Wissen - Kategorie: Pädagogische Konzepte

Pädagogische Konzepte im Kindergarten

Bei der pädagogischen Konzeption einer Kindertageseinrichtung handelt es sich  um ein verbindliches Papier, das sowohl für die pädagogischen Fachkräfte der Einrichtung als auch für PraktikantInnen und ggf. Zivildienstleistende maßgebend ist. Die Träger einer Einrichtung sollen nach §22a des KifoeG eine pädagogische Konzeption für die jeweilige Einrichtung entwickeln und diese auch einsetzen. Eine solche Konzeption soll die pädagogische Grundorientierung der Tageseinrichtung widerspiegeln und die Qualität der Förderung sicherstellen. In der Konzeption werden pädagogische Schwerpunkte, wie z.B. Ziele, Zusammenarbeit mit Eltern/Erwachsenen, Qualitätssicherung und Öffentlichkeitsarbeit schriftlich festgehalten.

Neben den Einrichtungsspezifischen Konzepten gibt es grundsätzliche pädagogische Ansätze, die der pädagogischen Arbeit in Kindertageseinrichtungen und deren jeweiliger Konzeption zugrunde liegen können. Die Auswahl ist groß. Um bei der Beantwortung der Frage welcher Ansatz für Ihr Kind der richtige ist behilflich zu sein, stellen wir die folgenden pädagogischen Konzepte kurz vor:

Fröbelpädagogik Hochbegabung
Integrative Pädagogik / Inklusion Interkulturelle Erziehung
Montessoripädagogik Offene Arbeit
Reggio-Pädagogik Schwerpunkt Bewegung
Schwerpunkt Sprache Situationsansatz
Situationsorientierter Ansatz Waldkindergarten
Waldorfpädagogik

Hochbegabung früh entdecken: So erkennen Sie Hochbegabung bei Ihrem Kleinkind

Hochbegabung-Ratgeber

Eine einheitliche Definition, was Hochbegabung ist, gibt es nicht. Hochbegabte Kinder sind Gleichaltrigen in der Regel im intellektuellen, musischen oder sportlichen Bereich weit voraus. An verschiedenen Hinweisen können Eltern erkennen, dass ihr Kind möglicherweise hochbegabt ist. Häufig durchlaufen diese Kinder die Entwicklungsstadien schneller oder überspringen einige Stufen sogar. Es gibt jedoch viele weitere Merkmale, die… [Weiterlesen]

Lernspiele: So können Sie mit Ihrem Kind spielerisch lernen

Lernspiele-Ratgeber

Mit dem spielerischen Lernen können Sie kaum früh genug anfangen. Daher gibt es bereits Lernspiele für 1-Jährige. Lernspiele sind besonders wichtig, um Kindern zu vermitteln, dass Lernen Spaß macht. Es muss nicht mühsam und mit Arbeit verbunden sein. Lernspiele helfen dabei, geistige und motorische Fähigkeiten frühzeitig zu entwickeln. So fällt es den Kleinen später leichter,… [Weiterlesen]

Waldorfpädagogik: Kindererziehung nach künstlerischen und praktischen Elementen

Waldorf Kindergarten

Die von Rudolf Steiner begründete Waldorfpädagogik basiert auf der ebenfalls von Steiner etablierten Anthroposophie (griechisch anthropos = Mensch; sophia = Weisheit), unter der er das eigenständige Forschen auf geistigem Gebiet verstand. Waldorfkindergärten sind größtenteils eigenständige Einrichtungen, können aber auch an Waldorfschulen angeschlossen sein. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart eröffnet, der erste Waldorfkindergarten 1926… [Weiterlesen]

Waldkindergarten: Alles zur Kita im Grünen

Waldkindergarten Informationen

Über Baumstämme klettern, Matschen, sich verstecken, mit Moos, Rinde und Steinen basteln, all das gehört zum Alltag eines Waldkindergartens. 1. Idee und Entwicklung von Waldkindergärten Die Idee kommt ursprünglich aus Skandinavien. 1954 wurde der erste Waldkindergarten in Dänemark gegründet: Einer privaten täglichen Walderkundungstour schlossen sich nach und nach immer mehr Kinder an. Das Interesse an… [Weiterlesen]

Bildungspläne der Bundesländer für Kindertageseinrichtungen

Bildungspläne und pädagogische Konzepte

Mittlerweile haben alle Bundesländer ein Bildungs- und Erziehungsprogramm (bzw. entsprechende „Empfehlungen“ oder „Orientierungspläne“) für Kindertageseinrichtungen vorzuweisen. Diese sollen die Arbeit in den Einrichtungen verbessern und können hier eingesehen werden. Erstmals gibt es für die Einrichtungen aller Träger der alten Bundesländer verbindliche Richtlinien für ihre pädagogische Arbeit, die Bildungspläne. In den neuen Bundesländern bieten diese Richtlinien Varianten zum… [Weiterlesen]

Integrative Pädagogik & Inklusion: Das sollten Sie zu gemeinschaftlicher Erziehung wissen

Inklusion Kita

In einer integrativen Kindertageseinrichtung werden Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut. In der Regel sind neben den ErzieherInnen auch spezialisierte Kräfte im Team, die die individuelle Förderung der Kinder mit Behinderung unterstützen sollen. Mit dem in Kraft treten der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist Deutschland 2009 die Verpflichtung eingegangen, das Bildungssystem „inklusiv“… [Weiterlesen]

Offene Arbeit: Das Konzept der Freiheiten

Offenes Arbeiten Konzept

Ende der 1970er Jahre schenkten immer mehr Kindertagesstätten in Deutschland dem Konzept der „offenen Arbeit“ Aufmerksamkeit. Zunehmend wurden die bestehenden üblichen Stammgruppenstrukturen in Kindergärten aufgelöst und „die Türen geöffnet“. Somit erhielten Kinder die Möglichkeit, sich in freigewählten Spielgruppen mit Aktivitäten und Spielpartnern ihrer Wahl auseinander zu setzen. Daraus resultierten eine deutlich beobachtbare Steigerung der Spielfreude,… [Weiterlesen]

Die Montessoripädagogik: Erfahren Sie mehr zur Erziehung nach individuellen Lernbedürfnissen

Montessori Konzept Kindergarten

Die Montessoripädagogik geht auf die italienische Ärztin und Pädagogin Maria Montessori zurück, die 1907 in Rom das erste Montessori-Kinderhaus gründete. In offenem Unterricht orientieren sich die ErzieherInnen an den individuellen Lernbedürfnissen der Kinder und folgen keinen strengen Lehrplänen. Im Vordergrund steht schon im Kindergarten die Erziehung zur Selbstständigkeit: „Hilf mir, es selbst zu tun“ gilt… [Weiterlesen]

Situationsorientierter Ansatz: Wie Sie Erfahrungen und Eindrücke Ihres Kindes zur Erziehung nutzen

Situationsorientiertes Konzept Kita

Der Situationsorientierte Ansatz (S.o.A.) geht davon aus, dass die aktuellen Ausdrucksformen der Kinder (Spielverhalten, Verhalten, Malen, Sprechen, Bewegungen und Träume) aus zurückliegenden Ereignissen, Erfahrungen und Eindrücken resultieren. Dass die Gegenwart ein Abbild der Vergangenheit ist. Deshalb, so die Schlussfolgerung des Situationsorientierten Ansatzes, entwickeln Kinder emotional-soziale Kompetenzen am besten, indem sie individuelle Erlebnisse und Erfahrungen verarbeiten… [Weiterlesen]

Situationsansatz: Kindererziehung unterschiedlicher Herkunft

Situationskonzept in Kitas

Der Situationsansatz verfolgt das Ziel, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft darin zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. Dazu werden in der Kita zielgerichtet alltägliche Lebenssituationen von Kindern und ihren Familien aufgegriffen. Zusammen mit den Kindern werden aus diesen Situationen Projekte erarbeitet. Durch dieses „Lernen an realen Situationen“… [Weiterlesen]

Schwerpunkt Sprache: So funktioniert Sprachpädagogik im Kindergarten

Schwerpunkt Kita Sprache

Kindertagesstätten, mit dem Schwerpunkt Sprache, verstehen ihre Einrichtung als einen Ort der Kommunikation. Der Tagesablauf ist gefüllt von zahlreichen Gesprächen und verbaler Auseinandersetzung mit der Umwelt. Ein wichtiges Element der pädagogischen Arbeit liegt in der Beobachtung, Unterstützung, Förderung und Dokumentation der kindlichen Sprechaktivitäten. Bei Auffälligkeiten bildet die Kita die Instanz, die Eltern aufmerksam macht, informiert… [Weiterlesen]

Schwerpunkt Bewegung: So funktioniert Bewegungspädagogik in der Kita

Schwerpunkt Bewegung Kindergarten

Unter einem bewegungsfreudigen Kindergarten versteht man einen Betreuungsort für Kinder, an dem Bewegung und Wahrnehmung das pädagogische Prinzip bilden und diese als elementare Erkenntnis- und Ausdrucksmöglichkeit verstanden werden. Kinder erhalten über eine anregungsreiche, vorbereitete Umgebung, sowie gezielte regelmäßige Bewegungsangebote die Möglichkeit, Erfahrungen mit dem Körper und ihren Sinnen zu machen. Der Tagesablauf wird geprägt von… [Weiterlesen]

Reggio-Pädagogik: So werden Kinder in der Gemeinschaft erzogen

Reggio-Kinder

Das Erziehungskonzept der Reggio-Pädagogik ist nach dem Zweiten Weltkrieg in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia entstanden. Es versteht Erziehung als Gemeinschaftsaufgabe. Alle für die Erziehung der Kinder wichtigen Personen werden gerne in Gespräche, Planung und Umsetzung von Projekten einbezogen. Wichtigster Vertreter der Reggio-Pädagogik war der Pädagoge und Psychologe Prof. Loris Malaguzzi (1920-1994). In seinem Gedicht… [Weiterlesen]

Interkulturelle Erziehung: Beachten Sie dies bei der Betreuung in mehrsprachigen Gruppen

Internationale Kitas

In Zeiten der Globalisierung und multikultureller Gesellschaft gewinnt eine interkulturelle Erziehung immer mehr an Bedeutung. In Einrichtungen, die eine interkulturelle Pädagogik verfolgen, werden Kinder mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund betreut. Multikulturelle und mehrsprachige Gruppen bieten eine gute Möglichkeit für Kinder, schon früh mit unterschiedlichen Sichtweisen und Wertvorstellungen umgehen zu lernen und zu erfahren, dass diese eine… [Weiterlesen]

Infos zur Fröbelpädagogik: Das sollten Sie zur Pädagogik des freien Spiels wissen

Fröbelpädagogik in heutigen Kitas

Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782-1852) gilt als Begründer des Kindergartens. 1840 eröffnete er einen Spielkreis für Kinder in Blankenburg. Darüber hinaus entwickelte er auf Grundlage der christlich-abendländischen Kultur ein eigenes Menschen- und Weltbild. Zentrales Element von Fröbels Pädagogik ist das freie Spiel. Dieses Konzept beruht auf der Einsicht, dass Bildung nicht von außen einem Kind… [Weiterlesen]