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Ende April 2008 fasste das Bundeskabinett den Beschluss zum Kinderförderungsgesetz (KiföG), das die Erweiterung eines qualitativ hochwertigen Betreuungsangebots beschleunigen soll.

Die wichtigsten Regeln sind:

  • Für den bis 2013 geplanten Ausbau werden erweiterte rechtliche Verpflichtungen für die Bereitstellung von Plätzen eingeführt. Zudem sollen nicht nur Berufstätige, sondern auch Arbeitssuchende einen Betreuungsplatz für ihr Kind bekommen.
  • Ab 1.August 2013 soll der Rechtsanspruch für alle Kinder ab vollendetem ersten Lebensjahr eingeführt werden. Die Kindertagespflege soll profiliert werden, da 30% der neuen Plätze in diesem Bereich entstehen werden.
  • Darüber hinaus will das Gesetz alle Träger, die die fachlichen und rechtlichen Voraussetzungen für den Betrieb von Einrichtungen erfüllen, bei der Finanzierung gleich behandeln.
  • Ab 2013 soll für Eltern, die ihre Kinder unter drei Jahren nicht in Einrichtungen betreuen lassen wollen oder können, eine monatliche Zahlung (z.B. Betreuungsgeld) eingeführt werden.