutachten einer Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie empfiehlt für XXX eine 10-Stunden-Betreuung. Von Seiten des Jugendamtes wurde die Bewilligung eines Kita-Gutscheines für eine 10-Stunden-Betreuung bereits zugesichert, sobald die Kita Tegelweg bestätigt, eine zehnstündige 1-zu-1-Betreuung von XXX sicherstellen zu können. Leider haben wir uns zu früh gefreut. Die Kita zeigte sich bei der Einrichtung einer solchen 10-Stunden-Betreuung sehr unflexibel.
    Wir wurden von der Kitaleitung immer wieder zur Geduld ermahnt. Irgendwann sollte es klappen! Dann kamen Krankheitsfälle, neue Mitarbeiter würden eingearbeitet, die nächste Ausrede folgte. Obwohl es der Leitung bekannt war, dass wir oft den Wunsch sowohl telefonisch als auch schriftlich, als auch in XXXs Übergabebuch geäußert hatten, war die Kita nicht in der Lage, eine 10-Stunden-Betreuung in irgendeiner Form umzusetzen oder ein kleines Entgegen kommen zu zeigen. Bis zur Einschulung XXXs haben wir uns vergeblich darum bemüht. Sehr hätten wir diese Hilfe gebrauchen können!
    Aus unserer Sicht wurde die wichtige 1-zu-1-Betreuung so, wie er sie benötigt und für ihn laut JPD vorgesehen war, nicht umgesetzt. Zuerst gab es überhaupt keine feste Betreuung und dann ständige Wechsel. Gründe hierfür waren angeblich langandauernder Personalmangel durch Krankheitsfälle und was auch immer.
    Wechselnde Betreuungspersonen waren die Regel, nicht die Ausnahme. Oft war es nicht einmal klar, wer ihn betreuen würde und ob er überhaupt eine Betreuung am Tag hat.
    Diese 1-zu-1-Betreuung wird von der Behörde teuer bezahlt, wir haben die monatlichen Beträge auf dem Papier gesehen.
    Zufällig haben wir auch mitbekommen, dass die Betreuung nicht nur für unser Kind zuständig ist, sondern sich auch um andere Kinder kümmern soll.
    Ist unser Sohn nicht in Begleitung, nimmt er auf seine Weise mit anderen Kindern Kontakt auf, indem er ihnen an den Haaren zieht oder grob zugreift. Er kann es eben nicht anders, weil er sich sprachlich nicht so ausdrücken kann. Mir wurde mitgeteilt, dass mein Kind nicht immer eine Betreuung wünsche. Da mein Sohn nicht sprechen kann, fand ich diese Aussage sehr merkwürdig. Er kann uns keine Auskunft darüber geben.
    Bei uns zuhause hat er immer gern jemanden für sich allein.
    Ein Übergabebuch, aus dem ersichtlich ist, ob unser Sohne einen Anfall hatte, was er am Tag zu sich genommen hat, wer ihn betreut hat, was er gespielt hat und was in den Therapien stattgefunden hat, wurde erst auf unser Bitten und Drängen angelegt und dann nur unregelmäßig geführt.
    Unstimmigkeiten zwischen uns, der Kitaleitung und den Mitarbeiter erschwerten uns das Leben und alles umso mehr. Als würde man es nicht schon ohnehin schwer mit einem Kind mit Behinderung haben!
    Viele Dinge waren schon für uns als Erwachsene nicht übersichtlich, wie soll es denn für ein Kind übersichtlich sein und Halt geben?\nMein Kind wurde mit dem Bus in die Kita und auch wieder nach Hause gebracht. Busabfahrtzeiten wechselten ständige ohne Absprachen mit uns. Ich wurde auch einige Male angerufen, ob ich meinen Sohn früher abholen könne, weil zu wenig Personal da sei. Dafür hatte ich Verständnis und holte ihn früher ab. Oder er fuhr bereits mit der 1.Bustour gegen 13.30 Uhr Das war für mich nicht einfach, weil ich ja noch 3 weitere Kinder habe.
    Wenn ich aber mal in Not war und ihn später abholen wollte, habe ich seitens der Kita keine Hilfe bekommen. Dabei wurden die Zeiten, die XXX laut Gutschein zustanden, von uns ohnehin nie voll ausgeschöpft. Kürzere Kitazeiten für mein Kind waren hingegen immer möglich. Als wenn sie froh waren, ihn los zu seien.
    Einmal hat mein Kind morgens länger geschlafen, weil er eine schlechte Nacht hatte. Ich rief den Bus¬fahrer und seine Begleitung an, ob es möglich wäre mein Kind erst mit der zweiten Bustour abzuholen, nicht um 8:00 Uhr sondern um 9:00 Uhr.\nBusfahrer, Begleiter und selbst der für die 1-zu-1-Betreuung meines Sohnes zuständige Kita-Mitarbeiter zeigten sich flexibel. Leider spielte die Kitaleitung nicht mit. Angeblich sei XXX dann nicht versichert. Letztendlich war ich gezwungen, XXX den kompletten Tag allein zu Hause zu betreuen.
    Letztendlich hatte ich ein weiteres Mal das Gefühl, dass mir von der Kita-Leitung Steine in den Weg gelegt würden.
    An einem Tag durfte mein Kind nach einem Augenarzttermin, der länger als von mir geplant dauer-te, nicht mehr in die Kita. Bis 10:00 Uhr müssten laut Anweisung der Leitung alle Kinder da sein. Ich bin sehr traurig über so ein unverständiges Verhalten seitens der Leitung.
    Wir verstehen als Eltern nicht, warum viele Sachen in dieser Kita nicht ermöglicht worden sind, die eigentlich selbstverständlich sind.\nUnser Wunsch war es, auch mal bei den in der Kita durchgeführten Therapien dabei zu sein, um uns Tipps und Anregungen für den häuslichen Bereich zu holen, doch leider wurde es uns nicht gewährt.
    Eine kontinuierliche Hilfeplan-Erstellung hat nicht stattgefunden.
    Letztlich gefundene Gesprächstermine würden kurzfristig abgesagt und verschoben.
    Wir haben zusätzliche externe Therapien für unseren Sohn veranlasst, weil wir Angst hatten, dass er in der Kita nicht optimal gefördert wird. Wir waren und sind immer wieder überrascht, was unser Sohn dort in den Therapien alles gelernt hat. Schade, dass im Kindergarten so tolle Sachen nicht angeboten wurden.
    Für die weitere Entwicklung XXXs hätte ich es als zielführend empfunden, wenn die externen Therapeuten von XXX einzelnen Gesprächen mit der Kita beigewohnt hätten. Leider wollte die Kitaleitung dies nicht. Es hatte den Anschein, als wären Absprachen über Therapiestand und Entwicklung unseres Sohns, gegenseitige Unterstützung und Zielfindung nicht erwünscht.
    Die Kita Leitung hat uns gesagt, dass sie bereit sind jede Familie individuell zu Bedienen. Woche um Woche ist verstrichen, immer mit der Hoffnung, dass es sich aber nun bald ändert in der Kita. Wir hatten das Gefühl, ständig nur beruhigt und hingehalten worden zu sein. Es ging sehr viel kostbare und wichtige Zeit verloren. Mit einer kontinuierlichen 1-zu-1-Betreuung hätte unser Sohn sehr gut gefördert werden können. Wir sind uns sicher, dass er eine Menge mehr gelernt hätte.
    Nun kommt er in die Schule. Seitens der Kita wurde er in keiner Weise auf die Schule vorbereitet. Angeblich ginge es mit solchen Kindern nicht. Vorschularbeit fand überhaupt nicht statt, obwohl man es mit einer 1-zu-1-Betreuung hätte sehr gut umsetzen können. Unser Sohn ist sehr aufnahmefähig und sehr an neuen Spielideen interessiert.
    Hätten wir gewusst, dass die Kita nicht in der Lage ist, unsere geweckten Erwartungen zu erfüllen, hätten wir unser Kind woanders angemeldet.
    Ich bin sehr enttäuscht und bedauere, keine positive Empfehlung für die Kita Tegelweg aussprechen zu können. Im Gegenteil: Ich rate Eltern, die mit dem Gedanken spielen, ihre Kinder dort betreuen zu lassen, dringend davon ab.
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