Konflikte in der KiTa
Konflikte und Beschwerden können im Kita-Alltag immer vorkommen. Diese müssen nicht notwendiger Weise auf die Qualität der pädagogischen Arbeit zurückzuführen sein. Wichtig ist aber ein möglichst konstruktiver Umgang mit Konflikten. Eine offen herangetragene Beschwerde kann ein Zeichen von Vertrauen sein uns somit als nützliches Feedback angesehen werden.
Ein professioneller Umgang mit einer Beschwerde zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
- Die Beschwerde wird erkannt, benennt, analysiert und behoben
- eventuell vorhandene Missstände in der Einrichtung werden reflektiert und beseitigt
- die Elternzufriedenheit wird wieder hergestellt
- die allgemeine Elternzufriedenheit erhöht sich
- die Qualität in der Kita steigt
Eine weitere Methode mit einem Konflikt professionell umzugehen, ist das Interessen-/Konfliktgespräch, an dem in der Regel die Eltern, die Kita-Leitung und ggf. ein Trägervertreter teilnimmt. Dabei geht es um persönliche Interessen der Eltern, die möglicherweise in Diskrepanz zu den Regeln und Abläufen der Kita stehen.
Wichtig ist es in diesem Gespräch, die Einzelinteressen der anwesenden Eltern und die möglichen damit verbundenen Auswirkungen auf den Ablauf des Gesamtgeschehens in der Kita zu überprüfen. Falls die Regeln der Kita den Wünschen der Eltern entgegenstehen, kann eine nähere Veranschaulichung der Bedeutung und Wichtigkeit dieser Regeln notwendig sein.
