Symptome einer Schwangerschaft: Tipps wie Sie frühe Schwangerschaftsanzeichen erkennen

Symptome-Schwangerschaft-Ratgeber
  • Die fruchtbarsten Tage befinden sich um den Eisprung herum. Die Chance bzw. das Risiko schwanger zu werden, ist in diesen Tagen besonders hoch.
  • Zu den ersten Schwangerschaftsanzeichen zählen das Ausbleiben der Periode sowie Übelkeit, Müdigkeit und Spannungsgefühle in den Brüsten. Diese Symptome können frühestens ein bis zwei Wochen nach der Befruchtung auftreten.
  • Nach einem positiven Schwangerschaftstest sollten Sie unbedingt den Frauenarzt aufsuchen. Dieser kann die Schwangerschaft bestätigen und beispielsweise eine Eileiterschwangerschaft ausschließen.

Frauen, die schwanger werden möchten, achten jeden Zyklus darauf, ob sich eventuell bereits erste Schwangerschaftsanzeichen zeigen. Natürlich möchten die meisten Paare sofort wissen, ob es diesmal geklappt hat. Ein Schwangerschaftstest ist zu dieser Zeit jedoch noch nicht möglich. Aber wie erkenne ich, dass ich schwanger bin? Was sind typische Anzeichen?

Wir klären Sie in unserem Ratgeber rund um die Symptome einer Schwangerschaft auf. Wir verraten Ihnen, welcher Zeitpunkt für die Befruchtung am günstigsten ist und ab wann ein Schwangerschaftstest zuverlässige Ergebnisse bringt. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche Symptome in den ersten Schwangerschaftswochen auftreten.

1. Auf die fruchtbaren Tage achten

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Die Chance, schwanger zu werden, ist am Tag des Eisprungs besonders hoch.

Frauen sind nicht immer gleich fruchtbar. Der monatliche Zyklus wird in besonders fruchtbare und weniger fruchtbare Tage aufgeteilt. Ein Menstruationszyklus ist durchschnittlich etwa 28 Tage lang. In der Mitte dieses Zyklus findet der Eisprung statt. Er ist dadurch gekennzeichnet, dass eine reife Zelle aus dem Eierstock ausgestoßen wird und Richtung Eileiter wandert.

Zu dieser Zeit ist die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung besonders hoch. Die fruchtbarsten Tage beginnen etwa vier bis fünf Tage vor dem Eisprung und enden einen Tag danach. Bei vielen Frauen ist der Menstruationszyklus jedoch nicht so regelmäßig, dass sie die Mitte eindeutig bestimmen können.
Es gibt jedoch folgende Methoden, um den Tag des Eisprungs herauszufinden:

  • einen Eisprungrechner benutzen
  • die Basaltemperatur messen
  • einen Ovulationstest verwenden

Die erste Methode ist nur für Frauen geeignet, deren Zyklus relativ regelmäßig verläuft. Für die Berechnung benötigen Sie lediglich das Datum des ersten Tages Ihrer letzten Periode und die durchschnittliche Zykluslänge. Bei 28 Zyklustagen ist der Eisprung demnach am 13. Tag nach Beginn Ihrer letzten Periode, bei 32 Zyklustagen wäre der Eisprung 15 Tage danach. Diese Methode ist jedoch aufgrund der Schwankungen in der Zykluslänge sehr störanfällig.

Zyklusstörungen

Psychischer oder physischer Stress kann den Hormonhaushalt durcheinanderbringen und damit zu Zyklusstörungen führen. Versuchen Sie daher Ihren Stress so weit wie möglich zu reduzieren.

Mit einem Basalthermometer lässt sich Ihre Basaltemperatur bestimmen. Diese müssen Sie täglich nach dem Aufwachsen bestimmen. Vaginale und rektale Messung bieten besonders zuverlässige Ergebnisse. Daraufhin tragen Sie die Temperatur in ein Diagramm ein. Drei Tage um den Eisprung herum ist Basaltemperatur im Schnitt etwa ein halbes Grad höher als in der restlichen Zeit. Nach einigen Monaten lässt sich ein Muster feststellen. Nachteilig an dieser Methode ist, dass der Eisprung nicht vorhergesagt, sondern nur nachverfolgt werden kann.

Einen Ovulationstest erhalten Sie in der Apotheke. Dieser misst die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH) im Urin. Die LH-Konzentration steigt etwa 24-48 Stunden vor dem Eisprung stark an. Das Ergebnis wird wie bei einem Schwangerschaftstest angezeigt. Diese Methode ist wesentlich exakter als die beiden vorherigen, da der Eisprung auch bei einem unregelmäßigen Zyklus vorhergesagt werden kann.

2. Erste Schwangerschaftssymptome sind das Ausbleiben der Periode und Übelkeit

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Manche Frauen bemerken die ersten SS-Anzeichen schon sehr früh.

Die ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft können sich bereits 1 bis 2 Wochen nach der Befruchtung zeigen. Das liegt daran, dass sich zu dieser Zeit schon das Schwangerschaftshormon HCG bildet. Aber nur wer seinen Körper genau kennt, kann diese ersten körperlichen Anzeichen wahrnehmen.

Zu den ersten Schwangerschaftssymptomen zählen:

  • das Ausbleiben der Periode
  • Übelkeit und Brechreiz
  • Heißhunger
  • häufiger Harndrang
  • Müdigkeit
  • ein Spannungsgefühl in der Brust
  • vermehrter Ausfluss
  • Ziehen und Schmerzen im Unterleib
  • leichte Blutungen

Die Schwangerschaftsanzeichen werden aus medizinischer Sicht in drei verschiedene Kategorien aufgeteilt: Unsichere Anzeichen, wahrscheinliche Anzeichen und sichere Anzeichen. Während der ärztliche Nachweise einer Fruchtblase mit Embryo zu den sicheren Anzeichen gehört, kann Übelkeit und Müdigkeit auch auf andere Umstände oder Krankheiten zurückzuführen sein.

Die Symptome können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Manche Frauen merken kaum Veränderungen, andere verspüren schon nach ein paar Tagen deutliche Anzeichen.

Zunächst sollten Sie daher bei ersten körperlichen Anzeichen einen Schwangerschaftstest durchführen. Diesen bekommen Sie sowohl in der Apotheke als auch in herkömmlichen Drogerien. Er misst die HCG-Konzentration im Urin. Dieses Hormon wird nur in der Schwangerschaft gebildet. Sie können den Test jedoch frühestens zwei Tage nach Ausbleiben der Periode durchführen. Vorher ist der Test nicht zuverlässig.

3. Die Schwangerschaft beim Frauenarzt bestätigen lassen

Anzeichen Schwangerschaft

Ein Besuch beim Gynäkologen bringt Gewissheit.

Wenn Ihr Schwangerschaftstest positiv ausgefallen ist, sollten Sie in nächster Zeit einen Termin bei Ihrem Gynäkologen vereinbaren. Der Arzt kann die Schwangerschaft noch früher nachweisen, da der HCG-Wert im Blut bereits früher erhöht ist.

Ab der fünften Woche kann der Frauenarzt die Schwangerschaft auch mittels eines Ultraschalls feststellen. Auf diesem ist die Fruchtblase mit dem Embryo deutlich zu sehen. Die Untersuchung ist zudem sehr wichtig, da dabei bestimmt werden kann, ob sich der Embryo richtig in der Gebärmutter eingenistet hat. Die Kosten für diese Untersuchung werden jedoch von den meisten Krankenkassen nicht übernommen.

Neben der Bestätigung der Schwangerschaft stehen beim ersten Termin noch weitere Untersuchungen an.
Dazu gehören:

  • Blutdruckmessung
  • Untersuchung des Urins
  • Feststellen des Gewichts
  • Bestimmung der Blutgruppe und des Rhesusfaktors durch Blutentnahme
  • Beratung

Sobald alle Ergebnisse vorliegen, wird auch Ihr Mutterpass erstellt. Bis zur 32. SSW finden die Vorsorgeuntersuchungen alle vier Wochen statt. Außerdem stehen drei große Ultraschalluntersuchungen an, die Aufschluss darüber geben, ob die Entwicklung des Babys normal verläuft. In den Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses ist die ärztliche Betreuung in der Schwangerschaft festgeschrieben.

Die offizielle 3. Schwangerschaftswoche ist eigentlich die erste Woche. Das ergibt sich daraus, dass der Ausgangspunkt der Berechnung nicht der Tag der Befruchtung, sondern der erste Tag der letzten Periode ist.

4. FAQs – Wichtige Fragen und Antworten

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Noch Fragen?

Kann ich trotz Pille schwanger werden?

Frauen, die die Pille als Verhütungsmittel verwenden, sind oftmals sehr erschrocken, wenn sie erste Schwangerschaftsanzeichen bemerken. Normalerweise ist die Pille eine sehr sichere Methode. Kommt es jedoch zu Anwendungsfehlern, ist auch eine Schwangerschaft möglich.

Warum kommt es zu Wasser in den Beinen?

Vor allem gegen Ende der Schwangerschaft klagen viele Frauen über Wasser in den Beinen. Der Grund dafür ist, dass sich die Venen in der Schwangerschaft enorm weiten, sodass das Blut in den Beinen versackt. Viel Bewegung und eine ausgewogene Ernährung können geschwollenen Beinen vorbeugen.

Wie entsteht ein Schwangerschaftsdiabetes?

Rund 2 bis 12% der Schwangeren entwickeln eine Schwangerschaftsdiabetes. Die Ursache sind vor allem Hormone, die in der Schwangerschaft gebildet werden. Es gibt jedoch auch einige Risikofaktoren, die die Entstehung begünstigen. Um Fehlbildungen zu vermeiden, muss ein Diabetes unbedingt behandelt werden.

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